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Vornan von Gert Gothberg.
(Urheberschutz durch C. Ackermann, Domanzentrale Stuttgart.)
17 Fortsetzung Nachdruck verboten.
^2 hielten sich bei den Händen. Pias Vertrauen zu dem ernsten Mann war so groß, daß er es in diesem Augenblick so recht voll erkannte. Stumm führte er die kleine Hand an seine Lippen.
„Rufen Sie. wenn Sie mich brauchen", sagte er.
Pia sah ihn an. dann sagte sie: „3d) brauche einen Arzt. Es ist zu weit bis zu Ihrer Klinik. Die ärztliche Leitung können Sie leider nicht mit übernehmen, so gern ich das auch möchte. Aber einen Arzt besorgen Sie mir, nicht wahr? Es soll ganz in Ordnung sein, mein Kinderheim, und dazu gehört in erster Linie ein tüchtiger Arzt. Wenn Sie mir da beistehen wollten, wäre ich Ihnen sehr dankbar. Lind auch einige gute Schwestern benötige ich. Es ist schwer, das Rechte zu finden."
Er nickte lächelnd. „Natürlich, gnädiges Fräu» lein, das will ich alles gern übernehmen. Lind ich selbst, darf ich recht oft kommen?"
„Gewiß, Herr Doktor, ich werde mich immer freuen, wenn ich Sie in Hohenbrück begrüßen kann."
Don dieser Erlaubnis hatte er nun ausgiebigen Gebrauch gemacht. Pia aber wußte, daß er eines Tages die Frage, die er schon einmal an sie gestellt, wiederholen würde. Lind sie wußte schon heute, daß sie niemals seine Frau werden konnte. Jetzt nicht mehr, nun sie wußte, daß Harry von Achern sie liebte. Sie wußte, daß sie Vertrauen zu sich selbst haben durfte, daß sie es nicht nötig hatte, zwischen ihre Liebe und Achern eine Vernunftehe zu legen, um sich gegen diese Liebe zu schützen. Sie hatte sich ihren Weg gewählt, sie hatte Trost in der Arbeit gefunden. Achern würde es auch, und — vielleicht fand er sich doch zu Edelgarde zurück. Abends, wenn im Park von Hohenbrück die Nachtigallen schluchzten, dann weinte Pia oft heiße Tränen um ihre hoffnungslose Liebe und um Harry von Acherns zerstörtes Leben. Doch das wußte nur sie selbst. Vor den Menschen trug Pia ein abgeklärtes, zufriedenes Wesen zur Schau.
Doktor Lansing fragte: „Kommen Sie oft nach Achern hinüber?"
„Nein, Herr Doktor. Ich war einmal drüben, und da fühlte Edelgarde sich gar nicht wohl. Sie gefällt mir in letzter Zeit nicht."
Lansing nickte.
„Ich sah sie am letzten Sonntag in L. mit ihrem Mann im Konzert von Vraggmann. Ich konnte sie nur flüchtig begrüßen, aber auch mir fiel ihr
Aussehen auf. Na, ich werbe bei meinem nächsten Besuch in Achern mal mit Herrn von Achern sprechen. Llebrigens hat Onkel Ängsten auch den Kopf voll: seine Frau hat ihm geschrieben, sie möchte die Kinder sehen, wahrscheinlich komme sie in den nächsten Wochen nach Gollwern. Sie soll ganz außer sich sein, daß er das Schloß gekauft hat. Ich begreife Onkel Ängsten nicht, daß er sich nicht endgültig von ihr trennte. Sie bringt doch immer wieder Unfrieden. Nachdem sie nun so viele Jahre in der Welt umhergezogen ist, besinnt sie sich plötzlich, daß sie noch einen Mann und Kinder hat. Na, hoffentlich bleibt sie nicht lange.“
Pia fühlte irgendwelche Abwehr dieser fremden Frau gegenüber. Sie dachte an Harry und wie unangenehm ihm das Auftauchen dieser Frau fein würde. Da Pia auf dieses Thema nicht weiter einging, ließ Lansing es fallen. Plaudernd schritten sie durch den Park und später auch durch das alte Schloß, das so viele Kostbarkeiten barg.
Hier fragte Pia plötzlich: „Ich' hörte aber doch, daß Herr Ängsten geschieden ist?"
Lansing lächelte.
„Verzeihung, gnädiges Fräulein, er ist nicht geschieden. Lim seiner Kinder willen hat er es nicht getan — und weil auch Frau Augsten schon früher einmal geschieden war. Herr von Achern weiß das selbstverständlich alles, doch er hatte wahrscheinlich bisher keine Gelegenheit, mit Ihnen darüber zu sprechen. Als Herr Augsten feine Frau heiratete, war sie ungefähr Mitte Dreißig."
„Sie muh eine seltsame Frau gewesen fein. Es gehört doch etwas dazu, sich von einem Manne und drei Kindern zu trennten um einer Laune willen. Denn ich kann mir nicht vorstellen, daß etwa Herr Augsten an der Zerstörung feiner Ehe Schuld trägt.“
Lansing nickte.
„Onkel Augsten ist die Gutmütigkeit selbst. Aber sie war eine Artistin, ruhelos trieb es sie durch das große, schöne Haus. Einmal war sie tagelang verschwunden, man dachte schon an Furchtbares. Da war sie plötzlich wieder da. Sie war drei Tage lang im Zirkus draußen in der Vorstadt gewesen. Lind eines Tages ist sie eben dann ganz zu ihrem Beruf zurückgekehrt. Aber Onkel Augsten hat aufgeatmet, als sie ging. Er hat furchtbare Launen ertragen müssen. Wir wollen einmal ganz offen fein: Edelgarde ist ihrer Mutter am ähnlichsten. Achern wird nicht auf Rosen gebettet sein unter ihren Launen. Er ist energischer als Augsten, zudem ist Edelgarde ja auch nicht im Zirkus groß geworden, sondern solid und sorgfältig erzogen; der Vater hat sehr viel Augenmerk darauf gerichtet, doch Erbfehler kann niemand ausrotten. Achern ist der Mann dazu, dafür zu sorgen, daß es zu keinem offenen Skandal kommt, zudem ist man in Gollwern überzeugt, daß Edelgarde ihren Mann wirklich liebt, aber glücklich kann kein
Mann sein unter solchen Launen. Mir tut Achern leib. Er hat etwas anderes verdient. Er war mir stets sympathisch, und ich habe Onkel Augsten schon einmal angebeutet, baß er ein Llnrecht beging, als er Achern nicht sagte, wie launenhaft Ebelgarbe fei. Onkel Augsten sagte mir damals, er habe so fest gehofft, baß diese Liebe Ebelgarde ändern würde.“
Pia sah den Sprecher an; in ihren Augen las er, bah auch sie wuhte, wie es in Acherns Ehe aussah. Pia aber sagte: „Sie werden sich schon noch verstehen lernen. Es geht ja in mancher jungen Ehe nicht gleich alles glatt.“
Lansing lächelte.
„Gewiß, wir wollen also auch hier das Beste hoffen."
Langsam gingen sie weiter. Lansing war erstaunt, wie praktisch Pia sich all das ausgedacht hatte, und immer wieder dachte er: „Wenn ich mein Sanatorium mit nach hier verlegen könnte, und Pia würde mein geliebtes Weib!" Doch das blieben geheime Wünsche. So leicht kam eine Frau wie Pia nicht über ihre Liebe hinweg. Vielleicht würde sich seines Lebens größter Wunsch auch nie erfüllen. Diese Erkenntnis tat weh, doch es muhte ertragen werden. Aber einen Freund sollte Pia immer an ihm haben, einen Freund, auf den sie sich verlassen konnte.
•
Nicht lange dauerte es, und im Park von Hohenbrück zwitscherten mit den Vögeln um die Wette kleine, unglückliche Wesen, denen die Sonne . bisher gefehlt hatte und die sich jetzt glücklich "fühlten, hier zu fein.
„Tante Pia!" jauchzte es aus allen Ecken und Winkeln, wenn das schlanke, blonde Mädchen in den Park herunterkam. Lind Pia fühlte sich glücklich, daß sie durch ihr Erbe imstande war, diesen armen Kindern zu helfen. Gute, nahrhafte Kost, täglich viel frische Milch und von früh bis spät im Freien. Sie hatten schon alle ein anderes Aussehen bekommen, und Pia erhielt manchen Händedruck der dankbaren Eltern, die nicht imstande gewesen wären, den armen Krüppelkindern eine solche Pflege angedeihen zu lassen. Alles war frei, Pia unterhielt das Heim ganz auf eigene Kosten. Lind sie ging voll und- jjanj in ihrem Beruf auf. Einmal war auch Harry von Achern hier gewesen. Seine Hand hatte die ihre krampfhaft umschlossen.
„Pia, du bist nun zufrieden? Du willst deine blühende Jugend dem Wohltun opfern?"
Klar hatte sie ihn angesehen.
„Ja, Harry, es ist gut, daß ich diesen Ausweg fand, denn das andere war Sünde.“
.Pia!“
Erschüttert hatte er die kleinen Hände geküßt.
„Pia, an mich denkst du nicht?“
„Ich denke immer an dich. Harry, doch — die Arbeit hilft einem Menschen über vieles hinweg."
Mit einem verzweifelten Blick sah er sie an. Dann sagte er: „Ja, du hast wohl recht, Pia. Aber wenn man nicht weiß, für wen man arbeitet, dann hat auch sie ihren Wert verloren.“
Das waren Wochen seit jenem Tage, aber Pia wußte jedes Wort, was sie zusammen gesprochen hatten. Oft preßte sie beide Hände auf ihr Herz und dachte: „Ich habe ihn so lieb, doch er mutz denken, daß ich darüber hinweg bin, denn er mutz feinen Frieden haben, um nicht zu verzweifeln. —
Einmal trat Pia bet der alten Köchin ein. Da faß diese vor einem Tischchen und besah ein Album mit Photographien. Sie stand schnell auf. Trotzdem sie jetzt ihre Mußestunde hatte, glaubte sie doch, Pia wünsche etwas. Die strich ihr über die Schulter.
„Babette, mir kam eben ein Gedanke: Warum befindet sich im Schloß kein einziges Bild von 7 Großvaters Frau? Der Mutter meiner Mutter?“
Die Alte wurde verlegen. Zu lange Jahre hatte sie dahingelebt unter dem eisernen Verbot, daß der Name dieser Frau nicht genannt wurde.
Pia fühlte, was in der Alten vorging. Sie sagte gütig: „Babette, Sie werden sich schon noch daran gewöhnen, daß Sie nur mir Rechenschaft schuldig find. Was also ist schuld, daß fein Bild hier ist?"
„Herr von Hohenbrück hat doch alle Bilder selbst vernichtet. Aber von dem gnädigen Fräulein Helene sind noch Bilder da."
Pia schüttelte mit wehmütigem Lächeln den Kopf.
„Babette, das weih ich ja. Mein schönes, liebes Mütterchen habe ich längst bewundert und bin glücklich, daß ich ihre Bilder besitze. Nein. Sie haben doch mit Großvater all das Schwere durchgemacht. Es wäre doch verständlich, wenn Sie sich ein Bild der gnädigen Frau aufgehoben hätten."
Ein scheuer Blick ging über das Gesicht der Alten, dann humpelte sie an den Tisch zurück, schlug das Album auf. Auf der einen Seite war ein Frauenbildnis. Pia war der Alten gefolgt und starrte nun ganz entgeistert auf das Bild. Das war doch Edelgarde? Aber nein, dieses Bild stammte aus einer früheren Zeit. Eine Mode, die dreißig bis vierzig Jahre zurücklag. Lind doch, es war Edelgarde, wie sie lebte. Dasselbe schöne, fremde Gesicht mit den großen, dunklen, glutvollen Augen, derselbe genußsüchtige Mund.
Pia war blaß geworden. Ein Gedanke kam ihr. Der Gedanke war so grotesk, daß Pia sich scheute, ihm Worte zu geben. Aber sie tat es doch.
„Babette, was war meine Großmutter, als Großvater sie kennenlernte?"
Die alte Frau duckte sich unter Pias klarem, fragendem Blick. Dann stieß sie hervor: „Ach Gott, der gnädige Herr hat sie so sehr geliebt. Sie war eine — eine Artistin.“ (Forts, folgt.)
Denken Sie an Stoffe, denken Sie an L Bernard
Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meinen innigstgeliebten Mann, unseren lieben Vater, Schwiegervater, Großvater, Schwager und Onkel
Philipp Pfeiffer
Werkmeister i. R.
heute mittag im Alter von 67 Jahren plötzlich und unerwartet in die Ewigkeit abzurufen.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Karoline Pfeiffer, geb Debus.
Launsbach, Dorlar, den 31. Januar 1933.
Die Beerdigung findet Freitag, den 3. Februar, nachm. 3% Uhr, vom Trauerhause aus statt.
___745 L)
Fahrbeamten-Verein Gießen
Wir setzen hiermit unsere Mitglieder vom Ableben unseres Kollegen, Oberschaffners i. R.
Heinrich Schneider
in Kenntnis. Die Beerdigung findet Freitag, den 3. Febr. 1933, nachm. 2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. Um zahlreiche Beteiligung bittet der Vorstand.
____________________________________________________747 I )
6. Vers: -23A
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