Ausgabe 
27.6.1939
 
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SlJpori

in der Rangfolge ergeben.

Fußball vor her Sommerpause

Groh-Karben 1 VfV.-R. 1 8:2 (4:2).

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weißen durch den Schiedsrichter benachteiligt und ergaben sich in ihr Schicksal.

Wirtschaft

Die Rahmenkämpse zum Sandball-Kauspiel

voller Erfolg. Beide Mannschaften zeigten eilten

Mannschaften in folgender

Knaus (Mtv.): Hambach

(22:13) (19:17) (23:6) (18:14) (19:8) (22:14)

ge= der der

fehle sich voll ein. Dem (Gießen) stellten sich die Aufstellung:

Gießen - Stadt:

Wimbledon begann ...

henkel und Wenzel eine Runde weiter.

Es war den Grünweißen nicht vergönnt, das letzte Spiel der diesjährigen Spielzeit mit einem Siege abzuschließen, denn erstens tras die Mannschaft den Gegner in Hochform an, dann fühlten sich die Grün-

Die ersten Minuten des Spieles gehörten ton Gastgebern, die stürmisch angriffen und durch geh­ler der Verteidigung schon in der 7. Minute ihren Führungstreffer schossen. Im Gegenstoß schoß Heß wuchtig ins Tor, der Ball sprang von der Eisen- stanae'zurück, und der Schiedsrichter gab diesen Treffer nicht. Wenig später fiel aus Abseitsstellung das zweite Tor für Groß-Karben. Dies wurde den Grünweißen, die immer besser ins Spiel kamen, zu­viel, und ein scharfer Schuß von Lutz wurde vom Verteidiger ins eigene Tor gelenkt. Ein starker Re­gen sorgte für eine kurze Unterbrechung des Spieles. Auf Flanke von rechts kam das dritte Tor für die Gastgeber zustande. Die Grünweißen drängten stark, und 'als Mattern kurz vor dem Tore vom Torwart festgehalten wurde, wurde der fällige Elfmeter nicht gegeben. Eine Vorlage von Heß schloß Gvdglück mit einem scharfen Schuß ab, der das zweite Tor für die Grünweißen ergab. Eine schöne Leistung von Heß war das dritte Tor, das aber wieder nicht gewertet wurde. Im Durchbruch erzielten die Platz­herren das vierte Tor, dann war Halbzeit. Run hatten die Platzherren mehr vom Spiel, da die Ver­ständigung in der, Hintermannschaft sehr zu wün­schen übrig ließ. Der flinke Rechtsaußen wurde nicht scharf genug bewacht, flankte schön, und schon war der fünfte Treffer fällig. Die Grünweißen rafften sich nochmals auf, jedoch reichte es nur zu drei Ecken, die ober abgewehrt werden konnten. Die Platzherren schaffen wiederum aus Abseitsstellung das 6. Tor. Das Spiel flaute merklich ab, und zwei

Nauborn Gießen Wetzlar Niedergirmes Nauborn Niedergirmes Wetzlar Gießen Wetzlar Nauborn Niedergirmes Gießen

Veremssiihrerlagimg im Fachamt Turnen im ASM.

Mein-Moimsche Nörse.

Mliagsbörfe uneinheitlich.

Frankfurt a. M., 26. Juni. Auf Grund der weiterhin nur mäßigen Kundschaftsbeteiligung war das Geschäft auch zum Wochenanfang recht klein. Dabei entwickelten sich am A k t i e n m a r k t die Kurse erneut unregelmäßig. Im allgemeinen betru­gen die Veränderungen nur Bruchteile eines Pro­zentes. Einzelne Spezialwerte tendierten indessen recht fest. So zogen IG.-Farben bei 7,2 v. h. Divi­dendenabgang um 1,2 v. h. an auf 144 (150), ferner Zement Heidelberg um 1,25 v. h. auf 137,75 und Buderus Eisen um 1,25 v. h. auf 89,75. Im übrigen stellten sich unter den vorläufig nur wenig notierten Werten u. a. Reichsbank auf 184,75 (185), Mannes­mann auf 103,65 (103,90), Conti Gummi auf 206,50 (207), Aschaffenburger Zellstoff auf 87,90 (88), AEG. auf 110,75 (111,75), hoesch und Verein. Stahlwerke auf unv. 107,50 bzw. 98,50.

Der Renten markt blieb im ganzen gesehen

Neben einem Iugendspiel Gießen-Stadt gegen Gießen-Land, das diesmal die Stadt mit 8:3 (5:2) sicher gewann, verlief vor allen Dingen der Vor­schlußrundenkampf um den Pokal des Kreisführers,

Tv. Lützellinden -Tv. Garbenheim.

überaus spannend und interessant. Wenn Lützel­linden diesmal den Spieß umdrehen und die er­littene Niederlage von seinerzeit wieder wettmachen konnte, dann deshalb, weil es seinem Gegner an kämpferischem Einsatz und in Punkto Technik über­legen war. Wohl zeigte Garbenheim einen vor bildlichen Eifer, wohl waren seine Männer zeitweise drückend überlegen, was aber fehlte, war die Aus­wertung der Chancen und die Kunst, den einmal erzielten Vorsprung zu halten. Immerhin hat Gar­benheim einen würdigen Gegner abgegeben, der es dem Altmeister nicht leicht machte, ins Endspiel, das also doch eine reinehüttenberaer Angelegenheit" geworden ist, zu kommen. Das Treffen war, das soll herausgestellt werden, jederzeit anständig und trug nie den Charakter eines Entscheidungskampfes. Zugendhandball: Gießen Stadt gegen

Gießen-Land 3:3 (5:2).

Das anläßlich des Gauspieles angesetzte Iugend­spiel Gießen-Stadt gegen Gießen-Land war ein

vernachlässigt und sehr ruhig. Nur Steuergutscheine verzeichneten weiterhin mehr Geschäft. Serie I schwankten zwischen 103 bis 103,10 (103,25) und Serie II zwischen 97,80 bis 97,95 (97,80). Industrie- Anleihen lagen uneinheitlich bis 0,25 v. h., 6proz. IG.-Farben 123,50 (123,25), 5proz. Gelsenberg 99,40 (99,50), 5proz. Mittelstohl 99,40 (09,50). Stadt­anleihen blieben behauptet, ebenso Pfandbriefe. Von Liguidationswerten Meininger 100,90 (100,75) und Nass. Landesbank nach längerer Pause 101 (100,75). Reichsaltbesitzanleihe gehalten mit 131,60 (131,65), Reichsbahn-VA. 0,13 v. 5). ermäßigt auf 121,65, fer­ner Dekosama I nach Pause 136,50 (136,75).

Im Verlaufe konnte sich das Geschäft nicht aus­weiten, und nur vereinzelt ergaben sich noch Ver­änderungen. IG.-Farben 144,13 bis 144 nach 144, AEG. weiter gedrückt auf 110,25 bis 110 nach 110,75. Die später notierten Papiere wiesen Abweichungen von durchschnittlich 0,50 bis 1 v. H. auf und glichen sich etwa aus. Bemberg verloren 1,25 v. H. auf 124.

Abendbörse ruhig.

Bei weiter uneinheitlichen, im ganzen jedoch wenig veränderten Kursen nahm die Abendbörse einen ruhigen Verlauf. IG.-Farben gingen zum Berliner Schlußkurs von 143,50 aus dem Markt. Als schwach zu bezeichnen sind von Schiffahrts- aktien Hapag mit 46 (48). Leichte Rückgänge wiesen ferner Verein. Stahl mit 98 (98,25), AEG. mit 110 (110,25), Bekula mit 160 (160,50), Demag mit 137,50 (137,75), Deutsche Erdöl mit 119,50 (120), Gesfürel mit 130 (130,50) und Rheinmetall mit 120,75 (121) auf, während Deutsche Linoleum 1 v. H. nachgaben auf 152,50. Die übrigen, ebenfalls meist nominell notierten Papiere lagen unverändert. Am Rentenmarkt lagen 6 v. H. IG.-Farben 0,25 v. S). niedriger mit 123,25 gefragt, Reichsbahn-VA. zu

Die Arbeit im NS.-Reichsbund für Leibes­übungen wird anerkannt und findet ihre Würdi­gung, Vereine und Jugendorganisationen müssen zu einer fruchtbringenden Zusammenarbeit kommen. Die Turnordnung, die demnächst erscheint, regelt die Aufgabengebiete. v

Kreisfrauenturnwart Schneider gab anschlie­ßend einen Bericht über die Erfolge der Turnerin­nen unseres Kreises in Breslau, über seine Lehr­gangstätigkeit und dankte seinen Helfern. Als Sach­bearbeiterin für Tanz wird Frl. Hübner in den nächsten Lehrgängen mitwirken.

Kreisobmann für Kinderturnen Heller konnte durch Umfrage feststellen, daß fast die Hälfte der Vereine sich dem Kinderturnen widmet. Er forderte die übrigen Vereine zur Gründung von Kinder- abteilungen auf, da von der Reichsführung des NS.-Reichsbundes ganz besonderer Wert auf die Erfassung der 610jährigen gelegt wird. Eine Schulung der Uebungsleiter wurde für die nächste Zeit in Aussicht gestellt.

Für den durch Lehrgangsarbeit verhinderten Kreislehrwart B e 11 i n gab Daupert einen kurzen Bericht über den Stand der Arbeit im Männer­turnen. Gaufachwart Schäfer eröffnete dann die Aussprache mit wertvollen Ausführungen.

Inzwischen ivar NS. Reichsbundkreisführer Dr. Schäfer, von Kreisfachwart Daupert herzlich be­grüßt, eingetroffen. Er gab einen allgemeinen Ueberblick über die Schwierigkeiten, die noch zu überwinden sind, forderte auf zu gemeinsamer Ar­beit und zum Aushalten in Treue zur Turnsache. Weiterhin gab Kreisführer Schäfer bekannt, daß Wettkämpfe' und sonstige Veranstaltungen der Ver­eine, zu denen andere-Vereine eingeladen werden, genehmigt werden müssen, und daß er diese Ge­nehmigung gern erteile. In Grünberg erwarte er eine starke Beteiligung aller Vereine.

Nachdem Kreisfachwart Daupert das gute Ergeb­nis des WHW.-Turnens mit über 1100 RM. im Kreis bekanntgegeben hatte, wurde die Tagung mit dem Gruß an den Führer geschloffen.

weitere Tore für Groß-Karben stellten den zu hoch ausgefallenen Sieg sicher.

DsB.'R. II Tv. Krofdorf I 7:0 (4:0).

Wohl niemand hätte mit einer derart hohen Nie­derlage der'Gäste gerechnet, aber in der Mannschaft fehlten fünf der besten Spieler. Ohne den Sieg der Grünweißen schmälern zu wollen, wäre das Ergeb­nis bei kompletter Elf der Gäste anders ausgefallen.

Burgsolms I Lich I 3:1.

Den letzten Spielsonntag vor der Sommersperre benutzten die Rasenspieler noch, um zwei rückstän­dige Gesellschaftsspiele in Burgsolms auszutragen. Leider war die Erste nicht in der Lage, in komplex ter Aufstellung das Spiel zu bestreiten, fehlten doch die Spieler Lotz, Meier, Rau und Höpfl. Es bestand für die Gäste durch diese Schwächung somit nur eine geringe Möglichkeit, den Vorspielsieg zu wie­derholen. Wenn man bedenkt, daß die Ersatzspieler, Weigel ausgenommen, leider die auf sie gesetzten Erwartungen nicht erfüllten, kann man mit dem erzielten Ergebnis auf des Gegners Platz äußerst zufrieden fein, fetzten die Platzbesitzer doch alles daran, um die Vorspielniederlage wieder wett zu machen. Durch ein schönes Tor von Fey gingen die Rasenspieler vor der Halbzeit in Führung. Em Els« meterball, der kurz darauf gegen Lich verhängt wurde, wurde von Gilbert meisterhaft gehalten. Nach der Pause konnten die Platzbesitzer durch einen Elfmeter und zwei weitere Tore das Endergebnis Herstellen. Trotz der Mannschaftsschwächung lieferten die Sicher der Bezirksklassenelf ein gleichwertiges Spiel.

Die Jugend hatte auch dieses Mal wieder kein Glück und mußte sich ziemlich klar mit 4:0 geschla- gen bekennen. Die Platzbesitzer stellten eine körper- lich bedeutend überlegene Elf ins Feld, die auch in technischer Hinsicht auf der Höhe war.

50 Sportwagen 164 Motorräder am Start.

Rekord-Meldeergebnis zuRund um Schollen".

Für das RennenRund um Schotten", ton Großkampftag des Motorsports in unserer ober­hessischen Heimat, liegt ein Meldeergebnis vor, wie es bisher noch nie zu verzeichnen war. Insgesamt haben 164 Motorradfahren (82 Ausweis- und 82 Lizenzfahrer) gemeldet. Viele bekannte Namen weist die Lifte auf. Als besonders erfreulich ist die außerordentlich große Zahl der Sportwagenfahrer zu nennen. Nicht weniger als 50 Sportwagen wer­den am Start fein. 16 Wagen starten in der Gruppe bis zu 1100 ccm, 16 in der Gruppe bis zu 1500 ccm und 18 in der Gruppe bis 2000 ccm. Auch hier wird die beste Klasse der deutschen Sportwagenfahrer am Start sein.

gegen Mitternacht im Krankenhaus von Spa ftorben. Der 26jährige Seaman war einer Besten des englischen Motorsports und einer hoffnungsvollsten Nachwuchsfahrer des Mercedes- Benz-Stalles. (Scherl-Bilderdienft-M.)

(Mtv.), Seim (VfB. R ); Wagner (Mtv.), Gemwer (VfB.-R.), Doll (1900); Iughard (Mtv), Karell (1900), Engel (4900), Mueller-Leutert (Mtv.), Daibel (1900).

Die Mannschaft Gießen-Land trat in der vorgesehenen Aufstellung an, und zwar mit: Laur, Bolz, Schneider, Grieb, Buß, Mehl, Amend, Reitz (sämtlich Holzheim), Ratz, Reinhard (beide Gam- bach), Freitag (Hausen).

Sofort mit Anpfiff kam Mueller-Leutert über­raschend für die Stadtmannschaft in Führung gehen; Gießen spielt in der ersten Spielhälfte nut dem Wind, und der Gegenangriff der Gäste wird verschossen. Schon in der fünften Minute vergrößert Iughard von Rechtsaußen auf 2:0, und wenig später kommt die Landmannschaft durch einen Dek- kungssehler zum ersten Gegentor. Daibel stellt die alte Differenz wieder her, und da verwandelt Iug­hard einen 13-Meter-Ball zum 4:1. Reichliches Schußpech läßt die Gäste nicht herankommen; oft liegen sie im Angriff, und die sichersten Torgelegen­heiten werden aus den besten Lagen verschossen.

anständigen und gut durchdachten Kamps. Jeder Schiedsrichter Herbert

Kreisfachwart Daupert konnte am Sonntag imAquarium" in Gießen neben den Vertretern von 57 Vereinen des Reichsbundkreises 8 im Gau 12 auch Gaufachwart Schäfer (Kassel) begrüßen. Zu Beginn der Tagung skizzierte Daupert die im Jahre ' 1939 vorgesehenen Veranstaltungen. Im Mittelpunkt steht das B u n d e s f e st in Griin- berg, für das die Hebungen seit März bekannt und in verschiedenen Lehrgängen der Turner und Turnerinnen durchgearbeitet sind. Den Verlauf der Veranstaltung erklärend, wies er besonders auf das Dereinsriegenturnen hin, an dem sich alle Vereine beteiligen und Ausschnitte aus her Vereiusarbeit (Grundschulung) bringen sollen. Beim Gau-Alters- treffen in Heuchelheim erwartet er besonders starke Beteiligung aus dem Kreis 8. Hier kommen die Alten zusammen, die auch jetzt noch die Träger der turnerischen Idee sind. Im September wird das erste Bergfest des Kreises auf dem Greifenstein durchgeführt. Die herrliche Lage und der geschichtliche Hintergrund lassen die .Hoff­nung zu, daß auch diese Veranstaltung ein Höhe­punkt des turnerischen Erlebens werden wird.

In seinem Arbeitsbericht vom abgelaufenen Jahr erwähnte der Kreisfachwart den starken Besuch aus unserem Kreise in Breslau und die Erfolge unserer Turner. Die llnterfreisfefte in Herborn und Holz- 1 heim waren noch gut besucht, und im Mannfch afts- karnpf der Kreise 8, 9 und 11 stellte unsere Mann­schaft den Sieger, die Beschickung der Mannschafts­kämpfe im Gerätturnen aber zeigte einen Rückgang, her in stiller und unermüdlicher Arbeit überwunden werden muß.

In 16 Lehrgängen und Vorturnerstunden wurde die A u s b i l d u n g s a r b e i t durchgeführt, bei der neben den Kreisturnwarten Reuter (Gießen) und Schneider (Wetzlar) auch Gaufachlehrer V r o x und Reichsbundlehrerin Steinhäuser mitwirkten. Auch diese Lehrgänge, besonders die der Männer, müssen besser besucht werden. Ebenso ist die Schulung der Szntzenturner dann zwecklos, wenn keine Jugend nachwächst. Für die Kreisriege müssen sich mehr Turner zur Verfügung stellen.

Der Welt berühmtestes Tennisturnier in Wimble- ; hon nahm am Montag mit den ersten Kämpfen im . Männer-Einzel seinen Anfang. Heber 100 spitzen- l'pieler aus 24 Nationen hatten ihre Meldungen abgegeben. Die deutschen Teilnehmer hatten einige Schwierigkeiten, sich mit dem ungewohnten Gras- 1 boden abzufinden. So mußte Henkel einen Satz hart kämpfen, ehe er in Fahrt kam. Doch dann war der Berliner plötzlich da und spielte sich eoenlo wie Menzel in die nächste Runde. Dagegen konnte sich Gulcz gar nicht zurechtfinden und wurde aus- geschaltet: bas gleiche Schicksal erlebte auch von Äetaxa.

Neue Glanzleistung Peter Riedels.

Der in Amerika weilende deutsche Segelflieger Peter Riedel wartete am Wochenende mit einer neuen hervorragenden Segelflugleistung auf. Er stieg im Luftha'fen Albuquerque im Staate Neu- Mexiko zu einem Höhenrekordflug auf, der vollen Erfolg hatte. Der Deutsche erreichte eine Höhe von 18 30Ö Fuß, das sind rund 5578 Meter, und ver­besserte damit seinen eigenen erst in der vergan­genen Woche aufgefteUtcn amerikanischen Höhen- reforh. Nach sechs' Stunden und Zwanzig Minuten landete Peter Riedel in dem rund 400 Kilometer entfernten Hereford in der Nähe von Amarillo im Staate Texas.

Deutsches Derby in Hamburg.

Das von Reichsminister Dr. Goebbels als ein reichswichtiges sportliches Ereignis bezeichnete Deutsche Derby wurde am Sonntag auf dem Hor­ner Moor zum 71. Mole gelaufen.Webr Dich" unter Jokey G. Streit siegte nach hartem^Kampf über den überraschend gut laufendenSonnen- orton" undOctavianus"; der FavoritOrgandy" wurde nur Vierter. Der Schlenderhaner Sieger bewies damit, daß er trotz feiner Niederlage jurd) Organdy" in derUnion" weiterhin an der Spitze der' Dreijährigen steht. Bei idealem Rennwetter, Mosfenbesud; und in Anwesenheit zahlreicher füh­render Männer von Staat und Partei sowie aus­ländischer Diplomaten gab es auf der 2400 Meter langen Strecke einen spannenden Kampf, her sich am'Ende zu einem dramatischen Zweikampf zwischen Sonnenorden" undWehr Dich" zuspitzte. Mit Kopflänge Vorsprung gingWehr Dich" durchs Ziel. Zehn Pferde waren am Start; der Toto zahlte 34.

Richard Seaman f.

Der Engländer Richard Seaman, der: am Sonntag beim Autorennen um den Großen Preis von Belgien bei Spa mit feinem Mercedes-Benz schwer verunglückte der Wagen fing Feuer, und Seaman erlitt starke Brandverletzungen ist

zeitstand.

Auch nach dem Wechsel beherrscht die StaDtmann- schast leicht das Feld, und schon nach drei Minuten Spielzeit kann Daibel auf 6:2 erhöhen. Dre Gw- feener Deckungsarbeit ist ausgezeichnet, auch nicht ein Freiwurf findet den Weg zum ^ormart; öie Läuferreihe setzt den Sturm gut em, und >o kann Sngel in ber -elften Minute auf 7:2 Dcrgrofiern. Alle Gegenangriffe der Landmannlchaft bleiben er­folglos, der Torwart arbeitet gut und lagt m der zweiten SpieMlfte nur einen Ersolj, der Gaste zu. Ein schöner Schuß von Iughard beschließt ras Spiel mit einem verdienten Sieg für Die gast­gebende Mannschaft.

Kreismeisterschasts-Borrunoe im Faust- baii der Altersklasse I.

TB. Wehlar Rundensieger.

Vou den fünf gemeldeten Mannschaften trat leider 1846 Gießen nicht an, so daß die Runde, jeder gegen jeden, auf zwei Spielfeldern rasch ab­gewickelt werden konnte. Es war gut, daß Der tennisplatzartige Sportplatz der Wetzlarer Artillerle- kaserne zur Verfügung stand, da so der ferne Land­regen das Spiel in keiner Weise durch aufgeweichten Böden oder nasses Gras beeinträchtigte. Man sah in allen Mannschaften recht gute Emzelleistungen, hie aber nur bei den Wetzlarern auch zu einem guten Zusammenspiel zusammengefaßt wurden. Man merkte, daß die nötige Hebung und Spiel­erfahrung fehlte, die aber in den kommenden Wo­chen nod) erarbeitet werden kann.

Das erste Spiel sah Nauborn und Polizei Gießen als Gegner. Nack) kurzem Einspiel auf beiden Seiten

stellte sich Nauborn als die bessere Mannschaft her­aus Der Kenner der einzelnen Mannschaften mußte nun sehen, daß der Vorrundensieg zwischen Wetzlar und Nauborn entschieden werden mußte In der zweiten Spielserie stand sich stdoch zunächst Gießen und Wetzlar und Nauborn und Niedergirmes gegen, über. Die beiden favorisierten Mannschaften ge­wannen auch diese Spiele Hierauf .lleserten sich Wetzlar und Nauborn ein scharfes öptel, Da* auch, wie die langen fehlerlosen Ballsenen zeigten, ein beachtenswertes Können aufwies. Man mutzte aus beiden Seiten, um was cs ging, und |o ritz stly jeder Spieler zusammen. Das Spiel mit der ge­ringen Fehlerzahl des Tages endete zugunsten Wetzlars. Zugleich gewann Niedergirmes gegen Gießen mit großer Punktdifterenz. Das letzte Sp el glaubte nun Wetzlar gegen Niedergirmes leicht sur sich entl'dieiton zu können; doch durch em taktisch richtiges Anspielen des Wetzlarer Lemenspielers brachten die Niedergirmeser die Wetzlarer Funs ziemlich aus dem Konzept. Nach hälftigem Punkt- gleichstand gewann jedoch die Wetzlarer Mannschaft dank ihrer etwas größeren Ballsicherheit.

Die Ergebnisse.

Nur noch einmal kann Der Rechtsaußen einTenDen, und ein flacher Schuß von Engel bringt den Halb.

unv. 121,65. Von Ste-uergutscheinen gingen im Ver­kehr von Bank zu Bank Serie I. verhältnismäßig lebhaft mit 103,20 bis 103,25 (103,10) um, Serie II. hörte man mit 97,85 bis 97,90.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 26.Juni. Die restlichen Spitzenmengen von Weizen aus Hessen-Nassau wur­den von den Mühlen glatt aufgenommen. Für das noch vorhandene größere Angebot 'in Roggen hat sich die RsG. zur Abnahme bereit erklärt. Futter- weizen wurde in kleinen Mengen umgesetzt, wo­gegen Futterroggen weiter schwer verkäuflich ist. Für das kleiner gewordene Haferangebot zeigten die Heeresverpflegungsämter Interesse. Das Weizen- mehlgeschäst erfuhr zum Monatsende, die übliche Behebung, während Roggenmehl ruhig liegt, ins­besondere ostdeutsche Herkünfte. Am Futtermittel- markt bleiben Mühlennacherzeugnisse knapp und gesucht, ebenso Oelkuchen. Mischfutter, insbesondere Amrdfutter, fand bessere Nachfrage. Außerdem wa­ren Schnitzel zur Herbstkampagne gefragt.

Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in RM.: Weizen W9 213, WH 215, W12 216, W 13 217, W 16 220, W 18 222, W 19 224, W 20 226, Roggen R 11 199, 9112 200, R 14 202, R 15 203, R 16 205, R 17 206, R 18 207, R 19 209 Großhandelspreife der Mühlen der ge­nannten Preisgebiete. Futtergerfte und Futterhafer . Weizenmehl Type 812 W 13 bis W 19 30,05, W 20 Kreis Alzey 30,05, W 20 Kreis Worms 30,40 plus 0,50 RM. Frachtausgleich. Für Weizenmehl Type 812 mit Maisbackmehl liegen die Preise 30 Pf. unter den Notierungen. Röggenmehl Type - 997 R 12 22,45, R 15 22,80, R 16 22,95, R 18 23,30, R 19 23,50 plus 0,50 RM. Frachtausgleich. .Weizen- futtermehl 13,60. Weizenkleie W13 10,75, W16 10,90, W18 11,00, W19 11,10, W 20 11,20 Mühlen- feftpreis ab Mühlenftation. Rvggenfuttermehl R 19 12,50, Roggenvollkleie R 19 11,00. Roggenkleie R 12 9,95, R15 10,15, R16 10,25, R18 10,40, R19 10,50 Mühlenfestpreis ab Mühlenstation. Treber. Wiesenheu, handelsüblich, alt 5,40, neu 4,80, Wiesen­heu, gut, gesund trocken 6,40 bzw. 5,50, Kleeheu, do. 7,40 bis 7,80 bzw. 6,00 bis 6,20, Luzernecheu, do. 7,80 bis 8,20 bzw. 6.60 bis 6,80, Weizenstroh, bindfadengepreßt oder gebündelt, 2,80, Roggenstroh, do. 3,00, Hafer- und Gerftestroh, do. 2,60 bis 2,70 Erzeugerpreis ab Erzeuger-Verladestation.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 27. Juni. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 801 Kälber, 100 Hämmel, 90 Schafe, 4400 Schweine. Es kosteten: Kälber 30 bis 65 Mark, Hämmel 32 bis 50, Schafe 25 bis 42, Schweine 50 bis 59 Mark. Marktverlauf: Kälber und Schweine zugeteilt; Häm­mel und Schafe mittel.

43:24 34:30 38.23 38:25 33:22 44:27

Die Ergebnisse zeigen, daß kein allzu großer Un­terschied in der Spielstarke der Mannschaften vor- Händen ist. Das Ergebnis Der Rückrunde, die m Drei Wochen von der Gießener Polizei ausgerich- tet wird, kann infolgedessen ein völlig anderes Bild

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