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31.10.1939
 
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Hochelheim hatte auch diesmal wieder Glück. Denn das Ergebnis ist keineswegs überzeugend. Hätten die Gäste auch nur einigermaßen stark an­treten können, wäre der End'stanü vermutlich anders ausgefallen. So mußte Lützellinden wieder einmal mehr feine Vertretung in die Hände nicht einge­spielten Ersatzes legen und konnte nur eine acht­bare Niederlage erzielen.

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NSG. Am Montagvormittag verabschiedete Gau­leiter und Reichsstatthalter Sprenger die aus ihrem jetzigen Arbeitskreis scheidende BDM.-Ober- gauführerin Else Riese und führte als ihre Nach­folgerin die Untergauführerin Hedwig B a n i ck i ein. Die Reichsreferentin des BDM., Dr. Jutta Rüdiger, wies dabei auf den Sinn eines sol­chen Führeninnenwechsels hin, er allein schaffe die Möglichkeit, daß aus der Mädelschaft immer wieder junge Kräfte zu den Führungsstellen des BDM. aufsteigen können. Dieser Aufstieg der jungen Kräfte garantiere, daß die Jugend in ihrer Haltung und Arbeit stets revolutionär bleibe. Im Auftrag des Reichsjugendführers und der Kameradinnen des BDM. dankte die Reichsreferentin der scheidenden Obergauführerin für ihre idealistische Haltung, die sich während all der Jahre im Einsatz erfüllte, und sprach die Gewißheit aus, daß sie auch in ihrem neuen Arbeitsgebiet, bei der Uebernahme eines sozialbetreuenden Amtes der Hermann-- ring^Werke in Linz mit dem Herzen der Jugend Hessen-Nassaus verbunden bleiben werde. Die Reichsreferentin verpflichtete dann Untergauführe­rin Hedwig Banicki. Der Reichsjugendführer er­warte. daß die neue Obergauführerin, so wie die jetzt scheidende, Garant dafür sei, daß eine Mädel­generation heranwachse, die nationalsozialistisch und damit des Führers würdig ist.

Die bisherige Obergauführerin Else Riese ge­dachte dankbar der dauernden Unterstützung und Hilfe des Gauleiters und bat die BDM.° Führe rin­nen ihres Obergaues, das Vertrauen, das ihr bis­her geschenkt wurde, nunmehr gleich bedingungslos auf die Nachfolgerin zu übertragen.

Um 350

meiner Beliebtheit. Neuerding? widmet sich der Verlag mehr der erzählenden Literatur. Don diesen Büchern hat das Werk Bruno Brehms über den Weltkrieg den Nationalen Buchpreis 1939 erhalten.

Aufträge vor, da in Anbetracht des Ultimos keine Unternehmungslust bestand. Dabei^ entwickelten sich die Kurse zufolge der Zufälligkeit der Aufträge erneut uneinheitlich bei durchschnittlichen Abwei­chungen von etwa 0,50 bis 1 v. H. Die Grund- stimm-ung war weiter freundlich. Günstig aus­genommen wurde der unveränderte Dividenden­vorschlag von 6 v. H. bei Klöckner, ahne aber kurs­mäßig einen Eindruck bei den Montanwerken zu hinterlassen. Vereinigte Stahl setzten vielmehr 0,65 v. H. schwächer mit 91,13 ein, während Rheinstahl nach 125,50 (125,65) 1 v. H. gewannen. Im übrigen eröffneten u. a. JG.-Farben mit 158,75 (158,25), AEG. mit 114 (114,50), Felten mehr abgeschwächt mit 134 (135,50), anderseits Betula nach Pause mit 151 (149), ferner Rhein. Braunkohlen mit 223 (222), Demag mit 134,50 '(133,50) und Zellstoff Waldhof mit 104,90 (104L

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zenmehl sind reichlich, wodurch die Neuabrufs etwas langsamer geworden sind. Am Futtermittel* markt sind Mühlennachprodukte ausreichend vor­handen. In Schnitzeln erwartet man dieser Tags die ersten Anlieferungen aus der neuen Produktion, Biertreber und Malzkeime sind nicht erhältlich, sie stehen zur Verfügung der HV. der deutschen Brau­wirtschaft. Von Rauhfutter bleibt besonders Heu stark begehrt; neuerdings hat sich auch an Stroh das Interesse verstärkt. Wiesenheu, Handels- üblich 5,20 bis 5,40, do. gut, gesund, trocken 6,00 bis 6,40; Ackecheu, gut, gesund, trocken 6,80 bis 7,00; Kleeheu, handelsüblich 6,60 bis 7,20, do. gut, gesund, trocken 7,00 bis 7,50; Luzerneheu, handels­üblich 7,20 bis 7,60, do. gut, gesund, trocken 7,70 bis 8,20. Alle übrigen Preise blieben unverändert.

Schweinemarkt in Alsfeld.

Der Handball-Lokalkampf Vllv. VfV.-R.

Mit diesem Spiel beendeten die Mtv.er die Vor­runde ohne Punktverlust! Für die Elf vom VfB.-R. kam es nur darauf an, ein möglichst ehrenvolles Ergebnis zu erzielen. Das ist auch gelungen. Jedoch sah es anfangs nicht danach aus. Gleich nach Be­ginn zogen die Mtv.er mächtig los, und nach weni­gen Minuten Spielzeit stand die Partie schon 5:0. Besonders die linke Seite des Angriffs setzte dem Gegner außerordentlich zu und schoß Tor auf Tor. Schöne Zusammenarbeit zeigten auch noch Kümmel und Bittendorf in der Mitte. Schwächer als in den vorhergehenden Spielen war die Läuferreihe, die mit Ersatz antrat. Auch die Leistungen der Hinter­mannschaft waren nicht wie gewohnt. Bei dem Geg­ner machte sich insbesondere in der zweiten Spiel- Hälfte eine Formverbesserung bemerkbar, und es gelang ihm, das Spiel offen zu halten. Allerdings war der Sieg der Mtv.er nie gefährdet. An den Torerfolgen war der gesamte Sturm beteiligt, je­doch buchten Jughard und Speckmann mehr als die Hälfte der Treffer auf ihr Konto. Bei dem Gegner waren es Gemmer und Schmuck, die der Mann- schäft den nötigen Antrieb verliehen und die An­griffe mit erfolgreichen Würfen abschlossen. Unter der umsichtigen Leitung des Schiedsrichters hatte das Spiel geradezu werbenden Charakter. Ein schöner Erfolg für beide Mannschaften!

2Mv. Jugend Tv. Beuern Jugend 6:12 (4:5).

Die Jungen konnten dem körperlich überlegenen Gegner nur in der ersten Spielhälste ernsthaften Widerstand entgegensetzen, zeigten aber in dieser Zeit sehr schönes Zusammenspiel. Der Mannschaft fehlt noch das taktische Verständnis, um auch mit einem so wurfstarken und sicher deckenden Gegnet fertig werden zu können.

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Wänden ein Leben, wie es eben Schikameraden pflegen, wenn sie in ihrer Hütte zünftig unter sich sind. Bald loderte das Feuer im kleinen Jägerosen und rasch wurde auch eine Mittagsuppe zubereitet, für die sich inzwischen auch der richtige Appetit ein­gestellt hatte. Der Nachmittag war dann ausgesüllt von Streifzügen in der wohlvertrauten Umgebung und nur allzurasch schlug die Stunde zum Aufbruch in das Tal, um zur Rückfahrt wieder rechtzeitig in Schotten zu sein.

VfB.-Reichsbahn Gießen.

Tv. Krofdorf 1. Jgd. VfV.-R. l.Igd. 1:7 (0:4).

Einen schönen Erfolg errangen die Jungen des VfB.-Reichsbahn gegen die gewiß nicht schlechten Krofdorfer. Trotz des kleinen Platzes fanden sie sich gleich, und schon nach fünf Minuten hieß es 2:0. Noch vor der Pause wurden zwei weitere Tore er­zielt. Nach dem Wechsel kamen die Gastgeber etwas stärker auf, schossen auch das Ehrentor, aber dann waren die Grün-Weißen auf Grund der besseren Technik tonangebend.

Frankfurt a. M., 31. Okt. (Vorbericht.) 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: Kälber, 120 Hämmel, 70 Schafe, 1700 Schweine. Es kosteten: Kälber 30 bis 65 RM., Hammel 35 bis 50, Schafe 25 bis 42, Schweine 50 bis 56 RM.

Alsfelh., 30. Oktober. Auf dem heutigen Schweinemarkt standen 102 Ferkel zum Ver­kauf. Es handelte sich nur um Tiere im Alter von 6 bis 8 Wochen, die 14 bis 20 RM. pro Stück kosteten. Nach flottem Geschäftsgang verblieb ' ringer Ueberstand.

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12:5 (8:2)

9:6 (8:4)1

Frankfurt a. M., 30. Okt. Die Börse nete die neue Woche allgemein in stiller Haltung. An den Aktienmärkten lagen nur wenig

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Wenn auch der Mtv. verhältnismäßig hoch ge­winnen konnte, so zeigten die Gäste trotzdem eine gute Gesamtleistung.

Die Offenbarung der Spiele um den Lahnpokal ist zweifellos die Mannschaft des Tv. Dornholzhau­sen. Die Elf, die vornehmlich aus Jugendlichen be­steht, hat bisher eine Leistung vollbracht, die einzig dasteht. Keiner Mannschaft (mit Ausnahme des mehr als glücklichen Ergebnisses gegen Lützellinden) ist es bisher gelungen, zu einem Sieg zu kommen. Kein Wunder, daß diesmal auch der ersatzgeschwächte Gegner aus Holzheim sicher geschlagen werden

Riga, 31. Okt. (Europapreß.) In Riga von dem Gesandten des Deutschen Reiches, von Kotze, und dem Justizminister Lettlands, A p - sitis, der Vertrag über die Umsiedlung lettischer Bürger deutscher Volkszugehörigkeit in das Deutsche Reich sowie ein Zusatzprotokoll unterzeichnet. Der Vertrag sieht eine Optionsfrist zugunsten Deutsch­lands bis zum 15. Dezember dieses Jahres vor. Bis zu diesem Termin müssen alle aus dem Staatsver­band Lettlands ausscheidenden Volksdeutschen Lett­land verlassen haben. Die Rückwanderer können ihr gesamtes bewegliches Eigentum mitnehmen oder nach Hinterlegung bei einer letttschen Zollbehörde bis zum 15. März 1940 ausführen lassen. Mit dem Tag der Ausreise übernimmt Lettland die Obhut über den von den Umsiedlern unveräußert zurück­gelassenen Grundbesitz, während eine zu diesem Zweck deutscherseits gegründete Umsiedlungs-Treu­hand-Aktiengesellschaft die Vertretung aller Ver­mögensrechte übernimmt. In Lettland zurückgelasse- ner städtischer Grundbesitz kann von dieser bis zum 31. Dezember 1941 veräußert werden. Bei dem un­veräußerlichen Grundbesitz wird bis zum 31. Ja­nuar 1940 der gesamte Wert festgestellt, für welchen die lettische Regierung Schuldverschreibungen aus-

Ausflug zur Mangold-Hütte des Gchiklubs Gießen.

Am vergangenen Sonntag machten einige Kame­raden des Schiklübs Gießen einen Ausflug nach dem Hoherodskopf (es geschah mit der Eisen­bahn über Nidda nach Schotten) um dort einmal nach dem Stand der Arbeiten an der Hütte des Schiklubs, der Mangoldhütte, zu sehen. Die Teil­nehmer an diesem Ausflug waren sehr gespannt darauf, in welchem Zustand sich die Hütte darbie­ten würde. Sie erlebten eine freicklige Ueber- raschung. Myllisch lag sie inmitter des Waldes da, völlig neu verfchindelt, und bot so den Besuchern, die sie bisher nur im alten Kleide kannten, einen prächtigen Anblick. Der Eingang zur Hütte war jedoch versperrt, denn der Schindelermeister hatte (wie es ja auch sein Auftrag war), die Eingangs­türe mit verschindelt, während die neue Eingangs­türe erst im Lause dieser Woche geschaffen werden wird. Mit Hilfe einer Leiter kletterten nun die Schi­kameraden durch ein Fenster und gelangten so in die Hütte. Bald herrschte in den traulichen vier

Wenn auch die überaus schlechte Witterung der letzten Tage den Plätzen im Kreis außerordentlich zugesetzt hatte, so war es trotzdem möglich, die an- gesetzten Spiele zur Durchführung zu bringen. Lediglich das Treffen Niedergirmes Katzenfurt fiel dem überschwemmten Platz zum Opfer. Einen weiteren Ausfall, der allerdings mit dem kampflosen Gewinn der Punkte endete, gab es in Garbenheim. Dort trat Atzbach grundlos nicht an. Ueber- rafchungen blieben ans. Auffallend ist nur der klare Sieg, den Dornholzhausen über Holzheim errang und die knappe Niederlage, die Lützellinden in Hochelheim bezog. Die Ergebnisse: Tv. Gießen VfB. R. Gießen

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Alsdann nahm der Gauleiter das Wort. Weil ich weiß", so führte er aus,daß die Füh­rerin, die geht, ein vorbildliches Werk hin­terlassen hat, und die neue Führerin durch ihre Arbeit in diesem Werk gewachsen ist, ist dieser Wechsel organisch und natürlich. Die Zu­kunft unseres Volkes ist unzertrennbar mit unserer Jugend verbunden. Sie ist der Wert, der alle Opfer rechtfertigt; die Jugend hat aber daraus auch die Verpflichtung zu übernehmen, selbst dieser Opfer würdig zu sein. Im praktischen Ein­satz hat der BDM. des Gaues Hessen-Nassau vor­bildlich gezeigt, daß er dieser Forderung nachkommt. Zur scheidenden Obergau führe rin gewandt sagte der Gauleiter: Ihre Arbeit hat für Sie gesprochen und ich bin gewiß, daß Sie, so wie Sie hier geführt haben, auch in Ihrem neuen Wirkungskreis, dessen Arbeit nicht immer leicht sein wird, erfolgreich tättg sein werden."

Die neue Obergauführerin sei mit der Arbeits­weise des Obergaues durch ihren eigenen Einsatz eng verbunden. Auf Grund ihrer oi elf eiligen Tätig­keit als Jungmädelführerin, als Führerin derAr- Jungschar 8, Franksurt?M., als Führerin derAr­beitsgemeinschaft nationalsoziMstischer Studenttn- nen" im Gau Hessen-Nassau, als Leiterin der Füh­reri nnenschule des Obergaues 13 Schloß Heiligen­berg bringe sie die gegebenen Voraussetzungen mit, die neuen Aufgaben erfolgreich zu lösen.Die Aufgabe ist klar, sie lautet: Zeigt euch dessen wür­dig, der euch seinen Namen gegeben hat. Adolf Hitlers Name in die Zukunft tragen, heißt nichts anders, als die Jugend in diese Zukunft tragen!"

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Der FD-5ug MailandRom ist wenige Minuten nach der Ausfahrt bei Mailand-Lambrate vom Schnellzug VenedigVlailand, der das Schließungssignal übersehen hatte, angefahren worden. Bei dem Unfall find acht Tote und 40 Verletzte zu beklagen. Verkehrsminister Benni hat sich sofort zur Unglücksstelle begeben.

Die 13. Hörer-Million überschritten.

Die Zahl der Rundfunkteilnehmer ist im Monat September in besonders hohem Maße gestiegen, und zwar von 12 677 348 auf 12 943 165. In diesen Zahlen sind die Hörer der befreiten Ostgebiete nicht enthalten. Im Monat Oktober hielt das Ansteigen der Hörerzahlen an, so daß inzwischen die Zahl von 13 Millionen Rundfunkhörern überschritten wor­den ist.

Grubenbrand in Holland.

In Eijgelshooen in der Provinz Limburg ist auf der 378-Meter-Sohle der ZecheLaura" ein schwe­rer Brand ausgebrochen, der erst im Laufe des Sonntags entdeckt wurde. Beim Eintreffen der Rettungsmannschaften wurde unweit des Brand­herdes die Leiche eines Maschinisten gefunden, der durch Kohlenoxydgase vergiftet worden war. Dapierdrachen entführt einen Jungen in die Cuff.

Vier Schüler ließen in der Umgebung von Buda­pest einen mehrere Meter großen Papierdrachen steigen. Plötzlich riß ein heftiger Windstoß den Rie­sendrachen stürmisch in die Höhe und mit ihm einen der Jpngen. In fünfzehn Meter Höhe brach der Drachen unter der Belastung entzwei, und der Junge fiel so unglücklich auf einen Stein, daß er an den erlittenen Verletzungen so'fort starb.

Im Dienst des Deutschen U.lches.

Der Gründer und Inhaber des bekannten Mün­chener Verlages Reinhard Piper und Co., Reinhard Piper, feierte feinen 60. Geburtstag. Un­gezählte wertvolle Werke, vor allem auf künst­lerischem Gebiet, wurden durch seine unermüdliche Arbeit dem Volke vermittelt. Reinhard Piper, dessen Verlag in diesem Herbst auf ein 35jähriges Bestehen zurückblicken kann, wurde in der mecklen­burgischen Stadt Penzlin geboren. 1894 kam er nach München. Mit 16 Jahren trat Piper in die Lehre. Wenige Jahre später stand er mit Arno Holz, Liliencron und Richard Dehmel im regen Briefwechsel. Mit 25 Jahren gründete er seinen eigenen Verlag. Besonders nach dem Weltkrieg setzte er sich für die deutschen Kulturwerte ein und brachte zahlreiche Werke heraus, u. a. über Dürer. Cranach, Grünewald, Fischer von Erlach, Spitzweg und Feuerbach. Seit 1910 stand Piper in enger Verbindung mit Christian Morgenstern, dessen be­kannteste Werke in seinem Verlag erschienen sind. Auch die großen Mappenwerke erfreuen sich infolge ihrer künstlerischen und technischen Qualität allge-

Der Rentenmarkt lag erheblich ruhiger als an den Vortagen, wenn auch nach verschiedenen Werten Nachfrage fortbestand. Besonders still lagen die in den letzten Tagen stark gefragten Steuer­gutscheine. Reichsaltbesitz gewannen 0,13 v. H. auf 134,65, Reichsbahn-VA. unv. 124. Liqui-Pfand- briefe bis 0,25 v. H. schwankend, Meininger aber 0,50 v. H. ermäßigt auf 101,75. Jndustrie-Obliga- tionen notierten ebenfalls uneinheitlich bei kleinen Veränderungen, nur 4.50 v. H. Voigt & Haeffuer nach Pause 95 (93,50). Stadtanleihen waren teil­weise etwas fester. Im telephonischen Freiverkehr gingen Steuergutscheine I per AprilMai nach vorbörslich 98,50 auf 98,20 (98,75) zurück.

In der zweiten Börsenstunde hielt sich das Ge­schäft in engsten Grenzen. JG.-Farben bröckelten 0,25 v. H. ab auf 158,50, während im übrigen kaum weitere Abschlüsse erfolgten. Die später no­tierten Papiere schwankten im Durchschnitt bis 1 v. H. Klöcknerwerke zogen 0,50 v. H. an auf 116, stärker verändert waren nach Pause Harpener mir 143 (139,50).

Im Freiverkehr nannte man: Katz & Klurnpp 92, Rastatter Waggon 39, Elsäss. Bad. Wolle 76 und Growag 75. Tagesgeld 2 (2,25) v. H.

Frankfurter Getreidebörse

Frankfurt a. M., 30. Okt. Das an den Markt kommende Angebot wird von Mühlen aufgenom- men. Braugerste findet ebenfalls - guten Absatz. Die Anlieferungen an Hafer gehen weiterhin meist an die Wehrmacht. Die Vorräte an Roggen- und Wei-

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