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Dreisrontenkamps der deutschen Leichtathleten

I Meter-Lauf; auf der längeren Strecke hat er gegen Harbig keine Aussichten. Brisson könnte auf Der

I kurzen Hürdenstrecke Kumpmann und Pollmanns

Wirtschaft

und auf« Ich

all­da-

Langsame Steigerung deutscher Irühkartoffelzufuhren.

drohen.

In Kopenhagen gegen Dänemark.

gefährlich werden, aber wir glauben doch nicht, daß er über den zweiten Platz hinauskommt. Von den übrigen französischen Achteten dürfte kaum Gefahr

In Kopenhagen ist Dänemark zum drittenmal unser Gegner. Traditionsgemäß vertreten die Ath­leten der Nordmark und von Niedersachsen hier die

vor seinen Augen hin und her, als seien es die Kabinenwände auf einem Dampfer, der durch einen chweren Sturm stampfe... James Burd preßte den Kopf an die kühle Wand. Es geht vorüber!, redete er sich immer wieder ein. Morgen will ich zu einem Arzt. Er muß mir helfen!

Allmählich ließ das Drehen und Schwanken nach. Er konnte wieder freier atmen. Mit schleppenden Schritten verließ er den Baderaum. Burd war ein großer, breiter und schwerer Mann. Er trug den Kopf so, als wolle das Kinn auf der Brust aus­

ruhen.

Er ließ sich in den Schreibtischstuhl fallen griff in seine Brusttasche. Ich habe es genau geschrieben!, dachte er. Das ist in Ordnung! werde es Charlotte Sandner geben!

Seine Hand hielt ein beschriebenes Blatt. Indes er es überlas, nickte er, als stimme alles, was daraufstand. Dann griff er nach einem Umschlag, der auf dem Schreibtisch lag und den Ausdruck des Palasthotels trug. Sorgsam steckte er das Blatt in den Umschlag und klebte ihn zu. Mit steilen Buch­staben schrieb er eine Adresse daraus. Betrachtete den Bries noch eine geraume Weile und verbarg ihn wieder in seiner Brusttasche. Mit den Finger­spitzen fühlte er durch den Rock hindurch nach, ob der Umschlag auch sicher eingesteckt fei.

Hier ist auch mein Paß!, überlegte er. Es könnte ja sein, daß mir etwas zustieße. Ich will es nicht glauben. Ich werde meine Schwäche bestimmt über­winden. Nie bin ich krank gewesen. Neunundsechzig Jahre lang gelebt und kaum je krank gewesen!

Aber als er aufstehen wollte, verspürte er ein Zittern in seinem Körper, das ihn zögern ließ. Er blieb sitzen, und während dieser halb unfrei­willigen Rast kamen die Gedanken von weit her. Sie ließen sich nicht abweisen.

Verblaßte Erinnerungen tauchten auf. Sein erster Aufstieg. Sein erster Gewinn. Hier in Berlin war es gewesen. Die Jahre, da er tatkräftig um sich geschlagen, gekämpft, gewonnen, verloren hatte bis die große Chance gekommen war... Er lächelte vor sich hin. Er ober ich!, entsann er sich. Einer aing vor die Hunde. Mußte vor die Hunde gehen. Ich war es nicht!

Die Jahre zogen vorbei, da er in Amerika die Filmproduktion 'begründet hatte. Kein Weltunter, nehmen, nein, aber immerhin man kannte seinen Namen. Stets hatte er alle Fäden allein in der Hand halten wollen. Keine Kompaniegeschäfte. Es war gegangen. Rückschläge freilich blieben nicht aus. Der schwarze Freitag an der Neuyorker Börse hatte auch ihn gestreift. Es hatte nichts geschadet. Er hatte sich ausbalancieren können.

Na und jetzt? Jetzt war man wohl fertig. Fertig mit dem Geldverdienen und fertig mit dem Leben. Die Produktion hatte er vor zwei Jahren verkauft. Es mußte nur noch diese eine Sache geregelt werden.

erlangt. , x

Hessen-Nassau setzte Winterkartoffeln nur noch im eigenen Gebiet um. Ausländische Früh­kartoffeln konnten jeden Bedarf decken. Kur-

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Reitturnier.

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Seltsam, daß er in den letzten Jahren so anders empfand als früher! Nie wäre er früher auf den Gedanken gekommen, daß der Sieg, den er einmal an der Börse errungen hatte, eigentlich ein Unrecht gewesen war. Drüben hätte kein Mensch so gedacht. Hier in Deutschland war ihm der Einfall gekommen, vor drei Jahren, und hatte ihn nicht mehr los­gelassen. Es steckte doch wohl viel deutsches Blut in ihm. Es hatte lange gedauert, bis es sich durch­gesetzt hatte, aber dann hatte es obgesiegt, hatte ihn das Leben neu sehen lassen ...

Kam denn Charlotte Sandner noch nicht? Er griff nach dem Telephonhörer, fragte beim Portier.

Nein, es warte keine junge Dame auf ihn.

Er hatte es doch dem Preetz so eilig gemacht! Nun, vielleicht war Charlotte nicht zu Hause. War ausgegangen. Warum nicht? Sie war ja allein. Ihr Leben war einwandfrei. Die Berichte Darüber klan­gen überzeugend. Genau so überzeugend wie Die Auskünfte über Den anderen!

Seine Stirn furchte sich. Er schlug mit der Faust auf den Tisch. Der Zorn gab ihm die Kraft, auf­zustehen und herumzugehen. Dieser Lump! Der lebte und wartete bis er, der alte James, nicht mehr sein würde, um Dann alles in alle Winde zu streuen, was er erworben hatte... Oho der kannte James Burd schlecht! Aber er würde ihn kennenlernen!

Die aufschießende Wut preße das Blut in fein Gehirn. Er hörte ein Rauschen in seinen Ohren. Die Enge des Zimmers ward plötzlich unerträglich. Wieder jagte ihn die Angst, die ihn in letzter Zeit so oft in einem geschlossenen Raum überfiel. Des­halb auch hatte er Preetz nach Hamburg bestellt. Einen Wagen konnte er jederzeit halten lassen, wenn er aussteigen wollte, weil die Atemnot ihn bedrückte. Er würde auch auf der Rückreise im Wagen fahren, nicht im geschlossenen Zugabteil.

Und hier hier war es genau so bedrückend! Er hastete auf das Fenster zu. Ueberheizt war es hier, wie in fast allen Hotels. Man mußte das Fenster offnen und die kühle Abendluft hereinlaffen!

Burd zog an der Gardinenschnur. Milchiger Nebel stand vor dem Fenster. Unwillkürlich dachte er an London, wo er so oft gewesen war. Nun, auch Berlin konnte manchmal voll Nebel hängen... Er griff nach dem Riegel und öffnete das Fenster. Lehnte sich hinaus und sog gierig die naßkalte Luft ein.

Aber seine Hände griffen nach der Fensterbank und umkrallten sie im gleichen Augenblick.

Unten auf dem Bürgersteig stand ein Mann! Er trug eine Lederjacke, wie die Chauffeure sie tragen, und spähte nach den Hotelfenstern herauf. Der matte Lichtschein, mit dem tue Laterne den sie umgebenden Dunst zu durchdringen versuchte, ließ sein Gesicht verschwimmen.

(Fortsetzung folgt)

Durchbrüche sehr gefährlich. Die Stürmer schossen aus jeder Lage, aber die Schüsse waren nicht placiert genug. Auf der Gegenseite wurde schön bis vor das Tor kombiniert, aber Den Torschuß ließen die Stür­mer vermissen. Wenn wirklich einmal ein Torschuß angebracht wurde, war es der Torwart Der Gäste, Der diese unschädlich machte. Selbst aus kurzer Ent­fernung konnten die Stürmer, bei denen man Heß vermißte, kein Tor erzielen. Das Spiel wurde schnell und hart, jedoch immer im Rahmen des Erlaubten durchgeführt.

gefahren? Frau Larsen verhandelte doch mit Mister i Burd."

,^eene Ahnung, Herr Vallendar. Jedenfalls: Nach vier Wochen fuhr der Amerikaner wieder i nach Drüben. Ließ sich aber .meine Adresse jeben. i Falls er mal wieder hierherkäme. Na, und dann , hatte ick doch Fräulein Sandner kennenjelernt. Kurz Darauf starb ihre Mutter; da jab sie Die Wohnung ( auf und suchte ein Zimmer und kam zu mir. Seitdem wohnt se nu bei uns."

Eine Flut von Fragen schwebte Vallendar auf Der Zunge. Was Römer mit Charly verbinde ja, das vor allem.

Aber Preetz ließ ihm keine Zeit, zu sprechen. Ick muß nu rasch nach Hause, Herr Vallendar!" Er strahlte.Meine Frau erwartet was Kleines. Es kann jeden Augenblick losjehn. Und denn soll ick Fräulein Sandner bestellen, daß der Amerikaner fie noch heute abend im Palasthotel erwartet. Der alte Herr wissen Sie, er is mächtig klapprig je wor­den, nee, er sah nid) jut aus, solche Tränensäcke unter die Augen und solche Flecken auf den Backen. Und wie ick ihm erzählt hab', daß Fräulein Sand- ner bei mir wohnt, war er jar nich erstaunt.Yes , sagte er nur,allright!" Na, und nu muß ick eben los, damit die kleene Charly ins Palasthotel kommt. Vielleicht wird es nu doch wat mit dem Film!" Er eilte davon, die Mütze schwenkend.

*

Der Boy des Palasthotels hatte die Koffer ab­gestellt und Die Tür hinter sich geschlossen. James Burd war allein.

Er trat an den Schreibtisch und knipste auch hier Die Lampe an. Dann öffnete er die weiße Tür, die ine Badezimmer führte. In dem hellen, ge­kachelten Raum fühlte er sich etwas wohler. Er drehte die Wasserhähne auf und ließ sich den kalten Strahl über die Pulsadern laufen. Das erfrischte ihn Dabei blickte er in den Spiegel über dem Waschtisch und erschrak über sich selbst. Sein, Gesicht war bleifarben; nur auf den Backenknochen lagerte eine Helle, unnatürliche Rote. Die grauen Augen blickten trübe.

James Burd schloß den Wasserhahn. Es ist nichts!, versuchte er sich zu beruhigen. Der Schiffs- arzt hat mir nur gesagt, ich müsse mich vor Auf­regungen in acht nehmen. Allerdings sehr 'n acht nehmen... Ach, daß doch die Aerz(e aufrichtig wären! . . .

Er kehrte seinem Spiegelbild den Rucken und trocknete sich Die Hände ab. Dabei hatte er mteDer das Gefühl, als stünde er noch in der Schiffskaoine und der Boden schwanke unter ihm.Blutdruck! murmelte er vor sich hin.Diel zu hoher Blut- ^E^gentlich sollte ich ins Bett gehen!, dachte er weiter. Aber ich muß erst noch mit Charlotte Sand- ner sprechen. Eher fände ich doch keine Ruhe!

Er griff nach der Wand, als suche er einen Halt. Die gekachelten Wände Des Badezimmers wogten

Die Versorgung mit Speisekartoffeln blieb gemein zufriedenstellend. Winterkartoffeln treten bei immer mehr in den Hintergrund. Als Abnehmer kommen in erster Linie Die Großverbraucher in Betracht, wobei hauptsächlich weiße und rotfleischige Ware zum Versand gelangt, während die Bestände an gelben Kartoffeln nahezu geräumt sind. In den Haushaltungen herrscht die Frühkartoffel vor. Die Zufuhren an ausländischen, hauptsächlich italie­nischen Frühkartoffeln waren zum Teil so groß, daß die Verteilerschaft gewisse Bestände auf Lager neh­men konnte. Die deutsche Frühkartoffelernte hat gute Fortschritte gemacht, besonders im Rheinland und in einigen mitteldeutschen Gebieten, lieber die ört­lichen Märkte hinaus hat die deutsche Ware aber in der Regel zunächst noch keine stärkere Bedeutung

siegte ersterer und schoß in Der 16. Minute unhaltbar zum Führungstor für Lich ein. Die Grün-Weißen lagen weiter im Angriff, Doch immer wieder konnte die Hintermannschaft klären. In der 23. Minute war es Mattern, der auf eine Flanke von rechts zum Ausgleich einschoß.

Nach dem Wechsel gab es zwei Ecken für Die Grün-Weißen, Dann wurde ein schönes Zuspiel von Mattern zu Godglück mit einem weiteren Tore ab­geschlossen. Die Licher wurden zeitweise in ihre eigene Spielhälfte zurückgedrängt, doch waren ihre

In München gegen Frankreich.

An erster Stelle steht natürlich die Auseinander- etzung mit Frankreich, Die zum 14. Male durch­geführt witd. Wieder ist München der Austtagungs- ort. Deutschland schickt hier bis auf wenige Aus­nahmen feine erste Streitmacht in den Kampf, so daß ein Erfolg, und zwar ein ganz durchschlagender, außer Frage steht. Ob wir allerdings die Zahl unseres größten Triumphes (1938: 105:46!) wieder erreichen, steht dahin; Denn die Franzosen haben sich auf verschiedenen Gebieten verbessert. Immer­hin, außer El Ghazi Dürfte wohl keiner unserer Gäste für einen ersten Platz in Frage kommen. Der Kolonialfranzose ist auf Der 5000-Meter-Strecke für glatte 15 Minuten gut, eine Zeit, Die von Den in München startenden Deutschen bisher nur Eberhardt unterbieten konnte. Eine Ueberrafchung ist durch Joye möglich, Den Europameister und Rekordmann der 400-Meter-Hürden, Der auf Der glatten 400- Meter-Bahn und außerdem über 800 Meter ein­gesetzt wird. Wir sind gespannt auf feinen 400-

deutschen Fcwben. Die Dänen haben einige gute Kräfte in ihren Reihen, vor allem Den Langstreckler Harry Liefert, Den Sprinter Holger Hansen, Der Die 100 Meter in 10,8, auch 10,7 laufen kann und außerdem über 7 Meter wett springt, und den 800-Meter-Mann Emanuel Rose, der mit 1:55 Min. durchaus in der Lage ist, unsere Läufer $u schlagen. Da die Dänen in Den technischen Disziplinen be­kanntlich schwach sind, werden in Den Lauf-Wett­bewerben durchweg je Drei Mann eingesetzt. Der Dritte Sieg wird für Die Deutschen nicht leicht sein, zumal in unserer Mannschaft noch einige Um­besetzungen vorgenommen werden mußten, aber wir glauben an einen knappen Erfolg.

Und in Esch gegen Luxemburg.

Zwischen Deutschland und Luxemburg gibt es am Sonntag in Esch den ersten offiziellen Länder kampf, obwohl westdeutsche Leichtath­leten früher schon gegen Luxemburger kämpften. Auch diesmal wird der Westen des Reiches in Der Hauptsache unsere Vertretung übernehmen. Aus Süddeutschland sind Bott (Kassel) im 800-Meter- Lauf und Der Frankfurter Weitspringer Witte Da­bei. Die Mannschaft Der Luxemburger ist noch nicht bekannt; sie wird aber kaum um eine klare Nieder­lage herumkommen.

Dann 103,40 bis 103,45.

Im Verlaufe war Das Geschäft sehr gering, teil­weise bröckelten Die Kurse etwas ab, IG. Farben auf 142,25 nach 143,13, Verein. Stahl auf 97,50 nach 98, Mannesmann auf 102,25 nach 102,50, AEG- von 109,50 auf 108,50 (109). Die später notierten Papiere lagen vorwiegend 0,50 bis 1 v. H. schwächer, VDM.2 o. H. auf 167, Hemberg 1,50 v. H. auf 122,25, Deutsche Linoleum1,25 vH. auf 150,50, anderseits Scheideanstalt nur zum Einheitskurs 205,13 (203).

Im Freiverkehr galten Dingler 101,50 bis 103,50, Rastatter Waggon 52 bis 54, Verein. Frank. Schuh 74 bis 76. Tagesgeld unverändert 2,75 v. H.

Abendbörse behauptet.

Das Aktiengeschäft hatte an Der Abendbörse meist nur kleinen Umfang. Nach den noch überwiegenden Rückgängen im Mittagsverkehr war die Haltung aber behauptet. Die verschiedentlich noch etwas nach- gebenDen Kurse stellten zumeist Anpassungen an den Berliner Schluß dar und hatten außerdem größten­teils nominellen Charakter. IG. Farben bei einigem Geschäft auf 141,90 (142,25) ermäßigt. Von Berg­bauwerten bröckelten Buderus auf 89 (89,50), Stahl­verein auf 97,50 (98) und Mannesmann auf 102 (102,25) ab; etwas höher umgefetzt wurden Laura- hütte mit 13 (12,50). Im übrigen wiesen noch kleine Veränderungen auf: AEG. 108 (108,50), Gesfürcl 123,50 (123,75), Demag 134 (135) unb Licht und Kraft 128,50 (128,25). Unter den unveränderten Werten waren u. a. Metallgesellfchaft mit 111, Adlerwerke mit 96, Holzmann mit 147, Moenus mit 117 und VDM. mit 167. Am Rentenmarkt wurden 6 v. H. IG. Farben 0,25 v. H. niedriger mit 122, Reichsbahn-VA. mit unverändert 121,75 ge­fragt. Steuergutscheine. hatten zu den Mittagskursen etwas Geschäft, Serie I 103,40 bis 103,45, Serie II Juni 97,50, Juli 97,35. Kommunal-Unkschuldung nannte man mit 93,65.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 29. Juni. Auftrieb: Rinder 1163 (gegen 957 am 22. Juni), darunter 137 (139) Ochsen, 226 1206) Bullen, 543 (445) Kühe, 257 (167) Färsen. Kälber 668 (552), Hammel und Schafe 80 (36), Schwäne 1096 (921). Notiert wur­den je 50 Kilogramm Lebendgewicht in RM.: Ochsen a) 45 bis 46,50 (45 bis 46,50), b) 40,50 bis 42,50 (42 bis 42,50), c) 36 bis 37,50 (37 bis 37,50). Bullen a) 43,50 bis 44,50 (44 bis 44,50), b) 40 bis 40,50 (40,50), c) 34 bis 35,50 (), d) 27 (). Kühe a) 43 bis 44,50 (43 bis 44,50), b) 38,50 bis 40,50 (39 bis 40,50), c) 31 bis 34,50 (29 bis 34,50), d) 22 bis 25 (21 bis 25). Färsen a) 44 bis 45,50 (44,50 bis 45,50), b) 40,50 bis 41,50 (41,50), c) 35 bis 36,50 (35 bis 36,50), d) 27 bis 28 (28). Kälber a) 63 bis 65 (62 bis 65), b) 55 bis 59 (55 bis 59), c) 45 bis 50 (47 bis 50), d) 30 bis 40 (30 bis 40)., Hammel bl) 50 (50), b2) 49 (43 bis 45), c) 42 bis 44 (38 bis 42). Schafe a) 40 bis 42 (40 bis 42), b) 35 bis 39 (39), c) 16 bis 32 (22 bis 32). Schweine a) 59 (59), bl) 58 (58), b2) 57 (57), c) 53 (53), d) 50 (50), Sauen gl) 58 (58). Marktverlauf: Rinder, Kälber und Schweine zugeteilt, Hämmel und Schafe mittel.

Die deutsche Leichtathletik steht, wie alle anderen s Meter-Lauf; auf der längeren brecke hat er Sportarten, in diesem Jahre in ganz besonderem <n~"rf *

Maße im Zeichen von Helsinki. Die Zeit Der Suche nach neuen Kräften ist so gut wie ab­geschlossen. Jetzt werden die Männer und Frauen erprobt, die Aussichten auf die große Ehre haben, Deutschland bei den Olympischen Spielen 1940 ver­treten zu Dürfen. Unter diesem Gesichtspunkt müssen alle großen Veranstaltungen unserer Leichtachleten betrautet werden. Nach den beiden ersten großen Prüfungen des Jahres, die alle Kräfte erfaßten Den Kreis- und Gaumeisterschaften geht es jetzt an internationale Aufgaben. Die drei ersten Länoer- kämpfe stehen bevor. Deutschland bestreitet am kommenden Sonntag, 2. Juli, einen Dreifronten­kampf; nicht weniger als 75 Leichtachleten werden an diesem Tage für Das Hakenkreuz kämpfen.

GROSSGARAGE

Qltet U/eäten

Roman von Harald Baumgarten

□Copyright by Carl Duncker Verlag, Berlin W 35

3. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.)

Stehen noch dort, Preetz. Ich habe sie nicht mitt gebracht."

Iott sei Dank! Ick dachte schon, wenn Sie kom­men ..."

Zwischen Preetz und Dalleüdar herrschte immer hiefer halb vertraute, halb spöttische Ton, der aus niner offenen Zuneigung beruhte. 2ßenn -öallen5 hnr irgendeine waghalsige Fahrt im Film zu vaachen hatte, mußte Preetz Dabei sein.

Einen Augenblick, Herr Dallendor! Will mal tue" Kutsche erst rinbugfieren. Mein Chef wird sie h heute kaum mehr jebrauchen. Flmk und sicher lauerte Preetz den großen, schweren Wagen m Die (Emnelgarage. Gleich Danach kam er wieder her­aus. Er lachte.So, Det hätten wir geschafft! Fünf Munden von Hamburg. Immer im Jalopp. Der ctte Herr hatte es verfttxt eilig."

Was ist Denn eigentlich los? Andeutungen habe ch fchon gehört." , «

Preetz reckte sich. Die Knochen waren nach der langen Fahrt ein bißchen steif gewordemAlso Aftern früh kommt ein Telejramm:Holen Sie imcy morgen Hamburg Landungsbrücken 4 Uhr ab. Mit Nagen. Burd." ... ,

Burd?" fragte Vallendar.Warten Sie mal: Mrd? Don Burd hat mir doch Frau Larfen erzählt. $jft Das nicht Der amerikanisch Filmproduzent.

Richtig, Herr Vallendar. Der vor Drei Jahren hier war. Ja, Da fuhr ick noch Taxe. Und eines To­res mietet mich am Potsdamer em Amerikaner und ngt mich 'rum: Neubabelsberg Friedrichstraße Umpelhof Friedrichstraße hm und her. Achtt mddreißig Mark Fahrjeld. Na, ick hab' nur jefreut. -.mb Da sagt er, ick hätte ihn jut jefahren, und er wllte nur mit mir fahren. Und Denn blieb erja o iier Wochen hier. Und Denn hab' ick ihn und Charly JvumjegonDett ..."

Charly?" Vallendar horchte auf.Wieso denn Charly? Wie kam Fräulein Sandner mit Burd zusammen?"

Det weeß ick ja ooch nich. 2ck habe immer geglaubt, sie solle zum Film. Is ja 'n bildhübsches Mädel, und er hat sie noch photographieren lassen. £ber bann hörte man nischt mehr baupn."

,Haben Sitz nicht auch Frau Larsen und Burd

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im wieder in den Vordergrund schieben soll, steht \ icht bevor. Sein Gegner Adolf Heuser hat unter < -en Halbschwergewichtlern Europas keinen gleich- I fertigen Partner im Ring mehr finden können. Der i Vorstoß in Die Schwergewichtsklasse gelang über- vschend gut. Heuser hat sich auch diesen Europa- ! neiftertitel geholt und will ihn nun gegen Den stärk-

m Gegner verteidigen, Den er finden kann, gegen 1 Nax Schmeling.

Hat Schmeling seine alte Form?

Das ist die wichttgste Frage, wenn man die honcen der beiden Gegner vergleichen will. Schrne- rng hat seit seiner Niederlage durch Louis, also seit inern vollen Jahre nicht mehr im Ring gestanden, jias ist ein schwerwiegender Faktor, besonders bei Lm Alter unseres Meisters aller Klassen. Aber wir wissen, daßMaxe" immer sportlich gelebt hat, daß tt auf sein Training auch alsPrivatmann" nie amz verzichtet hat, und wir wissen vor allem, daß Ähmeling viel zu klug ist, um in einen solchen ampf zu gehen, wenn er nicht selbst Den festen Hauben hat, daß er noch fein altes Können be» itzt. Das Training in Fellbach hat soweit man ch auf die im Training gezeigte Form überhaupt erlassen kann Schmelings gute körperliche Ver­missung, seine Schnelligkeit, sein sicheres Auge, die Gefährlichkeit der Linken und Die Härte des rechten jonters erneut bewiesen.

Heuser gut vorbereitet.

Aber auch Heuser hat in seinem Trainingsquar- ser am Weißenhof gezeigt, in welch hervorragender arm er sich befindet. Er schlägt nach wie vor paw >! nlos, kennt keine Müdigkeit auch nach zehn oder iDÖIf Runden, unterminiert seine Gegner durch Se- :i.enfd)läge und ist so kampfessreudig wie je. Eine schwäche allerdings offenbarte fein Training: er ist ,-ffcn für Die Linke, und das kann bei einem Geg­ner wie Schmeling gefährlich werden.

Deutsche Fechtmeisterschasten begannen

Die Deutschen Fechtmeisterschaften wurden am Donnerstag in Der Wupertaler Stadthalle mit dem l lorettsechten der Frauen begonnen. Man kämpfte Ulf acht Bahnen und erreichte bereits Die End­ende, in die acht Fechterinnen einzogen. In der Vorrunde blieben alle Favoritinnen siegreich. In Der Zwischenrunde schied Dann aber Die Münchnerin |.otraut) von Wachter unerwartet aus. Sehr 'chwer hatte es in Der Vorschlußrunde Die Titelver- : idigerin Hedwig Haß (Offenbach), die von Lilo !»eutzer (Offenbach) und Der Leipzigerin Leni : 15 I o b geschlagen wurde. Die Meisterin nimmt in :$r Reihenfolge Der Teilnehmerinnen an Der Schluß- umDe Den letzten Platz mit Drei Siegen und zehn cr hatten en Treffern ein. Die Offenbacherin Trude ! acobs unterlag Der Wiener Olympiasiegerin von 332 Ellen Preis. Die Wienerin schnitt mit fün »legen und sieben erhaltenen Treffern in Der Dor- Mußrunde am besten ab.

Letztes Fußballspiel vor der Sommerpause.

wsS.-Iieichsb-h« komb. Vs«. Lich 1 2:1 (1:1).

Das letzte Spiel Der diesjährigen Spielserie bradjtß (inen harten Kampf. Die Gäste waren ein starker Wegner, überragend war Der Torwart, der von sei- :Ln 'Vorderleuten gut unterstützt wurde. Die Stür­merreihe war viel gefährlicher, als Die Der Grün- heißen, Denn die Spieler schossen aus jeder Lage, mitten nur mit ihren Schüssen Pech. Bei Den Grün- Aeißen war die Hintermannschaft sicher, in der Läuferreihe war Leutheuser IV der ruhende Pol. cim Sturm vermißte man den Torschuß.

Das Spiel begann sehr schnell. Zunächst setzten :ith die Grün-Weißen in der Hälfte des Gegners f:st, ohne aber zu Erfolgen zu kommen, Denn die ü.lntermannschaft spielte sehr aufopfernd. Die Durch- -rüche Der Gäste waren weit gefährlicher und bet 'imem Zweikampf des Halbrechten mit Leutheuser

zweiten Anstum aller Kategorien, inh doch mit M- tfe, in der » DerfaPW tt fest d«, » d nicht ühe# «ijen. Ob & nrit SmiiilN Seit

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Hessen verlud nach Westdeutschland noch gewisse Mengen an Winterware. Holländische und italie­nische Frühkartoffeln sind stark vorhanden, während einheimische Ware zunächst noch keine größere Rolle spielt.

Nhein-Mainische Börse.

rNittagsbörje uneinhettlich.

' Frankfurt a. M., 29.Juni. Die Börsezeigte an Den Aktienmärkten nach den letzttägigen Rückgängen eine gewisse Beruhigung, obgleich die Märkte noch nicht frei von Kundschaftsverkäufen waren. Mit Ausnahme von BMW., die um 3 v. H. zurückfielen auf 125,50, wiesen die anfangs zur Notiz gekommenen Papiere keine stärkeren Ab­weichungen als von 0,25 bis 0,50 v. H. auf, da verschiedentlich mäßige Anschaffungen vorgenommen wurden. Die Gesamthaltung blieb aber noch etwas unsicher. Siemens kamen nach Pause mit 186,75 (185,50) zur Notiz. IG. Farben bröckelten auf 143,13 bis 143 (143,50), Buderus auf 89,90 bis 89,50 (90), Aschaffenburger Zellstoff auf 83,65 (84) und Rheinmetall auf 119,50 (119,75) ab. Hingegen

konnten sich Verein. Stahl mit 98, Mannesmann mit 102,50, Rheinstahl mit 131,40 (131,25), Hoesch mit 105,50 (105,65) unb Reichsbank mit 184,75 be- haupten.

Am Rentenmarkt hatte das Geschäft eben­falls nur kleinen Umfang. Jrn wesentlichen be­schränkte sich es weiterhin auf Steuergutscheine. Serie II gingen mit 97,45 bis 97,40 (97,50) und im Verkehr von Bank zu Bank Serie I mit 103,30 bis 103,40 (103,50) um. In Pfandbriefen lag weiter etwas Angebot vor, es wurde zu unveränderten Kursen aufgenommen. Liquidationspfandbriefe leicht schwankend, ebenso Industrie-Obligationen, 5 v. H. Gelsen-Benzin 40 Pfennig höher mit 99,40. Stadt- anleihen meist unverändert, Darmstädter 0,40 v. H. erhöht. Reichsattbesitz behauptet mit 131,65, Reichs­bahn-VA. 0,13 v.H. gebessert auf 121,75, ebenfo Dekosama I auf 136,75. Steuergutscheine II per Juli 97,35, per Juni 97,50. Serie I bis 103,50,