Oer Gielmeister.
3n Not und Gefahr ist Helfen Pflicht!
Fünfunddreißig Jahre schon ist der Alte im Amt als Sielmcister, als geschworener Wächter der Gemeinschaft. Fünfunddreißig Jahre schon lastet schwere Verantwortung auf seiner Schulter, eine Verantwortung, die nur der begreifen kann, der wie ich in mancher dunklen Nacht neben ihm auf der Kuppe des Deiches stand, wenn der Sturmwind heult und die Wasser gegen den Fuß des Deiches peitschen, daß die Gischt bis zu uns heraufspritzt.
Wieder schreiten wir den oft begangenen Weg entlang. Zur Rechten dehnen sich endlose Weiden und Wiesen, kein Baum, kein Strauch, so weit das Auge reichen kann; Marschenland, reichstes Land, durch des Menschen Hand und des Menschen Kraft mit Gottes Hilfe dem Meere entrissen. Zur Linken das Wasser; der blaue Himmel leiht ihm die Farbe, nur ab und an kräuselt ein Windstoß die glatte Fläche und verrät die schlafende Kraft.
Wie eine riesige Mauer, von Giganten getürmt, steigt steil der Deich aus der Ebene auf, um sich zum Meere hin ganz allmählich verlaufend zu senken. Sechshundert Jahre und mehr haben Menschengeschlechter geschafft und gearbeitet, um dies Werk zu vollbringen. Wohl ragen auch jetzt noch aus dem Lande die Wurten auf, gekrönt von den mächtigen breiten und reitgedeckten Bauernhäusern. Einst waren die Wurten die einzige Zufluchtsstätte für Mensch und Tier, wenn das Meer mit gieriger Hand ins Land griff, die Frucht vieler Tage Arbeit vernichtend.
Die Menschen duckten sich vor Sturm und Not. Und immer wieder zerschlug das Meer das Menschen- werk, das Werk des Einzelnen auf seiner Scholle. Sie wurden hart, die Männer und Frauen am Meer. „Wir müssen ein Gemeinsames vollbringen, eine Wurt, die unzerstörbar ist, die alle anderen überragt." Und sie bauten in jagender Hast die Wurt, deren Krone die mächtigen Quadern der Kirche krönen.
Sturm läuten die Glocken. „Menschen zu mir her!" rufen sie über dos' Land. Und des Menschenwerkes spottend, zerbrechen die Wogen die Wurten und Häuser. „Duckt euch, ihr Zwerge!" ruft der Sturm. Aber die Menschen, die noch eben mit brennenden Augen den Untergang sahen, sie recken sich stolz. „Dies Werk, das wir gemeinsam zu Gottes und unserer Ehre errichteten, dies Werk wirst du nicht vernichten." Das Meer brüllt auf in seinem Zorn: „Was mein war, soll mein wieder werden und ... Gott und der Mensch bleiben Sieger!
Doch Jahr für Jahr kommt bitterste Not über das Land. Nur die Menschen finden Raum in der Kirche, manchen schlägt das Wasser auf der Flucht.
Da ballt einer die Faust: Noch herrscht das Meer, aber wir wollen die Herrscher sein. Wir wollen wieder zusammenstehen, wir wollen wieder gemeinsam bauen. Wir bauen den Deich, der unser Hab Und Gut und uns beschützen soll!
Der Kampf beginnt. Immer wieder schlägt das Meer Breschen und Braken in den Wall. Doch die Menschen verzagen njcht. Mit ihren eigenen Leibern werfen sie sich in die Lücken. Was ist das Leben des Einzelnen, wenn es um das Glück von Tausenden, von Kindern und Kindeskindern geht?
Und in den Klang der Glocken mischt sich nach Jahrzehnten der Jubelruf der Menschen: Wir bleiben Sieger.
Doch jeder weiß, der Kampf ist nicht beendet, eine Atempause nur, in der wir nicht müde werden dürfen. Stolzer und höher wächst der Wall. Des Menschen Wille, harte Gesetze sichern seinen Bestand. „Wer nich will dieken, mutt wieken." Wer nicht Mitarbeiten will am Werk der Gemeinschaft, soll ausgestoßen sein. Wer nicht stark genug ist, das ihm zuerteilte Pfand zu sichern, wer durch Lässigkeit einen Deichbruch verschuldet, dessen Haus wird niedergebrochen und in die Lücke geworfen, er muß mit dem weißen Stabe als Bettler von dannen gehen. Die Gemeinde stößt den
Spaten in den Deich, und wer ihn zieht, ist Bauer und Herr mit allen Rechten und — Pflichten. Wer aber freventlich den Deich verletzt, dessen Schwurhand soll fallen unter dem Beil. Und bricht der Deich infolge frevelnder Tat, so soll der Täter lebendig hegraben sein. So war der Spruch des alten Rechts.
Es sind dieselben Gedanken, die uns beim Schreiten bewegen. „Sie waren notwendig, die harten Gesetze."
Aufmerksam gleitet das Auge des Sielmeisters über die Böschung. Sein Schritt stockt: Ein Loch, gewühlt von einer Maus. Ein einzelnes Loch bietet den Wogen bereits eine Angriffsfläche. Es muß gedichtet werden. Sollten sich Mäuse im Deich festgenistet haben, so muß man sie ausräuchern. Dort das Huflattichblatt wird abgerissen. Unter dem großen Schirm des Blattes erstickt die Grasnarbe, die das Erdreich zusammenhalten muß. Man wird den Inhaber des Pfandes mahnen, des öfteren zu mähen.
Sechzig Kilometer Deich sind dem Sielmeister anvertraut. Ihm helfen die Geschworenen, Bauern, deren Väter und Urväter dasselbe Ehrenamt innehatten. Wir nähern uns einem Schart, einem durch Mauern gefestigten Durchbruch durch den Deich, der den Bauern und Schiffern die Durchfahrt ermöglicht; denn das Befahren der Böschung ist strengstens verboten.
„Alles in Ordnung." So begrüßt der Geschworene den Sielmeister. Dessen Blick gleitet prüfend über das Mauerwerk, doch es hat sich kein Moos, kein Halm in den Fugen festgesetzt. Alles wurde säuberlich entfernt. Ein einzelner Tropfen Wasser, durch das Moos festgehalten, kann beim ersten Frost einen kleinen Sprung im Mauerwerk herbeiführen, der sich bann schnell erweitert. Die Bohlen zur Dichtung des Scharts im Winter sind frisch geteert, ein Haufen Erdreich liegt bereit.
Wir halten uns nicht auf. Ein Siel, ein kunstvolles Bauwerk im Deich, durch welches die Be- und Entwässerung des Landes erfolgt, ist unser nächstes Ziel. Das Sieltief, der Kanal, reicht weit ins Land hinein, und der Stand des Wassers wird durch das Oeffnen und Schließen der Tore bei Ebbe und Flut geregelt. Der Sielwärter fuhrt ein Boot heran. Wir springen hinein. Die Strömung treibt uns in den dunklen Tunnel. Eine Messerklinge blitzt in der Hand des Sicl- meisters. Hier und da stößt er in Fugen des Mauerwerks. Endlich gelangen wir an die Tore. Wieder stößt der Sielmeister zu, doch wie auf Eisen gleitet die Klinge auf dem harten Eichenholz ab. Der Sielwärter lacht: „Die neuen Tore sind mein Stolz. Die halten dreißig Jahre und länger." Der Sielmeister denkt an die stürmischen Sitzungen im Vorjahr, als die Sielacht, die Genossenschaft der anliegenden Bauern, die zum Unterhalt des Sieles verpflichtet sind, das Geld für die Tore nicht bewilligen wollten. „Es ist eine schwere Zeit für den Bauern", hatten sie gesagt, „wir können die zwölftausend Mark nicht aufbringen. Die alten Tore sitzen schott dreißig Jahre, da werden sie auch länger halten."
„Ob sie vielleicht halten, darauf kommt es nicht an", war die Antwort gewesen. „Ich will die Sicherheit haben, daß sie halten. Ist nur ein schwacher Punkt im Deich, dann ist er insgesamt nichts wert, und der Deich ist unser aller Schutz." Die Bauern wissen, daß der Sielmeister nicht locker läßt, wenn er so spricht. Nur ein Junger hatte noch eingeworfen: „Können denn die Tore nicht billiger werden? Immer nur wird das Beste verwendet. Lieber heute weniger und in zehn Jahren neue Tore."
Da waren die Züge des Sielmeisters hart geworden, und er hatte den Sprecher angefahren: „Bor fünfhundert Jahren fragte ein Fürst einen Abgesandten der freien friesischen Bauern: „Ist es wahr, daß ihr eure Sieltore aus Kupfer baut, daß ihr so reich seid?" Da hat der Bauer lachend und stolz geantwortet: „Wenn Kupfer besser wäre als Eichenholz, würden
wir sie aus Kupfer machen, und wenn Gold noch besser wäre, würden wir Gold verwenden."
Noch immer haben die Bauern sich seinem besseren Wissen gefügt.
Am Abend stehen wir an einem Pfahl. Marken zeigen die Fluthöhen in vielen hundert Jahren. Man kann vieles aus den Jahreszahlen lesen, viel Not und Elend, wenn der Deich brach, aber auch viel von ungebrochener Kraft der Menschen. Und eines noch sehen wir: Immer höher sind die Fluten gestiegen von Jahrhundert zu Jahrhundert.
Der Alte spricht zu sich selbst: „Ob es wohl wahr ist, daß sich die Küste seit fünfhundert-Jahren senkt?" Starr blickt er aufs Wasser. Dann wendet er sich zu -mir: „Der Kampf geht weiter über die Jahrhunderte. Niemals geben wir das Werk der Väter auf, nicht einen Fußbreit Boden überlassen wir dem Meer. Und senkt sich die Küste, wir bauen den Deich noch höher und noch fester. —
Seit Tagen schon weht Westwind und treibt die Wassermassen durch den Kanal in die Nordsee. Jetzt dreht er nach Nordwesten und jagt die Wasser gegen die deutschen Küsten und Ströme.
Die rote Sturmfahne weht und ruft die Männer an den Deich. Ta stehen sie breitbeinig, die Beine in den langen Seestiefeln, die bis zur Hüfte reichen, in Oelrock und Südwester. Sie starren aufs Wasser, in die Wogen, die gegen den Deich preschen. Und heult der Sturm lauter, dann lachen sie, wie ihre Ahnen gelacht haben: „Blanker Hans! Wir siegen."
Alle wissen, auf den Einzelnen kommt es an. Hat
einer seine Pflicht versäumt, ist einer nicht auf seinem Posten, bricht an einer Stelle der Deich, dann bricht das Meer ins Land, alles verschlingend und vernichtend.
Jetzt spürt ein jeder, wie gut es ist, daß einer wacht- daß einer sie nicht zur Ruhe kommen läßt, und als der Sielmeister von Posten zu Posten fährt, klingt ihm von allen ruhig und zuversichtlich entgegen: „In Ordnung hier, keine Gefahr!"
Nun stehen wir wieder auf dem Deich. Der Wind zerrt an unseren Kleidern. Die Regentropfen schlagen uns ins Gesicht. Weit drinnen im Land leuchten dis Lichter, Mütter sitzen an den Betten und Wiegen ihrer Kinder. Sie können ruhig schlafen. Sie schützt ein Deich. Denn noch gilt das alte Wort: „Wer nich will dieken, mutt mieten.“
*
Was hier ein Volksstamm als Tat der Gemeinschaft schuf, ist der leuchtende Zeuge feines Kampfes und der Einsatzbereitschaft. Die Gemeinschaft ist weiter gezogen und hat das ganze deutsche Volk erfaßt. Sie zu fördern und für alle wachzuhalten, ist Erziehungsaufgabe, und so hat nicht von ungefähr der NS.-- Lehrerbund der deutschen Schülerschaft auch das Thema „In Not und Gefahr ist Helfen Pflicht" im Nahmen seines großen Jahreswettbewerbes „Volksgemeinschaft — Schicksalsgemeinschaft" zur gestaltenden Bearbeitung in Wort und Bild zur Aufgabe gestellt. Schon den Jungen und Mädeln soll der Begriff der tatbereiten Volksgemeinschaft zur Selbstverständlichkeit werden.
Aus her engeren Heimat.
Landkreis Gieren.
F Lollar, 20. März. Am heutigen Donnerstag vollendet der Lagerverwalter i. R. Heinrich Rein, Kirchstraße, in bester Rüstigkeit sein 70. Lebensjahr. Nahezu 50 Jahre lang war der alte Herr in treuester Mitarbeiterschaft bei den Buderusschen Eisenwerken, Abteilung Lollar, als Lagerverwalter tätig. Im Jahre 1931, nach Erreichung der Altersgrenze, schied er von der ihm liebgewordenen Arbeit und trat in den verdienten Ruhestand. Sein vornehmer Charakter und seine ausgezeichneten Befähigungen erbrachten ihm ehrenvolle öffentliche Stellen. So begleitete er in schwerer Zeit zehn Jahre lang den Posten des Direktors der Spar- und Darlehnskasse Lollar. Diele Jahre war er der freiwilligen Feuerwehr Lollar ein treuer Kassenwalter. Das Vertrauen der Lollarer Bürger entsandte ihn jahrelang in den Gemeinderat, und überall hat der Jubilar feine Treue bewiesen. Seit 45 Jahren gehört er zum treuen Leserkreis des Gießener Anzeigers. (Wir beglückwünschen zum Geburtstag!)
Holzheim, 28. März. Im festlich geschmückten Saal der neuen Schule veranstaltete die hiesige erste Schulklasse eine Schulentlassungsfoier. Schulleiter Lehrer Gandenberger begrüßte die Vertreter der Partei, die Gemeinde, sowie die Eltern der Kinder. In ernsten Worten sprach er zu den Kindern, die nun aus der Schule entlassen werden und widmete den Eltern manch'es Wort der Anregung für die weitere L^bensgestaltung der jetzt zur Schulentlassung kommenden jungen Menschen. Er hob im Verlauf seiner Ansprache die Leistungen der ersten Schulklasse hervor und erinnerte dabei auch an den schienen Erfolg, der in der Seidenraupenzucht erreicht werden konnte. Zellenleiter Bürgermeister Buß nahm dann die Schulentlassenen in die Volksgemeinschaft auf und ermahnte sie zu steter Treue zu Führer und Volk. Jedem Jugendlichen überreichte er dann ein Bild des Führers mit entsprechender Widmung als ein Geschenk der Gemeinde.
00 Beuern, 29. März. Die hiesige Bezugs- und Absatzgenossenschaft hielt im Saale
Ranft ihre Generalversammlung ab. Direktor! Schwalb gedachte einleitend der im vergangenen Jahre durch den Tod abberufenen Kameraden, deren Andenken geehrt wurde. Sodann erstattete er den Geschäftsbericht, dem folgendes entnommen fei: Der Genossenschaft gehören 206 Mitglieder an mit einer Gesamthaftsumme von 41 200 Mark. Der Gesamtumsatz betrug 234 213 Mark, das sind 13 000 Mark mehr als im Vorjahre. Der Warenumsatz belief sich auf 50 550 Mark und liegt um 2000 Mark höher als im Vorjahr. An Düngemitteln wurden 2476 Zentner, an Futtermitteln 812 Zentner, an Saatgut 120 Zentner und an Brikett 1900 Zentner geliefert Von der Genossenschaft wurden 2100 Zentner Getreide abgenommen. Die Bilanz, die von Rechner Ranft bekanntgegeben wurde, schloß mit 16 000 Mark ab. Die Unkosten beliefen sich huf 3431 Mark, Es wurde beschlossen, 3 v. H. Rückvergütung an dis Mitglieder zu gewähren und den Rest des Reingewinns dem Reservefonds zuzuschreiben. Im Der« lauf der Versammlung wurde dazu aufgefordert, von der durch die Genossenschaft beschafften Saat- gutreinigungs- und Beizanlage, wie auch von dem neuen Bindermäher zu gegebener Zeit eifrig Gebrauch zu machen. Dem Vorstand und dem Aus- sichtsrat wurde für ihre mustergültige Arbeit Dank und Entlastung zuteil. Das satzungsgemäß ausscheidende Vorstandsmitglied H. Spaar und die Aus- stchtsratsmitglieder H. Lindenstruth und H. Damm wurden wiedergewählt. Ortsbauernführer Hermann forderte zu genossenschaftlicher Treue auf. Dann wies er seinerseits auf die Notwendigkeit der Verwendung des besten Saatgutes und die Pflicht der Beizung hin. Direktor Schwalb sprach außerdem über Fruchtkrankheiten und deren Bekämpfung durch die Beizung.
= Obbornhofen, 29. März. Die NS.-Ge« meinschaft „Kraft durch Freude" veranstaltete im Saale des Gastwirts Hensel zwei ibcaMwz/' sührungen. Am Nachmittag wurde den Kindern ein Märchenspiel gezeigt, am Abend gelangte das Lustspiel „Der Frontgockel" durch das Darmstädter Volkstheater zur Aufführung. Die Vorstellungen waren sehr gut besucht. Die Darsteller ernteten reichen Beifall.
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