Ausgabe 
29.3.1939
 
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Frühjahrs-Ausleselager der Sludenlenführung

mit

der

Gesunderhaltung ist völkische Pflicht?

Vortragsabend der Arbeitsgemeinschaft für Berufskrankenkaffen.

Fr. W. in Gießen wurde beschuldigt, im Oktober 1938 in Gießen sich nach § 175 vergangen zu haben. Die Verhandlung fand unter Ausschluß der Oesfent- lichkcit statt. Nach Wiederherstellung der Oeffcntlich- keit erging folgendes Urteil: Der Angeklagte ist schuldig und wird zu einer Gefängnis st rase von einem Monat verurteilt. Strafmildernd kommen die Unbestraftheit und die totale Betrun­kenheit des Angeklagten in Betracht.

Gestern vormittag wurde im Studentcnhaus am Leihgesterner Weg das Frühjahrs-Ausleselager er­

ber Auswechslung keine Anzeige erstattet, und so unterblieb die Nachprüfung des Umbaus durch einen amtlich anerkannten Sachverständigen der Hessischen Dampfkesselmspektion, die hierfür eine Gebühr von 4 Mark zu beanspruchen gehabt hätte.

Die Angeklagten bestritten die ihnen zur Last gelegte Tat nicht, sie wollten sich aber nicht straf­bar gemacht haben. Der noch steuerpflichtige Fraft- wagen war abgemeldet, also nicht mehr im Verkehr, und ein Kraftfahrzeugbrief war nicht ausgestellt. Der Angeklagte D. war nicht Eigentümer des Wa­gens. Der Wagen war ihm lediglich vom Eigen­tümer, dem 'Zeugen U., zum Verkauf überlassen würden. Der Angeklagte W. handelte im Auftrag des D.

Der Sachverständige ist der Ansicht, daß in einen Ersatzmotor die Nummer des ölten Motors einge­hauen werden kann, die Behörde müsse aber hier­von Kenntnis erhalten.

Der Vertreter der Anklage beantragte gegen D. eine Gefängnisstrafe von einer Woche, gegen W. eine Gefängnisstrafe von zwei Wochen.

Der Verteidiger des Angeklagten D. beantragte dessen Freisprechung, und zwar nicht nur mangels Beweises, sondern auch wegen Nichtvorliegens einer strafbaren Handlung. Er führte weiter aus, daß die Aenderung der Motornummer nicht' zum Zwecke einer Täuschung vorgenommen worden sei. Der An­geklagte W. will ebenfalls freigesprochen sein.

Urteil: Die Angeklagten sind Nicht schuldig und werden f r e i g e s p r o ch e n. Die Reichskasse' wird mit den Kosten belastet.

Das Ausleselager ist bewußt sehr streng gehalten und bringt neben der Prüfung der wissenschaftlichen Eignung des einzelnen auch eine Prüfung der kör­perlichen Haltung durch Mut-, Geistesgegenwarts­und Gewandtheitsprüfungen. So fand am gestrigen ersten Tag des Ausleselagers das Schwimmen^ Springen und Tauchen sowie das Boxen und der Hindcrnislauf statt. Der Tag war außerdem noch ausgefüllt durch die mündliche Eignungsprüfung, in der unter Mitwirkung von Dozenten der Universität die Eignung für den von den Abiturienten ange­strebten Studiengang geprüft wurde. Zn allen Prü­fungsabschnitten sind Kameradschaftsführer des Stu­dentenbundes als Beobachter der persönlichen Hal­tung mit eingesetzt. Zn einem besonderen Abschnitt des Ausleseganges hatten die Teilnehmer in Kurz­referaten zu weltanschaulichen Fragen Stellung zu nehmen. Die Arbeit wird heute fortgesetzt und einem Kameradschaftsabend beschlossen.

Aus der engeren Heimat.

Landkreis Gießen.

£ Wieseck, 29. März. Unsere Mitbürger Lud­wig Oßwald II. und Ehefrau Luise, geb. Zhm, feiern am 31. März das Fest der goldenen Hochzeit. Das Jubelpaar ist noch bei bester Ge­sundheit. Herr Oßwald war 33 Zahre als Werk­meister in der Zigarrenfabrik C. Klingspor tätig und hat dort die Wertsck)ätzung aller Mitarbeiter gewon­nen. Fast 5 Zabrzehnte ist er Bezieher seines Hei­matblattes, des Gießener Anzeigers. Dem Zubclpaar unsere herzlichen Glückwünsche.'

Steinbach, 26. Mürz. Am Freitagabend fand im Rathaussaale eine Schulentlassungs­feier der Schüler und Schülerinnen, die jetzt die Schule verlassen, statt. Die Eltern und geladene Gäste nahmen an der Feier teil. Die Feier nahm, einen schönen Verlauf. Die hiesige. F r e i w i l - lige Feuerwehr hatte am Samstagabend zu einem Familienabend im Saale der Wirtscha't Gär- lach eingeladen. Die zahlreich erschienenen Gäste, di» auch aus den Nachbardörfern sich eingefunden hatten, kamen bei den mannigfachen Darbietungen der Wehr auf ihre Rechnung. Reicher Beifall lohnte die Mitwirkenden.

__s. Lang - Göns, 29. März. Am nächsten Samstag, 1. April, kann unser Mitbürger Schreiner­meister Heinrich Boller II., Obergasse, in körper­licher und geistiger Frische seinen 8 4. Geburts - tag feiern. Wir wünschen dem alten'Herrn alles Gute zu seinem Lebensabend.

L a n g - G ö n s , 25. März. Zn dem festlich geschmückten Rathaussaal fand die Abschieds- feier für zwei Jahrgänge der Mädchen- berufsschulc statt. Frl. Heß (Leihgestern) als Leiterin der Schule begrüßte die Vertreter der Par­tei, der Gemeinde und die Lehrerschaft. Lehrer Herbst wies in einer Ansprache auf die Entwick­lung der Mädchen-Fortbildungsscknile auf dem Lande hin. Die Schülerinnen beider Jahrgänge dankten ihrer Lehrerin mit einer Blumengabe. Bei Kaffee und Kuchen und geselliger Unterhaltung ver­lief der Abend auf das schönste. Einzelne Schüle­rinnen trugen Gedichte vor, dazwischen wurden Volkslieder gesungen. Ein Kleeblatt von Großen- Linden führte eine lustige Szene vor, die viel Beifall fand. Zum Schluß stellte sich sogar noch ein Harmonikaspieler ein, der den Gesang begleitete. Die zwei Jahrgänge umfaßten 32 Schülerinnen, die aus Lang-Göns, Großen-Linden und Kirch-Göns waren. Sie erhielten nach beendeter Feier ihre Abgangszeugnisse.

cxd Langsdorf, 26. März. Unser Gesang- vereinConcordia" erlebte heute seine erste Uebungsstunde unter einem neuen Dirigenten. Nach­dem Lehrer Glück, der den Chor viele Jahre ge­führt hatte, das Amt wegen anderweitiger Bela stung hatte niederlegen müssen, wurde Chormeister Häuser, Watzenborn-Steinberg, für die Stabfüh­rung des Vereins gewonnen. Einige neue Mitglie­der konnten gleichzeitig ausgenommen werden. Unser Dorf wünscht dem über 100jährigen Chor eine frohe Belebung in der Pflege des deutschen Liedes.'

Nundfunkproqramm

Donnerstag, 30. März.

6 Uhr. Morgenlied. Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Fruhkonzert. Es spielt die Kapelle Otto Fricke 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Froher Klang 3ur Werkpause. Es spielt die Tanzkapelle des Reichs­senders Königsberg. 9.40: Kleine Ratschläge für Küche und Haus. 10: Schulfunk: Volksliedsingen. Zum Schulschluß: Ende gut alles gut. 11.40: Ruf ms Land. 12: Mittagskonzert. Es spielt die Tanz­kapelle des Reichssenders München. 13: Nachrichten. 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.15- O lwlde Frau Musika. (Jndustric-Schallplatten.) 14 45: Für unsere Kinder: Wie der April den März be­suchte. 16: Nachmittagskonzert. 17 bis 17.10: Bücher, von denen man spricht. 18: Aus Arbeit und Beruf- 1. Immer wieder dieMangelberufe". 2. Werbe­sorgen des Cinzelhandelskaufmannes. 3. Was jeder Bauherr wissen muß? 18.30: Liebesfreud' Liebes- leib. (Ein Liederreigen.) 19: Mein Weg zur Bühne. Heinrich George. Plauderei aus dem BandSchau­spieler erzählen". 19.15: Tagesspiegel. 19.30: Der fröhliche Lautsprecher. (Industrie-Schallplatten und Eigenaufnahmen.) 19.45: Aus der Jugendbewegung Adolf Hitlers, a) Eltern, das geht euch an; b) Er­lebnisse des Alltags; c) Unser Dienst unsere Freude. 20: Nachrichten. Grenzecho. 20.15: Unser singendes, klingendes Frankfurt. 22: Nachrichten 22.20: Unsere Kolonien.Za, aber die Rassenfrage!" 22.30 bis 24; Volks- und Unterhaltungsmusik.

mit 1103 Genossen eine lOprozentiHe Steigerung auf. Eine Reihe weiterer (Bemeinben, i)ie. sich der Genossenschaft anschließen wollen, konnten wegen der Maul- und Klauenseuche noch nicht aufgenom- men werden. Der Gießener Schlachtoiehmarkt hat auch für die Genossenschaft guten Nutzen gebracht. -cuvy uus vfiuyjai)r5=ziusie'|eiager cr=

Die treuhänderische Aufgabe der Genossenschaft öffnet, in dem die für die S t u d i e n f ö r d e r u n g kommt in der Umsatzsteigerung zum Ausdruck. Der o o r g e s ch l a g e n e n Abiturienten geprüft Umsatz ai^Vchlachtvieh stieg bei Rindern und Kühen werden sollen. Es handelt sich dabei um Abiturien- üon 642 ötüd sm Jahre 1937 um 893 auf 1535 im I len, die dem Studentenwerk von den Gliederungen Jahre 1938, bei Kälbern von 1184 um rund 2100 der Bewegung, den höheren Schulen, dein Arbeits- auf 3280, bei Schweinen von 777 um 1522 ans dienst und der Wehrmacht als überdurchschnittlich 2299, böi ^chasen von 225 um 500 auf 726 Stück, begabt für die Studienförderunq oorgeschlagen wur- bei Zuchtvieh von 222 Stück auf 1102 Stück. Der den. Der Studentenführer begrüßte die 18 Äbiturien- Gesamtwert des Umsatzes betrug 1937 406 794 Mark, len Die Teilnehmer des Lagers, die zum großen im abgelaufenen Geschäftsjahr 1 334 502 Mark. Teil ihrer Wehrpflicht genügen und für dieses La-

Durch die Schlachtvlehoersiche'rung bei der Ober J 9^ Urlaub erhielten, erschienen in der Uniform hessischen Versicherungsanstalt ist den Mitgliedern Nach der Eröffnung und der Flaggenhissung wurden ein wesentlicher Vorteil erwachsen. Eine weitere kurze Einführungsreferate gehalten bessere Verwertung des Viehes wird der Gießener Der Prorektor, Professor Dr. Dietz, sprach in Mittelmarkt bringen, durch den vor allem die Vertretung des Rektors über die A u f g a b c n b c r Kosten geringgehalten werden können und gleichzei- $ 0 $ \ $ u I c. Er -betonte, daß Wissenschaft und tig bessere Verwertungsmöglichkeiten entstehen. Das Forschung heute im Gesamtbereich der Aufgaben die Ferkelgeschast soll auf Wunsch der Genossenschaft unserem Volke und im Reich gestellt sind fest ver- ausgebaut werden. ankert sind. Die studentische Mannschaft, die heute

Beim Umsatz hat sich gezeigt, daß durch die gc- die Hochschule besucht, hat sich dieser Gesamtausgabe nossenschaftliche Verwertung die Selbsthilfeorgavi-! unterzuordnen und durch einen erfolgreichen Stu- fahon auf richtigem Wege ist, der bäuerlichen Pc- diengang ihren Anteil'tragen zu helfen.

volkerung treuhänderisch zu dienen. Studentenführer Frank umriß die unmittelbaren

Rechner Arnold legte die Bilanz und die Aufgaben, die dem Studenten im Bereich des ge- Jahresrechnung zur Genehmigung vor. Der Gesamt- iamtstu'dentischen Lebens heute gestellt sind. Er he- umsatz betrug 1 334 502 RM. Die Vermögensbilanz handelte eingehend die Ziele der Kameradschafts- schließt in Aktiva und Passiva mit 40 858,50 RM. In erziehung, die Aufgaben des NS.-Altherrenbundes der Gewinn- und Derlujtrechnung stehen den Auf- und die wissenschaftliche Arbeit der studentischen Wendungen in Höhe von 38 453,17 RM. Erträge in Fachgruppen im Rahmen des studentischen Reichs- der Höhe des gleichen Betrages gegenüber. ' berufswettkampfes. Er wies besonders darauf hin,

Nachdem dem Rechner und zualeich dem Auf- daß das nunmehr einheitlich durch den Reichsstuden- ßchlsrat und Vorstand einstimmig Entlastung erteilt tenführer Dr. Scheel geführte deutsche Studenten­worden war, wurde der Beschluß gefaßt, den Rein- kum die gesamte Arbeit auf das Ziel hinzurichten

gewinn zur einen Hälfte dem Reservefonds, zur hat, den Nachwuchs unserer Hochschulen zu einem

anderen Hälfte der Betriebsrücklage zu überweisen. Typ des Kämpfers zu erziehen, der in feiner charak-

Bei den Wahlen wurde Erb (Bellersheim) in terlichen und politischen Haltung und hinsichtlich

den Vorstand und M e n g e l (Hattenrod), der Aus- seiner wissenschaftlichen Leistung den hohen Forde- sichtsratsvorsitzende, sowie Wagner (Wißmar), Zungen unserer Tage vollauf gerecht wird.

Höchst (Londorf) und Rinn (Heuchelheim), deren Der Leiter des Studentenwerks Gießen, Diplom- Amtszeit abgelaufen war, in den Aufsichtsrat Volkswirt Grebe, der in feiner Eigenschaft als wiedergewählt. Wirtschafts- und Sozialamtsleiter der Studenten-

Weiterhin wurde durch die Generalversammlung suhrung das Ausleselager führt, gab einen umfassen- . einstimmig genehmigt, daß die Kreditgrenze bei ber Öen Ueberblitf über den gesamten Aufgabenbereich ! Volksbank um weitere 10 000 RM. heraufgesetzt des Reichsstudentenwerks (und seiner örtlichen Dienst- 'wird. " stellen), das zur Anstalt des öffentlichen Rechts er-

Ortsbauernführer Schäfer (Annerod) dankte hoben wurde und nunmehr den alkeinigen politischen ^Direktor Heß und seinen Mitarbeitern, sowie dem und staatlichen Auftrag zur Betreuung des Hoch- -Vorstand und Aufsichtsrat für ihre Arbeit und for- schulnachwuchses hat. Er umriß sodann die vier gro- Üderte die Genossen auf, durch Treue und Disziplin ßen Arbeitsgebiete, die dem Reichsstudentenwerk und Den vorgezeichneten Weg weiterzugehen.

Ludwig Schwalb (Alten-Buseck) besprach die Mießener Marktverhältnisse und gab Aufschluß über 3>en Mittelmarkt. Karl Sommer (Gießen) ging ^besonders auf die Frage der Schweinemast ein und sagte zu, daß alles zu einer befriedigenden Lösung . lunternohimen wird. ' _. , .

Die Arbeitsgemeinschaft der Berufskrankenkassen

ÖIC Totenuhr. für Kaufmannsgehilfen und weibliche Angestellte

«a . . setzte am gestrigen Dienstag ihre volksgesundheit-

-llenn es ganz still tm Zimmer ist, geht plöhlich stche Aufklärungse>^eit mit einer Frauenveranstal- irgendwo die Totenuhr . Dann mag abergläubischen hing unter der Leitung der Vertrauensperson der Menschen ein kalter schauer über den Rücken gehen. Arbeitsgemeinschaft, Fr. Ella Hentschel im IDabci ist das Klopfen eine höchst lebendige Ange-Bayrischen Hof fort segeuheit, denn es ist weiter nichts als das Lockmittel Der Kreisamtsleiter des Amtes für Volksgesund- oes Holzwurmweibchens, das den Holzwurmmann heit der NSDAP. Dr. med. Schliemann, der 'Oeibenufcn soll. Das Weibchen geht auch nicht mit I sich anerkennend über diese Dortragsveranstaltungen licm 7°?' Ocgen das Holz, wie wohl mancher an- aussprach, legte dar, wie es sich die heutige Staats- '?udern laßt den Kopf gegen ihren Hals- führung zur Aufgabe gemacht hat, jedem einzelnen Uyud schnicken. Volksgenossen klar zu machen, welch köstliches Gut

Trotzdem ist die BezeichnungTotenuhr" durchaus die Gesundheit ist und welch hohe Verpflichtung- 'chtig, wenn auch in einem anderen Sinne. Holz- jeder einzelne nicht nur gegen sich selbst, sondern 'lurmer [inb »rattifcr; bie 4.otcnflraber unicrcr SDiöbcl. aud) gegenüber feinem Boise hat. Er gab zu ner- dafür bah Ke IN unserer Wohnung stehen, daß der Arzt non früher ein guter Meister yr Unwesen treiben, ist bas Holzmehl, bas aus den in einer Reparaturwertftätte war, während der gegrabenen kreisrunden Löchern Arzt von heute und in der Zukunft die Aufgabe hat, etwa an der den Menschen, nicht erst krank werden zu lassen. Dr.

berslache des befallenen Möbelstücks, sondern er Schliemann führte weiterhin aus, baß in einer Zeit, " u e e?"'daß "w" mauckunal z B. ein sehr die die größten Anforderungen an jeden einzelnen m befallenes Stuhlbein nut der Hand wie einen und auch an die firauen, die heute wieder mehr als ochwamm zufammendrücken kann. bisher In den Arbeitsprozeß einbezoqen werden,

Der Schaden kann sehr erheblich werden, denn die stellt, es in erster Linie darauf ankommt, den Volks- senosten vor Schaden im Berufe zu jchiihen. Aus !f!t p°ll,haltigem Papier, weswegen besonders alte diesem Grunde wird alles versucht, den Bolksgeuos- iub iotbeken unter ihnen zu leiden halwu, wenn mcht ,en darauf aufmerkfam zu machen, daß er dann, >chtze,t,g Schutzmaßnahmen ergns,en werden. Das wenn er die ersten Anzeichen einer Krankheit zu

Totenuhr ' ist immer em sicheres Zeichen spüren glaubt, sich sofort an feinen Arzt wendet, "kur, baß es Zeit wird die Bekämpfung aiifzuuehmeu. damit biefer ihm hilft, gesund zu bleiben. Heute kann .°>r hangen ja alle nicht nur an unseren Möbeln und in keinem Betrieb auch nur eine Arbeitskraft aus- '"b'ch°n deshalb daran interessiert, s,e vor der Ber- sahen und die Staatsführunq tut alles, um die Ge- bewahren, fonderu haben darüber hinaus jundheit zu erhalten und sie zu fördern. Nur ein i« Pflicht, das zu tun, denn das Holz ift em wert-

gesundes Volk wird die großen Aufgaben, die Führer ihm zugedacht hat, erfüllen können.

Anschließend hielt Professor Dr. med. Rosen- b e ck mit Unterstützung von Lichtbildern einen Vor­trag überFrauenkrankheiten und ihre Verhütung". Er leitete seinen Vortrag ein mit dem Hinweis au die geistige Umformung, die unser Volk durchmacht und die auch durch die Gesundheitsführung zum Ausdruck kommt. Diese Gesundheitsführung bedinge eine Anzahl einschneidender Maßnahmen, u. a. solche zur Behebung des Geburtenrückganges und des Verbotes der Rassenmischung, um den Bestand des Volkes zu sichern. Das deutsche Volk könne es sich auf die Dauer nicht mehr leisten, recht erhebliche Geldmittel zur Unterhaltung lebensun­tüchtiger Menschen auszugeben, während gesunde und kinderreiche Familien nicht einmal ein Aus­kommen fänden. Anderseits müsse das Reich alles tun, um die Geburtenziffer zu heben und die Ge­sundheit des Volkes zu fördern. Zu diesem Zwecke werde die Frühehe mit Hilfe der Ehestandsdarlehen gefördert und neben der Anregung zu einer ver­nünftigen gesunden Lebensführung durch zweck­mäßige Ernährung und Gesundheitspflege die volks­gesundheitliche Aufklärungsarbeit in die Wege ge­leitet. In sehr eingehender Weife besprach Professor Dr. Rösenbeck die Krankheiten der Fran, die durck) entsprechende Lebensführung zu vermeiden find.

In einem Filmstreifen wurden die Einrichtungen der Erholungsheime gezeigt, die die Krankenkassen zur Förderung der Gesundheit ihrer Mitglieder unterhalten. Der Rechnungsführer der Arbeits­gemeinschaft, Geitz, beschloß den lehrreichen Abend.

+ (Brünberg, 25. März. In der festlich ge« chmückten Turnhalle fand die Entlassungs­feier des obersten Jahrgangs der Volksschule tatt. An der Feier nahmen sämtliche Gliederungen der Partei teil. Die musikalische Ausgestaltung lag in den Händen des Musikvereins. Rektor Häusel als Lehrer der Oberklajse sprach über die Bedeu­tung der Feier. Ein Bild von der heute mehr in den Vordergrund gestellten körperlichen Erziehung un­serer Jugend gaben dann die turnerischen Vorfüh- rpngen der Knaben und Mädd)en, die eine gute Schulung erkennen ließen. Die dann folgenden Lie- der, Kurzgeschichten und Gedichte, einzeln oder im Chor gesprochen, waren ein Bekenntnis zu Deutsch­land und zum Aufbauwerk des Führers und legten Zeugnis ab von dem Geist, in dem die heutige Schule arbeitet. Rektor Häusel nahm dann die Reissprechung der zur Entlassung kommenden 16 Knaben und 12 Mädchen der Volksschule vor und überreichte mit Handschlag jedem ein Gedenkblatt mit dem Bilde des Führers. Nach ernsten Worten des Ortsgruppenleiters Schütz nahm er die Kna­be" und Mädchen durch Handschlag, während gleick)- zeitig die Musik leise das Deutschlandlied spielte, in die Gemeinschaft des schaffenden Volkes auf. Der Gruß an den Führer und die Lieder der Nation beendeten die Feier.

(D Eberftadt, 26. März. Die (Befolg- ehaft 10/116derHZ. hielt im Saal des Deut­schen Hauses einen wohlgelungenen Volksge - m e i n s chaftsabend ab. Kleine Theaterstückchen, Volkstänze und Mundartgedichte gelangten zum ßortrag und unterhielten ausgezeichnet. Der hie- iqe Pferdeversicherungsverein hielt im GasthausZum Adler" seine Generalversammlung ab. Rechner Görlach HI. gab den Kassenbericht bekannt, der mit 2222,26 NM. in Einnahmen und mit 2003,46 NM. in Ausgaben abschlvß. Die Zahl der Mitglieder betrug 51. Die Zahl der versicherten Pferde und Fohlen beläuft sich auf 100, die mit einer Gesamtsumme von 87 600 RM. versichert sind. Im abgelaufenen Jahre war ein Verlust non vier Pferden zu verzeichen, die jedoch nicht alle zu La­ten des Vereins gingen. Für Entschädigungen wurde der Betrag von 1912,50 NM. ausgegeben. Dem Vorstand und dem Rechner wurde Entlastung erteilt.

damit auch der örtlichen Dienststelle Gi'eßen gegeben sind:

1. Förderung der Studierenden gemäß dem Grundsatz: Jeder volksdeutsck)en Begabung ohne Rücksicht auf Herkommen und wirtschaftliche Kraft den Weg zum Hochschulstudium zu bahnen.

2. Der Beratungsdienst, der dem Abiturienten, der sich zu einem Studiengang entschlossen hat, sowie aud) den Studierenden durch Zur-Verfügung-Stel- lung eines reichhaltigen berufskundlichen Materials zu dienen hat.

3. Der Gesundheitsdienst, der eine laufende lieber- wachung des Lefundheitlichen Standes aller Stu­dierenden durchzuführen hat, und zwar durck) regel­mäßige Pflichtunterfuchungen, durch die studentische Krankenversorgung und die Unfallversicherung, sowie durch gesundheitsfördernde Maßnahmen, die vor­nehmlich die laufende Sorge um die schweren Ge­sundheitsschäden zu tragen haben.

4. Der Wirtschaftsdienst, der die Ausgabe hat, alle diejenigen Einrichtungen zu schaffen und zu unter­halten, die der Verbilligung des studentischen Le­bensunterhaltes dienen. Diese Einrichtungen sind an den meisten Hochschulen in einem neuen Studenten­haus zusammengefaßt (wie auch hier in Gießen), das dazu die Aufgabe hat, für alle Hochschulveran­staltungen zur Verfügung zu stehen. Die Abi­turienten folgten den Darlegungen der Referenten mit großer Aufmerksamkeit.

*

ten niederen Summen eingesetzt.

_ _ K l Rach Stellung weiterer Beweisanträge erging

26 Kreisgememoen Beschluß: Die Verhandlung wird abgesetzt.

chalten Semeinschastswaschanlagen. ~ e s s * r s

Der K. D. und der O. W. in Gießen waren be° i:OD. Biedenkopf, 27. März. Innerhalb schuldigt, im Mai 1938 oder um diese Zeit in (Bie­ls Kreises Biedenkopf sind bis jetzt von 2 6 ßen, und zwar D. in einem Hanomagwagen einen Wiiisgemeinden Gerne inschaftswasch- anderen Motor eingebaut, W. die auf dem einge- loag en angefchafft oder in Auftrag gegeben bauten Motor befindliche Nummer ausgefeilt und 'D. nn-iien. Der Reichsnährstand gibt für die Befchaf- dann die Nummek des ursprünglichen Motors ein- M der gemeinnützigen Anlagen einen Zuschuß. 1 geschlagen zu haben. Dem Landratsämt wurde von

kl'ller Rohstoff, mit dem wir nicht hausen können, I _

f impft werden die Holzwürmer mit Jnsektenvernich-1 Aus den Gießener Gerichtssälen i-mgsmitteln, wenn die Zerstörung des Holzes nicht la.on soweit vorgeschritten ist, daß die befallenen

Stellen entfernt und verbrannt werden müssen. ^IllWyCritPi

welche Mittel im einzelnen Fall am zweckmäßigsten Die M F in Lollar erhielf rinpn R t r n f h o - zXÄn icbcr ^nT(RÄSr

iLimmerjagcr angeben. fg- (RAS) 6lc mar beschuldigt, im August 1938 in Lollar

Obstbäume an den Landstraßen ^milch von ihren eigenen Kühen an die Milch- . abgabefteüe in Lollar abgcliefert zu haben, die nach

muffen gepflegt werden. einem Gutachten des Chemischen Untersuchungs- ~ e, ... . . ... , amts durch 15 v. H. /Wasserzusatz verfälscht war.

Der Generalmspektor für das deutsche Straßen- (Uebertretung nach 8 4 Z. 1, 2, 12 Abs. 2 des Lebens- v sen Dr. Todt hat verfugt die Obstbaume an den mittelgesetzes.) Gegen den Strafbefehl legte sie Ein- ^iichs- und Landstraßen mit Rücksicht aus die Not- sprach ein. Zn der gestrigen Hauptverhandlunq vmdigkeit der Forderung der Obsterzeugung in wurde sie überführt. Es blieb bei der im Strafbefehl njen guten Zustand zu brmgem Er hat den zu- ausgesprochenen Strafe. Die Rechtskraft des Urteils Wigen Straßenbehorden dazu Mlndeftmaßnahmen wurde anerkannt ^geschrieben. Diese bestehen in Bindung und . «tP-

SM Äs^n^Wcn mm9eni Vezirksschoffengericht Gießen.

* Der Joh. K. III. in Hergersdorf wurde beschuldigt,

' Verkehrssünder. Die Polizei schritt in !in November 1938 in Hergersdorf bzw. in Gießen Zeit vom 17. bis 23. Marz ein: Gegen Kraft- 111 der Absicht, sich einen rechtswidrigen Vermögens- i vrzeugsührer mit 28 Anzeigen und 22 gebühren- vorteil 8« verschossen, Privaturkunden, die zum Be- :'itchtigen Verwarnungen; gegen sonstige Fahrzeug- von Rechten und Rechtsverhältnissen von Er- Vnrer mit 6 Anzeigen und 2 gebührenpflichtigen hcblichkeit sind, gefälscht und von ihnen zum Zweck fc-roarnungen; gegen Radfahrer mit. 7 Anzeigen der Täuschung Gebrauch gemacht zu haben. Er hat ! it 6 gebührenpflichtigen Verwarnungen.n &cn nachträglich von einem Diplomingenieur

/ e-c k _» . . ' . durch Streichung und Herabsetzung geänderten Rech-

-mnfuyrung der Gememschastsschule nnngen des H. Schm, und des Z'.S. in Lauterbach in Dldrburrt diese Aenderungen ganz oder zum Teil ausradiert

und die Rechnungen der Hess. Brandversicherungs- Lpd. Marburg, 28. März. Der Regierungsprä- Kammer in Darmstadt vorgelegt, um die Auszahlung 1'< it t)at die Genehmigung dazu erteilt, daß ab der ursprünglichen Beträge zu erreichen. Weiterhin Stirn 1939 im Stadtkreis Marburg die er in einem anderen Falle die höheren ursprüng- l'emi e i n s ch a f t s s ch u l e zur Einführung ge- lichen Rechnungsbeträge statt den tatsächlich bezahl-

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