Spaniens Oevisenquelle.
Der wehrwirtschastlicke Wert von Almaden.
Das Quecksilber, aus Zinnober gewonnen, wird hauptsächlich zur Herstellung des Knallqueck- silbers benutzt, eines hochbrisanten Sprengstoffes, der für Kartuschen, Patronen usw. benutzt wird und nicht ersetzbar ist Dagegen ist der Verbrauch für Thermometer und in der Pharmazie usw. geringfügig. Dieser wehrwirtschaftliche Wert des Quecksilbers, das in Spanien in den altberühmten Gruben von Almaden gewonnen wird, die sich jetzt in Francos Hand befinden, wird ergänzt durch sein seltenes Vorkommen. Quecksilber wird außer in Spanien nur noch in Italien gewonnen und in geringerem Maße auch in den USA und in Mexiko. Mit dem Besitz von Almaden hat General Franco also eine sehr wertvolle Deoisenquelle in der Hand. Die Bergwerke von Almaden, deren Ausbeutung schon von den alten Romern und im ausgehenden Mittelalter von den Augsburger Fuggern vorgenommen wurde, sind verstaatlicht. Quecksilber wird
m London gehandelt, und zwecks Aufrechterhaltung der Preise hatten die Spanier und Italiener ein Quecksilberkartell, den „Mercirio Europeo", ins Leben gerufen, das 88 v. H. der Erzeugung kontrollierte, aber bei Ausbruch des spanischen Bürgerkrieges gekündigt wurde. General Franco hat erklärt, daß fetzt dieses Kartell wieder in Kraft treten würde.
Während der Bürgerkriegszeit hat Italien seine Quecksilberproduktion erheblich gesteigert. Die italienischen Quecksilbergruben liegen bei Jdria in der italienischen Provinz Görz und am Monte Amiata etwa in der Mitte zwischen Rom und Florenz. Die spanischen Gruben bei Almaden liegen an der nördlichen Abdachung der Sierra Morena in der Provinz Ciudad Real etwa 80 Kilometer Westsüdwest- lich der gleichnamigen Stadt. Der Erzgang liegt in einem sandsteinamgen Quarzitzug, der drei 2lbern enthält. Diese Quecksilbergruben sind trotz des jahr
tausendealten Abbaus unerschöpflich, denn man ist erst 375 Meter tief vorgedrungen, während der Quecksilbergehalt nach der Tiefe zunimmt. Der Durchschnittsgehalt an Quecksilber beträgt in Almaden durchschnittlich 8 v. H., aber es gibt auch Gänge, die 14, ja 20 v. H. enthalten. Während die sonstigen Quecksilberlagerstätten der Welt durchschnittlich nur 0,5 bis 0,6 o. H. Quecksilber führen Das Quecksilber wird nach einem verhältnismäßig einfachen bergmännischen Verfahren gewonnen, und zwar an Ort und Stelle aus der Schwefeloer- bindung Zinnober. Es wird in Stahlflaschen, die 34,5 Kilogramm Inhalt haben, versandt. Im vorletzten Jahre des italienisch-spanischen Quecksilberkartells lieferte Spanien 33 559, Italien 28196 und Nordamerika 17 518 solcher Flaschen. Der Durchschnittpreis des Quecksilbers ist etwa 5 Mark das Kilogramm. Während des Bürgerkrieges hatten die bolschewistischen Machthaber die Bergwerke von Almaden als Deoisenquelle benutzt, aber die bolschewistische Zerrüttung ließ vor allem in den letzten Monaten die Erzeugung verfallen, sodaß seit Ende Januar die Quecksilberpreise in London nicht weniger als fünfmal erhöht werden mußten. Der deutsche Quecksilberverbrauch wird hauptsäch
lich in Italien gedeckt. Ein altes Quecksilberberg, werk befindet sich bei der alten Bergwerks- und Geigenstadt Schönbach im Erzgebirge. Das Zinn-, Ocker- und Quecksilberbergwerk dort lag seit Jahrhunderten still, und man ist jetzt bestrebt, es wieder zu erschließen. Die Untersuchungen und Vermessungen sind seit Anfang dieses Jahres im Gange.
Rote Horden plünderten den Sscorial.
Bilbao, 29. März. (DNB.) Nun werden auch Einzelheiten bekannt über die Plünderung des berühmten Escorial, der seit Philipp II. den spanischen Königen als Grabstätte diente. Die Roten raubten alle Gemälde der spanischen M e i st e r, unter denen sich auch Werke von Greco und Velazquez befinden. Man nimmt an, daß alle Kunschschätze ins Ausland gebracht wurden. Sämt- liche goloenen und silbernen Meßgeräte des Klosters sind ebenfalls verschwunden. Die Königsgräber wurden von den Bolschewisten größtenteils geschändet und zerstört.
Bilder von der letzten großen Offensive Francos.
Soeben trafen die durch Sonderflugzeug übermittelten Bilder des im Kriegsgebiet weilenden Scherl-Bildberichterstatters Dr. Franz von der letzten nationalspanischen Offensive bei Toledo ein, die am Morgen des 28. März begann. linke Aufnahme wurde von einem Beobachtungsstand gemacht und zeigt im Kampfgebiet vorgehende nationalspanische Sturmkolonnen. Im Vordergrund erkennt man deutlich die Wirkung des nationalspanischen Sperrfeuers. — Die rechte Aufnahme zeigt Panzerwagen und Kavallerie kurz vor dem Angriff. (Scherl-M.)
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Gautag Heffen-Naffau 1939.
Am 3. und 4.3uni 1939 marschiert die NSDAP, mit allen Gliederungen und augeschlossenen Verbanden in der Gauhauptstadt Frankfurt a. 211. zum diesjährigen Gautag aus. Die Vorbereitungen lassen bereits erkennen, daß der Gautag 1939 alle voran- gegangenen Gautage an Teilnehmerzahl bedeutend übertreffen wird. Für alle verbände, Vereine usw. ist es zweckmäßig, schon jetzt darauf bedacht zu sein, zwischen dem 15. Mai und dem 16. Juli 1 939 mit keinerlei größeren Veranstaltungen vor die Oeffentlichkeil zu treten.
Kameradschaft der Nation.
Alfred Rosenberg über d as neueErziehungs- ideal im Sport der Jugend.
Berlin, 29. März. (DNB.) Vor 600 Leibeserziehern der Hitler-Jugend, die zu einem Lehrgang in die Reichsakademie für Leibeserziehung auf dem Reichssportfeld in Berlin einberufen worden sind, sprach Reichsleiter Alfred Rosenberg über die politische Aufgabe der Leibeserziehung. Es gilt durch die Weckung der gesunden Lebensinstinkte und durch Entfaltung der natürlichen Körperkräfte entgegen allen Vorurteilen und falschen Anschauungen oergangener Jahrhunderte e i n neues Schönheitsideal zu prägen, das unserer Erkenntnis von der unlöslichen Einheit vonKörper, Geist und Seele entspricht und einen neuen Typ kraftvoller Männlichkeit und schönen Frauentums schafft, wie es in unserer Jugend bereits vielen Millionen zum Erlebnis zu werden beginnt. Daneben steht die große Aufgabe, durch die Leibesübungen alle mutigen und einsatzfreudigen Menschen zu mobilisieren, so wie die Bewegung vom ersten Tag der Kampfzeit an die Mutigsten aufgerufen hat. Schließlich aber soll neben der Leistung im sportlichen Wettkampf als härtestem Ausleseprinzip die Kameradschaft der Jugend in einer edlen und sauberen Haltung sich bewähren. „Wer sich in den Leibesübungen erprobt hat, wird sein Höchstes auch im Leben einsetzen und dafür sorgen, daß es niemals mehr in unserem Volke satte Bequemlichkeit und Feigheit gibt", faßte Alfred Rosenberg diese Gedanken zusammen. Er richtete an die jungen Leibeserzieher den dringenden Ausruf, die Sportkameradschaft der Jugend hinüberzutragen ins berufliche und politische Leben und sie zur Kampfkameradschaft deraanzen Nation zu machen. Davon hänge der Erfolg der für Jahrhunderte bestimmten nationalsozialistischen Revolution ab.
Reichsorganisationöleiter Dr. Ley empfängt die Wirtschastsführer.
Berlin, 29. März. (DNB.) Mittwochabend gab Reichsorganisationsleiter Dr. Ley im NS.-Gernein- schaftshaus Kraft durch Freude einen Empfang für die führenden Männer der deutschen Wirtschaft. Der Reichsorganisationsleiter und Frau Ley konnten die Leiter aller Reichswirtschaftsgruppen sowie zahlreiche Mitglieder des Generalrates der deutschen Wirtschaft mit ihren Damen begrüßen. Ferner nahmen an dem Empfang der Geschäftsführer der DAF.-Hauptamtsleiter Marrenbach, Stabsleiter Simon und mehrere Hauptamtsleiter der Reichs- leitung sowie sämtliche Leiter der Fachämter der Deutschen Arbeitsfront und endlich eine Reihe namhafter Künstler der großen Berliner Bühnen teil Unter den Anwesenden sah man u. a Generaldirektor Wisselmann, Generaldirektor Dr. Bögler, Generaldirektor Tengelmann, Handelskammerpräsident
Stöhr, Gauleiter Schwede-Coburg, Dr. Franz Hey- ler, Direktor Dr. Otto Fischer, den Generalbevollmächtigten für das Kraftfahrwesen, Oberst v. Schell, und von den Künstlern den Komponisten Paul Linke, Carla Spletter von der Staatsoper und andere mehr. Der Abend gab Dr. Ley und seinen Gästen Gelegenheit zu einem regen Gedankenaustausch über die gemeinsamen Arbeitsgebiete. Ein ausgezeichnetes künstlerisches Programm fand die freudige Zustimmung der Gäste.
Der Führer beglückwünscht Iran von Gckiröder.
Berlin, 29. März. (DNB.) Der Führer hat der an dem Aufbau der NS.-Volkswohlfahrt hochverdienten Frau Eva von
NSG. Aus Anlaß der 5. Reichsnähr- standsausstellung vom 4. bis 11. Juni in Leipzig wendet sich Landesbauemführer Dr. Wagner mit nachstehendem Ausruf an die h e s f e n - n a s s a u i s ch e Bevölkerung, vor allem an das Landvolk: Nach zweijähriger Pause, die durch das starke Auftreten der Maul- und Klauenseuche verursacht war, findet in der Zeit vom 4. bis 11. Juni 1939 in Leipzig d i e 5. Reichsnähr- ftandsausftellung statt. Sie ist dieses Mal Sammelpunkt für alle fortschrittlichen Lei ft ungen Großdeutschlands auf dem Gebiet der Tierzucht und des Pflanzenschutzes, der Landmaschinenindustrie und des ländlichen Gewerbes und zugleich Schulungsstätte für alle zukünftigen Ausgaben des Bauerntums.
So wie sich die Arbeit der Erzeugungsschlacht von Jahr zu Jahr vertieft und in ihrer Breitenwirkung ausgedehnt hat, wächst auch die Bedeutung der Reichsnährstandsausstellung. Allein ihre Ausdehnung in Leipzig mit 50 ha übertrifft oie Fläche des Ausstellungsgeländes von München um 10 ha. An 200 Ausstellungstieren können Hunderttausende Bauern, Landwirte und Landarbeiter die gesteigerte Leistung der deutschen Tierzucht erkennen und aus vielen Lehrschauen für ihre Betriebsführung und Arbeit Nutzen ziehen. Die bisher arößte Maschinenlehrschau mit 15 000 Quadratmeter Ausdehnung und mit etwa 10 000 Maschinen und Geräten der neuesten Art wird
B e r l i n, 29. März. (DNB.) Im Haus der Flieger sand ein Empfang des Wirtschaf tsrates der Deutschen Akademie statt, bei dem der neugewählte Präsident der Deutschen Akademie, der bayrische Ministerpräsident Ludwig Siebert einen Vortrag über das Thema „Wirtschaft, Finanzen und Recht im neuen Deutschland" hielt. Er ging davon aus, daß der Nationalsozialismus ein wirtschaftliches und soziales Trümmerfeld bei der Machtübernahme vorfand, und zeigte wie der Gemein- schaftsgedanke, der rangmäßig vor den Nutzen des einzelnen bei Wahrung der freien Unternehmerinitiative und des fairen ßeiftungsmett»
Schröder vom Hauptamt für Volkswohlfahrt zu ihrem 60. Geburtstage fein Bild mit persönlicher herzlicher Widmung überreichen lassen. Ferner haben der Stellvertreter des Führers Rudolf Heß, der Berliner Gauleiter Reichsminister Dr. Goebbels, Reichsaußenminister von Ribbentrop, Reichsminister Dr. Lammers, die Gauleiter Koch und S a u ck e l und mit ihnen noch viele Parteigenossen aus der Kampfzeit zu diesem Tage Frau von Schröders gedacht. Reichsminister Dr. Goebbels dankte in einem herzlich gehaltenen Schreiben Frau von Schröder für die immertätige unermüdliche Mitarbeit, die sie ihm im Gau Berlin und der gesamten volksfürsorgerischen Arbeit der Partei immer habe zuteil werden lassen. Sie habe sich damit ein großes Verdienst, um die Bewegung erworben.
den Besuchern die Maßnahmen der Arbeitsentlastung in Haus, Hof und Feld zeigen.
Auch die Grunderkenntnisse nationalsozialistischer Volkspolitik und die Bedeutung des Bauerntums als Blutsquell der Nation wird die Ausstellung in diesem Jahre, ausgerichtet auf die großen politischen Fragen der Gegenwart, noch erschöpfender behandeln. Wer die Ausstellung besucht, wird nicht nur durch den Anblick von Tieren und Erzeugnissen mit Stolz von den beruflichen Leistungen des deutschen Landvolks Kenntnis nehmen, er wird auch durch die Vorführungen der Landjugend viel Freude an dem Können der prächtigen Jungen und Mädel erleben und in der Achtung bäuerlicher Blutswerte gestärkt werden. Nicht zuletzt dürfte das Reit- und Fahrturnier im Großen Ring mit feinen reichhaltiaen Schaunummern größtes Interesse bei allen Besuchern finden.
Damit gewinnt die Reichsnährstandsausstellung nicht nur Bedeutung als große Lehrschau des Landvolkes, sondern, sie wird auch ein Mahnmal der völkischen Grundsätze des Nationalsozialismus. Ihr Besuch muß dem Städter ebenso wichtig sein wie dem Bauern. Sie steht inmitten des gewaltigen Geschehens einer großen Zeitwende und wird in ihrem Aufbau, in allem, was sie dem Besucher bietet, dieser Bedeutung entsprechen. Daher gilt für Stadt und Land dieselbe Parole: Besucht die 5. Reichsnähr- standsausstellung in Leipzig!
bewerbes gefetzt ist, eine starke Triebkraft für den Neuaufbau der Wirtschaft geworden ist. Wie aus der Wirtschaftsnot eine neue Wirtschafts- g e f i n n u n g, sei zur gleichen Zeit aus der früher bestehenden Rechtsnot das neue Recht entftan- den. Der Ministerpräsident befaßte sich auch mit Fragen der Währung. Er erwähnte dabei Zahlen, die für einen Vergleich der Erweiterung der nationalen Produkt«! on und Bevölkerung mit dem Zahlungsmittelumlauf aufschlußreich waren. Er bezifferter den Zahlungsmittelumlauf für 1933 mit 5,5 Milliarden, 1938 im März 7,6 Milliarden, 1938 September 10,2 Milliarden, 1938
Lehr- und Leistungsschau des deutschen Landvolkes.
OerLandesbauemführer rüst zum Besuch der 5. Reichsnährstandsausstellung auf
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irisch ast, Finanzen und Recht
im neuen Deutschland.
Ein Dortrag des neuen Präsidenten der Deutschen Akademie.
Oktober 9,86 Milliarden Reichsmark. Zahlen über den Wert der Produktion im Altreich beweisen für die gleiche Zeit den unvergleichlichen Leistungsaufschwung der nationalen Arbeit, der die landwirtschaftliche Produktion feit 1933 von 8,7 auf 12,6 Milliarden und die industrielle Produktion von 40 Milliarden auf rund 85 bis 90 Milliarden erhöht hat. Heber die Höhe der kurzfristigen Kredite seien zum Teil phantastische Zahlen kolportiert worden. Berücksichtige man, daß in den fünf Jahren von 1933 bis 1938 die Steuereinnahmen des Reiches allein um mehr als 26 Milliarden Reichsmsr/Erstiegen find, daß im Wege der Konsolidierung etwa 12 Milliarden gewonnen wurden und daß im gleichen Zeitraum die Einsparungen an Arbeitslosen- oersicherungszahlungen ebenfalls etwa 8 Milliarden Mark betragen, fo ergebe sich hieraus ohne weiteres, daß die kurzfristige Kreditbeanspruchuna für ein Volk von der Größe und Produktionskraft Deutschlands keineswegs übermäßig gestiegen ist.
Oie Gicherung der kirchlichen Versorgung.
Wie das Nachrichtenbüro deutscher Zeitungsoerleger mitteilt, hat der Präsident des Evangelischen Oberkirchen- rats drei Verordnungen erlassen, die die Ver- setzung von Geistlichen aus dienstlichen Gründen, die Besetzung von Pfarrstellen durch die Kirchenbehörde und die Sicherungder kirchlichen Versorgung der Gemeindeglic- der behandeln. Die erste Verordnung bestimmt, dah ein in einem Gemeindepfarramt fest angestellter Geistlicher auch gegen seinen Willen in ein anderes Pfarramt versetzt werden kann, wenn dies wegen Aufhebung oder Stillegung einer Pfarrstelle oder wegen Verbindung des Pfarramts mit dem einer Nachbar gemeinde oder im Zusammenhang einer planmäßigen Ansetzung der pfarramtlichen Kräfte erforderlich ist, ferner, wenn ihm eine gedeihliche Führung seines Pfarramts in feiner Gemeinde nicht mehr möglich ist oder die Wahrung der Ordnung in der Gemeinde es verlangt. Nach der zweiten Verordnung kann der Evangelische Oberkirchenrat die Besetzung einer Pfarrstelle in Anspruch nehmen, wenn es im Interesse der Kirche dringend erforderlich ist. Dieser Fall ist u. a. auch gegeben, wenn berechtigten Ansprüchen auf geistliche Del' sorgung in einer Kirchengemeinde sonst nicht ent* sprachen werden kann, ferner, wenn die Besetzung durch die Kirchenbehörde im Zusammenhang einer planmäßigen Ansetzung der pfarramtlichen Kräfte und einer verantwortungsvollen Ausnutzung der vorhandenen Finanzmittel erforderlich ist, Diesi letztere Bestimmung ist besonders für die kleinen Pfarr- stellen auf dem Lande von Bedeutung.
Die Verordnung zur Sicherung Der kirchlichen Versorgung der Gemeindeglieder bestimmt, datz jedes Gemeindeglied das Recht hat, für einzelne Amtshandlungen, für Den kirchlichen Unterricht oder für feine gesamte kirchliche Betreuung einen anderen als den zuständigen G ei ft' lich en zu wählen. Die kirchlichen Räume, Einrichtungen und Geräte sind für Amtshandlungen des erwählten Geistlichen in gleicher Weife Z"k Verfügung zu stellen wie für Amtshandlungen des zuständigen Geistlichen. Nach der Verordnung ist weiter, wenn Gemeindeglieder aus einer Kirchengemeinde ober aus den Gemeinden eines Pfarrbezirks das Heberlassen kirchliche Räume und Einrichtungen für einzei Veranstaltungen kirchlicher Art außerhalb der a Seinen Gottesdienste und regelmäßigen
ungen der Kirchengemernde beantragen, rag stattzugeben, wenn er nach der
Beteiligten und nach der Art der begehrten Rau und der geplanten Veranstaltung sachlich begrün


