Ausgabe 
1.4.1933 Erstes Blatt
 
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Erdöl

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Nicht irgendein Feitaufstrich, sondern mir die Tiefenwirkung der Creme Moosen bewirkt Glättung und Verjüngung rauher und unreiner Haut!

Holzsubmission

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Gießen, den 1. Mai 1930.

2238V

Stachel-und Spanndraht

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Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinden.

Sonntag, den 2. April. Judika.

Gottesdienst: Vorstellung und Prüfung der Konfir­manden; Kollekte.

katholische Gemeinden.

Samstag, den 1. April.

Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichte.

Sonntag, den 2. April. Passionssonntag.

Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe; Kommunion der Männer; 8: Kommunion; 9: Hochamt mit Pre­digt; 11: Messe mit Predigt; 17.30: Andacht.

2 neue Roßhaar-Matratzen wegen Auflösung meiner Verlobung billig zu verkaufen, Schriftliche Angebote unter 2250V an den Gießener Anzeiger erbet.

Die Lesergemeinde wird auf den dieser Nummer beigefügten Prospekt über denPraktischen Rat­geber" im Obst- und Gartenbau" verwiesen, der be­reits seit 47 Jahren allen" Garten- und Blumes- Freunden der allbewährte und nie versagende Weg­weiser ist. 2272V

S t a d t p o st a m t: Für Schließfachabholer bis 13 Uhr.

Sanitätskolonne: Telefon 2500.

Aerzte: Dr. Wolf, Frau Dr. Rothenberger.

Zahnarzt: Dr. Adam.

Apotheke: Engelapotheke.

l Schluß des redaktionellen Teils.»

sowie sämtl. Wolf-Garten- u. landwirtschaitlich. Geräte Edgar Borrmann Eisenhandlung 1906A

Reportage aus dem Photo-Labor:

* Höhere Pritschule Gießen. Die interessierten Eltern' seien auf die heutige Anzeige der Höheren Privatschule Gießen (VI01) verwiesen. Die Schule arbeitet wie man uns schreibt nach einem Oberrealschul­lehrplan mit gymnasialen und realgymnasialen Kursen. Durch die enge Bindung an die Staats­schulen werden Erfolge weitgehend gewährleistet. Auswärtige Schüler finden bei den Lehrern der Schule Aufnahme und Beaufsichtigung. Täg­liche Arbeitsstunden erziehen die Schüler zur Pflichterfüllung und Arbeitsamkeit. Auch Schüler anderer Anstalten können an den Arbeitsstunden teilnehmen. Berufstätige werden durch die Abend­kurse zum Abitur und zur Obersekundareife vor­bereitet.

Wirtschaft.

Frankfurt fest aber fast geschäftslos.

Frankfurt a. M.. 1. April. (WTB.-Draht- Meldung.) Die Beschränkung der Doykottaktion auf zunächst nur einen Tag hatte an der Börse zu einer starken Beruhigung geführt. Berkaufs- orders der Kundschaft und auch Abgaben der Kulisse blieben vollkommen aus. Die Tendenz war daher ausgesprochen fest, doch ent­wickelte sich nur geringes Geschäft, da der kleinen Nachfrage fast vollkommene Markt­leere gegenüberstand. Die Mehrzahl der Papiere erschien an den Maklertafeln mit Plus-Plus- ze chen und die zunächst zur Notiz gekommenen Werte erfuhren durchschnittliche Befestigungen von 3 bis 4 Prozent. So eröffneten am Montanmarkt Buderus 5,5 Prozent, Gelsenkirchen 3,5 Prozent und Stahlverein 3,65 Prozent höher. Bon Kali- Aktien gewannen Salzdetfurt 6,5 Prozent, We­steregeln 6 und Aschersleben 2 Prozent. Am Glektromarkt zogen AEG. um 3,39 und Bekula um 2,13 Prozent an. Auch an den übrigen Marktgebieten kamen während der ersten Dör- senstunde keine Notizen zustande. Spezialwerte, wie Reichsbank, IG., Siemens usw. waren bis zu 10 Prozent höher taxiert.

Auch der Rentenmarkt lag zwar sehr fest, aber gleichfalls nahezu geschäftslos. Reichsalt-

besih und späte Reichs,chuldouchforderungen er­höhten sich um etwa 3 bis 3,5 Prozent, Neu­beschanleihen um etwa 2,5 Prozent und Schutz, gebietsanleihen um etwa 1,5 Prozent. Reichs, bahnvorzugsaktien eröffnete 0,5 Prozent höher. Festverzinsliche Werte waren gleichfalls gesucht und etwa 1 bis 1,5 Prozent höher, nur Stadt­anleihen schienen eher vernachlässigt zu sein, jedenfalls lautete die Taxe hier nur unwesentlich höher. Auslandrenten lagen geschäftslos. 3ni "Verlaufe blieb die Börse stimmungsmähig weiter fest. Ein Kursvergleich war aber kaum möglich, da h er noch keine ersten Notierungen erfolgten nur Siemens, Reichsbahn und Deutsche ~ kamen je 10 Prozent fester zur Notiz.

Einer der getreuen Beamten Friedrichs des>

Großen war auch Paul Mouson, geboren um

29. August 1734, gestorben am 16. Februar 1808.

Der Sohn dieses kerndeutschen Mannes hat 1798 m

Frankfurt a. M. die bekannte Firma I. G. Mouson

& Co. gegründet. 135 Jahre rastloser Arbeit haben die Firma zu einer der bedeutendsten deutschen Fein­seifen- und Parfümeriefabriken werden lassen. Mou- son-Seifen, die bekannten IGEIVIO-Toiletteartikel und insbesondere das berühmte Hautpflegemittel Creme Mouson sind in jedem deutschen Hause zu finden! 2285V

VieleTausend Negative gehen im Jahr durcn die Hände unse­res Labo.anten. Ile Feh er sieht er sofort und gle.cht sie nach Möglichkeit aus. Er ko­piert gleich auf das richtige Papier, deckt schlechte Stel­len ab - kurzum er legt seine jahrelange Erfahrung In jede Arbeit.

In eressant Ist. daß die ver­schiedenen Arbeiten auch stets Ihren Spezial-Bearbeiter haben.

Dieser persönliche, ndividu- e.le Dienst an alle,. Aibeit.n ist die S ärke unseres Labors. Deshalb gern der ernste Ama­teur auch immer w.eder zu

Die Gemeinoe Villingen verkauft auf Wege schriftlichen Angebots:

Abschluß

zur Rechnung der Vezirkssparkasse Gießen für 1929.

Die Einnahme beträgt 73864786,38 RM.

Die Ausgabe beträgt 73521152,93

Verglichen bleibt Rest 343633,45 RM. Gießen, den 1. Oktober 1930.

Gez.. Braun, Sparkassenrechner. Revidiert, ohne daß sich für den

Oeffenllicher Sonntagsdienst.

Polizei: Telefon 2751, nur in dringenden Notfällen Telefon 01.

Feuerwache: Telefon 2244/45, Notruf Tele­fon 02.

Hauptpostamt: Beschränkter Schalterdienst 8 bis 21 Uhr.

Studienrat Dr. Horn feit 20 Jahren im Hause. Die Jubiläen sind der Ausdruck besten Einver­nehmens zwischen Vermieter und Mieter. Haus­besitzer ist Herr Friedrich Seibel.

** Das Flughafen-Re st aurant wird am yeutigen Tage, nachdem seine Bewirtschaftung in andere Hände übergegangen ist, wieder eröffnet. Der neue Geschäftsführer des Restaurants, Herr Carl Scheufele, will seinen Gästen den Besuch so angenehm wie möglich gestalten. Für den bevor­stehenden Sommer sind mancherlei Veranstaltungen vorgesehen. Der neue Pächter ist, wie er uns mit­teilt, lange Jahre in Hotel- und Restaurationsbetrie­ben des In- und Auslandes tätig gewesen, zuletzt wirkte er als Direktor des Kurhauses Bad Homburg. (Siehe heutige Anzeige.)

25 Lahre BHC. Gießen

Don (5 Fabec, Gießen.

das am Himmelfahrtstage 1932 auf dem Schiffen­berg veranstalteten Wandertreffen des Verbandes Deutscher Gebirgs- und Wandervereine.

Bis zum Januar 1929, also nahezu 16 Jahre lang, führte Oberreallehrer Will getreulich die Vereinsgeschäfte, bis er aus persönlichen Gründen sein Amt niederlegte. Von diesem Zeitpunkt an verwaltet Steuerinspektor Klemmrath in um­sichtiger Weise das Vorsitzendenamt.

Ein Dierteljahrhundert Vereinsgeschichte ist da- bingegangen. Der VHC. Gießen schickt sich an, die­sen Zeitabschnitt in bescheidener, aber würdiger Weise zu begehen. Neben der Pflege der Gesellig­keit, die nur einmal im Jahre, beim Auszeichnungs­fest, einen größeren Rahmen einnimmt, war er stets bestrebt, seinen Idealen Heimatliebe und Wan­derlust gerecht zu werden.

Möge es dem Jubelverein vergönnt sein, als Glied des Gesamt-BHC. auch in Zukunft segens­reich zu wirken zum Besten der Allgemeinheit und zum Wohle seiner lieben Heimat.

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(Spielbereinigung 1900 Gießen.

Jugendspiele.

Bor dem Städte/piel werden zwei Mannschaften der Jlugend^bteilung ihr Können unter Beweis zu stellen versuchen. Es spielen

1£ 0 > Schüler gegen SB. Wetzlar Schüler, 1£OJ AI-3ugenb gegen SV. Wetzlar ^l-Jugend. Die Schüler haben die Absicht, ihre mit un­vollständiger Mannschaft in Wetzlar erlittene Niederlage wettzumachen.

Leichtathletik öer Sp.-Dg. 1900.

Vereinswaldlaufmeisterschaften am kommenden Sonntag.

Die diesjährigen Vereinswaldlaufmeisterschaften der Spielvereinigung 1900 finden morgen vormit­tag vom 1900er Sportplatz aus statt. Bei den guten Lang- und Mittelstrecklern der 1900er wird man mit spannenden Kämpfen zu rechnen haben. In der Ak­tivenklasse hat man eine Zweiteilung vorgenom­men. Es kann eine etwa zehn Kilometer lange Flachstrecke oder eine Hindernisstrecke (etwa drei Kilometer) belegt werden, lieber zehn Kilometer wird es wohl wieder zu einem Duell Gerhardt Schaaf kommen; Peters und Berghöfer werden allerdings auch beachtet werden müssen. Die verhältnismäßig hohe Anforderungen stellende Hin­dernisstrecke steht in erster Linie die Mittelstreckler am Start, also Bepperling, Baumstieger, Reitz, Mootz usw.

Der Stahlhelm, Königin Luise i ö-r Deutschnatior Geburtstag des mn Samstagaben

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Buchenstämme 3.Kl. 23,44 km, 4.Kl. 19,98 km, 5. Kl. 3,08 km.

Fichtenstämme la. Kl. 5,77 km, 1b. Kl. 24,37 km, 2a. Kl. 42,80 km, 2b. Kl. 38,96 km, 3a. Kl. 20,45 km, 3b. Kl. 12,37 km, 4a. Kl. 2,27 km. Eichenstämme Grubenholz 25,44 km, 2. Kl. 7,96 km, 3. Kl. 11,80 km, 4. Kl. 3,51 im.

Das Holz ist im Winter gefällt, ohne Rinde gemessen und lagert an fahrbaren Wegen. Das Holz ist vorher anzusehen, spätere Reklamationen werden nicht an­genommen. Nummeroerzeichnis und Zah­lungsbedingungen können auf dem Rat­haus eingesehen werden. Angebote sind bis Dienstag, den 4. April, nachmittags 3% Ahr, auf dem Rathaus abzugeben, woselbst die Eröffnung erfolgt.

Villingen, den 28. März 1933.

Hessische Bürgermeisterei Villingen.

Pauli. (2166D

Oeffeuiliche Mahnung.

Folgende Rückstände werden hiermit zur Zählung bis 10. April 1933 einschließlich gemahnt: 2264C

Bürgersteuer 1933, 1. Rate;

Schulgeld für die Hessische Studien» anstatt für Februar 1933;

Wohnungsmiete aus städtischen Häu­sern für Februar 1933;

Hundesteuer 1933, 1. Rate;

Beitrag zur Hessischen Handwerks­kammer 1932 3. und 4. Ziel.

Nach Ablauf dieser Frist erfolgt ohne w itere Mahnung Einzua der rückständi­gen Beträge auf Kosten Der Schuldner.

Gießen, den 1. April 1933.

Stadtkasse Gießen.___________

Bekanntmachung.

Der für Dienstag, den 4. April 1933, vorgesehene Zucht- und Nutzviehmarkt findet nicht statt. Wiederbeginn der Vieh­märkte wird rechtzeitig veröffentlicht.

Gießen, den 1. April 1933. (2258C

Bürgermeisterei Gießen. J.V.: Or. Hamm.

Gez.: Braun, Sparkassenrechner.

Revidiert, ohne daß sich für vorstehende Abschlüsse eine Aenderung ergeben hat.

Darmstadt, den 1. September 1931.

Oberrechnungskammer.

I. V.: gez. Hofmann.

Emmerich.

Vorstehende Abschlüsse werden gemäß Art. 3 Abs. 4 des Gesetzes über die öffent­lichen Sparkassen vom 8. August 1902 zur Kenntnis der Bezirksangehörigen gebracht

Gießen, den 29. März 1933.

Der Direktor der Bezirkssparkasse Gießen. Zacheis.

die ersteren betrifft, so erfreuen sich diese fast im­mer einer überaus regen Beteiligung. Sind doch schon Wanderungen veranstaltet worden, an denen über 100 Personen beiderlei Geschlechts teilnah­men. Doch nicht nur nach dem eigentlichen Vereins­gebiet, dem Vogelsberg und der näheren Umgebung Gießens, erstrecken sich diese Ausflüge, sondern auch der Westerwald, das schöne Lahntal, das' Sauer­und Siegerland, der Odenwald mit der Bergstraße wurden bereift und hierdurch manch herrliches Fleckchen deutscher Erde tennengelernt. Neben die­ser Pflege des Wanderns betrachtet es der Verein als seine vornehmste Ausgabe, die Wegebezeichnun­gen um Gießen zu betreuen. Als im Jahre 1912 der Deutsch- und Öefterr. Alpenverein, Sektion Gie­ßen, der bis dahin die wichtigsten Wegezeichen aus­geführt hatte, diese Arbeiten an den VHC. Über­trug, wurde alsbald unter der tüchtigen Führung des vor bald zwei Jahren verstorbenen VHC.-Bru- ders Carl Wenzel das bestehende Markierungs­netz wesentlich erweitert und ausgebaut, so daß nunmehr 20 Wanderstrecken mit einer Gesamtlänge von 417 Kilometer zu unterhalten sind. Ein Weae- bezeichnungsausschuß (WBA.), bestehend aus fünf Gruppen mit je einem Gruppenführer, ist in un­eigennütziger Weise bemüht, unter erheblichen Op­fern an Zeit und Mühe, diese gemeinnützigen Ar­beiten zu Nutz und Frommen der wanderfrohen Naturfreunde auszuführen. Wurden doch beispiels­weise im Vorjahre 661 Arbeitsstunden hierfür ver­wandt. So ist ein Wegebezeichnungsnetz um Gießen entstanden, das, wie wiederholt von berufener Seite versichert worden ist, vorbildlich zu nennen ist. Die große^Orientierungstafel am Bahnhof, sowie klei­nere Schilder an Den Torhäusern, an der Universi­täts-Bibliothek und in verschiedenen Ortschaften ge­ben genaue Auskunft über die Wegezeichen. Auch eine mit sämtlichen Markierungen versehene Wan­derkarte der Umgegend von Gießen, die im Raven- steinschen Verlag in Frankfurt erschienen ist und bereits die vierte Auflage erreicht hat, erfreut sich allgemeiner Beliebtheit.

Der Kriegsausbruch brachte naturgemäß auch in das vorher so rege Vereinsleben eine Stockung. Standen doch nicht weniger als 80 Vereinsbrüder im Felde, von denen acht ihr junges Leben lassen mußten. Die Wanderungen wurden zwar, den herr­schenden Verkehrs- und Verpflegungsverhältnissen entsprechend, mit erheblichen Einschränkungen fort­gesetzt, doch die Monatsversammlungen und Mar­kierungsarbeiten ruhten fast ganz. Nach dem un­glücklichen Kriegsausgang wurde mit frischem Mute die Vereinstätigkeit wieder ausgenommen. Eine Jugendgruppe wurde im Frühzahr 1919 ins Leben gerufen, hat aber leider nur wenige Jahre bestan­den; das gleiche Schicksal erfuhr ein gemischter Chor. Jedoch das innere Dereinsleben erhielt durch die Ausgestaltung der Monatsoersammlungen, durch gemeinnützige Vorträge aus den verschiedensten Ge­bieten, durch musikalische und vokale Ausführungen eine wirksame Belebung. Am 14. August 1921 und am 12. August 1923 übernahm der Zweigverein die Ausgestaltung der in Gießens Mauern stattgehab­ten Jugendtagungen, sowie die Vorbereitungen für

Stadlkirche. 9.30 Uhr: Pfarrassistent Knell; 11: Kinderkirche für die Markusgemeinoe; Pfarrassistcul Knell; 14: Pfr. Becker; Vorstellung und Prüfung Der KonfirmanDen aus Der MarkusgemeinDe; 18: Pfr. Mahr. Johanneskirche. 9.30: Pfr. Ausftld; Konfirmation Der KinDer aus Der Johannes- uni Militärgemeinde; Feier Des hl. Abendmahls; 11.30:1 * * * * KinDerkirche für Die JohannesgemeinDe; Pfr. Aus-! felD; 18: Pfarrassistent Knell; 20: MissionsstunDe im Johannessaal; Pfr. Groh. Kapelle des Allen! Friedhofs. 9.30: Pfr. Lenz; 11: KinDerkirche für Die' LuthergemeinDe; Pfr. Lenz. Pelruskapelle. 9.45: j Pfr. Becker. Klein-Linden. 10: Gottesdienst, 11:1 Kindergottesdienst. Heuchelheim. 10: Hauptgottes- dienst; Prüfung und Vorstellung Der KonfirmanDen;! 13: KinDergottesdienst. wieseck. 9.30: Vorstellung Der confirmanDen; Kollekte; 19.30: PassionsanDacht.

sch. eine AenDeruna ergeben hat. DarmstaDt, Den 1. März 1933.

Oberrechnungskammer. Gez.: Spanier.

Heilmann.

VorstehenDer Abschluß wirD gemäß Ar­tikel 3 Abs. 4 Des Gesetzes über Die öffent­lichen Sparkassen vom 8. August 1902 zur Kenntnis Der Bezirksangehörigen gebracht.

Gießen, Den 29. März 1933. (22370

Der Direktor Der Bezirkssparkasse Gießen. ___________________Zacheis.__________________

Oeffeniliche Ausschreibung Wasserversorgungs- und Kanalisationsarbeiten.

Für Die Erweiterung Der Wasieroersor- gungs- unD Kanalisationsanlage Der Ge- meinDe Dieseck (Kreis Gießen) sollen fol- genDe Arbeiten und Lieferungen öffentlich vergeben werden. 22480

Die Reichsverdingungsordnung wird für Die Vergebung unD Ausführung Der Bau­leitung zugrunde gelegt.

Los I.

a) Kanalisationsarbeiten: Steinzeugroh- ren, 25 cm l. W., etwa 1000 lfd. m Hausanschlüsse, 10 bis 15 cm l. W., 1100 lfd. m Erdaushub, 1350 cbm Hauptgraben; 1700 cbm Hausan­schlüsse.

b) Wasserleitungs-Hauptanschlüsse (Aus­wechslung Der galvanisierten Rohre in 40 cm l. W. Gußrohre, etwa 800 lsd. m).

Los 11.

a) Kanalisationsarbeiten: Steinzeugröh­ren, 25 bis 35 cm l. W., zusammen etwa 470 IfD. m, ErDaushub etwa 900 cbm.

b) Wasserleitungsarbeiten. Verlegung gußeiserner Muffenröhren von 80, 100, 150 mm l. W., zusammen 640 IfD. m.

Los 111.

EinDecken und Wcklzen einer Ortsstraße, etwa 3600 qm.

Pläne unD BeDingungen liegen bei Dem unterzeichneten Amt zur Einsichtnahme offen. Leistungsverzeichnisse können, so­lange Der Vorrat reicht, von uns gegen Erstattung von 0,50 RM. je Los bezogen werben. Eroffnuna Der Angebote Mitt­woch, Den 12. April 1933, vormittags 10 % Adr, bei uns. Zuschlagsfrist 3 Wochen, freie Auswahl bleibt Vorbehalten.

Gießen, den 31. März 1933.

Hessisches Kulturbauamt.

2- V.: Mangold, Regierungsbaurat.

Am 2. Apr'l begeht Der Vogelsberger Höhen - Club, Zweigverein Gießen, die Feier seines 2 5. Gründungs-Gedenk­tages. Zwar hatte in Den 80er Jahren Des vorigen JahrhunDerts bereits eine Ortsgruppe Des VHC. unter Der Führung Des bekannten Kenners unseres heimatlichen Gebirges, Dr. Buchner (Der auch Den ersten Vogelsberg-Führer herausgab) beftanDen, Die jeDoch nur ein kurzes Dasein geführt hat. Als jeDoch mit Dem Beginn des neuen Jahrhunderts überall die Wanderbewegung kräftig einsetzte, fan­den sich auch in Gießen nach mancherlei Vorberei­tungen am 3. April 1908 28 Männer der verschie­densten Stände zusammen, um, einer Anregung des vor nwei Jahren verstorbenen verdienstvollen Vor­sitzenden des Frankfurter VHC., Prof. Bender, folgend, den VHC. Gießen ins Leben zu rufen. Der Vorstand fetzte sich aus folgenden Herren zu­sammen: Ernst Hehl. Vorsitzender, Carl Wen - 3e l 2. Vorsitzender und Wandermeister, Wilhelm Frohnhäuser Rechner, Hans Krug und C. Faber (Der Das Amt bis heute innehat) Schrift­führer, FerD. Noll unD K. WeiDig Beisitzer. Unter Der umsichtigen Leitung von ReDakteur Heß, Der 1912 einer heimtückischen Krankheit er­lag, blühte Der junge Verein schnell empor, so Daß er am Ende des ersten Vereinsjahres bereits 120 Mitglieder aufweisen konnte und bei der Ueber- nahme des Vorsitzendenamtes durch Reallehrer Will im März 1913 auf 250 Mitglieder ange­wachsen unD Damit in Die Reihe Der größten Zweig­vereine Des VHC. aufgerückt war. Daß sich Der Verein auch bei Den Frauen lebhafter Sympathien erfreut, beweist Die MitglieDschaft zahlreicher Damen.

Auch unter Dem gewissenhaften Vorsitz von Real- lehrer Will entwickelte sich Der Verein immer mehr, um es im Frühjahr 1924 auf Den HöchstbestanD von 402 MitglieDern zu bringen. Von Diesem Zeitpunkt ab nahm jeDoch, wie bei fast allen Zweigvereinen, der Mitgliederbestand infolge der wirtschaftlichen Notlage stetig ab, so Daß er nunmehr Die Zahl 200 erreicht hat.

Die Monats-Versammlungen und Stammtisch­abende fanden bis zum Jahre 1919, wo derKaiser­hof" seine Pforten schloß, daselbst statt. Das nächste Vereinslokal, derHessische Hof", erwies sich, da Der Besuch Der Versammlungen immer stärker tourDe, als zu klein, so Daß sich Der Verein genötigt sah, 1924 in das Hotel Hopfeld zu ziehen, in Dem auch Der Hauptvorstand öfter seine Sitzungen ab­hält.

Um auch anDere gemeinnützige Körperschaften tat­kräftig zu unterstützen, trat Der Verein als unter» stützenDes MitglieD folgenden VerbänDen bei: Reichs­verband für Deutsche Jugendherbergen, Verein Na­turschutzpark, Hess. Vereinigung für Volkskunde, Vater - Bender - Heim - Gemeinde, Orchesterverein, Dünsbergoerein, Gleibergverein, Verkehrs- und Verschönerungsoerein, VDA. und Oberhessischer Ge­schichtsverein.

Die beiden wichtigsten Gebiete, in denen sich Der VHC. Gießen betätigt, finD Die regelmäßigen Ver- einsroanDerungen unD Die JnstanDhaltung Der Wegebezeichnungen im Umkreise von Gießen. Was

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Die Amtliche 1 nmg teilt mit: HM'eiwesen. in Deiqsbund jüdi Wat, beginnt Führer im Kri< Präsident Gene rind schließend i die für Deutsch! Wollt Ihr sie der Terordnun Schuhe von Toll verboten und !

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Simen 6oto » nnd Geschichtöduch bürgerkunde werd Um einerseits dei Lchrbuchbeschassun überslüssige 2lusg- tiifterium für Ri Lehrbüchersrage ( den Schulgattung

Abschluß

zur Aufwertungsrechnung der Bezirks- fparkajfe Gießen für 1929.

Die Einnahme beträgt 427 208,34 RM.

Die Ausgabe beträgt 261 270,22

Verglichen bleibt Rest 165 938,12 RM.

Gießen, Den 3. Oktober 1930.

Gez.: Braun, Sparkassenrechner.

Revidiert, ohne daß sich für vorstehen­den Abschluß eine Aenderung ergeben hat.

Darmstadt, den 1. September 1931.

Oberrechnungskammer.

I- 23.: gez. Hofmann.

Emmerich.

Vorstehender Abschluß wird gemäß Ar­tikel 3 Abs. 4 des Gesetzes über Die öffent­lichen Sparkassen vom 8. August 1902 zur Kenntnis Der Bezirksangehörigen gebracht.

Gießen, Den 29. März 1933. (2236D

Der Direktor Der Bezirkssparkasse Gießen. ___________________Zacheis.___________________

Abschluß

zur Aufwertungsrechnung der vezirks- fparkafse Gießen für 1924/28.

Die Einnahme beträgt 700 706,72 RM. Die Ausgabe beträgt 593 091,15

Verglichen bfeibt Rest 107 615,57 RM.