Ausgabe 
30.1.1939
 
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ter Kundt, rief die Studenten auf, durch ihre Leistungen sich der Ehre würdig zu erweisen, Re­präsentanten des neuen deutschen Geistes in einem von fremden Völkern bewohnten Raume zu sein. Gaustudentenführer Dr. Meckel überreichte dem Reichsstudentenführer dasSchwert der Prager Studentenführung vom Jahre 1848". Reichsstuden­tenführer Dr. Scheel überbrachte der Prager Stu­dentenschaft die Fahne der ersten Hochschulgruppe des Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbun- des in Prag. Er erklärte, es müsse die größte Ehre für jeden Deutschen sein, in Prag lehren und lernen zu dürfen. Mit den Liedern der Nation fand die Feier ihren Ausklang.

Eine Mitteilung an die deutsche Sesandtschast in Prag.

Berlin, 28. Jan. (DNB.) In Verfolg der zwi- schen dem deutschen Reichsminister des Auswärtigen, von Ribbentrop, und dem tschechoslowakischen Minister für auswärtige Angelegenheiten, Dr. Chvalkovsty, in Berlin stattgefundenen Be­sprechungen hat das tschecho-slowakrsche Ministerium für auswärtige Angelegenheiten der deutschen Ge­sandtschaft in Prag am 28. d. M. durch eine Verbal­note mitgeteilt, daß die NSDAP, und ihre Gliederungen auf dem Gebiete der Tschecho- Slowakei ihre Tätigkeit im Sinne der von dem Lei­ter der Auslarckisorganisation der NSDAP., Gau­leiter Staatssekretär Bohle, erlassenen Richtlinien unbehindert ausüber kann.

Vereidigung der GA. im Gudetenland.

Reichenberg, 29. Jan. (DND.) In Aussig fand am Sonntag in Anwesenheit des Stabschefs der SA. Viktor Lutze und des Gauleiters Konrad Henlein die feierliche Vereidigung der SA. des Sudetenlandes statt. Nachdem der Stabschef die Front des Ehrensturmes der StandarteFelüherrn- halle" abgeschritten hatte, übernahm er auf der Tribüne die Sturmfahnen des Sturmes 4/42 und übergab sie dem Sturmführer. Im yleichen-Augen­blick übergaben in der Kampfbahn die Sturmführer die Sturmsahnen ihren nunmehrigen Trägern. Unter den feierlichen Klängen des Liedes vom guten Kameraden senkten sich dann die Fahnen zur Toten­ehrung. Dann sprach Gauleiter Konrad Henlein. Wir wissen aus unserer 20jährigen Leidensgeschichte, was es heißt, treue Kameraden zu fein, und der Führer wird sich stets auf euch verlassen können. Als Sudetendeutsche habt ihr eine stolze Vergangen­heit, ihr tragt aber auch für die Zukunft die Ver­pflichtung in euch, tüchtig, treu und tapfer zu sein. Die Vereidigung begann.

Der Ehrensturm der StandarteFeldherrnhalle" präsentierte das Gewehr. Die Männer der SA. leisteten den Eid. Stabschef Lutze führte dann in einer Ansprache aus: Zum ersten Male stehe ich vor einer geschlossenen Abteilung von SA.-Iührern und Männern der neuen Gruppe Sudeten. Es ist symbolisch, daß ich euch heute eine Fahne übergebe. Sie erinnert uns an einen Tag vor 19 Jahren, da ein unbekannter Mann einer kleinen Gruppe von Männern ebenfalls eine Flaage in die Hand gab, die er für feine Bewegung selbst ent­worfen hatte. Damals in München forderte er die Hand jedes einzelnen darauf, daß diese Flagge ein­mal die Flagge des deutschen Volkes und Deutschen Reiches werde. Nun ist diese Fahne wirklich das Symbol des neuen Deutschen Reiches. Ihr habt sie jetzt übernommen. Euer Glaube hat gesiegt, weil er der Glaube unserer Fahne war. Es ist eure heiligste Verpflichtung, diesen Glauben nie preiszugeben.

Dem Gedenken

Hans Hohlfelders.

Die Artamanen-Bewegung Vorkämpfer gegen die Landflucht.

Friedrich Schmidt, Stellv. Gauleiter, Leiter des Hguptfchulungsamtes der NSDAP., 1. Bundes­kanzler des BundesArtam"; Heinrich Himm­ler, Reichsführer ff, ehemaliger Gauführer des BundesArtam"; R. Walther Darrs, Reichs- bauernführer und Baldur von Schirach, Reichsjugendführer, haben am 28. Januar die Pa­tenschaft über die Grabstätte Hans Hohlfel­ders in Halle übernommen und veröffentlichen dazu folgende Erklärung:

Die Artamanen-Bewegung hat in den Jahren des inneren Verfalls in Deutschland einen Weg der Gesundung begonnen. Ohne Zwang führte sie seit dem Jahre 1924/25 junge deutsche Menschen oller Berufe und ohne Unterschied von Geburt und Herkommen dem Lande und dem Bauern­tum zu. In Gruppen und auf Einzelstellen ver- richtete diese Jugend die bis dahin in Deutschland kaum geachtete und häufig verachtete Landarbeit.

In den Reihen der Artamanen wurde zum ersten Male in Deutschland der Gedankendes frei- willigen Arbeitsdienstes Wirklichkeit.

Der Landdienst der Hitler-Jugend ist aus der Artamanen-Bewegung entstanden und be- deutet praktisch die Fortführun g'ihres Weges. Zehntausende Kameraden der Hitler-Jugend arbei­ten heute als Landdiensller bei den Bauern und Landwirten aller deutschen Gaue. Sie wurden dem Bauerntum eine unentbehrliche Hilfe. Tausende des auf diese Weise dem Bauerntum nahe gekommenen Jungen und Mädel blieben fürdauerndin d e r L a n d w i r t s ch a s t. Der schleichenden Krank- hett der Landflucht widersetzte sich die deutsche Jugend in der Artamanen-Bewegung und heute im Landdienst der Hitler-Jugend aus eigener Kraft.

Dor nunmehr 10 Jahren, am 80. Januar 1929, verstarb an den Folgen eines im Dienst erlittenen Motorradunfalls der damalige Bundeskanzler des BundesArtam", Pg. Hans Hohlfelder. Im Gedenken an ihn, der ein einfacher, natürlicher Mensch und unermüdlicher Nationalsozialist war haben wir uns entschlossen, die Patenschaft über tue sich im Gertrauden-Friedhos in Halle be- findliche Grabstätte des Verstorbenen zu über­nehmen. Als alte Kameraden von Hans Hohlfelder ist uns das eine selbstverständliche Pflicht Darüber hinaus aber sind wir der Auffassung, daß nur durch den einheitlich ausgerichteten Einsatz aller jungen und aktiven deutschen Kräfte der Landflucht qe- steuert werden kann. In diesem Sinne ist für uns die Uebernahme der Patenschaft über die Grab­stätte des Pg. Hans Hohlfelder zugleich auch eine Verpflichtung zur weiteren gemein­samen Arbeit im Sinne des einstmals von den Artamanen begonnenen Weges.

Die Wacheil Über die Konzenirationslager.

Oer Reicksführer ff sprach am »Tag der Polizei''.

B e r l i n, 28. Jan. (DNB.) Der Reichsführer ff und Chef der deutschen Polizei Heinrich Himmler hat zumTag der deutschen Polizei" eine Rund- sunkansprache gehalten, in der er u a. ausführte: Die deutsche Polizei wurde nach dem Willen des Führers bei der Heimholung der Ost­mark und des Sudetengaues mit Wehr- macht und ff an vorderster Stelle eingesetzt. Die Polizei der Ostmark war am Ende des Jahres 1938 nach dreiviertel Jahren aufgebaut und organisiert, die Polizei des Sudetenlandes wird es im Ablauf des ersten Vierteljahres 1939 sein. Neue Auf­gaben wurden dem Bereich der deutschen Polizei eingefügt. Die Technische Nothilfe, die Feuerwehren und die Freiwilligen Feuerwehren wurden als Katastrophenpolizei, Feuerpolizei und Feuerhilfs­polizei unterstellt und sehen einer einheitlichen straf­fen und menschensparenden Organisation entgegen. Es ist uns gelungen, auf dem menschenmordenden Gebiet des Verkehrsunfalles wieder ein Stück weiterzukommen. Die Todesziffer des Jahres 1937 war trotz erheblicher Ausweitung der Motori­sierung geringer als die des Jahres 1936. Die Todesziffer des Jahres 1938 war noch einmal um ein Kleines geringer als die des Jahres 1937 und 1936, trotz nochmaliger erheblicher Vermehrung der Kraftfahrzeuge. Mit diesen Erfolgen stehen wir je­doch erst im ersten Teil dessen, was wir erstreben.

Wir haben in den vergangenen Jahren alle die asozialen Elemente, die so und so oft mit dem Gesetz in Konflikt kamen, immer wieder die­selben Verbrechen begangen hatten, sich vor jeder Arbeit gewohnheitsmäßig drückten und in einem Staat, in dem jeder Arbeit haben kann, herum­faulenzen und betteln, aufgelesen und in die Konzentrationslager übergeführt.

Ich darf bei dieser Gelegenheit in aller Offenheit über die Konzentrationslager ein Wort sagen. Ich weiß, wie verlogen und wie töricht ge­rade das Ausland über diese Einrichtung schreibt, erzählt und lästert. Das Konzentrationslager ist sicher­lich wie jeder Freiheitsentzug eine scharfe und strenge Maßnahme. Harte, neue Werte schaffende Arbeit, ein geregelter Lebenslauf, eine unerhörte Sauber­keit im Wohnen und in der Körperpflege, ein tadel­loses Essen, eine strenge aber gerecht« Behandlung, die Anleitung, Arbeit wieder zu erlernen um) Fähigkeiten handwerklicher Art dazuzugewinnen, sind die Methoden der Erziehung. Die Devise, die über diesen Lagern steht, lautet: Es gibt einen Weg in die Freiheit. Seine Meilensteine heißen: Gehor­sam, Fleiß, Ehrlichkeit, Ordnung, Sauberkeit, Nüch­ternheit, Wahrhaftigkeit, Opfersinn und Liebe zum Vaterland.

Auf jeden Fall wurde durch dieses rigorose Vor­gehen gegen das kriminell« Verbrechertum erreicht, daß auch im vergangenen Jahr di e Gesamt­zahl der Verbrechen krimineller Art im deutschen Volk um weitere 7 v.H. abge­nommen hat. Die neue deutsche Polizei weiß aber, daß die größere Ausgabe im positiven Er- ziehen, im Gewinnen der Menschen zur Mitarbeit des einzelnen und im Vertrauen der Bevölkerung zu erfüllen ist. Auch dieser Tag der Polizei wird wie alle fünftigen Tage unter der Parole stehen: Die Polizei, dein Freund, dein Helfer! Die natio­nalsozialistische deutsche Polizei ist stolz, auch im kommenden Jahr Diener der deutschen Volksge­meinschaft und ein anständiger, uneigennütziger Freund und Helfer eines jeden deutschen Menschen zu fein.

Dr. Kurz, Dr. Mentzel, UUmann, Wander, Jllgner, Manger, Dr. Meerwald, Pister, Schwiering, Spie, gel, Freiherr von und zu Peckelsheim, Steiner, Dr. Brustmann, Hausleiter, Dr. Höhn, Klingemann, «now, Dr. Ramsperger, Sohst, Tesmer, Daß-

r. Seyffert, Ballauff, Jüttner, Krüger, von Paris, Scheider, Freiherr von Montignh, König, Peter, Freiherr von Oeynhausen,Goudet, Rüdiger, Asmus, Dr. Ohnacker, Lohmann, Dr. Reitter.

3m RSKK.

Berlin, 30. Jan. (DNB.) Zum 30. Januar 1939 hat der Führer folgende Beförderungen und Ernennungen im N2KK. ausgesprochen: Zu NSKK. - Obergruppenführern: Gruppen­führer Höfle, Inspekteur für Ausbildung des NSKK., die Gruppenführer Gauleiter Gröhe, Rover, Simon, Stürtz, Robert Wagner, Weinrich: zu NSKK.-Gruppenführern: die Brigade­führer Ritter von Denk, Chef-Stabsführer des NSKK., und Nord; zum NSKK.-Sanitäts- Gruppenführer: den Sanitäts-Brigadeführer Riedmeier, Chef des Sanitätsamtes des NSKK.; zu NSKK. - Brigadeführern: die Ober­führer Hadamovsky, Hille, Jost, Köbele, Kwalo, Ruland. Ernannt wurden: Zum Führer der NSKK.-Motorgruppe Berlin: NSKK.-Brigadeführer von Aulock; zum Führer der NSKK.-Motorgruppe Thüringen: NSKK.-Brigadeführer Barch.

3m NSM.

Berlin, 30. Jan. (DNB.) Der Korpsführer des NS.-Fliegerkorps hat befördert: Den NSFK- Verwaltungs-Oberführer Schröder, Derwaltungs- amtschef im Stabe des Korpsführers, zum NSFK.- Verwaltungs-Brigadeführer und den NSFA.-Stan- dartenführer S e y b a n d , Führer der Reichsschule für Motorflugsport in Karlsruhe, zum NSFK- Oberführer.

3n der Hitlerjugend.

Berlin, 30.Jan. (DNB.) Der Führer beför* bcrte Hauptbannführer Schulte, Gebiet Thüringen,

zum Gebietsführer; die Gauführerinnen Hilde Meer

Ritter von Epp

sprachen in München.

des

Die deutsche beilegen kann, so, wie es in der Erklärung, die von (W.rtn __ cm.?.. .f.......i < . v

Beförderungen zum 30 Januar

Dr. den

einer Planung nach Menge, Zeit und Dringlichkeit sowie nach dem Raum überwunden werden. Die

nicht auf Jahre hinaus auf höchste Touren laufen, ohne Schaden zu nehmen. Des­halb vertrat Generalmajor Thomas die Auffassung, daß z. B. eine 6 0 stündige Arbeitswoche auf die Dauer zu einem Leistungsrückgang und zu einer Minderung der Arbeits - f r e u d i g k e i t führen müßte. Generalmajor Tho­mas betonte zum Schluß, daß die Wehrmacht als der größte Auftraggeber der Wirtschaft auch das größte Interesse an der Lohn- und Preis­entwicklung hat und auf deren Stabilität erhebliches Gewicht legt. Er wandte sich scharf ge­gen die Konjunkturlöhne.

Reichsleiter General Ritter von Epp behan­delte die Notwendigkeit der Rückgabe unserer Kolonien vom polittschen und wirtschaftlichen Standpunkt aus. Unsere Wirtschaft steht heut« unter dem hohen Befehl der Leistungssteigerung. Alles, was menschenmöglich ist, die Leistung in der Pro- duktion durch Intensität zu steigern, wird geschehen. Daneben zeigt die Erfahrung, daß Intensität eine Grenze hat und daß eine weitere Steigerung der Leistungen nur dann möglich ist, wenn man die Basis erweitern kann, also extensiv die Roh. stoffqu eilen und die Zahl der Arbeits- krafte vermehren kann. Deutschland bedarf darum dringend der Ergänzung seiner heimischen Wirt­schaftskräfte durch Kolonien.

An Hand von Beispielen zeigte der Reichsleiter, daß unsere überseeischen Gebiete bereits heute einen nennenswerten Prozentsatz von lebenswichtigen Rohstoffen liefern, aber nicht an uns, sondern an die heutigen Nutznießer, denen wir diese Roh- stoffe in fremder Wahrung, d. h. mit eigener Arbeitskraft bezahlen müssen. Dieser Zu- stand wird auf die Dauer unhaltbar sein, ins- besondere bei einer Verteilung der Erde, die dem heutigen Stand der politischen Macht, den geistigen Kräften der verschiedenen Völker und den wirtschaft- lichen Notwendigkeiten auf das brutalste wider- spricht. Das ewige Gesetz der Mehrung des Lebens verlangt im gleichen Maße eine Vermehrung des Raumes der wachsenden Völker, wie die natürlichen Lebensgesetze des Wirtschaftens früher oder später trotz der besten Auswege der Wiederherstellung des Gleichgewichts zustrebten. Es bedeutet ein sinnloses Ableugnen völ- kischer Lebensnotwendigkeiten, wenn man die ge­rechten Ansprüche Deutschlands in der international

Die Münchener Melkode.

Chamberlain zur internationalen Lage.

len Diskussion mit einem Angriff auf den Friedm der Welt identifiziert. Die deutsche Kolonialkorde, rung ist, abgesehen von dem lebenswichtigen Gebiet hpr 9RirHrftntt pint Slrnn« hör (V V. r « M x 1

Stabsamtswalter Malkemus.

Bei der Polizei.

kamp, Charlotte Kling, Lisa Husfeld zu Obergau- führerinnen; die Oberbannführer Kaufmann und Striewe zu Hauptbannführern; die Bannführer Böhm, Borchert, Brill, Dey. Fabigan, Kerutt, Ki­lian, Lucht, Nuß, Otten, Rogge, Siewert, Sotke, Schmidt, Stammer, Stünke zu Oberbannführern: die Verw.-Bannführer Lange und Dreblow zu Derw.-Oberbannführern.

3m Reicksarbeitsdienst.

Berlin, 28. Jan. (DNB.) Der Führer hat mit

Im folgenden kam Chamberlain auf die Auf- rüftung Englands zu sprechen, wobei er Einzel­heiten über die Verstärkung der verschiedenen Wehr­gattungen bekanntgab. England werde fortfahren, den Weg des Friedens und der Versöhnung zu be­schreiten. Gleichzeittg müsse es aber, so lange kein internationales Abkommen zur Begrenzung der Rüstungen getroffen sei, weiter seine Aufrüstung fortsetzen.

Das Echo in Rom.

Rom, 29.Jan. (Europapreß.) Die Rede Cham­berlains in Birmingham wird von den römischen (Sonntagsblättern mit Zustimmung, wenn auch nicht ohne Vorbehalte ausgenommen. In derVoce d'Jta- lia" bezeichnet Sayda dieseklare, ehrliche und gut-

Zn her SA.

28:2an. (DNB.) Der Führer und Oberste SA.-Fuhrer hat folgende Beförderungen ausgesprochen: Stab der Obersten SA.-Führuna- Zu Gruppenführern: die Brigadeführer Boetel, De£5' Schmuck; jUm Brigadeführer: der Oberführer Simon; zum Oberführer: die Standarten- fuhrer: Kolb Pohl, Biermann, Kraemer, Korth, Querfeld, Graf von der Schulenburg; zum Standar- tenfuhrer die Obersturmbannführer Huber, Einöder, Zpelsberg, Hofer, Schulze, Meyer, Blankenburg, CnyNm, Lukaschik und Suffa ferner zahlreiche Beförderungen in sämtlichen Grup- pen, darunter in der Gruppe Hessen: zum Standartenführer: Obersturmbannführer Berner

Kur Pfalz: zum Brigadeführer: der Oberführer Durem; zum Oberführer: die Standar- tensuhrer Kerth, Schönwitz; zum Standartenführer: di« Obersturmbannführer Blum, Sauer, Schmidt, Gechoffer, Henn, Gabelmann. Im Sanitäts- fuhrerkorps u. a_: Stab der Obersten SA- tVUbrung: zum Sanitats-Oberführer: Standarten- Zum Sanitäts-Obersturmbannführer: Sturmbannführer SyrL Gruxpe Hesf-n: zum

Wenn ich jetzt zurückschaue", so erklärte Chamber­lain,sehe ich weder einen Anlaß dazu, das Ab­kommen von München zu bedauern, noch sehe ich einen besseren Weg, der unter den damaligen Um­ständen hätte eingeschlagen werden können." Auch die Aussprache mit dem italienischen Regierungschef sei dazu bestimmt gewesen, die Differenzen auf dem Wege freundschaftlicher Zusammenarbeit aus dem Wege zu räumen.Wir haben diese Methode der Methode der Gewalt vorgezogen", sagte Chamber­lain.Dies bezieht sich nicht nur auf den Willen Italiens und Englands. Es bezieht sich ebenso auf den Willen Frankreichs, Deutschlands, ja auf den Willen jeder Nation in der Welt."

gliedern und Volksgenossen einen möglich st ) ohen Lebens st andard zu sichern unb um eine Geltung in der Welt stark und sicher zu fundieren. Die deutsche Wirtschaftspolitik ist ihrem Wesen nach sozialpolitisch. Denn für ie sind ja bas deutsche Volk und seine Dimensionen der Maßstab alles Handelns. Es gibt in Deutsch­land nur mehr Arbeitsbeauftragte des Volkes. Auftraggeber ist also nur das Volk. Alle anderen sind Glieder des Volkes, sind so gesehen Arbeiter an der Gesamtausgabe. So wird die Arbeit zu jener sittlichen Tätigkeit eines jeden ein­zelnen, die nur der Erhaltung der gesamten Nation dient. Das Ziel, das der Nationalsozialismus zu erreichen hat, heißt: Nationalisierung al­lerdeutschen Menschen! Die Betriebskame- radschaft und die Volkskameradschaft haben ihr tärkstes Fundament in dem gleichen Recht, das allen gegenüber angewandt wird und angewandt werden muß. So muß die Sozialpolitik von heute und die Wirtschaftspolitik ein und dieselbe Sache sein, näm­lich: die Pflicht, der Gesamtheit zu die­nen und auf der anderen Seite das Recht, das aus dem Dienst an der Gesamtheit herzuleiten ist.

Gauleiter Bürckel entwarf ein umfassendes Bild der Erziehung aller deutschen Arbeiter zu jener höhe­ren Kameradschaft, die aus diesen national­sozialistischen Wirtschaftsgrundsätzen sich entwickelt und die einer ständigen Pflege und Betreuung unter» Zogen werden müsse: Zum Ideal erziehen kann man nie ohne die reale Beweisführung, die das Leben selbst bietet, d. h. wir können nicht dem Arbeiter das Vaterland als höchste Verpflichtung darstellen, wenn wir selbst an dem Arbeiter nicht gerecht handeln, nachdem er doch selbst ein Stück von diesem Vaterland ist. So wirb die Wirtschaft au ihrem Teil mit zum verantwortlichen Erzieher des deutschen Menschen.

Generalmajor Thomas sprach über die Z u - lammen arbeit zwischen Wehrmacht und Wirtschaft. Alle Teile der großen deut­schen Wirtschaft stehen heute im Dienste der Landes- oerteidiauna. Dip Wnhftnfffnn»

Riese; zu Kriminalräten die Kriminalkommissars Böhlhoff, Boening, Moritz und Togotzes. Ferner zum Kriminalkommissar befördert 14 Kriminalin­spektoren; Oberfeldarzt Dr. Wenzel zum Oberstarzt und mit der Leitung des Staatskrankenhauses ber Polizei beauftragt.

München, 28.Jan. (DNB.) Die Tagung der Kommission für Wirtschaftspolitik fanb ihren Ab- chluß mit einer Rede bes Gauletters und Reichs- dmmissars Bürckel, ber in ebenso offener wie umfassender Weise groß gesehene wirtschafts- unb ozialpolitische Thesen entwickelte. Im National- ozialismus, so sagte er, erkennen wir keine Eigengesetzlichkeit der Wirtschaft an! Das deutsche Volk ist nicht wirtschaftlich tätig etwa um ber Weltwirtschaft willen, sondern es arbeitet und leistet den Wirtschaftsaufbau, um seine eige­nen ßebensgrunblagen z u stärken, um einen eigenen Raum und seinen eigenen Lebens­rahmen weiter zu machen, um allen seinen Volks-

bem 30. Januar 1939 beförbert unb ernannt: zum Oberstarbeitsführer ben Führer im Probedienst Pfrogner, beauftragt mit der Führung des Arbeits­gaues XXXVIISudetenland-West"; zum Oberst­arbeitsarzt den Oberarbeitsarzt Dr. Wohlgemuth, Chef des Gesundhettsdienstamtes der Reichsleitung des RAD.; zu Oberarbeitsführern die Arbeitsführer Dergin, Schuberth, Machatius, Schoener, Zimmer­mann Golditz, Hornung, Herrmann, Hewemann, Flockerzi, Rühendeck, Wähner, Falkenhagen, Frank. Leja, Deppe, Katerbau, Treiber, Schüder, Schachte- beck, Saager, Laasch, Stöckelle, Habermehl, Pfütz- ner; zu Oberarbeitsärzten die Aerzte Betttn, Kretz; zum Oberstabsamtswalter im RAD.

Samtäts-Staickartenführer: Obersturmbannführer Peters, ©nippe Süd west: zum Sanitäts-Oberführer: Standartenführer Montfort. Gruppe Westmark: zum Sanitäts-Standartenführer: die Obersturm­bannführer Hedfeld, Reichertz, Krein. Im Ver­waltungsführerkorps u. a.: Stab ber Durften SA.-Führung: zmn Verwaltungs-Grup­penführer: Brigabeführer Plesch; zum Dermal- tungs-Oberführer: die Standartenführer Holtz, von Heydenaber, HMer, Ruofs, Miller, Lingg, Wachlln.

Zn her ff.

Berlin, 30. Jan. (DNB.) Der Reichsführer ff beförderte zum 30. Januar 1939: Zu ff-Brigade- führern Cummerow, Hilgenfeldt, Knoblauch, von Mackensen, Steinbrinck, Weiß, Dr. Stuckari, Tur- ner, Börger, Jürs, Ahrens, Dr. Nieland, Lenk, Dr. Jury, Dr. Rainer;

zu ff »D b e r f ü f) r e r n : Dr. Caesar, Tschar- mann, Herrmann, von ©ottberg, Körner, Trumpf, Wendt, Maurice, Peter, Dr. Schmitthenner, Zing. ler, Haltermann, Dr. Müller, Freiherr von Ther- mann, Wemeri, Montag, ©erlach, Bachl, Rina Traupel, Kutschern;

zu ^f- Standartenführern' Kranefuß,

London, 28. Jan. (Europapreß.) Ministerpräsi- u ~v----.dent Chamberlain hielt am «Samstag in Birmingham

. W^chuft, eine Frage der Ehr e und eine Rede, in der er sich mit der internationalen J1 e 5 ?? ^steht bas, I Lage beschäftigte. Er sagte u. a.: ,Lch bin nach wie

mas klarblickende ausländische Politiker bereits in vor davon überzeugt, baß es keine Streitig- mteibisung. Di- EElWUi A« nicht'°Üf lern' «"iS

X* na* Menne, fett unh DninnN^t Rechtsverletzungen unb Greuellügen. Die beu.lche b-Zegln knnn f7 mie es Tn ber ertläruufl bie "on Krmnrht hX nrT Überwunden werden Die Forderung ist ein in sich geschlossenes Ganzes. Sie'Hitler unb mir in München unterzrichnet wurde ^be große Anforderungen mit kurzen verlangt die Beseitigung der morali^en Herab-!geschehen ist" Chamberlain stellte fest es aebe nockl HÄSÄS ä &*«,£ SS. -S'.L'L ÄS

Berlin, 30. Jan. (DNB.) Aus Anlaß Tages der nationalsozialistischen Machtübernahme sind bei der Polizei folgende Beförderungen ausge­sprochen worden: Bei ber Ordnungspolizei: Zu Oberstleutnanten ber Schutzpolizei die Majore Krampe, Schaber, Hagemann, Dolkhammer, Mon- tua, Osang, Sack, Prange, Demi; die Majoren ber Gendarmerie die Hauptleute Dorgerloh, Erxleben, Schröder; zu Hauptleutnanten der Gendarmerie 17 Oberleutnante unb zwei Genbarmerie-Jnspek- toren; zu Hauptleuten der Schutzpolizei 75 Ober­leutnante der Schutzpolizei unb zu Oberleutnanten der Schutzpolizei 134 Leutnante ber Schutzpolizei. Bei ber Sicherheitspolizei: Zu Kriminal­direktoren die Kriminalräte Dr. Baum unb Dr.