Ausgabe 
27.4.1939
 
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Wohnungsbeschaffung für kinderreiche Familien

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aarten bis zur Hochschule eine orga= und unmittelb nische Einheit bilden. Alle Zweige des deut-'Staat steht.

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wegung, die engeren Mitarbeiter des Stell­vertreters des Führers und viele andere Par­teigenossen ihre Glückwünsche persönlich über­bracht. Rudolf Heß lud die bei ihm erschienenen Parteigenossen und Parteigenossinnen zu einem gemeinsamen Mittagessen ein..

Die beiden englischen 31 OOO-Tonnen-Schlachtschiffe Malaya" undBarcharn" trafen am Mitt­woch in dem griechischen Hafen Navarino (Peloponnes) ein. Andere Einheiten des britischen

Schatzkanzler Sir John Simon betritt das Unter« hausmit dem berühmten roten Köfferchen, das den Staatshaushaltsvoranschlag enthält. (Scherl-M.)

und G e i ft., _ . .

4. Die deutsche Schule muß vom Kinder-

Ausnahmen von der dreijährigen Lehrzeit.

gegen die säumigen Unternehmer an.

Kleine politische Nachrichten.

In Berlin traf der Gouverneur von Rom, F ü r ft Colonna, mit seiner Gemahlin ein. Er wird auf Einladung von Oberbürgermeister und Stadt- präfibent Dr. Lippert als Ehrengast der Reichs­hauptstadt eine Reihe städtischer Einrichtungen be­sichtigen. *

Das KdF.-Flotten-FlaggschiffRobert Ley" hat das Ziel seiner Jungfernfahrt erreicht und gegen 8 Uhr Bordzeit vor Santa Cr.uz de Tenerife Anker geworfen.

*

Der deutsche KreuzerLeipzig" wird nach einer Meldung aus Gibraltar Donnerstag i n Tanger erwartet, wo auch ein britischer und ein französischer Zerstörer vor Anker liegen.

und die kleine Insel Spotsai an. von wo aus sie ihre Flottenübungen durchführen

*

Die belgische Kammer nahm die Regierungs­erklärung und das Ermächtigungsgesetz mit 104 gegen 84 Stimmen bei 5 Stimmenthaltungen an und sprach damit dem katholisch-liberalen Kabinett Pierlot ihr Vertrauen aus. Der Abschnitt, der die Regierung ermächtigt, alle erforderlichen Maß­nahmen für die belgische Landesverteidi­gung zu treffen, wurde mit 178 gegen 15 Stim­men der flämischen Nationalisten angenommen.

Der Führer gratuliert Rudolf Heß.

vertieften Studiums zu geben.

6. Die Einheitlichkeit des Schulwesens verlangt, ' daß alle Maßnahmen und Weisungen von einer zentralen Stelle ausgehen. Die Schule muß deshalb eine Schule des Reiches und nicht eine Schule der Gemeinde fein.

7. Voraussetzung für die organische Einheit des Schulwesens ist die Geschlossenheit des Erzieher st andes, der von einheitlichem Willen und unerschütterlichem Glauben an die national­sozialistische Sendung getragen wird.

8. Die Geschlossenheit der deutschen Erzieherschaft nimmt ihren Ausgang von einer Lehrerbil­dung, die die große Bedeutung und die gemein­samen völkischen Aufgaben aller Schulzweige wider­spiegelt und die jeder anderen für richtunggebende und kulturtragende Berufe gleichwertig ist .

9. Die Einsatzfreudigkeit der Erzieherschaft muß durch eine ausreichende Lehrerbesol- düng gewährleistet werden, die der Leistung und der Stellung des Lehrers im Volksganzen entspricht.

10. Der deutsche Erzieher kann seinen völkischen Auftrag nur erfüllen, wenn er als Reichs- b e a mt e r von der Finanzpolitik der Gemeinden unabhängig ist und in einem uneingeschränkten und unmittelbaren Treueverhältnis zum

schen Schulwesens haben in sich und unter sich Teile eines geschlossenen Ganzen zu erscheinen.

5. Die deutsche Schule muß eine Schule des samten deutschen Volkes werden. Für die Wahl Schule hat allein bi e Begabung entschei- benb zu sein. Der nationalsozialistische Staat ist

verpflichtet, auch b e n Kinbern ärmster Eltern die Möglichkeit eines erweiterten und

Berlin, 26. April (DNB.) Der Führer stattete heute a'benb Rudolf HeßinseinerW o h- nung einen Besuch ab, um ihm persönlich seine herzlichsten Glückwünsche zum 45. Geburtstag

Die Gestattung der deuischen Schule

Zehn Leitsätze des 7iS.-Lehrerbundes.

unb Luftwaffe, sowie aus der Musterung der Frei- ; willigen für die Miliz (Territorial-Armee) ergeben. Danach wird mit einemA u s s ch u ß" von 60 v. H des bisherigen Rekruten-Mate­rials gerechnet. Diese Ziffer hat in den öffent­lichen Erörterungen Englands über das Gesund­heitswesen in den letzten Jahren schon oft eine große Rolle gespielt. Sport ist in England mehr eme Sache der oberen Zehntausend unb der Be­rufsspieler, während sich in den bescheideneren Be­völkerungskreisen die Leidenschaft an den Sport­metten im umgekehrten Verhältnis zur unmittel­baren Sport-Beteiligung entwickelt hat. Auch die gesundheitlichen Verheerungen der starken Arbeitslosigkeit spielen eine Rolle. Aller­dings dürften die bisherigen Musterungen von dem Gedanken getragen worden sein, mehr ein ausge­suchtes als ein durchschnittliches Material an künf­tigen Soldaten festzustellen. Die zweite Frage ist, wie die Unabkömmlichkeitsbestimmun­gen festgelegt werden. Bei der vor drei Monaten eingeleiteien großen Werbeaktion für Freiwilligen- Meldung wurde der Kreis derUnabkömmlichen' von vornherein so weit gezogen, daß in England selbst darüber Witze gerissen wurden. Erst neulich fanden wir eine drastische Anspielung auf diese Zu­stände in derTimes". Praktisch kommen die bis­herigen Unabkömmlichkeitsbestimmungen darauf hinaus, daß sehr große Teile der Arbeiterschaft von vornherein vom Wehrdienst befreit werden, da sie für die Rüstungsindustrie benötigt werden.

Humor um das englische Vudgei

Budget heißt Staatshaushalt. Der Name kommt von dem englisch-französischen Ausdruck für Map- fi e oder Köfferchen. Auch heute noch ist es üblich, daß der englische Schatzkanzler (Finanzmimster) seinen Vorschlag des Staatshaushaltes in einem roten Handköfferchen vor sich legt, bevor er

Berlin, 27. April. (DNB.) Der Reichskommis­sar für die Preisbildung hat eine Verordnung er­lassen, um kinderreichen Familien die Beschaffung preiswerter Wohnungen zu erleichtern Bei der Vermietung von Wohnungen werden nach allgemei­nen Feststellungen kinderreiche Familien gegenüber Familien ohne Kinder immer noch benachteiligt. Die ablehnende Haltung des Hausbesitzers beruht auf einer falschen Rücksicht­nahme auf andere Mieter des Hauses, teils auf der Scheu vor Unbequemlichkeiten und auch gewissen finanziellen Mehraufwendungen (verstärkte Ab- Nutzung der Wohnung, erhöhtes Wassergeld usw). Nachdem das Preiserhöhungsverbot den früher gelegentlich vereinbarten M i e t s z u sch l a g bei der Vermietung einer Wohnung an kinderreiche Fami­lien verboten hat, haben sich diese Mißstände unleugbar verschärft. Im übrigen muß aner­kannt werden, daß sich der größte Teil der deutschen Hausbesitzer seiner sozialen Ver­pflichtungen stets bewußt gewesen ist. Es liegt deshalb auch im Interesse der deutichen Haus­besitzer, daß die Mißstände, die vielfach zu unbe­rechtigten Angriffen auf den Hausbesitz in seiner Gesamtheit geführt haben, so schnell wie möglich

Ndz. Zum Abschluß der Jubiläumstagung des NS.-Lehrerbündes in Hof stellte der für die Ab­teilung Erziehung und Unterricht maßgebende Ab­teilungsleiter Hans Stricker für die Arbeit an der Weitergestaltung der Schule folgende zehn Leit­sätze des NSLB.' w

1. Die deutsche Schule steht im Dienste des Volkes, der Partei und des Staates. Sie hat einen politischen Auftrag zu erfüllen, indem sie die Jugend einführt in die ewigen Wahrheiten der nationalsozialistischen Weltanschauung und sie zu einer kompromißlosen nationalsozialistischen Lebens­führung erzieht. Sie hat einen Auftrag der deutschen Wirtschaft zu erfüllen, indem sie der Jugend solides Können-vermittelt und sie dadurch zu Höchst­leistungen in allen Berufen ertüchtigt. Sie hat einen kulturellen Auftrag zu erfüllen, indem sie das kommende Geschlecht befähigt, am kulturellen Leben und Schaffen des deutschen Volkes teilzuneh­men. Dabei sind die Besonderheiten der weib­lichen Erziehung zu beachten.

2. Die deutsche Schule muß alle geeigneten For­men der Gemeinschaftserziehung aus- fchöpfen, weil sie für die Volksgemeinschaft erzieht. In einer deutschen Gemeinschaftsschule sind daher alle Klassen- und Konfessionsunterschiede zu über­winden. , ...

3 Die deutsche Schule kann sich nicht auf die Wisfensübermittlung beschränken. Erziehung und Unterricht in der Schule sind bestimmt durch eine untrennbare Einheit von Körper, Seele

werden könne.

Unbefriedigende Lustverteidigungs- Anleihe in Polen.

Warschau, 26. April. (Europapreß.) Für die polnische Luftverteidigungsanleihe wurden bisher zwar über 300 Millionen Zloty (rund 150 Millionen Mark) gezeichnet, jedoch sind nur 80 Millio­nen statt des vorgeschriebenen Drittels bar e r - legt worden. Da der Zeichnungstermin am 5. Mai abläuft, so ist man in Finanzkreisen besorgt, daß die Realisierung der Zeichnungsbeträge, die für mili­tärische Zwecke dringend gebraucht werden, großen Schwierigkeiten begegnet. Einige Warschauer Blätter äußern sich über das bisherige Ergebnis sehr un­befriedigt. Das Warschauer BlattGoniec" schreibt u. a.:Der Staat hat es oorgezogen, mit einem Appell zur Zeichnung an die Oeffentlichkrit hervor­zutreten. Unter den besitzenden Kreisen ist jedoch Zurückhaltung festzustellen. Es erheben sich Stimmen, die eine Aufsicht der Arbeiter über die Beteiligung der Unternehmen und Hausbesitzer ver­langen'. Diese Pläne würden aber eine Bolschewisie- rung Polens fordern." Das Blatt kündigt aber dafür eine rücksichtslose Zwangsmaßnahme des Staates

dem Unterhaus die einzelnen Zahlen mitteilt. Daß die Veröffentlichung des, Staatshaushaltes in England noch heute als ein besonders großes Ereignis emp­funden wird, geht darauf zurück, daß die englischen Steuern und besonders die Einkommensteuer sehr beweglich gehalten sind, so daß also jeder Mehr- bzw. Minderbedarf sich in einem Steuerzuschlag ober Steuerabschlag ausdrückt. Von dem jetzt ver­öffentlichten Staatshaushalt mit feinen neuen gro­ßen Steueranforderungen heben wir nur einige Einzelheiten allgemeineren Interesses hervor: ur­sprünglich war vorgeschlagen, Kosmetika, also Verschönerungsmittel für die holde Damenwelt zu besteuern. Der Verbrauch an Verschönerungsmitteln ist in England enorm, da die Verstädterung des Lebens viel stärker als auf dem Kontinent vorge­schritten ist und die Damenwelt der Großstädte geradezu pionierhast den Lippenstift und das Pu- derdöschen Dorantrei'bt, womit wir nicht sagen wol­len, daß die berühmteländliche Unschuld^ diesen

denen die Aufsicht bei der Preisgestaltung für Mie­ten übertragen ist, zu der Anordnung ermächtigt, daß jeder Hausbesitzer eine angemes­sene Zahl von Wohnungen an kinder­reiche Familien zu vermieten hat. Die Auswahl der kinderreichen Familien steht dem Hausbesitzer frei. Es handelt sich also nicht etwa um eine Wiedereinführung der früheren Woh- nungszwangswirtschaft. Wenn der Hausbesitzer keine geeignete Familie findet, kann er bei der zu­ständigen Behörde die Benennung einer solchen kin­derreichen Familie oder die Freigabe der Wohnung beantragen. Die Freigabe der Wohnung kann dann auch zugunsten einer anderweitigen, den Zielen der Bevölkerungspolitik entsprechenden Vermietung er­folgen. Einem Vermieter, der eine Wohnung ent­gegen dieser Verordnung nicht an eine kinderreiche Familie vermietet, kann die Zahlung eines Geld­betrages bis 5000 Mark auferlegt werden. Die Be- trägefinb zur Verbilligung von Neubauwohnungen, die für kinderreiche Familien bestimmt find, zu ver­wenden. Damit werden die Schwierigkeiten, denen kinderreiche Familien bisher bei der Beschallung von Wohnungen begegneten, wirksam beseitigt, ohne daß ein großer Verwaltungsapparat eingeschaltet und ohne daß grundsätzlich in das freie Derfügungs-

Z71 AUSGEWOGENES VOLLFORMAT 2. TABAK EDELSTER o ' &

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beseitigt werden. u/ o,

Deshalb werden jetzt die Stadt- und Landkreise, recht des Vermieters eingegriffen wird.

hat zum Verzicht auf dieses Steuerobjekt die Furcht . vor der Lächerlichkeit beigetragen, da es an den Fingern einer einzigen Hand abzuzählen war, daß 1 sich die ganze Karikaturistenailde die Finanzierung der Rüstungsausgaben mit Lippenstift und Puder- doschen nicht entgehen lassen würde.

Gasencus Besuch in London.

Keine zweiseitige Garantie.

London, 26. April. (Europapreß.) Das Außen­ministerium veröffentlicht eine amtliche Erklärung über den Besuch des rumänischen Außenminifiers G a f e n c u in London. Darin heißt es, der Besuch habe eine willkommene Gelegenheit zum Meinungsaustausch zwischen dem ru­mänischen Außenminister, Ministerpräsident Cham­berlain und Außenminister Lord Halifax gegeben. Die Zusammenkünfte hätten sich d u r ch ä u ß e r st e Offenheit und Herzlichkeit auf beiden Seiten ausgezeichnet und dazu gedient, die G e - meinf amteit der Anschauungen zu be­tonen, die zwischen beiden Regierungen über schwe­bende Fragen bestehe.

Der Abschluß der rumänisch-englischen Bespre­chungen findet in der Londoner Presse nur ein sehr schwaches Echo.Times" schreibt, die rumänische Regierung befürchte anscheinend, daß durch einen übereilten Pakt die antisowjetrus­sische Stimmung im Lande w a ch s e n tonne. Nichtsdestoweniger sei eine Verständigung mit Sowjetrußlandwünschenswert" und sollte auch erreicht werden können. Großbritannien und Frank­reich sollten mit all ihrerLeistungsfähigkeit" den Bedürfnissen der industriell weniger ausgerüsteten Länder entgegenkommen, niemand stelle freilich die natürliche Tendenz des deutschen Handels, sich im Donauraum auszudehnen, in Abrede.Daily Ex­preß" schreibt, Gafencu habe in London ttargemacht, daß die britische Garantie an Rumänien n i ch t gegenseitig gestaltet werden könne. Rumänien beabsichtige nicht, eine Garantie zu geben, die als ein Beitrag zur Einkreisung Deutschlands ausgelegt

Das Reichswirtschaftsministerium hat für die fol­genden industriellen Lehrberufe eine dreieinhalb- jährige Lehrzeit genehmigt: Werkzeugmacher, Schiffs­zimmerer, Metallflugzeugbauer, Fernmeldemonteure, Feinoptiker und Kleinuhrenmacher. Für die Zulas­sung derjenigen Lehrlinge, die infolge besonderen n 45. Geburtstag Fleißes ober besonderer Begabung das Lehrziel auszusprechen. Vorher hatten im Laufe des Tages vor dieser Ze i t erreichen, bleibt es bei den d i e F ü h r e r der Gliederungen der B eallgemeinen Vorschriften. __

ach Die fünf Eigenschaften, die die

1* yL Güte einer Zigarette bestimmen, 1(H*Un 11611 sind in der Eckstein No.5 vereint