Ausgabe 
27.2.1939
 
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Dann wird der Leiter des Rassenpolitischen Amtes der NSDAP., Hauptamtsleiter Dr. Groß, über die Forderungen sprechen, welche das Rassenpoli- tische Amt an den deutschen Film in bezug auf Rassen- und Bevölkerungspolitik stellt.

Anschließend beginnen die Tagungen der Fach­gruppen. In der 'Krolloper wird die Kundgebung der Filmschaffenden stattsinden. Es sprechen der Spielleiter Wolfgang Liebeneiner und noch ein bekannter Filmschaffender. Das Schlußwort wird Reichsminister Dr. Goebbels sprechen. Die Tagung wird abgeschlossen durch den am 11. März stattfindenden Filmball.

Aus Anlaß der Jahrestagung der Reichsfilmkam­mer firtbet am Sonntag, 5. März, der Film- vokstag statt. An der Durchführung sind erst­malig auch die Filmtheater der Ostmark und des Sudetengaues beteiligt. In allen Filmtheatern des großdeusichen Reichsgebietes werden außerhalb der normalen Spielzeit Film-Freioeranstaltungen er­folgen. Es handelt sich um eine Gemeinschaftsaktion der Filmtheater und Verleihfirmen, welche der Ver­bundenheit von Film und Volk sichtbaren Ausdruck verleiht. Es sind insbesondere die Volksgenossen eingeladen, die dem Film noch zurückhaltend gegen­überstehen oder selten Gelegenheit haben, Film­theater zu besuchen.

Zrontfahrten der HI.

In fast zweijähriger Tätigkeit hat der vom Reichsjugendführer geschaffene Langemarck- Ausschuß, der sämtliche Frontkämpferverbände und die studentische Sugenb zum gemeinsamen Ein­satz mit der HI. vereinigt, dem Begriff Langemarck in der Jugenderziehung Raum geschaffen. Die Schaffung würdiger Ehrenstätten für die Gefallenen des Weltkrieges und die Toten der Bewegung war eins der ersten Ziele, zu dessen Verwirklichung der Langemarck - Opferpfennig, eine monat­liche Spende aller HJ.-Angehörigen, beitrug. Die wichtigste Aufgabe war jedoch die Pflege einer stän­digen Verbindung zwischen den Frontkämp­fern des Weltkrieges und der Hitler-Jugend. Während im letzten Sommer in den Zeltlagern alte Kämpfer über das nationalsozialistische Kampf­erlebnis sprachen, werden in den kommenden Som­merlagern und Heimabenden Frontkämpfer vor der HI. erzählen. Die Frontkämpfer werden auch die Fahrten begleiten, die in die ehemaligen Kampfzonen führen. 1938 wurden vier solcher Frontfahrten mit je 30 HJ.-Führern nach Flandern unternommen. In diesem Jahr soll von jedem HI. -Gebiet mindestens eine Frontfahrt durchgeführt werden. Dabei werden die teilnehmenden Frontsoldaten an den Orten, an denen sie einst kämpften, von ihren Erlebnissen sprechen. Die Fahrten bleiben nicht auf Belgien be­schränkt, sondern werden auch auf Frankreich und die früheren Kriegsschauplätze Südosteuropas aus­gedehnt.

Aus aller Welt.

Die besten deutschen Stenographen.

Den Abschluß des Reichsleistungsschreibens 1938 in Kurzschrift als Gemeinschaftsveranstaltung der Deutschen Arbeitsfront und der Deutschen Steno­graphenschaft bildete die Austragung der Deut­schen K u rz s ch r i f t m e i st e r s ch a f t in Bay­reuth. Am Wettbewerb beteiligten sich in der Ge­schwindigkeit von 300 bis 360 Silben die 66 besten deutschen Kurzschreiber. Der Wettbewerb hatte fol­gendes Ergebnis: 1. Reichsentscheid des Kurzschrift­leistungsschreibens: 1. Reichssieger: Oskar Käm­mer (Braunschweig), 2. Georg Paucker (Berlin), 3. Gerhard Hergesell (Rosenberg t. Ostpreußen). 2. Deutsche Kurzschriftmeisterschaft: In die Meister­klasse der Deutschen Stenographenschaft kamen außer den vorgenannten drei Reichssiegern im Reichsentscheid noch 40 deutsche Stenographen der Meisterklasse. Die Sieger aus beiden Wettbewerben werden den Stamm der deutschen Mannschaft für die internationalen Kurzschriftwettbewerbe bilden.

Rekordbesuch auf der Autoschau.

Einen Rekordbesuch, wie er in der Ge­schichte des Ausstellungswesens nur selten zu ver­zeichnen ist, hatte die diesjährige Berliner A u t.o - schau am Kaiserdamm am Sonntag zu verzeichnen. Im ganzen gingen 10 5 0 0 0 Besucher, darunter wieder zahlreiche Ausländer, durch die Drehkreuze. Das sind 6000 Besucher mehr als am zweiten Sonn­tag der vorjährigen Ausstellung, im ganzen also bereits mehr als 400 000 in diesem Jahr. Kraftfahr­zeuge aus allen Gauen Großdeutschlands waren in Berlin und haben ungezählte Tausende von Besu­chern zur Autoschau herangeführt. Der Montag ist der letzte Käufertag auf der Autoschau. Ab Dienstag werden die bekannten Volkstage beginnen.

Starker Erfolg der Sängerin Erna Sack in Paris.

Die deutsche Sopranistin Erna Sack, die vor kurzem bei ihrem Liederabend in Paris große Triumphe feierte, bezauberte auch an ihrem zweiten Abend das französische Publikum durch ihre hohe Kunst. Der Konzertsaal Gaveau war, wie die DKK. mitteilt, vollbesetzt, und die begeisterten Zuhörer er­baten sich von der Sängerin immer neue Wieder­holungen und Zugaben. Mit Liedern von Brahms und Reger erntete Erna Sack besonderen Beifall.

Deutsche Absage

an die finnische Schriftstellerin Salminen.

Die finnische Schriftstellerin Sally S a lmi n en, deren RomanKatrina" in Deutschland eine gute Aufnahme fand, und die sich vor einiger Zeit auf einer Deutschlandreise aufs freundlichste über ihre Eindrücke im Dritten Reich äußerte, sprach sich nach ihrer Rückkehr, offenbar unter dem Druck ihrer Umgebung, in der ZeitungAland" in abfälliger und hetzerischer Weise über Deutschland aus. Der Insel-Verlag legt in einem Offenen Brief die seltsame Haltung von Sally Salminen dar und er­

klärt es als unvereinbar mit den Aufgaben eines Verlegers, dem deutschen Leser weiterhin ihre Werke zu vermitteln.

DarmstädterMeise" das Olympia Segelflugzeug.

In Rom hatte eine aus führenden Männern des Segelflugsportes bestehende Kommission die Aus­wahl unter den fünf Segelflugzeugen zu treffen, die für die Olympischen Spiele in Helsinki vorgeschlagen waren. Deutschland, Italien und Polen führten ihre Konstruktionen für ein olympisches Einheits-Segel­flugzeug vor. Es galt dabei ein Flugzeug zu finden, das größte Flugtüchtigkeit und einfachste Bedienung voraussetzt. DieDFS Meise" der Deutschen For­schungsanstalt für Segelflug in Darmstadt wurde diesen Anforderungen am meisten gerecht und nach Abschluß der sechstägigen Probeflüge von der inter­nationalen Kommission zum Olympia-Segel­flugzeug 1940 bestimmt.

Deutsches Flugzeug über dem Mittelmeer verunglückt.

Bei einem Fluge über das Mittelmeer ist das deutsche Flugzeug DALUS von einem Unfall be­troffen worden. Mit dem Verlust des Flugzeuges und feiner Besatzung muß leider gerechnet werden.

Blitzschläge in britische Ballonsperren.

Die britischen Ballonsperren verloren am Sonntag bei Hebungen zwei Ballone durch Blitzschlag. In Stanmore (Middlessex) stürzte einer der sechs Bal­lone der Ballonsperre brennend ab, nachdem er von einem Blitz getroffen worden war. Das gleiche Schicksal ereilte einen Ballon bei Hebungen in der Grafschaft Essex. ,

Vollstreckung eines Todesurteils.

Berlin, 25. Febr. (DNB.) Am 25. Februar 1939 ist der am 4. Juli 1913 geborene Friedrich Griesinger hingerichtet worden, der durch Urteil des Schwurgerichtes in Tübingen zum Tode verurteilt worden ist. Griesinger hat mit seinem Taschenmesser seine 20jährige Braut erstochen; zwei Tage vorher hatte er bereits versucht, das Mädchen durch Zudrücken der Kehle zu töten.

Bei lebendigem Leibe verbrannt.

Ein gräßlicher Unfall ereignete sich in dem Huns- rückdorf Bell. Eine ältere Frau wollte ihre Kleider, die bei der Arbeit naß geworden waren, an einem Ofen im Keller trocknen. Ehe die Frau die Gefahr erkannte, fingen die Kleider plötzlich Feuer. Im Augenblick stand die Unglückliche in hellen Flammen. Bevor Hilfe zur Stelle war, hatte die Frau so schwere Brandwunden erlitten, daß sie bald darapf st a r b.

Das Wieslocher Omnibusunglück vor Gericht.

Vor der Zweiten Großen Strafkammer des Land­gerichts Heidelberg hatte sich der Hilfsschranken­wärter Heinrich Schell aus Walldorf zu verant­worten. Er war beschuldigt, das schwere Ser«

kehrsA n g l ü ck verschuldet zu haben, das sich am 4. Oktober 1938 auf dem schienengleichen Hebergang an der Straße WieslochRot ereignet hatte. Dort war ein Postomnibus mit 21 Insassen von der Loko. rnotive eines Eilgüterzuges erfaßt und zertrümmert worden. Elf Insassen wurden sofort getötet; von den Verletzten starben später weitere zwei. Das schuldhafte Verhalten des Angeklagten wurde darm erblickt, daß er nach Anzeige des Herannahens eines Zuges entgegen feiner Dienstvorschrift die Bahn» schranken nochmals geöffnet hat, um dem Omnibus noch die Vorbeifahrt zu ermöglichen. Das Gericht verurteilte den Angeklagten wegen fahrlässiger Eisenbahntransportgefährdung in Tateinheit mit fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverlet­zung zu einer Gefängnisstrafe van zwei Jahren.

Wetterbericht

Nach dem Durchzeug eines ausgedehnten Regen­gebietes, das in unserem Gebiet auf der Linie DanzigPragMünchen liegt, strömten auf der Rückseite kühlere Luftmassen ein, während das wechselhafte und zu Niederschlägen geneigte Wetter anhält. Eine über dem Atlantik gelegene neue Stö­rung wird später erneut Einfluß auf unser Wetter gewinnen.

Vorhersage für Dienstag: Wolkig bis bedeckt, einzelne Niederschläge, in höheren Sagen Schnee, zurückgehende Temperaturen, nachts stellen­weise Frost, westliche Winde.

Vorhersage für Mittwoch: Unbeftänöiw ges und zu Niederschlägen geneigtes Wetter.

Lufttemperaturen am 26. Februar: mittags 5,f Grad Celsius, abends 4,8 Grad; am 27. Februars morgens0,3 Grad. Maximum 6,2 Grad, Mini­mum heute nacht0,6 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 26. Februar: abends 5,3 Grad) am 27. Februar: morgens 3,9 Grad. Niederfchlägs 0,8 mm.

Wintersport-Wetterbericht.

Rhön, Wafserkuppe: Nebel, 1 Grad, Gesamt? schneehohe 20 cm, Neuschnee 5 cm, Pulverschnee« Schi und Rodel sehr gut.

Sch warzwald, Feldberg: Bewölkt, 4 Grad» Gesamtschneehöhe 80 cm, Neuschnee 15 cm, Pulver, schnee, Skhi und Rodel sehr gut.

Hauptschrtftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst, Blum* schein. Verantwortlich für Politik und für die Bilden Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumfchein. Anzeigenleiter^ Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der An- zeigen: Theodor Kümmel. S. 21.1.39: 10 896. Druck und Verlag: Brühlfche Hniversitätsdruckerei R-Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM.- 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illu­strierten 15 Pf. mehr. Einzeloerkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig.

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Ein Ereignis für Gießen!

25. Februar 1939

19. Aiehungstag

On der heutigen Dormittags-iehung wurden

g e-ogen

Heute Montag Erstaufführung I

1734 2954 5216 13813

43626 44020 44791

47547 69198 62063 63228 73716 76586 91117

Außerdem wurden 4592 Gewinne zu je

150 RM. gezogen.

In der heutigen Nachmittagsziehung wurden gezogen

80147

1000 RM.

14785 14987 66440 73690

51333 54264 66888 73044

85054 87393 94987 98288 100639 105398

Ein neues Meisterwerk Veit Harlans

Hauptdarsteller:

Außerdem wurden 3696 Gewinne zu Je

150 RM. gezogen.

Ein Film, in dem ewig-menschliche Konflikte span-

nend und künstlerisch in mitreißender Weise zu

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einem Meisterwerk gestaltet wurden

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237068

278630

308322 357209

390472

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131838

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2000 RM.

130705 187830 296625

368142

230323

60282

106726

136095

150659

180242

227734

286232

4011

84712

79642 120985

144625 171034

189890 270489 310912

354331 378405 398584

114704

155651

254396

361968

122050 167286 264226 364325

119329

137624 156524 180302 250485

300681

58187

147903

250005

383957

136393 169549

171476

210226

234783 256549

296112 337341

384592

61765 242272 384274

145584 197654

309921 374169

91271

132389 155804 169140 179969 204531 222320 244406 280097 317408 341826 370422 378521

101358 136758

156449 170491

180283 209976 226378 246005

283908 323024 342897 371970 380298

129133 148579 164656 195412 226017 239089

283761 320940 374816 394387

102215 141312

159569 171632 189223 212103 228364 249679 298310 325403 345866 372233 383023

103389 141727 160309

173902

196571 214681 237783 251215

300585 333820 346093 376732

385615

136129 154053 167428 207100 233537 25194 7 287096 330837

383240

67663 197724 323163

4120

40991

80681

60874 163300 283742

11402

99050

173698

358832

106283 145544 162446 177827 197797 215713 238385 253014 301105 338073 362332 377533 393511

141608

188480

298775

368844

84097

134813

148259

175028

207756

278130

332737

362651

383389

36612

79666

4874 47166

82215 109795 140279 161118 185603 225331 234856 265986 300569 354986 385541

130362 151839 168390 179849

201733 216387 240791

268147

312088 338301 363775 377660

393734

177174

130310 165057

2181

343282 348113

363240 375496

394685 395058

309 1017

133624 153484 166164 195815 226772 251199 286175 3220hl 381126

105432 108989 114726 159470 167777

178855 195800 196688 294216 326595

364427 366569 387844 394766

4 Gewinne zu 10 000 RM. 54897 383511

4 Gewinne zu 5000 RM. 69515 130338

242459 252260 279037 313309 386958 392747

40 Gewinne zu 1000 RM. 15920 79224 96389 101075 124067 214000 214018 226982 241995

192 Gewinne zu 300 RM.

14236 15802 24238 25131

162 Gewinne zu 300 RM.

19401 21793 23198 25070

296315 316756 323673 359813 ------

132 Gewinne zu 500 RM. 9230 14168 15736 27180 51228 64341 57368 61170 62469 65747 74869 ----- ----- ----- ------ ------ 119765

2 Gewinne zu 3000 RM. 385925

34 Gewinne zu 2000 RM. 19103 107446 130858 174006 178685

2 Gewinne zu

2 Gewinne zu

4 Gewinne zu

10 Gewinn« zu 245562 252193

62 Gewinne zu

Fritz Meister SelterSweg 43.

Im Gewinnrade verblieben: 2 Getylnne zu se 1 000 000 RM, 2 zu se 200 000, 2 zu je 50 000, 8 zu se 30 000, 6 zu je 20 000, 36 zu je 10 000, 50 zu je 5000, 114 zu se 3000, 312 zu se 2000, 1034 zu je 1000, 1648 zu se 500, 3366 zu se 300 und 72 420 Gewinne zu se 150 RM.

72 Gewinne zu 500 RM. 3087 5331 14800 29047 37911 42495 62827 71814 94095 97053 98057 102017 '

152831 250677 351205 383078

139559 163538 185660 260494 306440 353009 375618

397116

Paul Wegener Michael Bohnen Auguste Prasch -Grevenberg

Gewinnauszug

5. Klaffe 52. Preußisch-Süddeutsche (278. Prruß.) Klaffen-Lotterie Ohne Gewähr Nachdruck verboten

Heinrich George Kristina Söderbaum

Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich

hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer

auf die Lose gleicher Nummer m den beiden

Abteilungen I und H