Ausgabe 
28.1.1939
 
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Sechs Jahre deutschen Ausstiegs

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Vortrag über die ich für SA. und Führers über die bildung durch die

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Erklärung des Führers im Reichstag dem Programm der 13 Punkte für die friedung Europas.

Deutsch-englisches Flottenabkommen.

hielt Oberst i. G. Stapf einen gemeinschaftlichen Aufgaben, die Wehrmacht aus dem Erlaß des vor- und nachmilitärische Aus-

men für Adolf Hitler.

4.: Weihe der Ordensburgen Hofen und Vogelsang.

8.: Beginn der Olympischen Spiele.

8.: Einführung der zweijährigen Dienstzeit.

9.: Der Führer verkündet auf dem Parteitag der Ehre den Dierjahresplan der deutschen

Zusatzwahl zum Deutschen Reichstag im Sudetenland. 98,09 v. H. aller Stimmen lauten auf Ja.

1939: Einweihung der Reuen Reichskanzlei.

5.: Rote Fliegerbomben auf das Panzerfchif Deutschland" in den spanischen Gewässern. Der Führer weiht das Haus der deutschen Kunst in München.

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Einladung durch den Oberbefehlshaber des

Heeres, Generaloberst von Brau chitsch. Bei dieser Gelegenheit ~

Mussolini in München.

Wehrmachtparade in Berlin vor Hitler und Mussolini.

Walther Funk wird Reichswirtschaftsminister.

1938. 6. Mr.

Bekanntgabe des Bauprogramms für Ber­lin durch Generalbauinspektor Prof. Speer.. Erlasse des Führers über Zusammenfassung der militärischen, politischen und wirtschaft­lichen Kräfte. Der Führer übernimmt den Oberbefehl über die Wehrmacht.

Reichstagssitzung: 'Der Führer betont, daß Partei, Staat und Wehrmacht eins find. Verstärkte militärische Sicherung Deutsch­lands.

Oesterreich wird mit dem Reiche vereinigt. Einzug des Führers in Wien.

Reichstagssitzung. Der Führer ordnet Neu­wahlen an.

Für die Liste des Führers stimmen 99,08 v. H. aller gültigen Stimmzettel.

Grundsteinlegung zur Dolkswagenfabrik bei Fallersleben.

Der Führer nimmt auf dem Reichspartei, tag in Nürnberg für die Sudetendeutschen das Recht der Selbstbestimmung in An­spruch und macht Mitteilungen über die deutsche Westbefestigung.

Rede des Führers im Sportpalast:Ich habe Herrn Benesch ein Angebot gemacht, er hat jetzt die Entscheidung in seiner Hand, Frieden oder Krieg!" .

Mussolini, Chamberlain und Daladier tref­fen in München ein und unterzeichnen mit dem Führer das Abkommen, das die Räu- mung der sudetendeutschen Gebiete bestimmt. Beendigung *bes Einmarsches der deutschen Truppen in das Sudetenland.

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2.: Der Führer fordert bei der Eröffnung der Auto-Ausstellung den Volkswagen.

3.: Regierungserklärung Adolf Hitlers im Reichstage, Kündigung des Locarnopaktes, Wiederbesetzung des Rheinlandes, Auf­lösung des Reichstages.

3.: Reichstagswahl: Fast 99

Ministerpräsident Göring wird mit Durchführung des Dierjahresplanes auftragt.

1937. 5.3*

Mögensbildung. Wir beanspruchten die Arbeitskraft von 1,2 Millionen Menschen für die Borgkäufe. Darunter seien mindestens 300 000 Facharbeiter, die beschäftigt würden, damit die verschiedenen Borg- kaufer einen höheren Lebensstandard vortäuschen, als sie sich eigentlich leisten könnten und die an an­derer Stelle der Volkswirtschaft dringend eingesetzt werden könnten. Das Borgunwesen sei aber nichts gegen die 2'/- Milliarden, die das deutsche Volk in einem Jahr v e r r a u ch e. Für die Summe, die das deutsche Volk jährlich verrauche, könnte es sich 2V2 Millionen KdF.-Wagen kaufen. Oder es könnten 400 000 bis 500 000 Wohnungen dafür gebaut wer­den.

Reichsleiier Alfred Bosenberg

sprach dann über die Zusammenhänge von Wirt­schaft und Weltanschauung Die deutsche Wirtschaft ist ohne weltanschauliche Grundlagen un­denkbar. Ihre Einheit wird um fo stärker sein, je mehr sie sich einfügt in die Grundgedanken der Weltanschauung und von dort ihre Anregungen er­fährt. Diese Weltanschauung ist weniger ein Dogma als eine innereHaltungdem Schicksal gegen­über. Ueber Methoden und Wege werden wir uns immer verständigen können auf der Grundlage einer solchen Haltung. Es besteht eine enge Ver­bindung zwischen Weltanschauung und Macht. Eine Religion und eine Weltanschauung werden nur von Tauer sein, wenn sich eine politische Macht dahinter- stellt. Hinter der nationalsozialistischen Weltanschau­ung steht geschlossen eine gewaltige Macht, die das Werben für die Idee zu schirmen vermag. Die Macht aber hat keinen Sinn an sich, sie ist die Trä­gerin eines neuen Ideals. Die deutsche Seele hat nunmehr in Adolf Hitler heimgefunden zu sich selbst Wir wollen nicht nur Erben einer großen Bergan- genheit, sondern auch die Ahnherren einer großen Zukunft sein.

, SA. ergeben. Hieran schloß sich ein kameradschaftliches Beisammensein der SA.-

1934. 2. Zahl.

1.: Abkommen mit Polen.

1.: Gesetz über den Neuaufbau des Reiches.

3.: Eröffnung der Arbeitsschlacht durch den Führer.

6.: Adolf Hitler trifft sich in Venedig mit Mussolini.

8.: Reichspräsident von Hindenburg gestorben. Das Amt des Reichspräsidenten wird mit demjenigen des Reichskanzlers unter Wolf Hitler vereinigt.

8.: Durch Volksabstimmung wird der Vereini­

gung der beiden Aemter mit über 90 v. H. Ja-Stimmen zugestimmt.

1935. 3. Mr.

Volksabstimmung im Saargebiet.

Rückgliederungsfeier im Saargebiet.

Gesetz über den Wiederaufbau der deutschen Wehrmacht.

3.: Reichstagswahl.

... 3.: Staatsakt in Potsdam.

7/4.: Gesetz über die Gleichschaltung der Länder

1933. l.Iahr.

1.: Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler.

stlaygen heraus!

Berlin, 27. Ian. (DBB.) Die Reichsminister Dr. Frick und Dr. Goebbels geben bekannt: Am 30. Januar 1939 flaggen aus'Anlaß des fechsjShrigenBeflehensdesnalional- fozialistlfchen Reiches sämtliche Dienstge- baude der staatlichen und kommunalen Verwal­tungen und Betriebe, die sonstigen Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts und die öffentlichen Schulen im ganzen Reich Die Bevölkerung wird gebeten, sich dieser Beflag­gung anzuschliehen.

*

Berlin, 27. Jan. (DNB.) Der Reichsminister des Innern hat angeordnet, daß Behörden- angehörigen, die am Tage der nationalen Erhebung, 30. Januar, an Veranstaltungen her NSDAP., ihrer Gliederungen und anqe- schlossenen Verbände teilnehmen wollen, soweit notwendig, Dienstbefreiung zu gewähren ist. Die Bezüge sind ungekürzt fortzuzahlen.

mit dem Reich.

5.: Tag der Nationalen Arbeit.

" Gründung der Deutschen Arbeitsfront. Friedensrede des Führers im Reichstag. Eröffnung des 1. Winterhilfswerks. Eröffnung des Preuß. Staatsrats. Erntedankfest auf dem Bückeberg. Deutschlands Austritt aus dem Völkerbund.

21.10.: Volksabstimmung und Reichstagswahl. lieber 95 v. H. Ja-Stimmen.

Wirtschaft.

9.: Der 1000. Kilometer der Reichsautobahnen.

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Hermann Esser

Staatssekretär im Reichsmmistermm für Bolksaufklärung und Propaganda.

B e r l i n, 27. Ian. (DBB.) Der Führer hat den Präsidenten des Fremdeuverkehrsverbaudes, Slaatsminifter a. D. Hermann Esser, zum Staatssekretär im Reichsmlnisterlum für Volksaufklärung und Propaganda ernannt. Staats­sekretär Esser hat die besondere Aufgabe, das Fremdenverkehrswesen im Rahmen des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propa­ganda einheitlich zu organisieren und auszurichten.

Hermann Esser, einer der ersten Gefolgsmänner des Führers, wurde 1900 in Röhrmoos bei Mün­chen geboren. 1917 legte er das Notabitur ab. Als Kriegsfreiwilliger beim Bayerischen 19. Feldartil­lerie-Regiment erlebte er die großen Schlachten der Westfront mit. Nach dem Zusammenbruch war er kurze Zeit Journalist. Schon 1919 trat er der Deut­schen Arbeiterpartei bei. Seit dieser gehört er un­unterbrochen der nationalsozialistischen Bewegung an. Unter Dietrich Eckardt war Esser Schriftleiter des Völkischen Beobachters. 1921 berief ihn Adolf Hitler zum Propagandaleiter der NSDAP. In un­zähligen Kundgebungen trat er selbst als Redner auf. 1922 wurde Esser wegen Landfriedensbruches und Störung einer separatistischen Versammlung zu­sammen mit dem Führer zu drei Monaten Gefäng­nis verurteilt. Am 9. November 1923 marschierte er mit zur Feldherrnhalle. Während der Festungszeit Adolf Hitlers gründete er als Auffangorgantsation für die verbotene NSDAP, dieGroßdeutsche Volks­gemeinschaft". Der im Jahre 1925 neugegründeten NSDAP, gehört er mit der Mitgliedsnummer 2 an.

Esser war von 1925 bis 1929 Reichspropaganda, (eiter. 1926 übernahm er die Hauptschriftleitung des Illustrierten Beobachters. Nach der Machtüber­nahme wurde Esser bayerischer Staatsminister und übernahm die Leitung des Bundes ber Deutschen Fremdenverkehrsverbände und Bäder. 1935 wurde er Präsident des Reichsausschusses für Fremdenver- kehr. Im April 1936 Leiter des neuerrichteten Neichsfremdenverkehrsverbandes. In dieser Stel­lung hat Hermann Esser sich große Verdienste um die Organisation und Stärkung des »deutschen Frem­denverkehrs erworben. Dieser Erfola hat für das nationalsozialistische Deutschland um so größere Be­deutung, als es im Fremdenverkehr ein wertvolles Mittel für die Völkerverständigung steht.

Nie neue Aufgabe der GA.

Stabschef Lutze auf dem Gruppenführerappell in Berlin.

Berlin, 27. Jan. (DNB.) Der Stabschef hat die Führer der SA.-Gruppen sowie die Hauptamts­und Amtschefs der Obersten SA.-Führung zu einer Arbeitstagung nach Berlin befohlen. Im Haus des Deutschen Sports eröffnete Stabschef Lutze den Appell und zeigt« nochmals die Aufgabe der Ge- amtpartei als Betreuerin des deutschen Volkes und )en Auftrag der SA. als Erzieherin zum kämpfe­rischen Nationalsozialismus auf.Der Führer hat uns die schönste Aufgabe aufgetragen, die je einer Gemeinschaft zum Nutzen des deutschen Volkes über­tragen wurde. Wir sind unbändig stolz darauf, sind uns aber auch der Größe dieser Aufgabe bewußt. Eines aber steht fest und sei unser Der- prechen an den Führer: W i r werden diese Aufgabe erfüllen!" Der Stabschef gab wei­terhin einige Grundsätze, nach denen di« Arbeit in Angriff genommen wird, und brachte unter beson­derer Betonung zum Ausdruck, daß die k a m e r a d - chaftliche Verbundenheit und Zu- ammenarbeit mit der Wehrmacht noch enger und herzlicher sein wird, als bisher schon.

Der Chef des Erziehungshauptamtes der Obersten SA.-Führung, Obergruppenführer Luyken, hielt dann einen Vortrag über den Gesamterziehungs­auftrag der SA., wie ihn der Führer bereits bei Aufstellung der Sturmabteilungen gab. Die Arbeits­tagung fand ihren symbolischen Abschluß mit einer

Tag Der deutschen Polizei".

Berlin, 27. Jan. (DNB.) Am Samstagabend wird von 19.40 bis 20 Uhr der Reichsführer ff unb Chef der deutschen Polizei Heinrich Himmler über alle deutschen Sender mit Aus- s^yme des Deutschlandsenders zumTag der deut- chen Polizei" sprechen und eröffnet damit durch jnne Arbeitsparole für das Staatsschutzkorps den Ehrentag der deutschen Polizei. Auch der Chef der Sicherheitspolizei, ff-Gruppenführer H e y d - rlch, spricht am Samstagabend 22.20 Uhr im > "tschlandecho des De u ts chl a nd fe n - 0 e r s über den mit seiner Unterstützung und For- derung entstandenen großen Kriminalfilm Im Namen des Volkes" Der Chef der Ordnungspollzei, ^-Obergruppenführer General der nunre\c?A? lpricht am Sonntag, 29. Ja-

"^»19.40 Uhr, t m Deutschlandsender und eröffnet eme ständige V e r k e h r s e r z i e h u n g s - fenöc folge des Deutschlandsenders.

23.30 Uhr geht vor den ^geo^neten des Großdeutschen Reichstages, die ^Reicksrnimster D^Frick in dasHaus der Flieger eingeladen werben, der G r 0 ß «Zapfen-

Führer. Gegen 22 ^lhr begaben sich dann Stabschef Lutze und die Gruppenführer sowie Generaloberst Brauchitsch und die Generalität vor das Portal der Kaserne in Moabit, wo von 15 000 SA.-Männern Zweier Berliner SA.-Brigaden im Scheine von vielen tausend Fackeln ein Vorbeimarsch statt- fand.

3Z000 italienische Landarbeiter kommen nach Deutschland.

Verhandlungen zwischen italienischen und deut- chen Regierungsstellen über die Hereinnahme ita­lienischer Landarbeiter nach Deutschland sind durch eine Vereinbarung, die von Präsident Ange­lin! und von Staatssekretär Dr. Syrup unter­zeichnet worden sind, zum Abschluß gebracht wor­den. Nachdem im vergangenen Jahr der erste große Versuch des Einsatzes italienischer Landar­beiter in Deutschland dank der verständnisvollen und harmonischen Zusammenarbeit der italieni­schen und deutschen Stellen gelungen ist, werden, gestützt auf die Erfahrungen des vergangenen Iah- res, auf Grund der neuen Vereinbarung in die- fern Jahr 37 000 italienische Land- arbeitet nach Deutschland kommen, um der deutschen Landwirtschaft bei der Fortführung ber Erzeugungsschlacht zu helfen. Dieser Einsatz ltalienischer Arbeitskräfte in Deutschland trägt zu- gleich dazu bei, das Verständnis und die Freund­schaft der beiden großen Achsenmächte weiter zu vertiefen und zu stärken.

Zuqendschutz und Bergbau.

Berlin, 27. Jan. (DNB.) Der Reichsarbeits- mmister und der Reichswirtschaftsminister haben ein« Verordnung verkündet, nach der mte in der Glasindustrie und der eisenschaffen­den Industrie auch in den bergbaulichen Betrieben für einzelne Gruppen von Jugend­lichen für die Dauer eines Jahres Ausnahmen von der Abrechnung der Unterrichtszeit in einer Berufsschule auf die Arbeitszeit zugelassen werden.^ Die Verordnung ermächtigt ferner die Begb«Horden, in einzelnen Fällen, wenn es die an den Bergbau gestellten erhöhten Anforderun­gen nötig machen, einmal im Kalendermonat für altere Jugendliche ein« Neben schicht zu gestatten. Für bestimmt« Arbeiten, z. B. für die

Gegen das Borgunwesen.

Bernhard KSHier aus dem Lehrgang der Kommission für Wirtschaftspolitik.

München, 27. Jan. (DNB.) Arn vorletzten Tage des 6. Lehrganges sprach nach einem Vor­trage von SA.-Brigadeführer L 0 h b e ck über den Handel in der deutschen Wirtschaft der Leiter der Kommission für Wirtschaftspolitik, Kohler. Nicht nur der Jude, so führte er aus, sondern auch der jüdische Geist müsse jetzt restlos aus der deut­schen Wirtschaft heraus. Für den Juden sei Ver- mögensbildung und Vermögenserhaltung ein Mittel gewesen, um andere unter seinen Willen zu zwin­gen, ihm Arbeit zu leisten, ihm Tribut zu zahlen. Unsere Auffassung sei, daß Vermögensbildung not­wendig sei, aber jedes Vermögen dem Volke für seine Aufgaben zur Verfügung ge­stellt werden müsse. Das Vermögen könne z. B. zur Leistungssteigerung des eigenen Betriebes eingesetzt werden. Der daraus ent» tehende neue Ueberschuß solle in erster Linie der Verbilligung der Erzeugnisse zugute kommen. Darin liege der volkswirtschaftliche Wert neuer Vermögensbildung. Eine Aufgabe, die eben­falls angepackt werden müsse, fei die Annähe­rung von Arbeitsstätte und Wohn­stätte, dies fei für die Dermögensbildung des klei­nen Einkommensbeziehers, für die Pflege der Fa­milie und des Heimes bedeutsam.

Lebhafter Beifall der Hörer begleitete die Darlegun­gen Köhlers gegen das Borgunwesen. Nicht die Not sei die häufigste Ursache des Borgkaufs, sondern umgekehrt fei die Not meist die Folge des Schuld­kaufens und des Schuldenmachens. Von dem ge- amten Einzelumsatz würden 3 Milliarden Reichs­mark auf Borg gekauft. Für die im Durchschnitt aufzumendenden 8prozentigen Zinsen hätten die Be­treffenden 240 Millionen darauf zu zahlen. Oft wür­den aber 30, 40, fogar 100 v. H. Aufschlag beim Borgkauf berechnet. Indem man den Käufer zur Uebertreibung seiner A n - p r ü ch e verleite, hindere man ihn an der 23er«

Reichstagssitzung: Der Führer zieht deutsche Unterschrift unter die Versailler Kriegsschuldlüge feierlich zurück und stellt 8 Punkte zur Befriedung Europas auf.

Berliner AusstellungGebt mir vier Jahre Zeit".

streich der deutschen Polizei vor sich. Mu- sikzüge der Polizei und eine Ehrenformation wer- den in der Prinz-Albrecht-Straße aufmarschieren. Mehrere Reichsminister, der Reichsführer ff und Thef der deutschen Polizei und sein Mitarbeiterstab werden zugegen sein.

Die Männer der deutschen Polizei werden am Sonntag, in dem sie sich in den Dienst des Winter­hilfswerks stellen, mit gutem Beispiel vorangehen Die Polizei will nicht nur die 18 Millionen Minia­tur - V e rk e h r s z e i ch e n zugunsten des WHW. verkaufen, sondern sie wird neben ihren laufen­den Spenden für das Winterhilfswerk ein beson- 0eres Opfer bringen. Jeder Angehörige der deutschen Polizei gibt alsSonderspende zum Tag der deutschen Polizei" m i n d e st e n s eine R e i chs- mark, wobei der Staffelung nach oben keine (9ren3c gesetzt ist. Diese Sonderspende soll jedoch keineswegs auf die Polizei beschränkt bleiben. I e - der Volksgenosse kann sich nach eigenem Können und Vermögen beteiligen! Alle Dienst- stellen der Polizei nehmen enffprechende Spenden ur das KontoSonderspende zum Tag der deut­schen Polizei" entgegen.

werden in unserer Hingabe an die Volksgemein­schaft, die nicht nur allem der sichere Ankergrund unseres eigenen Ledensschiffleins i|t, sondern auch das einzig sichere Fundament der (Stöße unseres Reiches i|t. Und wie der neue deutsche' Fuhrerjtaat, der am 30. Januar seinen Geburtstag vegeyt, nicht mit Waffengewalt errichtet würden ist und nicht auf den Spitzen der Bajonette ruht, sondern mit dem Volke geschaffen wurde und in der Volksge­meinschaft verankert ist, so sahen wir auch nach außen hin die Befreiung des deutschen Volkes aus der Knechtschaft des Versailler Dtttats und feinen beispiellosen Wiederaufstieg aus tiefster Not und Gefahr zum mächtigen Großdeutschen Reich, das 80 Millionen Menschen gleicher Rasse in seinen Grenzen vereinigt und dessen Gaue sich von Nord- und Ostsee bis zu den Karawanken erstrecken, ohne Krieg durch die Macht der Volksgemeinschaft, die in unbeugsamem Vertrauen zum Genie des Füh­rers ihm durch den Engpaß der Wiederaufrüstung gefolgt war und zur Erringung des höchsten Zieles auch zum äußersten Einsatz bereit stand, wenn er ihn fordern würde. So hat diese Einheit von Füh­rer und Volk mit dieser letzten Entschlossenheit für unser Reich eine Weltmachtstellung erobert, ohne das Schwert aus der Scheide zu ziehen, aber wir wissen, daß wir auch künftighin unter Schwert bereit halten müssen und bereit jein, unsere Waffen zu gebrauchen. Nur dann sichern wir weiterhin den Frieden, in dessen Schutz wir unser großdeutsches Haus ausbauen und einrichten wollen.

Um uns herum ist die Welt in lebhafte Be­wegung geraten. Ueberaü ringen die Volker um neue Lebensformen, aber überall sehen wir auch den jüdisch-bolschewistischen Geist der Verneinung und Zersetzung im Kampf mit den zu Leben er­wachten und ihrer Kraft bewußt werdenden natio­nalen Instinkten der Volker, die statt im Klassen- kämpf in der Volksgemeinschaft den Grund für eine neue nationale Lebensordnung sehen. In diesem brodelnden Meer des Kampfes überkommener An­schauungen mit neuen Avalen, bolschewistischer Weltvernichtungspläne mit nationalem Erneue­rungswillen stehen die autoritären Staaten, in einer dem Wesen ihrer volkseigentümlichen Weltanschau­ung sicher ruhend, im Schutz einer starken Wehr­macht beispiellos als Förderer und Anreger von Kultur, Wissenschaft, Kunst und Technik, und wirt­schaftlich auf höchsten Touren laufend, als Boll­werke einer neuen Friedensordnung, die sich bereits deutlich abzuzeichnen beginnt auf der Grundlage gegenseitiger Achtung der Völker und ihrer Lebens­notwendigkeiten. Der Weg zu ihr wird noch müh­sam und schwierig sein, aber daß unser Großdeut­sches Reich ihr in Mitteleuropa Bahn gebrochen hat, ist das Werk des Führers, das Werk unserer Volksgemeinschaft. Seien wir dankbar und stolz auf das Errungene, aber werden wir nicht müde im Kampf gegen Lauheit und Trägheit in der eige­nen Brust, bleiben wir auf der Hut vor Mißgunst, Neid und Haß, die unsere Grenzen umlauern, seien wir gewiß, daß wir unsere eigene Leistung, unsere eigene Kraft, unsere eigene Entschlossenheit dem Reich die Stellung sichern, die es sich in so beispiel­losem Aufstieg errungen hat. Bleiben wir unseren nationalsozialistischen Idealen treu, so wird auch der Erfolg unferm Schaffen und Wirken, unseren Zielen und Streben treu bleiben. Werden wir immer bessere Nationalsozialisten, um des Führers würdig zu fein, der an diesem Jahrestage der natio­nalsozialistischen Erhebung dies Gelöbnis erneut von uns fordert.

Dr. Fr. W. Lange.

Oie deutsche Revolution."

Reichsminister Dr. Goebbels über die Borgeschichte des 39Lanuar 1933.

Berlin, 28. Jan. (DNB. Funkspruch). Reichs- mimster Dr. Goebbels veröffentlicht im Völ­kischen Beobachter einen Aufsatz über die Vor­geschichte des 30. Januars 1933 und wacht aus seiner persönlichen Kenntnis Mitteilung von Einzelheiten, die bisher der Oeffentlichkeit un- bekannt waren. Aus der Fülle des Materials sei nur ein kurzes Bild herausgegriffen:

Als der Führer am 29.Januar nachmittags in der Halle des Kaiserhofes, der damals das politische Hauptquartier der nationalsozialistischen Bewegung darstellte, sitzt, tritt plötzlich um die .fünfte Nachmittagsstunde sein politischer Beauf­tragter, Hermann Göring an seinen Tisch heran und mit einer feierlichen Stimme erklärt er:Mein Führer, es ist nun soweit!"

Die nächsten Stunden sind mit überhasteter Ar- beit ausgefüllt. Am Abend dieses ereignisreichen Tages ergibt sich eine neue Komplikation. Der General von Schleicher, der am Tage vorher mit feinem Kabinett z u r ü ck g e t r e t e n formal aber noch im Amt ist, läßt dem Führer durch einen Mittelsmann erklären, daß er nicht 01 e Absicht habe, gutwillig zu wei- chen, sondern wenn nötig Gewalt anwenden werde. Jetzt stehen die Dinge auf b e 5 Me s- rS ch neide. In der dämmernden Frühe des 30. Januar 1933 wird der neue Reichs- wehrminifter vom Reichspräsidenten vereidigt und damit ist die vollziehende Ge­walt bereits in die Hand der neuen ytwerung übergegangen. Um die Mit­tagsstunde habet d i e entscheidende Be- fl? r c d) u n g zwischen dem Reichspräsidenten von Hindenburg und dem Führer statt. Das Land war- tet in atemloser Spannung. Jeder Mann weiß daß es nun um alles geht. Als der Führer zum Kaiserhof zuruckkehrt, sieht man es feinem Gesicht 9n' myEntscheidung gefallen ist. 20 Minuten spater verkündet der deutsche Rund­funk: Adolf Hitler wurde zum Reichskanzler er-

Gesetz über den Peichsarbeitsdienst.

Der Parteitag der Freiheit. Der Reichs­tag beschließt in Nürnberg: Reichsflaggen- Sesetz, Reichsbürgergesetz und Gesetz zum Schutz des deutschen Blutes und deutscher Ehre.

Der ungarische Ministerpräsident Gömbos beim Führer.

Beisetzung der Opfer von 1923 in den Ehren- tempeln am Königlichen Platz in München.

1936. 4. Mr.