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ten Mähe auch für die Bekämpfung der Schwämme

Wirffchafi

Aus der engeren Heimat

Gießen zu vertreten.

bocks an dem Klang des Holzes. Krankes Holz klingt dumpf, gesundes Holz dagegen hell.

Schon im Jahre 1937 hat man festgestellt, daß

schäften bezogen werden können. Außerdem gibt es eine Pilzauskunftsstelle im Botanischen Museum in Berlin-Dahlem, die kostenlos Auskünfte gewährt.

gilt. Ueber die Einzelheiten der Bekämpfung unter­richten sehr gut das Merkblatt Nr. 16 sowie das Flugblatt Nr. 143/4 der biologischen Reichsanstalt in Berlin-Dahlem, die auch von den Landesbauern-

men 34 bis 38, Zwetschen 34 bis 38, Mirabellen 40, Renekloden 45, Blumenkohl, das Stück 20 bis 40, Salat 5 bis 10, Salatgurken 20 bis 35, Einmach- gurken 3 bis 8, Oberkohlrabi 5 bis 10, Rettich 5 bis 10, Radieschen, das Bündel 8 bis 10 Rpf.

Käfern der Hausbock. Die Larve des Hausbocks ge» braucht zu ihrer Entwicklung etwa 12 bis 14 Jahre. Sie setzt sich im Splint fest und geht fast nie in den Kern des Holzes. Die Verpuppung, die unter den Balken stattfindet, erlaubt es, daß der Käfer die dünne Schale später leicht durchstoßen kann. Man erkennt das unheimliche Wirken des Haus-

Kampf gegen Schwämme und Käfer

für Schadenverhütung in den Häusern.

nette das deutsche Volk in seinen Wäldern besitzt, nb doch werden große Flächen davon ost durch .nachtsamkeit zerstört, weil leichtsinnige Spazier- änger selbst während eines Aufenthaltes in diesem rünen Dom nicht auf ihre gewohnte Zigarre oder Zigarette vernichten zu können glauben. 75 v. H. der Walddrände sind auf Unachtsamkeit zurück, ^führen. Der Förster kann schließlich nicht überall fin, um Brände zu verhindern, die durch bren- r-nde Zigarren, offene Feuerstellen und gedanken- 1s fortgeworfene Zündhölzer entstehen. Es ist da- ter die Aufgabe jedes Einzelnen, auf sich und seine Nitmenschen zu achten und jeden rücksichtslos zur Anzeige zu bringen, der durch solchen Leichtsinn ten Wald, unser kostbarstes Volksgut schädigt und s-fährdet.

Ernteurlaub zu Verwandten für Behördenangehörige.

Beamten, Angestellten und Arbeitern bei Behör- !rn, öffentlich-rechtlichen Körperschaften und öffent- chen Betrieben, die mit landwirtschaftlichen Ar- !«iten umzugehen verstehen und auf dem Lande verwandte ober Bekannte haben, kann im Jahre A39 auf Antrag ein Sonderurlaub unter Fortge- Währung der Bezüge bis zur Dauer von zwei Qochen zur Hilfeleistung bei der Einbringung der trnte gewährt werden, wie der Reichsmnen- Minister zugleich im Namen des Reichsfinanz, und preußischen Finanzministers durch eine Verfügung «stimmt. Der Urlaub ist auf den Erholungsurlaub ur die Zeit nicht anzurechnen, für die eine Be- heinigung der zuständgen Kreisbauernschaft über Lio geleistete Erntehilfe vorgelegt wird. Der Son- leerurlaub kann nur gewährt werden, wenn die dienst, und Personalverhältnisse es gestatten.

Spanienkreuz

.aus der Mitte der rechten Brustseite.

Wie der Reichsminister der Lustfahrt und Ober- -efehlshaber der Luftwaffe bekanntgibt, ist das :panientreu3 zu allen Anzugsarten, bei denen : oben und Ehrenzeichen vorgesehen sind, auf der Tlitte der rechten Brustseite zu tragen. Bei ange- gier Fangschnur muß das Kreuz darunter sichtbar in. Weitere Orden und Ehrenzeichen sind rechts Inneben oder darunter zu tragen.

Unerwünschte Sammlungen.

Pflanzensamen verschleppt wurden. Sie verbessern, durchlüsten und lockern den Boden. Keiner ihrer natürlichen Feinde, insbesondere aus der Dogelwelt, hat einen solchen Dernichtungsfeldzug gegen sie zu fuhren vermocht wie der Mensch, der die Puppen raubt, um sie als Vogel- und Fischfutter zu ver­wenden oder Ameisenspiritus aus ihnen zu ge- winnen. Die verheerende Wirkung dieses brutalen

Das Abendbörsengefchäft bewegte sich in enaen Grenzen; es mangelte in hohem Maße an Auf­trägen, so daß wieder größere Zurückhaltung Platz griff. Teilweise bröckelten die Kurse ab, u. a. bei Buderus auf 96,50 (97), bei Rheinstahl auf 135,50 (136,25), Verein. Stahl auf 99,75 (99,90), Demag auf 142,50 (143,50), Scheibeanstalt auf 205,50 (206), Licht 6r Kraft auf 129 (129,25) und Rheinmetall auf 115 (115,50), wogegen JG^Farben 0,13 v. H. ge« wannen auf 144,40, MAN. 0,50 v. H. auf 142/ Hoesch 0,25 v.H. auf 106,75 und Schöfferhof-Bin- ding 0,50 v.H. auf 189,50. Gut behauptet blieben u. a. Mannesmann mit 103,75, Adlerwerke mit

Schwamm hat manchmal eine Lebensdauer von Jahrzehnten. Das Geflecht (Mycel) des Poren- fchwamms findet man häufig am Dachstuhl, aber auch im Keller. Wissenschaftlich unterscheidet man zwischen den Moderpilzen oder Saprophyten und den Schmarotzerpilzen oder Parasiten. In letzter Zeit haben sich die Schmarotzerpilze wieder beson- ders ausgebreitet, was zum Teil auf die starke Ver­wendung oon frischem Bauholz zurückgeführt wird. So ist z. B. durch eine wissenschaftliche Untersuchung in Zürich festgestellt worden, daß das im Winter geschlagene Bauholz widerstandsfähiger ist als das im Sommer geschlagene.

Die Schwämme werden auf die verschiedenste

Der deutsche Hausbesitz gehört zu den größten Vermögenswerten, über die mir verfügen. Schon aus diesem Grunde muß alles getan werden, damit die Häuser in gutem Zustande bleiben. Bei der Be- kämpfung oon Schäden, die sich durch die verschie- densten Einwirkungen ergeben, ist es zunächst er­forderlich, mit der genügenden Sachkenntnis vor- zugehen. Zu den ärgsten Schädlingen, die sich in unseren Häusern eingenistet haben, gehören der Hausschwamm, mit seinem lateinischen Namen Merulius lacrimans genannt, dann die Keller- schwämme und die Porenschwämme, um nur einige der wichtigstem Pilze zu nennen. Unter den ver­schiedensten Käfern ragt der Hausbock als der gefährlichste hervor. .

Die Schwämme und die Käfer dieser Art sind Holzzerstörer. Ueberall dort, wo Holz zum Bauen verwandt wird, und selbst auch im Walde trifft man diese Schädlinge an, wenn die sonst notwen- diaen Voraussetzungen für ihr Gedeihen gegeben sind. Jrn Walde findet man besonders an Baurn- ftümpfen den Schwefelkopf und das Stockschwämm­chen, ferner unter gewissen klimatischen Dorbedln- gungen den Hallimasch und verschiedene Lentilus- arten Der Hausschmamm entwickelt nach einem ge- wissen Wachstumsprozeß das Nährmycel, das bann später die großen Verwüstungen an den Holzteilen anrichtet. Der Kellerschwamm entwickelt die bekann­ten Wattebildungen, und wenn die Lebensbedingun- gen an einer Stelle nicht mehr günstig sind, bildet er Stränge, die sich über holzfreie Teile hinweg- ziehen, um bann dort zu neuen Schwammbildungen zu führen, wo sie wieder Holz antreffen. Dieser

HaiSherren-Sitznng in Lich.

J) Lich, 26. Juli. Nach mehrmonatiger Pause fand am Dienstagabend unter Vorsitz von Bürger­meister Geil wieder eine Ratsherrensitzung statt, in der eine Reihe wichtiger Punkte zur Be­ratung stand. Zu Beginn erstattete der Bürger­meister eingehenden Bericht über die Verhandlun­gen zum Zweck der Errichtung einer Schweine­mästerei des EHW. Der Stadt stehen zwei Ställe zur Verfügung, gegen die aber die Anlieger Einwendungen erheben. Die Ratsherren sind sich darüber einig, daß ein solches Hilfswerk geschaffen wird, doch will man, bevor man sich für das eine ober andere Gebäude entscheidet, sich nochmals mit Gauamtsleiter Haug in Verbindung setzen.

Der Ankau fvon Grundstücken, bestehend aus Grab- und Grasgarten, sowie einer Hosreite wurde zugebilligt. Die Hofreite soll einer gründ­lichen Ausbesserung unterzogen und dann vermietet werden.

Weiterhin setzte der Bürgermeister die Ratherren von der in letzter Zeit vorgenommenen Ausge­staltung des Schwimmbades in Kenntnis.

Dem Antrag des hiesigen Forstamtes auf er­höhte Fällung von Kiefernstammholz wurde stattgegeben, da die Stadtwaldungen einen überaus großen Bestand an Kiefern aufweisen. Die zusätzlichen Fällungen werden im Laufe der nächsten 10 Jahre vorgenommen.

Weiter gab Bürgermeister Geil von der not­wendigen Instandsetzung des Krieger­denkmals Kenntnis. Die Gedenktafeln mit den Namen der Gefallenen waren im Lause der Jahre fast unleserlich geworden, so daß dieselben zur Zeit abgewaschen und die Namen nachgemeißelt werden, Durch die rege Bautätigkeit wird es dringend notwendig, einer Reihe von Straßen Namen zp geben, doch konnten in dieser Sitzung noch keine endgültigen Beschlüsse gefaßt werden. Festgehalten aber soll an dem Vorschlag des Derkehrsvereins werden, die alten historischen BezeichnungenAm Rödertor",Am Untertor" undAm Ohertor" wie­der einzuführen.

Krastfahrzengdiebe unterwegs.

* ßaubadj, 27.Juli. Unweit unserer Stadt, auf einem Feldweg, wurde ein herrenloses Motorrad aufgefunden, in dessen Tank sich kein

99,50, AEG. nut 112,50, Metallgesellschaft niit 112,75 und DDM. mit 169. Don Renten stellten sich 6 v. H. JG.-Farben auf unv. 119,50 und 6 v. H. Hess. Herkules auf unv. 103,75. Steuergutscheine II in allen Abschnitten mit 95,20 bis 95,30 nur knapp behauptet, Serie I unverändert 99,20 bis 99,30.

Iranksurler Pferdemarkt.

Franks urt a.M., 26. Juli. Der Auftrieb zum Juli-Pserdemarkt war sehr gering; es standen ins­gesamt nur 144 Tiere zum Verkauf. Einige Trans- porte ausländischer Pferde, insbesondere belgischen Schlages, waren von ausgeglichener guter Qualität. Es wurden erzielt für schwerste Belgier zwischen 4000 bis 4400 RM. pro Paar, schwere Rheinländer 1600 bis 1700 RM. das Stück; mittelschwere Zug­pferde Hunsrücker-Ardenner-Schlages 1200 bis 1350 RM.; Ermeländer 1100 bis 1200 RM.; voll­jährige leichtere Arbeitstiere 900 bis 1050 RM.; leichte Laufpferde 750 bis 850 RM.; ältere Tiere 400 bis 550 RM. In Schlachtpferden war diesmal der Umsatz gering, das Angebot entsprach nicht der Nachfrage. Nächster Markt am 23. August.

Frankfurter Getreidebörse.

manziellen Nachteil gegenüber ihrem bisherigen i Arbeitseinkommen erleiden dürfen, hat der Reichs- crbeitsminifter Bestimmungen über die Gewährung mn Dienstbeihilfen durch die Arbeitsämter erlassen, üie Dienstpflichtbeihilfe erhalten Dienstverpflichtete, hären Arbeitseinkommen während der Dienst» liistung geringer ist als das bisherige, und zwar

1 iii der Höhe des Unterschieds. Bei der Ermittlung l-ss bisherigen Arbeitseinkommens ist das in den lftzten vier Wochen vor der Dienstleistung erzielte i turchschnittliche Einkommen zugrunde zu legen, bei . Gehaltsempfängern das letzte Monatsgehalt. Ist iimittelbar vor der Dienstverpflichtung ein befon- hrs hohes oder besonders niedriges Einkommen l/zielt worden, so ist das Einkommen maßgebend, ias der Dienstverpflichtete in den letzten 13 Wochen rurchschnittlich erzielt hat. Muß der Dienstverpflich- IIte von seinen Angehörigen, denen er Unterhalt la gewähren hat, getrennt leben, so erhält er zur Deckung des Mehrbedarfs einen Trennungszuschlag. Vehr als 19 RM. wöchentlich dürfen dabei als Mehrbedarf nicht anerkannt werden. Auf den Iren- nungszuschlag ist ein etwaiges Trennungsgeld an- berechnen. Bei Dienstverpflichteten mit unterhalts- k'rechtigten Angehörigen kann für die ersten vier Wochen der Dienstleistung eine Abschlagszahlung k-s zur voraussichtlichen Höhe der Beihilfe gezahlt teerten. Die Regelung tritt mit Wirkung vom 1 Juli in Kraft, in Hartefällen kann die Beihilfe |&od) rückwirkend vom 1. April an bezahlt wer- i; bin. Für die Westmahnahmen bleiben die bis- j hrigen Vorschriften aufrechterhalten. Wird neuen

Snträgen auf Anerkennung eines Vorhabens als ] | fiaatspolitifd) bedeutsam und unaufschiebbar ent- || sprachen, so ist dem Unternehmer die Verpflichtung

Frankfurt a.M., 26. Juli. Es notierten (Ge- treide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in RM.: Weizen W9 193, WH 195, W12 196 W 13 197, W 16 200, W 18 202, W 19 204, W 20 206, Roggen R 11 179, R 12 180, R 14 182, R 15 183, R 16 185, R 17 186, R 18 187, R 19 189 Groß­handelspreise der Mühlen ter genannten Preis- gebiete. Futtergerste und Futterhafer. Weizen- mehl Type 812 W 13 bis W 20 einschl. Kreis Alzey 30,15, W 20 Kreis- Worms 30,50, Roggenmehl Mer nm älter, so daß in den Häusern, die in diesen I Type 997 R 12 22,45, R 15 22,80, ^16 22,95, ^18 Jahren erbaut wurden, besonders häufig Schwamm 23,30, 19 23,50, ^es zuzuochch 50 Rpf. Fracht

fpftmfteQen ist I ausgleich. Welzenfuttermehl W 19 13,60,ei/tfn

Einer ter schlimmsten Holzoerderber ist unter den Ivollkleie W 19 11,60. Weizenkleie W13 10,75. W16

Eingreifens wird noch verständlicher, wenn man bedenkt, daß die begehrten großen Larven gerate , . , M ... r . . ~ . ... .

die zur Aufzucht erforderlichen Gefchlechtsttere sind, im Altteich rund 30 000 Hauser vor der völligen und daß auf 1 Liter 20 000 Individuen kommen. Zerstörung durch den Hausbock stehen, von ten an- Wegen ihres ungeheuren Nutzens für die Forst- deren kleineren Schaden gar nicht zu sprechen. Jetzt wirtschaft ist die rote Waldameise gesetzlich im Hochsommer ist die Flugzeit des Hausbocks die unter Naturschutz gestellt worden. sich zur Bekämpfung besonders gut eignet. Man

Mann einer Vermehrung und Ausbreitung durch das ©ICßCner UJodjenmarnpreiie. Einsammeln und Vernichten der Tiere in wesent-

* Gießen, 27. Juli. Auf dem heutigen Wochen- lichem Umfange Einhalt gebieten. Das Einsammeln markt kosteten: Markenbutter, % kg 1,60 RM., der Käfer geschieht am besten wie die Sachverstän- Matte 20 bis 50 Rpf., Käse, das Stück 4 bis 10, bigen des Haus- und Grundbesitzes erklären, täglich deutsche Eier, Klasie B 12, Wirsing, % kg 10 bis 13, in den warmen Mittagsstunden, da die Tiere bis Weißkraut 8 bis 10, Rotkraut 18, gelbe Rüden 10 dahin noch nicht zur Eiablage gekommen sind. Durch bis 12, das Bündel 8 bis 9, rote Rüben 10 bis 12, das Anbringen von Gazefenstern in den Dachräu-

das Bündel 9 bis 10, Spinat 20, Römischkohl 8 men, die nicht ständig verschlossen gehalten werden

bis 10, Bohnen, grün 22 bis 25, gelb 23 bis 25, können, bewirkt man eine Sperre gegen den Zuzug

Erbsen 15 bis 20, Tomaten, deutsche 35 bis 50, neuer Käferscharen.

italienische 15 bis 22, Zwiebeln 14 bis 15, das Durch diese Maßnahmen wird der Feldzug gegen

Bündel 10 bis 12, Rhabarber 8. bis 15, Pilze 50, den Hausbock wirkungsvoll eröffnet. Dann muß

Kartoffeln, neue, % kg 8 bis 11 Rpf., 5 kg 73 bis ter Fachmann kommen, was übrigens im verstark-

78 Rpf., 50 kg 6,25 bis 7,50 RM., Frühäpfel, % kg11' e;:~ ---------------

30 bis 40 Rpf., Falläpfel 8, Pfirsiche und Aprikosen 36 bis 42, Himbeeren 35 bis 40, Birnen 20 bis 40, Kirschen 25 bis 35, Heidelbeeren 35 bis 41, Stachel­beeren 10 bis 25, Johannisbeeren 12 bis 15, Pflau-

1 v. H. höher lagen. Später ließ das Geschäft jedoch wesentlich nach und teilweise wurden auch die höch­sten Kurse nicht ganz behauptet. Verhältnismäßig sehr sttll lagen weiterhin Montanwerte, Verein.

, r M t t w m t Stahl 99,90 (99,75), Hoesch 106,50 (106,75) Buderus

Betriebsstoff mehr befand. Wie die Nachsorschungen 97 (97,25), Mannesmann unv. 103,75. JG.-Farben ergaben, wurde das Kraftfahrzeug m 1 c b er. marcn nQcfe 0,65 v.H. höherem Beginn im Verlaufe Mörlen ge stöhle n. Die Diebe hatten dort das 0,25 v. H. ermäßigt auf 144,25. lieber dem Durch­fast neue Motorrad mit Seitenwagen (eine 600-ccm- ^^tt hinaus erhöht waren Demag mit 143,50 NSU.-Maschme) einfach zu früher Morgenstunde (142,25) und Ilse Genuß mit 129 (127,50), unterer. aus einem Schuppen geholt, hatten es noch 200 Me- gingen Conti Gummi nach der gesttigen Stei­ler weit zur Tankstelle gedrückt, dort 5 Liter Benzin gerunq auf 216 (216,50) zurück gefaßt und fuhren dann ab. Der Eigentümer des ^lm Rentenmarkt fanden Reichsaltbesitz bei Motorrades, der mit einem anderen Motorrad Die 132#20 (132) Interesse, ebenso lagen Reichsbahn- Verfolgung oufnahm, konnte die Diebe nicht mehr 0,25 v. H. höher mit 123,25. Dekosama II ge- erreichen. Wie in fiaubad) festgestellt werten rannen 0,25 v. H. auf 155,50 und von Liqui- konnte, versuchten die Ausreißer an zwei Tankstel- dationspfandbriesen Meininger 15 Rpf. auf 101,25. len auf billige Welse (ohne den Tankwart) Benzin Sonst lagen Pfandbriefe und Stadtanleihen ruhig, zu übernehmen, was ihnen aber nicht gelang. Nach- Steuergutscheine erheblich sttller als gestern; Serie dem sie das Motorrad wegen Kraftstoffmangels n ^nädtft in allen Abschnitten mit 95,65 gehantelt, stehen lassen muhten, setzten sie ober ollem Mnfdjem ^twen später auf den Vortagsstand zurück, August nach ihre Reise doch in einem Kraftfahrzeug fort, Gruber hinaus auf 95,25. Serie I wurden mit denn in Laubach wurde in ter Nacht zum Mitt- 99,95 wenig verändert bewertet. Jndusttie-Obli- woch ein P e rson e n fr af tw agen gestoh. gatiDnen lagen meist behauptet, 4,50 v. H. Main- l e n. Bon den Dieben fehlt bisher noch lede sichere 0,25 v. H. nachgebend auf 95. Kommunal- Spur. Lediglich heute morgen erhielt die Gendar- Umschuldung auf 93,45 (93,50) ermäßigt.

mene in Lauback eine Benachrichtigung aus Go t- Verlaufe war das Geschäft sehr ruhig, und t in gen daß dort ein B e r s 0 n e n k r a s t wa - nennenswerte Aenderungen waren nicht zu ver- gen sich eraestellt warten fei, bei bem es sich zeichnen. Verschiedentlich nannte man etwa 0,13 bis um den gestohlenen Wagen handeln konnte. 0,40 unter dem Anfang liegende Kurse, etwas Oondkreis Gießen. höher dagegen Bemberg mit 129,50 nach 129,13.

Watzenborn - Steinberg, 26. Juli. Bei den später notierten Werten überwogen Besse- Dieser Tage hielt der TurnvereinOut rangen bis 1 v. H., Aschaffenburger Zellstoff ae- Heil" Watzenborn-Steinberg in seinem Vereins- wannen 2 v.H. auf 84,50, Deutscher Eisenhantel lokal eine Mitgliederversammlung ab. Nach Be- 2,25 v.H. auf 135,75, andererseits Schlickert 167,75 grüßungsworten des Vereinsführers Otto Jung (168,90).

wurde eingehend über die kommende Arbeit inner- Im Freiverkehr nannte yan: Staö öc halb des Vereins gesprochen, insbesondere auch von Klumpv 90 bis 92 ex Dio. (95 bis 97), Elsaß, den beiden Reichsbundfesten auf dem Hoherodskopf Bad. Wolle 89 bis 91, (88 bis 90), Berem. Frank, und in Grünberg. Am vergangenen Sonntag- Schuh nach Pause 72 bis 74 (74 bis 76), Growag abend hielt auch der FC.Teutonia" Watzenborn- 87 bis 89 (86 bis 88). Tagesgeld unv. 2,25 v.H. Steinberg im Dereinslokal eine außerordentliche Abendbörfe zurückhaltend.

Mitgliederversammlung ab. Vereinsführer Har­nisch sprach eingehend über das bisher im Verein Geleistete und über die weitere Arbeit. Dann kam er auf das Bundesfest in Grünberg zu sprechen und -forderte alle Mitglieder auf, sich schon jetzt für die­sen Tag freizuhalten, um in Grünberg hinter der 1. Mannschaft des Vereins zu stehen, der von NSRL.-Kreisführer Dr. Schäfer (Gießen), ter ehrenvolle Auftrag erteilt worden fei, in Grünberg die FachschaftFußball" für den gesamten Kreis

Art und Weise in die Häuser eingeführt. Da kommt zunächst die Wiederverwendung des Holzes von Alt­bauten in Betracht, die sehr sorgfältig durchgeführt werden muß, wenn man Schwamrnbildung ver­meiden will. In zahlreichen Fällen wird das Pilz­wachstum durch alte Bretter ermöglicht, die aus Gartenlauben usws in Kellerräume gebracht wer­ten. Aber auch durch Kohlen, die vorher schlecht ge­lagert waren, kann ter Schwamm eingeschleppt werden. Der Hausschwamm bildet sich auf allen Er­zeugnissen, deren Grundstoff Holz ist, also auch auf Kohlen und Papier. Schließlich wird eine Schwamm­bildung auf solchen Hölzern erleichtert, die bereits im Walde angekränkelt sind. So verheerte in den Jahren 1924 bis 1927 die sogenannte Rotfäule die

aufzuerlegen, dem Arbeitsamt den halben Bettag der Dienstpflichtbeihilfen zu erstatten. Die gleiche Verpflichtung gilt ab 1. August, wenn eine laufende Anerkennung neu genehmigt wird. Landwirtschaft­liche und bergbauliche ^Betriebe werden von dieser Pflicht ausgenommen. Arbeitskräften, die aus be­rufsfremder Beschäftigung in die Landwirtschaft auf dem Wege der Dienstverpflichtung wieder zurückge- ührt werden, ist die Dienstpflichtbeihilfe zu ver» agen, wenn sie die berufsfremde Beschäfttgung un- er Verstoß gegen die Bestimmungen ausgenommen haben. Ein Trennungszuschlag kann aber auch in diesen Fällen gewährt werden.

Schont die rote Waldameise!

Erschüttert steht der Naturfreund da, wenn ter Raupenfraß ganze Waldungen vernichtete, und ragt sich ratlos, wie das möglich war. Das Ge- jeirnnis ist schnell enthüllt. Irgendwelche Schäd- linasarten, die Forleule, Spanner, Nonnen, Blatt­wespen, Holzkäfer und andere Feinde des Waldes haben, begünstigt durch die Witterung, ungewöhnlich crute Vermehrangsmöglichketten gefunden. Das Gleichgewicht in ter Natur ist gestört; es sind nicht genug natürliche Feinde da, die unter diesen Schäd­lingen aufräumen. Neben den Vögeln haben sie ihre schlimmsten Feinde in ihrer eigenen Art.

Der erfolgreichste Jäger auf Schädlingslarven und »eier ist die rote Waldameise, mit dem wissen­schaftlichen Namen Formica rufa L. Durch mensch­lichen Unverstand und menschliche Habgier ist sie leider größtenteils ausgerottet worden. Wo sich aber noch ihre Kolonien auf dem Waldboden befinden, da bleibt in einem Umkreis bis zu 2 Hektar der Wald grün, denn sie übt ihrePolizeigewalt" mit solchem Nachdruck aus, daß sich keine Schccklinas- art übermäßig entfalten kann. Forscher haben die Lebensweise dieses regelrechte Gemeinschaftsstaaten bildenden Jnsetts eingehend ftuteert und festgestellt, daß die Tagesbeute einer Rufa-Kolo- nie etwa 100 000 Insekten beträgt. Viele Wegen, Raupen aller Art, Larven von Holzkäfern, elbft Rüsselkäfer schleppen sie als willkommene Nahrung für die Brut in ihr Nest und nehmen sogar den Kampf mit schwer gepanzerten und be. haarten Insekten auf. Den Maikäfer fangen sie ab, bevor er aus der Erde kommt. Daneben sorgen sie für die Ausbreitung der Vegetation. So hat ein Forscher festgestellt, daß im Laufe einer Vege­tationsperiode von einer einzigen Kolonie 40 000

* Eine Siebzigjährige. Am heutigen

Donnerstag, 27. Juli, kann Frau Charlotte Bern-| JU)Cltt - <300$.

Hardt, Frankfurter Straße 110, ihr 70. Lebensjahr Mttagsbörfe fest.

vollenden. «Wir beglückwünschen zum G-burtstag!) grantfllrt a 26.3uIi. Unter dem Ein.

" St-uervnmahnung. Di-Stadtkasse weist der Neuerlichen Erleichterungen im Wert- darauf hin, daß dre 3.-4. Dorauszahlungsrate zur Papiergeschäft konnte °sich die feste Haltung der Dor- Grundsteuer 1939 umgefjenh bezahlt werden muß, tag.e weiter etwas verstärken. Die Kundschaftsbe. da sonst Saurnmszuschlag berechnet werden wird. Die mar etwas größer, was sich auch in vcr.

1. Rate der Hundesteuer wird ebenfalls zur Zahlung m^rten amtlichen Erstnotierangen äußerte, die am angemahnt. Aktienmarkt erneut durchschnittlich 0,50 bis

In einer Veröffentlichung ter Deutschen Arbeits- '»rresvondenz wird gegen unerwünschte Betriebs- mmlungen Stellung genommen. Wenn ein Ar- Isitstamerab Geburtstag habe, Hochzett feiere ober nft irgendein Anlaß bestehe, feiner zu gedenken, . fei es nett und entspreche dem Sinne der Be- i iebsgemeinschaft, wenn dies in geeigneter Form stan werde. In manchen Betrieben werde in dieser ieziehung aber zu viel getan. Da seien die geschäs- :gen Sammler dauernd und bei allem mehr oder weniger wichtigen Anlässen mit ihren Listen unter­wegs. Solche dauernden Sammlungen seien uner­wünscht! Wohin solle es sichren, wenn in einem iroßbetrieb bei sämtlichen Geburtstagen, Hochzeiten )ter Kindtaufen der Gefolgschaftsmitglieter Samm- jngen veranstaltet werden. Wenn dann mehr als 55 Arbeitskameraden vorhanden seien, gebe es chließlich durchschnittlich an jedem Tage mehr als i.ne solche Sammlung. Wenn in kleinem Kreise in sn einzelnen Abteilungen die Arbeitskameraden bei entsprechenden Gelegenheiten diesem ober jenem mter sich eine kleine Freute bereiteten, so sei bas Ihr schön. Große Sammlungen sollten aber eine Ausnahme bleiben.

Oie 3eif des Weißkohls beginnt.

Nicht alle Ernten finb in jedem Jahr gleich gut. im so mehr wirb jeder einzelne gute Ernteertrag mn uns begrüßt. Da aber stets nur ein Teil der geernteten Erzeugnisse von der Nahrungsmittel- ndusttie ausgenommen und verarbeitet werden □nn, muß der Verbraucher der Aufforderung zum serstärkten Verzehr willig Folge leisten. Dies wird )m sehr leicht fallen, wenn es sich um begehrte Gemüse handelt. Ein solches ist ohne Zweifel der Deißkohl, unser Hauptgemüse. Wie vor zwei und frei Jahren haben wir auch diesmal wieder eine mte Ernte an Frühkohl zu verzeichnen. In den Haupt- rnbaugebieten ist man fleißig an der Ernte und -ringt große Mengen zum Versand. Der Derbrau- :ijer, der im Sommer jede Gelegenheit, recht viel Vitamine zu verzehren, benutzt, um ein ©egen» «wicht gegen die gemüseärmere Zeit des Winters ui schaffen, wird auch den preiswerten frühen Leisikohl gern kaufen. Der Hausfrau ist er längst icht mehr unbekannt, zumal er vielseitig sowohl ir den Mittags- als auaj für den Abendtisch zu ver­wenden ift Da die ersten sommerlichen Frühgemü e ocreits vom Speisezettel gestrichen finb, begrüßen roir es um so mehr, hier sofort wieder einen Ersatz in haben, ter uns in großer Menge zur Verfügung 2 eht.

Beihilfen für Dienstverpflichtete.

Gemäß ter Anordnuna des Beauftragten für den iüerjabresplan, daß alle Arbeitskräfte, die zu iatüspolüifd) bedeutsamen und unaufschiebbaren Arbeiten jeder Art verpflichtet werden, keinen