9er offizielle Empfang in Wien.
-C ic n, 1 Ian. (WTV.) Bei den- heutigen veujdt>i.öcmp|üng des diptomatifchcn Korps durch >en Bundespräsidenten Miklas hielt der apo- " olische Nuntius Erzbischof S i b i l i a als Doyen des Korps eine Ansprache. Die Erkenntnis, so sagte er. daß man den allgemeinen Rot- ' ini) eher als Wirlung der Krise des Geistes und der Moral auffassen müsse, fei ohne Zweifel n D o r z e i ch e n s ü r b e s s e r e < eiten. Bundespräsident Millas gedachte seiner 2Int- wert dankbar der Hilfe, die die befreundeten Regierungen und Staatsmänner Oesterreich haben angedeihen lassen.
Seuer Optimismus in London.
London. 1. Jan. (WTB.) Die Sonntagspresse gibt anläßlich des Jahreswechsels der Ueber- zeugung Ausdruck, daß die Staaten zwar noch e r n st e Schwierigkeiten zu überwinden haben, daß sie sich aber allmählich aus der ! a > in enden Krise zu erholen beginnen. Die Blätter betonen, daß in England zahlreiche Industrien — einschließlich Eisen, Kohle, Stahl und Textilwaren — Anzeichen eines Wiederauf- i e bens aufweisen. In einem Berliner Bericht des „O b s e r o e r" wird darauf hingewiesen, daß Deutschland, der Agitation müde, einen allgemeinen Wiederaufbau anstrebe.
Kampf gegen Auslandsware.
„Kauft amerikanifch!"
^icuhork, 31. Dez. (TTl.) Die machtvolle Hear st - Presse eröffnet im ganzen Lande einen riesigen Feldzug unter der Parole „Kauft amerikanisch! Kauft amerikanische Waren!" In den Zeitungen wird den ausländischen Waren offen der Kampf ungesagt. Die Samstagausgabe der „New Bork American" enthält allein zwei ganze Seiten Artikel, in denen gegen den Kauf fremder Waren Stellung genommen wird. Beispielsweise wird darin die Benutzung von d e u t s che m A I u- m ini um an Bord amerikanischer Schlachtschiffe verdammt. Der Feldzug gegen den Kauf ausländischer Waren greift sehr schnell um sich. Er wird auch von der Spitzenorganisation der a m c ritanischen Gewerkschaften, der A'" rican Federation of Labor, unterstützt.
Aus aller Welt
Dr. Eckener
auf der Fahrt nach Riederländisch-Jndien.
lln Bord des holländischen Dampfers „Balderan", de- kürzlich den Hafen von Marseille mit Bestimmung noch Niederländisch-Jndien verlassen hat, befindet sich Dr. Eckener, der sich nach Java und Sumatra begibt, um die Möglichkeiten eines regelmäßigen Luftschiffoerkehrs zwischen Friedrichshafen und Niederländisch- Indien zu prüfen
Die Rückgabe des „Emden"-Schildes an die deutsche Regierung.
Die australische Regierung wird demnächst das Namensschild des berühmten deutschen Kreuzers „Emden", das bisher im Parlament zu Canberra ausgestellt war, der deutschen Regierung als Zeichen des „guten Willens" überreichen. Das Namens- schild ist bereits in London eingetroffen. Der austra- lische Gesandte in London, Bruce, wird nach der Rückkehr von seinem Urlaub die Ueberreichung in Deutschland vornehmen. Es steht noch nicht fest, ob diese an den deutschen Botschafter in London erfolgt oder ob Bruce nach Berlin fahren wird, um das Namensschild dem Reichspräsidenten von Hindenburg persönlich zu überreichen.
Stürmische Reujahrsnacht in England.
Das alte Jahr verabschiedete sich in England mit einem heftigen S türm Wetter, das besonders die englische Küste und Südirland heimsuchte. Bei Dalentia wurde die außergewöhnliche Windgeschwindigkeit von 150 Stundenkilometer gemessen. Hunderte von Booten und Segelfahrzeugen wurden losgerissen und vom Seegang auf den Strand geschleudert. — Bei einem Fußballkamps in Birmingham wurde ein großer Teil desTri- bün.ndaches vom Sturm wegtzerissen. In
Gießener Stadtthearer.
„Stöpsel." — Kabarett.
I.
Zum Jahresabschluß und als Silveslerfeier gab es den dreiaktigen Schwank „Stöpsel" der bekannten Firma Arnold und Bach (1926). Das ist eine Angelegenheit, die sich infolge ihrer in jeder Hinsicht unbekümmerten Ausgelassenheit für so besondere Anlässe hervorragend eignet. Das Stück beginnt in einem Luxushotel in Venedig am Lido und endet auf Schloß „Rosenhöh", dessen geographische Lage in Deutschland nicht näher bezeichnet ist
*
Die Personen dieses Stückes sind alle nach längst bewährtem Muster konstruiert. Da ist zum Beispiel der Hühneraugenmittelfabrikant Piper, der sich unter falschem Namen (Stöpsel) auf dem Meldezettel des Hotels einschreibt, um möglichst unbelästigt ein kleines Reiseabenteuer tätigen zu können. Da ist ferner ein völlig vertrottelter alter Aristokrat, der an chronischer Pleite leidet und eine Stellung als Aushilfskellner annimmt, während sein ebenfalls blonblütiger Neffe im gleichen Hotel als Geiger engagiert ist. Ferner gibt es hier u. a. zwei äußerst lebenslustige Damen, die ihre bemerkenswerte Karriere im Wesentlichen dem schlechten Gewissen und der finanziellen Großzügigkeit ihrer zahlreichen Kcwa- liere verdanken.
Ueberhaupt ist die ahnungslose Unbeschwertheit dieses Schwankes vor allem dadurch gekennzeichnet, mit welchen Summen die liebenswürdigen Autoren diei.nigen von ihren Personen operieren lassen, die von der aristokratischen Geldverlegenheit nicht angekränkelt sind. Die Tausendlire-Scheine fliegen nur io durch die sonnige Landschaft Oberitaliens, und wenn zufällig mal ein falscher darunter ist, was ja auch in den sogenannten besten Kreisen vorkommen kann, nicht wahr, dann trägt das nur zur Erhöhung der Heiterkeit bei; zumal wenn der, der den falschen Fünfziger in die Hand gedrückt bekam, Gelegenheit hat, ihn dem ursprünglichen Besitzer umgehend mit großzügiger Geste wieder anzudrehen.
Der Hauptwitz des Schwankes entlädt sich, was man schon kommen sieht, wenn man über einige Erfahrung in diesen Dingen verfügt,
der R^visipv
Vor 10 Zähren wurde das Äuhrgeviei beschl
[inöii'ieit’it feinen Gebrauch < zu ma»
hungesnot in Ehile.
irischen Lenze herrscht zur Zeit eine
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Oeuischland erkennt niemals die deutsch-polnische Grenze an
Problem wird in
Rundfunkveranstaltungen
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Auto rast it eit^ Ölleitung Soldaten. —
nit voller Geschwindigkeit
einen Wiener Walzer,
zwei Lieder
Girls beschl ssen di Bot tum, beifalli reu di g und |i । sich aufs A genehnste.
Ein
r Hiser im Kampf gegen den
Dramaturgen Kühne mit großenteils neuem
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Bav
sang die Arie der Rosine aus Rossinis
altwiener Lieder; kennen wir
drolligen Grotesktanz von Bäu
Am Reujabrsabend gab es eine Kabarettpor- stellung unter der künstlerischen Oberleitung des
„Jim und über das
gegeben, die öai Fortschritte aus wird und alle 1 helfen im Inten
der Feder von 4 lieber die Früha schreibt der König von Mikulicz-Rad Seemen, München, Anzahl geheilter
u. a. Aufsätze über ikschrift und über die
wichti! ist die
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resten den ! Wölfc
chen 2 SW, uji deren erstes Hf dem behandelns werden, was r erfennung und I neu Kranken | Zeitschrift wird sten Fachleute
lugabelüstern, unterhielt hth.
der deutschen Presse in , . „
lichkeit wieder stark beachtet. Man wirst die Frage
Es gab viel Beifall nach jedem Akt, und das Publikum ging in angeregter Stimmung htim, wohl vorbereitet, das neue Jahr zu begrüßen.
uf olnischem Gebiet zwischen ussishen Flugzeugsührern ein
igt an Hand einer großen ille, beit vorgeschrittener
Wrede war ein charmanter junger Baron und Stehgeiger; Kühne dessen reichlich verkalkter Onkel und Aushilfsober mit wedelnder Serviette und dem falschen Fünfziger. Frau Schubert- Jüngling gab die etepetete Neureiche mit dem
Jute iommen lassen muß. Die on euer Reihe der angesehenes alln Kulturstaaten heraus- f forc?n werden, daß über die fallen Ländern sofort berichtet löglidfejten zu heilen und zu <le der Kranken verwertet wer-
Aristokratenfimmel, Frau Koch die Baronin Winkelsbühl, vormals „rote Mieze" aus dem „Palais de danse". Herr Sold: ein äußerst jovialer Erbonkel; Herr Michel: ein hoffnungsvoller junger Mann auf Abwegen; Fräulein Wielander: in wohltuender Natürlichkeit Stöpsels Tochter.
a u,s t r ü regen, die haben und brachte, da gangen ist. HiEHmißna
Kält sind nach Meldungen aus die T ö l f e vor Hunger aus den Wälden in die Täler gekommen.
die durc die neuerlichen Vulkan- e in der Anden verursachten Aschen- as Weieland kilometerweit zerstört dadurch das Dieh zum Verhungern zu bieln Tausenden zugrunde ge- Man eroartet, daß die Regierung en vonimmt.
olfspkje in Portugal.
!k o rn t s s ch r if t für Krebs- ' (2.F. Lehmanns Verlag, Mün- reis vierteljährlich 3,60 Mark), ft soe>en erschienen ist. Hier soll rn Aht gesammelt und zugeleitet r vo> Krebsverhütung, Krebs- krebslekämpfung wissen und sei-
Den kleinen, dicken, unternehmungslustigen Stöpsel spielte natürlich Herr Hub; er war in großer Fahrt und den verzweifelten Situationen mit ausladenden Gebärden und kräftigen Sprüchen vollauf gewachsen; auch ließ er es sich nicht nehmen, dem Ulk mit Otto Reutters berühmten, zeitgemäß renovierten Eouplet „Gräme dich nicht" zur Freude aller Anwesenden eine kabarettmäßige Silvester- Einlage zu stiften. Sehenswert war auch sein gemeinsam mit Fräulein B e l i n g zum Besten gegebener Tanz aus der „Josefslegende"; seine Partnerin machte mit schlagfertigem Mundwerk die un temehmungslustige junge Dame Ossy Lemke, tanzte ein Duett mit Herrn W r e d e und sang den aus dem Tonfilm bekannten Schlager „Ein bißchen Liebe für Dich".
Möglchkeiten der elektro- ,ung bi bösartigen Ge- latschlä;e für die Wartung b Krelskrankhei-ten erteilt 1 Aule, Berlin. Zu der
Besatzung unter egangen ist.
llnglücksfall n Hafen von Le Havre.
pm Hafen von Le Havre wurden durch einen Kürzenden Kran dn Arbeiter getötet und sch w er verletzt.
n, öetfai Leice nur noch an den Heber» ihrer idungerkannt werden konnte. In
' in derer Okrh rf zeug c b g c f a> o f .assen färben oen
Die BrüDer Saß wieder entlassen.
Rach uu.iv-^uiungcm Kreuzverhör sind die in Berlin dieser Tage verhafteten, berüchtigten Einbrecher, Gebrüder Sah, vom Polizeipräsidium wieder entlassen worden. Sie haben vor Kriminalkommissar S a I a n ang geben, auf dem Gelände des Anhalter Güterbaynhofs ein Versteck für ihre Dietriche gesucht zu haben. Das bei ihnen gefundene Werkzeug wollen sie in der Münzstraße gekauft haben.
Caro-Petschek-Urteil rechtskräftig.
Nachdem in dem Earo P e ks ch e t - Prozeß, der mit der Freisprechung des Geheimrats Professor Dr. Caro endete, die Friß zur Revisionseinlegung verstrichen ist, hat das Urteil Rechtskraft erlangt. Da die Staatsanwaltschaft von sich aus bereits Freisprechung des Angeklagten Geheimrat Caro beantragt hatte, bestand von vornherein bei der Staatsanwaltschaft die Absicht, von
-- i n g eine luftige Groteske aus ill“. Rich ein m Exkurs von Kühne Zrackhcnd faig Herr Fierment die feilen toirmen und vollen Tenor
gersn-t. Etwa 2000 Familien sind dem Hunchrtode noe. Die Ursache der Kata-
Don vinbrechern erschossen.
Drei Einbrecier drangen in einer der oer- 1 gangenen Nächte ii das Anwesen eines Landwirts I im Essener Stadttei Altenessen ein. Sie wurden von I den beiden Söhne, des Landwirts überrascht und | ergriffen die Fluch. Der eine der Einbrecher gab II zwei Schüsse ab, buch die einer der Verfolger töd - Hf ich verletzt wude. Die Täter sind entkommen. I Französischer Segle mit Besatzung untergegangen.
Die Bevölkerun von Lorient ist über das Ausbleiben veishiedener Fischerboote und Dampfer sehr beuruh.gt. Man glaubt, daß der it einigen Saget an der Südwestküste Herr- hcnde Sturm viele Opfer gefordert habe, üsher steht fest, laß ein Segler mit 7 Mann
chen. Es bestzndl ilv.ich bi1 'MöhltchtVllF daß'de als 'liebentlag<r ^ ^l.nsene Dr Ernst Pekschek von seinem Rechtsnüll! Gebrauch machen würde. Das ist aber auch nid) geschehen.
öir chilHiischen Kl.dilleren°Gebiet in der Rühe det argen ' - - -
Karzinome, die neii chirurgischen Behai! schwülsten. Wichtige und Behandlung t
Dann wieder Herr Kühne mit einem winzigen. Geschichtchen von Busch. Das Ehepaar B L u l k ii fand mit einer Tanzpantomime, leicht spanisch gefärbt, lebhaften Anklang. („Jalousie" hmßt fic,| wenn wir nicht irren.) Annemarie O tineä
Kleiner !Lu stk M^schnie kam ü Gon drfa pobiis Dcm angegt sen küss'?' .Cs
anerkannt und denke diesen Standpunkt in nichts zu ändern. Wenn man in Genf von Deutschland verlangen sollte, den Korridor durch einen Sicherheitspakt zu garantieren, würde es genötigt sein, darauf hinzuweisen, daß man eine derartige Garantie nicht übernehmen könne. Das würde bedeuten, daß die Revision der Frage ausgerollt sei, ohne daß Deutschland hierzu etwas getan habe.
po en will wieoer protestieren
Warschau, 31. Dez. .(TU.) Die polnische Regierung hat ihren 'Gesandten in Berlin beauftragt, beim deutschen Auswärtigen Amt Pro- t e st gegen die ..Revisionspropaganda des deutschen Rundfunks" einzulegen. Es bandelt sich um eine Grenzlandkundgebung der Orag am Mittwoch. Durch die Rundfunkübertragung dieser Kundgebung sei nach Meinung Polens das deutsch polnische Rundfunkabkommen vom März 1931 verletzt worden.
JiHolze de Port
Äleri r Sicra^de Cstrella haben dio Di'hHerder überfallen undzahl- Schcke d Riider getötet.
luss^h-polvsches Luftgefecht.
Hauskapelle Moe hl mit einem Paso double eröffnet; dann trat Herr Kühne als Ansager an die Rampe, wünschte Prost Reujahr und begann den rezitatorischen Tel mit dem„Röcker<treis" von Busch, der auch denen gefiel, Die ihnlschon kannten.- Herr Hamel brachte zwei neue Wieder: vom Vergrößerungsglas und von den Beinen; Zugabe: Vom möblierten Herrn. Anschließend; Fräulein Berger, die zwei niedliche russische Kinderlieder von Mussorgski sehr apart vertrug.
Prv>atdozent Dr. —....... x,___
wichtigen Frage „AlHit unk Geschwulstbildung" nimmt Prof. Dr. O. beutsch^ender, Heidelberg, Stellung. Der Schlusses Hftes enthält einen Fragekasten, Referatcküber wichtige Arbeiten, von denen jeder Arz-Menntis erhalten sollte; gerichtliche Entscheidunstn uni interessante Mitteilungen aus aller TL« übw kKrebsverbreitung und Krebsbekämpfung. I
tu i^en Flugzeug kam eine vo drei Maschinen zu Hilfe, ein heftige Schießerei, s a,gegriffene russische Flug- n1 wurde. Die beiden Jn»
e g abgespielt. Eine russische : pMif_ve3 Gebiet, woran, sie n Mag zeugen verfolgt wurde.
Paris, 31. Dez. (WTDi) Das Korridor- Verbindung mit deutschen en und Erörterungen in »er französischen Oeffent-
Ain 11. Januar sind es zehn Jahre, daß Die Franzo|en uno Belgier als Repressalie gegen eine anyeo liche Nid)teinhaltung von Bestimmungen des Versailler Vertrags Durd) Deutschland in das Ruhrgebiet einmarschierten Durd) diese Aktion, die Deutschland als neue schwere Schmach empfinden mußte, wurde die deutsche Wirtschaft aufs schuserste geschädigt, so daß von da ab Die Mark ins Uferlose stürzte. — Unjer Bild zeigt o'*' ■ ; ’ 'fifehrn '^nnnpfnnff-'n n her 3ed)e Rtonovol" bei Hamm.
bicr“; mit einem schlanken, gepflegten Eoprail liebenswürdigem Vortrag und korrekter Beherrschung der schwierigen Koloraturen. Di- Iazz^ band Moe hl machte Den Comedian Haimonish mit einem ihrer hübschesten Schlager („Isgendw- aus der Welt") Konkurrenz. Einen stÜrmischai Heiterkeitserfolg hakte der bekannte Helmatdick- ter Georg H e ß aus Leihgestern miti eigenm Werten; er erschien in Tracht und hielt etie volkstümlich gereimte Ansprache ans 1 Parkett.
Queenstown aji der irischen,Südkjifte wurden mehrere Piers, bärunhr der eni^e deZ Rorddeutsch<m Lloyd beschädigt
Ein Bürgermeister vermitz.
Der 57jährige öürgerrneister Richard Jaeh- nidjen aus Rathn (Sächsische Schweiz) wird seit dem 28. Dezernbe vermißt. An diesem Tage war er dienstlich in der Amtshauptmannschaft Pirna tätig. Seit dieser Zeit fehlt von ihm jede Spur. Wie an amtlicher Stelle betont wird, liegen irgendwelche dievstlichen Verfehlungen nicht vor. Dagegen wird -emerkt, daß Bürgermeister Jaeh- nidjen aus Anlaß Der letzten GemeinDeratswahlen mit Den alten ÖemeinDeoertretern wieDerholt in Streitigkeiten geraten war. Jaehnichen, Der selbst feiner Partei 'lahestand, dürfte einen Nerven- zusammenFruch erlitten haben. Eine Absuchung der näheren Umgebung Rathens ist ergebnislos oerlaufen
Äalpocosthaben ie eine Lehrerin zer r W f!' .....
Als Zugabe: die ergötzliche Geschichte i)on zvaa Bauern uffin Masleball. Rach der Pause: die Hauskapelle mit Schlagern von Anno) dazunal, „Püppchen" für Jazz und so. Edith iBerx er fang die hübsche und immer wirksame VortrLgs- nummer von der bescheidenen Frai^ Annette (Benatzky). Herr W r e d e mit einem iPotpbürti schon, skbenso Den ulkeii Frl.Ott-
blendend z r Gelang trachten. Das Bären- Fagottsolo md ein Zo-Iv-Tanz Der acht Däulke- Girls beschl ssen di Vos ragsfolge. Das Publi-
Programm. Die Vortragsfolge wurde von Der . Krebs ~ ■' " — ..... ~ bekämpfu
auf. ob Deutschland beabsichtigt, das Korridorproblem demnächst a'ufzu- rollen. Der Berli/ier Berichterstatter des „Journal" war bemi|.ht, sich darüber in offiziellen deutschenK reisen zu unterrichten. Er meldet jetzt, man habe ihm geantwortet, daß Deutschland keineswegs beabsichtige, die Initiative zu ergreifen unö /die Abrüstungskonferenz mit der K ovr i Vorfrage zu befassen. Jedoch könnte die Lüge sich ändern, wenn die übrigen Mächte in Verbindung mit dem Sicherheitsproöle m versuchen sollten, Deutschlandein-nPakt, der die gegenwärtige deutsch-polnische Grenze garantiere. zur Tlnlerzeichnung vorzuschlagen. Deutschland habe n emals den Korridor
Erdbebn in Südafrika.
Ein sehr starkes E d b e b e n erschütterte am Sil- iJt^rtag einen graen Teil der Südafrikanischen hion. Das Beben ürfte wohl das schwerste fein, dai bisher im Land verspürt wurde. Der Hauptstoß'dauerte rund 10 Sekunden. Das Epizentrum des Bebens dürfte twa 500 Kilometer von Jobs mesburg entfernt sein. Bisher ist noch nicht bekcnnt geworden, o das Beben Todesopfer ge- fotteti hat. Sachschoen ist bereits gemeldet worden. Der Bevölkerun bemächtigte sich eine große Pai (k
der Grenzwache in Ehotin am Dnjestr zufrlgelhat fch vor einigen Tagen an Der drfifacyen ^renz^ zwischen Polen, Rußland und Armänien ' ' m .......
polnischen und
Lls Pam verletzt.
In Der Nähe voniPng fuhr ein Kraftwagen, d-ffen Lenker DicHesrichaft über Den W a - sen verlöre, ha ,llt
ii eine auf Der ChaMce marschierende Abteilung les tschechoslowatichemFlegerregiments Nr. 1. Elf Soldaten wurden v e kl etz t, davon sechs schwer, wei von ihnen ingen nit Dem Tode. Der Zu- ammenprilU war so betig, Daß vier von Den Aewehren,, Die De Sollten trugen, vollständig iertrümmeti wurdn. Der Führer Des Kraftwagens vurDe o e f h a f t it.
mer
Frl. Flemming eine
Den. Das erste äst brmk Zweck und Qlufgae Der Anfänge der orgHsierbeFKrebsbekämpfung aus los. E. Winter, Königsberg. Ignofe des TUeruskarzinoms Herges Gynäkologe Prof. F. L. Pelvitdozent Dr. H. von
o i Die drei anderen rusisi- s<hen Flugzeug-' tcfctei daraufhin auf russisches Eebiet zurück.
im zweiten Akt: da treffen sich denn alle Die liebenswerte,; Zeitgenossen und guten Bekannten vorn LiDo im Schloß Des unseligen Hühneraugenonkels wieder, unD zwar, wie hier nicht näher ausgeführt werden kann, unter so bestürzend veränderten Verhältnissen, daß Der arme SünDer mit Dem melodischen Pseudonym jeweils beim Eintritt eines neuen Gastes mit zunehmender Behemenz auf den Rücken fällt ober unter die Möbel kriecht. Dafür hat er in unbewachten Augenblicken und zum Ausgleich in selteneren Fällen Gelegenheit, mit Sofakissen und anderen Einrichtungsstücken gegen unerwünschte Besucher zu Felde zu ziehen und die Eindringlinge unter Triumphgeheul aus seinem bescheidenen Landsitz mit den sechsunddreißig Zimmern zu verjagen So isi StriuM"
Unter der Spielleitung von Peter F a 11 o 11 entwickelte sich alsbald ein angeregtes und höchst ausgelassenes Treiben auf der Bühne. Die Schauspieler hatten binnen kurzem Den an diesem AbenD be- sonDers erwünschten Kontakt mit Dem sehr gut besetzten Hause, und unter allgemeiner Fröhlichkeit rollten Die Drei Akte in munterem Tempo bis kurz vor Die Schwelle Des neuen Jahres. Herr Löff - l e r hatte sich auch nicht lumpen lassen unD für eine stilgerecht-prunkvolle Ausstattung Der wahrhaft monDäncn Lokalitäten liebevoll Sorge getragen.
\ Zuschriften.
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