Ausgabe 
1.8.1933 Frühausgabe
 
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Brünn.

-tMMen.

agistrnt hat den preußischen iring zum Ehrenbur- tfl ernannt.

Mansche Dbtrbürgir- Dr. Riesen, wurde ein- ermeifter von Soin gewap. itit: 133.: Ernst Blumschm.

letzten Jahre in der te zu bewilligen, und ser« einc zu der ^nken. Es wird datz seitens des Reich g ^?-^?shilsenge. rd weiterhin dafür sorgen 16 Dank für Indus,rieodli- n Anzahl mittelstänÄscher itoat auch kurzfristige Kre- len kann, als es gegenwär« glaube annehmen zu tin. lismähig geringe betrüge Deutsche Dank für Indu- n Danken, welche von sich ng nicht übernehmen kön- leistet.

eien Wirtschaft bezeichneta erein Mitteldeutscher In- g dieses Ausschusses als in der Entwicklung chen Wirtschaft.und söruck, daß es gelingen entscheidende Ergebnisse rbeitsbeschassmig zu er*

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DieIagd im August

Aus der Provinzi'alhaupistadi

eit Kriegsende, zahlreiche Offiziere des alten jener Infanterie-Regiments ,

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des des Di* der

Berlin im Zeichen der 10 Funkausstellung. Berlin nationalsozialistischen

Jubiläurns- im Zeichen des Rundfunks! die vom 18. bis

Mit Wahrnehmung der Dienstgeschäfte Direktors des Gas* und Wasserwerks und Volksbades hat der Oberbürgermeister den rektor der Stadt. Elektrizitätswerke und Straßenbahn S t o l t e beauftragt.

Wildtauben, die man in diesem Jahrebei uns viel zu Gesicht bekommt, können in Hessen ge* schossen werden, in Preußen erstreckt sich diese Erlaubnis nur auf die Ringeltaube. Der Ansitz an Stoppelfeldern, unter einzelnen Feldbäumen, an Wasserstellen usw. führt zum Erfolg.

Zusammensetzung seines Rehstandes zu machen vermag. Auch zum Erkennen manches Abschuß*

3000 Mark der zuständigen Stelle zur Verfügung gestellt.

Der stellvertretende Landeslei- ter derDeutschen Christen" Pfarrer Georg Struckmeier von der Frankfurter Pauls- kirche hat das 2lmt des stellvertretenden Landcslev tcrs derGlaubensbewegung Deutsche Christen" für Groß-Hessen und Thüringen übernommen.

-irvjähngeS Regimentsjubiläum der ehem. 116er.

Am 19. und 20. August werden, wie alljähr

** Arbeitsjubiläum. Am heutigen 1. August sind es 30 Jahre, daß Fräulein Berta Seipp im Hause des Geh.-Rat Prof. Dr. ®ep; pert, Gießen, Liebigstraße 34, als Hausangestellte tätig ist. Ein schöner Beweis des guten Einverneh­mens zwischen Herrschaft und Angestellte.

* Stiftung für b t e Opfer ber Slrbeit. Unsere heimischen öffentlichen Dersicherungsanstal- ten, die Hessen-Nassauische Lebensversicherungsan- stalt und die Nassauische Landesoerficherungsbank in Wiesbaden, haben als freiwillige Stiftung für die Opfer der Arbeit zusammen den Betrag von

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Rundsunkeins/eit und Volksempfänger. Weitgehende Vergünstigungen für auswärtige Besucher.

3m nationalen Interesse bekundeter Opfersinn.

Bon der Stadtverwaltung wird uns ge­schrieben:

Der Oberbürgermeister hat aus ihr Rachsuchen unter Anerkennung ihrer der Stadt geleisteten langjährigen treuen Dienste und unter besonderer Würdigung des im nationalen Interesse bekun­deten Opfersinnes mit Wirkung vom 1. August 1 933 die nachstehenden Beamten in den Ruhe­stand verseht:

Baudirektor Adolf Braubach,

die Bauoberinspektoren Peter Grode und Heinrich Roß. Verwaltungsinspektor Hermann Peter, Bausekretär Kaspar B e ck e r, Bauober­assistent Karl Weller, Daumwart Heinrich Rocker.

Dold'ne Aehre, du mußt fallen", die Sense klingt und die Mähmaschine rattert, die Ernte ist im Gange. Unb wie der Landmann seiner Arbeit Lohn erntet, so beginnt nun auch die Erntezeit für den Jäger und Heger. Seither bot das wo­gende Aehrenfeld dem Wind soviel Schutz und ruhigen Einstand, daß dem Weidmann nur wenig guter Anblick beschieden war. Die Unruhe auf den Feldern aber treibt es in den Wald zurück.

Rot - und Damwild stehen meist in feld- nahen Randhölzern und Dickungen, um von dort auS im Schuhe der Rächt auf reifende Hasersel. der oder Kartosselschläge auszutreten. Die Hirsche fegen. Erst dann, wenn das Geweih blank ist, ist ein Hirsch für den Weidmann jagbar, auch wenn das Gesetz ihn wie in Hessen schon vorher freigibt. Jn Preußen beginnt die Schußzeit erst am 16. August. Das Rotwild steht in der Feistzeit, der starke Hirsch, der nur das Ziel der Iägerwünsche sein kann, ist vorsichtig und empfindlich gegen Störungen wie nie sonst im Jahre, und die Jagd auf ihn stellt an Können und Ausdauer des Weid­mannes die höchsten Ansprüche und gilt deswe­gen als die Krone des Weidwerks.

Wo Schwarzwild Standwild ist, geht es aus Hafer- und Kartoffelfeldern stark zu Scha­den. Durch Abschuß bei nächtlichem Ansitz oder Dürschgang an der Feldgrenze in der Morgen­frühe wird der Jäger versuchen, ihn erträglich zu gestalten. Bei der Vorsitz und der Sinnen- fchärse der Schwarzkittel wird der Erfolg aller­dings gering bleiben. Rur schneereiche Winter gestatten ein wirklich erfolgversprechendes Ja­gen aus Schwarzwild.

Die erste Hälfte des Monats ist gekennzeichnet durch die Jagd auf den R e h b o ck. Das Reh­wild steht in der Brunft, die in der ersten Mo­na tswvche meist auf der Höhe ist, aber sich bis gegen den 20. August hinzieht. Für denjenigen, der die Laute der Rehwildes mit dem natür­lichen Blatt der Tuche oder eines anderen Bau­mes oder auch mit einem künstlichen Lockinstru­ment nachzuahmen versteht, ist die Blattzeit immer ein besonderes jagdliches Ereignis. Einmal ge­stattet sie den Abschuß gar manchen Dockes, der sich seither allen Rachstellungen zu entziehen wußte, auch sollte der wirklich gute Bock dem Weidmann erst Freude machen, wenn er noch Ge­legenheit hatte, seine guten Anlagen zu vererben. Dann aber kann der Heger, der um diese Zeit viel draußen im Revier ist,Inventur machen", weil er beim Ansitzen, Pürschen oder Blatten fast jeden Dock seines Reviers einmal zu Gesicht be­kommen wird und danach sich ein Bild über die

Ein Fahrraddieb f e Jt genommen. Die Polizeidirektion Gießen teilt mit: Gestern gegen 10 Uhr wurde aus der Hofeinfahrt eines Arztes in Großen-Linden ein Herrenfahrrad entwen­det. Ein Junge, ber den Täter wegfahren sah, teilte seine Wahrnehmungen bem Eigentümer mit. Der gerabe mit seinem Kraftwagen angekommene Arzt nahm mit bem Geschäbigten die Verfolgung des Täters in Richtung Gießen auf. Da diese bis Gie­ßen ergebnislos verlief, traten die beiden die Rück­fahrt wieder an. In Klein-Linden tarn ihnen der Täter mit bem gestohlenen Rab entgegen. Sie lie­ßen ihn unbehelligt weiterfahren, brehten, fuhren nach Gießen zurück unb oerstänbigten die Polizei, worauf die Festnahme in der Frankfurter Straße durch einen Polizeibeamten erfolgte. Es handelt sich um den 20jährigen Fabrikarbeiter Georg Scholl aus Frankfurt a. M., der sich zur Zeit auf Wan­derschaft befindet. Nach der Vernehmung wurde er bem Amtsgericht zugeführt.

nalsozialistischen Rundfunks abhängt. Je sozialistischer, d. h. je billiger und damit produktiver Industrie und. Handel arbeiten wer­den, um so nationaler, d. h. werbender für die Ideen des Rationalsozialismus wird sich in einer möglichst hohen Zahl von Hörern der Erfolg ihrer Arbeit auswirken. Die deutsche Volks- und Schicksalsgemeinschaft kann gar nicht überzeugender repräsentiert werden als durch die auf der 10 Jubiläums-Rundfunkausstellung sichtbar zum Ausdruck kommende deutsche Rund­funkeinheit.

Jeder Volksgenosse wird gern die Gelegen­heit benutzen, bie deutsche Funkausstellung und damit auch die deutsche Reichshauptstcidt, die Zentrale des nationalsozialistischen Wie» deraufstiegs und der nationalsozialistischen Ordnung, zu besuchen, wenn er hort, daß seitens der Eisenbahn weitgehende Fahrpreiserleichterungen gewahrt werden, die eigentlich jedem Menschen den Besuch der deutschen Zunkausstellung ermög­lichen.

Don besonders wichtigen Orten werden soge­nannte Verwaltungssonderzüge mit mindestens SOprozentiger Fahrpreisermäßigung verkehren. Wenn aus einem Bezirk sehr viele Anfragen nach diesen Sonderzügen einlaufen, wird sich die betreffende Reichsbahnbirektion gern zur Veran­staltung von Sonderzügen entschließen. Deshalb ist es erwünscht, daß recht viele Interessenten an der Funkausstellung sofort wegen der Sonder­züge an ihre zuständige Reichsbahndirektion, schreiben. Größere Organisationen können bei der Reichsbahngesellschasts - Sonderzüge beantragen. Dafür müssen mindestens 303 Fahrkarten 3. Klasse gelöst werden. Die Ermäßigung beträgt 40 Pro­zent. Bei gemeinsamen Fahrten von Schülern und Studierenden unter Leitung der Lehrer wird, wenn die Fahrt zu wissenschaftlichen und be­lehrenden Zwecken erfolgt, eine Fahrpreisermäßi­gung von 50 Prozent gewährt, Mindestteilnehmer­zahl 1:10 Personen. Reisegesellschaften von min­destens 12 Personen, die in den gleichen Zügen vom gleichen Bahnhof abfahren, bekommen eben­falls eine Fahrpreisermäßigung. Bei einer Teil­nehmerzahl zwischen 12 und 50 Personen beträgt die Ermäßigung 25 Prozent, bei einer Teilnehmer- zcchl von 51 und mehr Personen 33,3 Prozent. Innerhalb eines Kreises von rund 303 Kilometer um Berlin liegen aus Anlaß der Funkausstellung in der Zeit vom 17. bis 27. August in allen Bahnhöfen an allen Tagen Sonntagsrückfahr­karten nach Berlin aus. Diese Karten gelten jeweils vier Tage. Von weiter als 303 Kilometer entfernt liegenden Orten kann diese Vergünsti­gung erst bei der 300-Kilometer-Grenze in An­spruch genommen werden. Für alle diejenigen, die in Berlin nicht besonders gut Bescheid wissen, fei auf die Einrichtung der Gutscheinhefte für einen dreitägigen Aufenthalt in der Reichshauptstadt verwiesen, die zum Festpreise von 35,50 Mk. Unterkunft in gutbürgerlichen Hotels mit Frühstück, Mittag- und Abendessen enthalten. Ferner wird den Inhabern des Gutscheinhestes für den genannten Preis geboten: eine Rundfahrt durch Berlin, eine Auffahrt auf den Funkturm und ein einmaliger Eintritt in die Funkausstel- lung. Die Reichshauptstadt tut alles, um ihren auswärtigen Gästen den Besuch der national­sozialistischen Funkausstellung zu erleichtern und den deutschen Volksgenossen aus eigener Anschau­ung mit der politischen, geistigen und wirtschaft­lichen Struktur des Rundfunks bekannt zu machen. Berlin im Zeichen der 10. Jubiläumsfunkausstel* lung. Berlin im Zeichen des nationalsozialistischen Rundfunks! Mögen viele deutsche Dolksgenoj- sen den Rus vernehmen und ihm begeistert Folge leisten. Denn durch ihr tätiges Interesse am Rundfunk tragen auch sie ihren Teil am deutschen Wiederaufbau im nationalsozialistischen Geiste bei.

wähnenSwert. DaS eine ist die Handschrift der für die Kinder des Schumannschen Hauses geschriebenen und ihnen geschenkten Kinberlieder. Zahlreiche Blei- stiftkriheleien und Mefferfchnitte auf dem Einband, die verraten, daß das heute unschätzbare Buch als Unterlage beim Ausschneiden von Bildern benützt wurde, um die Tischplatte zu schonen, zeigt, wie sorg­los die kleinen Besitzer mit dem Heiligtum um­gegangen sind. Das zweite Manuskript ist das der Drahmsschen Orchesterbearbeitung von drei Liedern Schuberts für den bekannten Sänger Julius Stock­hausen. Diese Lieder, .Memnon", .An Schwager Kronos" und .Geheimnis", die kürzlich von der Ox­forder Universiläts-Presie in einem Sonderdruck ver­öffentlicht wurden und deren Entstehung in der Vor­rede von Str Henry Hadow in das Frühjahr 1862 versetzt wird, sind bei der geringen Anzahl von Drahmsschen Orchesterwerken aus bet Vorwiener Epoche von besonderem Jntercsie- Die zwei andern Lieder, die ursprünglich zu dieser Sammlung gehör­ten, .Greifengesang" und .Gruppe aus dem Tarta­rus". galten bisher als verloren: doch besteht immer­hin die Hoffnung, daß, da Stockhausen sie in der Oeffentlichkeit zum Vortrag gebracht hat, sich Ver­vielfältigungen erhalten haben, die vielleicht noch auffindbar sind. Unter den Driesen, die die Aus­stellung birgt, ist besonders einer bemerkenswert, in dem der Meister zu den Angriffen der Preffe heftig Stellung nimmt und der an die leidenschaftlich um­kämpfte Rolle im Streit der Parteien gemahnt, die Brahms ssshr gegen seinen Willen Zeit seines Lebens spielte. O. M.

Aesuv-Ausflüge mit Gratis-Feuerwerk.

Der Vesuv ist jetzt das Ziel für mitternächtliche Ausflüge der Reapeler Gesellschaft geworden, nach­dem der italienische Thronerbe, Prinz Umberto, mit viel beachtetem Beispiel vorangegangen ist. Der Kronprinz lud die Ossiziere des 31. Jnsantrie-Re- gimentes zu einem Festesten am Fuß das Vulkans ein. und die Gesellschaft fand ihren großartigen Abschluß durch eine Besteigung des Gipfels. In einem Sonderzug der Vesuv-Bahn wurden die Teil­nehmer nach bem Observatorium befördert, und der Direktor führte sie bann an den Fuß des Kraters, wo man ein Gratis-Feuerwerk von so grandiosen Ausmaßen erlebte, wie es auch die größte Kunst nicht fertigbringt. Der Berg betätigt sich bereits seit einem Monat als Feuerwerker, unb bas Beispiel bes Kronprinzen hat nun verschiebene Gesellschaften, veranlaßt, bem Krater um Mitternacht einen Besuch abzustatten, um bas einzigartige Schauspiel ber hoch lobernben Flammen zu genießen.

Ansprechen der einzelnen Stücke besonder- zu empfehlen. Junge Jäger oder alte mit der Schuß- Hitze der Jugend seien daran erinnert, daß auch Ricken auf baS Blatt springen. Es ist unange­nehm, als .Schürzenjäger" zum Schaden noch den Spott zu ernten.

Der Hake bedarf durch Kurzhalten seiner Feinde weiterhin deS Schutzes deS Jägers. Er stellt, wirtschaftlich betrachtet, unser wichtigstes Wild dar, und die Aussichten auf gute Hasen- ftreden scheinen nicht schlecht zu sein. Um so mehr liegt Veranlassung vor, ihn vor Katzen und Hun­den nachdrücklich zu schützen. Die Junghäsinnen aus dem ersten Iahressatz setzen im August selbst

gen Gesichtspunkten der deutschen Rundfunkein­heit, wie sie in der kürzlich erfolgten Grün­dung der Rationalsozialistischen Rundfunkkammer verwirklicht worden ist.

So wird denn die kommende Funkausstellung keine Messe, sondern tatsächlich eine Aus­stellung sein, bei der alle Kräfte der In­dustrie, des Handels, des Rundfunks und der Horerorganisationen im nationalsozialistischen Gemeinschaftsgeist Zeugnis ablegen für das technische Wunderinstrument Rundfunk, das als ein Instrument der politischen WillenS- blldung unseres Volkes erst durch den Natio­nalsozialismus zu einem eigentlichen, vorher nie geahnten Wunderwerk geworden ist.

Cs ist heute nicht mehr möglich, daß Funkindustrie und Funkhandel ein durch ihre wirtschaftlichen Sonderheiten bedingtes Eigenleben neben den politischen und geistigen Kräften des Rundfunks führen. Vielmehr sind diese beiden Wirtschafts­mächte unmittelbar verbunden mit dem Rund­funk selbst, der auf der Sendeseite von den deutschen Rundfunkgesellschaften und auf der Smpfängerseite von den Hörerorganisa­tionen verkörpert wird. Als Symbol dieser, wie die Erfahrung lehrt, nur unter nationalsozia­listischer Führung möglichen Rundfunkeinheit ist ber Volksempfänger zu werten, bas Ein­heitsgerät, bas breitesten Volksschichten ben Er­werb eines hochwertigen Empfangsapparates er­möglichen soll.

Die 28 apparatebauenden Firmen der deut­schen Funkindustrie haben sich mit dem Funk- Handel vereint, um ein qualitativ hoch­wertiges Funkgerät zu schaffen, das durch seine Prelswurdigkeit es kostet nur 76 Mark den Rundfunk in jeden deutschen Haushalt tragen soll.

Als Typ des Volksempfängers wurde der deS Einkreiseempfängers gewählt, dessen Trennschärfe und Empfindlichkeit durch Verwendung eines gu­ten, möglichst verlustfrei gebauten Eingangskreises gesteigert sind und durch Anwendung der Rück­kopplung noch erhöht werden können. Die für den Anschluß an Gleich- und Wechselstromnetze bestimmten Geräte enthalten zwei Röhren: Audion und Endstufe für Riederfrequenz. Der Volks­empfänger soll zunächst den Tagesempfang des nächsten Bezirkssenders und nach Möglichkeit den Empfang des Deutschlandsenders sicherstellen. Mit dieser sozialen Tat der Schaffung eines billigen und leistungsfähigen Volksempfängers hatten sich die deutsche Funkindustrie und der deutsche Funk- Handel aktiv an dem nationalpolitischen Auf­gabenbereich des Rundfunks beteiligt. Denn alles, was im Rundfunk geschieht, geschieht unter dem Gesichtspunkt der nationalen unb sozialistischen Wirklichkeits- und Weltanschauungsgestaltung.

Dabei haben Funkindustrie und Funkhandel erkannt, daß von der Güte und Preiswürdigkeit ihrer Apparate die Hörerzahl des natio»

n ber alten Garnison zusammenkommen, um des 22. Augusts 1914, bes Tages von A n l o y, zu gebenten unb bamit zugleich all ber Offiziere, Un» tcroffijiere unb Mannschaften, die im Regiment unb seinen Kriegsformationen für Kaiser unb Reich gefallen finb. Mit biefer Oebentfeier wirb sich in diesem Jahre eine (Erinnerungsfeipr an bie ©rünbung bes Regiments oerbin« ben, besten Geburtstag ber 17. Juni 1813 ist. Die Feier stnbet am 19. August um 18 Uhr am 116er- Denkmal vor ber Zeughauskaserne statt. Eine be- sonbere Weihe wirb sie baburch erhalten, baß ne­ben ben Angehörigen bes altenweißen Regiments" bie Militär- unb Kriegeroereine ber Stabt, bie Reichswehr mit Musik unb Trabitionskompanie, SA. unb Stahlhelm an ihr teilnehmen werben. Die Gedenkrede wirb Oberst a. D. Koettschau - Bab-Nauheim, ber Vorsitzende bes Verbandes ehe­maliger 116er, halten. Im Kreise ber Offiziersoer- einigung unb ihrer Gäste wirb im Laufe bes Abenbs Leutnant b. R. a. D. Dr. Knieriem - Bab-Nauheim einen Vortrag halten überDas Re­giment in ber Sommeschlacht" unb bamit an ber Sitte festhalten, alljährlich durch Darstellung eines Kampfabschnittes bes Regiments durch einen Mit­kämpfer die (Erinnerung an das Regiment unb seine Leistungen wachzuhalten. Die Arbeitsgemeinschaft ber Gießener Militär- unb Regimentsvereine wirb am 20. August ihre Mitglieder zu einem Militär­konzert auf ber Liebigshöhe versammeln, um sie, bie vielfach Teilnehmer ber heißen Augustkämpfe unserer hessischen Regimenter finb, in biefen er­innerungsreichen Tagen einmal zusammenzuführen. Voraussichtlich wirb bie SA. -Stanbarte 116 an jenem Tage noch in befonberer Weise des Regi­mentes gedenken, dessen Nummer sie trägt. Wir werden ber Bedeutung des Tages später noch ge­recht werden und dabei nähere Angaben über die einzelnen Veranstaltungen machen können.

Oie ZeitverbilligungSscheine.

Vom Wohlfahrtsamt der Stadt Gießen wird uns geschrieben:

Die Ausgabe ber Fettoerbilligunqsscheine für ben Monat August-erfolgt ab sofort währenb ber Dienst- ftunben

Pockes, der seither sich durchmogelte, ist die Der Dachs wird seist. Wo man ihn kurz hal- Dlattzeit sehr geeignet. Das Blatten von Kan- ten will, empfehlen sich der Ansitz und Abschuß zeln und Leitern ist zum genauen Beobachten und | am Dau. Hubertus.

Das soll die Losung sein,

27. August die deutschen Gaue überschwemmt und die Volksgenossen aufruft zum Besuch der ersten für bie Empfänger von Kleinrente, Sozialrente Funkausstellung, die sich mit Stolz eine deutsche und Vorzugsrente: Wohlfahrtsamts, Gartenstr. 2, und eine nationalsozialistische nennen darf. Ganz Zimmer Nr. 11; anders als in den Vorjahren die Funkausstellun-

für bie Empfänger von Zusatzrente nach dem gen des Systems, wird sich diese Funkausstellung Reichsversorgungsgesetz: Wohlfahrtsamt, Lony- im ersten Jahr der deutschen Erhebung der Mit- straße 2 Zimmer Nr. 8; weit zeigen. Waren die früheren Ausstellungen

für die Personen, deren Lohn und sonstiges Ein- hauptsächlich Radiomessen, auf denen die Funk- tommen ben Richtsatz ber öffentlichen Fürsorge Industrie an technischen ^Teuerungen des Funk* nicht wesentlich übersteigt, unb für kinberreiche Fa- wesens ausstellte, was der Funkhandel vertreiben misten, Anstalten unb Einrichtungen ber öffentlichen sollte, und auf denen sich zu den Geschäften unb freien Wohlfahrtspflege: Wohlfahrtsamt, Lony- zwischen Industrie und Handel ein paar fünf- strahe 2, Zimmer Nr. 1. I begeisterte Hörer als Schaulustige dazu sanden,

so steht diese 10. Jubiläums-Funkausstellung ent- Hapag- UNO ^loyo-^rgenruren scheidend unter den großen politischen und geisti- im Dienste der ASOAP.-Loiiene.

Wie uns von zuständiger Seite mitgeteilt wird, haben sich die Hamburg-Amerika-Linie, Hamburg, und ber Nordbeutsche ßlonb Bremen in den Dienst der NSDAP.-Lotterie gestellt, die den Zweck hat, die Regierung in ihrem energischen iKamps gegen die Arbeitslosigkeit zu unterstützen. Lose sind bei ben Vertretungen ber beiben Schiffahrtsgesellschaften, und zwar in Gießen bei bem Hapag-Redsebüro Kreger, Seltersweg 89, erhältlich.

Oie Aufbringungsumlage

für das W.1933.

In den vom Wirtschaftsprüfer und Volkswirt (RDD.) Hermann Will zu Gießen herausgegebe­nenAktuellen Steuerfragen" (Rundschreiben Nr. 15) vom 1. August lesen wir:

Unter dem 6. Juli 1933 ist eine Durchführungs- Verordnung zur Aufbringungsumlage 1933 unb gleichzeitig ein Erlaß bes Reichsfinanzministers un­ter bem Aktenzeichen: S 7400 120 III ergangen.

Die persönliche Aufbringungspflicht und Bemes­sungsgrundlage bei ber Aufbringungsumlage 1933 entspricht im wesentlichen ben Bestimmungen für bie Au bringungsumlage 1931/32. Insbesondre weist der Neichsfinanzminister in seinem Erlaß darauf hm, daß alle früheren Billigkeitsmaßnahmen weiter gel­ten, insbesondere bezüglich der Geschäftshausbesitzer.

Von vielen Seiten ist verlangt worden, daß der seit dem 1. Januar 1931 einge'tretene Vermögensruck, gang auch bei ber Einziehung der Aufbringungs- Umlage berücksichtigt werben müsse.

Der Reichsfinanzminister weist bazu barauf hin, daß in ber Zwischenzeit eine Ermäßigung bes Um­lagesatzes eingetreten sei. Der Umlagesatz betrug für bie Aufbringungsumlage 1931 8 v. T., für bie Aufbringungsumlage 1932 4,5 o. T. unb für bie Aufbringungsumlage 1933 nur noch 4 vT. Selbst barüber hinaus erklärt sich aber der Reichsfinanz- minifter mit einer entsprechenben Anwenbung ber für bie Vermögensteuer 1933 getroffenen Billig- keitsmaßnahmen auch für die aiufbringungsum- läge einverstanden, allerdings nur für Fälle ganz außerordentlichen Derrnögensverfalls." itiornütificn.

lagestalenber für Dienstag. Licht- fpielhaus (Bahnhofstraße):Unter falscher Flagge .

schon.

Wenn die Jagd auf den Rehbock zurücktrat, weil gegen Monatsende das Wild kaum um sich geht, dann tritt die Hühnerj agd in den Mit­telpunkt des jagdlichen Interesses. Je nach dem Erntestand kann sie schon im August eröffnet wer­den, sonst beginnt sie allgemein am 1. September. Jeder Inhaber eines Feldreviers tut gut, schon vor Jagderöffnung gelegentlich die Kartoffel- oder Rübenäcker abzusuchen. Er weiß dann einmal, wie die Aussichten für ihn sind, er kann seinen Ab- , _ ,r ,

schuh eher bemessen und dem Wildstand anpassen, "Fahrt ins Blaul Das Hapagreiseburo er gewöhnt aber sich selbst und vor allem seinen Gießen veranstaltete am Sonntag als<jaf)rt ins Hund wieder an die Anstrengungen, die eine Jagd I Blau" eine Reife nach Weilbu r g. Unter fach- auf schattenlosem Feld in praller Sonnenhitze mit kundigen Führungen durch und um Weilburg^mirch sich bringt. Solch kleine aufklärende Reviergänge die prächtigen Räume des alten herzoglichen ^chloj- ersparen manchen Aerger und manche Enttäu- I fes, bei Konzert und Tanz verging die Zeit im schung am ersten Jagdtag, wenn sich Herr und Fluge. Das Wetter war, abgesehen von einem kur- Hund vorher noch nicht wieder aufeinander ein- zen Regenschauer während des Frühkonzerts in der gespielt haben. Daß es sich empfiehlt, den Hund, Orangerie, sehr günstig. Allgemein wurde der der seither in der Ruhezeit vielleicht etwas we- Wunsch laut, bald wieder eine solche Fahrt unter« niger kräftig gefüttert wurde, vor der Hühner» nehmen zu können, jagdzeit auch körperlich durch besseres Futter I ________

widerstandsfähiger zu machen, sei nebenbei be- merft. TRnnfM

Reben der Hühnerjagd kann die Entenjagd

auggeübt werden Die Iungenten sind meist alle BrahmS-EttNNerUNgeN M London, beflogen. Entweder schießt man sie vor dem Hund '

am Fluß oder See oder paßt auf sie zur Zeit des Eine kleine, aber gewählte Ausstellung von Abendstriches. Auch das Beobachten der geem- Drahm s-Erinnerungen aus englischem Besitz, die teten Getreidefelder, vor allem der Gerstenäcker, von dem Musikgelehrten Arthur F. Hill zusammen- emfiehlt sich, denn hier fallen die Dreitschnäbel gebracht wurden, erregt gegenwartg m dem Konig- morgens früh oder abends zu gerne ein. Auch I liehen Institut für Musik in London das Interesse der Jäger, der kein Gntenwasser im Revier hat, aller Musikliebhaber. Unter den hier ausgestellten kann hierbei mitunter gute Strecke machen. I Manuskripten des Meisters sind zwei besonders er-