Ausgabe 
30.1.1939
 
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Vormarsch in die Pyrenäen.

Ursache jener politischen Spannung, die den eng- schleunigen. In diesem Falle fei Frai lischen Ministerpräsidenten beunruhige und in sei-1 der Lage, den Frieden Europas zu sichern.

Die Veränderungen im englischen Kabinett

Aus aller Welt

Oer Maler Alexander Kanolbt f.

wo er

einen

Wie die Tscheka in Barcelona wütete

nuari morgens LZ Grgtz»

iren Augen die englische Aufrüstungspolitlk recht- fertige.

Die brasilianische Luftwaffenkom­mis s i o n überreichte dem Reichsminister der Luft­fahrt und Oberbefehlshaber der Luftwaffe, General­feldmarschall G ö r i n g , mit Ansprachen von Oberst­leutnant de Souza e Mello Ararigboia und Fregat­tenkapitän de Amaral Savaget eine Adresse des bra­silianischen Kriegsministers. Auch der brasilianische Marineminister ließ ein besonderes Schreiben über­reichen. Generalfeldmarschall Göring hieß die Kom­mission in Deutschland willkommen und dankte für die Ehrungen.

B e r l i n, 28. Jan. (DNB.) Am 28. Januar 1939 ist der am 8. Februar 1914 geborene Josef Laib hingerichtet worden, der durch Urteil des Sondergerichts in Stuttgart vom 11.Januar 1939 zum Tode verurteilt worden war. Laib hatte in Ulm eine Kraftdroschke für eine Fahrt nach einem anderen Orte gemietet, unterwegs den Fahrer überfallen, ihn durch einen Messer­

aufheiternd, im Wesentlichen trocken, raturen um Null Grad, nachts Frost, nordöslliche Winde.

Lufttemperaturen am 29. Januar:

am 13. März zum Koordinationsminister ernannt wurde, war seine Aufgabe, die Gemeinsam-^ Leiten der Landesverteidigung beson­ders zu betreuen, die auf ihren Fachgebieten jeweils vom Kriegsministerium, der Admiralität und dem Luftfahrtministerium wahrgenommen werden. Dazu gehört im besonderen auch die Vermeidung einer unnötigen Konkurrenz bei der Vergebung von Auf­trägen für die Heeres- und Marineverwaltung sowie für die Luftwaffe. Die besondere Aufgabe Lord Chatfields, der Jnskips Nachfolger geworden ist, ist es also, die einzelnen Erfordernisse der eng­lischen Landesverteidigung aufeinander abzustimmen. Im Gegensatz zu dieser mehr ausgleichenden Tätig­keit wurde von Churchill und Genossen schon vor

Die am Internationalen Reit- und Fahrturnier in Berlin teilnehmenden fremd­ländischen Offiziere wurden im Anschluß an eine Kranzniederleaung am Ehrenmal Unter den Linden durch den Oberbefehlshaber des Heeres, Generaloberst von B ra u ch i t s ch , im Hotel Espla­nade zur Meldung empfangen. Bei dem anschlie­ßenden kameradschaftlichen Beisammensein kam in den gegenseitigen Ansprachen die Betonung der Reiterkameradschaft über die Staatsgrenzen hinweg zum Ausdruck.

Zeit in der Reichshauptstadt aufgehalten, wobei er in Abwesenheit des Reichsaußenministers von Staatssekretär von Weizsäcker empfangen wurde.

schnitt weiter vorgedrungen. An der E st r e m a - dura-Front gingen die Nationalen zum Gegen­angriff über und trieben den Feind zurück. Ein Ba­taillon Bolschewisten geriet geschlossen in Gefangen­schaft.

Kleine politische Nachrichten.

Der Führer ernannte denAbteilungslei­ter Deutsche Presse" der Presseabteilung der Reichsregierung im Reichsministerium für Dolksauf- klärung und Propaganda, Oberregierungsrat Hans Fritzsche zum Ministerialrat.

Zwei Morde und ein Taxi-!leberfall gesühnt.

Wetterbericht

Anhaltende Luftzufuhr aus Ost, die in zunehmen­dem Maße kalte Luftmassen nach Mitteleuropa an­steigen läßt, führten in der Nacht zum Montag stellenweise zu Frösten bis6 Grad. Die Tempera­turen werden langsam weiter zurückgehen, wobei nennenswerte Niederschläge jedoch nicht zu erwarten sind.

Vorhersage für Dienstag: Zeitweise

Grad Celsius, abends 1,5 Grad; am morgens 1,2 Grad. Maximum 0,2 Grad, Minimum heute nacht 0,5 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 29. Januar: abends 3,0 Grad; am 30. Jo-

Taaestempe- Oestliche bis

mittags 2,0

30. Januar:

General Franco sandte folgendes Antwort­telegramm:Der Sieg von Barcelona, der die glänzenden Operationen von Katalonien krönt, rst ein Beweis der Lebensfähigkeit der Völker, die eine Weltanschauung voller Idealismus beseelt. Als General und als Spanier bin ich.stolz darauf, unter meinen Truppen die pracht­vollen Schwarzhemden zu finden, die an der Seite ihrer spanischen Kameraden dieses Ruh­mesblatt gegen den internationalen Bolschewismus geschrieben haben. Empfangen Sie meine besten, u-v -x-- .

Glückwünsche für Ihr Weltreich sowie ergebene un^ stich und Hiebe mit einem Schlagring verletzt und

herzliche Grütze. Es. IM Stalteatf* tauM

Am frühen Tage wurde der vom Sondergericht in Stuttgart wegen Mordes, versuchten Mor­des und Verbrechens gegen das Gesetz zum Schutz des Rechtsftiedens zum Tode und dauernden Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte verurteilte Karl R e i ß i ng aus Stuttgart hingerichtet. Reißing hatte im Dienstgebäude einer Behörde in Stuttgart einen Polkzeihauptwachtmeister erschossen und zwei ^-Männer zu erschießen versucht.

Ferner wurde der am 26. März 1913 geborene Michael Krug aus Schifferstadt hingerichtet, der von dem Sondergericht in Stuttgart wegen Rechtsfriedensbruchs in Tateinheit mit Totschlag zum Tode und außerdem wegen eines Mordversuchs zu fünf Jahren Zuchthaus verurteilt worden war. Krug hatte am 17. Juli 1938 in Stuttgart bei dem Versuch, eine verheiratete Frau, mit der er ein Liebesverhältnis unterhalten hatte, zu ermorden, einen Polizeibeamten, der in Ausübung seines Dien­stes der Frau Hilfe bringen wollte, durch zwei Revolverschüsse getötet.

Don der Lokomotive erfaßt und getötet.

Der Wagen der Kurhessischen Gaufilmstelle Kassel wurde auf der Fahrt nach Tann in der Rhön bei der Bahnüberfahrt von einer Lokomo­tive erfaßt und zertrümmert. Der 24 Jahre alte Fahrer wurde auf der Stelle getötet. Eine große Anzahl Filme wurden bei dem Unglück ver­nichtet.

Fünf Personen auf der Fahrt zur Hochzeitsfeier getötet.

Ein furchtbares Verkehrsunglück ereignete sich in Osnabrück. An einer Straßenkreuzung stieß ein Personenwagen mit fünf Jnsasien, die sich auf der Fahrt zu einer Hochzeitsfeier befanden, mit einem Lastzug zusaminen. Durch den Anprall wurde der Personenwagen gegen einen Baum gedrückt und zermalmt, wobei er in Flammen aufging. Die fünf Insassen, bas Ehepaar Landwehr, der Fahrer Fritz Wessel und die beiden 17 und neun Jahre alten Brüder des Bräutigams der Hochzeits­gesellschaft Herbert und Horst G r ü n h e i m fanden Sen Tod. Von den Fahrern des Lastzuges konnte sich der eine durch Abspringen retten, während der andere mit schweren Kopfverletzungen ins Kranken­haus geschafft werden mußte. Der Anprall war so heftig, daß der dicke Baum mit den Wurzeln aus der Erde gerissen wurde. Die Schuldftage ist noch ungeklärt.

Neuer Ueberfall chinesischer Piraten auf den deutschen DampferHansa".

Der deutsche DampferHansa" wurde zum zweiten Male in der Pangsemündung von chinesischen Piraten überfallen, als er am Nordufer des Flusse's Lebensmittel für Schanghai übernahm. Als die Piraten ihre Beute, für mehrere tau­send Dollar Fleisch, im Dampfer in ihre Dschunken einluden, wurden sie vom Scheinwerfer­licht eines vorüberfahrenden japanischen Pcrtrouillen- schiffes erfaßt. Das Boot eröffnete ein Maschinen­gewehrfeuer. Es gelang jedoch den chinesischen Pira­ten, mit ihrer Beute in der Dunkelheit zu entkommen.

Durch die Uebertragung besonderer Ausbildungs- aufgaben der SA. sind Zweifel darüber aufgetaucht, ob dadurch der N S. - R e i ch s k r i e g e r b u n d in seiner Aroeit berührt würde oder an seinen Auf­gaben sich irgend etwas ändern könnte. Der NS- Reichskriegerbund stellt demgegenüber fest, daß in seiner Arbeit, seinen Aufgaben und seiner Bedeu­tung keinerlei Aenderungen eintreten, da er von jeher weder eine vor- noch eine nachmilitä­rische Ausbildung durchzuführen hat.

*

Auf einer Arbeitstagung der Landeshand- werksmeister und Beiratsmitglieder des Reichs­standes des Deutschen Handwerks gab Reichshand­werksmeister Schramm Richtlinien für die wirt­schaftliche Ausrichtung des Handwerks in der gegen­wärtigen Dynamik der wirtschaftlichen Entwicklung. Es diene der Hebung der handwerklichen Leistung, wenn das Handwerk sich nach wie vor bei allen großen Arbeitsvorhaben tatkräftig einsetze, um mit der vorhandenen Menschenkraft möglichst hohe und gute Leistungen zu erreichen. Generalsekretär Dr. Schüler behandelte die Auswirkungen des Gesetzes über die Altersversorgung des Deutschen Handwerks. *

In Reichenbera wurde die Ausstellung Europas Schicksal^kampf im Osten" eröffnet, die das Amt für Schrifttumspflege beim Beauftragten des Führers für die gesamte geistige und weltanschauliche Erziehung der NSDAP., Reichsleiter Alfred Rosenberg, durchführt. Reichs­amtsleiter Hegemayer schilderte die Entstehung dieser historischen Schau, die den Volksgenossen die geschichtlichen Zusammenhänge und die Bedeutung der Ostfragen Europas vor Augen führen soll. Nach ihm eröffnete Gauleiter Konrad Henlein die Aus­stellung.

Telegrammwechsel zwischen Franco und Mussolini.

R o m, 28. Jan. (Europapreß.) Mussolini hat! an General Franco folgendes Telegramm gerichtet: j Das italienische Volk ist begeistert von Ihrem stolzen Sieg von Barcelona, der dem Endsieg um weniges vorausgeht. Dieser Endsieg ist dazu be­stimmt, in der Welt die Aera des neuen einigen und starken Spaniens zu eröffnen. In dem Augen­blick, da die unzerstörbare Kamerad­schaft des Blutes noch einmal chre entschei­dende Probe ablegt, empfangen Sie mit meinem Gruß die glühendsten Glückwünsche für die Zukunft Ihres Volkes. Es lebe Spanien!"

vertreten. w .

Lord Winterton scheidet aus der Regierung aus, bleibt aber Mitglied des erweiterten Ministe­riums durch die Uebernahme des Postens eines Generalzahlmeisters. Er wird auch weiter- hin den Vorsitz im internationalen Flüchtlings- ausschuß beibehalten. Der bisherige Generalzahl­meister, Lord Mu n ft e r, übernimmt das Amt eines parlamentarischen Sekretärs im Kriegsmini- sterium, aus dem Lord Strathcona and

Paris, 29.Jan. (Europapreß.) In der Pariser Presse werden die Ausführungen sehr beachtet, die Außenminister Bonnet am Sonntag in Angou­leme auf einem Kongreß der Radikalsoziastischen Partei gehalten hat. Bonnet erklärte:Wenn uns eines Tages Schwierigkeiten erwarten sollten, wer­den wir ihnen gegenübertreten mit der Ruhe und mit der Kaltblütigkeit eines Volkes, das seines Geschickes sicher ist." Frankreich habe sich in seiner Geschichte solchen Anforderungen noch immer gewachsen ge­zeigt, und diejenigen, die auf seinen Verfall rech­neten, könnten sich verrechnet haben. Bonnet forderte schließlich, das französische Volk möge straffe D i s z i. p l i n halten und seine Produktionbe­schleunigen. In diesem Falle sei Frankreich in

. Barcelona, 29. Jan. (DNB.) Bei ausgespro-

Eme Gonntagsreoe Bonnets. ch°n fdjtedjtem Wetter haben di- nationalfranWn ö I Operationen am Sonntag in allen Abschnitten ihren

Fortgang genommen. Im Nordabschnitt nähert sich das Armeekorps Urgel der wichtigen Kreisstadt Berga. Der Widerstand der Roten ist weiterhin gering, jedoch wird der Vormarsch jetzt dadurch er­schwert, daß das Gelände in die Pyrenäen mit ihren unwegsamen Höhenzügen und einer hohen Schneedecke überzugehen beginnt. Im Mittelab­schnitt besetzte das Armeekorps Maestrazgo den Ort M o y a, der einen wichtigen Knotenpunkt an der Straße Manresa Dich darstellt. Auch das Ar­meekorps des Generals Pague ist im K ü st e n a b -

Barcelona, 29.Jan. (DNB.) In Barcelona werden Einzelheiten über das Schreckensregiment der roten Gewalthaber bekannt. Ein Tscheka wütete nach sowjetrussischem Muster in grauenhafter Weise. Aus Anordnung des militärischen Informations­dienstes (SIM), welcher von dem ehemaligen roten Kriegsminister" Prieto geleitet wurde, wurden die unmenschlichsten Greueltaten verübt. Die Gefan- genen wurden auf elektrische Stühle gesetzt, deren Stromstärke zu schwach war, um den Tod herbei­zufuhren, der aber doch ausreichte, um die Opfer langsam innerlich verbrennen zu lassen. Eine andere Tortur bestand in der Einführung glühender Stahl­kugeln in den Mund des Opfers. Ferner wurden Punktscheinwerfer auf die Pupillen der unglücklichen Opfer gerichtet. Als Strafzellen verwendete man Räume, deren Fußboden aus Stahlspitzen bestand und die Fußsohlen auftchnitt. Andere Strafzellen waren so enge, daß die Opfer hier tagelang zum Stehen gezwungen waren. Wieder andere Zellen waren eisgekühlt und gaben lediglich den Kopf der bedauernswerten Gefangenen einer normalen Temperatur frei. Es gibt keine noch so grauenhafte Folterung, die nicht m den Hirnen dieser bolsche- wistischen Unmenschen erdacht worden wäre. So wurden bei einer weiteren Tortur halberfrorene Ge­fangene elektrisiert und damit ein Pervenschok, in vielen Fällen sogar der Tod heroorgerufen. 100 Fol­terknechte wurden beschäftigt. Für Bespitzelung und Verhaftungen verfügte die Tscheka über 2000 Agen­ten, die über Gehälter von über 12 000 Peseten quittieren konnten. Die Bezahlung erfolgte durch die Komintern durch Vermittlung des sowjetrussischen

Minister Sir Thomas I n s k i p ernannt wurde, so ist dabei die Absicht, Macdonald als Kolonial- Jm Laufe der Erörterungen über eine Umbildung Minister zu entlasten, damit er sich ganz der jetzt

willige Rede als e i n e F r l e d e n s g e ste. In Ita­lien denke niemand daran, diese Bestrebungen des englischen Ministerpräsidenten zu- entmutigen. Nur hoffe man, daß sie sich nicht nur gegen die feind­lichen Strömungen innerhalb der englischen Oppo­sition, sondern auch gegen die Versteifung gewisser benachbarter Länder durch­setzen würden, deren Haltung in scharfem Wider­spruch zu den von Chamberlain aufgezeigten Mit­teln zur Verwirklichung der Friedensziele stehe. Ita­lien habe von England nichts mehr zu fordern, es fei denn Verständnis für einige italienische Lebens­probleme, die aber England nicht direkt angingen. Nicht alle wollten den Frieden, nicht alle wollten die Rechte der anderen anerkennen. Die Unnach­giebigkeit, die nach bevor Verhandlungen begonnen hätten und ihktz Themen festgelegt seien, verkündet werde, stände im Gegensatz zu den von Chamber­lain befürworteten Methoden. Sie sei die Haupt-

Botschafters.

In der Umgebung von Barcelona gab es unter der roten Herrschaft acht Konzentrations­lager für politische Gefangene des SIM. Hier sind eine Anzahl von Häftlingen infolge der erlitte­nen Behandlung gestorben. Zu den schlimmsten Stätten sowjetspanischer Greuel gehörten drei im Hasen von Barcelona verankerte Gefängnis- schiffe. Drei Monate lang wurden die Gefange­nen hier im dunklen Schiffsraum festgehalten. In­folge des Fehlens jeglicher Hygiene verbreiteten sich an Bord die furchtbarsten Krankheiten. Die hier untergebrachten Häftlinge wurden als Geiseln beim Ausladen von Kriegsmaterial verwendet, die Gefangnisschiffe legten sich langsseits der Transportdampfer, um zu verhindern, daß diese durch nationale Flieger bombardiert wurden.

Die Sowjetsvanier haben vor ihrer Flucht aus

Barcelona noch rechtzeitig IS Listen mit sthüL-

drei Jahren die Bestellung eines Munitions- Der Reichsminifter des Innern Dr. Frick, über- m i n i st e r s gefordert, der unb barm hegt wohl am Vorabenb bes Tages der nationalen Er- ber wesentliche Unterschieb zur Ausgabe Jnskips I debuna unb ber ersten Sitzung bes Großdeutschen tatsächlich diktatorische Vollmachten hätte haben sol- Gauleiter Konrad Henleinals erstem

len, etwa wie Lloyd George m dem gleichen Amt Sudetendeutschen dasEhrenkreuzfürFront- wahrend des Krieges. f ä m d f e r

Neuerdings ist zu den bereits existierenden nierp p

englischen Wehrministern (Kriegsministerium, Ad- weicksleiter Korvsfübrer Hühnlein, ber als nürahtat., MWWxmt und ^oorbination381 gefäbrüd)e Sepsis zu

Ministerium) praktisch noch ein fünfter überstehen hatte, ist von seiner schweren Erkrankung mimsttr gekommen, der allerdings mäst als solcher 'e/en ;unb fcine Dienstgeschäfte wieder auf­bezeichnet wird. Es ist das der vor eimgen Wochen y

ernannte Str John Anderson, formell ist er genommen.

Lordsiegelbewahrer Da die Stellung des Lord- M , ber Rückreise von Paris nach Stockholm hat siegelbewahrers aber mehr repräsentativen Cha-. b schwedische Außenminister Sandler kurze ratter hat, so wurde ihm ein Sonderauftrag er« 11 > 1 1 ' D

teilt. Chamberlain sagte selbst am 3. November 1938, daß Sir John Anderson in Wirklichkeit Mini st er der zivilen Landesvertei­digung fein unb sich in dieser Eigenschaft sowohl mit dem zivilen Luftschutz als auch mit ber frei­willigen Dienstpflicht befassen werde. Der Werbe- felbzug, ber jetzt tn England für bie freiwilligeI 3n bleren Tagen starb nach kurzer Krankheit in Meldung zur nationalen Stammrolle gestartet ist, Berlin ber Maler Prof. Alexander Kanolbt. Ka- steht unter Führung dieses fünftenWehnmnnters, noIt)t wurde 1891 in Karlsruhe geboren. Seine der, wie gesagt, den formellen Titel eines Lord- Bilder schufen in der Besinnung auf eine neue siegelbewahrers führt. Festigung ber Formen und eine neue Sachlichkeit

Malcolm Macdonald, ber Sohn des ver- Gegengewicht gegen die Auflosungstendenzen ftorbenen Ministerpräsidenten ^a?ron?1?' bes Expressionismus. Das Ministerium für Wisien-

abs. ßonbon, 29.Januar.

Die feit längerer Zeit erwarteten Verände­rungen im englischen Kabinett wurden am Wochenende bekanntgegeben. Sie halten sich w einem engen Rahmen. Der wichtigste Wechsel ist der im Ministerium für dieKoordination ber ßanbesoerteibigung". Sir Thomas In skip gibt diesen Posten auf; an feine Stelle wirb ein mili­tärischer Fachmann ersten Ranges berufen, ber Großadmiral unb frühere Flottenchef Lord Chat- field, ber sich zur Zeit in Jnbien als ßeiter eines Untersuchungsausschusies über ben Verteidigungs­zustand Indiens aufhält. Er wird unverzüglich nach London zurückkehrcn, um feinen neuen Posten zu übernehmen. Sir Thomas 3 n f t i p übernimmt das Dominion-Ministerium, das feit dem Tobe ßorb Stanleys im Oktober letzten Jahres von Kolonialminifter Macdonalb mitverwaltet worden ist.

Die zweite wichttge Veränderung ist ber Rücktritt des bisherigen Lanbwirtschaftsministers Morri­son und seine Ersetzung burch ben Vorsitzenben der Lanbwirtevereinigung, Major Sir Reginald Hugh Dor mann-Smith. Der Wechsel im Landwirtschastsministerium war wegen ber Beun­ruhigung ber Lanbwirtschast über das unzulängliche Agraprogramm ber Regierung notwendig gewor­den. Auch Morrison verläßt das Kabinett nicht, sondern übernimmt den Posten eines Ministers ohne Geschäftsbereich mit dem Titel eines Kanzlers des Herzogtums Lancaster, den bisher ßorb Winterton führte. Morrison wird in seiner neuen Eigenschaft dem Minister für dieKoordi­nation ber ßanbesoerteibigung" zur Seite stehen unb besten Ressort im Unterhaus parlamentarisch

labung bes Reichsverbanbes ber Deutschen Presse war eine große Zahl von Männern bes öffent­lichen ßebens, Diplomaten, Reichsminister, Reichs- Mlll ^Ul4|v v ..... , f leiter, hohe Offiziere aller Wehrmachtsteile, Träge­

ber englischen Regierung ftanben bie Wehrministe- i beginnenben Konferenz zur ßäfung der Palästina- rinnen und Träger weltbekannter Namen von rien im Brennpunkt ber Aufmerksamkeit. Als Jnskip I frage widmen kann. Kunst, Wissenschaft unb Wirtschaft gefolgt. Der

' Leiter bes Reichsverbanbes, Hauptmann a. D.

Weiß, konnte unter ben Ehrengästen Reichs- minifter Dr. Goebbels, Reichspressechef Dr. Dietrich unb Generaloberst von Brauchitsch .begrüßen. Die künstlerischen Darbietungen began- Grauenvolle Kollerungen. - Was die roten Bonzen zusammengeraubt 6a6en,|K°nz°rt. |en; OU9 wertvollem Schmuck in Sicherheit ge- treten von Zarah ßeanher, bie mit ihrer schönen bracht. Dieser Raub hat in ganz Spanien einen Altstimme Lieder aus ihren Filmen sang und die Sturm der Entrüstung hervorgerufen. Die 20. Kiste Zuhörer zu Begeisterungsstürmen hmriß. Besondere konnte in der Wohnung des Oberbonzen N e g r i n Erwähnung verdient die Tan^antomime ^Die sichergestellt werden. Sie erhielt wertvolle Diademe, bunte unb bie weiße Feder , eine Revue unter Mtt- goldene Ringe, Edelsteine usw. im Werte von über Wirkung von mehr als 100 Tänzerinnen und Tarn 50 Millionen Peseten. Große Lager mit Lebens- zern. Im Kaisersaal übte das Mitternachtsrabarett mitteln, Kleidern unb Munition wurden ficherge- derPressetrichter" unter Leitung von Hellmuth stellt. In einem Lager befanden sich Zigaretten im K r ü g e r, starke Anziehungskraft aus.

Werte von etwa 14 Millionen Peseten. Im Hotel Majestic", wo das Gepäck der Eolina Malaseche-1 Darrte, der Privatsekretärin der Marxistin Marga- Köln

reta Nelken, sichergestellt wurde, fand man Doku- ^rteTTOUDCn ^U0HCIlUng MOin. mente über bie Verschickung von fpani- - Köln wurde die 2. In te r n a t i o n a l e sch?" .K\ndern in bas Ausland sowie einen Brieftaubenausstellung, verbunden mit »ncf, in dem Malasechevarrla über Unttr- 2. Internationalen Kongreß der Brieftauben- redung nnt dem Präsidenten Roosevelt erzählte, un^ $er er|ten großdeutschen Reichsver- Usm U"terffu6un9 für Sowietspamen bet- tzondsausstellung eröffnet. Den 1. Länderpreis hat telte. Von den Sowjets wurden allein im Dezem-1.. Belaiens aewonnen die mit

ber 1938 ungefähr 1000 Äinber ins Ausland, vor 88g4 fünften bie Höchstpunktzahl erreichte. Den nach Sudftankreich und den USA.Der- |ten Länderpreis gewann Ungarn mit 8664 i^hrt . | fünften, den dritten Holland mit 8557 Punkten.

Die wertvollen Sonderpreise für die beiden schön­sten Tauben der Ausstellung, die vorn Schirmherrn der Ausstellung, Reichsinnenminister Dr. Frick, sowie von Reichsminister Dr. Goebbels gestiftet wurden, erhielten die Züchter Hector D e s m e t (Belgien) und Janos Horvath aus Budapest. Im nationalen Wettstreit der Reichsoerbandsaus- stellung erhielt für die beste Gesamtleistung der Züchter Pannen (Krefeld) den Preis des Reichs­ministers Darre, während der Preis des Reichs­führers ff für den schönsten Tauber an Züchter Krusenbaum (Mülheim a. d. Ruhr) und ber Preis des Reichsverbanbes für Brieftaubenwesen für die schönste Täubin an Züchter Klaeß (Mün­chen-Gladbach) fiel.

- war bisher Dominion-Mimster und Kolomalmini- k^oft Erziehung und Volksbildung betraute ihn mit

Mount Royal ausfcheidet. ßorb Strathcona!ster. Was ist der Unterschieb? Die Domimons sinb ^r Leitung ber staatlichen Hochschule für Kunst­gehörte ber Gruppe ber Junior-Minister" an, bie! die sich selbst verwaltenden, vorwiegend von cr-uhuna in Schöneberg. 1938 wurde Kanolbt an unter Führung bes Sekretärs für ben Auhenhanbel > ßen befiebeffen Ueberfeegebtete, wie Kanada, Preußische Akademie der Künste berufen, - Hudson im Dezember letzten Jahres einen Vorstoß, Australien, Südafrika unb Neuseeland. Der Do- eine Meisterklasse erhielt, gegen bie Politik bes Kriegsministers Höre Belisha' miniomninister hat wegen des febftänbigen Rechts- unternahrnen. Zwischen bem aus bem Kabinett aus- Stat"ts ben Dominions gegenüber feine anweisen- (SlOttWOllcr PrcffcfcöJL

scheidenben ßorb Winterton unb Ministerpräsi-, de Gewalt, sondern ist der V e r b i n d u n g s - bent Chamberlain hat ein Briefwechsel ftattgefun» mann zwischen der Regierung des Mutterlandes Der Berliner Presseball hatte den in bem ber Ministerpräsident ßorb Winterton > unb den Regierungen ber Dominions. Der Kolo- Besuch aufzuweisen, wie er noch bei feiner der- seine Anerfennung für die selbstlose Art ausspricht, nialminister dagegen hat Äne sehr starke Portion artigen Veranstaltung zu verzeichnen war. Der Em­in der er sich bereiterflärt habe, der Regierung auch anweisender Befugnisse. Wenn jetzt zum Dominion-' weiter seine Dienste zur Verfügung zu stellen. - .... ..........*