Oer SO. Januar 1939 in Gießen
ZU
Brück,
Bedeutung hatte aber die in der Wiesbadener Ju-
Gfs. Grüningen , 27. Ian. Im Rahmen des
18. Juni voraus-
tungen für die Gestaltung des HI.-Dienstes in diesem Jahre darlegte. Im Vordergrund stehen die Sportdienstgruppen'' des Jungvolks und die Stei-
Naiionalfozialistische Kriegsopferversorgung Kameradschaft Gießen.
geben mit
Die Tagung gab auch den Abteilungsleitern der Gebietsführung Gelegenheit zu Referaten, wobei vor allem die Ausführungen der Leiter der Abteilungen für Leibeserziehung und für weltanschauliche Schulung über die Führergrundausbildung hervorzuheben sind.
stattfinden. Als Termin wurde der 17. und festgelegt. An dem Treffen werden sich sichtlich 8000Feuerwehrleute beteiligen.
Landkreis (Biehen
NSG. Am Sonntag wurde im Aerztehaus in Frankfurt a. M. das Jahr der Gesundheitspflicht im Gebiete Hessen-Nassau, eröffnet. Auf dem Appell sprachen Gebietsführer Brandt und der Reichsarzt der HI., Oberbannführer Dr. Hördemann, über die Verantwortung der Jugend für die Gesunderhaltung ihres Körpers.
Von den Bannführern, den Untergauführerinnen, den HJ.-Aerzten und BDM.-Aerztinnen umriß am
Gebietsführer Brandt stellte in feinen Ausführungen der Führerschaft vor Augen, daß Ge- sundsem Diel mehr bedeute, als Nichtkranksein: deshalb sei der Dienst der HI., der der körperlichen wie geistigen Ertüchtigung diene, kein Selbstzweck sondern er führe zu dem großen Ziel der Ertlich- ngung der Jugend für ihre späteren Aufgaben als Soldaten in der Wehrmacht und in der Partei. Die
HI. habe die Ganzheit der Erziehung verwirklicht. Der Arzt sei innerhalb der HI. zu einem neuen Typ geworden, dem Jugendarzt, der ohne Ansehung des Alters mit der Jugend in der Einheit seinen Dienst versehe. Der Gebietsführer forderte die Führerschaft und die Aerzte auf, die große Aufgabe, die der Reichsjugendführer der HI. in diesem Jahre gestellt habe, aus einer gleichen Haltung und Gesinnung heraus zu lösen.
Bannführer-Tagung in Wiesbaden.
NSG. Der Führer des Gebietes 13, Brandt, hatte die Bann- und Jungbannführer zu einer dreitägigen Arbeitstagung nach Wiesbaden geru-
Schaaf in geistiger und körperlicher Frische seinen 7 0. Geburtstag feiern. (Wir beglückwünschen?)
leitung abgehalten. Nach herzlichen Begrüßungsund Dankesworten durch die Frauenschaftsleiterin Frau Schaaf, sowie durch Ortsgruppenleiter und Bürgermeister M a r st e l l e r , sprach Frl Baader nochmals über die Ziele des Reichsmütterdienstes und die allgemein nötige Schulung der Frauen und Mädchen im Dritten Reich Es folgten gemeinsame Lieder, Vorträge und ein schönes Theaterstückchen. Alle Beteiligten batten den Wunsch nach baldmöglichster Wiederholung der Reichsmütterdienstkurse.
bandes Kreis Offenbach a. M. gegen den Bezirksfürsorgeverband Kreis Alsfeld wegen Erstattung von Fürsorgekosten für Günther Schorsch wurde die Verhandlung vertagt.
Der Klage des Karl Junker in Stammheim, Kreis Friedberg, gegen den Beschluß des Kreisamts Friedberg vom 29. 8. 1938 wegen Versagung der Erlaubnis zur Erweiterung der Gastwirtschaft im Anwesen Untergasse Nr. 58 wurde stattgegeben und dem Kläger unter Aufhebung der Entscheidung des Kreisamts Friedberg die nachgesuchte Erlaubnis erteilt.
barkeit wir gerade an diesem Tage seiner zu denken verpflichtet wären. Die Gäste folgten
<5 Obbornhofen, 37. Ian. Innerhalb unserer Gemeinde gab es in der jüngsten Zeit einigen Besitzwechsel. Im Oktober vorigen Jahres verließ unser'Einwohner Berthold Fritz unser Dorf, um sich im Neubauerndorf „Hessenaue" anzusiedeln. Sein Anwesen ging jetzt in den Besitz von Landwirt Wilhelm Müller II, über. Wilhelm Müllers
Eroffnungsappell des Jahres der Gesundheitspflicht
Bezirksverwaltunasaericht Gießen
Die erste öffenttiche Sitzung.
Die Klage des Johann Friedrich H ö f f n e r in Klein-Karben gegen den Bescheid des Kreisamts Friedberg vom 10. 12. 1938 wegen Versagung des Wandergewerbescheins für 1939 wurde als unbegründet kostenpflichtig abgewiesen.
In der Sache: Klage des Bezirksfürsorgeoer
Ausführungen, die sehr kurz gehalten waren, großer Aufmerksamkeit. Die Unkosten für das Mittagessen konnten aus Mitteln bestritten werden, die durch eine Sonder-Listen-Sammlung innerhalb der
gehört. Auch in den Gaststätten, Kinos usw. war die Möglichkeit gegeben, die Rede des Führers
Das deutsche Lied im Dienst des WHW
Sie Gießxner Männergesangvereine singen.
Walter Joeckel die Erschienenen. Dann sangen die drei Vereine in schöner und erfolgreicher Weise Lieder von Plüddemann, Häser, Siegt, Lang, Scheffler, Silcher und Fischer. Zum Schluß erklang von allen Vereinen zusammen: „Es ziehen die Standarten" von Unger. Zwischen den Chorvorträgen sang Musiklehrer Dietrich mit geschulter Stimme zwei Lortzing-Lieder und Damen des Bauerschen Gesangvereins tanzten einen Reigen und den Radetzky-Marsch. Sänger und Mitglieder des letztgenannten Vereins führten noch ein finniges Liederspiel: „In einem kühlen Grunde" auf. Alle Darbietungen wurden mit herzlichem Beifall bedacht.
Im Katholischen Vereinshaus fangen die Vereine Chöre von Lißmann, Zöllner, Silcher, Böhme, Heinrichs, Schulz, Bein, Stilz und Stürmer. Mitglieder der „Heiterkeit" trugen durch humorvolle und musikalische Darbietungen vieles zum Gelingen bei. Ebenso fanden die Violinsoli der Schüler des Musiklehrers Schüttler guten Anklang. Auch bei dieser Veranstaltung lohnten die Zuhörer durch starken Beifall.
Es ist den hiesigen Vereinen zu danken, daß sie sich mit ihren Chorleitern Schöttler, Groß, Nicolai, Kasten, Leib und Blaß in so selbstloser Weise für das Winterhilfswerk einsetzten und des Führers Wort mit wahrmachen wollen, daß das Winterhilfswerk 1938 dem Geschehen in der Geschichte unser« Volkes im gleichen Jahre würdig wird.
Das Jahr 1937 bedeutete einen Höhepunkt in der Geschichte des Deutschen Sängerbundes; denn da wurde in Anwesenheit des Führers das Bundesfest in Breslau gefeiert. Sänger aus allen deutschen Gauen, auch aus der Ostmark und dem Sudetenland, waren erschienen und damals erschallte aus vielen Tausenden von Sängerkehlen zum erstenmal der begeisterte Ruf: „Ein Volk, ein Reich, ein Führer!" Das bedeutete zugleich Wille und Gelöbnis. Und dahinter stand auch bei den Sängern die Tat. Erwiesenermaßen haben sich die Gesangvereine von jeher gern und willig in den Dienst gemeinschaftlichen Geschehens gestellt. Auch zum Winterhilfswerk haben sie seit dessen Bestehen immer ihr Scherflein beigetragen. In diesem Jahr nun hat die Sängerbundesführung zu einer einheitlichen Aktion aufgerufen und alle Vereine sowohl in der Stadt als in dem kleinsten Dorf werden alles daran setzen, daß sie von Erfolg begleitet sein wird, besonders in unserem Gau Hessen-Nassau.
Die sechs Gesangvereine unserer Stadt Gießen hatten nun am Sonntagabend im Katholischen Vereinshaus und im Cafe Leib Winterhilfe- Konzerte gegeben. In jedem Lokal fangen drei Vereine, im Katholischen Vereinshaus: Heiterkeit", Großscher Männerchor und Lokomotivführer-Ge- sgngverein; im Cafä Leib: Gesangverein Liederkranz, Frohsinn-Quartettverein und Bauerscher Gesangverein.
Im Cafs Leib, das, wie auch das Katholische Der- cinshaus sehr gut besucht war, begrüßte der NSV.-
Stadt Gießen aufgebracht wurden.
In den Nachmittagsstunden und gegen die Abendstunden hin stand alles im Zeichen der Erwartung der Rede des Führers. Gegen 20 Uhr wurde es in den Straßen fast völlig menfrhenleer. Ueberall wurden die Empfangsgeräte eingeschaltet, und mit aller Aufmerksamkeit wurde die Rede des Führers
hören.
Beförderungen am Jahrestag der nationalen Erhebung.
Der Kreisleiter des Kreises Wetterau, SA.-Obersturmführer Backhaus, wurde am Jahrestag der nationalen Erhebung zum SA.-Sturmhauptführer befördert. Zum gleichen Dienstgrad befördert wurden beim Stab der Brigade 147 (Oberhessen) die Obersturmführer Rudolf Vogt und Friedrich Walter. Im Bereich der Brigade 147 wurden ferner befördert zum Obersturmführer: die Sturmführer Theo Martin, August Horn, Hans Geist, Heinrich Erb, Daniel Heintz. Theo Schneider, Wilhelm Koch, Gustav Fritzel und August Stumpf; zum Sturmführer: die Obertruppführer Kurt Hofmann, Friedrich Müller, Willi Wolf, Walter Jost, Ludwig Bettinghausen und Ludwig Schömbs; zum San. - Sturmhauptführer : San.- Obersturmführer Artur Wießmann; zum S a n. - Obersturmführer: San.-Sturmführer Karl Hederich; zum S a n. - S tu r m f ü h r e r : San.- Obertruppführer Ernst Birk; zum Verw.-Sturm- hauptführer: Verw.-Obersturmführer Arthur Mosbach; bei der Marine-Standarte 34 wurde der Obertruppführer Karl Heß, Sturm 11/34 Gießen, zum Sturmführer, der San.-Obertruppführer Karl Kratz, 11/34 Gießen, zum Sanitäts-Sturmführer befördert.
Aus her Stadt Gießen.
Katzenaugen auf den Autobahnen.
Lpd. Eine ausreichende Beschilderung auf den Reichsautobahnen ist besonders an den Abfahrt« und Anschlußstellen von Wichtigkeit. Die Oberste Bauleitung der Reichsautobohnen hat daher von Anfang an rechtzeitig Hinweise auf Ab- und Auffahrten angebracht, so daß der in rascher Fahrt über die Autobahn brausende Automobilist recht- zeitib sein Tempo bis zur Anschlußstelle so verlangsamen kann, daß er ohne weiteres seine Fahrtrichtung zu ändern vermag. Die ersten Hinweise waren in Leuchtschildern, sogenannten Katzenaugenschildern, gehalten. Dagegen waren im allgemeinen die an der Ausfahrtstelle direkt angebrachten Schilder meist nur normal beschriftet, sie trugen also keine Leuchtschrift. Genaue Beobachtungen auf Sicht und klare Erkenntlichkeit der Schilder haben nun zu der Ueberzeugung geführt, daß es richtiger sei, alle Verkehrshinweise in Katzenaugenschrift zu halten, da die Leuchtschilder viel stärker ins Auge fallen und der Inhalt der Schrift rascher aufgenommen wird als bei normaler Schrift. Bei größeren Geschwindigkeiten kommt es natürlich darauf an, daß der Fahrer auch durch die Art der Schrift das Erkennen einer Beschriftung so leicht wie möglich gemacht erhält. Die Wildwechselschilder sind übrigens ebenfalls von Anfang an grundsätzlich alle als Katzenaugenschilder ausgebildet worden. Die Erfahrungen damit waren durchaus gut.
Eine andere Aenderung wird übrigens in Zukunft auch bei der Numerierung der Strecken vor- genommen. Bisher steht rechts und links der Autobahn alle hundert Meter ein kleines Holztäfelchen mit der Kilometerangabe. Es erscheint nun als zweckmäßig, von dieser Hundertmetermarkierung zu einer größeren Einheit überzugehen, da zu viele Kennzeichnungen am Straßenrand sich nicht als zweckmähia herausgestellt haben. In Zukunft soll nur alle fünfhundert Meter eine Markierung mit der Kilometerzahl angebracht werden. Auf den neuen Strecken, die kürzlich in unserem Gau in Betrieb genommen wurden, wird die Fünfhundertmeter- Markierung zum erstenmal angewendet. Von Frankfurt bis Alsfeld bzw. von Frankfurt bis Karlsruhe wird sich demnach die Hundertmeter-Markierung finden, nördlich von Alsfeld bzw. südlich von Karlsruhe folgen dann die Markierungen nur in Abständen von 500 Meter.
Vornotizen.
Tageskalender für Dienstag.
totabttfjeater: 20 bis nach 22 Uhr: „Berenize". — Gloria-Palast (Seltersweg): „Sergeant Berry". — Lichtspielhaus (Bahnhofstraße): „Zu neuen Ufern". — Hess. Verein für Volkskunde, Oberhessischer Geschichts-Verein: 20.15 Uhr Farbfilm-Vortrag Professor Dr. B. Martin „Hessische Volkstrachten".
heute Uraufführung „Berenize" im Stadttheater.
Heute abend kommt im angekündigten Zyklus „Unbekannter Dramen der Weltliteratur" nach Lope de Degas „Weib des Andern" eines der berühmtesten Werke der französischen klassischen Dichtung zur deutschen Uraufführung, die Tragödie „Berenize" von Racine, im Versmaß des Originals übertragen von R. A. Schröder. Spielleitung Hermann Schultze-Griesheim. Bühnenbild Karl Löffler. Die Vorstellung findet gleichzeitig als 18. Vorstellung der Dienstag-Miete statt. Anfang 20 Uhr, Ende nach 22 Uhr. '
„Ein Gang mit dem Tierarzt über den Lebensmittelmarkt."
Im Rahmen der von dem NSD.-Dozentenbund und der Dolksbildungsstätte Gießen veranstalteten Vortragsreihe „Wissenschaft, ein Dienst am Volk" spricht am kommenden Donnerstag, 2. Februar, um 20.30 Uhr Professor Dr. Stand fuß im Hörsaal des Tierseuchen-Jnftituts, Frankfurter Straße 85, über dieses Thema.
Gießener Dochenmarktpreife.
* Gießen, 31. Jan. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Markenbutter, XA kg 1,60 Mark, Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 4 bis 9, Wirsing, VZ> kg 12 bis 16, Weißkraut 10 bis 12, Rotkraut 12 bis 15, gelbe Rüben 8 bis 10, rote Rüben 10 bis 12, Spinat 25 bis 30, Unterkohlrabi 7 bis 8, Grünkohl 18 bis 20, Rosenkohl 40, Feldsalat, 1/in 10 bis 12, Tomaten, % kg 45 bis 50, Zwiebeln 15, Meerrettich 35 bis 60, Schwarzwurzeln 20 bis 40, Kartoffeln, % kg 5 Pf., 5 kg 43 Pf., 50 kg 3,35 bis 3,65 Mark, Aepfel, % kg 35 Pf., Nüsse35 bis 50, Blumenkohl, das Stück 40 bis 50, Endivien 10 bis 25, Lauch 5 bis 12, Sellerie 10 bis 35, Rettich 5 bis 15 Pf.
gerung des Leistungssportes in der HI. Der HI.-
SÄ ^U6rrtoaunT^Mr.WeX: | ci" -Mi°d-°b-nd ge^infS? mit Öen
n "O 9 9 5) i) 3 Angehörigen der Teilnehmerinnen und der Partei-
hi. au. >"i Birilinhuufl M M«. b» ®.|unb= kuriu. L. -^1 Ma.iauu. B ° a.
holt dem. HI,-Führer erstandenen neuen VerpMch.. sta^D.^Teünehmermn^^^,^ Mtttag^- und nahrhaften Gerichten unterwiesen. Auch die' Ernährungslehre, sowie Hinweise auf die Aktion „Kampf dem Verderb" erweckten reges Interesse bei allen Beteiligten. In der Wirtschaft Bender
Aus Anlaß des gestrigen 6. Jahrestages der nationalen Erhebung trug unsere Stadt festliches Gepräge. Die Häuser und die Straßen boten im leuchtenden Rot der vielen Hakenkreuzfahnen ein schönes Bild.
Am Vormitag fanden in den Schulen Feiern mit Ansprachen, Rundfunkübertagung, Gedichtvorträgen und gemeinsam gelungenen Liedern statt. Die Jugend erschien dabei in der Uniform der Hitler- Jugend, die Mädchen in der Kluft des BDM., so daß auch schon äußerlich die enge Verbundenheit der Jugend mit dem Dritten Reich zum Ausdruck kam. In einigen Schulen erfuhren die Feiern insofern eine Ausgestaltung, als Lehrkräften, die über 25 ober über 40 Jahre treu im Dienste standen, das Treudienst - Ehrenzeichen überreicht wurde. Die Namen der ausgezeichneten Erzieher brachten wir vor einigen Tagen bereits zur Veröffentlichung.
Auch bei der Wehrmacht wurde des Tages in Form besonderer Appelle gedacht. Die Kommandeure wiesen in kurzen Ansprachen an ihre Soldaten auf die Bedeutung des Tages hin. Der Abend zeigte die Kameraden am Rundfunkgerät beim Hören der Rede des Führers.
Um die Mittagsstunde vereinigten sich^auf Einladung durch die Kreisamtsleitung der NSV. etwa 700 ältere Volksgenossen in einer Reihe von Gaststätten zum gemeinsamen Mittagessen Je nach der Größe der zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten saßen 20 bis 60 Volksgenossen beieinander. Jeder der Gastwirte hatte dafür gesorgt, daß es allen schmeckte. Es gab Suppe, bann Kalbsbraten ober Rinbsroulaben ober Rinberbraten mit Gemüse unb Kartoffeln, zum Nachtisch Pubbing ober eingemachte Früchte, außerdem als Getränk ein Glas Bier unb in ben meisten Gaststätten zum Abschluß noch eine Tasse Kaffee, so baß sich jebermann vollauf gesättigt unb freudig angeregt fühlte. Um den bewirteten Volksgenossen die große Bedeutung des Tages vor Augen zu führen, wurden durch Vertreter der Partei kurze Ansprachen gehalten, in denen das außerordentliche Geschehen in unserem Vaterland umrissen und darauf hingewiesen wurde, zu welchem beispiellosem Aufstieg der Führer Adolf Hitler unser deutsches Vaterland geführt hat und mit welcher Dank-
ftcnlen entsprechend ihrer Arbeit auch besoldet werden.
Kameraden! Wir sind uns klar darüber, daß die beutfdye Hochschule noch nicht dieses Gesicht hat, wie mir es uns als nationalsozialistische Studenten vorstellen. Eine Unigestaltung des Hochschulwesens kann sich nur aus einer organischen Entwicklung ergeben, die durch nationalsozialistische Kräfte an- getrieben und gefördert wird.
Es ist unser aller Wunsch, daß das gesamte deutsche Volk Einblick in das Leben der deutschen Hochschule bekommt und Kenntnis von dem, was hier geleistet wird. Durch die jährlichen Studenten- t a g e an den einzelnen Universitäten soll der breiten Oefsentlichkeit unser studentisches Wollen in den Kameraschaften und Fachschaften vor Augen geführt werden. Die Hochschulwochen der Universitäten geben weiten Kreisen des Volkes Gelegenheit, zu erkennen, daß hier nicht abstrakte Wissenschaft getrieben wird, sondern Probleme erforscht und behandelt werden, die mit dem Leben des Volkes in unmittelbarstem Zusammenhang stehen.
Das Studententum war immer schon Träger des großdeutschen Gedankens, Diese hohe Tradition letzen wir auch in der Gegenwart fort. Mit stolzer Freude erfüllt es uns, daß der Reichsstudentenführer gestern die Studentenschaften Prag und Brünn in die großdeutsche Studentenschaft übernommen hat. Diese Studentengruppen haben sich immer als Glied des gesamten deutschen Studententums gefühlt. Und wenn im abgelaufenen Jahr Groß- oeutschland Wirklichkeit geworden ist, so ist es unsere Pflicht, unseren Kameraden der Ostmark und des Sudetenlandes zu danken für ihren heldenmütigen Einsatz, der wesentlich dazu beitrug, dieses Hiel zu erreichen. Der Kampf, den unsere Kameraden jenfeits der Grenzen führten, und noch an anderen Stellen führen, ist uns Vorbild und Ansporn, unb am Jahrestag, an bem Abolf Hitler mit seiner Bewegung vor sechs Jahren in bie Reichskanzlei ein- zog, wollen wir erneut geloben, eine dem Führer verschworene Gemeinschaft zu fein.
Nachdem der Rektor ein dreifaches Siegheil auf den Führer ausgebracht hatte unb die Lieder der Nation verklungen waren, verließ unter ben festlichen Klängen des Orchesters ber Lehrkörper bie Aula.
* Rödgen, 31. Jan. . Frau Justine
Witwe des Försters i. R. Carl Brück in Rödgen, fen, ™ .mit den attioen Führern der S)3.” die fci.ert *" Listiger Frische und oerhältnisrnäßig .....- - - Gupiedjen 19uter Gesundheit heute ihren 8 5. Geburtstag, ut» ... ... HI. erfordert j Wir wünschen dem Großmütterchen einen
daß sede der im Abstand van vier Wochen Ild*" Lebensabend im Kreise chrer Lieben
~ '----- - 1 • —- Wg. Großen-Buseck, 31. Jan. Am heutigen
HUMUHUHuo.unfuju;.,. vyttiuuiu^n. , Durcktübruna aelanaenden ftührertaaunmm "2- r o r e n = » u | e a , öl. oan. zim heutigen
K°rp°r- und Zahnpflege L-ibesubungen. richtige Dienstag. 31. Januar, kann der Landwirt Heinrich
Ernährung und ge unbe Lebensführung, vor allem vefonoeren 4,eugeDieten oer -Langreit oer national- -.......
aber das Meiden des S-nußmitt-ls Alkohol und ^'°l>t>sch°n Jugendbewegung dient Besondere des Genutzgiftes Nikotin. Jrn Dienst der HI., der von ben Aerzten überwacht wird, werden unter: Herausstellung des Ansporns der Leistung die natur-1 gegebenen Werte sinnvoll entwickelt, ohne daß es 1 zu einer Ueberanftrengung des jugendlichen Men- j schen führt. Aus der Erkenntnis ber Schäbigung' durch Alkohol unb Nikotin ruft die HI. zur Mäßig'- : feit auf, ohne daß sie dadurch zu Muckern wird. Das I Hahr ber Gesundheitspflicht bringt es mit sich, baß der Gefunbheitsbienst ber HI., der durch viele I Jahre hindurch sorgfältig aufgebaut wurde, stärker als bisher herausgestellt wird. 4000 Aerzte waren bisher schon für die HI. tätig, die zum ersten Male. ein neues Verhältnis zwischen Jugend und Arzt geschaffen haben, indeiy, sie durch ihre Tätigkeit eine besondere Vertrauensstellung sowohl bei den Jugendlichen, als auch bei den Eltern einnehmen. Oberbannführer Dr. Hörde mann schloß seine Ausführungen mit ber Forderung an die Führer- Imaft, jederzeit Vorbild in der Gesunberhaltung bes Körpers zu fein.
Wir weifen unsere Mitglieder auf den am Donnerstag, dem 2. Februar 1939, um 20 Uhr, in der Neuen Aula der Universität stattfindenden Vortragsabend des bekannten Frontbichters P. C. Ettighofer hin. Derselbe spricht über „Meine Afrikareise 1938, ein Bericht aus unseren Kolonien". Gegen Vorzeigen ber NSKOV.-Mitgliedskarte ermäßigter Eintrittspreis. 687D
Großartiges Sammel-Ergebnis im Kreis Gießen.
Der „Tag ber beutschen Polizei" hat, bank des lebhaften und begeisterten Einsatzes der Gendarmerie, der Vi unb ber Feuerlöschpolizei, in ben Orten bes fianbfreifes Gießen ein über Erwarten günstiges Ergebnis gebracht. Nachstehenb bie Zahlen aus dem fianbfreis Gießen: Aus dem Verkauf der Verkehrs- Abzeichen wurde allein die runbe Summe von 3000 Mark aufgebracht. Die Sonberfpende ber Beamten ber (Benbarmerie unb ber Bürgermeister bes Kreises erbrachte ben Betrag von 296,20 Mark. Eine stattliche Summe ergab sich ferner aus ber Sonberfpenbe ber Angehörigen ber Freiwilligen Feuerwehren; es würben von ben Kame- raben der Feuerwehr 2422,75 Mark aufgebracht. An sonstigen Geldspenden anberer Volksgenossen aus Anlaß bes „Tages ber beutschen Polizei" konnten 3034,55 Mark verzeichnet werben. Die Gesamtsumme beläuft sich also allein im fianbfreis Gießen auf 8 7 5 3,50 Mark. Leiber konnten wir bas Ergebnis aus ber Stabt Gießen, wie auch aus bem Kreise Wetterau, bis zur Stunbe noch nicht erlangen.
** Das F e st ber Goldenen Hochzeit feiern am morgigen Mittwoch, dem 1. Februar, bie Eheleute Karl Hofmann und Frau Margarete, geb. Schäfer, Dammstraße 47 wohnhaft. Dem Jubelpaar unseren herzlichen Glückwunsch.
Aus der engeren Heimat.
Beim Reinigen der Schußwaffe tödlich verunglückt.
Lpd. Langen, 28. Jan. Standartenführer Kreisjägermeister Gerhard Münch war in seiner elterlichen Wohnung in Sangen mit bem Reinigen seiner Dienstwaffe beschäftigt. Durch einen unglücklichen Zufall löste sich ein Schuß, der in bas Auge ging unb ben erst 35jährigen sofort tötete. Stanbartenführer Münch, der früher bie Stan- barte 254 in Lauterbach führte, war einer der ältesten Gefolgsmänner des Führers im Gau Hessen- Nassau und Träger des Golbenen Ehrenzeichens ber Partei.
Kartoffelflocken- und Stärkefabrik in Friedberg.
LPD. Friedberg, 28. Jan. Die Zuckerfabrik Wetterau in Friedberg hat sich unter Mitwirkung der Kreisbauernschaft und des Kartoffelwirtschaftsverbandes entschlossen, eine Kartoffelflok- ken - und Stärkefabrik zu errichten. Die Landwirte der in Betracht kommenden Gebiete verpflichten sich durch Anbauverträge, ähnlich wie beim Zuckerrübenbau, gewisse Mengen Stärkekar- tofteln für die Fabrik anzubauen.
Hefsiscber Landesfeuerwehrtag.
8000 Feuerwehrleute kommen am 17. und 18. 3unt in Neu-Isenburg zusammen.
LPD. Neu-Isenburg, 28. Jan. Wie jetzt entschieden würbe, wirb ber biksjährige Landes- feuerwehrtag für bie hessischen Freiwilligen Feuerwehren in Neu-Isenburg
Sonntag der Reichsarzt der HI., Oberbannführe.r Dr. Hördemann, die Gesichtspunkte für bie HJ.-Arbeit im Jahr ber Gesunbheitspflicht. Aus der Erkenntnis, baß Leistungssteigerung nur bei gutem gesunbheitlichen Zustand zu erreichen ist, appelliert für M V
des Lebens verlangt persönliche Lebensführung nach i^^ Vielseitigkeit des Dienstes m der HI. erfordl nationalsozialistischen Grundsätzen. Dazu gehörenr5' -


