Ausgabe 
27.4.1939
 
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Wir feiern den 1. Mai.

Der Nationalsozialistische Gaudienst Hessen-Nassau schreibt: Der nationale Feiertag des deutschen Volkes, der 1. Mai, ist insbesondere der Tag der deutschen Betrieb sgemein- schäften. An diesem Tag sollen einmal außer­halb des Alltags all die Schaffenden des Betriebes, gleich an welchem Platz sie stehen, sich zusammen­finden, um ein Fe st der Gemeinschaft zu begehen. An diesem Tage soll jede Betriebsgemein- schaft fühlen, daß sie in das große Ganze der deut­schen Volksgemeinschaft hineingestellt ist. An diesem Tage soll sich zeigen, daß der Gedanke der Gemein­schaft, der Gedanke der unbedingten Zusammen-

Am 1. Mai Flaggen heraus!

Berlin, 26. April. (DNB.) Aus Anlaß des nationalen Feiertages des deutschen Volkes fordert der Reichsminisier für Volks'auf- klärung und Propaganda die Bevölkerung auf, ihre Wohnungen und Häuser mit den Fahnen des Reiches zu beflaggen.

gehört gleit aller Schaffenden Wirklich­keit ist. Wir feiern deshalb diesen Tag nicht zu Hause, nicht in unserem engen Familienkreise, son­dern zusammen mit unseren Arbeits- kameraden, mit denen wir im Alltag Seite an Seite marschieren.

Kaum ein anderer Tag ist besser dazu angetan, alle etwa noch vorhandenen Vorurteile und vielleicht auch Gegensätze zu beseitigen, die mancher glaubt, nicht überwinden zu können. Der Führer hat dem 1. Mai wieder seinen Sinn gegeben als einem Tag der Lebensfreude, aber auch als einem Tag der Sammlung aller Kräfte, um die ver­meintlichen Unterschiede immer mehr aus unserem Denken zu verbannen. Erst, dann, wenn uns dies gelungen ist, können wir sagen, daß wir die Idee des 1. Mai erfüllt haben.

Hier ruht noch eine große und schöne Aufgabe 6^et)er Betriebs gemeinschaft, damit dieser Tag nicht Jahr für Jahr um deswillen begangen wird, weil es nun einmal so Brauch ist. Es muß vielmehr das Bestreben aller Beteiligten sein, besonders an diesem Tag zu beweisen, daß man mi't ganzem Her­ze n d a b e i ist und den Sinn der Betriebsgemein­schaft verstanden hat. Der Verlauf des 1. Mai im

Nationalsozialistische Propaganda.

Reichsminister Or. Goebbels sprach auf der Ordensburg Vogelsang.

Vogelsang, 26. April. (DNB.) Auf der Ordensburg Vogelsang entrollte Reichspropaganda­leiter Reichsminister Dr. Goebbels vor den Gau- und Kreispropagandaleitern der Partei und den Gau- und Kreiswaltern der Deutschen Arbeitsfront in klaren Umrissen ein Bild vom Wesen national­sozialistischer Propaganda. Er ging aus von den Aufgaben, die die Kampfzeit stellte, und zeigte, wie die Aufgaben der stets aktiven und stets vorwärts- stoßenden Propaganda nach der Machtübernahme genau so groß und so wichtig ge­blieben seien wie vorher. Denn es gehe nicht darum, etwa heute die Macht zu sichern, sondern um das Ziel selbst: eine nationalsozia­listische Zukunft. Die Merkmale national­sozialistischer Propaganda hätten sich nicht geändert: Es komme daraus an, immer einheitlich nur ganz wenige Kardinalprobleme ins Blickfeld aller zu stellen. Gute Propaganda müsse klar sein. Sie müsse die Dinge verein­fachen und durchschlagend sein. Dr. Goeb­bels wies darauf hin, daß es nicht immer möglich sei, das gesamte Volk von vornherein über die Trag­weite einzelner Probleme und die Absichten der Staatsführung voll ins Bild zu setzen. In solchen Zeiten müsse die Staatsführung dann auf den Vorrat von Vertrauen zurückgreifen, der im Volke vorhanden sei. Ein kleiner Kern fana-.

tischer Anhänger müsse dann die Masse des Volkes durch die Kraft ihres Glaubens mitreißen können, auch wenn zeitweilig die Einsicht und die tiefer­gehende Erkenntnis fehlten. Die neue Großmacht Propaganda könne deshalb niemals eine Sache der Bürokratie oder der Rou­tine sein, sondern die alten Kampfblocks der Be­wegung würden immer ihre besten und treuesten Trager bleiben. Niemals lasse sich in Schulen er­lernen, was nur das Leben selbst lehren könne. Den alten Propagandisten gelte deshalb auch sein be­sonderer Dank für ihre Treue und für ihren glühen­den, fanatischen, nie ermüdenden Einsatz.

*

Reichsminrster Dr. Goebbels, der Schirmherr der Hebbel-Woche in Bochum, stattete am Mittwochabend der Stadt Bochum einen kurzen Besuch ab. Bei seiner Fahrt durch die Stadt wurde er von der Bevölkerung stürmisch begrüßt. Dr. Goebbels wohnte am Abend im Stadttheater einer Aufführung vonGygesund sein R u h g" bei. In feiner Begleitung befanden sich der Reichsdramaturg Ministerialdirigent Dr. Rainer-Schlösser und der Leiter der Reichs­schrifttumsabteilung im Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda, Ministerial­dirigent Berndt.

Betrieb soll sozusagen eine Prüfung dafür sein, ob die im vergangenen Jahre von Betriebsführer, Be­triebsobmann und Vertrauensrat beschrittenen Wege die richtigen waren. Die Gestaltung der Feier des Betriebs' kann daher nicht sorgfältig genug sein, nicht um nach außen etwas zu zeigen, sondern um im Innern Befriedigung und Ausdruck des Wil­lens zur Gemeinschaft zu geben.

Begehen in diesem Sinne die hessen-nas­sauischen Betriebe den 1. Mai, dann legen sie ein wahres Bekenntnis ab zu der wieder gewonne­nen Gemeinschaft aller Deutschen und zu dem unbeugsamen Willen zur Beseitigung auch der letzten auf diesem Wege noch bestehenden Hinder­nisse. Der.nationale Feiertag des deutschen Volkes erhält damit einen ganz großen und tiefen Sinn.

Neugründung Europas."

Ein Vortrag Alfred Rosenbergs in Köln.

K ö l n , 26. April. (DNB.) Neichsleiter Alfred Rosenberg, der am Dienstag zu den Propa­gandisten der Bewegung auf Burg Vogelsang ge­sprochen und nach einer Grenzlandfahrt in Aachen geweilt hatte, traf am Mittwochmittag in der Hansestadt Köln ein. Am Nachmittag ehrte die Hansestadt Köln Rosenberg durch die Ver­leihung des Ehrenbürgerrechts. Zu der Feier im historischen Hansesaal des Rathauses hat­ten sich zahlreiche Ehrengäste aus Partei, Staat, Wehrmacht, Wirtschaft, Wissenschaft und Kunst, an ihrer Spitze Gauleiter Grohe eingefunden.

Dor einem großen Kreis führender Persönlich, feiten sprach dann Alfred Rosenberg in der Aula der Kölner Universität. Während die erste. Sen­dung der Bewegung dadurch gekennzeichnet gerne«! sen sei, daß man sich über Weg und Ziele un« (eres Schicksales ljabe klar werden müssen, so ständen wir heute in der Etappe eines Versuches, eine Neugrün.dung Europas zu beschleu­nigen. Diese Neugründung sei heute schon wer­dende Geschichte. Wenn Deutschland auch nicht das Ziel verfolge, die Grundgedanken der national­sozialistischen Bewegung anderen Völkern aufzu­oktroyieren, so gebe es doch eine Anzahl von Welt­problemen, vor die nicht nur das deutsche Dost allein, sondern auch die anderen Völker gestellt seien.

Rosenberg ging dann näher auf die Entwicklung Europas in den letzten 400 Jahren ein, während der sich Mitteleuropa in politischen Kämpfen zerfleischt habe und während der sich die west­lichen Demokratien, Staaten also, die a n der Peripherie Europas lägen, eine über-! ragende Stellung in diesem Erdteil gesichert hätten^ In unserer Zeit aber beginne sich eine Wand-, lung zu vollziehen, und es sei klar zu erkennen, daß sich das Herz Europas nach Deutsch­land verlagere, das zusammen mit dem be­freundeten Italien sich bemühe, Europa mit dem Geist einer modernen Zeit zu durchbluten und ihm neues Leben zu geben. Damit sei auch der ewige Kampf zwischen Germanen und Romanen verschwunden und habe einer schöpferischen Zusammenarbeit Platz gemacht. Die Auffas« sung beider Staaten bestehe darin, daß die Ordnung des europäischen Kontinents nur ausgehen könne von der Beseitigung der bolschewistischen Gefahr, einem Ziele, dem Deutschland und Italien nach besten Kräften dienten.

Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Dr. Hans Thyriot. Verantwortlich für Politik und die Silber; Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für Stadt Gießen, Provinz und Wirtschaft: Ernst Blumschein (in Urlaub), i. V.: H. L. Neuner; für Sport: Heinrich Ludwig Neuner. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der An« zeigen: Theodor Kümmel. D. A. III. 39: 10 200. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerer R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugs« preis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr« mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzeloerkauss- preis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illu­strierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig.

Statt Karten.

Für die beim Heimgange unseres lieben Entschlafenen erwiesene überaus große Teilnahme sowie für die vielen Kranzspenden sagen wir auf diesem Wege unseren besten Dank.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Georg Schäfer, Schneidermeister Karl Artz Wwe.

Lang-Göns, den 27. April 1939. 02144

Die Beisetzung von

Oberleutnant

Rolf Dickore

findet am Samstag, dem 29. April, vor­mittags 11 Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt. 3075t)

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1. fortgesetzter Hinterziehung der Umsatzsteuer für 1935 bis 1938 mit einer Geldstrafe von . . . 1150, NM^

2. fortgesetzter Hinterziehung der Einkommensteuer für 1936 und 1937, begangen in Tateinheit mit Hinterziehung der Gewerbe­steuer für 1936 und 1937 und der Bürgersteuer für 1937 und 1938 mit einer Geldstrafe von . 1350,

2500, RM.

durch Strafbescheid rechtskräftig bestraft worden.

Diese Bekanntmachung erfolgt auf seine Kosten.

Gießen, 24. April 1939. 3081V

_______________Das Finanzamt.

Bekanntmachung.

Aus Anlaß der Führerrede wird am Freitag, dem 28. April 1939, die Müllabfuhr in die Vormittags­stunden verlegt. Die Eimer sind ab 8 Uhr bereitzu­stellen. 3082D

Gießen, den 26. April 1939.

Der Oberbürgermeister. Stadtbauamt.

J.A.: Gravert.

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