MßlWMWMl
Romern von Gert Nothberg.
(Llrheberschuh durch C.Ackermann, Bomanzentrale Stuttgart.)
13 Fortsoßung Nachdruck verboten.
Pias Blick war ganz starr. Die alte Babette blickte sie ängstlich an.
Langsam ging Pia zur Tür. Bon dort her fragte sie mit bebender Stimme: „Babette, kennen Sie die junge Frau von Achern?"
„Bein, gnädiges Fräulein, nur den jungen Herrn von Achern. Er war hier, als der gnädige Herr '«roch lebte, und dann hat er ja auch bei seinem Tode alles geregelt. Beulich war er doch auch da. Ihn kenne ich also sehr gut, die junge Gnädige nicht."
„Es ist gut, Babette."
Pia ging in ihrem Zimmer hin und her. Es war ja nicht möglich, daß ihr Verdacht sich bestätigte. Lind doch, Artistin! Lansing hatte ihr gesagt, daß Frau Augsten eine Artistin war. Alles stimmte. Lind Aehnlichkcit mit Edelgarde? Dann — dann waren die Augstens Verwandte von ihr, und sie hatte keine Ahnung! Aber vielleicht war es doch ein Zufall?
Pia lächelte schwach. Bein, es war kein Zufall. Es verdichtete sich immer mehr: Frau Augsten wollte kommen und ihre Kinder sehen. Lansing hatte bei seinem letzten Hiersein davon gesprochen und auch davon, daß Frau Augsten außer sich sei, daß man Gollwcrn gekauft hatte. Daß sie nun nicht gern in diese Gegend zurückkehrte, war verständlich.
Pia sah mit großen Augen vor sich hin. Ihr Hirn arbeitete fieberhaft. Edelgarde war die Tochter der schönen, ruhelosen Artistin! Alles klärte sich. Sie hatte das wilde, unruhige Blut in sich, fand nirgends Frieden, quälte sich und ihre Umgebung, weil der Wunsch nach Freiheit übermächtig rege wurde.
Armer Harry!
Pia dachte an den geliebten Mann, und ihr Herz krampfte sich zusammen. Sie selbst empfand nichts bei dem Gedanken an die fremde Frau, dir das LInglück nach Hohenbrück brachte und Mann und Kind verließ. Sie hatte dann viele Jahre später den reichen Augsten geheiratet und auch ihn wieder verlassen, ihn und ihre Kinder, die sie in dieser zweiten Ehe geboren.
Pia fröstelte es trotz der warmen Sonne. Welch eine Mutter, die zu solchem Tun fähig war!
In Pias blauen Augen stand stolze Abwehr. Wenn das Schicksal es wollte, daß man eines Tages die Zusammenhänge erfuhr, sie würde dieser Frau immer fremd gegenüberstehen, sie wollte sich niemals zu ihr bekennen.
Pia war in den nächsten Tagen seltsam still und in sich gekehrt. Sie hatte sich mit der jungen Frau des Arztes, der hier die Aufsicht über die Gesundheit der Kinder hatte, befreundet. Frau Doktor Druse war eine liebe, zierliche Frau, die einen offenen Blick und guten Humor besah. Pia war viel in ihrer Gesellschaft. In diesen Tagen ging sie aber auch ihr aus dem Wege. Frau Druse bemerkte die Veränderung, die mit Pia vorgegangen war, und sie schob es auf körperliche Liebermüdung. Pia war von früh bis spät im Heim tätig, was sie gar nicht nötig hatte, denn die Schwestern waren sehr zuverlässig. Sie wollte doch einmal mit ihrem Mann darüber sprechen, daß er Pia vorstellte, sich doch etwas mehr Buhe zu gönnen.
Pia aber dachte: „Wenn mein Verdacht begründet ist, und er ist es bestimmt, dann wird auch Edelgarde ihren Mann eines Tages verlassen. Vielleicht geschieht es schon jetzt, wenn die ruhelose Frau kommt, die nur LInglück bringt. Was dann? Harry von Achern wird nie gleichgültig darüber hinweggehen. Es müßte ein furchtbarer Schlag für ihn sein."
Bach und nach aber wurde es wieder ruhiger in ihr. Was sorgte sie sich? Vielleicht kam Edelgardes Mutter nicht, dann blieb der Friede, der nach außen hin in Achern war, doch vielleicht bestehen?
Zwölftes Kapitel.
Achern wußte nicht, ob er sich freuen sollte über die Eröffnung, die der Arzt ihm gemacht. War es denn schließlich nicht nur Anlaß, daß Edelgarde von neuem das Leben an seiner Seite unerträglich fand? Sinnend ging er im Zimmer hin und her. Ein guter Vorsatz reifte in ihm: Man mußte sich das Leben nicht selbst verbittern. Er wollte versuchen, die alte Herzlichkeit zwischen sich und Cdelgarde herzustellen, die in den paar ersten Wochen ihrer Ehe geherrscht hatte. In einigen Wochen wollte er mit ihr reisen. Sie sollte selbst bestimmen, wenn ihr Zoppot nicht zusagte. Es hatte ihn beinahe so gedünkt, als er es ihr damals sagte.
Acherns Gedanken gingen zu Pia. Sie hatte in dem aufopfernden Beruf Trost gefunden. So wie er Pia kannte, wäre sie niemals sein geworden, wenn er sich von Edelgarde getrennt hätte. Bun war es auch gleich, wenn das Leben in alten Dahnen weiterging, nur erträglich muhte er es sich gestalten. Das wollte er, er hatte den besten Willen dazu.
Langsam schritt er in sein Arbeitszimmer hinüber. Hier entnahm er dem alten, hohen Schrank die schwere, eiserne Kassette, die den Achernschen Familienschmuck enthielt. Er suchte lange. Endlich hielt er ein kostbares Halsband in der Hand. Cs besaß einen ungeheuren Wert. Edelgarde sollte es heute als Geschenk erhalten. Boch einen Augenblick blieb er stehen, überlegte, dann ging er mit
raschen Schritten hinaus. Er fand Edelgarde nicht im Wohnzimmer, auch nicht im Salon. Da ging er ins Schlafzimmer. Hier lag die junge Frau auf einem Buhebett, hatte den Kopf ganz tief in den Kissen vergraben und weinte. Achern trat zu ihr, strich behutsam über den dunkellockigen Kopf.
„Edel, warum weinst du?"
Sie warf sich herum, blickte mit anklagendem Blick zu ihm auf.
„Du weiht es doch, warum fragst du noch? Lind ich bin so unglücklich, ich will jung und schon bleiben, ich sterbe lieber, als — das —"
Er beherrschte sich noch immer. Ganz fest nahm er sie in seine Arme, nachdem er den Schmuck auf den Tisch gelegt.
„Edelgarde, soll es richt wieder so sein zwischen uns wie früher? Wir reisen in den nächsten Wochen, bestimme du, wohin. Mir soll alles recht rein. Ich will dir nie ein böses Wort sagen, aber nimm das, was mich glücklich macht, auch als das, was es ist: ein großes, schönes Glück! Andere Frauen sehnen sich vergeblich danach."
Ihr zuckender Körper wurde allmählich ruhiger in seinen Armen. Sie sah ihn an, sah, dah er von neuem versuchte, ein gutes Verhältnis zwischen ihnen herzustellen, und da wandte sie trotzig den Kopf. Er hatte ja seinen Triumph, warum sollte er denn nicht lachen? So und nicht anders nahm sie es auf, so, als ob sie unterlegen sei in einem Kampf mit ihm um eine Meinungsverschiedenheit.
„Ich habe dir etwas mitgebracht, Edel, — vielleicht macht es dir Freude?"
Sie richtete sich auf, strich das Haar zurück. Aus dem weiten, weißen Aermel des Kleides sah der schlanke, mattweiße Arm hervor, auf den sie sich jetzt stützte. Sah zu ihrem Manne auf. Er lächelte und trat zurück, schob den kleinen Tisch mit dem Schmuck zu ihr hin. Cdelgarde blickte mit großen Augen auf das kostbare Geschmeide. Dann rih sie es an sich.
„Ich danke dir, Harry, du bist sehr lieb. Ich will mich auch sicher um deinetwillen über — über das — andere auch freuen, weil d u dich freust."
Da hoffte er noch einmal, dah alles noch gut werden könne, und küßte lie. —
Sie reiften dann nach Scheweningen, und es war wirklich alles gut. Er freute sich, daß er ihr den Willen getan hatte, und auch sie zeigte keinerlei Launen. An einem Konzertabend trug sie den kostbaren Schmuck zu einem matten, gelben Kleid, und sie erregte berechtigtes Aufsehen. Sie bemerkte es, und es freute sie. Er aber dachte: „Arme, kleine, oberflächliche Edel, — an was für nichtigen Dingen hängt doch dein Herz?"
Er blieb stets an ihrer Seite, und Edelgarde wurde von den Damen um ihren schönen, eleganten Mann beneidet. Er machte sich nichts daraus. Für ihn bedeutete ein Flirt nichts, er gab ihm nichts, er wäre auch viel lieber daheim
in Achern geblieben. Die vier Wochen gtngdl schnell vorüber, und sie mußten an die Abreise denken.
Cdelgarde versuchte einen Aufschub, doch er blieb fest.
„Wir gehen Nach Weihnachten nach Davos. Da kannst du dich gut erholen, kleines Mütterchen."
Sie war so zufrieden. So verlief auch die Abreise in schönster Eintracht. Auch die nächsten Wochen noch. Achern hatte viel Arbeit vorgefunden, und er mühte sich, trotzdem noch genügend Zeit für seine Frau, zu finden.
Eines Tages ging, Edelgarde ins Dorf. Achern hatte sie gebeten, die Frau Pastor, eine alte, würdige Same, doch einmal mit ihrem Besuch zu erfreuen.
Bach einigem Lieberlegen entschied Cdelgarde sich wirklich für den Besuch, und sie ging nun den schmalen Feldweg zwischen den Fluren dahin. Da blieb sie plötzlich stehen. Drüben am Walde hielten vier Pferde. Daneben standen Franziska und Ingeborg. Ihre Begleiter waren die beiden Brüder Brenden. '
Edelgarde rief. Sie stützten, erwiderten freudig den Zuruf und schwangen sich auf ihre Pferde. In schlankem Trab hielten sie auf sie zu. Edelgarde legte beide Hände vor das Gesicht. Was hatte sie getan — wie konnte sie dem allem entsagen, nur weil Harry eine sorgsame, solide, mit allen Hausfrauentugenden geschmückte Frau und Mutter aus ihr machen wollte? Sie war jung, schön und lebenslustig. Sie wollte auch mit den anderen um die Wette tollen.
Jetzt waren sie bei ihr angelangt. Eine fröhliche Begrüßung folgte. Die vier jungen Menschen hatten keine Ahnung, was für schwarze Gedanken ihr fröhliches Llmherjagen auf den edlen Tieren in der Brust Edelgardes geweckt hatte. Die junge Frau vergaß den Zweck ihres Weges und ging jetzt mit den Schwestern und deren Begleitern zurück. Der Wald duftete köstlich, und Edelgarde dachte: „Wie konnte ich solange ohne meine .Mirjam' fein?“ ,
.Mirjam' war ihr weißes Reitpferd. Lind Edelgarde nahm sich vor, gleich morgen einen wilden, langen Ritt zu unternehmen. Mochte Harry sagen, was er wollte: vorerst würde er es ja auch nicht erfahren, wenn sie es nur geschickt anfing. Er war ja jetzt soviel auf den Feldern. Morgens gegen vier LIhr ritt er schon hinaus und kam vor Mittag nicht heim. Also hatte sie genügend Zeit. Sie stand dann eben etwas zeitiger auf als sonst. Zwei Stunden genügten dann für ihren Bitt.
Ingeborg sagte leise zu Edelgarde: „Du, wie schön du bist! Macht dies das Glück?"
Edelgarde lächelte stolz und küßte die Schwester. Die Brüder Brenden hatten beide einen vertraulichen, wenn auch höflichen Ton gegen sie, und sie dachte, dah es in Gollwern wohl bald zwei Hochzeiten geben würde. (Forts, folgt.)
„Ein Volk, das seine großen Söhne ehrt, das ehrt sich selbst!"
Am Sonntag, dem 5. Februar 1933 wird der deutsche Weltflieger
Wolfgang von Gronau der Stadt Gießen einen Besuch ab statten und im Stadttheater Giefsen über seine Erlebnisse bei seinen Flügen um die Welt einen Lichtbilder-Vortrag halten.
Die Unterzeichneten geben sich der zuversichtlichen Erwartung hin, für diese bedeutsame und hier als größte Seltenheit zu bewertende Vortragsveranstaltung das größte Interesse und den Besuch weitester Bürgerkreise zu finden.
Stadt Gießen • Hessische Landesuniversitat
Provinzialdirektion Oberhessen • Kreisamt Gießen Oberhess Automobilklub e.V. (AvD), Sitz Gießen Verein für Luftfahrt in Gießen, E.V. 7500
Astoria-Lichtspiele
Heute bis Sonntag einschließlich
Pat und Patacbon in ihrem neuesten köstlichen Lustspiel Knall und Fall Eine ganz tolle Angelegenheit über die auch die Frauen lachen werden.
756 c Ferner gutes Beiprogramm
Botel-Beitaurant „Köhler“ I
Westanlage 35 0664
MMMMell
Ab 10 Uhr Wellfleisch mit Kraut
Uebermorgen
Samstag, den 4. Februar, abends 7.47 Uhr
Der groheV. i. B.-
Maskenball
IW* auf der Liebigshöhe
Eintritt RM. 1 —. Tanz frei. Die Musik wird ausgeführt von Mitgliedern des Musikkorps 1/1 S.Vorverkauf Schuhhaus Süß, Marktstr. 9 — 11, Friseur Tränkner. Neuen Bäue 22, Zigarrenhaus Chambr6, Filiale Babnhofsir 66 771 d
ä Strelitzh
Mecklenb. - Strel. Staat! anerk BÄ
Hochbau, Ttafoa», Stahl- u Betonbao, Maschinenbau
Elektro-, Flugz.-. Autob.- 0. Helzungslecho. frogr. trel. MW
Besondere Gelegenheiten in Schreibmaschinen bei Niederhausen SelterswegU, I. Stock v. Kleiderhaus Köhler3M8D
Nfidisle Wache!
Wohlfahrts-
Geld-Lotterie
Zieh.: ll.Febr.33 |>20000 ° «14000
I .«8000 | «6000
8722 Gewinne Einzellos 50 --
Doppellos 1.—J6 Porto u.Liste30») LF. (Stacker Darmstadt,Schulatr.16
Postsch. 37630 Frankfurt a. M., u. alle Verkaufssteil.
tachverM WM WWW $W.30o.40F. Ernst Fleck
Schützenstr. 3 0678
Solange der Vorrat reicht, verkaufe ich einen größeren Posten
NI
m As j» Ja* '
0
HTwvtV twV /WWW
< 4»
NI
O
v
o
■R
e*
T* btxJLt/w. —
Hüftenhalter
Büstenhalter
Corselets
Gürtel
in allen Weiten
weit unter Preis
und gewähre In der Zeit bis 15. Februar auf alle im Preise nicht zurflek- gesetzten Korsett-Artikel und Trikotagen
10 Prozent Rabatt
KorsettgeschMft 7590
W. HORNUNG
Frankfurter Str. 1, neben Caf6 Kettler
tSWtbe Sische
Pa.Schellfische o.K., 2 3psd.,Pfd. 324 Kabeljau, Pfd. 28— 32 Seelachs, Pfd. 30—35 Filets, Pfd. 40 u. 504 Bratschellfisckie Pfd. 25 ö, Goldbarsw Pfd. 28 grüne Heringe, 3 Pfd. 35 <3 Austernfisch-Koteleits ... Pfund 60 ff. Sauerkraut, eig. Einschtü,Pfd. 12 Frischer Blumenkohl, Stück 28—35 <5
Heue Seviuge
pure Milcher ...........Stück 10 4
Deutsche Bottheringe .. 10 Stück 75 4 SIE deutsche Fettheringe, 10 St. 42 =) Nene Matjes-Heringe... Stück 25 4 Schwedische Gabelbissen i. Gewürz, lose '-4 Pfd. 30 d)t die 3-Pfd.°Dose 2.60
rNckavd Gvunewald
Babnhofstr. 27 0079 Fernspr. 3631
Wissenschaftliche Werke
Sondergeoiet oor
Brühl'schen Druckerei
Feinste Fisch - File s
Pfund von 35 Pf. an ■■■■I Koch-Fische, Pfund von 30 Pf. an Fischhaus Cuxhaven Marktstraße 23 vesA Telephon 2417
dremiholz-Versieigerimgen der Stadt Gießen.
A. Montag, den 6. Februar 1933, 9% Uhr, aus AbL 16a und 18 Hangelstein, Försterei Wieseck: 764C
119,9 rm Buchenscheiter 1. und 2. Kl.
11,9 rm Eichenscheiter 1. und 2. Kl.
3,2 rm Kiefern- u. Fichienscheiter 1.KL
40,6 rm Buchenknüppel
7,7 rm Eichenknüppel
13,6 rm Kiefern-, Fichten- und Birken- knüppel
30,0 rm Fichten-Knüppelreifig 2. Kl. (in ganzen Längen)
1445 Wellen Buchenreisig 2. und 3. KL
148 Wellen Eichenreisig 2. und 3. Kl.
330 Wellen Hainbuchen-, Birken-, Linden- und Aspenreisig 2. KL
12,3 rm Buchenstöcke
2,0 rm Eichenstöcke
4 Fichten-Derbstangen l.KL
56 Fichten-Derbstangen 2. KL
132 Fichten-Derbstangen 3. Kl.
Zusammenkunft: Saubringer Straße (in der Nähe des Steinbruchs).
B. Mittwoch, den 8. Februar 1933, 9% Ahr, aus Abt. 126 des Stadiwaldev, Försterei Hochwart:
33,0 rm Buchenscheiter 1. und 2. Kl.
10,0 rm Eichen- u. Birkenscheiter 1. KL
120,0 rm Kiefern- und Fichtenscheiter L und 2. Kl.
121,0 rm Buchenknüppel
116,0 rm Eichenknüppel
15,0 rm Ahorn-, Linden- und Kiefernknüppel
9,0 rm Fichtenknüppel
1600 Wellen Buchenreisig 3. Kl.
13,0 rm Buchenstöcke
18,0 rm Eichen-Nutzrundscheiter 2. Kl, 2,20 m lang
4,0 rm Lärchen-Nutzrundscheiter 2. KL, 3,00 m lang
11,0 rm Kiefern-Nutzrundscheiter 2. KL, 2,50 m lang.
Zusammenkunft: Licher Straße, am Forsthaus Hochwart.
C. Freitag, den 10. Februar 1933, 9% Uhr, aus Abt. 71, 99 und 100a des Stadtwaldes, Försterei Gießen:
2,0 rm Hainbuchenscheiter 1. Kl.
46,5 rm Eichenscheiter l.KL
19,1 rm Buchen- u. Hainbuchenknüppel
38,0 rm Eichenfnüppel
1,7 rm Eschenknüppel
1600 Wellen Buchen, und Hainbuchenreisig 2. Kl.
860 Wellen Eichen-, Eschen- u. Aspenreisig 2. Kl.
2560 Wellen Kiefernreisig 2. Kl.
560 Wellen Fichtenreisig 2. Kl.
18,0 rm Eichenstöcke
17 Stück Fichten-Derbstangen 1. und 2. Kl.
90 Stück Fichten-Derbstangen 3. Kl.
110 Stück Fichten-Neisstangen 4. Kl.
60 Stück Fichten-Reisstangen 5. und 6. KL
Zusammenkunft: Licher Straße — achte Schneise.
Gießen, den 1. Februar 1933. Bürgermeisterei Gießen.
I. 23.: Dr. Rosenberg.
Tafeln MOOgr,
ErdnulpVollmilch* Schokolade
Im Aussdinltt Pfd. 1,08,
Cervelatwurst
Im AussdinlH Pfd. 1.20»
Cervelatwurst
Im Ausschnitt Pfd. 1.28»
Plockwurst Holstern*»
UF Apfelmus Gemüse-Erbsen ..
Gemlsdile Frudil*
Marmelade 2
Feine»
Carolina-Reis pm.
Milch-Reis . e e • s Md.
Oelsardinen Club-Dose Oelsardinen 2 Porttosv Dosen Feine Dattel-Felgen.... Feine Toiletteseife... 2 WeiljeKernseife swgr.^gewid*, Dauerhaftes Putjtuch... .sml
le 1 Pfund Mischobst und ■ 0
Eierbandnudeln .. J
WURST-ABSCHLAGI
p
SHAMÜLIGRABE
PFENNIG Ä


