Ausgabe 
28.10.1939
 
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Samstag, 28./§onntag,29. Oktober 1939

253 Erstes Blatt

189. Jahrgang

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ohne Wirkung geblieben. Man vertröstete Gesandten, das Prisengericht werde sich mit Vorstellungen befassen.

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Handel und Industrie eine nicht geahnte Entwick­lung nahm, Frankreich weiter hinter sich zurückließ und der weltbeherrschenden Wirtschaftsstellung Eng­lands immer näher rückte.

Der Weltkrieg ist von England und Frank­reich unter Zuhilfenahme des russischen Zaren­reiches im wahrsten Sinne des Wortesge­macht" worden, um Deutschland in den Zustand von 1648 zurückzuoersetzen. Das Diktat von Ver­sailles diente diesem Zweck. Der Großadmiral von Tirpitz hatte das durchaus richtig erkannt, als er in seiner Denkschrift an den Reichskanzler sieben Jahre vor dem Weltkriege, am 28. Februar 1907, folgendes niederschrieb:Es dürfte nicht zu bestrei­ten sein, daß die politischen Reib ungs flächen zwi­schen uns und Großbritannien wesentlich mit durch unsere wirtschaftlichen Erfolge und die erweiterten Lebensbedingungen unserer steigenden Bevölkerung entstanden sind. Man fühlt in der City of London die wachsende Bedeutung des deutschen Handels und der deutschen Industrie. Bei der fast völligen Abhängigkeit, in der sich die britische Politik von den Interessen der City befindet, hängt die Ent- scheidung über Krieg und Frieden wesentlich mit davon ab, welche Haltung die großen Kaufherren zu diesen Fragen nehmen."

Die Auslieferung der deutschen Kriegsflotte, die völlige Abrüstung Deutschlands auf das Hundert- tausend-Mann-Heer und nur 15 000 Mann Marine, der Raub der deutschen Kolonien, der Raub der deutschen Handelsflotte (wir mußten ausliefern 4 787 000 Tonnen Schiffsraum im Werte von vier Milliarden 753 Millionen Mark), all dies und noch I mehr, z. B. die Forderung auf Zahlung von mehr

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Jugoslawiens und die Friedensbemühungen der Balkanstaaten vollstes Verständnis und die Unter- tützung Italiens.

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City of Slinf" unter deutschem Prisen­kommando ausMurmansk ausgelaufen.

Moskau, 27. Okt. (DRB.) Amtlich wird mit­geteilt, daß der amerikanische DampferCity of Flint", der vorgestern unter deutscher Flagge und mit einem Prisenkommando an Bord infolge Ma­schinendefekts den Hasen von Murmansk a n l i e f und dort zunächst zurückgehalten wurde, heute nach Überprüfung der aus Banngut be-

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Oie Schweiz errichtet Lazarette für Kriegsverwundete.

Genf, 27. Okt. (Europapreß.) Die Schweiz berei­tet eine große Hilfsaktion für die Kriegsverwundeten vor. Wie im Weltkrieg, als die Eidgenoffenschaft verwundete Gefangene aller krieg- ührenden Staaten aufnahm, wird sie auch im gegenwärtigen Konflikt sich der Verwundeten an­nehmen. Ein großes Lazarett ist an den Ufern des Sees, in Montreux-Vevey, in Vorbereitung. Ein Sonderzug hat schon das notwendige Material herbeigeschafst, um die nötigen Einrichtungen des großen Lazarettes an diesem schönsten Punkt des Sees aufstellen zu können.

det, daß England durch die Beschlagnahme der ge­samten Kaffee lad ung des schwedischen DampfersVenecuela" sich die flagranteste Enteignung seit Kriegsbeginn geleistet habe. Tausende von Säcken brasilianischen Kaffees seien aus dem einfachen Grunde beschlagnahmt worden, weil der Kauf in schwedischem Auftrag noneiner deuts chen Firma getätigt worden sei. Die schwedische Gesandtschaft in London hat einen scharfen Protest bei der englischen Regierung eingelegt. Der schwedische Gesandte wies darauf hin, daß der Geschäftsabschluß vor Kriegsaus­bruch erfolgt sei. Wie vom Außenministerium mit­geteilt wird, ist der Protest der Regierung bisher

sammenslellung alle unbestätigten Meldungen nicht berücksichtigt sind, muh angenommen werden, daß die tatsächlichen Versenkungsziffern noch wesentlich höher liegen.

Troß dieser Erfolge unserer Seestreitkräfte im Handelskrieg halten sich die eigenen Verluste in sehr geringen Grenzen. Es muh bisher mit dem Vertu st von drei U-Booten auf Grund ihres langen Ausbleibens gerechnet werden.

Der Wehrmachtsbericht vom Freitag.

Artillerie- und Gpähtrupp-Tätigkeit an der Westfront.

Berlin, 27. Oktober. (DNB.-Funkspruch.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Zwischen Itfofel und Warndt an einzelnen Stel­len auflebende Artillerie-Tätigkeit.

An der übrigen Front nur örtliche Spähtrupp- Tätigkeit und vereinzelt Störungsfeuer.

Annahme von Anzeigen

für die Mittagsnummer bis8*/.Uhr des Vormittags

Grundpreise für \ mm höhe

für Anzeigen von 22 mm Breite 7 Rps., für Text­anzeigen von70mm Breite

50 Rps.,Platzvorschrift nach vorh Dereinbg.25"/. mehr.

frmäfjtgte Grnndpretse:

Stellen-, Vereins-, gemein­nützige Anzeigen sowie ein­spaltige löelegenheitsanzei- gen 5 Rps.,Familienanzei- gen, Bäder-, Unterrichts- a, behördliche Anzeigen 6Rpf. Mengenabschlüsse Staffel B

stehenden Ladung von den Murmansker Hafen­behörden angewiesen wurde, die sowjetrussi­schen Gewässer wieder zu verlassen. Die Freilassung des Dampfers unter dem deutschen Prisenkommando erfolgte gemäß den Bestimmun­gen der Haager Seerechtskonvention von 1909.

Schweden gegen den englischen Vlockadeterror.

Stockholm, 27. Okt. (Europapreß.) In steigen­dem Maße wendet sich Schweden gegen die Maß­nahmen Englands, die den Handel der neutralen Staaten allmählich lahmlegen.Aftonbladet" mel-

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Weiterhin erfolgreicher Handelskrieg

Bisher 115 Schiffe mit rund 500 000 Tonnen versenkt.

OerFührer ehrt verdiente Offiziere-espolenfeldzuges

Mit dem Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz ausgezeichnet.

Jugoslawien vermittelt auf dem Balkan

Don unserem v. M.-Korrespondenten

Belgrad, Oktober 1939.

JDer unzweifelhafte jugoslawische Erfolg in der LermittlungzwischenUngarn und R u- n i e n hat in allen Staaten des Südostens große Hoffnungen wachgerufen. Der Erfolg der jugoslawi- slhen Vermittlungsaktion lag darin, daß sich Ru- mnien und Ungarn bereiterklärt hatten, die mili­tärischen Maßnahmen an ihrer gemeinsamen Grenze htrabzusetzen und auch tatsächlich eine bedeutsame Herabsetzung der Militärkräfte an der Grenze vor- fKommen haben. Daß dieses an sich lokale Ereignis ö große Hoffnungen auf dem Balkan wachri e.f, hat fine Begründung in der Tatsache, daß die Span- nung zwischen Ungarn und Rumänien eine ernste Bedrohung der Neutralität und des Friedens auf dem Balkan darstellte. Seit dem Frühjahr standen bedeutende militärische Streitkräfte sich wachsam gegenüber, und auch die diplomatischen Beziehungen zwischen beiden Staaten spitzten sich in dieser Zeit oft gefahrdrohend zu. Es erschien als wahrscheinlich, doß im Falle eines Zusammenstoßes zwischen Un­gern und Rumänien die Staaten des Balkans mehr der minder in Mitleidenschaft gezogen werden wür- btn. Das Eintreten einer Entspannung muhte na­turgemäß ein Gefühl der Erleichterung in allen floaten des Balkans Hervorrufen.

Zugleich weckte die eingetretene Entspannung zwi­schen Budapest und Bukarest die Hoffnung, daß es gelingen werde, auch andere Gefahren für den Frie­den und die Neutralität des Balkans zu beseitigen der wengstens abzuschwächen. Auch hier wieder hat Jugoslawien die Vermittlerrolle übernommen. Jugo­slawien hat durch seine aufrichtige und konsequente Politik der Neutralität und der Freundschaft mit allen Nachbarn, die es seit der Einsetzung der Regentschaft führt, auf allen Seiten größtes Ver­trauen erworben, so daß es sich am besten zur Ver­mittlung zwischen den Staaten des Südostens eignet. Außerdem genießt Jugoslawien volles Vertrauen m Halten und in Deutschland, was seiner Vermittlungs- oltion noch mehr Gewicht verleiht.

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General-Anzeiger für Oberhessen

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Eines steht heute fest: alle Balkanstaaten wünschen in Frieden weiterzuleben und neutral zu bleiben. Alle sind bereit, dafür Opfer zu bringen. In welcher Richtung und wie, darüber sind sie sich noch nicht » klaren, wie überhaupt Neutralität für sie einen ganz neuen Zustand darstellt. Was von den Balkanstaaten gesagt wurde, bezieht sich voll auch auf Ungar. Sie Bemühungen der Balkanstaaten, ihre Neutrali- tct zu erhalten und ihre gegenseitigen Beziehungen nach bestem Können und Vermögen zu regeln, w - den von Italien tatkräftig unterstützt Es ist bekannt, daß sich Italien schon seit mehr als emem Jahr bemühte, zwischen Ungarn und Jugo 1 llawien ein freundschaftliches Verhältnis Zu schaffen Liese italienischen Bemühungen ermöglichten letzt wiederum die Vermittlung Jugoslawiens zwtschen Ungarn und Rumänien. Das gleiche war bei jugoslawischen Vermittlungsaktion bezüglich Vu- gariens der Fall. Die italienische WochenschriftCn- tica Fascista" stellt fest, daß Jugoslawien in An- lehnung an Italien und gleichzeitig in freundschaft. lichen Beziehungen zu Bulgarien Griechenland, Ru Ultimen, Ungarn und der Türkei Anstrengunge ch ' um zwischen diesen Staaten einen dauernden Frieden herzustellen. Deshalb finde auch der Aufru Mufso- linis zum Frieden und die Richtung der -tal.emschen Politik größtes Verständnis IN allen diesenLandern, llnd deshalb finden auch die Vermittlungsaktion

Berlin, 27. Okt. (DNB.) Nachdem der Füh­rer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht am 30 September unmittelbar nach Beendigung des polnischen Feldzuges die für die Operatio­nen verantwortlichen Oberbefehls­babe r ausgezeichnet hatte, verlieh er am Freitag weiteren Offizieren, die durch ihren p e r s ö n l i ch e n E i n f a tz auf den Ausgang einer Kampfhandlung entscheidend eingewirkt haben, das Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz.

Der Führer überreichte diese hohe Auszeichnung in Gegenwart des Oberbefehlshabers des Heeres, Generaloberst von Brauchitsch, m. seinem Arbeits­zimmer in der neuen Reichskanzlei folgenden Offi­zieren: Dem Chef des Oberkommandos der Wehr­macht Generaloberst Keitel dem Chef des Ge­neralstabes des Heeres General der Artillerie H oder dem Chef des Generalstabes der Luftwaffe Generalmajor Jefchonnek, ferner dem Kom­mandierenden General eines Panzerkorps und In- Metteur der Schnellen Truppen General der Pan­zertruppen Guderian, dem Kommandierenden General eines Armeekorps General der Infanterie a D f h dem Kommandierenden General eines Ar- meekorps General der Infanterie S tr a, dem Kommandierenden General eines Panzerkorps Ge­neral der Kavallerie Höpner, dem Kommandeur einer Infanteriedivision Generalleutnant Ol­brich t dem Kommandeur einer Infanteriedivision Generalleutnant v. B r i e s e n dem Kommandeur einer Panzerdivision Generalleutnant R e l n h a r d, dem Kommandeur einer Gebirgsdivision General- rrn-Unr ©übler dem Kommandeur eines 3nfan= ÄStenti Dbedt Schmidt (August), dem Kompaniechef in einem Infanterieregiment Ober- »nt Reinhardt und dem Zugführer m einem Infanterieregiment Leutnant t o l z.

Der Führer brachte in einer kurzen Ansprache ben versammelten Offizieren zugleich im Namen de" ganzen deutschen Volkes, s e i n e n D a n k u n d seine Anerkennung für ihre außerordent-

Die neue jugoslawische diplomatische Aktion bezieht sch auf die Regelung der Beziehungen z w i s ch e n Bulgarien und den Mächten des Bal­kan b u n d e s, also Rumänien, Griechenland, Jugo- ilowien und der Türkei. Z w i sch e n B u l g art e n und Jugoslawien besteht feit Januar 1937 em Vertrag ewiger Freundschaft, der heute mehr bennje dm Gefühlen und Wünschen beider Völker entspricht. Sie Beziehungen zwischen Bulgarien und der Türkei waren 'eine Zeitlang etwas gespannt wegen der Anhäufung türkischer Truppen an der bulgarischen Grenze in Thrazien. Da die bte puppen wieder zurückgezogen und an Bulgarien beruhigende Zusicherungen gegeben hatte, sind wieder D|e Beziehungen zwischen den beiden Staaten m in früheren Zustand korrekter Nachbarschaft zuruck- «kehrt. Die Spannung zwischen Bulgarien und Rumänien wegen der südlichen D ob ru - dscha besteht dagegen noch immer. Dieses Gewet wird von Bulgarien als rein bulgarische Provinz mrückgefordert. Außerdem bestehen zwischen Bulgarien und Griechenland nicht geringe Gegensätze wegen des von Bulgarien geforderten Istusgangs zum Aegäischen Meer.

Diese zwei Fragen waren bisher ^nberntHe, die einer Annäherung Bulgariens an den Balkcmbuno entgegenffanben unb eine Ursache ber Beunruhigung des Balkans barstellen. Obwohl allgemein angenom- men wirb, baß sie keine unmittelbare Gefahr Jur den Frieden auf bem Balkan bebeuten, ist man sich dessen bewußt, baß sie sich leicht in eine Quelle von Gefahren verwanbeln könnten. Wenn biese Pro­bleme zwischen Bulgarien einerseits unb Rumänien unb Griechenlcmb anberseits geregelt ober wenigstens ocrtagt werden könnten, wäre ein Zusammengehen aller Balkanstaaten gewährleistet in allen Fragen, die die Sicherung ber Neutralität bes Balkans be­liessen. Der jugoslawische Vermittlungsversuch geht dahin, bie Frage ber Dobrudscha unb bie bes Aus­gangs zum Aegäischen Meer vorläufig so zu regel , i daß sie eine Zusammenarbeit Bulganens mit bem

Valkanbunb ermöglichen würbe.

Zerfloffene Hoffnungen.

Vom 30jährigen Kriege bis zu Bismarcks Reichs- grünbung war Deutschland nur ein geographischer Begriff. Erst Hunderte, bann Dutzende von mehr oder weniger großen und kleinen Fürsten welt­lichen unb geistlichen Charakters, Herzöge, Könige usw., bas war bas Kennzeichen bes politischen Zu­standes unseres Vaterlandes. Dieses Deutschland des Westfälischen Friedens von 1648 (Ende des 30jährigen Krieges) war tatsächlich der Spielball der westlichen Großmächte England und Frank­reich. Wenn drese beiden Großmächte untereinander etwas auszumachen hatten, dann geschah dies a u f deutschem Boden mit deutschen Sol­daten, die man durch Subsidien sich verschaffte. Es sei nur an bie Raubkriege Ludwigs XIV., an den Spanischen Erbfolgekrieg, an das Mit­spielen ber beiben Westmächte in ben friberi- zianischen Kriegen zu eigenem Vorteil, an bie Kriege ber französischen Revolution unb die Napo­leons erinnert. Fast 300 Jahre hindurch war es üblich, daß England und Frankreich auf deutscher Erde und mit deutschen Menschen ihre Kriege führ­ten, für beide ein höchst nutzbringendes beginnen! Dann machte Bismarck durch die Reichsgrün­dung diesem Treiben ein Ende. Er entzog den Westmächten den deutschen Raum als Kriegsschau­platz und die deutschen Menschen als Soldaten- und Truppen-Reservoir. War dieser Umstand schon den Leuten in London unb Paris sehr peinlich und höchst unbequem, so wurde er ihnen unerträglich, als sich zeigte, daß das sich wieder zusammen- findende deutsche Volk eine riesige Wirtschaftskraft entwickelte, daß das neue deutsche Kaiserreich in

Man sieht von links: General ber Artillerie Halder, General ber Panzertruppe Guderian^ General der Infanterie Hoth, General der Infanterie Strauß, General der Kavallerie Hopne« und Generalleutnant Olbricht. - <Preffe-Mustrati°nen-H°ffmann-M.)

l-»en Leistuna-n rum Ausdruck und ersucht- die ner Wohnung. Di- Leistungen und Taten der Trä. K?mm°nd°ur7 di-f- Anerkennung ihren Truppen g°r des Ritterkreuzes zum Esternen Kreuz merden ZU übermitteln. Anschließend waren die Offiziere tm einzelnen m den nächsten Tagen in der Presse Gäste des Führers zum Mittagessen in sei- gewürdigt werden.

Der heutige Heeresbericht.

Berlin, 28.Okt. (DNB. Funkspruch). Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Im Westen zwischen Mosel und Pfälzer Wald lebhaftere Artillerie-Tätigkeit als an den Vortagen. Lin örtlicher Vorstoß schwächerer feindlicher Kräfte im Grenzgebiet westlich des Warndt wurde abgewiesen.

Der Handelskrieg in Ost- und Vord- ee, sowie im Atlantik war weiterhin erfolgreich. In der Zeit vom 12. bis 25. Okto­ber 1939 wurden versenkt: nach Meldungen, bie durch eigene Streitkräfte bereits bestätigt sind, 2 2 Schisse mit 109 370 Bruttoregistertonnen, nach Meldungen der Auslandspresse weitere 3 Schiffe mit 12 606 Bruttoregistertonnen, ins­gesamt also 25 Schisse mit 121 976 Bruttoregister­tonnen. ,

Damit steigen die G e s a m t v e r l u st e feit Kriegsbeginn aus insgesamt 115 S ch i s1 f e mi 475 321 Brutto-Registertonnen. Da bei dieser Zu-