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Aus -er engeren Heimat

Schulneubau in Krumbach.

wurde der Bau einer neuen Schule in Krumbach

Anfälle auf dem Lande.

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Unendlicher Himmel

Von Stry zu Eulenburg.

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am besten geeignet ist. Da das farbige Packpapier für den Einzelhandel rohstoffmaßig gesehen viel vorteilhafter hergestellt werden kann als das weiße, ist es Pflicht aller deutschen Einzelhandelskaufleute, für Einschlagzwecke weitgehend nur farbiges Pack­papier zu verwenden." .

Bei allgemeiner Befolgung dieses Aufrufs durch den Einzelhandel können ganz beträchtliche Mengen wertvoller Rohstoffe eingespart werden. Die Be­strebungen, Packpapier sparsam zu verwenden und jede Verschwendung mit Verpackungsmaterial zu vermeiden, sind ja im Einzelhandel nicht neu. vie werden durch den obigen Aufruf den Kaufleuten und der Verbraucherschaft wieder ins Gedächtnis gerufen. Hier wie dort handelt es sich darum, ratro. nell zu wirtschaften, d. h. anderseits, die zum Schutz der Ware notwendige und vom Verbraucher aus berechtigten Gründen gewünschte Verpackung der Einkäufe darf nicht beeinträchtigt werden. Daß die Verpackung aber in jedem Falle aus weißem Pack» papier bestehen müsse, steht nirgends geschrieben: so kann man erwarten, daß auch die Käufer diese Umstellung im Laden verständnisvoll aufnehmen

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Fußbatt-Läuderkämpf Deutschland gegen Estland 2:0 (1:0).

Auch der letzte Fußballänderkampf des Spieljah» res 1938/39 konnte zu einem schönen Erfolg ge­staltet werden. Die mit vielen jungen Kräften durch­setzte deutsche Nationalelf gewann am Donnerstag­abend in Reval den dritten Länderkampf gegen Est­land mit 2:0 (1:0) Toren. Schon das Ergebnis be­sagt, daß unserer Elf der Sieg nicht leicht gefallen ist, anderseits ist aus demzu Null" zu ersehen, daß unsere Abwehrreihen genau wie in Oslo und Ko­penhagen ihr Handwerk verstanden und großen An­teil am deutschen, Sieg hatten.

7!ur Henkel blieb übrig!

Die letzten Sechzehn in Wimbledon.

Drei Freunde, Männer, deren Leben reich an Erfahrungen, die schon viel von der Welt ge­sehen hatten, waren sich einig darüber, daß zu dem Kostbarsten unter dem Schönen, dessen ein Mensch in seinem Leben aus dieser Erde teilhaftig werden kann, jene Augenblicke zählen, in denen er in stiller Versunkenheit zu der Unendlichkeit des Himmels

Rundfunkprogramm

Samstag, 1. Inti.

5 Uhr: Frühmusik. Es spielt der Gaumusikzug Schlesien. 5.50: Bauer, merk auf! 6: Morgenlied. Morgenspruch. Nachrichten. Gymnastik. 6.30: Früh- konzert. (Kapelle Anton Goronzy.) 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.25: Deutschland Kinderland: 1 Bärbelchen ist krank! 2. Ilse ist jetzt Lehrmädchms Zwei nachdenkliche Plaudereien. 8.40: Froher Klang zur Werkpause. Es spielt das Danziger Landes­orchester. 9.30: Gaunachrichten. 10: Schulfunk: Friedrich Liszt. Ein Hörspiel. 11.40: Ruf ins Land. 12: Mittagskonzert. Es spielt das Unterhaltungs­orchester des Reichssenders Wien. 13: Nachrichten. 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Ja­woll, jawoll, das stimmt! (Jndustrie-Schallplatten und Eigenausnahmen.) 15: Bilderbuch der Woche. 15.15: Am Rande des alltäglichen Geschehens. 15.30: Zifferblätter groß und klein ... Szenen und Lieder um gute Kameraden für die Jungmädel der RS/8

Himmel, an den ich jetzt denke, der gleiche, einzige, der übpr dieser Erde steht, und trotzdem"

Ich habe immer geschwiegen, so ost ihr mich danach fragtet: Wann und wo ist es geschehen, das mit deinem Fuß? Ihr wißt ja, hier, der rechte, der nur noch ein Klumpen ist! Aber jetzt will ich es euch sagen.

Also, das war in Frankreich, im Süden nahe bei Arles. Man hatte dort noch die ganz tiefen Zieh­brunnen. Der, von dem ich rede, taugte nichts mehr, hatte sein Wasser verloren, war auch schon im Verfallen. Aber man wollte wieder etwas aus ihm machen. Und dazu hatte man mich geholt. Gut, sagte ich zu den Bauern, ich werde mir den Brun­nen ganz genau anschauen, ob sich die Arbeit noch lohnt. Ich prüfte ihn genau, zu genau, denn plötz­lich gaben ein paar Steine nach, und es war aus mit mir. Als ich die Augen wieder ausschlug, lag ich tief unten wohl fünfzehn Meter mögen es gewesen sein am Grunde des Brunnens. Staunte zuerst, daß ich noch lebte und sogar, außer ein paar Beulen und Abschürfungen, nichts weiter abbekommen hatte. Aber wie sollte ich nun wieder hinauf? Ich sah ein, es war unmöglich, ohne fremde Hilfe niemals! Also wartete ich. Was in meiner Lage .warten' hieß, das brauche ich wohl nicht erst breit ausmalen. Ich sage nur: zwei Tage, drei Tage. Ich hatte Zeit, mein Gefängnis so genau kennenzulernen, daß ich selbst noch mit ge­schlossenen Augen jeden einzelnen Stein der ver­fallenen Mauer sah. Auch den einen großen Stein, der nur drei Meter über mir sich jeden Augenblick lösen konnte und im Herabfallen genau meinen rechten Fuß treffen mußte. Das heißt, ihn treffen mußte, wenn ich ihn nicht zurückzog."

.Um Gottes willen, aber warum hast du den Fuß nicht weggenommen, ihn dir zerschmettern lassen?!" riefen die Freunde bestürzt.

Ja, warum habe ich darauf gern artet, bis der Stein den Fuß zermalmt; man könnte auch sagen, warum habe ich ihn mir selbst abgeschlagen?! Hätte ich den Fuß zurückgezogen; -ein ganz klein wenig hätte ich dann auch die Lage meines Körpers ver­ändern müssen. Und diese geringe Veränderung hätte dazu geführt, daß daseine" meinem Blick entschwunden wäre.

Das .eine', das nicht größer war, als hier, die Fläche meiner Hand. Ein winziges Stückchen Him­mel, unter Tags fast farblos oder nur wie ?in Hauch von Blau; und nachts nur ein matter Sil- berfchimmer mit einem einzigen Sternchen in der Mitte.

i Ja, so klein war dieser unendliche Himmel ge= : worden, und dennoch er blieb auch in dieser Winzig-

Der Kaufmannsgehilfe Willy Schmidt aus wurde von einer stürzenden Kiste im

Aiax Schmeling oder Adolf Heuser?

Europas beste Schwergewichtler im Ring.

Die Stadt der Ausländsdeutschen wartet am 2. Juli mit einem boxsportlichen Ereignis auf, dessen Ergebnis in der Welt mit Spannung erwartet wird. Max Schmeling, der deutsche Meister aller Klassen und Exweltmeister, trifft auf den Bonner Doppel-Euro pa-Meister Adolf Heuser, der seinen Titel im Schwergewicht än diesem Nachmittag in der Stuttgarter Adolf-Hitler-Kampfbahn freiwillig aufs Spiel setzt. Wenn alle Erwartungen der Ver­anstalter in Erfüllung gehen, dann werden rund 90 000 Zuschauer dem Kampf der beiden wohl stärk­sten Schwergewichtler des Kontinents beiwohnen.

Worum geht es eigentlich in Stuttgart?

Zum 5. Bad-Nauheimer Reit- und Fahrturnier am 15. und 16. Juli sind in den letzten Tagen der Nennungsfrist noch zahlreiche Meldungen eingegan­gen. Insgesamt liegen jetzt über 900 Meldungen vor. Sehr gut ist auch das nachttäglich ausgeschrie­bene Am azo ne n -Jagdfp r Ina en besetzt. Hier verdienen besonders Frau M a r ck s (Berlin), Frau Ziegler (Bremen) und Frau Lindgens (Köln) genannt zu werden. Auch für die zahlreichen übrigen Wett­bewerbe haben sich noch mehrere bekannte Turnier­reiter und -ställe einttagen lassen. So kommt ---Stuf. Zastrow mit wertvollem Material, wsi- ! * ~ «.--------*> j>er Hack-

Strecke.

Die deutsche Streitmacht hat sich auch in den Doppelspielen weiter verringert. Im Frauendoppel schieden Dietz-Schumann und das deutsch­englische Paar Ullstein-Geddes glatt aus. Sie hatten gegen ihre englischen Gegnerinnen, die prachtvolle Zusammenarbeit zeigten und vor allem am Netz recht erfolgreich wirkten, nichts zu bestellen. ImMixed" kamen Frl. Ullstein-Göpfert eine Kunde weiter, aber Frl. Schumann-v. Metaxa ver­loren in einem langen Kampf gegen die Engländer Roberts-Bayley.

900 Meldungen

für das Bad-Nauheimer Reitturnier.

bahnen ausgestellt »erben. Auch die Art der Kilo- Meterbezeichnung wird geändert. Während zur Zett noch jede Oberste Bauleitung der Reichsautobahnen für ihren Bezirk die (Entfernungen angibt so wird z. B. im Frankfurter Bezirk vom Kilometer 0 bei Frankfurt-Süd aus gerechnet, wird künftig die Kilometerbezeichnung von einzelnen großen Punkten ausgehen, beispielsweise für die Nord-Südstrecke von Hamburg aus durchgehend bis Ba el. Für den zentralen Verkehr von Berlin aus und im Süden des Reiches von München aus, wie es auf dieser Strecke bis Karlsruhe bereits geschehen ist.

NSLB. Abteilung Höhere Schule.

FachschaftNeuere Sprachen".

Die nächste Sitzung der Arbeitsgemeinschaft sm- bet am Dienstag, 4. Juli, 16.30 Uhr, in der Justus- von-Liebig-Schule statt. *

** Zusammenstoß. Heute - morgen, gegen 7 Uhr, ereignete sich an der Ecke Bahnhofstraße und Horst-Wessel-Wall ein Zusammenstoß zwischen einem Straßenbahnwagen und einem Omnibus. Glück­licherweise kamen Personen nicht zu Schaden. Beide Fahrzeuge wurdtn beschädigt.

♦♦ Unfälle. Der zwölfjährige Sohn Werner des Düroangeftellten Gold mann, Dammstraße, erlitt durch einen Sturz von einer Leiter schwere Rückenprellungen und eine Gehirnerschütterung. Der Korbmacher H. Haßler, An der Klaranlage wohnhaft, hatte im April dieses Jahres durch einen Unfall einen Oberschenkelbruch und Huftgelenksver- letzungen erlitten. Nunmehr erlag der bedauerns­werte Mann den erlittenen Verletzungen.

auf schaut.

Ich sollte gar nicht erst den Mund aufmachen sagte der Kapitän, der bejahrteste der drei Freunde, lachend.Denn das, was einem Seemann, der immer nur Wasser und wieder Wasser sieht, der Himmel bedeutet, kann er keinem anderen Menschen auch nur anähernd sein."

Der Dichter, der dem Kapitän gegenüber saß, widersprach:

'Auf seine Art, ja, mag der Seefahrer die Uner- meßlichkett des Himmels empfinden; denn liegt vor ihm nicht auch das Meer in feiner Ausdehnung, die arenzenlos scheint? Wo aber gleich zwei, so in der­selben Weise Gewaltige wie der Himmel und das Meer nebeneinander stehen, kann der Eindruck, den der eine hinterläßt, nicht mehr so vollkommen sein, wie der, wo allein der Himmel als Unendliches steht: über der Erde. Und deshalb sage ich, daß die Kostbarkeit meines Erlebens, das mir der Himmel als einen Menschen schenkte, der in der Enge großer Städte, den tiefen dunklen Schächten ihrer Straßen, in einem Labyrinth aus Wänden und wieder Wänden manchmal dem Ersticken nahe mar, größer ist als die deiner Erlebnisse, Kapitän."

Dtt Dichter schilderte daraus einige seiner Ein­drücke, wie er zu allen Zeiten des Tages und des Jahres, zur Stunde der Morgenröte, in sternen­klaren Nächten, an stürmischen Herbsttagen oder zur 3eit, da Wolkenberge zu einem Hochsommer- gewitter sich zusammenballten, stets im Anblick des Himmels Großes erlebt hatte.

Es ist schon etwas Wahres daran", schloß er, das Herz jedes Menschen, mag es noch so schwer sein, muß, und wenn es nur für Sekunden ist, beim Anblick der Größe und Weite des Himmels wieder leicht werden."

Der jüngste der drei Freunde war ein Bau­meister und sah eine Weile sinnend vor sich hin.

Ich weiß nicht", begann er daraus stockend,ob das, was ich erzählen will, ganz genau hierher gehört, denn es war immer nur die Rede vom großen, unendlichen Himmel. Freilich war auch der

erwogen. Es fehlte aber zunächst am geeigneten Platz. Die Gemeinde erwarb dann einen etwa 20 Ar großen Bauplatz in der schönsten Lage des Dorfes. Eine neue Verbindungssttaße, vom Zen­trum des Dorfes ausgehend, bis an den Schulplatz wurde gebaut. Somit hat der Platz die beste Lage für eine Schule erhalten und ist zugleich vom Hauptverkehr abgeschlossen. Der erwähnte Straßen­bau siel in die Zeit der Arbeitslosigkeit. Infolge der schlechten Finanzlage mußte damals von dem Schulneubau Abstand genommen werden.

Nach der Machtübernahme kehrten wieder bessere Verhältnisse ein. Die Finanzlage ist günstiger ge­worden. Nun ist die Zeit gekommen, ein neues Schulhaus zu bauen. Das alte entspricht nicht mehr den heutigen Notwendigkeiten. Von Seiten der Behörden ist der Schulbau genehmigt, und die Vorarbeiten sind im Gange. Es ist damit zu rech­nen, daß die Bauarbeiten im kommenden Herbst in Angriff genommen werden und vor Beginn des Winters der Rohbau fertiggestellt ist.

Vielen Generationen wurde in der nun schon 92 Jahre zählenden Schule das Rüstzeug für das Leben mitgegeben. Von ihnen wird auch eine stete Erinnerung zur alten Schule aufrecht erhalten bleiben. Durch den Schulneubau wird der alte Schulsaal frei. Da seit vorigem Frühjahr ein NSV.- Kindergarten besteht, wäre der alte Schulsaal der geeignetste Platz zu seiner Unterbringung. Es wird allgemein der Wunsch geäußert, der Kindergarten möge auch im Winter bestehen bleiben und die Kleinen betreuen. Bisher war es nur in den Som­mermonaten möglich. Vielen Müttern wäre, da die meisten in den hiesigen Zigarrenfabriken tätig sind, dadurch eine Erleichterung geschaffen.

Das Fest oller Dillenburger.

Lpd. Dillenburg, 29. Juni. In Dillenburg wird in diesem Jahr statt der Kirmes erstmalig ein großes Heimatfest stattfinden. Es soll zum WiedersehensfestallerDillenburger von nah und fern werden und einen der Bedeutung der Stadt Dillenburg entsprechenden Charakter er­halten. Mit Rücksicht auf den am 8. und 9. Juli in

Max Schrneling ist nach feinem zweiten Ansturm auf den Titel eines Weltmeisters aller Kategorien, der so sorgfältig vorbereitet war und doch mit einer so vernichtenden Niederlage endete, in der Welt etwas in Vergessenheit geraten. Der fast 34jährige besitzt aber noch Ehrgeiz. Er glaubt fest daran, daß er den Zenit feines Könnens noch nicht überschrit­ten hat und will es der Welt beweisen. Ob Schme- ling noch einmal zum Titelkampf mit Louis kommt, steht dayin; jedenfalls soll die Wett erfahren, daß unser Meister damals in Newyork weit unter seinem Wert geschlagen wurde urtb einen besseren Abgang verdient hat. Der erste Kampf, der Schme-

Zeitschriften.

Im Verlauf der diesjährigen Reichsluftschutz' woche bewies auch die Stadt der Reichsparteitage, wie man dort in der Landesgruppen-Luftschutz- schule und draußen im Land arbeitet und wie das neueste Heft derSirene in einem aufschluh- reichen Bildbericht zeigt daß auch Nürnbergs Jugend im Luftschutz mit an der Spitze marschiert. Die große Luftschutzillustrierte bringt noch viele interessante Bilderartikel über den Luftschutz, die Mitteilungen des Reichsluftschutzbundes und gute Unterhaltung.

D e r Bergsteiger" zeigt im Junihest die Schönheiten der schweizerischen Alpen. Henry Hoer führt uns mit dem Kraftwagen über die Passe Graubündens. Aus dem reichen Inhalt sind dis Beiträge über die Jagd in Graubünden,und n?er den Piz Qi narb besonders zu erwähnen. Wirkungs­volle Zeichnungen von Graubündner Orten Jomie ein kleines Bündner Bilder-Mosaik, ganzseitige Kunstdrucktafeln mit Bildern Albert Steiners uns E. Meerkämpers sowie kühne Aufnahmen von der Ersteigung der Gemelli-Nordweftkante zeichnen daS Heft besonders aus. (Alpenverlag F. Bruckmanir KG. 6- Holzhausm Gej.m,d.H.. München-Wwn.-

wagt hat, feine Liebe offen zu bekennen, ist aus bis zum Wahnsinn gesteigerter Eifersucht zum Ver­brecher geworden. Die Frau, um deren Liebe und Schicksal sich alles dreht, spielt Olga Tschechowa gequält, innerlich gehetzt, bis zum Letzten erregt, vom ersten Augenblick an im glanzvollen Rausch der Gesellschaft von beklemmender Hilflofigkoit. Hilde Hildebrand ist eine aufgeregte und schwatzhafteSame" der großen Wett, Theodor Loos ein sympathischer Arzt voll Zarter, mitfüh­lender Güte, Ernst Dumcke nimmt als Kriminal- rat alle Fäden in seine Hand, ganz Wellmann und doch bestimmt, ganz Freund und doch rücksichtslos, wo es die Untersuchung fordert, die er mit f*arp sinniger Logik bis zur Entlarvung des Täters fuhrt. In kleineren Aufgaben sieht man noch Kurt Ve^p ermann als pomadige Einbrechertype, Hans Brausewetter als schwadronierender Schauspieler, Ivan Petrovich, Anton Point- n e r, Alexander Engel, Gerhardt B i e n e r i u. a. Das Beiprogramm vermittelt ein höchst ulki­ges Wiedersehen mit Karl Valentin, dem genia­len Münchener Komiker, und seiner Partnerin Lisl Karlstadt in einer sehr schonen Szene:Der Antennendraht", die alle Ingredienzien Da- lentinscher Kunst birgt, wenn man nur das Organ dafür hat. Fr. W. Lange.

nähme an einem Sommerlager der Hitler-Jugend sind allgemein achtzehn Urlaubstage zu gewähren.

Handwerksmeister! Obwohl Sie durch die Teil­nahme Ihrer Lehrlinge an den Sommerlagern der Hitler-Jugend den Jugendlichen teilweise drei oder sechs Urlaubstage mehr gewähren müssen, bitten wir Sie trotz mancher sich hieraus ergebenden wirt­schaftlichen Schwierigkeiten, Ihre Lehrlinge dennoch zum Besuch der Sommerlager anzuhallen und ihnen nach Möglichkeit einen geldlichen Zuschuß..ZU ge­währen. Wir bitten Sie, aus nationalsozialistischem Verantwortungsgefühl heraus zu handeln, d i e Gesundheit der Jugend vor Augen zu haben und mit uns darum bemüht zu sein, daß durch eine sinnvolle Nutzung des Urlaubs somit auch die Freizeit der Jugend im Dienste unseres Arbeitslebens steht.

Handwerksmeister! Eine ungeregelte Freizeit kann keinem Jugendlichen eine Befriedigung ver­schaffen, wohl aber eine gestaltete Freizeit. Frei­zeitgestaltung im nationalsozialistischen Sinne, das ist der Zweck der Sommerlager der Hitler-Jugend.

Aus allen diesen Gründen richten mir an Sie den dringenden Appell, Ihre Lehrlinge restlos an den Sommerlagern der Hitler-Jugend teilnehmen zu lassen.

Durchgehende Kilometrierung auf der Reichsautvbahn.

Demnächst wird die Kilometerbezeichnung auf den Reichsautobahnen' neu geregelt. Die Kilometersteine, die sich jetzt auf der recyten Seite der Fahrbahn be­finden, verschwinden und werden durch große Steine ersetzt, die auf dem Grünstteifen inmitten der Fahr-

Henkel, noch der einzige Vertteter seines Landes. Die Amerikaner sind unter denletzten Sechzehn" mit drei Mann vertreten, denn neben Riggs und Cooke kam auch der Menzel-Bezwinger'Smith eine Runde weiter. Für das Protektorat war der Don­nerstag überhaupt ein schwarzer Tag, denn außer Cejnar blieben auch Drobny und Siba, die gegen die Briten Austtn und Shayes unterlagen, auf der

Parkstraße 13/

Ein Kriminalsilm ist, wenn er wirklich gut ge­macht ist, immer wieder irgendwie erregend, wenn soviel Routine und Technik, Psychologie und Logik Zusammenwirken, um die Spannung auf des Rät­sels Losung wirklich bis zum allerletzten Augenblick zu steigern. Das ist in diesem Film, den Jürgen von Alten nach einem Stück von Axel Soers gedreht hat, durchaus gelungen, wenn auch die Ge­schichte der Frau Dr. Schratt nicht vertieft genug ist, um unser menschliches Interesse zu finden. Sie ist eine junge, viel umschwärmte Witwe, die bereits zwei Gatten unter geheimnisvollen Umständen ver­loren hat und nun drauf und dran ist, sich aufs neue zu binden, als ein Mord auf einer Abend­gesellschaft in ihrem Hause erst einmal alle ihre Verehrer in den Verdacht bringt, den Nebenbuhler das war der Ermordete zweifelsohne aus dem Wege geräumt zu haben. Der Kreis der Ver­dächtigen erweitert sich durch einen Berufseinbrecher, der die Gelegenheit der Abendgesellschaft für einen kleinen Fischzug benutzt hatte, durch einen Diener, der den Ermordeten als Verräter an der nationalen Sache der russischen Emigranten haßte, durch eine flatterhafte Frau, die den Ermordeten geliebt und ausgehalten hatte und ihm wenige Minuten vor seinem Tod eine Eifersuchtsszene gemacht hatte, und schließlich durch Frau Evelyne Schratt selbst, die dem Ermordeten ein sie schwer belastendes Geheim­nis anvertraut hatte und dies Ende als Befreiung von furchtbarem Druck empsinden muß. Also soviel Anwesende auch soviel Verdächtige, selbst der Kri- mmalrat, der als Gast auf der Gesellschaft war und nun in die fatale Situation kommt, die Unter­suchung führen zu müssen, setzt sich selbst auf die Liste der Verdächtigen. Mit Systematik und Scharf­sinn auch der Zufall spielt wie meist eine nicht unwichtige Rolle gelingt es, einen Namen nach dem andern von der Liste der Verdächtigen zu strei­chen. Schließlich bleiben nur zwei übrig. Der Mör­der richtet sich selbst. Ein Mann, der niemals ge-

von Irmtraud Hugsn. 16: Großer ^ehar-Abend unter Leitung des Komponisten. 18:Kameraden unterm Spaten". Reichsarbeitsdienst singt und mu- fiüert. Einlagen: 1. Bei unseren Pionieren. 2. Ka­merad, wo bist du? 19.15: Tagesspiegel. 19.30: Bühne und Film im Rundfunk. 20: Nachrichten. 20.15:Mit der schwäbische Eisebah". Eine fröhliche Reise durch das schwäbische Gemüt. 22: Nachrichten. 22.15: Sportnachrichten in Kürze. 22.20 bis 24: Wir tanzen in den Sonntag.

Einzelhandel sott farbiges Packpapier verwenden!

Der stellvertretende Leiter der Wirtschaftsgruppe Einzelhandel, Wilhelm Kohler, hat die Kaufleute aufgefordert, künftig vorwiegend farbiges Pack- papier zu verwenden. In dem Aufruf heißt es: Im Rahmen des Vierjahresplanes kann jeder, auch der Einzelhandel, dem deutschen Volk wichtige Rohstoffe sparen helfen. Es ist daher erforderlich, daß auch Packpapier richtig eingesetzt und stets für solche Zwecke verwandt wird, für die es jeweils

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Nacken getroffen und erlitt eine Halswirbelver­letzung. Der 27jährige Landwirt Heinrich Ludwig Dorr aus Nieder-Ohmen geriet beim Verladen zwischen zwei Baumstämme und erlitt dabei erheb­liche Brust- und Schulterverletzungen. Beim Sturz von einem Heuwagen zog sich die '53jährige Witwe Frieda Mörschel aus Krofdorf einen Bruch der linken Schulter zu. Durch einen Sturz vom Fahrrad erlitt der 16jährige Lehrling Otto Linker aus Kinzenbach einen Unterschenkel­bruch. Die Landwirtsehefrau Marie Spieß aus Groß-Rechtenbach zog sich durch einen Dorn, den sie sich beim Distelstechen in die Hand stieß, eine schwere Entzündung und eine Blutvergiftung zu. Sie liegt mit hohem Fieber schwer darnieder. Sämtliche Verunglückte mußten in die Chirurgische Klinik nach Gießen gebracht werden.

kett, oder wurde gerade durch sie noch mehr zu dem Gewaltigsten, Kostbarsten und Schönsten, das ich je­mals sah. Stunde um Stunde blickten meine Augen dem Himmel entgegen, mit letzter Kraft offen ge­halten, brennend weh entzündet und tränend; aber selbst über die Schmerzen hinweg und die Trübung der Tränen hindurch drang mein Blick zu ihm aus. Und diesem Blick verdanke ich es, daß ich heute noch lebe, noch nicht verhungert und nicht irrsinnig war, als man mich nach vier qualvollen Tagen und Nächten mit -erschundenem Fuß aus dem Brunnen Zog."

Dillenburg stattsindenden Kreistag der NSDAP, des Kreises Biedenkopf-Dillenburg ist es auf den ± Krumbach, 29.3uni. Var einigen Jahren '22., 23. und 24. Juli verlegt worden. In Zukunft - *- Ä----soll für das Heimatfest em jährlich emzuhaltender

bestimmter Termin festgelegt werden.

Der Donnerstag brachte bei den englischen Tennismeisterschaften in Wimbledon die sechzehn Kämpfe der dritten Runde im Männereinzel, an denen deutscherseits noch Urtiere Daoispokalspieler Heinrich Henkel und Rolf G opfert beteiligt waren. Während Hertkel am Spätnachmittag auf dem Hauptplatz gegen den jungen britischen Davis­pokalspieler, den Anglo-Inder Laurie S h a f f i, der durch eine Fußverletzung etwas behindert war, sicher mit 6:4, 4:6, 6:4, 6:1 gewann, mußte ©opfert in einem harten Fünfsatzkampf die Ueberlegenheit des Engländers D. W. Butler anerkennen, dessen größere Vertrautheit mit dem Rasen schließlich den Ausschlag zu einem 4:6, 6:2, 4:6, 6:3, 6:3-Sieg gab. So steht also allein Heinrich Henkel im Achtelfinal unter denletzten Sechzehn". Sein nächster Gegner ist der 44jährige Franzose Jacques Brugnon, der das Kunststück fertigbrachte, den italienischen 77-^vus. <5 a |i l u w 'nm wcvwuuxm Spitzenspieler Giorgio d e Stefani in vier Sätzen ter die Fahrtruppenschule Hannover und zu schlagen. Brugnon ist übrigens, ebenso wie I ney-Stall Doerentamp (Köln).