S.A.-’Svort
Oer I^eichssporiführer über Ausbau und Ziele des Deutschen Turn- und Sportverbandes.
Reichssportführer von Tschammer-Osten sprach nm Dienstagabend im Rundfunk über die in Aussicht stehende Gründung des Deutschen Turn- und Sportverbandes. Der Reichssportführer macht'e in einem Zwiegespräch mit dem Oberturnwart der Deutschen Turnerschaft, Steding (Bremen), interessante Ausführungen über die Ziele und Aufgaben des neuen Einheits-Verbandes, in dem bekanntlich Deutscher Leichtathletik-Verband, Deutscher Fußball-Verband, Deutscher Schwimmverband und Deutscher Schwerathletik-Verband, also alle Leibesübungen treibenden Verbände, zusammengeschlossen sind. Herr v. Tschammer-Osten betonte eingangs, daß er sich in seiner Eigenschaft als Reichssportführer bei diesem Zusammenschluß von den erzieherischen Aufgaben leiten lasse, die im neuen Staate gestellt seien. Die DT., so fuhr dann der Oberturnwart der DT. fort, habe schon von alters her ihre Arbeit im Sinne der totalen Erfassung des Mensechn betrieben und diese Erkenntnis mache nun auch eine engere Zusammenfassung aller verwandten Organisationen der Leibesübungen notwendig. Auf die Frage des Reichssportführers, wie der neue Aufbau gedacht sei, fuhr Herr Steding weiter fort. Er legte dar, daß jeder Fachverband seine eigene Verwaltung und Wirtschaftsführung habe, aber ge- meinsanr sollten die großen erzieherischen Aufgaben gelöst werden. Alle Mitglieder des neuen Verbandes brauchten nur in einem Fachverband Mitglied zu sein. Bei Veranstaltungen anderer Verbände würden sie das übliche Meldegeld entrichten.
Tie Aufsicht und Durchführung der einzelnen Sports liege in der Leichtathletik beim Deutschen Leichtathletik-Verband, im Handball bei der DT., im Fußball beim DFB., und im Schwimmen beim DSV. Führer des Verbandes ist der Neichssportführer, der anschließend der Hoffnung Ausdruck gab, daß die neue Oiemeinschaft besonders im Hinblick auf die Olympischen Spiele besonders erfolgversprechend sei. Die Arbeit im neuen Verband beginne sofort. Ein sichtbares Zeichen der Zusammengehörigkeit soll der große Herbstkursus im Berliner Spo-rtforum sein, der die 500 besten Jungens aus allen Fachverbänden zusammenbringe.
Herr Steding schilderte dann noch einmal die gewaltigen Zahlen des Deutschen Turnfestes in Stuttgart und zum Schluß sagte der Reichssportführer, daß das Stuttgarter Feit nicht nur ausschlaggebend für die Weiterentwicklung der DT. gewesen sei, sondern auch ein Erlebnis für die ganze Nation. Er erinnerte dann an die Worte Adolf Hitlers und sagte abschließend: Alle Arbeit ist unter den Gesichtspunkt zu stellen: Deutschland muß stark werden!
freundlicher Empfang der Deutschen.
Am Vorabend der Studenten-Weltspiele.
Der größte Teil der deutschen Studenten, die sich an den akademischen Weltmeisterschaften in Turin beteiligen, war bereits am Mittwoch, dem Vorabend der großen Prüfung, in der norditalienischen Stadt eingetroffen. Die deutschen Schwimmer, Fechter, Fußballer und Tennisspieler erlebten am Mittwoch einen geradezu freundschaftlich-herzlichen Empfang durch die Bevölkerung und die italienischen Studenten. Für die Deutschen ist in rührendster Weise gesorgt. So steht ihnen ein Autobus zur unentgeltlichen Benutzung zur Verfügung und auch auf der Straßenbahn haben sie freie Fahrt.
Am Donnerstagmittag besichtigen dann die deutschen Sportler, nachdem sie morgens eine Autotour unternommen hatten, das gewaltige Stadion Mussolini, das bekanntlich Schauplatz der Spiele ist. Das architektonisch hervorragend gebaute und glänzend eingerichtete Stadion machte auf die Deutschen den besten Eindruck. Auf den langen Haupttribünen wehen die Flaggen von 31 Nationen.
Für die kommenden Meisterschaftstage sind die Auslosungen für das Fußball- und Wasserballturnier bereits erfolgt. Im Fußball ist die Situation für unsere Studenten sehr ungünstig. Schon am 1. September treffen sie auf Ungarn und zwei Tage später ist der große Favorit Italien ihr Gegner. Am 8. September spielen die Deutschen gegen Lettland. Im Wasserball ist am 3. September Belgien zu bezwingen und am 5. und 6. September folgen die Kämpfe gegen Italien und Ungarn.
DT. Bezirks-Bolksturnmeisterschast auf dem Waidsporiplah.
Wie wir bereits kurz berichteten, kommen am Sonntag, 3. September, auf dem VfB.-Waldsportplatz die 12. Volksturnmeisterschasten des Bezirkes Hessen (früher Gau genannt) zum Austrag. Durch den Zusammenschluß des Deutschen Turnerbundes mit der Deutschen Turnerschaft hat der Bezirk Hessen durch die Vereine des Lahn-Dünsberg-Gaues und des Gaues Wetterau einen starken Zuwachs erhalten. Der Bezirk Hessen hat jetzt nahezu 250 Vereine mit etwa 20 000 Mitgliedern und umfaßt das große Gebiet zwischen Frankenberg (Bezirk Kassel) und Riederwollstadt-Friedberg, sowie zwischen Lauterbach-Alsfeld und Burgsolms.
Wie die bereits eingegangenen zahlreichen TXteV dungen vermuten lassen, werden alle Kämpfe hart umstritten sein.
Diese leichtathletischen Bezirksmeisterschaften kommen in verschiedenen Stufen sowohl für Turner als auch für Turnerinnen zum Austrag. Für die aktiven Turner (Jahrgang 1914 und älter) find außer- cinem Mehrkampf noch leichtathletische Einzelkonkurrenzen (wie ICO, 200, 400, 1000 und 3000 Meter, Hochsprung, Weitsprung, Kugelstoßen, Keulenwurf, Schleuderball) und Staffelläufe ausgeschrieben. In der Jugend-Oberstufe (Jahrgang 1915 und 1916) und in der Jugend-Unterstufe (Jahrgang 1917 und jünger) wird — neben einigen Einzelkämpfen — in erster Linie dem Dreikampf und den Staffelwettbewerben das größte Interesse cntgegengebracht. Die „Alten Herren" werden in zwei verschiedenen Altersklassen Klasse A (1898 bis 1894) und Klasse B (1893 und älter) ihre Kräfte in einem Dreikampf (75-Meter-Lauf, Weitsprung und Kugelstoßen) messen.
Recht interessant versprechen auch die Wettkämpfe der Turnerinnen zu werden. Bei den Aktiven (Jahrgang 1915 und älter) sind folgende Kämpfe vorgesehen: 100 Meter, Hochsprung, Weitsprung, Kugelstoßen, Speerwurf, Schlagballweitwurf, eine 4X100-Meter-2taffel und ein Dreikampf. Bei den 16- und 17jährigen Turnerinnen kommt außer einem
Dreikampf und einer 4X75-Meter-Stasfel noch Kugelstoßen, Weisprung und 75-Meter-Lauf zum Austrag. Die „Jüngsten" (Jahrgang 1918 und jünger) zeigen in einem Dreikampf und in einer 4X75- Meter-Staffel ihr Können. Die Leitung dieser Ver- anstaltung, die wohl die größte Leichtathletik-Veranstaltung in großem Umkreis zu werden verspricht, liegt in den Händen des Bezirks-Sportwartes L. M a l k o m e s i u s, Gießen, der von etwa 50 erfahrenen Kampfrichtern und Riegenführern unterstützt wird.
Kurze Gportnotizen.
Im Davispokalkampf gegen Dänemark in Leipzig werden die Spieler Frenz und von Eramm die deutschen Interessen in den Einzelspielen vertreten. Frenz trifft zuerst auf Ullrich, von Eramm auf Jacobsen.
*
Henry Cochet, der berühmte französische Amateur-Tennisspieler, wird jetzt endgültig zum Professionalismus übertreten. Er wird bereits vom 22. bis 24. September in Paris an dem Bcrufsspieler-Länderkampf zwischen Frankreich und Amerika teilnehmen.
*
Deutschlands Leichtathleten werden im kommenden Jahre neben den Länder- kämpfcn gegen Frankreich und die Schweiz auch zwei Kämpfe gegen Schweden und Italien austragen und außerdem wird eine kleine deutsche Auswahl im Oktober 1934 wieder zu einem Länderkampf nach Japan fahren.
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Ilm Deutschlands Wiedereintritt bemüht sich der Internationale Ruderverband. Der Vorstand der FJSA. hofft, Deutschland bereits im kommenden Jahre bei den Europameisterschaften in der Schweiz als Mitglied begrüßen zu können.
*
Volkssporttage nach dem Danziger Muster werden am 30. September und 1. Oktober mit dem „Sportfest des Deutschen Ostens" in Breslau veranstaltet. Auch hier werden 70 bis 80 der besten Turner intö Sportler aus dem Reich teilnehmen. Höhepunkt der Veranstaltung ist ein Fußballtrcffen zwischen Südostdeutschland und Süddeutschland.
*
Das Marathon-Schwimmen der Männer im Oytariosee bei Toronto wurde von dem Amerikaner Marvice Nelson in 7:04,37 Std. (24,140 km) gewonnen.
Händlers, der im Jahre 1806 — auf Grund einer bei ihm erschienenen Schrift „Deutschland m seiner tiefsten Erniedrigung" — von den Franzosen inn Braunau erschossen wurde.
— Die Elendskerze. Erne Novelle von Johannes Schuck. 32 Seiten Text und 4 Bilder in Kupfertiefdruck. Geschenkband 1,80 Mark. Verlag Josef Müller, München 13. — (9) — Eine alte fränkische Stadt wird im Dreißigjährigen Kriege vom Hexenwahn befallen: Haß bezichtigt ein schuldloses junges Leben. Das Geschehen drängt sich in einer Nacht zusammen. Mit knappen Strichen zeichnet Schuck die nächtliche Verwirrung der Straüt, er- greifend das Schicksal der schönen Dolorosa.
Wirtschaft.
10/49 Milliarden Reichsmark Spareinlagen Ende Juli 1933.
Die Sparkasseneinlagen bei den deutschen Sparkassen hatten Ende Juli 1933 eine Höhe von 10 489,86 Millionen NM. und haben somit gegenüber Ultimo Juni, wo sie 10 467,27 Millionen NM. betrugen, um 22,59 Millionen Reichsmark zugenommen. Im Vormonat war demgegenüber eine Abnahme der Einlagen um 10,45 Millionen NM. zu verzeichnen. Im einzelnen betrugen die Gutschriften insgesamt 433,31 (381,79) Millionen NM., davon aus Aufwertung 7,07 (3,65) Millionen NM. und aus Zinsgutschriften 1,34 (8,17) Millionen NM., während sich andererseits die Auszahlungen auf 411,68 (393,74) Millionen NM. erhöhten. Die Depositen-, Giro- und Kontokorrcntcin- laqen beliefen sich Ende Juli auf 1108,57 (1109,76) Millionen NM.
* Di e Reichsindexziffer für die Lebenshaltungskosten im August 193 3. Die Reichsindexziffer für die Lebenshaltungskosten (Ernährung, Wohnung, Heizung Beleuchtung, Bekleidung und „sonstiger Bedarf") ist im Durchschnitt des Monats August 1933 um 0,3 v. H. auf 118,4 (gegenüber 118,7 im Vormonat) zurückgegangen.
frankfurter Abendbörse weiter still.
Frankfurt a. M., 31. Aug. An der heutigen Abendbörse herrschte auf den Aktienmärkten wieder weitgehendste Geschäftsstille, und auch Renten lagen sehr ruhig. Seitens der Kundschaft lagen keine Orders vor, während die Kulisse, verstimmt durch den weiteren Rückgang der JG.-Farben-Aktie auf 119,75 v. H., Zurückhaltung bekundete. Die übrigen Marktgebiete waren gegenüber dem Berliner Schluß nur knapp gehalten. Im Verlaufe bröckelten JG.-Farbcn um weitere 0,13 v. H. ab.
Am R e n t'e n m a r k t lagen Ncubesitz matt, Altbesitz und späte Reichsschuldbuchforderun- gcn waren ebenfalls kaum behauptet, Neichs- bahn-VA. verloren 0,25 v. H. Die Amnestie- Anleihe hörte man unverändert mit 102 v. H. U. a. notierten: Neubcsitz 9,50, Altbesitz 79, Schutzgebiete alle 7 v. H., Neichsbank 147,50, Buderus 66, Harpencr 87, Kali Westeregeln 116, Mannesmann 55,25, Phönix 33,75, Aku 31, Bckula 106,75, Conti Gummi 141, Scheideanstalt 171,25, Licht und Kraft 96, JG.-Farbcn 119,75 bis 119,65, Gesfürel 76, Lahmeyer 115, Südd. Zucker 154, Reichsbahn-VA. 98,90.
Schweincmar'kt in Butzbach.
pb. Butzbach, 31. Aug. Der heutige Schweinemarkt war mit 442 Ferkeln befahren. Es wurden bezahlt für Ferkel bis sechs Wochen 15 Mark, von sechs bis acht Wochen 15 bis 17 Mark, von acht bis dreizehn Wochen bis 20 Mark. Der Handel war lebhaft, jedoch blieb ein Ueberftand.
Äüchefiiscb.
— Max von S ch a l s ch a - E h r e n f e l d : Himmelblau. Ein kleiner Roman aus der Vogelwelt. 191 Seiten. Kart. RM. 2,85, geb. RM. 3,80. Wilh. Gottl. Korn, Verlag, Breslau. — (13.) — Es ist viel darüber gestritten worden, ob es nicht für überholt gelten könne, die Tierwelt in anthropomor- phischer Art zu sehen und darzustellen: dagegen spricht allerdings z. B. der Siegeszug der „BienS Maja". Das Buch „Himmelblau" folgt der von Bon- fels bevorzugten Richtung. Sein Autor hat die Tier- fcele hellhörig belauscht und das Motto, das er dem hübsch ausgestatteten Bande voranstellt: „Wer die Natur liebt und mit offenen Augen sucht, dem enthüllt sie die Fülle ihrer Wunder", zu beweisen unternommen.
— Geo Hunold: Palm. Leben und Mär- thrertod eines deutschen Buchhändlers. 336 Seiten. Buch» und Kunstverlag Carl Hirsch, Konstanz. Preis 4,50 Mk. — (461) — Eine eindringliche und ausführliche Schilderung vom Leben und Sterben eines deutschen Patrioten, des Nürnberger Buch-
Kunst und Wiffenschaft.
15 000 Mark Erzählerpreis der „Neuen Linie" 1934.
Das Preisausschreiben, das in den beiden letzten Jahren so manchem jungen Talent den Weg an die Oeffentlichkeit bahnte, wendet sich auch im neuen Deutschland an alle, die sich berufen fühlen, für deutsches Schrifttum schöpferisch tätig zu sein. Die Gesamtpreise für 1934 betragen 3000 Mark — der erste Preis 1000 Mark. Die Eingänge werden ehrenamtlich geprüft von Dr. Paul Fechter, Helene v. N o st i tz , Dr. Wilhelm v. Scholz, Will Vesper und Dr. Bruno E. Werner. Nähere Bedingungen zur Teilnahme am Preisausschreiben enthält das Septemberheft „Die neue Linie".
Gewinnauszug
5. Klaffe 41. Preußisch-Süddeutsche (267. Preuß.) Staats-Lotterie Ohne Gewähr Nachdruck verboten
19. Ziehungstag 30. August 1933
Auf jede gezogene Rümmer sind zwei gleich
hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer
auf die Lose gleicher Nummer in den beiden
Abteilungen I und II
In der heutigen Vormittagsziehung wurden Gewinne über 400 M. gezogen
21559 42998 376361
234732
16217
8138
52 Gewinn« zu 2000 M.
120756
157766 171164
222789 252240 269908
48386
5111 6082 7793 12818
85377 89131 89163 94354 94878 103326
10000 M.
5000 M.
109311
156274
49433
95653
129393
204309
224635
238180
272324
330327
390085
65258 150702
203652
114281 130818 156406 178567
192351 208104
227149 253127 288120
316569 345407
374621
115126 133967 157650 181338 192813
210260 231402
262518
288928 319510
355788 385956
111408 170876 218453 231015 261769 312787 365730 397167
119497
195796
223989
237547
269054
322749
388418
399501
108440 128374
155988 172127 190241
206967 224324
246178 285865 305395 340225 363095
100031
155116
206475
107540 168957 214699 226562 258076 298329 342104 393477 500 M.
115744 145251 161815 183564 193090 217326 232152 269016 290952 324822 357411 386612
111773
181115 221522 237061
262793
314134
367593 398225
117600 150559 167552 188835 194852 220358 236157 271638 298520 338670 358522 397958
3000 M. 179111 311337
23450
186794
351110
24956
131162
17190 181900
339151
15287
50890 232801 395466
35482 149613 180986 280326
6 Gewinn« zu
8 Gewinne zu 332955
30 Gewinn« zu 121129 142324 258459 299747
194 Gewinne zu — -. . . ---- - - - -
21254 21950 22993 25332 38791 45780 47249 55992 59498 62624 64672 66862 78416 80129 ---- ----- --------------------- 104615 120247 152654 167612 189870 195008 220784 243786 276987 305251 338679 361720 399472
283539 308998 325751 360972 361242
116 Gewinne zu 1000 M. 35188 35948 -----
----- 52984 56103 74411 78743 84145 92808 96541 131589 209088 225300 253091 280379 338787 391405
In der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 400 M. gezogen
6 Gewinn« zu 5000 W.
14 Gewinne zu 3000 M. 84576 199493 325547
46 Gewinne nu 2000 M. 110723 111677 114487 207091 249345 273908 343483 390021 391742
35562 70384 225656
7733 50766 71298 82040
21398 31545 78005 99865
129241 140376 147954
290688 312567 334822
391927 394580 395399
3626 5279 11335 13369
1000 M.
57532
18729 18856 28337 29675 32077
335208 350716
130572
160764
291360
118376 126515
183415 209401
270383 297994
317065 345671
376614
120675 130895
184226 211097 274130 298898
324137 346073 377288
131461
168170
299873
391072
121278
131496
184228
226091
281871
302129
330656
348702
381832
134783 172450 324834
122465
140613
191729
238858
291047
304474
334304
353775
383051
123021 148002 206171 264780 292255 305193 335111 362522 383890
12764
65257
84126
114768 124493
179233
209259
265194
293071
316993
341906 371802
394472
61697 125831 158559 254642 385224
389184 ______
160 Gewinne zu 500 M. 2972 7659 12100 27380 31224 33468 37251 41063 49377 59764 63457 71393 73049 79442 82125 84892 86050 87808 96587 98147 103331
7213873245 78656 90797 108845 114354 ------ ------ ------ 147005 147717
194899 214214
396382
76 Gewinn« zu
398581
Im Gewinnrade verblieben: 2 Prämien zu je 500000 und 100 Prämien zu je 3000, 2 minus zu je 500000, 2 zu je 100000, 6 zu je 50000, 16 zu ,e 25000, 86 zu je 10000, 166 zu je 5000, 838 zu je 8000, 980 zu js 2000, 1962 zu je 1000, 8188 zu je 500, 9772 zu je 400 M.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 o. H
;vranf|un a. M.
Berlin
Schluß« kurd
Echlußk. Abend« börie
Schluß» kurd
Echlußk. Mittag» börsc
Oa<um
30.8. j
31.8.
30-8.
31.8.
6% Deutsche Rcichsaitleihe v. 1927
6% ebem.7% Dl.ReichsauI.v.1929
83,75
83.75
83,9
83,9
99
99
99,1
99
5*2% Daung-Anleihe von 1930 ..
Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit
Auelos.-Rechten .............
84,75
84,75
84.75
84,75
78,75
79
78,75
78,9
Desgl. ohne Auslos.Rechte......
10,025
9,5
10
9,65
6% cbem.8% Hess. Volkstaat 1929 (rurfzohlb. 102%)............
75
76,75
75,5
77,5
6% Hess. Landesbank Darmstadt
Gold R. 12..................
80
80
6’/z% Hess. LandeZ-Hypolheken- bank Darmstadt Ltaui........
84
_
Lberhessen Provinz-Anleihe mit
AuSlos.»Rechten .............
71,5
71,5
_
Deutsche Komm. Sammelabl. An- leihe Serie 1 mit AuSIos.-Rechten
70,5
70,65
70,4
70,65
6"„ ehern. 8% Franks. Hyp.-Bank Goldpse. 15 unkündbar bis 1935
80
80
6% ehern. 7% Franks. Hyp.-Bank Goldpse. 16 unkündbar bis 1936
79,75
79,75
_
6’/z% ehern. 4'/2% Franks. Hyp.- Bank-Liau.-Psandbriefc.......
84,13
83,75
_
_
5/z% ehern. 4’2% Rheinische Hyp.-Bank-Liau.»Goldpse.....
84,75
84,9
_
_
6% ehern. 8% Pr. LandeSpsand- briesanstalt, Psandbriefe R. 19
82,5
82,75
82,75
82,75
6% ehern. 7% Pr. Landespsand- briesanstall, Pfandbriefe R. 10
82,75
82,75
83
83
Steuergutsch. Verrechnungskurs.
86,4
86,4
86,4
86,4
4% Oestecretchlschc Goldrente.... «,20% Oesterrelchische SUberrente
10,75
10,5
11
10,75
—
—
0,8
0,8
4% Ungarische Goldrente .......
4,4
4,2
4,3
4,15
4°;, Ungarische Staatsrente v. 1910
4,25
4,13
4,1
4,3
4^2% desgl. von 1913..........
4,25
—
4,3
t>% abgest. Goldmexikanr«: von 99
6
6
6,4
6,1
«% Türkische Zollanleihe von 1911
5,2
5,15
5,3
5,25
4% Türkische Bandadbahn-Anleihe Seriel .........
5.1
5.1
5,05
Frankfurt o. M.
Berlin
Schluß» furd
Schluß«. Abend» börsc
Schluß» furd
Echlußk. Mittag» börse
Datum
30-8.
31-8.
30-8
31.8-
4% deegl. Serie II ...........
5,2
5,1
5,15
5,25
5% Ruinän. vereinh. Rente v. 1902
2,9
3
3
4/r%Rumän.vereinh.Rentev.l912
5,5
5,5
5,5
5,4
4% Rumänische vereinh. Rente
2,6
2,6
2,6
2,5
2’4% Anatolier .............
24
Hamvurg-Amerika-Paket .....
0
12,25
12,25
12,5
12,25
Hainburg-Südarn. Dampsschtsf.
0
29,5
28
Hansa-Dampsschiff...........
0
—
—
21
20
Norddeutscher Lloyd .........
0
13,25
12,9
13,5
13
A.G. für Verkehrswesen Akt. ..
0
44
42,5
43
43
Berliner Handelsgesellschaft ...
1
84,5
84
84
Commerz, und Prlvat-Bank ...
0
48,13
48,13
—
48,13
Deutsche Bank und Disconio»
Gesellschast................
0
51,5
51,5
_
51,5
Dresdner Bank..............
0
44 13
Neichsbank ................
12
148
147,5
148.4
148,25
A.C.G......................
0
19.65
19
Bekula.....................
0
106.75
106.75
Elektr. Lieserungsgesellschaft...
6
76
77,13
106,9
UM
Licht und Kraft ............
6
96,13
96
95,5
95,75
Reiten & Guilleaume.........
0
43
43
43,5
43,4
Gejellsch.s.Elektr. Unternehmung. 5
77
76
77
76,5
rttyeintsche Elektrizität ........
6
83,75
83,75
83,75
84
Schuckert L Co...............
5
93
94
93,75
93.5
Siemens L Halske............
7
145,25
144
145,5
143,75
Lahmeuer L Co.............
10
115
115
117,5
115,13
Buderus ...................
0
65
66
65 5
Deutsche Erdöl ..............
4
100
99
99,13
97 J5
Gelsenkirchener..............
C
52
—
52
51,13
Harpener...................
C
88,5
87
89
87,5
Harsch Eisen—Köln-Neuessen ..
C
—
58
57,75
Ilse Bergbau ...............
t
—
—
135
Ilse Bergbau Genüsse........
6
107
107
107,25
107,25
Klücknerwerke ...............
C
54,75
54
55
54
Mannesmann-Röbren........
0
55 65
55,25
56,25
55,75
Jronftur« a. JÜl.
Berlin
Schluß» kurd
Schluß!. Abend» börse
Schluß» lurd
Echlußk. Mi nag» börsc
Datum
30.8.
31.8.
30.8.
3b8.
Mansfelder Bergbau.......
.. 0
25
23
23,75
23,5
Kokswerke ................
.. c
—
—
68,9
67,4
Phonlr Bergbau...........
.. 0
34.75
33,75
34,9
34
Rheinische Braunkohlen ....
. 10
197,5
197
197,5
197,9
Rheinstahl ................
.. 0
80,25
79
79,25
78,4
Bereinigte Stahlwerke......
.. 0
33,5
32,25
33,65
33
Otavi Minen .............
.. 0
13
12,65
12,5
12,4
Kaliwerke Aschersleben......
.. 6
118,5
119
Kaliwerke Westeregeln......
.. 5
119
116
117
119
Kaliwerke Salzdelsurth.....
IVi
160
163
160,5
I. G. Farben-Jndusirie.....
.. 7
121,75
119,65
122,5
120,13
ScheideanslaU.............
.. 9
171,5
171,25
—
Goldschmidt ..............
.. 0
43
42
43
47 75
Rütgerswerke.............
.. 0
51
50 |
50,9
50,25
Metallgeiellschast...........
.. 0
—
55
57,4
Phllipp Holzmann.........
.. 0 .. o
44
73.5
ya 5
63
64
ISementroed Karlstadt.......
.. 0
77
76
Schultheis Patzenhofer .....
.. 0
—
—
102,75
102,5
Aku (Allgemeine Jhinflfeibe)
.. 0
32
31
32,4
31
Bemberg.................
.. 0
45,5
45,9
46
46
Zclistoss Waldhos ..........
.. 0
37,25
36,5
36
36
Zellstoff Aschaffenburg .....
.. 0
21,75
21,75
22,13
21,5
Dessauer Gas .............
.. 7
—
—
103
101,65
Daimler Motoren..........
.. 0
26,5
26,5
26,25
26
Deutsche Linoleum.........
.. c
42,5
41,25
42,5
41
Orenstein L Koppel........
.. 0
—
30,25
30
Leonhard Tietz............
.. 0
12,5
11,5
12,75
11,75
Chade....................
..10
157
155
157,5
157,5
Accuniuiatoren-Fabrik......
.. 0
173,5
175,5
176,5
Lonti-Gummt.............
.. 0
140,5
141
140
14L5
Gritzner..................
.. 0
-
Mainkraftwerke Höchst a.M..
.. 4
59
58,5
_
Gübbeutidier .Surfer .......
.. 8
155.5
154
155
154.5
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. 2H.
30.August
31. August
Amtliche Geld
Notierung
1 Brie'
Amtliche Geld
folltrung
Brie
Helsingfor»..
Wien.......
5,934
47,95
5,946
48,05
5.914
47,95
5,926
48,05
Prag.......
12,42
12,44
12,42
12,44
Budapest ...
Sofia......
Holland ....
OSlo.......
3,047
169,03
67,53
60,06
3,053
169,37
67,67
60,18
3,047
168,98
67,13
59,69
3,053
169,32
67,27 59,81
Kopenhagen.
Stockholm...
69,28
69,42
68,88
69,02
London.....
Buenos Aires
13,43 0,928
13,47
0,932
13.35 0,928
13,39 0,932
Neuyod....
2,957
2,963
2,947
2,953
Brüfsel.....
58,56
58,68
58,52
58,64
Italien.....
22,14
22,18
22,08
22,12
16,445
16,485
16,435
16,475
Schweiz ....
81,00
81,16
81,00
81,16
Spanien....
35,01
35,09
35,01
35,09
Danzig.....
81,72
81,88
81,72
81.88
Japan......
0,799
0,801
0,789
0,791
Rio de Jan. . Jugoslawien. Lissabon....
0,244
5,295
12,71
0,246
5,305
12,73
0,244
5,295
12,71
0,246
5,305
12,73
Banfnoten.
Berlin, 31.August
Geld
Brief "
Amerikanische Noten..............
2,90
2,92
Belgische Noten..................
58,36
58,60
Dänische Noten .................
59,43
59,67
Englische Noten .................
13,31
13,37
Französische Noten...............
16,395
16,455
Holländische Noten...............
168,56
169,24
Italienische Noten................
21,96
22,04
Norwegische Noten ..............
66,97
67,23
Deutsch Oesterreich, L 100 Schilling
Rumänische Noten...............
Schwedische Noten...............
Schweizer Noten.................
68,71
80,82
34,88
68,99
Spanische Noten.................
35 (17
Ungarische Noten................


