Atzbach ließ sich durch den Namen nicht einschüchtern, zeigte vielmehr einen vorbildlichen Eifer und konnte so zum Schluß ein mehr als überraschendes Ergebnis erzielen. Dutenhofen hatte sich anscheinend etwas zuviel oorgenommen; denn seine Spieler zeigten deutlich Ermüdungserscheinungen. Eine Halbzeit lang hielten sie das Tempo durch, klappten aber dann 311m Schluß mehr und mehr zusammen.
Tufpie Ockershaufen — TV. Krofdorf 10:14 (&4).
Wenn auch Krofdorf diesmal etwas verstärkt antretcn konnte, so ist das Abschneiden trotzdem anerkennenswert. Der Gegner, der eine Zeitlang in Führung lag, wurde buchstäblich überspielt und kann von Glück sagen, nicht noch höher verloren zu haben.
TV. Lang-Göns I — TV. Hörnsheim 3gb. 19:6.
Die Hörnsheimer Jungens waren etwas zu schwach, um gegen die gut aufgelegten, seit langer Zeit erstmalig wieder spielenden Langgönser eine Rolle spielen zu können. Sie mußten unter diesen Umständen nach harter Gegenwehr eine hohe Niederlage hinnehmen. —L.—
Klein-Linden 3gb. — Beuern 7:6 (5:1).
Die Gäste, Beuern, stellten eine sehr flinke, gut geschulte Mannschaft ins Feld, die aber in der ersten Halbzeit sehr unter Schußpech litt. Klein-Linden, körperlich etwas überlegen, kämpfte von Anfang an mit zäher Verbissenheit um den Sieg und führte acht Minuten nach Anstoß bereits mit 2:0. Dann gelang den Gästen der erste Torwurh Vor Halbzeit kann Klein-Linden noch dreimal einsenden. Nach der Pause konnten die Gastgeber noch zwei weitere Tore erzielen. Beuern ließ aber nicht lo'cker und kämpfte unentwegt weiter, bis der Eifer schließlich von Erfolg gekrönt war. Um Haaresbreite wäre das Spiel noch unentschieden ausgegangen.
Meisterschafts-Endspiele im Handball.
Gruppe 1: Elektra Berlin — MSV. IN. 49 Carlowitz 13:8 (11:3); MSV. Bischofsburg — Polizei Stettin 10:7.
Gruppe 4: SV. Waldhof — TV. Altenstadt 12:3 (5:3).
Fr ciuen - Vorrunde (Wi e d e r h 0 l u n g): Fortuna Leipzig — Magdeburg FrSC. 3:4 (0:3).
Deutschland-Schweden 3:2.
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Henkel und von Metaxa beglückwünschen ihre Gegner R 0 h l s s 0 n und Schröder (rechts) zu ihrem Siege. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
Im Davispokülkampf zwischen Deutschland' und Schweden, der am Samstagnachmittag auf der Berliner Rot-Weiß-Anlage am Hundekehlensee begann, sicherte sich Deutschland durch den Gewinn der beiden ersten Einzelspiele eine 2:0-Führung. Während aber Roderich Menzel gegen den jungen, athletischen Morgan H u l t m a n nur drei Spiele abgab und überlegen 6:0, 6:2, 6:1 gewarnt, bezwang Heinrich Henkel dep überraschend starken Karl Schröder erst nach 2X>stündigem Kampf mit 5:7, 3:6, 6:2, 8:6, 6:3.
Niederlage im Doppel.
Eine wenig schöne Psingstüberraschung bereiteten Henkel - von Metaxa -am Sonntag 2000 Zuschauern auf den Berliner Rot-Weiß-Plätzen. Die Deutschen hatten die Aufgabe, das 3:0 im Davispokalkampf gegen Schweden herzuftellen, scheiterten aber an dem blonden Schweden Rohlsson, der von Schröder ausgezeichnet unterstützt wurde. Die Gäste siegten in vier Sätzen 6:2, 1:6, 6:3, 6:3.
Die Entscheidung am Montag.
Mit einem 3:2-Sieg über Schweden zogen die deutschen Tennisspieler am Pfingst-Montag in die
Vorschlußrunde der Europa-Zone im Wettbewerb um den Davispokal ein. Die Entscheidung fiel — nach der überraschenden Niederlage im Doppel — am Montag im vorletzten Einzelspiel. Roderich M e n z e l schlug den schwedischen Spitzenspieler Karl Schröder sicher 2:6, 6:3, 6:3, 6:3. Da die 3:1- Führung den Sieg bedeutete, trat Henner Henkel 3um letzten Kampf gegen Hultman nicht mehr an. Nach diesem Verzicht auf einen Punkt endete somit die Begegnung 3:2 für Deutschland.
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I n Brüssel gewann Belgien den D a - vispokalkampf gegen Norwegen sicher mit 4:1 und erreichte damit die Vorschlußrunde. Hier werden die Jugoslawen die Gegner der Belgier sein.
England schlug Frankreich im Davis- potalkampf in Wimbledon mit 3:2 und tritt nun am nächsten Wochenende in Berlin gegen Deutschland an. In Mailand gewann Jugoslawien gegen Italien das Doppel und führt nun 2:1 und in Brüssel sicherte sich Belgien gegen Norwegen eine 2:0-Fuhrung.
Um die deutsche Bereinsmeisterschaft.
München 4860 vor Berliner ©6.
Nur zehn von den vierzehn zur Meisterklasse gehörenden deutschen Leichtathletik-Vereinen beteiligten sich an den Pfingstfeiertagen an den ersten Kämpfen zur Deutschen Vereins-Meisterschaft. Es fehlten St. Georg Hamburg, der Hamburger AC., der 1. FC. Nürnberg und der Luftwaffen-SV. Berlin, die nun im Juni noch einmal Gelegenheit haben, ihr Können zu beweisen, lieber 30 000 Punkte tarnen lediglich München 1860 und der Berliner SC. An der Spitze liegt der deutsche Meister mit 30 409 Punkten. Die genaue Reihenfolge lautet: 1. TSV. 1860 München, 30409 Punkte; 2. Berliner SC., 30 152 Punkte, 3 ASV. Köln, 29 823 Punkte; 4. DSC. Berlin, 28 744 Punkte; 5. Pol.-SV. Berlin, 28 687 Punkte; 6. Stuttgarter Kickers, 28 133 Punkte; 7. SC. Char- lottenburg, 27 774 Punkte; 8/ CT./Hessen-Preußen Kassel, 27 278 Punkte; 9. DSC. Düsseldorf, 26 458 Punkte; 10. Polizei-SV. Stuttgart, 25 586 Punkte.
In der Reichshauptstadt traten die drei Berliner Großvereine Deutscher SC., Polizei-SV. und SC. Charlottenburg zum Kampf um die DVM. an. Am ersten Tage standen die Laufbabnen auf dem Hanns-Braun-Sportplatz unter Wasser, so daß die äußeren Bedingungen sehr ungünstig waren und auch die Leistungen dementsprechend hinter den Cr- wartungep zurückblieben. Am Montag war das Wetter zwar besser, aber der Rückstand konnte nicht mehr aufgeholt werden. Der DSC. siegte mit 28 744 Punkten vor dem Polizei-SV (28 687) und dem SCC. (27 774). In bester Form befand sich wieder der Polizist Trippe, der mit 15,98 Meter' den Olympiasieger W ö I l k e (15,90 Meter) im Kugelstoßen hinter sich ließ und auch das Diskuswerfen mit 47,25 Meter vor Schröder (45,17 Meter) gewann. Schaumburg lief die 1500 Meter in 4:00,5 und die 5000 Meter in 15:19,0.
Auch der BSE. über 30 000 Punkte.
Die neue Meisterklasse der deutschen Leichtathletik- Vereine hat bei ihren ersten Kämpfen um die DVM. an den Pfingstfeiertagen schon beachtliche Leistungen gezeigt. Nachdem der deutsche Meister München 1860 in Stuttgart mit 30 409,84 Punkten seine ausgezeichnete Form bewiesen hatte, überbot auch der Berliner SC. in Köln mit 30152,86 Punkten die kritische Zahl 30 000. Auf Einladung des ASV. Köln beteiligten sich neben dem Berliner SC. der Deutsche SC. Düsseldorf und CT./Hessen-Preußen
Kassel an dem Kampf um die Deutsche Vereins- Meisterschaft. Hinter dem BSC. belegten der ASV. K ö 1 n (29 823,28), CT. / Hessen - Preußen Kassel (27 278,47) und der Deutsche SC. Düsseldorf (26 458,96) die nächsten Plätze. Gleichzeitig stritt in einer Sonderwertung die Mannschaft des CA. Fran^ais Paris mit den vier deutschen Vereinen. Diesen Kampf gewann der ASV. Köln mit 65 Punkten und eroberte damit den wertvollen Wanderpreis. Auf den zweiten Platz kamen gern.infam der Berliner SC. und CA. Fran- xais Paris mit je 51 Punkten vor Kassel (32) und Düsseldorf (24).
Die größte lleberraschung gab es im 400-Meter- Hürdenlauf. Hier schlug der Kasseler Seibert iw 55,9 Sekunden dem französischen Europameister und Rekordmann I 0 ye (56,5). Ein taktisch feines Rennen lief der Berliner Herrmann, der die 800 Meter in 1:52,6 vor Schumacher (Düsseldorf) gewann. Die beiden Kurzstrecken wurden eine Beute des Kölners Vogelsang in 10,8 bzw. 22,0. Doppelsieger wurde auch Meister W e i n k ö tz (Köln) im Hochsprung (1,95 Meter) und Weitsprung (7,08 Meter). Erwin Blaff (Berlin) schleuderte den Hammer 55,58 Meter weit.
Dreimal Gisela Mauermayer!
Frauen-Leichlathlelikkämpfe in Mainz.
Die reichsoffenen Frauen-Wettkämofe, die die Tgs. Mainz-Gonsenheim am Pfingstmontag bei gutem Wetter veranstaltete, wurden uon 1500 Zuschauern besucht. Als beste Leichtathletin erwies sich wieder einmal die Münchnerin Gisela Mauer- mar) e r, die im Kugelstoßen mit 13,27 Meter zum zweitenmal in diesem Jahr Frau Schröder (Mundenheim) mit 13,03 Meter hinter sich ließ, außerdem das Diskuswerfen mit 45,78 Meier und den Weitfprung mit 5,22 Meter gewann. Mit diesen hervorragenden Leistungen belegte die Olympiasiegerin auch im Dreikampf den ersten Platz. Einen ausgezeichneten Eindruck hinterließ bei den Mädchen die Charlottenburgerin La s ch i n s k i, die im Weit- sprung mit 5,35 Meter Gisela Mauermayer übertraf und die 100 Meter in 12,7 Sekunden zurück- legte. Bei den Aktiven kam die 4X100-Meter-Staffel des SC. Charlottenburg nach hartem 'Kampf mit den Frauen der Frankfurter Eintracht zum Siege.
510 NuMUginodelle über der Rhön.
40. Reichsmodell-Wettbewerb.
Die junge G'^de der Flugmodellbauer Groß- deutschlar'' v*‘ c mit dem Ablauf dieser Pfingsttage auf ihren 10. Reichswettbewerb für Segelflug- mödelle auf dem deutschen Fliegerberg, der Wasserkuppe in der Rhön, zurück. Die Elite der Modellbauer Großdeutschlands zeigte im Ablauf dieses Wettbewerbes sowohl in der technischen Prüfung und Wertung als auch in dem fliegerischen Wettbewerb, daß sie in unermüdlicher, ernster Arbeit mit voller Hingabe und drängender Flugbegeisterung sich ihrem schönen Sport widmet. Sehr schöne Neukonstruktionen mit vortrefflichen technischen Neuerungen zur Selbststeuerung der Flugmodelle wurden unter den 510 am Wettbewerb beteiligten Flugmodell-Bau- mustern, vorgeführt. Nicht allein unsere Fliegerjugend, das ganze deutsche Volk kann stolz darauf sein.
510 Flugzeugmodelle — zu einem großen Teil Eigenkonstruktionen und auch sehr zahlreiche Bau- müstcr mit Seitensteuerung durch Nicht-, Kreisel- und Kompaßeinwirkung — wurden am Samstag in der dem 10. Neichsmodellwettbewerb vorauf- gegangenen Bauprüfung einer eingehenden technischen Bewertung unterzogen. Jede Gruppe des NS.-Fliegerkorps beteiligt sich mit ungefähr dreißig Flugzeugmodellen. Erstmalig sind auch der Sudetengau und das Memelgebiet vertreten. Die technische Bauprüfung gab bereits einen umfassenden Einblick in den hohen Stand des deutschen Modellflugzeugbaues im NS.-Fliegerkorps und der Hitler-Jugend.
Der Stabsführer.des leider durch Krankheit ver- hmderten Korpsführers, Gruppenführer Krüger, eröffnete am ersten Pfingstfeiertag den Wettbewerb. Der Gipfel der Wasserkuppe steckte leider fast den ganzen Tag über in einer Wolkendecke, so daß die fliegerischen Prüfungen vorwiegend auf den Montag beschränkt blieben, an dem dann an zahlreichen Startplätzen auf den Hängen der Wasserkuppe ein pausenloser Wettbewerb vonstatten ging. Die überwiegende Zahl der vorgestellten Flugmodelle bewies ihre Flugtüchtigkeit mit glänzenden Zeiten. Insgesamt konnten 1702 Starts durchgeführt werden. Zahlreiche Ehrengäste aus der Partei und ihren Gliederungen wohnten dem Wettbewerb bei. Die Sieger-Verkündigung nahm NSFK.-Gruppenführer von Eschwege vor.
Sieger des Reichswettbewerbs für Segelflug-' modelie und Gewinner der Goldenen Plakette des Korpsführers General der Flieger Christiansen wurde die Mannschaft der N S F K. - G r u p p e 10 W e st f a l e n mit 215 Punkten. Die Silberne Plakette des Korpsführer gewann die Mannschaft der NS F K.-G ru-p p e 1 O st Preußen mit 183 Punkten. Bronze-Plaketten erwarben sich die Mannschaften der NSFK. - Gruppen 4 Bayern,
Bei dem böigen Wetter des ersten Tages ging manch mühsame Arbeit schon in wenigen Minu- ten in Trümmer. Dieser „Teufel", der hier ge» startet wurde, ging jedoch auf eine lange Reise. (Schirner-M.)
8 Mitte, 7 Elbe-Saale mit 176, 159 und 114 Punkten. Gewinner des Wanderpreises des Korps, führers des NSFK. für die beste Gesamtleistung eines Teilnehmers wurde der Hitlerjunge Gotthard I r 1 men von der NSFK.-Gruppe 7 Freiberg i. Sa., bet auch den vom Neichsjugendsührer für den besten Hit« lerjungen gestifteten Ehrenpreis erhielt. Den Ehren, preis des Reichsjugendführers für den besten Pimpf sicherte sich Gustav Keller, Bieberach ffflürttemi berg).
Zielstrecken-Segelflug über 350 km,
Vom Trebbiner Segelflugwettbewerb wird eint Glanzleistung gemeldet. Der Obergefreite Mudift vom LSD. führte am Montag einen Zielstreckenflug über 350 Kilometer nach Nürnberg durch und erreichte sein Ziel trotz ungünstiger Thermik nach fici den Stunden. — Im Höhenflug erreichte NSFK« Sturmführer Schmidt bereits am Sonntag nach einem Schleppstart 2450 Meter Startüberhöhung.
Wiener Radrennsieg über Budapest.
Mit einem großen Erfolge der Wiener Straßenamateure endete die als Städtekampf Wien — Budapest ausgetragene Dreietappenfahrt Wien—Budapest—Graz—Wien über 780,6 Kilometer. Nachdem die Ungarn nach den beiden ersten Etappen in der Mannschaftswertung geführt hatten, erfochten die Wiener auf der letzten Teilstrecke über 204 Kilometer von Graz nach Wien einen überlegenen Sieg. Der Wiener R y ch 1 i k gewann die letzte Etappe in 6:41:53,2 Stunden vor dem Ungarn Notas und dem Wiener Goldschmied. In der Gesamtwertung siegte Wien mit 119:52:59,2 Stunden vor Budapest mit 120:15:13,9. Den ersten Platz in der Einzelwertung belegte Goldschmied (Wien) mit 23:58:34,9 Stunden vor seinem Landsmann Rycklik mit 23:58:35,1 und den drei Ungarn Eres (23:58:35,2), Notas (23:58:35,5) und Karaki (23:58:35,8).
Radkämpfe Deutschland - Schweiz in Singen.
Bei sehr gutem Besuch wurden am Pfingstsonntag die Radrennen auf der Bahn in Singen a. H. durchgeführt, wobei es wieder in allen Wettbewerben'ausgezeichnete Leistungen gab, zumal Fahrer aus Deutschlands verschiedensten Gauen und der Schweiz am Start waren. Das Hauptereignis war der „Große Pfingstpreis", ein Mannschaftsfahren über 300 Runden, das aber wegen Regens unterbrochen und schließlich um 46 Runden gekürzt werden muhte. Sieger wurden die Schweizer Orsini- F u 1) r i m a n n vor den Paderbornern Postler- V i e h m e i e r und Mehltretter-Hörmann
München). Der Stuttgarter Sch er kl e hatte bett Flieg er kämpf vor Hör mann gewonnen, während im Punktefahren über 5 Kilometer Heller (Schweim furt) siegreich blieb.
„Rund um Solingen", ein Straßen-Rad, rennen über 105 Kilometer, wurde von Kittsteinck (Nürnberg) in 3:17;10 Stunden vor Keßler (Nürm berg), Trott (Wuppertal) und Seusert (Schweinfurt) gewonnen.
Deutscher Sportwagensieg im belgischen Grenzpreis.
In dem belgischen Städtchen Chimay traf sich am P fing st-Sonn tag eine Anzahl der besten deutschen und westeuropäischen Prioatfahrer im Kampf um den belgischen Grenzprcis. Zu einem ganz überlege- neu Sieg kam dabei der Düsseldorfer Eifelsiegek Ralph R ö s e im Sportwagenrennen. Er überrundete auf seinem BMW. sämtliche Gegner und gewann mit 123,89 km/st vor dem Franzosen Bon« net, der als einziger auf seinem DB. einigermaßen Schritt halten konnte.
Blasius schlug Orgelton.
Auf dem Berliner Kurs gab es zu P fing steil gleich zwei Jubiläumspreise. Dem sogenannten Hauptrennen der Traber folgte schon 24 Stunden später der mit 18 000 Mark ausgcstattete Jubn läumspreis in Hoppegarten, der ein Achterfeld mit unseren besten älteren Pferden vereinte. Der vor« jährige Derbysieger „Orgelton" wurde bei seinem Jahresdebut geschlagen; aber der Schleuderhancü unterlag gegen Blasius überaus ehrenvoll um einett Kopf.
19. Teterower Zergringrennen.
Das Bergringrennen auf der Teterower Grasbahn nahm in diesem Jahr einen spannenden Verlauf. Unsere Aufnahme gewährt eine Uebersicht. — (Schirner-M.)
Eine interessante Auseinandersetzung zwischen Bahnspezialisten und Strahenfahrern gab es am Sonntag beim 19. Teterower Bergringrennen. Die Bahnfahrcr trugen einen eindeutigen Triumph davon. Selbst so Hervorraaende Straßenfahrer wie Lottes (Marburg) und Gablenz (Karlsruhe) konnten sich nicht durchsetzen. Für den schweren und troffen Grasboden waren ihre Maschinen durch das größere Gewicht benachteiligt. Die 10 000 Zuschauer erlebten dafür einen packenden Kampf in der Halb
literklasse zwischen den Sandbahnspezialisten Gun« zenhauser (Neidlingen) und D r e w s (HaM bürg).’ Gunzenhauser, der vorher schon das Rennen der 350er-Klasse gewonnen hatte, führte über die ganze Strecke, doch ging Drews wenige Meter vor dem Ziel an ihm vorbei und siegte in Tagesbestzelt mit 90 km/st. Bei den Ausweisfahrern feierte dec Berliner NSKK.-Sturmmann Flemming gl^H drei Siege.


