Ausgabe 
27.10.1939
 
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des Eingezogenen 21 RM. Miete 45 RM. monatlich.

Familienunterhalt:

Miete

151,33

129,

ini)

Aus der engeren Heimat

Hiervon V» anrechnungsfähig

306 RM.

170,

davon.

322,

der

S.Uport

95,33

47,67

RM.

34,67

RM. 360,

Auch das Ariegs-lvhD. ist eine Lchlacht, die siegreich ge« schlagen werden muß.

RM.

129,

41,

151,33 171,

RM. 347,

RM.

477,

Ehefrau

2 Kinder unter 16 Jahren

nach 1.10.1939): Anrechnungsfrei Va von Einkommen der Ehefrau Ab

Einkommenshöchstgrenze: 360 RM. 15 v. H.

+ 21 RM. + 20 RM. jetziges Einkommen a) Familienunterhalt b) Sonstiges Einkommen

Jetziges Einkommen: a) Familienunterhalt b) Sonstiges Einkommen

Eingezogenen =

Unterhaltsberechtigt: Ehefrau, arbeitet feit 1.10.1939, monatlicher Verdienst netto 130 RM.: 1 Sohn verdient mo.

Ab anrechnungsfähiges Ein­kommen der Ehefrau

Ab Unterhaltsbeitrag des Soh­nes (mit 120 RM. Ein­kommen)

natlich 120 RM.; 2 Kinder unter

16 Jahren: Krlegsbefchädigtenrente des Eingezogenen 21 RM. monatlich;

Schwere Zuchthausstrafen für Kollidiebe.

kreis Alsfeld.

. Homberg, 25. DEL Landwirt und Mül­ler Wilhelm Arnold von der Hainmühle voll­endete heute fein 7 2. Lebensjahr. Er erfreut sich aller körperlichen und geistigen Gesundheit. (Wir beglückwünschen!) -r- Der diesjährige .Kalte Markt" litt sehr unter den Zeitverhältnissen. Rur wenige Stände waren aufgestellt. Die Zahl der Be-

Ernährung aus dem Wald

Eine Arbeitstagung des NS.-Lehrerbundes.

Kraftwagen durchbricht Bahnschranke

1 Toter. 2 Verletzte.

Lpd. Groß-Gerau, 26. Ott. Auf dem Wege von Mainz nach Darmstadt durchfuhr auf der Büttelborner Landstraße ein Kraftwagen die

Wissenschaften.

Ein Berufsverbrecher.

104,

130,

34,67

In ihrer Spielwest-e gibt'es aber noch mancherlei! Katzenfurt sollte stark genug sein, um gegen die 4U bessern. Rur selten sieht man einer einheitliche I wieder stark nach vorne gekommenen Platzoesttzer

den.

3. Der Keller ist vor Einlagerung der Kartoffeln gründlich zu scheuern und zu durchlüften. Die Wände ini) zu kalken.

Familienunterhalt mit sonstigem Einkommen ist geringer als Höchstgrenze.

Der errechnete Familienunterhalt mit monatlich 129, RM. wird in voller Höhe ausgezahlt.

(3b) Vergleich mit dem früheren Fami­lieneinkommen (nach 1.10.1939).

Lpd. Frankfurt a. M., 26. DEL Vor L- Frankfurter Strafkammer hatten sich der 35jährig«

* Verkehrssünder. Die Polizei schritt in der Zeit vom 13. bis 19. Oktober ein: Gegen Kraft- fahrzeugführer mit 2 Anzeigen und 1 gebühren- pflichtigen Verwarnung; gegen Radfahrer mit 5 ge­bührenpflichtigen Verwarnungen.

** Laune der Natur. In einem Garten an der Lahn wurden in diesen Tagen große und leuchtend rote Himbeeren geerntet. Die Früchte sind voll ausgebildet, allerdings im Geschmack nicht so, wie man die Früchte des Sommers erwartet. Im­merhin ist es erftaunlirf) genug, daß es in diesen Oktobertagen noch solche Beeren zu ernten gibt.

(3a) Vergleich mit dem früheren Faml- lieneinkommen (vor 1.10.1939).

Die letzten Handbalispiele der Vorrunde.

Nachdem inzwischen auch der Tv. Heuchelheim seine Mannschaft zurückgezogen hat (die Spielabtei- lung bleibt aufrechterhalten) besteht die Staffel .3) nunmehr noch aus 4 Mannschaften. Die Spiele gehen rm übrigen ihren Gang. Die Vorrunde wird schon in Kürze von den Rückspielen abgelöst wer­den. Für kommenden Sonntag sind vorgesehen:

Staffel 1:

Fünfjähriges Kind in der Wetter ertrunken.

* Ober-Bessingen (Kreis Gießen), 27. DEL Das fünfjährige Söhnchen Paul des Landwirts Pfeiffer von hier ist am gestrigen Donnerstag­nachmittag in die Wetter gestürzt und er­trunken. Die Nachforschungen nach dem Kinde blieben bisher ergebnislos. Die Wetter wurde schon in ihrem ganzen Verlauf bis nach Lich abgesucht.

Don der Universität Marburg.

frau des Einberufenen mit ihm bis zum ©estellungs- tag in häuslicher Gemeinschaft gelebt hat.)__

Letztes monatliches Nettoeinkommen des

geschloffene Schranke der Riedbahn Darm­stadt Goddelau. Als der Lenker des Wo­gens die Bahnschranke merkte, war es bereits zu spät. Infolge starken Bremsens drehte sich der Kraftwagen zweimal um seine eigene Achse, durch­brach die Schranke und wurde von einem aus der Richtung Darmstadt herankommenden Zug erfaßt. Ein Insasse des Autos wurde auf der Stelle getötet, ein anderer wurde schwer verletzt; der

Ernährung aus dem Wald". Kreisschulrat Köth (Friedberg) sah die Aufgabe der RAW. von der schulischen Seite.

Die Heil- und Nährwerte unserer Wildpflanzen behandelte als berufender Fachmann Apotheker R i p- p.e r g e r (Frankfurt a. M.-Höchst), der Gausach- bearbeiter der Reichsarbeitsgemeinschaft für Heil­pftanz entunde und Heilpflanzenbeschaffung, in einem Vortrag, der durch farbige Lichtbilder veranschau­licht wurde. Er gab dabei auch wertvolle praktische Hinweise für die Verwendung von Wildsalaten, Wild- gemüsen und Wildfrüchten.

In das wichtige Gebiet der Pilzkunde führte Privatdozent Studienrat Dr. Heil (Darmstadt) in zwei Lichtbildervorträgen ein. Er vermittelte zunächst die Kenntnis der etwa 10 in Deutschland vorkommenden Giftpilze, weiter gab er einen lieber» blick über die Hauptgruppen unserer Pilze.

Der praktischen Pilzkunde dienten zwei Lehr­wanderungen, die ins Wintersteingsbiet und auf den Johannisberg führten. Die zahlreichen Teilnehmer konnten in kurzer Zeit eine reiche Ausbeute an Pilzen bergen. 40 verschiedene Arten wurden ge­sammelt, für die späte Jahreszeit ein ausgezeich­netes Ergebnis. An Giftpilzen wurden zwei For­men des gefährlichen Knollenblätterpilzes, der Fliegenpilz und der schwefelgelbe Ritterpilz festge­stellt. Von eßbaren Pilzformen, die jetzt noch zahl­reich vorkommen, sind zu nennen: Waldchampignon, Graukopf (nebelgrauer Trichterling), Parasol, Stop­pe lpilz, milder-roter Täubling, Totentrompete.

Aus den gefundenen Arten wurde eine Pilz- lehrschau übersichtlich aufgebaut und der Oeffent- lichkeit zugänglich gemacht. Zahlreiche Pilzfreunde kamen zum Besuch der Ausstellung und konnten sich durch Kostproben davon überzeugen, daß die genannten eßbaren Pilze sehr schmackhafte Gerichte abgeben. Auch deutsche Haustees und Wildfrüchte- Marmelade (Schlehe, Hagebutte) wurden verab­reicht.

Nach Besprechungen über die nächsten Aufgaben der Arbeitsgemeinschaften der RAW. schloß ©au» referent Helwig die erfolgreich verlaufene Schu­lung' mit herzlichem Dank an die Gauwaltung des NSLB. und an Kreissachbearbeiter Oßwald (Bad- Nauheim), und mit dem Gelöbnis restlosen Ein­satzes für Führer und Volk.

Tv. Dornholzhausen Tv. Holzheim Tv. Hochelheim Tv. Lützellinden.

sDie Holzheimer haben zwar alle Spiele bis jetzt gewinnen können (die endgültige Entscheidung in Sachen Münchholzhausen steht allerdings noch aus).

Das Abdichten der Kellerfenster.

Es ist vielfach festgestellt worden, daß in den Häusern alle Kellersenster durch Sandsäcke und dgl. abgedichtet worden sind. Diese Maßnahme muß dazu führen, daß die in den Kellern lagernden Le- bensmittel, insbesondere Kartoffeln, sehr schnell dem Verderb verfallen. Es ist dafür zu sorgen, daß genügend Frischluft in die Keller kommt. Hierzu ft folgendes zu beachten: Am Tage müssen die Abdichtungen der Kellerfenster soweit entfernt wer­den, daß es für die Belüftung ausreicht. Vor Ein­bruch der Dunkelheit sind die Abdichtungen wieder anzubringen, damit bei einem evtl. Fliegerangriff zur Nachtzeit der erforderliche Schutz gewährleistet nichtige Vorratshaltung der Kartoffeln

1. Grundsätzlich ist ein Wintervorrat an Kartof­feln nur dort emzulagem, wo wirklich alle Vor­aussetzungen für einwandfreie Aufbewahrung ge­geben sind. Aus volkswirtschaftlichen Gründen müs- en alle Verluste vermieden werden. Kamps dem Verderb!

2. Kartoffeln erfordern trockene, dunkle, luftige, frostfreie, aber kühle Lagerung. Die Lagerung von Kartoffeln neben dem Heizkeller oder ähnlich war­men Kellerräumen ist nach Möglichkeit zu vermei-

4. Bei Lagerung auf dem Kellerboden (am besten auf Lattenrost) ist dieser mit Stroh zu bedecken, darüber sind evtl. noch Bretter zu legen gegen Ein­wirkung von Kälte und Feuchtigkeit. Die Kartoffeln möglichst nicht höher als bis zu 60 Zentimeter auf­schichten.

5. Für kleine Vorräte ist die Kartoffelkiste zur Aufbewahrung besonders geeignet. Man kann sie in beliebiger Größe aus alten Brettern oder Latten selbst Herstellen. Der schräge Boden ermöglicht, daß die untersten Kartoffeln zuerst entnommen werden.

6. Faule Kartoffeln sofort aussammeln, denn Fäulnis wirkt auf die gesunden Kartoffeln an­steckend und verursacht Schädigung und Verderb eines wertvollen Nahrungsmittels.

7. Bei Frostgefahr sind die Kartoffeln mit Säcken oder Stroh abzudecken.

ändert lagen u. a. Mannesmann mit 100,50, Hoefch mit 106,90 und AEG. mit 115.

Der Rentenmarkt war unverändert feft Lebhafte Umsätze vollzogen sich im Telephonver­kehr in Steuergutscheinen I in den Fälligkeiten April-Mai mit 98,40 (98,10). In Pfandbriefen man­gelte es weiterhin an Angebot, Reichsschatzanwei­sungen etwas ruhiger. Von Auslosungsanlechen stiegen Dekosama I auf 139,75 (139,25), do. II auf 158,50 (158) und Mannheimer Altbesitz auf 131 (130,50). Auch Stadtanleihen waren teilweise fester, 4,50 v. H. Heidelberg 95,50 (95), 4,50 v. H. Mann­heim 96,75 (96,50), 4,50 v. H. Mainz v. 28 94 (93,25). Liquidationspfandbriefe wiesen wenig Ab­weichung auf, Meininger jedoch 0,50 v. H. höher mit 102,13. Industrie-Obligationen tendierten un­einheitlich bei Schwankungen bis 0,50 v. H., weiter fest 6 v. H. IG.-Farben mit 125,13 (124,65). Sehr fest lagen auch Steuergutscheine II, die bis 0,50 v. H. anzogen, wobei teilweise repartiert wurde.

Die Schwankungswerte zeigten auch im Verlaufe keine Veränderungen, das Geschäft blieb denkbar klein. Von später notierten Werten, die durchschnitt­lich 0,50 bis 1 v. H. abwichen, waren Aschaffenbur­ger Zellstoff 2 v. H. ermäßigt auf 86.

Frankfurter Schiachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 26. DEL Auftrieb: Großvieh 1254 (gegen 2039 am 19.10.), darunter 463 (595) Ochsen, 104 (277) Bullen, 347 (530) Kühe, 340 (637) Färsen. Kälber 571 (504), Hämmel und Schafe, 512 (110), Schweine 877 (379). Notiert wurden je 50 Kilogramm Lebendgewicht in RM.: Ochsen a) 43,50 bis 46,50 (43,50 bis 46,50), b) 40 bis 42,50 (40 bis 42,50), c) 36,50 bis 37,50 (36,50 bis 37.50). Dullen a) 43 bis 44,50 (42,50. bis 44,50), b) 39,50 bis 40,50 (40 bis 40,50), c) 35 (34,50 bis 35,50), d) 27 (). Kühe a) 43 bis 44,50 (42,50 bis 44,50), b) 36.50 bis 40,50 (37,50 bis 40,50), c) 28 bis 34,50 (27,50 bis 34,50), d) 18 bis 25 (18). Färsen a) 42,50 bis 45,50 (43,50 bis 45,50), b) 39 bis 41,50 (39 bis 41,50), c) 33 bis 36,50 (29,50 bis 36,50), d) 25 (22 bis 26). Kälber a) 62 bis 65 (62 bis 65), b) 55 bis 59 (55 bis 59), c) 46 bis 50 (45 bis 50), d) 30 bis 40 (30 bis 40). Hämmel a2) 49 bis 50 (49 bis 50), b2) 45 (44 bis 48), c) 38 bis 42 (). Schafe a) 40 bis 42 (40 bis 42), b) 35 bis 38 (35 bis 38), c) 24 bis 32 (30 bis 32). Schweine a) 56 (56), bl) 56 (56), b2) 56 (56), c) 55 (55), d) 52 (52), e) 50 (), Sauen gl) 56 (56). Marktverlauf: Großvieh, Kälber, Schafe und Schweine zugeteilt.

Schweinemarkt in Homberg.

. Homberg, 25. DEL Der Auftrieb zmn heutigen Schweinemarkt betrug 217 Stück Ferkel. Es wurden für 6 bis 8 Wochen alte Ferkel pro Kopf 16 bis 18 RM., für 8 bis 10 Wochen alle 18 bis 20 RM. und für 10 bis 12 Wochen alte Ferkel 20 bis 22 RM. gezahlt. Der Marktverlckuf war ruhig; es verblieb etwas Ueberstand.

Anrechnungsfähigkeitdes Ein­kommens der Ehefau (gllt auch ----- RM.

Einkommenshöchstgrenze:

360 RM. 15 v. H. - 306 RM. + 130 RM. + 21 RM. 4- 20 RM.

RM.

Bad-Nauheim, 26.DEL 1939.

Jede Maßnahme, die um das Verständnis für den Wald als Quelle von Nähr- und Heilkräften wirbt, trägt dazu bei, das deutsche Volk wieder an eine nahezu vergessene MöglichEeit zusätzlicher Er­nährung heranzuführen. Nicht allein die mengen­mäßige Bereicherung der deutschen Ernährungs­wirtschaft ist der Beachtung wert; vielmehr ist Die volEsgesundheitliche Bedeutung der wildwachsenden Nähr- und Heilstoffe ebenfalls nicht zu unter­schätzen. Die neuesten Ergebnisse der Ernährmngs- forschung, besonders auf dem Gebiete der- Mineral­stoffe und Vitamine, bestätigen die Erfahrungen unserer Ahnen.

Es ist daher zu begrüßen, daß die Reichs- arbeitsgemeinschaftErnährung aus dem Wald" (RAW.) gegründet worden ifL Die RAW. will die Kenntnis über die MöglichEeiten zu­sätzlicher Ernährung und Nebennutzung aus dem deutschen Wald und deren volkswirtschaftliche Be- deutung im deutschen VolE erweitern und vertiefen und Voraussetzungen für die Mithilfe an der Eigen­versorgung des deutschen Volles schaffen.

Eine besondere Aufgabe erwächst der deutschen Schule; sie soll den GedankenErnährung aus dem Walde" durch unterrichtliche und erziehliche Maß­nahmen heineintragen in immer weitere Kreise un­seres Volkes. Der Reichswalter des NS.-Lehrer- bundes, Gauleiter W ä ch t l e r, hat angeorhnet, daß sich alle Schulen in enger Zusammenarbeit mit der ArbeitsgemeinschaftErnährung aus dem Wakd" in den Dienst der Volksgesundheit und Volksernährung stellen. Gauwalter Ministerialrat Ringshausen nahm die Drganisation der Ar- beitsgemeinschaften in unserem Gau-Hessen- N ass au auf. Die Kreissachbearbeiter für das neue Aufgabengebiet sind ernannt: sie wurden jetzt mit weiteren Mitarbeitern auf zweitägigen Arbeits­tagungen in Darmstadt, Limburg, Bad-Nau- h e i m und Offenbach a. M. geschult.

Die Arbeitstagung in Bad-Nauheim war für die Kreise W e 11 e r a a , Biedenkopf-Dillenburg, Wetzlar, Alsfeld-Lauterbach. Mctintau- nus-Obertaunus und Ufingen bestimmt. Der ©au- referent der RAW., Lehrer Helwig (Dornholz­baufen bei Bad-Homburg) sprach einführend über Zweck und Organisation der Arbettsgemeinschast

Familienunterhalt mit sonstigem Einkommen ist ( geringer als Höchstgrenze.

Der errechnete Familienunterhalt mit monatlich ] 151,33 RM. wird in voller Höhe ausgezahlt.

Sorttofhen.

Sladttheater Gießen.

Heute abend wird 3um ersten Male die Volks» komödieFür die Katz" von August Hinrichs auf» geführt. Spielleitung Karl Dolck. Bühnenbild ftarl - Löffler. 5. Vorstellung der Freitag-Miete. Beginn: 20 Uhr, Ende gegen 22.15 Uhr.

Hervorragendes Ergebnis des Opfersonntags.

Durch die Listensammlung des vergangenen Sonntags, die an Stelle der bisherigen Eintopf- fammlung durchgeführt wurde, konnte ein erfreu­lich großer Betrag aufgebracht werden. Im ge­samten Kreis Wetterau gingen 24 472,63 RM. em. än der Stadt Gießen wurden 5879,87 RM. ge­sammelt. Das Ergebnis liegt erheblich über den Ergebnissen der Eintopssammlungen der vergange­nen Ähre.

Ernennungen bei der Universität Gieren

Ernannt wurden bei der Universität Gießen zu außerplanmäßigen Professoren die nichtbeamteten außerordentlichen Professoren in der Philosophi­schen Fakultät Dr. Wilhelm Auler, Dr. Georg Funk, Dr. Lothar H 0 ck und Dr. Walther Klüp- fei; ferner tmirbei^ ernannt zu außerplanmäßi­gen Professoren unter Berufung in das Beamten­verhältnis die nichtbeamteten außerordentlichen Professoren Dr. Heinrich Richter und Dr. Hans Stoltenberg; zum Dozenten für das Fach Klassische Philologie wurde der Dr phil. habil. Heinrich Otto Schröder unter Zuweisung an die Philosophische Fakultät der Universität Gießen er­nannt. Eingewiesen wurde der außerplanmäßige Professor Dr. Paul Frick von der Medizinischen Fakultät der Universität Gießen in die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg.

Professor Dr. Auler hat im Fach Betriebswirt­schaftslehre einen Lehrauftrag für Privativ irtichafts- lehre. Professor Dr. Funk unterrichtet in Botanik im Rahmen eines Lehrauftrags für anaewandte Bo- tanik, heimatliche Botanik und Naturschuh. Profes­sor Dr. Hock arbeitet auf dem Gebiete der physi­kalischen Chemie in einem Lehrauftrag für phyfi- kcrlisch-chemische Technologie der Kolloide, insbeson­dere des Kautschuks. Professor Dr. K l ü p f e l ver- tritt das Fach der Geologie und Paläontologie. Professor Dr. Richter unterrichtet auf dem Ge- biete der Geologie und Urgeschichte im Rahmen eines Lehrauftrages für deutsche Vorgeschichte; er ist besonders durch seine Ausgrabungen auf dem Glauberg und durch feine zahlreichen weiteren heirnatgeschicht. Eichen Forschungen in weiten Bevölkerungskreisen bekannt geworden. Professor Dr. Stoltenberg versieht auf dem Gebiete der Sozial-Psychologie und allgemeinen Soziologie esnen Lehrauftrag für Soziologie, und zwar SozialMosophie, Sozial­psychologie, Sprachsoziologie, Volkstumkunde und W erbewi sie nschaft.

Die wird das Shrenkreuz der Deutschen Mutter getragen?

NSG. Bei vielen kinderreichen Müttern, die am Muttertag ober Erntedanktag mit dem Ehrenkreuz der Deutschen Mutter ausgezeichnet wurden, be­stehen noch Zweifel darüber, wie und bei welchen Gelegenheiten das Ehrenkreuz getragen wird. Das Ehrenkreuz der Deutschen Mutter wird im Original am blauweihen Band nur bei feierlichen Anlässen getragen. Das Tragen des Ehrenkreuzes an goldenen oder silbernen Halsketten oder als Brosche ist unzu­lässig. Für den Alltag ist, ähnlich wie bei anderen Oroensauszeichnungen, eine Kleinausgabe des Müt­terkreuzes geschaffen worden, das an einer Band- schleise oder als Brosche getragen werden kann.

und geschlossene Leistung und wenn es bisher zu Torerfolgen kam, so kann man das nur einer ge­hörigen Portion Glück zuschreiben. Anders ist es bei den Platzbesttzern. Die junge Mannschaft spielt einen ausgezeichneten Handball. Sie dürfte in der Lage sein, oen Holzheimern die erste Niederlage beizubringen.

Der Altmeister Lützellinden ist rein spielerisch ge. sehen stark zurückgegangen. Zwar weist die der­zeitige Derttetung eine ganze Reihe Ersatzspieler auf, der Nachwuchs war aber immer so gut, daß es eigentlich klappen müßte. Nach den bis jetzt ge­zeigten Leistungen kann man nur sehr schwer an einen Sieg auf Hochelheirner Gelände rechnen.

Staffel 2:

Niedergirmes Katzen furt Tv. Garbenheim Tv. Atzbach.

Otto Schnell und der 32jährige W. D e ck wegen umfarrgreicher Kollidieb stähle zu verantwor­ten. Beide lernten sich 1930 kennen, fuhren auf Rädern durch die Stadt und stahlen von Lastkrafb wagen und anderen Fuhrwerken fast tagaus, Jag« ein große Mengen von Butter, Eiern, Geflügel, Milch, Stoffballen, kurz, alles, was nicht niet- und nageltest war. Als sie nach drei Jahren wegen Verteilung der Beute einmal in Streit gerieten, trennte sich Beck von seinem Komplizen, der die Diebereien nun allein bis in den Februar dieses Jahres fortsetzte. Das Gericht nahm bis zum Tage ihrer Trennung Bandendiebstahl, später fut Schnell allein nur einfachen Diebstahl an und ver« urteilte letzteren, der erheblich vorbeftraft ist, ZU 4 Jahren Zuchthaus, 5 Jahren Ehrverlust und ordnete die Sicherungsverwahrung gegen ihn an. Beck wurde me-aen Bandendiebstahls unter Em« beziehung einer früher gegen ihn erkannten Straft zu insgesamt 3 Jahren Zuchthaus Dcrurteui unter Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf drei Jahre. Schnell ließen sich runt) 160, ?öw 60 KollidMtichle nachweisen«

die Oberhand zu behalten. Auch in Garbenheim gibt es nur einen Favoriten: die Platzbesitzer.

Lokalkampf 2Ntv. I. VfV.-Reichsbahn I.

Auf dem Universitätssportplatz treffen sich obige Mannschaften zum fälligen Pokalspiel. Nach den Leiftungen der vergangenen Spiele zu urteilen, ollte der Mtv. als Sieger aus diesem Treffen her« ;orgehen. Die einzelnen Spieler des VfB. ver. ügen zwar über das nötige technische Rüstzeua, roch fehlt der Mannschaft nod) die innere Geschiss« enheit und vor allem die Erfahrung, um gegen den chon gut in Fahrt gekommenen Gegner mehr als ein ehrenvolles Ergebnis erzielen zu können. Die Mtv.-Elf wird fast in der gleichen Aufstellung wie in Londorf erscheinen. Trotz des aubenblicKichen Mangels an Aktiven ist es der Spielleitung gelun« gen, eine stabile und ausaeglichene Elf auf die Beine zu bekommen. Es spielen"' für den Mtv.: Knaus, Krausch, Thiel, Hambach, Speckmann, Mül« ler, Müller-Leutert, Winter, Jughard, Dittendorf, Kümmel, W. Jsheim.

Wirischa«.

Nbein-Mainische Börse.

rNillagsbörfe: Aktien uneinhelNich, Renten weiter fest.

Frankfurt a. M., 26. DEL An den Aktien« Märkten blieb das Geschäft nach wie vor in engen Grenzen. Dor dem Ultimo hat sich die Un« ternehmunaslust weiter verringert, um so mehr, als resondere Anregungen fehlten. Bei der nur zu« älligen Kundschaftsbeteiligung war die Kursent. vicklung erneut uneinheitlich bei im allgemeinen kleinen Veränderungen. Stärker verändert waren AG. für Verkehr mit 103 (104,75), Geffürel mit 132 (133,25) und Demag mit 132,50 (134). Leicht befestigt fetzten IG.-Farben mit 158,90 (158,50), VDM. mit 146,50 (146), Buderus mit 94,40 (94), Licht und Kraft mit 132,25 (131,75) und Südd. Zucker mit 216 (215,25) ein. Anderseits gaben u. a. Rheinstahl auf 126,50 (127), Verein. Stahl auf 91,65 (92,13), Adlerwerke auf 88 (88,65), MAN. auf 147,50 (148), Metallgesellschaft auf 110 (110,25) ud Rheinmetall auf 110,25 (110,65) nach. Uno er«

Lpd. Marburg, 26. DEL Bei dem Dieb, der im Ablegeraurn eines hiesigen Instituts ihm nicht gehörende Mäntel anprobierte, damit durchging, aber bald ergriffen wurde, handelt es sich um den steckbrieflich von Düsseldorf aus gesuchten Berufs- sucher war gering. Verbrecher Friedrich Schnurbusch aus Rheydt.

Lpd. Marburg, 26. DEL Wie jetzt fnitgeteilt

Marburg auf 1 600. Es handelt sich beEanntlich <YnnM nur um Studierende der Medizin und Natur-

(3a)

(3b)

vor

nach

1.10. 39

1.10. 39

monatl.

monatl.

RM.

RM.

64,

134,

40,

40,

104,

174,

45,

45,

149,

219

,

' 47,67

20,

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