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4:8
56:25
40:41
39:47
29:51
1. TD. Kirchgöns
2. TV. Hörnsheim
3. Tgd. 37 Hanau
4. MSV. Barbara Gießen
FreundschastSspiele.
lufpo D.-Niederglrmes — SB. Rhenania Wirselen 6:11.
Bei Niedergirmes klappte es diesmal
vechällms aufweisen.
Um die Hochschulmeisterschasten in Iußball und Handball.
Im Rahmen des Deutschen Studententages
3m Juni und Juli Wettkampftage der HI.
NSG. Der deutsche Jugendsport steht vor seinem wichtigsten (Ereignis im Jahreslauf, dos fein Wesen und seine Ziele am besten kennzeichnet, dem Reichssportwettkampf, der alle Jungen und Mädel einmal im Jahr zu einem sportlichen Dreikampf auf dem Sportplatz vereinigt. Während in den früheren Jahren Jungen und Mädel an zwei Sonntagen zum Wettkampf antraten, wird das seiner Tellnehmerzrsfer nach größte Sportfest der Welt in diesem Jahr an zwei Tagen, am 3. und 4. Juni, durchgeführt. Zum erstenmal werden in diesem Jahr die Wettkämpfe durch ein sämtliche Gebiete des Jugendsports umfassendes Rahmenprogramm zu Sportfesten ausgestaltet, die ihre Anziehungskraft auf eine breitere Öffentlichkeit nicht verfehlen werden.
Don Jahr zu Jahr ist die Teilnehmerzahl des Reichssportwettkampfes gefHegen, und wir gehen nicht fehl, wenn wir die Zahl der an diesem Reichssportwettkampf aktiv beteiligten Jungen und Mädel heute auf weit über sieben Millionen schätzen. Die Durchführung dieser Wettkämpfe bedeutet auch organisatorisch eine ungeheure Aufgabe.
he-it hatte Wehrum noch einmal zwei Minuten vor Schluß, aber der Ball war zu weich getreten, um den erstklassigen Torwart zu gefährden. Damit endet das mit Spannung erwartete Treffen unentschieden.
„Teutonia" II — Lollar komb. 2:4 (0:2).
Hier erwiesen sich die Gäste als die einwand- frei bessere »Mannschaft. Das Ergebnis entspricht dem Spielverlauf.
. Die Aufstiegspiele.
Don großer Bedeutung waren die Fußballauf- sttegspiele am ersten Pfingstfeiertag im Gau Hessen, da sich in beiden Gruppen die Tabellenführer zum ersten Gang stellten. Borussia Fulda setzte in Gruppe Nord ihren Siegeszug fort. In einem hartnäckigen Kampf mußte Tura Kassel mit 0:1 (0:0) geschlagen das Feld verlassen, so daß jetzt die Fuldaer in der Tabelle bei drei Spielen 6:0 Punkte aufweisen, während Kassel bei vier Spielen 6:2 Punkte verzeichnet. Der Reichsbahn RSV. Bebra und der FD. Breidenbach trennten sich 1:1 (0:1) unentschieden.
In Gruppe Süd endete der Streit der Spitzenreiter unentschieden. Teutonia Watzenborn-Steinberg gelang es nicht, den TSV. 1860 Hanau auf eigenem Platz zu schlagen, 1:1 (1:1) lautete das Ergebnis am Ende. Der SC. Wirges brachte sich durch einen klaren 5:1 - (1:1-) Sieg über Phönix Bad Vilbel nachdrücklichst in Empfehlung. Wirges übernahm durch diesen Erfolg sogar die Tabellenspitze, da Hanau und Steinberg ein schlechteres Tor-
Große Handball-Kämpfe der pfingstfeieriage
Interessante Begegnungen. — Auch einige Lteberraschungen.
In der zweiten Halbzeit lief der MSV. dann zu großer Form auf. Man merkte kaum, daß der elfte Mann fehlte. Die Stürmer wechselten blitzschnell ihre Plätze und schufen oft genug große Verwirrung in der Gästeverteidigung. Durch Strafwurf holte Grund den Ausgleich. Als bei einem schnellen Angriff Heimann unfair am Schuß gehindert wurde, deutete der Unparteiische auf die 13-Meter-Marke. Ollhoff verwandelte unhaltbar. Aber im Gegenangriff kam Volk frei zum Schuß, und für Frese gab es keine Chance zur Abwehr. 2 :2 stand der Kampf, und es war noch nichts entschieden. Der MSV. wurde immer mehr überlegen, und Hörnsheim mußte mit aller Kraft verteidigen. Grund schoß einen Strafwurf zum Führungstor ins Dreieck und erweiterte kurz darauf mit flachem Wurf auf 4 :2. Hofmann schoß dann freistehend nur an den Pfosten. Die Durchbrüche der Gäste blieben auch weiterhin sehr gefährlich, aber Frese war nicht mehr zu schlagen. Einen wuchtigen Angriff der Gießener schloß Hofmann mit schönem Alleingang ab und erzwang das 5 :2. Heimann erzielte ebenfalls mit einem Alleingang den sechsten Treffer und stellte das Endergebnis her.
Bei den Hömsheimern waren die bekannten Spieler Wenzel, Michel und Jakobi die besten Leute. Die anderen taten aber auch ihre Pflicht. Die Elf spielte einen gefälligen Handball und konnte durch ihre faire Spielweise sehr gut gefallen. Bei den Gießenern war Torhüter Frese hervorragend. (Er hielt die schwersten Bälle und empfahl sich für größere Ausgaben. In der Hintermannschaft, die sehr sicher spielte, gefielen Richter und Möckel am besten. Der Sturm hatte in Grund seinen erfolgreichsten und in Heimann seinen besten Mann. Einen vorzüglichen Eindruck hinterließ der Kasseler Schiedsrichter Guzschebauch.
Die Tabelle:
Urlauber, die zur Verstärkung eingestellt worden waren, kamen zu keinem Zeitpunkt richtig in Spiel. Man merkte ihnen die teilweise lange Pause an. Im übrigen gab es einen spannenden Kamps, der immer anständig geführt wurde und bis zum Schluß gefallen fonnte. Die Gäste, die um den Ausstieg in die Gauklasse mit in vorderster Front stehen, fpiek ten einen gefälligen Handball und ernteten zum Schluß verdienten Beifall.
TB. Münchholzhausen — TB. Lützellinden 9.-9.
Wer hätte das gedacht? Man rechnete allgemein damit, daß Lützellinden einen einwandfteien Sieg landen würde. Wenn es diesmal wieder anders kam, so ist das der beste Beweis dafür, daß man einen Gegner auch zu keinem Augenblick unterschätzen soll. Während Lützellinden zwei gute Spieler ersetzen mußte, trat Münchholzhausen komplett an. Seine Mannen haben „draußen" manches gelernt und sind auf dem besten Wege, ihren alten guten Ruf wiederzuerlangen. Besonders der Sturm befand sich in ausgezeichneter Verfassung und hatte einmal sogar einen Vorsprung von 8:4 Toren erzielt.
TB. Ahbach — Tgs. Offenbach 5:8 (3:4);
TB. Dutenhofen — Tgs. Offenbach 2:13 (ls5).
Die Offenbacher haben auch diesmal chren guten Ruf bewahrt und in Dutenhofen sowohl als auch in Atzbach hervorragende Spiele gezeigt. Während diesmal Atzbach eine recht spielstarke Mannschaft zur Stelle hatte, kam Dutenhofen nur selten ht Fahrt und mußte sich hoch geschlagen betenneit
Würzburg werden am Samstagnachmittag vor etwa 3000 Zuschauern auf dem sesllich geschmückten Platz des FV. 04 die Reichsentscheidungen im Fußball, Handball und Gelättdelauf ausgetragen. Im Fußball-Endspiel war die Universttät Breslau über die Universität Bonn sicher mit 3:0 (3:0) siegreich und die Universität Berlin sicherte sich den Sieg im Handball durch einen 10:8 (6:4) -Erfolg über die Universität Wien. Den 5-Kilometer- Geländelaus holte sich die Universttät Leipzig, während bester Einzelläufer Jenautzke (Köln) war.
NSstL.-Leiflungsabzeichen für die Basketball-Mannschaft des MTV.
Dieser Tage wurde verschiedenen Mitgliedern des Mtt>. eine besondere Ehrung zuteil. Dii 1. Basket- ballmannschast des Mtv. hatte im Frühjahr die Gaumeisterschaft errungen und stand somit als leib
Es wird an 9571 Wettkampforten gekämpft, und eine Ueberfchlagsrechnung verrät uns, daß rund 340 000 Kampfrichter notwendig sind, um diese Wettkämpfe an den zwei dafür zur Verfügung stehenden Tagen reibungslos abzuwickeln.
Die Siegermannschaften, also die beste Jungen- schast des Fähnleins, Kameradschaft der Gefolgschaft, Jungmädelschaft der JM.-Gruppe und Ma- delschaft der BDM.-Gruppe, erwerben sich mit ihrem Siea die Teilnahmeberechtigung an den Mannschaftskämpfen der Bann- und Untergausportfeste, auf denen sämtliche Gefolgschaften, Fähnlein, JM- (B nippen und BDM.-Gruppen durch ihre beste Mannschaft vertreten sind. Damit ist der Reichs- sportwettkampf aber nicht abgeschlossen. Die besten Mannschaften der Banne und Untergaue treffen sich wiederum beim Gebiets- und Obergausportfest und kämpfen dort um die Teilnahmeberechtigung zu den HJ.-Kampfspielen, die in diesem Jahr während des Reichspartettages in Nürnberg durchgeführt werden. Nach dem Reichssportfest der HI. am 3. und 4. Juni, das in allen Standorten durchgeführt wird, finden im Gebiet Hessen-Nassau die Sportfeste der verschiedenen Banne an verschiedenen Tagen statt. Das Sportfest des Bannes 116 wird am 10. und 11. Juni in (Ziehen durchgeführt.
Heinzmann, Haas, Lang, Schmidt, Däublin, Wehrum.
Recht vielversprechend begann das Rennen. Wunderbar kam Steinbergs Sturm in den Hanauer Strafraum, und bereits in der 10. Minute führte Steinberg 1:0. Schmidt wurde unsanft gelegt. Strafstoß! Spezialist Fett war zur Stelle und der Bombenschuß prallte von der Mauer ins Tor. Großer Jubel und Anfeuerungsrufe! begleitete diesen Erfolg. Aber nun ebbte Steinbergs Offensive schon ab. Im Sturm kam kein Kombinattonsspiel zustande. Es fehlte die Energie! Trotzdem dauerte es bis kurz vor der Pause, ehe Eichhorn eine schöne Kombination mit dem krönenden Torschuß abschloß. Die restlichen Minuten der ersten H allezeit verstrichen ungenutzt.
Nach dem Wechsel das gleiche Spiel! Allmählich merkte man jedoch heraus, daß Hanau bestrebt war, dieses Unentschieden zu halten.. Vor beiden Toren spielten sich noch große Szenen ab, aber zu Toren reichte es micht mehr. Eine große Gelegen
nehmer an den Gaugruppenspielen um die deutsche Meisterschaft im Basketball fest. Es gelang den Mtvern anläßlich des Turniers in Heuchelheim den 2. Platz zu erringen. Die Mannschaft befand sich damit unter den letzten acht im gesamten Reichsgebiet. Für diesen ehrenvollen Platz erhielt nun die Mannschaft das Leistungsabzeichen des NSRL. Folgende Spieler wurden damitt bedacht: A. Berken- kenhoff, E. Haas, K. H. Krausch, R. Krausch, E- Möckel, P. Pfeifer, O. Rau und E. Winter.
Untere HI. beim Weivig-Bergfest.
Eine vom L.-Stellenleiter des Bannes 116, Fontius (Gießen), angeregte Besprechung im Ausschuß für das Weidig-Bergfest befaßte sich eingehend mit der Mitwirkung der Hitler-Jugend beim 3. Weidig-Bergfest auf dem Schrenzer bei Butzbach am 17. und 18. Juni 1939. Als Ergebnis kann verzeichnet werden, daß das Weidig-Bergfest zugleich das Bergfest des Bannes 116 sowie des Untergaues des BDM. ist. Der Bann 116 wird außerdem benachbarte Banne zur Teilnahme an den Wettkämpfen einladen. Die HI. wird im Rahmen der Wettkämpfe nicht nur ihre sportlichen Wettbewerbs austragen, sondern auch an der Festgestaltung wesentlichen Anteil nehmen.
Das Weidig-Bergfest ist offen für männliche und weibliche Jugend aus dem Bereich des Bannes und Untergaues 116 (Wetterau). Teilnahmeberechtigt sind alle Angehörigen der HI. und des BDM., die nach dem 1. September 1920 geboren sind. Die Jugendkämpfe finden unter Aufsicht der HI. und des BDM. statt. Die technische Durchführung liegt in den Händen des NSRL.
Der L.-Stellenleiter und die Untergaufportroartin haben die folgenden Jugendwettkämpfe zum Weidig- Bergfest ausgeschrieben:
Männliche Jugend.
Jahrgang 19 21/22 und nach dem 1. September 1920 Geborene: 100-Meter-Lauf, 13,2 bis 17,2 Sekunden; Kugelstoßen (5 kg), 6 bis 12 Meter; Weitsprung, 3,80 bis 5,80 Meter; Hochsprung, 1 bis 1,50 Meter.
Jahrgang 1923 und jünger: 100-Meter- Lauf, 13,8 bis 17,8 Sekunden; Kugelstoßen (5 kg), 5 bis 11 Meter; Weitsprung, 3 bis 5 Meter.
Weibliche Jugend.
Jahrgang 19 2 1/22 und nach dem 1. September 1920 Geborene: 100-Meter-Lauf, 13,8 bis 17,8 Sekunden; Kugelstoßen (4 kg), 3 bis 9 Meter; Hochsprung, 0,80 bis 1,30 Meter.
Jahrgang 1 923 und jünger: 75-Meter- Lauf, 11,8 bis 15,8 Sekunden; Hochsprung, 0,70 bis 1,20 Meter; Dollballwurf, 10 bis 20 Meter.
10X100-Meter-Pendel staffel für die männliche Jugend um den Moritz^Kuhl-Wanderpreis (Verteidiger Tufpo. Butzbach).
folgen. Innerhalb ganz kurzer Zett war eine zweite Auswahlelf zusammengestellt, die sich ebenfalls nur aus die umliegenden Ortschaften beschränkte. — Wenn man dem Auftreten zunächst mit einem ae- rpissen Mißtrauen begegnete, so mußte man sich bald und gründlich berichtigen. Denn die aufgestellten Spieler zeigten einen hervorragenden Handball und eine Mannschaftsarbeit, die man sonst von Auswahleinheiten nicht gewohnt ist. Im großen und ganzen hat die Veranstaltung ihren Zweck erreicht.
Die Mannschaftett standen:
A.: Wenzel (Hörnsheim); Luh (Allendorf), Volk (Hörnsheim); Hahn und Michelheim (Hörnsheim), Philipp (Lützellinden); Altenheimer (Lützellinden), Jakobi (Hörnsheim), Allendörfer (Lützellinden), Schäfer (Garbenheim), Will (Lützellinden).
B.: Altmann (Münchholzhausen); Brück (Garbenheim), Köhler (Münchholzhausen); Ulm (Heuchel- heim), Rupp (Garbenheim), Schmidt (Hörnsheim); Hepp und Hels (Münchholzhausen), Volk (Allendorf), Diehmcmn (Münchholzhausen), Weber (Hochelheim).
Schäfer brachte die A-Mannschast überraschend in Führung, bald jedoch folgte durch Hels der Ausgleich. Allendörfer stellte die alte Differenz wieder her und abermals war es Hels, der den Gleichstand herstellte. Durch Viehmann kam die B-Elf erstmalig in Führung, die bald darauf auf 4:2 erhöht wurde. Zu diesem Zeitpunkt machte sich eine drückende Ueberlegenheit bemerkbar, die nicht zuletzt auf schwache Minuten des gegnerischen Tormannes zurückzufuhren waren. Die Spannung nahm nach der Pause bei hervorragenden Leistungen mehr und mehr zu. Herrliche Paraden der beiden Torhüter, von denen Altmann diesmal etwas bester war, lösten eine vorbildliche Mannschaftsarbeit ab. — Die zahlreichen Zuschauer kamen aus der Spannung nicht mehr heraus. Ihre Zustimmung kam in Beifallskundgebungen immer wieder zum Ausdruck.
MSV. „Barbara-' Gießen besiegt den
Tv. Hörnsheim 6:2 (O:-l).
Nach dem Sieg über den Tabellenführer, Turnverein Kirch-Göns, gelang es den Artilleristen, nun auch den Tabellenzweiten, Turnverein Hörnsheim zu schlagen. Die zahlreichen Zuschauer erlebten auf dem Platz an der Bleidomkaserye einen spannenden und schönen Kampf. Die Hörnsheimer kamen in stärkster Aufstellung und wollten unbedingt ihre letzten Chancen, Kirch-Göns einzuholen, wahren. Aber obwohl die Soldaten das ganze Spiel mit nur zehn Mann durchstanden, war für den Gast nichts zu gewinnen. Die Gießener, die mit Frese; Eckrich, Jllmann; Möckel, Richter, Frese; Heimann, Hofmann, Ollhoff, Grund spielten, waren wieder groß in Fahrt. Sie haben nun die Aufsttegsspiele mit zwei prächttgen Siegen abgeschlossen und können mit diesem Erfolg zuftieden sein.
Das Spiel mar zunächst verteilt, und es schien, als wollten keine Tore fallen. Auf beiden Seiten waren die Hintermannschaften äußerst aufmerksam und vereitelten jeden Erfolg. Mehrmals zeigten die beiden Torhüter schöne Paraden. Der Soldatentorhüter bekam die schwereren Sachen zu halten, da die Gäste mit dem Wind spielten. Bei einem blitzschnellen Angriff der Turner kam ein Stürmer frei zum Schuß, aber Frese rettete mit prächtiger Robinsonade. Auf der Gegenseite konnte Wenzel einen wuchtigen Schuß von Ollhoff nur an die Latte lenken, von wo er glücklicherweise ins Feld zurück- fprang. Kurz danach schoß Grund nur knapp über die Latte, und auch Richter hatte mit einem schönen Wurf Pech. Wenige Minuten vor der Pause fiel dann endlich das erste Tor. Ein Stürmer der Blau- Weißen wurde am Wurf gehindert, und den fälligen Freiwurf schoß Jakobi an der Mauer vorbei ins Netz. Das Halbzeitergebnis entsprach dem Spielverlauf, denn die Gäste hatten in der ersten Hälfte etwas mehr vom Spiel.
Die Frage, wer in diesem Jahre in die höchste Klasse aufsteigt, ist in den Feiertagen zugunsten des TV. Kirchgöns beantwortet worden. Allerdings hat ihm ausgerechnet Hörnsheim Schrittmacherdienste insofern erwiesen, als die Mannschaft in Gießen geschlagen wurde. Auf der anderen Seite konnte Kirchgöns auf eigenem Platz gegen Hanau gewinnen, so daß selbst bei einem günstigen Ausgang der in Ansicht genommenen Anfechtung der Spielwertung HörnSheim/Kirchgöns feine Aende- rung mehr erzielt werden kann. — Wenn es diesmal der sympathischen Hömsheimer Mannschaft nicht gelang, den erhofften Erfolg zu erringen, so hat sie ttotzdem die Gewißhett, ihre tatsächliche Stärke mehr als einmal unter Beweis gestellt zu haben. Darüber hinaus haben die Aufstiegspiele manche Anregungen vernüttett, die in kommenden Zeit nutzbringend angewandt werden können.
Tv. Kirch-Göns - Tgde. Hanau 10:5 (7:2).
Der 1. Feiertag brachte dem To. Kirch-Göns im Spiel gegen die Tgde. Hanau die Berechtigung zum Ausstteg zur Gauklasse. Wenn schon das Vorspiel in Hanau von Kirch-Göns klar gewonnen wurde, so war man sich ttotzdem bewußt, daß die Gäste in letzter Zeit wesentlich durch Neueinstellungen an Spielstärke gewonnen hatten; so wurde auch der Kampf von Kirch-Göns, denen nur noch ein Punkt zum Aufstieg fehlte, entsprechend vorbe- breitet. Die Mannschaften bestritten den Kampf in folgender Aufstellung:
Kirch-Göns: Becker, Krämer. W. Jung, See- berg, E. Nern, Wirth, R. Diehl, E. Nem, W. Diehl, Paukner, O. Jung.
Hanau: Stork, Holzschuh, Dächer, Hof, Hau, Schulz, Müller I., Gauthier, Hirn, Lutz, Müller II.
Das Spiel brachte zwei grundverschiedene Halbzeiten; während man in der ersten Spielhälfte eine Ueberlegenheit der Platzmannschaft feststellen konnte, wurde der Kampf gegen Ende mehr ausgeglichen und ncchm auch an Schnelligkeit und Spannung wesentlich ab. Es mag sein, daß die Verletzung eines Kirch-Gönser Spielers in der zweiten Halbzeit sich sehr zum Nachteil seiner Mannschaft aus- wttkte und so die Mannschaft der Gäste etwas aufkommen lttß. Wenn auch Hanau anfangs die Erfolge der Kirch-Gönser immer wieder ausgleichen konnte (2:2), dann ist es nur einem ausgesprochenen Schußpech der Platzmannschaft zu verdanken, daß schon in der ersten Viertelstunde nicht wesentlich mehr Tore erzielt wurden. Halbzeit 7:2! Ein Kirch-Gönser Spieler fällt nach dem Wechsel durch Verletzung aus, Hanau kommt hierdurch etwas besser zum Zug, kann aber trotzdem nicht mehr entscheidend eingreifen. Auf 9:5 kommen die Gäste heran; ein abschließendes Tor der Platzmannschaft beendet den Kampf, der von den Kirch-Gönsern verdient gewonnen wurde.
Bei Hanau war vor allem der Sturm nicht auf der Höhe; er verfiel zu sehr auf überflüssiges Kombinieren, anstatt im geeignten Augenblicke auch einmal einen richtigen Schuß anzubringen. Kirch- Göns schnitt das Spiel anfangs etwas zu stark auf die Mitte zu und ließ die Außenstürmer nur wenig zu Wort kommen; ttotzdem aber wurden Erfolge erzielt und nur durch allzureichliches Schußpech wurde das Halbzeitergebnis nicht schon zweistellig. Die Leitung des Spieles hatte Becker (Gießen).
Kreismannschast A — B.
Werbespiel in Allendorf (Lahn). *
Wenn es auf der einen Sette auch tief bedaueriich war, daß der Kreis Marburg noch am Samstag absagte, so ist es andererseits doch hoch anzuerkennen, mit welchem Interesse die heimischen Handballer die Arbeit der verantworüichen Männer ver-
Bedeutende Fußballkämpfe im ZReirf).
Im Reich gab es an den Pfingsttagen eine Reihe i bedeutender Fußballtteffen. Aus dem großen Tur- ntier der sächsischen Spitzenmannschaften ging über» naschend der Planitzer SC. als Sieger hervor. Am ersten Tag schlug er in Chemnitz den VfB. Leipzig mit 4:0 (2:0) und am zweiten zu Hause den Polizei-SV. Chemnitz, der im ersten Spiel den BC. Hartha 1:0 (1:0) bezwungen hatte, mit 6:4 (3:0). 3m Trostspiel trennten sich Hartha und VfB. 2:2 (1:1).
Mit wechselndem Erfolg kämpfte der Niedersachfenmeister VfL. Osnabrück. Gegen Holstein Kiel ocrlor er mit 2:5 (1:2) und gegen Neumünster 1910 5Heb er 4:0 erfolgreich. Holstein Kiel, der deutsche Altmeister, schlug nicht nur Osnabrück 5:2, andern auch Hertha-BSC. Berlin mit 3:0 (1:0). Der Wiener SC. siegte in Breslau gegen Hertha 8:1 und mit dem gleichen Ergebnis behauptete sich Der Sudetenmeister Warnsdorfer FK. in Zih !:au. Schließlich blieb auch noch Slavia Prag mit 3:1 über „Guts Muts" Dresden erfolgreich.
Von den „letzten Vier" der deutschen Fußballmeisterschaft trat nur Schalke 04 auf den Plan. Die .Knappen" siegten in Koblenz gegen Tus Iteuenborf mit 3:1, obwohl sie Szepan, Kuzorra und Schweissurth nicht dabei hatten. — For - mna Düsseldorf, der Niederrhemmeister, ■egte in Kreuznach gegen die Eintracht 8:0 und *eim Wiener Turnier gewann Rapid Wien, frer deutsche Pokalmeister, mit 2:1 über den SK. Preßburg und mit 5:0 über Zidenice Brünn. Au- ftria Wien verlor gegen Zidenice 0:2, schlug aber [ Preßburg 6:2.
Fußball-Kreundschastsspiele und Aufstiegskämpfe im Gau Hessen.
Die Niederrhein-Gauligaelf von Westende Ham- :iorn, die schon einmal vor einigen Wochen in Süü- !»eutschland weilte, war an den Pfingsttagen im Gau Hessen beim SV. 09 Somborn zu Gast, der Jubiläum feierte. Am ersten Tag siegten die Rhein- länber mit 9:0 über den Gastgeber, und am ' M eiten Tag schlugen sie eine Auswahl des Kreises ,'reigericht mit 5:1. Der VfB. Groß-Auheim unter» lig gegen die Frankfurter Sportfreunde 1:2, und . ewa Wachenbuchen zog gegen Germania Bieber nit 0:3 den Kürzeren. Auch gegen Gießen 1900 Lichte es für Kewa nur zu einem 1:1. In Kassel mb es zwei Lokalspiele: Kurhessen und Tuspo. r-ennten sich 4:4, und BC. Sport schlug den BV. 06 ritt 1:0. Hanau 93 und Dunlop Hanau waren auf großer Fahrt. Der Altmeister siegte in Gotha 4:1 int) spielte in Sömmerda 2:2. Dunlop schlug Krupp l- heinhausen 2:1, und gegen Krupp Essen gab es tm glattes 5:0.
Im Gau Südwest.
Freundschaftsspiele : FSV. Frankfurt g-tgen 1. SV. Jena (Sa.) 3:2; Eintracht Frankfurt g-gen Sparta Prag (So.) 4:0; FV. Saarbrücken c gen Stuttgarter Kickers (So.) 4:2; Kickers Offen» buch gegen Spvgg. Köln-Sülz (Mo.) 2:1; Rb. 05 Mainz gegen Spvgg. Sandhofen (Mo.) 3:2; Opel Ostelsheim gegen Spvgg. Sülz (So.) 4:1; TSG. 61 Ludwigshafen gegen Spvgg. Mundenheim (Sa.) 2:2.
Tfchammervokal : Kickers Obertshausen Ngen Einttacht Frankfurt (Mo.) 2:2 (nach Verl.). lUm den Gauliga-Verbleib:
i: Frankenchal FK. Pirmasens — Rb. Frankfurt 2:2. ^Aufstiegsspiele : 1. FC. Kaiserslautern
Men VfR. Frankenthal (So.) 2:1; Union Niederrad zogen GfL. Darmstadt (Mo.) 1:0.
Und im Gau Bayern.
Uufstiegsspiel: VfR. Schweinfurt gegen Tacker München (So.) 3:1.
Turnier in München : Post München jtgen Post Wien 3:2; Post Berlin gegen Hansa vünchen 1:0; Post Wien gegen Hansa München 7:0; ßist München — Post Berlin 5:1.
.Teutonia» Steinberg — Hanau 1860 1:1 (1:1).
Mne große Zuschauermenge war auf den „Teu- !Men"-Platz gekommen, um Zeuge eines Sieges kT Steinberger zu sein. Diese Hoffnung wurde etod) nicht erfüllt. Es gab ein Spiel ohne beson- k:-e Glanzpunkte! Wohl kämpften die tapferen gifte mit größerem Elan und Steinberg war auch Mich bemüht, Sieg und Punkte zu erringen, aber ir■: Klassespiel war es nicht. Die Hanauer hatten n ihrem Tormann den besten Mann. Die Bälle ni{fierte er sicher und es ist wohl fein Hauptoerdienst, 'cy Steinberg nicht gewann. Die übrige Mann- l^ftsbesetzung war gleichmäßig gut.
Die „Teutonen" hatten ihren beften Mann in Nau- unn, der fabelhaft wirkte. Hart und ver- iien kämpfte er um den Sieg bis zur letzten Ja nute, aber er allein konnte es auch nicht schaf- H. Der gesamten übrigen Elf fehlte der Elan der Angriffsgeist. Irgend etwas Hemmendes aite sich der meisten Spieler bemächtigt, so daß der r sich erwartete Sieg nicht zuttaf.
5teinberg stellte sich mit stärkster Aufstelluna, {mit: Happel, Fett, Buß, Naumann, Hederich,


