Kunst und Wissenschaft
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am 28. Okt.
Zranksurter Schlachtvlehmarkt.
Frankfurt a. M., 26. Okt. (Dorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Dorauftrieb: 594 Rinder (118 Ochsen, 69 Bullen, 214 Kühe, 193 Färsen), 477 Kälber, 300 Hämmel, 140 Schafe, 815 Schweine. Es kosteten: Ochsen 37,50 bis 46,50 RM., Bullen 35,50 bis 44,50, Kühe 20 bis 44,50, Färsen 35,50 bis 45,50, Kälber 30 bis 65, Hämmel 30 bis 50, Schafe 25 bis 42, Schweine 52 bis 56 RM. — Marktverlauf: Alles zugeteilt.
Schweinemarkt in Butzbach.
* Butzbach, 26. Oktober. Auf dem heutigen Schweinemarkt standen 375 Ferkel zum Verkauf. Es kosteten bis zu 6 Wochen alte Tiere bis 12RM., 6 bis 8 Wochen alte 12 bis 18 RM., über 8 Wochen alte 19 bis 23 RM. Das Geschäft verlief schleppend, es verblieb Ueberstand.
frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 25. Okt. Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in RM.: Weizen W9 199, WH 201, W12 202, W 13 203, W 16 206, W 18 208, W 19 210, W 20 212; Roggen R 11 185, R12 186, R14 188, R 15 189, R16 191, R17 192, R18 193, R19 195 Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futtergerste —, Futterhafer —. Weizenmehl Type 812 W13 bis W 20 einschl. Kreis Alzey 30,05, W 20 Kreis Worms 30,40; do. Type
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Hauptschriflleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik, Feuilleton und die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Stadt Gießen, Provinz, Sport und Wirtschaft: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei, R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis 2,05 RM, einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. Septemoer 1937 gültig
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früh zum Erliegen, so daß weitere Notierungen kaum erfolgten. Rheinstahl noch 0,13 v. H. nachgebend auf 127. Die später festgestellten Kurse lagen zumeist 0,50 bis 1 v. H. höher, Abweichungen nach unten gingen ebenfalls kaum darüber hinaus.
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Der Viehwirtschaftsverband Hessen-Nassau gibt für die in der Zeit vom 16. Oktober bis 31. Dezember 1939 gültigen Schweinepreise folgende Berichtigung bekannt: Die Schlachtwertklasse d—f für Schweine im Lebendgewicht unter 100 kg werden in die Schlachtwertklassen d) Schweine von 80 bis 99,5 kg, e—f) Schweine unter 80 kg untergeteilt. Die Preise dafür betragen an den Schlachtoieh- märkten Frankfurt a. M., Darmstadt, Mainz, Wiesbaden und Worms für d) bis 52, für e—t) bis 50 RM. und am Mittelmarkt Wetzlar für d) bis 51, für e—f) bis 49 RM. je 50 kg Lebendgewicht.
Oie Preise für Seife und Waschmittel.
Berlin, 25. Okt. (DNB.) Der Reichskommissar für die Preisbildung hat mit seiner Anordnung vom 6. Oktober 1539 die Preise für Seifen und Waschmittel geregelt, soweit sie gemäß Anordnung der Reichsstelle für industrielle Fettversorgung in Zukunft noch hergestellt werden. Für Ei nh ei ts- fein seife beträgt der Kleinoerkaufspreis höchstens 15 Rpf., für Rasierseife 20 Rvf. und f ü r Wasch- (Seifen-) Pulver 22 Rpf. für das Normalpaket zu 250 Gramm und 42 Rpf. für da-; Doppelpaket zu 500 Gramm.
Da nach dem vom Beauftragten für den Vierjahresplan, Generalfeldmarschall Göring, gegebenen Grundsätzen in einer kriegsverpflichteten Volkswirtschaft ungerechtfertigte Gewinne nicht zugelassen werden können, ist in § 7 angeordnet, daß alle Hersteller ihre Uebergewinne auf einem Sonderkonto zu verbuchen haben. Dieses Sonderkonto dient dazu, künftige Preiserhöhungen durch Verteuerung der Rohstoffpreise aufzufangen. Um irtdessen den Betrieben einen Anreiz zu größtmöglicher Leistungssteigerung zu geben, sollen ihnen 10 o. H. dieser Gewinne belassen bleiben als „Fleißprämie". Damit ist eine möglichst niedrige und gleichbleibende Preisstellung im Interesse des Verbrauchers gewährleistet worden in einer Weise, die gleichzeitig die Unternehmerinitiative wachhält.
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Die ^ Tibet Expedition.
Der Leiter der ^-Tibet-Expedition, Dr. Ernsi Schäfer, hielt in Hannover seinen ersten Dor trag über die Ergebnisse. Er hob die Bedeutung be-| Forschung in diesem Raum hervor, weil Tibet be-| Ausstrahlungsraum für viele Rassen in der Faun« und Flora und überdies das größte Hochland bd Erde sei. Die Expedition hatte als erste Gelegenheit die heilige Stadt Tibets, Lhasa, zu besuchen unb von hier aus auch Gebiete zu durchforschen, die bis dahin noch kein Weißer gesehen hatte. Viele be-L v deutende historische Entdeckungen wurden gemacht lit * Große Schwierigkeiten wurden der Expedition voME den Engländern bereitet. Dennoch wurde die Ex I, ein’ pedition programmgemäß durchgeführt. Eine ge- W wattige wissenschaftliche Ausbeute im Gewicht vor IM’ 15 Tonnen konnte heimgebracht werden. Aus ßbaj«: Mch wurden 108 Bände eines alten tibetischen Schrift- yj öi
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441 (gegen 679 am 17. Okt.), Hämmel und Schafe
214 (377), Schweine 1104 (1118). Notiert wurden
von 8—9 Uhr Nr. 1 —50
lebung aufwies, setzte sich an den Aktrenmärk- t e n weiter etwas Kaufneigung fort, so daß die Grundtendenz unverändert fest und zuversichtlich blieb. Zwar war die Kursgestattung nach wie vor etwas unregelmäßig, es überwogen aber durchschnittliche Besserungen von 0,50 bis 1 v. Sy Im einzelnen notierten u. a. IG.-Farben mit 158,75 (158), Verein. Stahl mit 92,13 (91,50), Heidelberger Zement mit 131 (130), VDM. mit 146 (145,50), MAN. mit 148'(147,50), Hoesch mit 106,90 (106,75), Aschaffenburger Zellstoff mit 88 (87,50). Gesfürel etwas stärker befestigt auf 133,25 (132), ebenso nach Pause Main-Kraft mit 90,5,0 (89) und Gebr. Jung- haus nach längerer Pause mit 89,50 (82). Leicht rückläufig waren u. a. Rheinstahl auf 127,13 (127,50), Rheinmetall auf 110,65 (111), AEG. auf 115 (115,25) und Feldmühle Papier aus 100,50 (101).
Am Rentenmarkt verblieb rege Nachfrage nach Pfandbriefen und Reichsschatzanweisungen zu unveränderten Kursen. Auch Industrie-Obligationen überwiegend weiter gesucht. Das Hauptinteresse erstreckte sich im Freiverkehr auf Steuergutscheine I, die lebhaft gefragt wurden und bis 0,50 v. H. anstiegen im Zusammenhang mit der Bestimmung des Reichsfinanzministers, daß ab 1. November Steuergutscheine I und II nicht mehr ausgegeben werden. Die Kurse der Serie II lagen unverändert. Kom- munal-Umfchulduna befestigten sich auf 93,40 (93,35). 5proz. Industrie-Anleihen zogen bis 0,50 d. Sy, 6proz. JG.-Farben auf 124,65 (124,25) an. Liqui- Pfandbriefe und Stadtanleihen lagen behauptet.
In der zweiten Börsenstunde kam das Geschäft
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Einspaltige Kleinanzeigen werden mm er» mäßigten Grund» Drete von 5 Pf. für Ne Millimeter» idle veröffentlicht
6: Landvolk, merk auf; 6.10: Morgengymnastik^ j 6.30: Frühkonzert. Ausführung: Das Musikkorps. Ü -z eines Flak-Regiments. 7 bis 7.15: Nachrichten. 8.05: • . Gymnastik. 8.20: Deutschland — Kinderland: „Fläschchen contra Löffel". „Mutter, du lügst ja!' Zwei nachdenkliche Plaudereien. 8.35: Musik am > ®D Vormittag. 10: Frohe Weisen. (Industrie-Schall- nr platten und Eigenaufnahmen.) 11: Konzert. 12: Stadt und Land — Hand in Hand. 12.05: Mittags-
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Gestern nacht verschied plötzlich und unerwartet mein lieber
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sohn, Bruder, Schwager und Onkel
Ferdinand Steinmüller
im 53. Lebensjahr.
Die trauernden Hinterbliebenen:
Wilhelmine Steinmüller, geb. Jost Hans Steinmüller
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