Ausgabe 
30.6.1939
 
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Zreitag, 30.3unil939

Giehener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen)

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Die Polizeidienstauszeichnung in Gold.

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Heilkunde im Hörsaal des Geologischen Insti­tuts, Braugasse 7, 20.30 Uhr: Vortrag von Pro- essor Dr. H u mm e lWelteislehre und Geologie".

Gloria-Palast (Seltersweg):Parkstraße 13".

Dienstjubiläum bei der Universität.

Arn morgigen Samstag, l.Juli, kann der Direk­tor der Medizinischen Poliklinik unserer Landes­universität Professor Dr. Georg Haas auf eine 23jährige Tätigkeit im Dienste unserer Giessener Universität und seiner Klinik zurückblicken. Professor Dr. Haas wurde 1886 in Nürnberg gehören, legte das medizinische Staatsexamen an der Universität Freiburg im Breisgau ab, wirkte dann als Assistent am Pathologisch-Anatomischen Institut Freiburg, später am Physiologisch-Chemischen Institut der Universität Straßburg und dann, ebenfalls als Assistent, an der Medizinischen Universitätsklinik in Kiel. Im Juli 1914 siedelte er nach Gießen über und wirkte zunächst an unserer Medizinischen Kli­nik. 1916 habilitierte er sich für das Fach der inne­ren Medizin. In den Kriegsjahren 1917/18 wurde er zur Flecktyphusbekämpfung nach Rumänien kom­mandiert und hat sich auf diesem Gebiet manches Verdienst erworben. 1921 erfolgte seine Ernennung zum außerordentlichen Professor. 1924 wurde er etatsmäßiger Professor an der Medizinischen Poli­klinik und gleichzeitig Vorstand dieser Klinik, der er bis heute mit aller Umsicht und Tatkraft, mit allem Derantwortungsbewußtsein als Arzt allen Volkgenossen gegenüber vorsteht. Diele, denen er Hilfen konnte, gedenken seiner mit großer Dankbar­keit. In seinen wissenschaftlichen Arbeiten ist Profes­sor Dr. Haas insbesondere auf dem Gebiete des intermediären Stoffwechsels und auf dem Gebiete der Erkrankungen des Nieren- und des Harn­systems mit vielen Schriften heroorgetreten.

nicht jeden Tag und nicht in jedem Erdbeerbeet fin­den dürfte. Es lag nichts näher, als diese Pracht im und wir zeigen sie in

er seine Urlaubszeit statt am Strande oder Walde im Krankenhaus zubringen muß.

Gehaltsstopp für weibliche kaufmännischeAngestellie auch in Hessen NSG. Der Reichstreuhänder der Ar­beit für das Wirtschaftsgebiet Hessen hat nunmehr auch für seinen Zuständigkeitsbereich für weibliche kaufmännische Angestellte ähnlich den Anordnungen anderer Reichstreuhänder einen Ge­haltsstopp verfügt. Die Anordnung erstreckt sich aus sämtliche weibliche kaufmännische Angestellte, nach­dem die in anderen Wirtschaftsgebieten nur für Stenotypistinnen, Sekretärinnen und Maschinen­schreiberinnen getroffene Anordnung wegen der Um- gchungsmöglichkeit sich als nicht ausreichend er­wiesen hat.

Die Anordnung schreibt vor, daß beim Eintritt in eine neue Stellung, bei erstmaliger Beschäftigung nach Beendigung der Lehre und bei erstmaliger Be­schäftigung schlechthin auf die Dauer von sechs Mo­naten das bisherige Gehalt bzw. in den letzteren

beiden Fällen das Tarifgehalt nur gezahlt werden darf. Der neue Betriebsführer hat die Pflicht, sich über die Höhe des bisherigen Gehalts beim frühe­ren Betrieb zu erkundigen.

Die Uebertretung der Anordnung, aber auch ihre Umgehung etwa durch Nachzahlung einer größeren Summe nach den sechs Sperrmonaten ist unter Geld- und Gefängnisstrafe gestellt.

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: gern un- i ein paar ihmen mit

Der kommende Sonntag ist für die Gemeinde Krofdorf ein Tag von besonderer Bedeutung: das Kriegerehrenmal, das unweit dem Friedhof am Berge gebaut wurde, kann nun geweiht werden. Nach langwieriger, aber mit großer Sorgfalt von allen beteiligten Kräften geleisteter Arbeit ist das Ehren­mal fertiggestellt. Es stellt ein hervorragendes Kunstwerk dar, das nicht nur dem Künstler selbst, sondern auch der Gemeinde, die kein Opfer dafür gescheut hat, zur Ehre gereicht. Das Ehrenmal zeigt sich in einer schönen ringförmigen Anlage, die in ihrer äußeren Gestalt einer Thingstätte ähnlich ist.

Die Ausmaße von Rondell, Architektur und Pla­stik sind mit allem Bewußtsein in harmonisches Verhältnis zueinander gebracht worden. Sie land­schaftliche Lage darf als besonders reizvoll be­zeichnet werden. Unmittelbar hinter dem Denkmal sind Bäume in freier Anordnung ein natürlicher Hintergrund, darüber hinaus bildet die Höhenlinie des Wettenbergs einen feinen Abschluß in weiterem Raume. Im Blickfeld erhebt sich Mauerwerk, das aus Grauwacke erstellt ist. In einer Nische steht als eigentlicher und geistiger Mittelpunkt in Ueber- Lebensgröße ein Soldat, der den Stahlhelm ab­genommen hat und in feiner künstlerischer Aus­prägung in jener Haltung verharrt, die unwillkür­lich ein Mensch einnimmt, der am Grabe eines Kameraden steht. Die Figur dieses Soldaten sym­bolisiert, so will es auch der Künstler verstanden haben, die Trauer um die gefallenen Kameraden, die der Weltkrieg zum Opfer gefordert hat. Ueber diese Trauer hinaus, die im Gesicht des jungen Soldaten einen vyllkommenen Ausdruck gefunden hat, geht aus der ganzen Haltung hervor, daß er bereit steht, weiter zu kämpfen für Volk und Vater­land. .

Die Front des mächtigen Mauerwerks des Ehren­mals hat durch die einfache Darstellung eines Eiser­nen Kreuzes eine weitere Belebung erfahren. Auf der Rückseite sind die Namen der 82 Helden ver­zeichnet die aus der Gemeinde Krofdorf ihr Leben für das Vaterland gaben. Die Namenstafel ist außerdem durch das Kriegsopferzeichen geschmückt.

Der Entwurf für das schöne Ehrenmal stammt in ollen seinen Einzelheiten von dem Gießener Bildhauer Karl Bourcarde, der allerdings durch seinen Wohnsitz nahe dem Umspannwerk zur Gemeinde Krofdorf gehört. Der Künstler hat die Figur des Soldaten selbst in Lebensgroße model­liert Durch den Steinbilbhauermeister Hans S ch er- b c l (Darmstadt) wurde das Bildwerk in Lungstem

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Die sechs Früchte waren, l,.v .----

kaum in zwei Mädck-enhänden unterzubringen. Aus

nicht einfach. Um so mehr heißt es, unterwegs auf sie aufzupassen. Beim Spielen am Türgriff geht die Tür leicht auf, das Kind kann hinausstürzen.

Die Fahrt in den Urlaub braucht nicht im Kran­kenhaus zu enden, manchmal endet sie auch vor Gericht. Dann nämlich, wenn einer in überschäumen­der Urlaubsfreude die erste geleerte Flasche in küh­nem Schwung aus dem Fenster schleudert und ein Streckenwärter am Wege steht, den sie trifft. Oder wenn einer den glühenden Zigarrenstummel so ge­schickt hinauswirft, daß das trockene Gras Feuer fängt und ein Waldbrand entsteht.

Fahrt in den Urlaub, Fahrt in die Freude! Die Bahn tut alles für deine Sicherheit! Warum setzt du dich leichtsinnig Gefahren aus?

Äornotizen.

Tageskalender für Freitag.

NSD.-Dozentenbund, Volksbildungsstätte Gießen und Oberhessische Gesellschaft für Natur- und

WunderbareFrucht

Erdbeere.

Gestern vormittag kam angenehmer Besuch in die Schriftleitung. Herr Bert­hold Goß aus der Land­mannstraße, ein treuer Leser unseres Blattes, kam mit einer Tüte an, die er sorgfältig öffnete und ihren Inhalt vor er­staunten Augen im Se­kretariat auspackte. Der Besucher hatte Erdbeeren mitgebracht, die ihn als den Gärtner mit berech­tigtem Stolz erfüllen konnten. Die Erdbeeren, tiefdunkelrot und glän­zend, waren so groß, wie man sie sicherlich

im Lichtbild festzuhalten, man erkennen, um welch stattliche .Exemplare es unserem Bilde dem Leser, sich l)andelte. Anschließend hatten mir Gelegenheit, i wie es unser Bild zeigt, uns auch von der Gute, insbesondere von dem kaum in imei MaocyenyÜnden unterzubringen. Aus Aroma der Erdbeeren zu überzeugen... (Auf- dem Verhältnis der Früchte zu den Händen kann nähme: Neuner, Gießcnex Anzeiger.)

Da sitzt einer im Abteil, und weil ihm so laubsmäßig zumute ist, steht er auf, lehnt sich dem Fenster und winkt vor lauter Uebermut langem Ärm anderen Reisenden zu, die auch in den Urlaub fahren. Er wird auf dem nächsten Bahnhof abtransportiert, weil auf dem Nebengleis ein Zug dahergebraust kam, ihm die Hand abriß und den Arm brach. Ein anderer wollte sich, als der Zug auf ejnem Bahnhof hielt, etwas die Beine vertreten. Er tat das so ausgiebig, daß der Zug bereits ckngefahren war, als er sich darauf besann, daß das fein Zug wäre. Losrennen und aufs Tritt­brett springen, war das Werk eines Augenblicks. Er sprang direkt in das Bett im Krankenhaus, wenn man so sagen kann. Ein anderer Urlauber tat sich mit zwei anderen zu einem Dauerskat zusammen. Dies Geschäft betrieb er so eifrig, daß die Zeit wie im Fluge verging, und als er einmal aufsah, fuhr der Zug gerade aus seinem Zielbahnhof hinaus. Selbstverständlich riß der Mann die Tür auf, raffte sein Gepäck zusammen und sprang hinaus. Auch er kam ins Krankenhaus. Mit Kindern zu reisen ist

Das Krieger-Ehrenmal von Krofdorf.

Werk eines Gießener Künstlers. - Einweihung am kommenden Sonntag

(Aufnahme: Neuner, Gießener Anzeiger)

übersetzt. Der Stein für die Figur des Soldaten flammt aus den Brüchen bei Beuern und hatte ein Gewicht von 60 bis 70 Zentnern. Die Plastik mißt eine Höhe von 2,80 Meter. Die Namen der Ge­fallenen auf der Rückseite des Ehrenmals wurden von dem Steinbildhauermeister Zentgraf (Quecke born) ausgehauen.

Aus Der Stadt Gießen.

Fahrt in die Ferien!

Man hat in letzter Zeit so viel gelesen darüber, was man alles tun soll, ehe man in den Urlaub fährt. Alles ist auch richtig befolgt worden. Das Licht ist abgesperrt, der Gashahn auch, die Blumen sind in Pflege gegeben, Brötchen und Milchflaschen werden sich nicht vor der sorgsam verschlossenen Tür ansammeln. Also kann man beruhigt losfahren. Das hört sich alles recht gut an. Da ist endlich mal ein Hausvater, der ordentlich vorgesorgt hat für die Ferienzeit! Es tut aber gut, auch im Bahnwagen daran zu denken, daß wir auf der Erde leben und also den irdischen Gesetzen unterworfen sind. Wer glaubt, auf der Fahrt in den Ferienort brauche er nicht aufzupassen, denn die Fahrzeit rechne doch sozusagen schon zum Urlaub, muß sich oft eines anderen belehren lassen. Es kann ihm geschehen, daß

eigen st en Interesse das Rauchen arrt Steuer!

Ueberhaupt kann nicht genug darauf hmgewie- fen werden, daß beide Hände an das Steuer des Kraftwagens gehören. Besonders jetzt während der wärmeren Jahreszeit mit starkem Wochenendver- kehr kann man in dieser Hinsicht Szenen eines ge­radezu gefährlichenLeichtsinns beobachten. Durch Ablenkung ist schon oft ein schweres Unglück verursacht worden. Jeder Volksgenosse, der sich an das Steuer eines Kraftwagens fetzt, inuß sich be­wußt sein, daß er mit diesem Augenblick in beson­derem Maße die Gesetze der Volksgemeinschaft zck beachten hat.

Lehrlinge sollen in die Sommerlager der HI.

Ein Appell an die Handwerksmeister.

NSG. Der Gauhandwerkswalter der Deut­schen Arbeitsfront und Landeshandwerks­meister, Gauamtsleiter Garner, erläßt folgenden Aufruf an alle Handwerks­meister des Gaues Hessen-Nassau:

Zum sechsten Male ruft in diesem Jahr die Hitler-Jugend zur Teilnahme an den von ihr ver­anstalteten Sommerlagern auf. Bei Sport und Spiel, in Licht, Luft und Sonne werden in diesen Lagern den Jugendlichen neue Kraftreserven für die' Alltagsarbeit vermittelt. Darüber hinaus aber stellen die Lager einen wichtigen Faktor für b i e nationalsozialistische Erzie­hung d e r deutschen Jugend dar. Jeder einzelne Jugendliche lernt, sich den Gesetzen der Gemeinschaft unterzuordnen. Filmvorführungen, Vorträge, Besichtigungen, Gemeinschaftsstunden und Wanderungen sorgen für die geistige Weiterbildung ober Entspannung jebes einzelnen Lagerteilnehmers.

Durch das Jugendschutzgesetz vom 1. Ma: 1938 wurde in der Frage der Urlaubsgewährung einer allgemeinen Entwicklung Rechnung getragen. Der größte Teil aller Betriebsführer und Handwerks­meister gewährte bereits im vergangenen Jahre einen Jugendlichen und Lehrlingen einen mehr­wöchigen Urlaub. Für die Zukunft ist nun­mehr gesetzlich festgelegt, daß Jugendliche unter 16 Jahren fünfzehn, über 16 Jahre z w o[f Arbeitstage Urlaub erhalten. Bei Teil-

Italienische Frontkämpfer im Bahnhof Gießen.

Gestern, gegen 18 Uhr, war unser Bahnhof erfüllt von "einer nicht alltäglichen Betriebsamkeit. Ein Sonderzug mit den 500 italienischen Front­kämpfern, die gegenwärtig in Deutschland menen und die sich auf'der Fahrt von Berlin nach Koblenz befanden, nahm in Gießen zum Zwecke eines Maschinenwechses kurzen Aufenthalt. Die Uniform der Faschisten bestimmte plötzlich das Bild des Bahnhofs. Diele Volksgenossen fanden sich ein und ließen damit die Verbundenheit erkennen, die heute das deutsche und das italienische Volk vereinen. Etliche der Gäste, die mehr ober weniger ber deutschen Sprache mächtig waren, erzählten be­geistert von ihren bisherigen Erlebnissen in Deutsch­land.

Beide Hände an das Steuer!

Konzentration und verantwortungsbewuhtsein im Verkehr.

Der Chef der Ordnungspolizei teilt mit:

Die Verkehrsunfälle der letzten Zeit zeigen im­mer wieder, daß die meisten Unfälle auf Verant­wortungslosigkeit und Leichtsinn einzelner Kraftfahr­zeugführer zurückzuführen sind.

Der Verkehr erfordert höchste Konzentra­tion und besonderes Verantwortungsbewußtsein. Durch achtsames Fahren ist schon oft ein im ersten Augenblick unvermeidlich erscheinendes Unglück ver­hütet worden. Wer sich daher an das Steuer eines Kraftwagens fetzt, konzentriere sich auf ben Ver­kehr und vermeide jede auch noch so kleine Ab­lenkung.

An das Steuer des Wagens gehören beide Hände! Wer rauchen will, tue dies nicht während des Führens eines Kraftwagens. Abgesehen davon, daß ein rauchender Kraftfahrzeugsuhrer die Asche abstreifen muß und daher nicht immer beide Hande für die Bedienung des Wagens zur Verfügung hat, besteht außerdem die Gefahr, daß der Führer durch den Flug der Asche vorübergehend in der Sicht be­hindert wird. Nicht nur für ihn selbst, sondern auch für die übrigen in feiner Nähe befindlichen Ver­kehrsteilnehmer tritt eine Gefährdung ein. Jeder Kraftwagenführer unterlasse in seinem

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Feierliche Lleberreichung von Ehrenzeichen an die Polizei.

Ein Rückblick auf die Geschichte der Polizei.

Im großen Sitzungssaal des Landratsamtes im Rahmen einer Feier die Ueberreichung Dienstauszeichnungen an die Beamten der Vouzei- direktion Gießen "statt. In Vertretung des Polizei- direktors, Major Hellwege - Emden, hielt Haupt­mann der Schutzpolizei He in acker eine An­sprache an die Kameraden der Verwaltungs-, Krimi­nal- und Schutzpolizei, in der er durch einen Rück­blick auf die Entwicklung der Verhältnisse nach dem Kriege die schweren Ausgaben kennzeichnete, die die Polizei zu erfüllen hatte. Er erinnerte daran, daß bie älteren Kameraden in den Stahlgewittern des Weltkriegs standen und sich bereits dort Orden und Ehrenzeichen erworben haben. Hauptmann ^)^acfer kennzeichnete die Zeiten der Revolution des Nieder, ganges der Korruption und des allmählichen Aus­stieges, in denen die qSohjet fid) als S)uter b.er Ordnung bewährt hat. Er schilderte du^Entwicklung der Schutzpolizei, die 1919 aus der Sicherheitvw h , die sich aus Offizieren und Unteroffizieren bes alten Heeres zusammensetzte und die neben ben Freükorps gebilbet worben war, um eine Auflösung bes Dater- lanbes zu verhinbern. . , v . - ...

Währenb ber Zeit der Rheinland- und Ruhr- ; besetzung, inmitten der Unruhen m Mitteldemsch. land und in den Zeiten der Korruption haben diese Männer, als Hüter der Ordnung trotz jchwerer

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Opfer an Leben und Gesundheit getreulich diese ihre Pflichten erfüllt. Diese Kämpfe wurden aus- gefochten, ohne daß ihnen jemals eine Anerkennung zuteil wurde; denn die Polizei wurde nie geliebt, besonders weil man wußte, daß ihr soldatischer Kern befähigt ist, das Banner wieder einmal Hoch­zureißen.

Hauptmann Heinacker wies darauf hin, daß die Polizeibeamten mit innerlicher Freude den Eid auf den Führer geleistet haben. Sie haben ihren Dienst getan, ohne mit einer Anerkennung ober einem Dank zu rechnen. Nachbem ihnen aber zum ersten Male eine Anerkennung durch die Verleihung des Polizei-Treudienft-Ehrenzeichens durch den Führer zuteil geworden ist, sind sie besonders erfreut dar­über. Hauptmann Heinacker sprach den einzelnen Beamten die Glückwünsche aus und betonte, daß die Polizei in aller Stille, wie bisher, ihre selbstver­ständliche Pflicht erfüllen werde in Treue zu Führer und Reich.

Anschließend überreichte Hauptmann Heinacker den folgenden Beamten die Auszeichnungen:

Polizeibienstauszeichnung ber Stufe I. in Golb für 25jährige treue Dienste in ber Polizei.

Schutzpolizei: Polizei-Obermeister Peter- mann, Polizei^Meister Diesel, Glänzer, Holzigel, Saum und Polizei-Hauptwachtmeister Farr, Kunze, Karell, Liebermann, Löffler, Momderger, Paulus, Raab, Stech, Volz. .

Kriminalpolizei: Krimmai -- Kommissar Schönefeld, Kriminal-Sekretär Bäcker, Oehlenschlä- ger,x Möbus, Kriminal-Oberassistent Heilmann und Neher.

Polizeidienstauszeichnung ber Stufe II. in Silber für 18jährige freue Dienste in ber Polizei.

Schutzpolizei: Polizei-Obermeister Zimmer, Polizei-Meister Kögel, Richter, Polizel-Hauptwacht- meister Becker, Bock, Böcher, Dauth, Dietz, Düm- mig Ergenzinger, Freymann, Götting, Gräper, fiainer, Heß, Hohmeier, Klinkler, Lauber, Markärt, Münk, Nordmann, Orth, Oßwald, Pletsch, Rau, Rink, Sauerwein, Scholl, Schütz, Thum, Walther,

Kriminalpolizei: Kriminal - Oberassistent Augstein, Leysers Lührmg, Seng, Schardt, Rien- hardt. v . ...

Palizeibienstauszeichnung ber Stufe m. für 8jährige treue Dienste in ber Polizei.

Schutzpolizei: Polizei - Hauptwachtmeister Bernhardt, Franzke, Habicht, Jost, Küster, Kuchen- brob, Repp, Schmidt I., Schmidt II., Stoßer, Polizei- Revieroberwachtmeister Därr und Schmelzer.

Treubienstehrenzeichen

für 25jährige freue Dienste in Silber.

Polizei-Inspektor Rau, Wallbott, Polizei-Sekretär Berst, 3 Bertram, Kaiser, Schäfer. Polizei-Buro- ajfiftent Thormann und Trommershauser.

Medaille zur Erinnerung an ben 13- Mär; 1938.

Polizei-Oberwachtrneister Behrens, Gunia, Müller, Polizei-Wachtmeister Buchholz, Fach, Haas, Jor- dens.