205 Erstes Blatt
Donnerstag, 3t. August 1939
189. Jahrgang
Heimat im Bild - Die Scholl«
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Eichener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhessen
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An der brennenden Grenze.
Don unserem P.-Korrespondenien.
Beuthen, im August 1939.
An den Grenzübergängen — dort, wo seit dem Lktober 1921 die widersinnige Reihe der Grenz- ftine sich mitten durch die organische Einheit des Industrie - und Bergbau- r;viers Oberschlesiens hinzieht — dort sch en sie jetzt Tag für Tag in ihren knapp be- r-ssenen freien Stunden, die Bewohner der Städte i.b Dörfer auf der deutschen Seite der pennenden Grenze. Sie schauen hinüber in d,s Land, das uns entrissen wurde, obwohl es von lutschen bewohnt und von Deutschen zur kul- t-.rellen und wirtschaftlichen Blüte gebracht wurde. Ce können nicht mehr hinüber gehen, denn jeder tzrenzverkehr hat aufgehört. Er ist von d-n Polen unterbunden worden. Sie können nicht irchr mit ihren Freunden und Verwandten drüben zisammenkommen, und so schauen sie verwundert öif das veränderte Bild, das sich ihnen beim Blick ü!cr die Grenzsteine bietet.
Welcher Unterschied zwischen den beiden Teilen HZ oberschlesischen Landes, das durch eine willkür- lije politische Linie zerschnitten ist! Auf der deut- Ven Seite ist jetzt wie immer die Arbeit in rillem Gange. Die Ernte ist eingebracht. Die Mer der hohen Fördertürme drehen sich wie im- rsr. Arbeiter und Landwirte gehen hier noch dicht c der Linie der Grenzsteine Tag für Tag ihrer cwohnten nutzbringenden Beschäftigung nach. Und fciben? — Wenn man über die herabgelassenen Lf-ranken hinüberblickt? — Totenstille lastet ihr dem von den Einwohnern entblößten Lande. E^wer bewaffnete polnische Grenzbeamte und ihre p^izeilichen Hilfskräfte patrouillieren drüben auf nö ab. Das ist alles, was man sieht. Aber dieser A-terschied sagt alles, was man heute über Deutsch- lo-.b und über Polen wissen muß.
Die Grenzbewohner wissen weiter, daß die Armeen Rydz-Smiglys inzwischen drüben im A:nme zwischen der ehemaligen posenschen Grenze un den Beskiden aufmarschieren. Kattowltz iw Teschen gleichen Heerlagern. Schützengräben wo Feldbefestigungen ziehen sich unmittelbar bis an bii deutsche Grenze heran. Doch nicht nur reguläre Luppen, die durch umfangreiche Einberufunaen auf kegsftärfe gebracht sind, Haden jetzt Ostoberschlesien iiti das Olsa-Gebiet besetzt, sondern a u ch d i e pol - n j d) e n Freischärler unseligen Angedenkens, t Aufständischen-Derbände Graszynskis, die lvller-Veteranen und die Reste der Jnsurgenten-Der- l.nbe von 1919/20 treiben aufs neue ihr Unwesen, (ne sind es, die das Deutschtum jenseits der Grenze <m meisten terrorisieren, die sich Provokationen und laebergriffe in schlimmstem Maße erlauben, und die <m lautesten ihr sinnloses Kriegsgeschrei erheben. G8ir an der Grenze wissen natürlich, was davon zu !ialten ist: es ist die Begleitmusik zum Werben der ;in(nifd)en Agitation. Durch Stimmaufwand und Lohende Gesten versucht man, die fehlende Berechti- !»ng zu den Forderungen auf schlesisches Land zu Men. ~ .
'Seit Wochen steht Schlesien neben Danzig wieder ri Blickfeld der Welt. Wie in den ersten Jahren ilch dem großen Krieg streckt polnische Begehrlich- ! t die Hand nach dem Lande an der Oder mit der Hjauptung aus, daß es „unerlöstes p o l n i - spes Gebiet" sei, in dem noch Hunderttausende ^sschau nach dem „Weißen Adler" halten. Eine h'nmungslose Agitation hat namentlich im deussch- lkmdlichen Ausland für die territorialen Ansprüche Eckens eingesetzt. Schon einmal, und zwar in den Frühlingstagen des Jahres 1919, hat sich die Welt b-ird) polnische Argumente bluffen lassen. Die Mae waren die territorialen Bestimmungen des fr?rfailler Diktates. Die heutige Lage schließt es immerhin nicht aus, daß weite Kreise unserer Urn- ll'.lt die Dinge im deutschen Osten wieder nur durch bi? polnische Brille sehen, obwohl das geschichtlich jätstehende Zahlenmaterial den polnischen An- h"üchen jede Grundlage entzieht.
Man kann es sich heute fast versagen, darau L'juroeifen, daß Schlesien, seit es aus dem Nebel sagenumwobenen Vorzeit auftauchte, überhaupt ur etwa 150 Jahre lang in einem mehr oder TTiher losen Zusammenhang mit dem polnischen övatswesen gestanden hat. Seit 700 Jahren sind tvl) diese Verbindungen zerrissen. Ernster als histo- hche Reminiszenzen fallen jedoch ethnographische Streife ins Gewicht. Gerade hier versagt die pol- whe Argumentation vollkommen. Schlesien war ci Ebern Jahrtausend vor und in dem ersten halben Ä,rtausend nach der Zeitwende rein germa- Ni ch e s Siedlungsgebiet. Basternen und cliren, Gimbern und Teutonen, Vandalen, Bur- cr der und Goten haben in dieser Zeit einander <b:ielöft. Die Völkerwanderung entblößte natürlich cii^ das Oderland, und in dem frei gewordenen fScum drängten slawische Stämme bis zur Saale hm Unstrut vor. Doch bereits vom 8. Jahrhundert 6 wurde diese Bewegung wieder rückläufig, und Wtzz Schlesien, wo die Polen vorübergehend Fuß ftisiißt hatten, besiedelten deutsche weltliche und ttNÄliche Orden. Deutsche Städtebauer, Kaufleute im Handwerker gaben dem Lande seinen deutschen lh.irakter zurück. Breslau wurde bereits in der SÜTte des 13. Jahrhunderts nach Magdebur- itex Recht verwaltet, und selbst nach den letzten j lc'kriegszählungen (die aus Gründen der dama-
Itzm „Ostmarkenzulage" in der Beurteilung der ÄTisprachigkeit recht „großzügig" waren), mußte GdMefien bis auf ganz wenige Bezirke als rein leu t s ch anerkannt werden. Diese Bezirke sind in- ^v Ischen, obwohl auch sie im März 1921 größten- |lii'js für Deutschland optiert haben, durch
V Beschluß der Lotschaslertonserenz pom Oktober
1921 vom Reiche losgerissen worden. Das ganze übrige Land aber zeigt trotz eifrigster Suche keine Spur von polnischem Charakter.
Das Beweismaterial stammt aus der Zeit vor der Machtergreifung, sodaß die polnische Propaganda nicht behaupten kann, daß sich darin die „germanische Bewegung" des Nationalsozialismus widerspiegele. Auf Grund des Genfer Abkommens mußten in Oberschlesien sogenannte Minderheitenschulen eingerichtet werden. Im Jahre 1930 gab es in Oberschlesien 51 derartige Schulen gegenüber 895 rein deutschen Unterrichtsanstalten. Don diesen Minderheitenschulen aber waren nur 28 überhaupt besucht, und zwar insgesamt von 399
Schülern, während fast 200 000 Kinder (und zwar selbstverständlich ohne jeden Zwang) in die deutschen Schulen gingen. Kann es einen besseren Beweis von dem rein deutschen Charakter des von den Polen begehrten schlesischen Landes geben?
Hierbei muß man noch beachten, daß in der Zeit um 1930 herum die damalige wirtschaftliche Lage Schlesiens infolge der großen Krise geradezu hoffnungslos erschien, so daß die polnische Sigita» tion damit rechnete, die schlesische Bevölkerung würde vielleicht nach dem mit allen staatlichen Mitteln hochgehaltenen polnischen Nachbargebiet hinüberschielen. Auch das war vergeblich, und heute ist auch dieser damalige angebliche „Anreiz" zur Polonisierung längst weggefallen. Mögen daher die Agitatoren und Chauvinisten in Warschau und Kattowitz noch so laut schreien — ganz Schlesien ist deutsches Land, in dem es nichts zu „befreien" gibt, und es wird für alle Zeiten deutsches Land bleiben.
Erkenntnis
des Grundproblems.
Wenn auch der Kardinalerzbischof Verdi er in einer Pariser Kirche von den feindlichen Horden sprach, die sich vor 25 Jahren der französischen Hauptstadt genähert hätten, wenn auch die „T i - m e s" in einem ihrer letzten Leitartikel der deutschen Führung wieder Eroberungsabsichten unterstellte und für eine Aussiedlung der deutschen Bevölkerung aus dem Korridor plädierte, wenn auch „Eve - n i n g News" den Brief des Führers an Daladier als fentimentales Geschwätz zu bezeichnen sich erdreistete — so ändern doch alle diese Verleumdungen und Mätzchen nichts an der historischen Tatsache, daß an der deutschen Ostgrenze ein furchtbares Unrecht geschehen ist und fortdauernd noch immer geschieht. Daß zwischen der hetzerischen Stimmungsmache gewisser westlicher Presseorgane und den Tatsächlichkeiten der deutsch - polnischen Frage e i n krasser Widerspruch besteht, scheint offenbar auch dem britischen Ministerpräsiden- t e n allmählich bewußt zu werden, denn sonst hätte er wohl die englische Presse nicht so dringend ermahnt, keine falschen Kombinationen über den gegenwärtigen Meinungsaustausch zwischen der deutschen und englischen Regierung zu verbreiten.
Die Gelegenheit, bei der Chamberlain diese Warnung aussprach, war die letzte Unterhaussitzung vom Dienstag. Das britische Parlament war zu diesem Zeitpunkt einberufen worden, obgleich die deutsche Antwort aus die letzte englische Botschaft noch nicht vorlag. Wenn der britische Premier"trotz- dem seine Hoffnungen aus eine friedliche Lösung der Krise, auf eine weitere Verständigung und schließlich auf eine Befriedung Europas und der ganzen Welt aussprach, so kann man darin wohl auch eine Wirkung der vorn Führer unaufhörlich betriebenen Aufklärungsarbeit erblicken, einer Aufklärungsarbeit, die allein dahin zielt, die „mazedonischen Verhältnisse" an der polnischen Grenze zu beseitigen und die in Versailles verlassene Rechtsgrundlage wiederherzustellen.
Denn auf die Erkenntnis dieses Grundproblems, das durch die Versailler Mißachtung des Vierzehn- Punkte-Dersprechens sowie der ethnographischen und geschichtlichen Tatsachen im Korridorgebiet gegeben ist, kommt es vor allem an. Und das gilt besonders für die Engländer, die sich bedauerlicherweise dazu haben verleiten lassen, die polnische Habsucht noch durch ein Beistandsversprechen aufzustacheln. Die fürchterlichen Untaten und die Grausamkeiten, mit denen der entfesselte polnische Mob seinen Ausrottungs- feldzug gegen das Heimattreue Deutschtum in Posen, Westpreußen und Ostoberschlesien führt, verlangen nach einer unbedingten und gründlichen Abhilfe, die nicht lange auf sich warten lassen kann. Der Führer hat diese deutschen Forderungen in seinem Schreiben an Daladier klar zum Ausdruck gebracht, aber er hat durch seine Botschaften an die englische Regierung gleichzeitig auch gezeigt, daß Deutschland eine friedliche Lösung allen anderen Regelungen vorzieht. An den Engländern ist es nun, die rechtlichen Grundlagen und die politischen Voraussetzungen des polnischen Problems in ihrer vollen Tiefe und Klarheit zu erkennen, um danach die von allen Kulturvölkern der Erde gewünschte Entscheidung über Krieg und Frieden zu treffen.
Henderson bei Ribbentrop.
Berlin, 31. Aug. (DKB.) Der Reichsministee des Auswärtigen v. Ribbentrop empfing in der Nacht 3 um Donnerstag im Auswärtigen Amt den britischen Botschafter in Berlin. Sir Neville Henderson.
Ein Ministerrat für die Reichsverteidigung
Unter dem Vorsitz des Generalfeldmarschallö Hermann Göring.
ein
gebildet.
Berlin, 30. August(OAB.) Oer Führer hat am 30. August 1939 den nachstehenden Erlaß über die Bildung eines Ministerrates für die Reichsverteidigung voll-
L Oem Ministerrat für die Reichsverteidigung gehören als ständige Mitglieder an: Generalseldmarschall Göring als Vorsitzender, der Stellvertreter des Führers, der Generalbevollmächtigte für die Reichsverwaltung, der Generalbevollmächtigte für die Wirtschaft, der Reichsminister und Ehef der Reichskanzlei, der Ehef des Oberkommandos der Wehrmacht.
polen ordnet Generalmobilmachung an
Bewußte Verschärfung der Lage unter fadenscheinigen Gründen.
zogen:
Für die Zeit der gegenwärtigen außenpolitischen Spannung ordne ich zur heitlichen Leitung der Verwaltung und Wirtschaft folgendes an:
I.
Aus dem Reichsverteidigungsrat wird als ständiger Ausschuß ein
„Ministerrat für die Reichsverteidigung"
Oer Vorsitzende kann auch andere Mitglieder des Reichsverteidigungsrates sowie weitere Persönlichkeiten zu den Beratungen zuziehen.
II.
Oer Ministerrat für die Reichsverteidigung kann Verordnungen mit Gesetzeskraft erlassen, falls ich nicht die Verabschiedung eines Gesetzes durch die Reichsregierung oder den Reichstag anordne.
III.
Oie Befugnisse des Generalseldmarschalls Göring aus der Verordnung zur Durchführung des Vierjahresplanes vom 18. Oktober 1936 (RGBl I, S. 887), im besonderen sein Recht, Weisungen zu erteilen, bleiben bestehen.
IV.
Die Geschäfte des Ministerrats für die Reichsverteidigung führt der Reichsminister und Shef der Reichskanzlei Lammens.
Den Zeitpunkt des Außerkrafttretens des Erlasses bestimme ich.
Berlin, den 30. August 1939.
Oer Führer:
gez.: AdolfHitler.
Oer Reichsminifler und Ehef der Reichskanzlei:
gez.: Or. Lammers.
gez. Göring, Generalseldmarschall.
| lUllUIICH . Warschau ung vor-1
Marschau, 30.August (DRV.) wie bekannt- gegeben wird, wurde Mittwochnachmittag um 14.30 Uhr in Polen die Gesamtmobitmachung befohlen Die polnische Generalmobilmachung hat panikartig eingesetzt. Große Plakate an allen Sira- ßenecken künden von der sofortigen Einberufung aller wehrfähigen männer im Ultet bis zu 40 Jahren. Eine große Menschen- menge sammelt sich vor diesen Aufrufen. Ferner findet eine allgemeine Beschlagnahme von Pferden und mechanischen Transportmitteln einschließlich Fahrrädern statt.
Die amtliche Anordnung der allgemeiner- Mobil- madtunq in Polen ändert an dem tatsächlichen Zu- ftanö nicht viel, denn Polen befindet sich \a schon seit Wochen im Zustande der Mobilmachung. Ungeheuere Truppenmassen sind seit langem längs der Reichsgrenze massiert und durch immer neue Teilmaßnahmen ist der Nachschub aus dem Innern Polens nach demWesten in Gang gesetzt. Wenn alch nun in Warschau bombastisch die allgemeine Mobilmachung offiziell verkündet wird, so hat das gerade in lefem Augenblick zweifellos seine p oll ti sch e n Gründe. Man hat von dem Briefwechsel zwischen dem Führer und der britischen Regierung Kenntnis erhalten und fürchtet nun offenbar, daß es doch noch in letzter Stunde zu einer Regelung kommen könnte. Dem will man anscheinend in nr. ml durch die Ankündigung der Mobllmachung dl.
beugen, um damit den englischen Bundesgenossen an feine Verpflichtungen zu erinnern und vollendete Tatsachen zu schaffen.
Wenn in Warschau die Generalmobilmachung damit begründet wird, daß Deutschland durch die militärische Besetzung eines Polen benachbarten Staates — gemeint damit ist die Slowakei — die Abllcht einer „Aggression" habe erkennen lassen, so ist das eine ganz lächerliche Motivierung. Die polnische Regierung hat nicht erst seit g e st e r n davon Kenntnis, daß deutsche Truppen in Ausführung des deutsch-slowakischen Schutzvertrages sich in der Slowakei aufhalten. Aufrufe der slowakischen Regierung haben die Ankunft der deutschen Truppen a l s Freunde und Bundesgenossen des slowakischen Heeres begrüßt. Don einem „Einmarsch" in die Slowakei, wie man es in Warschau hinzustellen beliebt, kann also keine Rede sein. Die deutschen Maßnahmen dienen einzig und allein der Sicherung vor einer polnischen „Aggressiv n". Daß man diese mit allen Kräften vorbereitet, tritt aus den gewaltigen Truppenkonzentrationen rings um die Freie Stadt Danzig, nicht minder an der gesamten Reichsgrenze und gegenüber der Slowakei ganz unverhüllt zu Tage. Es ist selbstverständlich, daß Deutschland gegenüber dieser unerhörten Provokation nicht die Hände in den Schoß legen konnte, und ebenso selbstverständlich war es, daß das Gebiet der do< I wakei, das durch förmlichen Staatsvertrag unter Iben Schutz des Reiches gestellt worden ist, in uu
von Deutschland getroffenen militärischen Maßnahmen einbezogen werden mußte.
Ostoberschlesien soll ein Trümmerhaufen werden.
Polnisches Militär unterminiert sämtliche Industrieanlagen.
K a 11 0 w i tz, 30. August. (DNB.) Wie aus zuverlässiger Quelle verlautet, sind von den polnischen Militärbehörden in Ostoberschlesien sämtliche wichtigen Industrieanlagen dieses Gebietes unterminiert unb sprengfertig gemacht worden. Die für das Vernichtungswerk abgeordneten Spreng- kommandos haben ihre Plätze bereits eingenommen unb warten nur auf bas verabredete Signal, um die Sprengungen vvrzunehmen. Als erste solle bas bekannte Stick st offwerk in Chorzow (Königs- Hütte) mit seinen Wasserhaltungsmaschinen, das Oberschlesische E l e k t r i z i t ä t s w e r km Chorzow, das den größten Teil Ostoberschlesiens mit Strom versorgt, und das Elektrizitätswerk in Lazisk (Kreis Pleß) in die Luft gesprengt werden. Ebenso sind bereits sämtliche Bergwerke sprengfertig gemacht. Hier sollen zuerst die elektrischen und dann die gesamten Förderanlagen gesprengt werden. Die polnischen Militärbehörden haben also die Absicht, aus Ostoberschlesien einen Trümmerhaufen zu wachen.


