Ausgabe 
30.8.1939
 
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Herr Friedrich Habenicht

Gießen. Manderscheid, den 30. August 1939.

Oberhessischer Adreßbuchverlag Gießen

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im 86. Lebensjahr.

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Klein-Linden, Groben-Linden, Nürnberg, 30. August 1939.

Die Beerdigung findet Donnerstag, 31. August, nachmittags 3 Uhr, statt.

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Gießen (Steinstraße 72), Ulm a. d. D., den 30. August 1939.

Die Beisetzung fand auf Wunsch der Verstorbenen in der Stille statt.

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Die Trauerfeier findet statt am Donnerstag, dem 31. August 1939, nachmittags 2% Uhr, in der Kapelle des Neuen Friedhofs.

Gestern entschlief nach langem, schwerem Leiden unsere liebe Mutter, unsere gute Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante

Frau Elisabeth Rinn Wwe.,geb Jung

In großem Schmerz:

Hans Joachim P benicht

Marlene Habenicht

Carlotta Schmidt, geb. Habenicht

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In tiefer Trauer: Familie K. Ockerländer Familie K. Reuling Familie Fr. Reuling Familie H. Schwenk.

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In der Nacht von Montag auf Dienstag verschied plötzlich und unerwartet im Alter von 48 Jahren unser herzensguter Vater, unser lieber Bruder, Schwager und Onkel

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Jetzt erzählt die Mutti noch Märchen u. Klein-Inge lauscht mit heißem Köpfchen. Später verblaßt alle Erinnerung, wenn Si8 nicht jetzt knipsen und filmen!

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z. B. in Algerien, üblich. Sehr zum Schrecken des französischen Winzers, der mit den algerischen Weinplantagen nicht konkurrieren kann, denen auch die billige Eingeborenenarbeit zur Verfügung steht. In den letzten Wochen haben mir wiederholt von Streiks algerischer Hafenarbeiter gelesen, die sich dagegen empörten, daß der algerische Wem m rich­tigenWeintankschiffen" befördert wurde. Diese Streiks gehen nicht darauf zurück, daß die Arbeiter etwa über diese rohe Verschiffung des köstlichen Naß entrüstet gewesen wären, sondern vielmehr darauf, daß ihr Verdienst durch die automatische Füllung der Weintanks geschmälert würde. In die­sem Zusammenhang gewinnt das volkstümliche Worttanken" einen neuen Sinn.

AnliegerundGiraßenausbau

Die Frage, ab die Anlieger einer noch nicht fertiggestellten Straße den Ausbau von der Gemeinde verlangen und Schadensersatzan­sprüche gegen die Gemeinde erheben können, falls diese den Ausbau unter Abänderung des urfprünglichen Bauprogramms vor­nimmt, wird in einer Rechtsauskunft der Zeitschrift Die Landgemeinde" verneint. Die Entschlie­ßung darüber, ob eine Straße ausgebaut, und wann mit dem Ausbau begonnen werden soll, ist im wesentlichen in das freie Ermessen der Gemeinde gestellt. Den Anliegern steht darüber hinaus auch kein Widerspruchsrecht über den Umfang und die Art des Straßenausbaues zu; sie können nameMlich nicht gegenüber einer Her­anziehung zu Straßenanliegerbei- trägen geltend machen, daß die Straße billiger, sachgemäßer oder in einfacherer Ausstattung hätte hergestellt werden können. Ersatzansprüche aus einer

Adreßbuch

Stadtkreis und Landkreis Gießen

Sprechstunde

beginnt wieder

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Kleine Dinge um den Weinstock.

In dieser Woche hat der Internationale Weinbaukongreß in Bad Kreuznach begon­nen. Wir verbinden mit dem Wein die Vorstellung eines sonnenhungrigen Gewächses. Das ist auch im allgemeinen in unserem Klima ganz richtig. Aber die Worteim allgemeinen" enthalten doch Ichon eine Einschränkung. Wer einen Weinstock an seiner warmen Hauswand stehen hat, tut gut, der Traube einen gewissen Schutz gegen allzu pralle Sonnen­einstrahlung zu geben. Im Süden wird dieser Schutz der'Trauben sehr viel deutlicher, denn dort wird der Wein so gezogen, daß die Traube gegen den scharfen Sonnenschein durch das Laub aus­gesprochen geschützt ist. Die Grenze findet der Wein­bau im Norden dort, wo ein sehr starkes Seeklima mit seiner Feuchtigkeit zu wirken beginnt Aber bis nach Westpreußen hinein können gute Tafeltrauben früher Sorten noch an Hauswänden geerntet wer­den wenn auch Wespen und Stare ebenso zudring­liche wie unerwünschteMitesser" sind. Bei leichtern Schutz durch Glasfenster können auch m Mecklen­burg oder in Pommern sehr schöne Trauben ge­erntet werden, denen man es wahrhaftig nicht an­sieht und onschmeckt, daß sie unter einem nördlichen Himmel gewachsen sind. Bei uns und auch m Frankreich ist der Weinbau in den richtigen Wein­gegenden Kleinbetrieb. Bezeichnend ist, daß von 7000 Weinbaubetrieben im Rheingau bisher nur 20 als Erbhöfe eingetragen werden konnten. Im Durchschnitt umfaßt' der deutsche Weinbaubetrieb knappe zwei Morgen, auf denen ungefähr 5000 Stöcke stehen, die in Regeljahren 2000 Liter Mosi abwerfen. Der Großbetrieb des Weinbaues ist als Plantage nwirtschaft in einigen Kolonialländern^

Am Freitag, dem 25. August, entschlief sanft nach schwerem Leiden unsre liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter und Urgroßmutter

Frau Luise Reuling Wwe.

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Gestern voimittag 4 Uhr entschlief nach schwerem Leiden unsere herzensgute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante

Elisabethe Rinn Wwe.

geb. Kreiling

im 65. Lebensjahr.

In tiefer Trauer:

Familie August Rinn Familie Ernst Römer Familie Ewald Rinn Familie Ernst Rinn.

Heuchelheim, den 30. August 1939,

Die Beerdigung findet Donnerstag, den 31. August, nachmittags 5 Uhr, vom Trauerhause Ludwig-Rinn- Strafe 7 aus statt.

nachträglichen Veränderung der Straße i können nach der Rechtsprechung nur in Betracht ' gezogen werden, sofern die Straße für den Anbau und inneren Verkehr bereits fertiggestellt war. Aenderungen, die mit der endgültigen Fertig­stellung von Ortsstraßen zusammenhängt oder auch in Abänderung des ursprünglichen Bauprogramms ( ober Fluchtlinienplanes vorgenommen werden, be- , gründen hingegen keinen Entschädigungsanspruch ; des Anliegers. Im übrigen muß der Anlieger auch , an fertigen Straßen grundsätzlich damit rechnen, daß die Straße Aenderungen und Umgestaltungen erfährt, um den jeweiligen Verkehrsbedürfnissen zu entsprechen. In den Fällen, wo die Gemeinde unter Befreiung vom ortsstatutarischen Anbauoerbot dem Anbau an einer noch nicht fertiggestellten Straße zustimmt, erklärtDie Landgemeinde" es für zweckmäßig, durch entsprechende Verein­barungen im Anbauvertrag den Anlie- ger darauf hinzuweisen, daß von der Gemeinde mit der Anbauerlaudnis eine Verpflichtung zum , Ausbau der Straße oder irgendeine Haftung nicht übernommen wird.

47326 Studenten und Studentinnen

von der Erntearbeit zurück.

Berlin, 29. Aug. (DNB.) Nachdem die deutsche Getreideernte eingebracht ist, sind nun auch d i e letzten Transporte der deutschen Stu­denten aus den Ostgauen in ihre Heimatstädte zurückgekehrt. Gleichzeitig sind auch die in über 100 Erntekindergärten eingesetzten Stu­dentinnen wieder in ihrer Heimat eingetroffen, um sich dort wieder ihrer wissenschaftlichen Arbeit zu widmen. In der Erntehilfe und im Landdienst

waren nach den jetzt vorliegenden Meldungen bef Orts- und Kreisbauernschaften msgesamt 47 326 Studenten und Studentinnen tätig.

Wetterbericht

Don der Biscaya erstreckt sich eine breite Tief, brudrinne über Frankreich und Deutschland zur Ostsee. Sie begünstigt die Ausbilbung von einzelnen Tiefs, welche auch bie Unbestänbigkeit in unserem Bezirk verstärkt. Eine burchgreifenbe Wetterver­schlechterung ist mit dieser Entwicklung zunächst jedoch noch nicht verbunden.

Vorhersage für Donnerstag: Morgens vielfach dunstig ober neblig, sonst wolkig bis auf. geheitert, und Neigung zu einzelnen, teilweise ge. wittrigen Niederschlägen, tagsüber ziemlich warm und schwül. Wmde veränderlich.

Vorhersage für Freitag: Leicht unbt. ständig, aber kein unfreundliches Wetter.__________

Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptfchriftleiters: Ernst Blum, schein. Verantwortlich für Politik und die Bilder: Dr Fr. W. Lange-, für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot (z.Z. abwesend), i.V.: Dr. Fr. W. Lange; für Stadt Gießen, Provinz und Wirtschaft: Ernst Blurnschein; für Sport Heinrich Ludwig Neuner (z. Z. abwesend), i. V.: E. Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Ver. antwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. VII. 1939: 8855. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei, R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis 2,05 RM. einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illu­strierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig.

im Alter von 66 Jahren.

In tiefer Trauer: Die Hinterbliebenen.

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