Ausgabe 
1.4.1933 Erstes Blatt
 
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W. Eigene Meldung.^ übolf Hitler hat (o!= Hb 1. April 1933 wirb Amt der NSDAP. 'luginpofili^m Amics 'ijen Mb So[en.

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Michsminister Goebbels über die Sortierung der nationalen Revolution.

Berlin, 31. März. (ERD.) Bor den Amts­waltern der Berliner Parteiorganisation der RSDAP. sprach Reichsminister für Volksaufklä- rung und Propaganda Goebbels in den Ten- nisyallen in Wilmersdorf. Er erklärte: Die Re­gierung sei Sachwalter des Bolks, und sie sreue sich, mitten im Volke zu stehen. Die Partei trage aus ihren Schultern den neuen Staat, den sie nie­mals mehr aus der Hand geben werde. Diese Revolution, die nicht von oben, sondern von un­ten gekommen sei, habe bewiesen, daß Revolu­tionen nicht immer auf den Barrikaden gemacht werden mühten, sondern dah Revolutionen große geistige Umwälzungen seien, die sich rich­ten nach den Zielen, die man erreicht. Die Ziele, die bis jetzt erreicht seien und die weiterhin er­reicht wurden, seien durchaus revolutio- nörerRatur.

Die nationale Revolutlon wolle die Welt­anschauung des Individualismus, die Anbetung der Einzelperson beseitigen und wolle sie ersehen durch den Gemeinschafts­sinn, der wieder das ganze Bolt umfasse, und das Interesse der Einzelperson wieder dem Gesamtinteresse der Ration unterordne. Damit werde das Jahr 1789 aus der Geschichte ge­strichen. Diese Umstellung erstrecke sich nicht nur auf das Politische, sondern auch auf das Weltanschauliche, Kulturelle und Wirtschaftliche. Diese Revolution gehe nicht an den Grundfesten der Wirtschaft vorbei. Wenn bislang das Bolt der Wirtschaft diente und diese dem Kapital dienen muhte, und wenn in dieser Form der Macht» und Mittelverteilung in der Produktion das geschehen werde, was man Kapitalismus nenne, so werde das aller­dings beseitigt werden müssen. Es werde umgekehrt sein: Das Geld der Wirtschaft, die Wirtschaft dem Volke., das Volk dem Staate die­nen, und die Regierung werde als Sachwalter

Brückenbau zwischen Stadt und Land!

Durch die technischen Reuerungen und die mo­dernen Verkehrsmittel sind viele Schranken ge­fallen. Die Menschen wurden einander näher­gebracht. Zeitungen und Rundfunk, Telegraphie und Fernsprecher tragen die Tagesnachrichten auch in das fernste Dorschen. Leider besteht aber zwi­schen Stadt und Land immer noch eine Kluft, die trotz aller Bestrebungen noch nicht überbrückt ist. Welche Vorurteile hört man von Städtern über die Bauern, und umgekehrt, welche Vorstellungen haben die Landleute von derLeichtlebigkeit" der Stadtbewohner! Dabei ist in den meisten Fällen nicht Böswilligkeit die Ursache dieser Meinungen, sondern nur Unkenntnis, weil man sich zu wenig kennt.

Die Grohstädter sind naturfremd geworden, trotz Sport und Wanderlust. Man frage bei einem Spaziergang einmal einenrichtigen" Städter, welche Getreideart gerade auf diesem Acker wächst. In den meisten Fällen wird man eine falsche Antwort bekommen. Bäume und Ruh­pflanzen sind eben vielen Städtern fremde Dinge geworden. Aber die Landwirtschaft allein ist doch der Grund, auf dem sich erst das deutsche Leben und auch seine Wirtschast das wird leider oft vergessen aufbaut. Wenn die Landwirtschaft krank ist, kann das deutsch^ Volk nicht leben. Alle falschen Vorstellungen der Städter entspringen aber der Unkenntnis über das Leben des Bauern. Wieviele Leute in der Stadt haben überhaupt eine Ahnung von dem erbitterten Ringen, von der zähen Arbeit des Landwirtes! Da gibt es kein Ausruhen, keinen Achtstundentag, auch nicht im Winter. Es ist ein unaufhörliches Schaffen im Regenschauer der Frühlingstage, in der Gluthitze des Sommers, in den nahkalten, trüben Herbstwochen und auch noch in der Kälte des Winters. Und wie ost macht die Ratur einen dicken Strich durch alle Berechnungen und durch alle Hosfnungen! Die Dürre vernichtet in einem trockenen Jahre die Ernte, ein Unwetter von wenigen Minuten zer­schlägt alle Arbeit und Mühe. Das £eben_ des Bauern sieht ganz anders aus, als der Städter meint. Bei Sonntagsausflügen, oder auch bei einem Sommeraufenthalt von ein paar Wochen

des Volkes oberster Richter über Wohl und Ge­sundheit des Volkes und der Wirtschaft fein. Cs müsse sich jeder klar, darüber sein, dah diese Revolution nicht Halt mache. Sie werde die alten überlebten Werte stürzen und sie durch neue bessere Werte des Gemeinschafts­lebens ersehen und damit dem deutschen Volk wieder ein Dasein geben, das Sinn und Zweck und Zukunft hat.

Der Minister verwahrte sich gegen die etwaige Auffassung in bürgerlichen Kreisen, die Regie­rung wisse nichts von den sieben Millionen Arbeitsloser, nichts davon, dah die so­zialen Fragen der Lösung harrten. Die wirt­schaftlichen Fragen könnten nicht gelöst werden, wenn man mit politischen Wihhelligkeiten und Sorgen belastet sei. Die Regierung wisse, dah einmal d i e Brücke zwischen Unterneh­mertum und Arbeiterschaft geschla­gen werden müsse, dah die Millionenmassen des staatsfremden Marxismus nicht t>amit_ be­seitigt werden, daß man sie in die Zuchthäuser sperre, sondern dah sie dem neuen Staat ge­wonnen werden müßten.

Dem Ausland gegenüber erklärte der Minister noch einmal, dah Deutschland keinen Krieg, dah es mit allen Völkern in Frieden le­be n wolle.Wir wollen allen Völkern wohl, die uns unsere Ehre und unser täg­liches Brot lassen. Wir bedauern nur, dah ein großer Teil der NZelt sich über Deutschland heute ein falsches Bild macht." Mit einem Treue­gelöbnis zum greifen Reichspräsidenten, der die Brücke zur Jugend durch die Ernennung Adolf Hitlers geschlagen habe, endete Minister Goebbels mit dem Rütlischwur: Wir wollen trauen auf den höchsten Gott und uns nicht fürchten vor der Macht der Menschen". Mik dem Horst-Wessel- Lied schloß die häufig von Beifallsstürmen un­terbrochene Rede.

lernt man noch lange nicht die Arbeit der Land­wirte kennen. Und niemand darf glauben, dah dem Bauern olles so zuwächst. Wer hat eine Ahnung von der Lebenshaltung des kleinen Bauern, der fast alle landwirtschaftlichen Er­zeugnisse verkaufen muh, um die Steuern be­zahlen zu können?

Und Die Landleute, die so selten in die Stadt kommen? Urteilen sie auch nicht oft so schief wie die Städter? Was mancher Bauersmann in der Stadt sieht, trägt auch nur dazu bei, seine Mei­nung zu bestärken, dah die Stadtleute in den Tag hineinleben. Zum tiefen Schauen hat er meistens gar keine Zeit. Und die Städter bei der Arbeit zu sehen, dazu fehlt die Gelegenheit. Oder man denke sich folgendes: Der Bauersmann hat einen schweren, arbeitsreichen Tag hinter sich und sitzt müde in seinen Arbeitskleidem im Zimmer. Er will noch einen kleinen Ohrenschmaus haben und stellt sein Rundfunkgerät ein. Da tönt ihm Tanz­musik entgegen, ein Schlagerlied wird gesungen. Es ist eine Übertragung aus einem Hotel. Durch die Musik hindurch hört er Gelächter und fröh­liche Menschenstimmen. Muh da der Landmann nicht denken: Siehst du, so schön haben es die Städter!? Gar zu leicht wird dann ein hartes Urteil aus Unkenntnis gefällt.

Die Lebensbedingungen der Stadtmenschen sind aber doch andere als die auf dem Lande. Das wird oft übersehen. Was weih der Bauer, der frei und unabhängig auf seinem Hofe sitzt, von den engen Wohnungen im Mietshaus? Kennt er den Lärm einer Stadt, die Hetzjagd um das täg­liche Brot, die Rot der Arbeitslosen? Auch auf dem Londe sind Erwerbslose, gewih! Aber sie haben oft noch ein Stückchen Garten oder gar einen kleinen Acker, hier und l-j gibt es auch Gelegenheit zur Arbeit, aber in der Stadt? Und wenn die Landleute von ihrer Arbeit sprechen, vergessen sie dann auch nicht, daran zu denken, dah Millionen Menschen sich nach Arbeit sehnen, dah sie sich unglücklich fühlen in ihrer Untätig­keit? Wer heute noch Arbeit hat, soll sich freuen.

Schon manches wurde getan, um die Kluft zwischen Stadt und Land zu verringern. Ich Denke da vor allem an die Presse, nicht an die Grohstadtprefse, sondern an die Heimatzeitungen, die in Stadt und Land gemeinsam gelesen werden.

ich erwähne weiter den Rundfunk, der ja beson­dere Stunden für das Land einlegte. Aber noch ist manches zu tun. Auch unsere Schule hat hier eine Ausgabe, die nicht leicht ist.

Während des Krieges kamen hungrige, blasse Grohstadtkinder auf das Land, um herausgefüt- tert zu werden. Cs kamen die Eltern der Kinder zu Besuch. Sie sahen staunend, was in einem Bauernhaushalt alles geleistet werden muh. Und die Landleute besuchten die Kinder in ihrer Stadt. Auch sie waren überrascht über manches. Aber diese gegenseitigen Besuche trugen viel dazu bei, dah Bande zwischen Stadt und Land geknüpft wurden, die bis heute noch nicht zerrissen sind. Wie oft sehen wir auf dem Lande junge Leute, die sich als frühere Ferienkinder vorstellen! Sie haben die paar Wochen nicht vergessen und sind auch auf dem Lande gern gesehene Gäste. So hat der Aufenthalt dieser Kinder unbewuht mit- geholfen, dah das Verhältnis zwischen Stadt und Land besser wurde. Man kann nur hoffen, dah auch in der Zukunft bei gutem Willen beider­seits ein gegenseitiges Verstehen und Er­kennen mit dazu beiträgt, dah die Kluft zwischen Stadt und Land sich verringert und endlich ganz verschwindet. P.

Eliernalück und Elterrdorgen.

Ein Mort zum Schluß des Schuljahres.

Ein Schuljahr geht zu Ende. Mühen fliegen, Tornister wandern in dre Ecke, Hurra, die Ferien! In die Freude der Eltern aber mischt sich ein Wer­mutstropfen: das neue Schuljahr verlangt neue Schulbücher. Mit Stirnrunzeln überfliegt der Vater die Liste. Es ist immerhin ein größerer Betrag in den heutigen schweren Zeiten und er beschließt, die Bücherhintenherum" zu beschaf­fen. Am ersten Schultag nach den Osterferien wan­dert dann sein Junge oder seine Tochter mit eini­gen altgetauften, zerlesenen und fleckigen Büchern zur Schule.

Dieses Aufkäufen gebrauchter Bücher ist viel­leicht ein in manchen Fällen verständliches Ver­fahren, aber ist es wirklich klug? Sollte man sich nicht auch die Frage vorlegen, ob sich das altgekaufte Schulbuch an Leib und Seele der Kinder nicht verhängnisvoll auswirken kann? Keine Vorsicht schützt den Schüler vor der Heber- tragung von Tuberkulose- und anderen Krank­heitskeimen durch solche von Hand xu Hand wan­dernden Bände; sie gefährden als Bazillenträger die Gesundheit eines Kindes im empfindlichsten Wachstumsalter.

ilni> Erziehung zur Sauberkeit? Cs gibt kaum einen krasseren Gegensatz dazu als die uralten Schmöker, die schon drei- oder viermal ihren Be­sitzer gewechselt haben. Glaube keiner, dah es dem Schulkind oder dem Pennäler ganz einerlei sei, mit welchen Büchern er ein ganzes Jahr lang täg­lich umgehen soll! Reue Schulbücher haben einen besonderen Reiz: sie werden vielfach schon in den Ferien von A bis Z durchstudiert und sorgsam behandelt. Mit welchem Widerwillen nimmt da­gegen ein normal empfindender Junge oder ein Mädchen, das auf sich hält, die unappetitlichen Bände zur Hand, die im Schülerjargon verächt­lichalte Schwarten" heißen!

Diesealten Schwarten" ersticken zuerst die Lern­freude im Kinde, bevor das neue Schuljahr richtig angefangen hat. Dann aber hindern sie den Schü­ler auf Schritt und Tritt bei der Bewältigung des Arbeitspensums. Manches ist in den neuen Auflagen geändert, wie das heute gar nicht zu vermeiden ist, oder eine Seite ist herausgerissen kurz und gut: der Schüler findet sich nicht mehr zurecht und bleicht allmählich hinter den anderen zurück. Rech schlimmer für ihn, wenn er nicht bloß mit altgekauften Büchern arbeiten soll, sondern zu allem Unglück auch noch die eigenen Bücher des letzten Schuljahrs verramscht hat.

Man kann fünf, vielleicht sogar zehn Mark durch den Kauf und Verkauf alter Schulbücher sparen, aber man gibt nachher hundert Mark und mehr für Rachhilfestunden aus. Es ist ein eisernes Ge­setz, dah man mit unbrauchbarem Handwerkszeug auch nur Pfuscharbeit leisten kann. Warum sollte es bei Schulbüchern anders sein? Clternsinn ist Opfersinn. Wer seinen Kindern zu Ostern neue Schulbücher kauft und verhindert, daß sie die alten zu Geld machen, erleichtert ihnen das Vorwärts- kommen und erspart sich selbst die angstvolle Sorge um ein verlorenes Schuljahr.

Vorläufig kein I^indermarkt.

Die Bürgermeisterei Gießen gibt im heutigen Anzeigenteil bekannt, dah der für nächsten Diens­tag vorgesehene Rinder-Ruhviehmarkt nicht statt- findet. Der Wiederbeginn der Viehmärkte wird rechtzeitig veröffentlicht.

Oie Boycottbewegung gegen jüdische Geschäfte.

Heute morgen, pünktlich um 10 Uhr, werden die jüdischen Geschäfte unserer Stadt mit 1 bzw. 2 SA.-Posten beseht, die von den verschiedenen Standortloialen aus nach den Geschäften be­ordert wurden. Eine grohe Menschenmenge ver­folgte überall die Ereignisse mit starkem In­teresse. Eine Reihe Geschäfte jüdischer Inhaber hatte heute morgen nicht geöffnet. Bisher kam es zu keinerlei Zwischenfällen. Die Besetzung der Geschäfte mit SA.-Posten vollzog sich in aller Ruhe. In den Straßen herrschte starker Publi­kumsverkehr.

Verabschiedung im LandwirtschastS« kammerausschuß Oberheffen.

Der infolge der Vereinheitlichung der Land­wirtschaftsförderung in Hessen ausgeschiedene Vorsitzende des Landwirtschaftskammer-Ausschus­ses für die Provinz Oberhessen, Oekonvmierat Breidenbach, Dorheim, verabschiedete sich gestern von den Beamten des Ausschusses^ Oeko- nomierat Breidenbach war seit Gründung der Landwirtschaftskammer Mitglied des Vor­standes des Ausschusses Oberhessen und ununter­brochen seit 1911 dessen Vorsitzender. In tief­empfundenen Worten gedachte er der Tätigkeit des Ausschusses, der stets das Beste für die oberhessische Landwirtschaft gewollt habe, dankte den Beamten^ für ihre seitherige Pflichttreue und forderte sie auf, auch weiterhin ihre volle Pflicht und Schuldigkeit im Dienste der hessischen Land­wirtschaft zu tun. Für die Beamten sprach Ober­landwirtschaftsrat Dr. Wagner und dankte dem langjährigen Führer der oberhessischen Land­wirtschaft für das stets entgegengebrachte Wohl­wollen.

'"Steuer - und Gebührenrück stände werden von der Stadtkasse im heutigen An­zeigenteil zur Zahlung bis 10. April angemahnt. Säumige Zahler seien besonders darauf hin­gewiesen.

** Aus dem Staatsdienst entlassen wurde mit sofortiger Wirkung der Oberjustizsekretär in Groß-Umstadt Philipp Glenz.

" Arbeitsjubiläum. Am heutigen 1. April kann der Aufseher und Meister Wilhelm I a n z in den Gailschen Tonwerken, Abteilung Tonwerk, auf eine <0jährige Tätigkeit im Dienste der Firma Gail zurückblicken. Der Jubilar war vor dem Eintritt in die Gailschen Tonwerke als Schachtmeister bei der Baufirma Koch & Sohn tätig. Seit 1. April 1893 ist er bei den Gailschen Tonwerken beschäftigt. Hier hat er sich durch musterhafte Arbeitsleistung und vorbildliche Pflichttreue die Anerkennung und Wertschätzung der Leitung des Unternehmens, seiner Vor­gesetzten und Mitarbeiter erworben. Dem Jubi­lar wurden an seinem heutigen Ehrentage man­cherlei Ehrungen bereitet. Auch die hessische Staatsregierung ließ dem Jubilar durch ein Schreiben des hessischen Innenministers, ebenso wie das Kreisamt Gießen durch eine Zuschrift, Glückwünsche übermitteln.

* Geschäftsjubiläum. Die Firma Gie­ßener Stempel- und Farben-Fabrik Joseph Kreuter kann heute, 1. April, auf ein 30jäh- riges Bestehen zurückblicken. Die unermüdliche Tatkraft des noch heute in vollem Umfange sei­nem Werke vorstehenden Chefs und Gründers der Firma, Fabrikanten Joseph Kreuter, und das stets gute Einvernehmen mit seinen schon teils langjährigen Mitarbeitern hat dem Werke im Laufe dieser Zeit einen weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannten und guten Ra­inen geschaffen. Als Spezialfabrik von Dekora- tionsstempeln für die keramische Industrie steht die Firma als die größte und bedeutendste an erster Stelle.

Weitere Cofalnadiridjten im 2 Blatt

Wettervoraussage.

Der hohe Druck hat sich weiter über das Fest­land ausgebreitet, doch fließt bei meist westlichen Winden fortgesetzt ozeanische Luft zu. Daher ent­stehen oft noch Wolkenbildungen, das Wetter bleibt etwas wechselhaft und noch ziemlich kühl. Im wesent­lichen wird sich aber der hohe Druck behaupten.

Aussichten für Sonntag: Weiterhin wech­selnd bewölkt mit Aufheiterung, mäßig warm und meist trocken.

Aussichten für Montag: Keine wesentliche Aenderung der Wetterlage.

Lufttemperaturen am 31. März: mittags 9,8 Grad Celsius abends 2,3 Grad: am 1. April: morgens 0,1 Grad. Maximum 11,6 Grad, Minimum0,5 Grad.

Aus -er Provinziaihaupistadt.

J^er9totflrofc6cii ^deutschen Voltes

Millionen von Ehemännern werden durch die Lebensversiche­rung von drückenden Sorgen um die Zukunft befreit, Millionen von Frauen gibt die Lebensversicherung die Gewißheit, daß sie und ihre Kinder bei Verlust des Ernährers vor dem Schlimmsten beschützt sind. Für Millionen von Familien ist

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