Wirtschaff.
Gute Beschäftigung der Eisengießereien tm Layn-Oiilgetnet.
Die Eisengießereien im Handelskammerbezirk Dillenburg. umsassend die großen Werke im oberen Lahn- und Dillgebiet, wo in normalen Zeiten etwa 8000 Arbeiter beschäftigt werden, sind nach wie vor out beschäftigt und konnten die seitherige Belegschaft palten. Einige Werke verfügen über eine Belegschaftsziffer, die sich der Vorkriegszeit nähert. Ganz besonders wurde das Geschäft durch die Ehestandü- darleben günstig beeinflußt. Haushaltsherde, Zimmeröfen, sowie Gußkochgeschirre werden stark gefragt Da die Fachgeschäfte gerade in Herden und Liefen kein größeres Laaer halten, so setzte bald eine recht erhebliche Nachfrage bei den Werken ein, die zeitweise bis an die Höchstgrenze der Leistungs- fähigkeit beschäftigt waren. Jetzt kann wieder von einem normalen Geschästsverlauf gesprochen werden. Die weitere günstige Entwicklung des Ver- kaufsgeschäfts hängt jetzt auch von dem Einsehen und Anhalten der Frostperiode ab. Die weiteren Aussichten werden als recht günstig beurteilt, zumal auch durch die Housinstandsetzungsarbeiten Bedarf an Herden und Oefen entsteht
•
• D i e Reichsindexziffer für die Le- benshaltungskosten imNooember. Die Reichsinderziffer für die Lebenshaltungskosten (Ernährung, Wohnung, Heizung, Beleuchtung, Bekleidung und sonstiger Bedarf) beläuft sich für den Durchschnitt des Monats November 1933 auf 120,4; sie Ist somit um 0,5 v. H. höher als im Vormonat (119,8).
• Aenderung der Börsenordnung für den Frankfurter Getreidegroß- markt. Durch eine Verordnung hat der Preußische Minister für Wirtschaft und Arbeit die Börsenordnung am Frankfurter Großmarkt für Getreide und Futtermittel abgeändert. Mit dem 31. Dezember 1933 erlischt die Zulassung sämtlicher bisheriger Be- facher. Anträge für Wiederzulassung sind bis zum 10. Dezember 19d3 einzureichen. Dl« Entscheidung über die Anträge erfolgt durch den Aufnahmeaus- fchuh endgültig und ohne Angaben von Gründen. Als Voraussetzungen für die Wiederaufnahme gelten Ehrenhaftigkeit und Vertrauenswürdigkeit, min- bestens fünfjährige Tätigkeit bei einem geeigneten Unternehmen des Landesproduktenhandels oder der Getreide verarbeitenden Industrie, unbedenkliche, finanzielle Lage. Frontkämpfer, Kriegsbeschädigte und Kämpfer für die nationale Bewegung sind bevorzugt zu berücksichtigen. Dagegen sind ausgeschlos- sen: Personen, die sich in komunistischem Sinne betätigt haben, staatenlose Personen, soweit sie nicht deutschstämmig sind; Personen, die ein anderes Gewerbe betreiben ober Pension beziehen, sollen nicht wieder zugelassen werden. Die bisherigen Mitglie- der des Vorstandes bleiben bis zum Ablauf der Wahlperiode im Amt.
Frankfurter Börse.
Nlillagsbörse: Schwächer. Im verlaufe erholt
Frankfurt a. M., 30. Nov. Die Börse beschäftigte sich auch heute wieder vorwiegend mit der Neubesitzanleihe. Obwohl Glattstellungen in diesem Papier in größerem Maße vorgenommen wurden, trafen doch reichlich neue Aufträge ein, die per Saldo eine Aufwärtsbewegung des Kurses verursachten. Allerdings waren verschiedentlich« Schwankungen zu beobachten. Um 12.30 Uhr notierten Neubesitz mit 16,50 Geld na* gestern abend 16,40 o. H. Dagegen kümmerte man sich wenig um Altbesitz und spate Reichsschuldbuchforderungen, die 0,38 o. H. bzw. 0,25 v. H. nachgaben. Reichsbahn-VA. bröckelten auch 0,25 v. H. ab.
Der Aktienmarkt stand offensichtlich noch unter dem Einfluß verspäteter Gewinnmitnahmen und hatte außerdem unter der Konzentration des Interesses auf Neubesitz zu leiden. Daneben lagen zum Monatsende nur wenig Kauforders der Kundschaft vor. Unter diesen Umständen konnten die sich onbahnenden deutsch - französischen Verhandlungen keine volle Wirkung haben. Montanwerte gaben dis zu 0,75 o. Sy, Deutsche Erdöl 2 v. H. und Rhein- vraunkohle sogar 3,75 v. H. nach. Auch auf dem Elektromarkt hatten einzelne Standardwerte besonders große Rückgänge zu verzeichnen, so Chabe um 4,50 Mark, Siemens um 3,50 o. H., Dekula um 2 v H. unb Lahrncyer um 1,50 v. H. IG.-Farben eröffneten mit 125,50 o. Sy unoeränbert, Zellstoff Aschaffenburg gaben nach 0,25 d. Sy höherer Eröffnung 0,50 v. S). nach Dagegen waren Sübb. Zucker unb AG. für Verkehrswesen je 1 d. Sy gebessert. Aku konnten einen Ansangsoerlust von 0,50 v. Sy zur Hälfte wieber aufholen. Schiffahrtsaktien lagen neuerdings wieber um zirka 0,25 bis 0,38 v. Sy aebrürft. Einen etwas größeren Verlust hatten auch Reichsbankantelle (—2,25 v. H.) zu verzeichnen. 3m Verlaufe ocuninbcrte sich ber Abgabedruck
an den Aktienmärkten etwas, unb bei kleinem Ge- schäft machten sich mehrfach Erholungen bemerkbar, die allerdings nicht immer zum Dortagsnioeau führten. AG. für Verkehrswesen lagen erneut um 2,25 o. H. fester, ferner konnten sich IG.-Farben bis auf 128 o. H. erhöhen. Recht schwach unb um zirka 3 bis 4 d. Sy niedriger lagen dagegen Kaliaktien.
Am Rentenmarkt wurde es auch in Neubesitzanleihe still, nachdem in diesem Papier mehrere Millionen umgegangen waren. 3n der zweiten Börsenstunde galten Altbesitz 90,50 nach 90,25, Neubesitz 16,85 bis 16,75 nach 16,50 v. Sy, während späte Schuldbücher eher weiter abbröckelten und zirka 92 vis 92,13 v. Sy notierten. Die übrigen Festverzinslichen zeigten bei sehr stillem Geschäft nur wenige unb geringfügige Veränderungen. Steuer- autscheine tendierten heute unverändert. Durch- schnittskurs 95,13 o. Sy Don Auslandsrenten blieben Türken und Rumänen auf dem erhöhten Niveau gut gehalten.
Tagesgeld war zum Ultimo auf 4 d. Sy erhöht und blieb gesucht.
Abendbörse: freundlich.
Die Dividendenwerte lagen an der Abendbörse meist fest, ohne daß allerdings größere Abschlüsse zu bemerken gewesen wären. Am Montanmarkt zogen Mannesmann 0,50 d. Sy, Gelsenkirchen 0,13 v. Sy an, während Phönix 0,25 o. Sy nachgaben. Auch IG.-Farben hatten einen kleinen Gewinn von 0,25 d. Sy zu verzeichnen, Ehade-Aktien konnten sich sogar um fast 2 Mark auf 141 verbessern.
Am Rentenmarkt lagen Altbesitz- und Neubesitzanleihe behauptet, ebenso späte Reichsschuld- buchforderungen 0,13 v. Sy höher. Schutzgebietsanleihe hatten auf die Bildung eines Vereins zur Führung des Prozesses gegen die Mandatsgebiete einen Gewinn von zunächst 10 Pfennig, wiesen alleribngs keine großen Umsätze auf. Von Industrie- Obligationen verbesserten sich Reichsbahn-VA. um 0,25 v. Sy, während 6 o. Sy Stahloerein, ihren um 3 o. Sy erhöhten Mittagskurs nur knapp behaupteten.
Im Verlaufe war die Haltung für Aktien weiter freundlich, die Umsätze blieben allerdings weiterhin klein. IG.-Farben zogen um 0,75 o. Sy an, auch Phönix waren um 0,25 v. Sy erholt und Reichsbank kamen 1 d.Sy über Berliner Schluß zur Notiz. Schutzgebietsanleche gingen zwischen 8,65 dis 8,70 v. Sy um, wogegen Alt- und Neubesitz später kaum behauptet waren. Don fremden Werten zogen 4 v. Sy Schweizer Bundesbahn- Anleihe von 1912 um 1 v. Sy auf 121 v. H. an. U. a. notierten: Neubefitzanleihe 16,75, Altbesitz- anleche 90,50, Schutzgebietsanleihe 8,65, 6proz. Stahloerein 56,50, Reichsbahn-DA. 107,38, Reichs- dank 170, Gelsenkirchen 55,65 bis 55,50, Harpener 86, Klöckner 58,75, Mannesmann 64 bis 64,25, Phönix 42,75 bis 43, Stahloerein 36, Aku 38.90, Schade 141, Daimler 31,75 bis 32,25, Licht und Kraft 100,50, IG.-Farben 127,75 bis 128,50, Lah- merjer 114,50, Siemens 141, Zellstoff Waldhof 50 dis 50,50, AG. für Verkehrswesen 5925, Hapag 10,90, Norddeutscher Lloyd 11,25.
Frankfurter Lcstlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 30. Noo. Austrieb: Rinder 69 (gegen 77 am letzten Donnerstagsmarkt), Kälber 1093 (666), Schafe 607 (211) und Schweine 602 (764). Notiert wurde pro ein Zentner Lebendgewicht in Mark: Kälber: Sonderklasse 0, andere Kälber a) 36 bis 39, b) 31 bis 35, c) 26 bis 30, d) 20 bis 25. Lämmer nicht notiert. Hümmel: Weidemast 26 bis 27, mittlere Mastlämmer und ältere Masthammel 23 bis 25, geringe Hammel 20 bis 22. Schafe e) 22 bis 24, f) 19 bis 21, g) 15 bis 18. Schweine a) 48 bis 50, b) 46 bis 50, c) 46 bis 50, d) 44 bis 48, e) und f) 0, g) Sauen 38 bis 44. Im Preisvergleich zum letzten Donners- taasmarft blieben Kälber und Schafe unverändert, Schweine zogen um 2 Mark an. Marktverkauf: Kälber langsam, geräumt. Schafe mittelmäßig, geringer Uerberftanb. Schweine mittelmäßig, ausverkauft. Fleischgroßmarkt. Beschickung: 744 Viertel Rindfleisch, 102 aanze Kälber, 72 ganze Schale unb 375 Schweinehälften. Preis für ein Zentner frisches Fleisch in Mark: Ochsen- unb Rindfleisch I 46 bis 52, II 44 bis 50. Buäensteisch 44 bis 50. Kub- fleisch n 32 bis 38, III 23 bis 28. Kalbfleisch II 60 bis 68, III 50 bis 60. Hammelfleisch 55 bis 60. Schweinefleisch I 64 bis 70. Geschäftsgang schleppend.
Mannheimer Getreidebörse
Mannheim, 30. Noo. Weizen (inländischer, 76/77 kg, frei Mannheim) 19,75 Mark, per November Bezirk 9 18,90, Bezirk 10 19.10, Bezirk 11 19 40; Sommerweizen (80 kg) 20,25; Roggen (süddeutscher, 71/72 kg) 16 75 bis 17, per November Bezirk 9 15,60. Bezirk 8 15,90; Hafer (inländischer) 14.25; Sommergerste (inländische. Ausstichware über Notiz) 18 bis 19; Gerste (Pfälzer, Ausstichware über
Notiz) 18 bis 19; Futtergerste 16,75; Mais (im Sack) 19,25 bis 19,50; Erdnußkuchen (prompt) 16,50 bis 16,75; Sojaschrot (prompt) 14,75 bis 15; Rapskuchen 13,2$ bis 13,75; Palmkuchen 15 bis 15,25; Kokoskuchen 17,50; Sesamkuchen 17; Leinkuchen 17; Biertreber (mit Sack) 16,75; Trockenschnigel (ab Fabrik) 9; Rohmelasse 8,50; Wiesenheu (loses) 6 bis 6,20; Rotkleeheu 6 20 bis 6,60; Luzernekleeheu 7 bis 7,20; Stroh, Preßstroh Roggen-Weizen 2,30, Hafer-Gerste 1,80 bis 2; geb. Stroh, Roggen-Weizen 1,40 bis 1,70, Hafer-Gerste 1,20 bis 1,40; Weizenmehl (Spezial 0, mit Austauschweizen) per November 29,40, per Dezember 29,55, per Januar 29,70; Weizenmehl (epe- zial 0, aus Inlandweizen) per November 27,90, per Dezember 28,05, per Januar 28,20; Roggenmehl (70 60 o. H., norddeutsches, prompt) 22.50 bis 23 75; Roggenmehl (Pfälzer und süddeutsches, prompt) 23,25 bis 24,25 (Mühlenprodukte fest).
Mannheimer Viehmarkt.
Mannheim, 30. Nov. Auftrieb: 55 Schafe, 545 Ferkel, 272 Läufer. Es kosteten das Stück Ferkel, bis sechs Wochen alt 6 bis 8 Mark, über sechs Wochen alt 12 bis 18 Mark, Läufer 18 bis 20 Mark. Marktoerlauf für Ferkel und Läufer ruhig.
Buntes Allerlei.
Oasf ,(5d>tt>olbenneff * — die italienische Fliegerschule.
In einer Villa an einem ber stillsten Teile des Garda-Sees in der Nähe von Dejenzano ist der Sitz einer Schule, der Italien einen großen Teil des Ruhmes verdankt, den es im heutigen Flug- wesen besitzt. Die Villa heißt allgemein im Volks- mund „Das Schwalbennest". Nur auserwähite Piloten, die sich bereits vorher ausgezeichnet haben, werden in diese Gemeinschaft aufgenommen, die aus nicht mehr als 40 Mann bestehen soll. Wird eine Stelle frei, bann ist stets ein großer Andrang von Bewerbern, die hier den „letzten Schliff" im Fliegen erhalten möchten. Aufnahmebedingung ist, daß der Schüler wenigstens eine dreijährige Erfahrung in der Fliegerei besitzt. Die „Schwalben" dieses „Nestes" müssen sich ber strengsten Diszi- plin unterwerfen, viel Ruhe unb eine bestimmte Nahrung ist ihnen vorgeschrieben; sie erhalten keinen Alkohol und nur wenig Tabak. Diese Meister- flieger lernen allmählich, Wasserflugzeuge von Immer schnelleren Typen zu handhaben unb erst wenn sie als mindeste Durchschnittsschnelligkeit etwa 4.50 Kilometer in der Stunde erreicht haben, werden sie als „Schnell-Flieger" anerkannt und erhalten den viel ersehnten roten Knopf mit dem Buchstaben „V“, der „velocitä“ d. h. Schnelligkeit bedeutet. Frauen haben zu dieser Schule keinen Zutritt, mögen es nun Schwestern, Gattinnen ober Freundinnen der Flie- ger sein. Die Zöglinge sollen möglichst durch nichts von ihrem hohen Ziel abgelenkt werden. Aus dieser Unterrichtsanstalt sind die berühmten Flieger hervorgegangen, bit in diesem Jahre bie Schnelligkeitsrekorde mit bem Flugzeug erobert haben, so Francesco A g e 11 o, der in diesem April ben Geschwin- digkeitsrekorb für Italien erwarb unb Oberstleutnant C a s s i n e l l i, ber die höchste Geschwindigkeit über 100 Kilometer mit einem Wasserflugzeug erreichte. Der jüngste Sproß dieser Schule, der internationale Luftlorbeeren eroberte, ist Hauptmann Pietro Scapinelli, der am 21. Oktober den Bleriot-Pokal eroberte; diese Trophäe sollte dem ersten Flieger zufallen, der die durchschnittliche Ge- schwindigkeit von 600 Kilometern in ber Stunde wenigstens eine halbe Stunde durchhielte.
Was alles im Leihamt ruht.
Das städtische Leihhaus In Paris, im Volksmund „Meine Tante" genannt, ist mit der Zeit fortgeschritten, die immer größere Anforderungen an dieses Institut stellt. So hat man ein großes neues Gebäude errichtet, das als eine Riesen-Garage dient. Hier sind 2000 Kraftwagen untergestellt, deren (Eigentümer notwendig Geld brauchten ober auch nur nicht wußten, wohin sie mit ihren Wagen im Winter sollten. Es hat sich nämlich herumgesprochen, daß die billigste Autogarage, die es in Paris gibt, die von „meiner Tante" ist. Aber bas Pariser Leihhaus birgt noch andere Pfandobjekte, die man hier eigentlich nicht suchen sollte. So wurde kürzlich eine Beleihung auf einen großen Luftballon oorgenommen, der jetzt in ben Magazinen ruht. Ein Flugzeug ist Arnar noch nicht ver- pfändet worben, aber bafür schon mehrere Flugzeug-Motoren, unb auch ein großes Boot nimmt in ben Lagern einen ungebührlichen Platz ein, ber au seinem Wert in keinem Verhältnis steht. Nach dem Bericht eines der Beamten ber Pfandleihe gibt es dort eine Menge von Fernrohren, (Grammophonen und Nähmaschinen. Ja sogar viele Kinder mußten es dulden, daß ihre kostbarsten Spielsachen, die elekrtischen Eisenbahnen usw., zur „Tante" getragen wurden. Das Leihamt hat eine prachtvolle Sammlung von Wertpapieren ber verschiedensten Art, bie aber gegenwärtig wenig ober nichts wert
Wucht
tutd-Ut/äme,
sind; sie wurden von Leuten verpfändet, die sie wieder einlösen wollen, wenn sie sich erholt haben. In einer Nische steht ein menschliches Skelett, bas ein Mebizin-Stubent hingab, um bafür eine Kleinigkeit zu erhallen. Bemerkenswert ist, daß während der letzten Jahre bie Menge ber verpfändeten Schmucksachen auherorbentlich gestiegen Ist. Obwohl bie Beleihung nur zu einem kleinen Bruchteil bcs Marktwertes erfolgt, trennt man sich boch von diesen Kostbarkeiten, wenn man dringend Geld braucht. Uebrigens ist „meine Tante" nicht habgierig und zeigt sich auch von ihrer freundlicheren Seite. Es besteht der allgemeine Brauch, daß ein Psandgegen- stand, der 15 Jahre aufbewahrt wird unb für ben Die Zinsen regelmäßig bezahlt worben sind, nach Ablauf dieser Zell dem Eigentümer kostenlos zurück- gegeben wird.
Bekanntmachungen des personaiamts.
3n ben Ruhestand verfehl wurden:
Arn 15. November 1933 ber Verwaltungssekrekär bei dem Hessischen Gewerbeaufsichtsamt Darmstadt, Johann Konrad Rühl zu Darmstadt, mit Wirkung vom 1. Februar 19.34 an;
am 21. November 1933 ber Direktor der Mlnlsterial- Registratur bei der Mlnisterlalabteilung 3 (Arbeit und Wirtschaft), Karl Z ö l l e r zu Darmstadt, mit Wirkung vom 1. Dezember 1933 an.
Ueberlragen wurde:
Am 16. November 1933 dem Lehrer Otto Reidel zu Schlechtenwegen, Kreis Lauterbach, eine Leh- rerftelle an der Volksschule zu Södel, Kreis Friedberg, mit Wirkung vom Tage des Dienstantritts an;
am 18. November dem Berufsschullehrer Wilhelm I o st, zur Zeit kommissarisch an der Volksschule au Lampertheim, Kreis Bensheim, eine Berufs- schullehrersteNe an der Berufsschule zu Viernheim, Kreis Heppenheim, mit Wirkung vom 1. Dezember 1933 an.
Aus dem hessischen Staatsdienst entlasten wurden auf Grund des § 4 des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums mit sofortiger Wirkung:
Polizei-Hauptwachtmeister Heinrich Ihrig unb Vollzei-Wachtmeister Albert Brehm, beide in Darmstadt.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter Den Papieren angeführten Ziffern get n Die Hohe Der zuletzt beschlossenen Dividende an — Reichsbankdiskont 4 o H Lombardzinsfuh 5 o H
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