Weihnachten in einsamer Stellung
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erinnert daran, daß heute der Tag ist, auf den man
Kampf -er Himmelsschreiber
»Seit
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Ein Jahrhundert ist vergangen
der
an.
heut«!
Diese Meinungen und Zugeständnisse führender und unvoreingenommener Persönlichkeiten der Bor« kriegszeit werfen bezeichnendes Licht (hier besser: bezeichnende Schatten!) auf die englische Staats- führung, die uns in dem ebenso kurzen wie treffenden Satz Lord Derbys aus dem Jahre 1857 auf die knappste Formel gebracht zu sein scheint: Wir verfahren", beklagte vor 82 Jahren der englische Lord, „gegen fremde Nationen höchst schamlos!" Was heute nicht mehr bewiesen zu werden braucht.
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Aus aller Welt.
Generalleutnant <t D. Srebs 95 Jahre alt
Für eingezogene Hunde keine Hundesteuer.
Die Wehrmacht kauft laufend für ihre Zweck« ge- «ignete Hunde an. Vom Tage des Ankaufs an ist sfür dies« Hund« von der Wehrmacht keine Steuer zu entrichten. Di« Steuerpflicht des bisherigen Halters des Hundes erlischt aber erst mit idem Ende des laufenden Viertel- oder Halbjahres, mach manchen Steuerordnungen sogar erst mit dem Ende des Rechnungsjahres. Die Gemeinden werden gesucht, in diesen Fällen die Hundesteuer nur bis zum Ende des Monats zu erheben, in dem her Hund durch di« Wehrmacht angetauft worden ift.
HI. hilft der post.
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Der NS.-Reichskriegerbund hat in den Reichsgauen Danzig-W« st preuße n und P o- s e n zwei neue Gaukriegeroerbande gebildet. Er gibt gleichzeitig einen Bericht über die Arbeit des Bundes im Jahre 1939 bekannt. Die nn Jahre 1938 begonnene Errichtung von Traditionsverbänden sämtlicher ehemaligen Truppenteile der alten Armee wurde fast restlos durchgeführt. Auch die Eingliederung noch außenstehender soldatischer Bereinigungen kann clls abgeschlossen gelten. zlm.—,•- ur-~„,, ltT/t L Oktober vereinte der Bund in seinen 16 Gau-1 gewehre stehen zur Verfügung.
Die Reichspost hat zum Weih nachts- und Neujahrsfest für 10 bis 14 Tage Hitterjungen im ganzen Reiche als Aushelfer eingesetzt, um lie ae chulten Kräfte der Reichspost zu entlasten. Die Jungen meldeten sich in großer Zahl freiwillig für -diesen Dienst, den sie in ihrer Dienstunisorm mit einer blau-gelben Armbinde leisteten. Ein besonders beliebter Posten war bei den Jungen das Paket- zust eilen. Treppensteigen ist ihnen ohnehin kem Problem, und der Umgang mit Volksgenossen, die in der Wohnungstür stehen, gehört schließlich zum Erzerzierreglement des Dienstes. Einige tausend Postaushelfer wurden auf diese Weise eingesetzt. Darüber hinaus eröffnen sich diesen Helfern dank einer Vereinbarung der Reichsjugendführung mit dem Reichspostministerium zugleich neue Berufs- Möglichkeiten für die Zukunft. Im Frühjahr tonnen auf Grund dieser Abmachung die 14- und 15jährigen Hitterjungen mit abgeschlossener Volks- schulbildung als P o st j u n g b o t e n ansangen. Dom 17. Lebensjahr an gehen sie als Hilf spo st - s ch a f f n e r in den Vorbereitungsdienst. Je nach Vorbildung und Ausfall der Prüfungen steht ihnen dann die untere, mittlere oder gehobene Laufbahn offen.
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getan hat. . _ ,
Heute abend werde ich mal aufmerken und sicher werden alle, die es auch mtt mir gesehen haben, den Rundfunkbericht verfolgen; dann wird der Heeresbericht unter anderem bringen: Heut« nachmittag wurde im Lustkampf von deutschen Jägern eine französisch« Potez 63 in der Gegend vonPirmasens zur Landung gezwungen. Das Flugzeug verbrannte, bi« Be- fatzung wurde gefangen genommen
Gunther Brack.
l erklärt, daß ab 1. Januar- die Unternehmer, die im Ms-»« steuerpflichtige Umsatz- bi, zu 50 00 0 M hatten, die Baranm-Idungen v i - r t - l j a b r- ch abqeben und die Vorauszahlung-n Vierteljahr.
M entridjlen Die Finanzämter sind außerdem er. Mtitzt, solchen Unternehmern, deren Jahres- »eueibetrag im Variahre nicht mehr als «000 RM. betragen hat, vierteljährlich Varanmel- gangen und Borauszahlungen a u ch d a n n 3u ge- «allen, wenn der Umsatz über 50 000 RM. lag 3ie|e können also ihren Umsatz für die Monate Januar bis Marz 1940 zusammen zum 10. April anmelden und die entsprechende Umsatzsteuer zahlen.
bestehen auch keine Bedenken, bei Unternehmern nnit steuerbegünstigten Umsätzen auf die Abgabe von Voranmeldungen und auf Vorauszahlungen zu verzichten, wenn der Jahressteuerbetrag die Kleinbetragsgrenze von 20 RM. nicht erreicht oder vur wenig übersteigen wird.
beobachten. f
„Unser Streifen" wird länger und mit unseren guten Gläsern erkennen wir an der Spitze drei Flugzeuge. Zweimotorige Eindecker, sagt der im Erkennen geübte Leutnant, wahrscheinlich Franzosen. Ich muß es ihm glauben, denn ich selbst habe nur die drei wandernden Pünktchen ge- ehen. Aber jetzt kommen plötzlich von unten her nochmals vier Striche, diesmal dünn wie Nadeln, den dreien nachgeschossen. Donnerwetter, wenn das deutsche Jäger sind ... ^ . ...
8000 Meter hoch, schätzen wir gerade, da Horen wir von dort Maschinengewehrgeknatter. Jetzt kommt Leben in die vorher so ruhigen Himmelslettern. Wie ein Fächer breitet sich der dicke Strich an seinem oberen Ende aus. Aha, sie türmen! Ganz nahe haben sich die Jäger herangepirscht, und jetzt geht eine wilde Kurbelei los.
Zwei der Feinde haben die Gegner rechtzeitig
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Zeugen gegen England.
Nichts kann einen englischen Staatsmann so erregen wie die vorzeittge Aufhebung ferner wirklichen Absichten und Ziele. Die letzten Reden der für die Regierung Großbritanniens Verantwortlichen ließen immer zweierlei erkennen: erstens das Ableuanenwollen einer Einkreisung und zweitens die „Aufklärung" der Welt über diese angeblich« „deutsche Verleumdung"; ja die letztgenannte Frage scheint den Briten so wichtig zu sein, daß sie auch das neugegründete Lügenministerium m ihren Dienst stellten.
Kaleidoskopartig mögen einige der vielen anderen Erfindungen an uns vorüberziehen: dieZellulofe wurde entdeckt, die P a r a f f i n h e r st e l l u n g aus Teer gelang. Die erste brauchbare Sämaschine fuhr über den Acker. Der Name „Anilin , ur- sprüng eine portugiesische Bezeichnung für Indigo, kam auf. Es wurden zum erstenmal Brief um- schlüge maschinell hergestellt, was erst zu verstehen ist wenn mir uns der Geburtsstunde der Briefmarke in' England erinnern, durch die die Nachfrage nach „Couverts" enorm anstieg. e. .
Sogar auf dem Gebiete der Musik spielt das Jahr 1840 eine Rolle. Schumanns „Lrederjahr erschien. Richard Wagner schrieb seine „Faust - Ouvertüre. Donizetti komponierte die „Regl- mentstochter" und — was den Abschluß unserer kleinen Plauderei aus der Vergangenheit bilden mag — auch jenes Lied entstand vor hundert Jahren, das vielleicht mit den Silvester- und Neujahrspünschen den engsten Zusammenhang hat: das Lied „Grad aus dem Wirtshaus komm ich heraus ...
Dom Tieichsknegerbund.
sich überall so sehr freut Und dennoch sind die Kanoniere voller Freude und Erwartung. Wissen sie doch, daß der Batteriechef seit dem frühen Morgen unterwegs ist und als Weihnachtsmann jede einzelne seiner Stellungen besucht. Wenn es auch nur für eine kurze halbe Stunde fein kann: der Batteriechef will an diesem Tage mit allen seinen Leuten zusammen sein und ihnen in ihrer Einsamkeit di« Grüße der Heimat überbringen.
Fast geht der Tag zur Neige, als die vorderste Stellung erreicht ist. Freude strahlt aus den Augen der Männer, als sie der Hauvtmann — den sie alle so sehr verehren — begrüßt. Als bann gar aus zwei großen Säcken die vielen Pakete hervorkommen, da kennt die Freude der Soldaten keine Grenzen mehr. Auch derTannenbaum ist mitgebracht worden: rasch sind die Kerzen aufgesteckt und glitzerndes La- metta übergelegt Dann geht es an das Aus- packen der Pakete, die ja nicht nur von den Lieben in der Heimat stammen. Don vielen Stellen sind Liebesgaben zusammengekommen, die man jetzt I vor allem den Männern gibt, die auf einsamen
Die von den Engländern angewandten politischen Methoden sind so alt wie die englische Kolonial- politik und — nach einem Wort des bekannten Erzählers Charles Dickens in der von ihm begründeten Daily New — „hart und schamlos . Ebenso alt scheint die „Wahrheitsliebe der englischen Premiers zu (ein, von denen Jonathan Swift, der größte politische Satiriker Englands, in seinem „Hullioer" (Teil II, Kapitel 5, erschie- nen 1727) bereits berichtet: „Der englische Premierminister ist ein Mann, der niemals die Wahrheit redet, er sei denn überzeugt, daß du fie für eine Lüge hältst, und der immer so lügt, daß du die Wahrhett zu hören glaubst." Alexander Pope, ein Zeitgenosse und Mitarbeiter Swifts, sagt von der Rede eines englischen Ministers: „Bei jedem Wort stirbt ein guter Ruf!" Natürlich handelt es sich hierbei immer um den Ruf desjenigen, über den geredet wird, denn schon der Hausdichter und Hos- raplan König Georgs II., Young, sagte vor 200 Jahren vom englischen Staatsmann, baß er „nicht ich, nur andre stets für sterblich hält".
Äbendhimmel zaubert«.
Leutnant G., der Zugführer, erklärt mir mit ein paar Worten bas Phänomen, baß der Wasser- >ampf der Auspuffgase eines Flugzeuges bei hierfür besonders geeigneten Luftverhältnissen, in großer Höhe und bei besonders großer Kälte mit der Luftfeuchtigkeit zusammen kondensieren und jo- gar gefrieren kann. Die entstehenden „Streifen" ind auch auf große Entfernung noch lange zu
P- K. Eine Scheinwerferstellung in der Luft- verteidig ungszone W e st. Auf einem lang- gestreckten Höhenzug haben sich im Spätsommer bie Männer eingebubbelt, bie schon längst zu einer verschworenen Gemeinschaft geworben sind. Mehrere Kilometer vom nächsten Ort entfernt, sind sie ganz auf sich angewiesen. Sie haben vor allem die Einsamkeit tennengelernt, bie sie nun meistern, unb mit ber sie in allen Lagen fertig werben. Die einzige Verbinbung, bie sie mit ber Umwelt haben, bas sinb bie Kameraben, die täglich mit bem Verpflegungswagen kommen, unb ber Fernsprecher.
Auch ip biefer Stellung in ber Einsamkeit hat man unter bem Abventskranz eine vorweihnachtliche Stimmung geschaffen. Ehe bie Dämmerung anbricht, versammeln sich alltäglich bie Kameraben zu einer stillen halben Stunbe. Sie erzählen vom Zuhause, lassen liebe Erinnerungen wach werben unb singen weihnachtliche Weisen. Aber nicht lange hält biese Stimmung an, benn wenn bie Sonne im Westen verschwinbet, bann heißt es für bie Scheinwerferleute auf bem Posten sein.
Nun istberBescherabenl„' schmückt kein Tannenbaum bie Unterkunft. Nichts
erkannt unb können sich noch gerade in eine chützende Wolkenschicht retten. Der dritte aber kommt von feinem Verfolger nicht mehr los. Noch ein paar kurz« Feuerstöße hören wir, unb bann ist ber Spuk zu Enbe. Plötzlich haben bie weißen Striche auf» gehört, man sieht eben noch ben feinblichen Flieger teil adstürzen, zirka 2000 Meter kann man ihn verfolgen, bann ist er in ben Wolken verschwunben.
Es vergeht fast eine Minute, ba hören mir roieber rasenbes Maschinengewehrgeknatter, untermischt mit bem bekannten Singen unserer Mel09. Ich will mieber nach oben sehen unb nun ben neuen Ort bes Luftkampfes feststellen; man beruhigt mich jeboch: Dies war nur bas Tongemälbe zu bem, was wir zuletzt gesehen, ber Schall hatte bie weite Ent- ernung e r st j e tz t zurückgelegt
Zur selben Zeit stößt vorn« über unferer Bunker- ttnii im Gleitflug eine französische Maschin e, mit qualmendem Motor, durch die Niedrige Wolkendecke und setzt zur Notlandung an. Man sieht, ber Pilot versucht, die eigenen Limen noch zu erreichen, aber es geht nicht mehr. Schon nach einigen hun^rt Meter setzt bie Maschine auf unb wird durch ihre eigene Wucht herumgeschleudert. Stichflammen schlagen hoch, die Maschine brennt. Erlig hinzugelaufene Soldaten reißen die Trümmer auseinander, um die Besatzung zu befreien, was auch gelingt. Die Maschine enthält eine gute Ladung Propagandamaterial. Sie haben es tot» sachlich noch nicht aufgegeben, die kindlichen Gemüter. Sie hoffen noch immer auf eine Wirkung ihrer lächerlichen Propaganda und versorgen unsere Soldaten fleißig mit Papier.
Am meisten hat sich die Besatzung des Flugzeuges darüber gewundert, daß man sie nach der Gefangennahme sofort verbunden hat, daß man ihnen weder den Kopf abgeschnitten noch sonst etwas zuleide
90. Geburtstag von -------------- .
Anlaß bes Reichsgründungstages erhielten bedürftige Altveteranen eine besondere Spende, für drck 76 000 RM. aus gegeben wurden. Die Zahl der Altveteranen, bie aus ben Einigunäskriegen noch leben, beträgt schätzungsweise 4000. Die Zahl der Kameradenerholungsheime in den schönsten Teilen bes Reiches erhöhte sich auf sechs. Heber 3500 Kameraden fanden 1939 dort Aufnahme, 550 kostenlos. Außerdem stehen fünf Äinber« unb Waisenheime zur Verfügung. 87 000 RM^ wurden für bas Ki nd e r e rh o lu n g s w e r k ver« ausgabt, etwa 1500 Kameradenkinder erhielten einen kostenlosen Erholungsaufenthalt. Am Schieß- dienst nahmen im letzten Jahre über 600 000 gegenüber 500 000 im Vorjahre teil. 11 000 eigen« Schießstände unb über 45 000 eigene Klsinkaliber-
I aemebre sieben zur Verfügung.
kriegerverbänden 835 Kreiskriegerverband« mit 41 000 Kriegerkameradschaften, die über b ret Millionen Mitglieder umfaßten. Durch den Krieg hat das Kameradschaftsleben kein« Einbuße erlitten. Mit den an ber Kampffront stehenden Ka- meraden wird enge Verbindung gehalten. Die im NS.-Reichskriegerbund gepflegte Kameradschaft sin- bet ihren Ausdruck auch in ber Betreuung der Familien einberufener Kameraden und in Hunderttaufenden von Liebe s g äbe n- spenben. Rund 920 000 RM. Unterstützungen wurden an 23 000 Kameraden und Kameradenwitwen gezahsi. 75 000 RM. wurden für Ehrengaben aufgewendet, rund 900 Kisten Wein uim ~ ' — Altveteranen versandt. Aus
hundert Jahren in Hannover die — Tortur getonnt hat? Erst 1840 würbe sie abgeschafft, wie auch im selben Jahr bie Bastonade in ^r Türkei. Unb während das Haarleme r Mo o r trocken gelegt wurde, drangen die ersten Nachrichten über den Gorilla nach Europa.
Mit Verwunderung werden viele vernehmen, daß im Jahre 1848 das — Saxophon von bem Musiker A Sax erfunben wurde. Wie lange hat es gedauert, bis sich dieses Saxophon seinen Platz in der Musikkapelle eroberte! Hatte man 1839 bie Fotografie erfunden, so brachte das Jahr 1840 bereits bie Mikrofotografie. Ein Beweis, wie schnell sich die Wissenschaft neuer Entdeckungen annimmt. Dann aber muß vor allem einer wissenschaftlichen Leistung gedacht werden, die vor hundert Jah^n das Licht der Welt erblickte. Es ist der k ü n st l i ch e Dünger, der durch die Geistestat des großen Chemikers Justus von Liebig, dessen Name so eng mit unserem Gießen und dem Hessenland' verbunden ist, seinen Einzug in der Landwirtschast hielt. Was wären wir heute ohne künstlichen
Erdbeben in Los Angeles.
In Los Angeles war ein schweres Erdbebrnzu verzeichnen, das in ber Stadt und in Lang Beach eine schwer« Panik hervor gerufen hat.
Schwindel ml« rNililär.Unlauglichkettsbejcheinigungen in Belgien.
In Lüttich sind 8» Personen verhaftet worden, denen nachgewiesen werden kann^, dvh ' ,
einem Schwindel mit falschen Att f r fangung einer Mil'tar-UntauAchkeitsbel-yem g » bekffig? hatten. Fünfzig Verhaftete md MNU« dienstpflichtige, die |id). dem fteeresbienft entzogen batten; dreißig Famittenangehonge, m^süqung
fruten zu ihrem Schwindel Geld Wiest-
oeftelU hatten. ber wenigen SBo=
Vermittler hat bei diesem Geschäft in_ roen g chen mehr als hunderttausend Franken veroiem.
Nur 90 Rhinozerosse gib« « auf ba «r «•_
Die Freude der Amerikaner; an eine
ir.Ä'iÄnÄ fcu"- ® Dagegen wird dt« Anzahl der Millionen
das ist immerhin trostsich Statistik zu-
geschätzt. Em sehr Menes Der b ^an gIaubt Wge, dos We-tzschw-nz $tempIare nur noch an 150 in ^ie Sippe ber
dieser Art aufzahlen zu können. ^ 2000 Tiere
Gorillas wird dagegen lmmechm aisi geschätzt. Die Zahlder Ele anten g E
flk mit 100 000, Me der Tiger mit
PK. Auf der vorgeschobenen Bergnase hoch über dem Land ringsum, steht ein Geschütz einer leich - ten Flakbatterie, weithin beherrscht es ben Luftraum. Der Zugführer hatte uns seine Stellung gezeigt und gerade, als wir uns verabschieden wollten, wurden wir Zeugen eines interessanten Schauspiels.
Steil steht seit einigen Sekunden ein dicker weißer Strich in ber Luft. Der Flugmelber des Geschützes hat uns barauf aufmerksam gemacht unb Fliegeralarm gegeben. Aus der nebenan liegenden Bereitschaftshütte ertönt ein Trampeln und Rumoren, die Brettertür fliegt auf unb bie Mannschaft bes Geschützes eilt an bie Plätze. Feuerbereit!
Wir haben in ber Zwischenzeit ben Strich, ber nach oben hin immer länger wirb, weiter beobachtet, unb ich warte schon darauf, daß jetzt die Schleife zum P von „Persil" kommt. So wie eben sah es nämlich aus, wenn früher ber altbekannte Himmelsschreiber seine Reklameschrift in ben blauen
Wenn das alte Jahr von dem neuen Jahr abge- löst wird, hatten wir für einen kurzen Augenblick den Atem an. Dieser Augenblick gehört der Be- , (Innung über das Vergangene. Dabei nnrd manch einer darüber nachgrübeln, mie es wohl m der Wett vor einem Jahrhundert -usgefthen hat? Ja — wie ah es damals im Jahre 1840 in der Welt aus? Schlagen wir das Geschichtsbuch auf, so erzählt es uns sofort, daß in diesem Jahre 1840 Friedrich Wilhelm IV. den preußischen Königsthron bestieg. Das war für viele deutsche Patrioten ein gewichtiger Ta,S. brachte er ihnen doch bie langersehnte Freiheit wieder. Unter denen, bie d-e Politik bes österreichischen Kanzlers Metternich hinter Schloß unb Riegel unb Festungswalle ge- morfen hatte, befanben sich auch Turnvater Jahn und der Stubent F r i tz R e u t e r, der spater einer der volkstümlichsten Dichter plattdeutscher Zunge werden sollte. Aber auch ber große Frelheltssanger Ernst Moritz Arndt, der 1820 wegen seiner Schriften die doch alle nur seiner großen Vaterlandsliebe entsprungen waren, seines Amtes als Vrofessor der Bonner Universität enthoben war, auch er erhielt seine Lehrfreiheit wieder, wurde von N-U-M Professor in Bonn und im darauMgenden Jahre sogar zum Rektor gewählt. .
Ju gleicher Zeit kochte jenseits bes Rheins wieder die französische Volksseele. Frankreich drohte Deutschland m??"einem Kriege und sorderte den Rbe n als Grenze. Dieses unsinnige Verlangen er- melkte das deutsche Nationalgefühl, das uns zwei em vergängliche Lieder schenkte Nikolaus Beck er dichtete das Rheinlieb „Sie sollen ihn nicht haben, d n freien deutschen Rhein!" und Mar Schnek' fn h u r a e r sang die „Wacht am Rhem . Wahrend Isises Lieb brausend durch die deutschen Gaue -rklang trug man die Gebeine Napoleons I. nnn St' Aelena nach Paris in den Jnvaliden-Dom. I°n!°7ts des Aermelkanals, in England tauchte zum erstenmal die Briefmarke auf. Jenes kleine rrchtetfiae Stückchen Papier, das von diesem Jahre nfi äux größten Weltbedeutung aufstieg. Aber wie out und böse dicht beieinander liegt, so auch in diesem ^ahre in England: einer der niedertrachsigsten unb von chnöbem Kapitalismus getragenen Kriege ber nniumtriefl in China, wurde vom Zaun« ?J!rnrhen Im Anschluß daran wurde — getreu der NLt^- °°n England das groß- N e u s ° -- ' ^Indessen «™Än Gebieten war das Jahr 1840 ein ereignisreiches Gebur^jahr. Zum ersten Male erklang der Turnerruf „Gut 5) eil! Hnb Aum ersten Male sprach man von einem „Kul- Erkämpf", welches Wort es bis dahm mcht 1A »ftonha te Auch Begriff und Name „Re- Kilian?“' [4 jetzt erst hundert Jahre alt ob- m hu^enaiffance klbft viel weiter zuruckliegt.
Und wer v^n uns wutzte 'wohl, datz man m>ch vor
Seit jeher ist Großbritannien bemüht, aufftet- gende Völker durch Bündnisse unb Hilfeleistungs- versprechen einzukreisen, sich anbahnende Verbin- bungen zu zerstören und andere Mächte zu verpflichten, für das „stolze Jnselreich" die Kastanien aus dem Feuer zu holen. Nach ber Niederhaltung und Einkreisung Frankreichs unb nach der Machtoerschiebung bes Krieges 1870/71 bachte England an die Einkreisung Deutschlands, bie balb berartig eindringlich betrieben würbe, baß ber belgische Gesandte in Berlin um 1900 nach Brüssel berichten konnte: „Die wahre Ursache bes Hasses ber Engländer gegen Deutschland ist Eifersucht." Und: „Wo immer England Deutschland Schwierigkeiten machen tonn, nimmt es die Gelegenheit sofort wahr." Im Jahre 1905 konnte dieser Gesandte feststellen: „Wenn England eines Tages Deutschland angreift, nur, um einen Gegner los zu werden, so würde es damit nur seinen alten Grundsätzen folgen." Und 1907: „Die ganze Kraft der englischen Diplomatie ist auf bie Isolierung Deutschlands gerichtet." Und wenige Wochen nachher: „Die durch Furcht unb Eifersucht hervorgerufene antibeutsche Stimmung in England, die ich Ihnen zu schildern des öfteren bie Ehre hatte, hat noch um keinen Grad nachgelassen." Die britischen Bemühungen, sich mit an- deren Nationen gegen Deutschland zu verbunben, werben durch die Worte des belgischen Gesandten bestättgt: „Dieser Eifer, Mächte, die von niemand bedroht sind, angeblich zu Derteidigungszwecken zu einen, kann mit vollem Recht verdächtig erscheinen. (1907.) Derselbe Mann schrieb 1911 nach Brussel: , Einige meiner Kollegen sind erstaunt über die Langmut Deutschlands! Baron Guillaume, damals belgischer Gesandter in Paris, berichtete seiner Regierung 1911: „Man wird viel geringere Aussichten haben, sich mit Deutschland zu verständigen, wenn England an den Besprechungen teil« nimmt." Und 1913 meinte Baron Beyens, damals belgischer Außenminister: „Es unterhegt feinem Zweifel, daß man in Pans dieser Winkelrüge müde ist, aber man erträgt eben, wenn auch mit Verwünschungen, die Folgen des Bündnisses und läßt sich auf eine Bahn dränaen, die zu einem allgemeinen Kriege führen kann. Gerade in unseren Tagen sollte man besonders in Frankreich an diese ahnungsvollen Worte des damaligen belgischen Außenministers, der vorher belgischer Gesandter in Serbien gewesen war und also mancherlei aus eigener Anschauung wissen konnte, denken. Gerade
iteine Gewerbesteuer bei Betriebs« einstellung wegen Einberufung.
Wenn der Unternehmer eines Gewerbebetriebes «nn Wehrdienst einberufen wird, so wird dadurch Die Gewerbesteuerpslicht nicht berührt, wenn der Betrieb, z. B. durch Angestellte ober Familienangehörige, für Rechnung des Unternehmers w e i • Itergeführt wird, jedoch erlischt sie, wenn mit bet Einziehung des Unternehmers zum Wchrdienst der Betrieb tatsächlich eingestellt wird. Di« tatsächliche Einstellung ist anzunehmen mit dem völligen Aufhören jeder werbenden Tättgkeit. Di« Einziehung einzelner rückständiger Forderungen aus der Zeit vor ber Betriebseinstellung gilt Acht als Fortsetzung der Betriebstättgkeit. Es wird deshalb z. B. bei Handelsvertretern und allein ar- beitenden Handwerkern die tatsächliche Einstellung des Betriebes in der Regel im Zeitpunkt der Einziehung zur Wehrmacht anzunehmen sein. Die Wie- deraufnahme der gewerblichen Tättgkeit muh der Steuerpflichtig« d«r Gemeindebehörde anzeigen.
Schneestürme auch in Dänemark.
Starte Schneestürme hoben in N°rdMand zu ernsten Verkehrsstörungen geführt. ™
hoher Schneeverwehungen war ber Sttatzenverkehr an vielen Orten für mehrere Stunden unterbrochen Die Eiienbahnverdindungen lagen auf S*" Linien still, da Schnee und Frost bie elektrischen Weichen auher Betrieb gesetzt hatten. Da man mtt anhaltendem Schneefall rechnet, wurden bereits Hilfsmaßnahmen in die Wege geleitet.
Seit dem Aufblühen der Kolonialpolitik, die m der Elisabethanischen Epoche ihren Anfang nahm, glauben Englands Staatsmänner besonders das Aufftreben anderer Nationen überwachen zu müssen. Diese Wachsamkeit schlug oft in Neid um, von dem Shakespeare, der große germanische Genius, in seinem Schauspiel „Heinrich V." (1599) gesagt hat, er sei so stark, daß „Englands Küsten selbst vor Neid erblassen bei der anderen Glück". Derselbe Dichter hat diesen Neid „Einbildung" genannt und dazu bemerkt: „3m Schwachen wirkt die Einbildung am stärksten!" (Hamlet.)
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d gekommen. Noch Posten stehen und die an diesem Tag besonders Unterkunft. Nichts merken sollen, wie sehr bie Heimat an sie denkt und ihnen zu danken weiß. Hans Jütte.
Generalleutnant a. D. Johannes Krebs feit 1907 in Wiesbaden seinen Wohnsitz hat, feiert am 28. Dezember feinen 95. ^burtstag Der Jubilar hatte an den großen Neubefestigungen m Metz vor dem Weltkriege wesentlichen Anteil. 1901 war er Präsident des Ingenieur-Komitees g 9 worden.


