Ausgabe 
28.7.1939
 
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Bedienung ggi^fd^e Justiz dazu übergegangen, Volksdeutsche u des üejy^ z, verurteilen, weil sie angeblich diese Auswande- ir eines /w 1 g ^ra D0,n Deutschen zu erleichtern versucht hätten. ToneMpMS! . ; ^ch einer Meldung desDziennik Bydgoski" hinaus vie » miden der Vorsitzende der Ortsgruppe der Jung- stärker, Men w- Pa^ei in Karwenbruch im Seekreise,

unb die ^ra t' gjift Nitzau, sowie die beiden Volksdeutschen

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»rjsse und zahlreiche Drohbriefe immer wieder zum Se:; aff en des Landes aufgefordert werden, ist die

Auf der 16. Großen Deutschen Rundfunkausstellung zeigt die Deutsche Philips ihren Aachen Super D 63, einen Druckknopf-Empfänger mit freier Senderwahl und Motoreinstel- l u n g. Acht Druckknöpfe ermöglichen dem Hörer die Ferneinstellung von achtLieblingssendern", zu denen ein eingebauter kleiner Motor den Skalen­zeiger auf bloßen Knopfdruck hin bringt. Der Sender wird somit automatisch gesucht und erscheint sofort im Lautsprecher. (Scherl-Bilderdienst-M.)

Das Spitzelsystem gegen Volksdeutsche in Polen fordert fast täglich neue Opfer. Die harmlosesten Aeußerungen aus deutschem Munde werden über­trieben, verdreht, wenn nicht gar frei erfunden, und zum Gegenstand von Anklagen gemacht, die stets mit der Verurteilung der Opfer der polnischen Terro­risten enden.

500 Millionen Pfund ungedeckte Mstungskosten.

Noch nicht völlig klar darüber, was uns bevorsteht."

Tage, ohüe daß die kirchlichen Behörden davon in Kenntnis gesetzt waren, durch städtische polnische Arbeiter die Glocke aus dem Turm entfernt.

Gastwirten, die bisher noch in der Lage waren, ihren Betrieb weiterzuführen, ist nun auch dem Gastwirt Erich Oehle in Weißenhöhe, Kreis Wirsitz, ohne plau- iblen Grund der Schankkonsens entzogen worden.

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Taifun"-Flieger wieder daheim

Tristan" unter Viktor de Sabata

Oer zweite Tag der Bayreuther Festspiele.

Zeseraloberst Milch begrüßt den Sieger, Diplom-

ÄI bÄliSen Sfieger h°rrsch°nben Samer*- Wiste rnkamp, Kolloch und Riechers. geist hmwies.

(Scherl-Bilderdienst-M.)

'ium. üinkz be Markiert.

Die betrübtenLohgerber" in Warschau

Angst vor der Inflation.

Polens Deutschenhehe im Korridor

Dernichtungsfeldzug auf der ganzen Linie.

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Die Molkerei der Deutschen Molkerei­genossenschaft in Mogilno, die einer der modernst eingerichteten Betriebe ist, wurde heute, am 27. 7., auf polizeiliche Anordnung aussanitä­ren Gründen" geschlossen. Wir erfahren dazu olaendes: In die Molkerei kam ein in Mogilno wegen verschiedener Affären bekannter Mann, der ein Pfund Butter verlangte. Die Verkäuferin ließ den Mann einen Augenblick allein, um die Butter aus dem Kühlraum zu holen. Als die Verkäuferin wiederkam, war der Mann ver­schwunden, so daß anscheinend der Butterkauf nur ein Vorwand war, um in die Molkerei zu gelangen. Kurze Zeit darauf erschien ein polnischer Polizist zur Vornahme einer Revision. Dieser nahm eine flüchtige Besichtigung der Räume vor, ging dann auf einen Kessel zu und zog eine Ratte heraus Dies hatte naturgemäß die sofortige Schließung der Molkerei zur Folge Eine wei­tere deutsche Molkerei in Z i n s d o r f, Kreis Schu­bin, ist ebenfalls auf Anordnung des Starosten ge­schlossen worden.

In Kulm und Sch wetz werden in letzter Zeit Boykottlisten verbreitet, auf denen die deut­schen Geschäfte in diesen beiden Städten vermerkt sind. Unter den angeführten Namen steht dm Anf­orderung:Kaufe nicht bei den Fremden! Kaufe nicht bei den Feinden!" Mitte Juni traten die Ar­beiter der Bacon-Fabrik in Strasburg m einen Streik, um die Entlassung der volksdeutschen Ar­beiter zu erzwingen. Als die Leitung biejer Fabrik, die sich in deutschen Händen befindet, sich weigerte, dieser Forderung nachzukommen wurde die gefor­derte Entlassung von acht volksdeutschen Arbeitern durch den Arbeitsinspektor der Woiewodschaft m Thorn durchgesetzt. Unter den wenigen volksdeutschen

London, 27.Juli. (DNB.) Das Unterhaus beschäftigte sich am Donnerstag mit der für die Re- aierung sehr peinlichen Frage der Alterspen­sionen, die, wie auch von Regierungsanhängern kaum bestritten wird, völlig unzureichend sind und infolgedessen einen sehr wunden Punkt für die Regierung darstellen.

Der Labourabgeordnete Greenwood brachte einen Antrag des Inhalts ein, daß das Haus be­dauere, daß die Regierung sich weigere, Mittel und Wege für eine bessere Zuteilung und Erhöhung der Alterspensionen zu suchen.

Ministerpräsident Chamberlain spielte gegen­über diesem Antrag den stärksten Trumpf aus, den die Regierung in der Hand hat. Seine Antwort warf aber gleichzeitig ein grelles Schlaglicht auf die durch die Aufrüstung bedingten Finanzsorgen der Regierung. Chamberlain teilte nämlich mit, daß von den 750 Millionen Pfund, die in diesem Jahre für Rüstungszwecke ausgegeben wurden, nur 250 Millionen Pfund durch laufende

Steuereinnahmen gedeckt würden. (!)

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ftn der evangelischen Kirche in L a b i s chin, Srtes Scherbln, wurden wiederholt die Fensterschei- tir einqeschlagen und die um die Kirche gepflanz- tnDäume umgebrochen. Der volksdeutsche Pfarrer Sens Liste in Kawki, Kreis Strasburg, erhie t lehr Tage ein anonymes Drohschreiben mit fol- tmem Inhalt:Sie werden aufgefordert mitsamt fern Volksgenossen Polen innerhalb 14 Tauen zu »rossen, andernfalls die Vollstreckung der Todes- irtd.Ie erfolgt." Dem Pfarrer Wilcke in Lmden- nib», Kreis Wirsitz, wurde der Aufenthalt m der I lsimzzone für die Dauer von acht Wochen ohne jiiinbe von Gründen untersagt. Die Gemeinde b>i «t in dieser Zeit ohne geistliche Versorgung. In dr evangelischen Kirche in Könitz wurde dieser

msschen Partei in Karwenbruch im Seekreise, 2..;. 7., sowie die beiden Volksdeutschen Sic:ard Tesch ke aus Slawoszyn und Arno Wi- s h r aus Karwen unter dieser Beschuldigung ver- Mfk-t. Dom Bezirksgericht in Graudenz wurde die- |<> Tage der Volksdeutsche M e r t i n zu neun Mo- ktm Haft verurteilt, weil erberufsmäßig" Volks- du schen zur Flucht nach Deutschland verhalfen h:b.. Die Volksdeutschen Reich, Kopp, Dominiak, 5>i z und Traute Brandt, die mit Mertm zusam- M verhaftet worden waren, als sie angeblich ver- Uien die Grenze zu überschreiten, wurden zu t:e Monaten Haft verurteilt.

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Stumpff seine Begrüßungsworte.

Anschließend machte Oberstleutnant A h l e f e l d als 'Mannschaftsführer interessante Ausführungen über den Ablauf dieses großen fliegerischen Lei­stungswettbewerbes, wobei er auch auf die überaus herzliche Aufnahme in Italien und den innerhalb

Der deutsche Wohlfahrtsdienst in P o - e n hat für besonders erholungsbedürftige deutsche Kinder unbemittelter Eltern Ferienkolonien in Kinderheimen eingerichtet, die von Anfang Juli bis Ende August vor allem den Kindern der Groß- tädte Sonne, Luft und gute Kost unter bester Ans­icht und bei heiterem Spiel vermitteln sollen. Jetzt wurden, mitten in der Ferienzeit, diese Kinderheime behördlich geschlossen, nach-em der Kreisarzt fest- gestellt hatte, daß sieden sanitären Ansprüchen nicht genügen". In der Nacht zum Donnerstag wur­den in einem Heim, in dem die Knaben der Zins- dorfer Ferienkolonie geschlafen hatten, als Abschieds­gruß mehrere Scheiben eingeworfen.

Generaloberst Milch begrüßte jeden einzelnen Teilnehmer mit Händedruck und einem soldatisch herzlichen Kameradschaftswort, das ihnen für ihre hervorragenden Leistungen dankte. Nachdem die An­gehörigen und Vertreter. der Lufthansa den An­kömmlingen ihre herrlichen Blumenspenden in die Hände gedrückt und sie beglückwünscht hatten, sprach General der Flieger Stump ff. Er übermittelte der deutschen Mannschaft den herzlichen Willkom­mensgruß des Generalfeldmarschalls Göring und betonte, die deutschen Flieger seien von einer der schwierigsten internationalen Veranstaltungen zurück- gekehrt. Für die hohen Anforderungen sei die sorg­fältigste Ausstattung der Maschinen, die Auswahl der tüchtigsten Menschen nötig. Mit diesen zwei er­füllten Vorbedingungen konnten unsere Flieger zu­versichtlich in den Wettbewerb eintreten. Bezeich­nend für den Eindruck, den Menschen und Maschinen in Italien machten, war, daß Uyterstaatssekretar General Valle derTaifun"-Mannschaft schon vor Beginn der Flüge seine höchste Anerkennung für Ausrüstung der Maschinen, Organisation, Geist und Disziplin der Mannschaft zum Ausdruck brachte. 42 Maschinen verschiedener Länder lagen im Wett­bewerb, darunter sechs deutsche. Für die fliegerischen Leistungen waren Start- und Landungsmöglichkei­ten, Nachtflug und Nachtlandung und das Rennen über 500 Kil'ometer besonders schwierige Aufgaben. Die besondere Bedeutung des Sieges von Dipl.-Jng. Dietrich, der einer' Erprobungsstelle des Ge­neralluftzeugmeisters angehört, liegt einmal darin, daß es sich bei derTaifun" um ein Serienerzeug­nis handelt. Zum anderen liegt sie darin, daß sich in dem Sieg der Erfolg einer Gemeinschaftsarbett ausdrückt, an der alle, Ingenieure, Erbauer, Flieger und Arbeiter ihren Anteil haben. Mit dem Dank an alle beteiligten Kräfte schloß General der Flieger

Nachdem das Lodzer Elektrizitätswerk im Laufe der letzten Monate zweimal Gruppen deutschstämmiger Angestellten entlassen hat, wurde in diesen Tagen den letzten acht deutfchstämmigen Be­amten und Angestellten der Lodzer Elektrizitäts­gesellschaft zum 31. Juli gekündigt. Viele der in den drei Etappen entlassenen Angestellten hatten in über 25jährigem Treudienst das Werk mit auf- und aus­bauen helfen.

zielle Hilfeleistung eine geradezu natür­liche Angelegenheit sei.Czasz" versucht auch noch einmal einen Bittgang und erklärt, daß der Mißerfolg der Londoner Verhandlungen nicht nur wirtschaftliche Konsequenzen, son­dern auch politische haben würde. Aber, so stellt das Blatt beruhigt fest, die politische Zu­sammenarbeit zwischen Polen und dem Westen werde keine Einschränkung erfahren.

Den polen zum Nachdenken.

Rom, 27.Juli. (DNB.) tzmn Scheitern der englisch-polnischen Anleiheverhand- lungen erklärt die römische Presse unter lieber- schriften wieFreundschaft kommt nach dem Ge­schäft", daß man nun in Warschau erkennen könne, was die vielgepriesene englische Garantie wert sei. In Italien, so schreibt dieTribuna", sei man über die brutale Ablehnung der polnischen Forderungen nicht weiter überrascht, denn England sehe im E i n - kreisungssystem nur das Mittel zu einer nicht nur politischen, sondern auch wirtschaftlichen Knechtung der Völker. Polen sei der erste Schutzbefohlene Großbritanniens, der am eigenen Leibe die bittere Erfahrung mache, wie sich der Krämer-- und Wuchergei st Englands auswiöke, und was man von den demokratischen Träumereien einer Dolksverbrüdeung zu halten habe.

rüimten Bildflächen früherer Geräte die Borstel­er^, als obdas Bild über eine Walze gezogen" goic. Für den Leuchljchirm wurde eine leicht gelb- itf Färbung gewählt, die auch der Farbempfind- i j<it des Auges gerecht wird. Ebenfalls ist eine ! Rundfunk-Fernseh-Antenne entwickelt worden. 5 diese Leistung der Fernsehtechnik würdigen |;u Sannen, müssen wir uns daran erinnern, daß Lii e r ft seit etwa zehn Jahren von einer ^eisehtechnik sprechen können. Schon 1929 war das Zeireben bemerkbar, die vorhandenen Rundfunk- j?n2r in den Dienst der Fernsehtechnik zu stellen.

Gleichzeitig erinnerte Chamberlain daran, daß die Unterhaltungskosten für die Wehrmacht in den kom­menden Jahren sich auf die Haushaltsvoranschläge merklich auswirken würden.Ich habe das Gefühl",

$ romb erg, 27. Juli. (DNB.) Äie Serie der Kc.u sfuchungen, Verhaftungen und Verurteilungen von Volksdeutschen ü :in diesen Tagen durch neue Fälle bereichert eotiben. Obwohl die Deutschen durch die polnische

gendeBei> , "eichst k fchon jetzt:

1 vorbildli en bewiesen d ^bereitschast fr 'urch das mufk "leichtert war-

durch ihre Erscheinung zur Verkörperung der Isolde vorbestimmt ist, in dem Bayreuther Spiel organisch und mit reichem persönlichen Gestaltungsvermögen eingelebt.

Die geistvolle Inszenierung Heinz T i e t j e n s hat in den poettschen und großräumigen Bühnen­bildern von Preetorius die im vorigen Jahr gewonnenen Erfahrungen zu einer in jeder Hinsicht vorbildlichen Aufführung des Werkes vertteft. In den Hauptrollen erneuern ihre bekannten Leistungen Max Lorenz, ein Sänger-Darsteller des Tristan von höchster Vollendung, Margarete Klose als Brangäne von schauspielerisch und gesanglich gro­ßem Format, sowie Jaro Prohaska und Josef von M a n o w a r d a in den vorzüglich durchge« führten Rollen des Kurwenal und Marke. Als eine mufikdramatifche Glanzleistung, die auch nach Bay­reuther Maßstäben unter anderen hervorragt, bietet sichTristan und Isolde" in der gegenwärtigen Aufführungsgestalt dar. Die Zuschauer gaben ihrer Begeisterung in stürmischem Beifall Ausdruck.

Am dritten Tage ^parzifal^ in Gegenwart des Führers.

Als dritte Aufführung der Bayreuther Bühnen- festspiele fand am Donnerstag in Gegenwart des Führers die traditionelleP a r z i f a l"-Vorstel- lung unter der musikalischen Leitung von Franz v o n H o e ß l i n und der Jnszenirung Heinz T i e t - jene mit den Bühnenbildern Wieland Wag­ners statt. Neben bekannten Solisten der früheren Jahre wie Franz D ö l ck e r s überragendem Paczi- fal sprachen der Amsortas von Reinmar und die Kundry Paula Buchners, die erstmalig an den Bayreuther Festspielen Mitwirken, die Besucher be­sonders an, die von der weihevollen Aufführung tief ergriffen waren. ,

Lord und Lady K e m s l e y befinden sich zur Zeit auf Einladung von Reichspressechef Dr. Diet­rich auf einer Reise in Deutschland. Bei dieser Ge­legenheit besuchten sie auch die Festspiele in Bay­reuth. Lord Kemsley wurde am Donnerstag im Haus Wahnfried in Anwesenheit von Reichspresse- chef Dr. Dietrich vom Führe r empfangen.

Bayreuth, 27. Juli (DNB.) Neben der Neu­inszenierung desFliegenden Holländers" findet die erstmalige Mitwirkung des italienischen Dirigenten Viktor d e S a b a t a an den Bayreuther F e st- spielen die größte Aufmersamkeit bei den deut­schen und ausländischen Besuchern, die in diesen Tagen in der Stadt Richard Wagners weilen. Nach den triumphalen Erfolgen, die de Sabata als Opern­dirigent mit einem Ensemble-Gastspiel der Mai­länder Scala in der Reichshauptstadt und als Gast­dirigent der Berliner Staatsoper sowie als Leiter philharmonischer Konzerte in Berlin und Wien während der letzten Jahre errungen hat, gehört der Generalmusikdirektor der Mailänder Scala als einer der bedeutendsten Dirigenten der Gegenwart auch zu -den willkommensten Gästen des deutschen Musiklebens.

nicht völlig darüber klar ist, was uns bevorsteht. Ich will mich nicht in Prophe­zeiungen über die endgültigen Unterhaltungskosten ergehen, da wir uns noch ^mitten im Aufbau des Programms befinden, dessen Ende niemand a b s e h e n kann." Er müsse das Haus allen Ernstes bitten, sich die Frage vorzulegen wo man trotz der hohen Steuern in diesem Jahre nur 250 Mil­lionen Pfund Rüstungsausgaben aus Steuern habe decken können, wie man in Zukunft zur Finan­zierung eines Betrages, der vielleicht zwischen 100 und 200 Millionen liege, zusätzliche Summen auf­treiben wolle. Aus diesen Erwägungen komme er zu dem Schluß, daß

das Land sich im Augenblick einen Pensions­plan, wie die Labour Party ihn vorhabe, nicht leisten könne.

Berlin, 27. Juli. (DNB.) Donnerstag mittag liirtüte auf dem Tempelhofer Flugfeld die Messer- ichritt-MaschineTaifun", die an dem Jtalien- i u dflug teilgenommen und unter der Führung ior Dipl.-Jng. Dietrich den Siegespreis des ^Jctbewerbes, dieC o p p a Mussolini", zum ( arten Mal für Deutschland erobert hatte. In für- . en Ab ständen folgten weitere Teilnehmer dieses . irrmn Flugwettbe'werbes. Zum Empfang waren -L ( der Generalinspekteur der Luftwaffe, General- - ibnst Milch und der Chef der Luftwehr, General ! «iMeger 6tum p ff, erschienen

Warschau, 28.Juli (DNB. Funkspruch). Der Mißerfolg der polnischen Anleihever­handlungen in London ist heute das Haupt­thema der polnischen Presse. Zum erstenmal be- chäftigen sich auch die Regierungsorgane damit. Expreß P o r a n n y" spricht in billigem Zweck- optimismus von einem erften Teil der Verhand­lungen, dem eine enge wirtschaftliche Zusammen­arbeit zwischen England und Polen folgen werde. Polen habe sich in London auch um eine Bar­an l e i h e bemüht,um damit die Grundlagen zu chaffen, die der polnischen Finanzpolitik einen brei­teren Bewegungsraum geben sollen." Nach dieser posittven Begründung kommt dann ein verschleiertes Eingeständnis der wirklichen Lage. Polen, so chreibt die Zeitung, brauche dasenglische Gold", im eine zus ätzliche Menge von Zah­lungsmitteln zu Jnvestterungszwecken zu er­halten, mit anderen Worten also, um die durch die großspurigen Rüstungsmaßnahmen bedrohlich nahegerückte Inflation abzuwenden. Polen sei aber, so schreibt das Regierungsblatt plötzlich in rührender Bescheidenheit, Englandnicht böse", daß es nicht zu einer Verständigung in dieser Frage ge­kommen sei; es erwarte aber immer noch das brittsche 2)erständnis.

K u r j e r Polski" mein kleinlaut, die Eng­länder müßten doch einsehen, daß die finan-

Seiner Berufung zur Leitung sämtlicherTri­st a n"-Aufführungen der diesjährigen Festspiele in Bayreuth ist die auftehenerregende Darbietung des gleichen Werkes an der Mailänder Scala mit deut­schen Sängern vorausgegangen. Mit den Vorzügen, die Viktor de Sabata an italienischen Opern und an sinfonischen Werken bewiesen hat, vereinigt er eine ausgesprochene Fähigkeit der Einfühlung in den Geist der deutschen Musik und besonders der ~ ~icharb Wagners^ Er entlockt dem Festspiel­

orchester Klänge von zauberhaftem Schmelz. Sin- fonifche Durchsichttgkeit des Sttmmengewebes, kri­stallene Klarheit des Aufbaues und leidenschaftliche Glut des Ausdrucks bezeichnen de Sabatas über­ragende Führung, die ebenfo wie das Orchester auch die Sänger zu großartigen und bis ins Letzte aus- gefeilten Leistungen steigert.

Als zweiter Gast trat neu in die bewahrte Ge­meinschaft der Solisten die französische Sängerin Germaine Lubin. Nach ihrer Bayreuther Kundry vom vorigen Jahre und den glanzvollen Gastspielen in verschiedenen Rollen an der Berliner Staats­oper bedeutete die Isolde den schlechthin idealen Höhepunkt. Neben der makellosen Beherrschung und Aussprache des deutschen Textes bringt^ Germaine Lubin einen umfangreichen Sopran für die an­spruchsvolle Rolle mit, der lyrische Zartheit und hochdramattsche Kraft, edle Gesangskultur und chimmernden Glanz des frischen Organs vereinigt. Auch darstellerisch hat sich die Künstlerin, die schon

|Rtn begann mit 12'/r Bildwechseln pro Sekunde Hihi Abtastung der Bilder mit 30 Zeilen. Das über- I a-ene Bild wpr nicht viel größer als eine Brief- tale und konnte anfangs nur von einer Person uiii) eine besondere Optik bettachtet werden. Jm- t2^in waren die Sender leistungsfähig genug, um fu-itrahlungen der Sender Berlin und Königs- »ir erhaufen auf 1000 Kilometer zu übertragen. Im Joffe der folgenden Jahre steigerte man entspre- heiÄ den Filmdarbietunaen im Lichtspieltheater auf !5 Silber' je Sekunde uno ging zu einer Lichtstrahl- I chjsttung mit -67 Zeilen über. 1933 wurden 25 Bil- tzridurch je 180 Zeilen in 40 000 Bildpunkte zer- tg Die Unruhe der Entwicklung wurde 1937 durch ceTrklärung des Reichspostministers beschwichtigt, :cif endgültig das 441-Zeilen-Bild eingeführt wurde, j ermit hat die Fernsehtechnik einen vorläufigen lbchluß gefunden. Der deutsche Einheitsempfänger aiu wohl als die heute überhaupt erreich- )<r e Verwirklichung des Fernsehens letuchtet werden. In den Laboratorien der Reichs- Df und den Versuchsräumen der Fernsehfor- chi^igsstätten find jedoch schon heute Fortschritte zu rknnen, so daß tatsächlich der Wunsch, leder Fa- ab, denn iM, fet» einen Fernsehempfänger zu bieten, bald keine orbana Mmtasterei mehr sein wird. Bald werden zu dem 3 or * ei-its laufenden Berliner Fernsehsender auch die - tum L«. Wt>er auf dem Brocken, auf dem Feldberg im t, einw'kMinus, in Nürnberg, München und Hamburg in taK. 3 -eaelmäßiaen Dienst treten und daran mltwir- S1 'er daß weite Volkskreise am Kulturschaffen und 8 U ter$ inLen politischen Geschehnissen Großdeutschlands miittelbar teilnehmen werden.

Joachim Boehmer.

Der Ministerpräsident verwies ferner auf ein Schreiben, das er kürzlich an einen konservativen Wahlkandidaten gerichtet hatte, in dem er erklärt Hütte, die Regierung könne keinerlei Pläne anneh­men, durch die die Stabilität der Staatskasse und die Unterhaltung der Wehrmacht gefährdet werde. Die Regierung sei deshalb zu dem Ergebnis gekom­men, daß Arbeitnehmer und Arbeit« merrncy auswirien ivuiuen. ,,-ou) yuue uu» wc|uyi , gebet, um eine Erhöhung der Pensionen zu er- so sagte Chamberlain,daß das Haus sich noch möglichen, höhere Beiträge leisten mußten.