Ausgabe 
26.10.1939
 
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* nr. 251 Erstes Blatt

Donnerstag, 2b. Oktober 1939

189. Jahrgang

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heimzukehren ins Großdeutsche Reich und sich ein­zufügen in die Aufbaufront im wiedergewonnenen deutschen Osten, zwar im Augenblick unerwartet, dieser Entschluß aber entsprang einer geschichtlichen

auch dank ihrer Fähigkeit einen Anspruch hatten. Und so kam der Ruf des Führers an die Ballen,

Die Danziger haben die Balten nicht nur mit offenen Armen ausgenommen und ihnen die brü­derlichen Gefühle des ganzen deutschen Volkes übermittelt, sie stehen ihnen auch weiterhin mit Rat und Tat zur Seite helfen ihnen die verlassenen polnischen Wohnungen Herrichten und die ersten Schwierigkeiten der neuen Lebensweise überwin­den. Es trifft sich günstig, daß in Danzig selbst eine ganze Anzahl bereits früher ausgewanderter Balten leben, die sich einen festen Platz im Wirt-

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gang des Weltkrieges und früher schon machten sich die Zeichen der Zeit für jeden Wissenden immer stärker bemerkbar. Sie ließen eindeutig erkennen,

Osteuropa.

EnglandsKriegsziele"

Belgische Betrachtungen.

Danzig, im Oktober 1939. Mit den Türmen von Riga und Reval, die am

Unser Bild zeigt ankommende Baltendeutsche in Danzig, die mit dem KdF.-SchiftDer Deutsche zurückkehrten. Unser Bild zeigt RSV.-Schwestern, die das Körbchen mit einem Baby tragen. 3m

HintergrundDer Deutsche". (Scherl-Bilderdienst-M.)

Brüssel, 25. Okt. (Europapreß). Die Unsinnig­keit des durch England betriebenen Krieges wird von der belgischen ZeitungPays Mel" mit aller Schärfe gekennzeichnet. Solange die Welt bestehe, schreibtPays Reel", gebe es, ebenso wie für vieles andere, auch für den Krieg gewisse Spielregeln. Sie verlangten, daß man gegen seinen Gegner Forderungen erhebe, die auf friedlichem Wege nicht zu erfüllen seien.Worin aber bestehen", so fragt das Blatt, bei England solche Forderungen, die man Kriegsziele nennen könnte? Für wen und für was schlägt man sich? Schlägt man sich für den Preis von Hekatomben von Blutopfern, um die Irrtümer von 1914 wiederholen zu können, schlägt

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Zu neuen Ufern!

Große Aufgaben harren der Battendeutschen.

Bon unserem v. W.-Mitarbeiier

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Ribbentrop beweist Englands Schuld am Konflikt.

Oie Rede des Außenministers hat in der Schweiz starken Widerhall gefunden

berichten, entgegentreten, mit denenman nur das französische Volk dumm machen woll e". Es sei vielmehr für das französische Volk notwendig zu erkennen, daß Frankreich einen furchtbaren Gegner vor sich habe.

DerPetit Parisien" sagt in der Überschrift Kampf den Engländern!", dasJournal":Heftige Rede gegen England!" Da die Blätter die gegen England gerichtete Kampfansage gleichzeitig auch als eine Kampfansage gegen Frankreich darzustellen suchen, häufen sich in den Zeitungen die Artikel, deren Tendenz darin besteht, den Franzosen die Notwendigkeit des Durchhaltens klar zu machen.

Das Echo in Moskau.

Eine deutsche Klarstellung der englischen Kriegspolitik.

Moskau, 26. Okt. (DNB. Funkspruch.) Die Danziger Rede Ribbentrops wird in Moskau als eine eindeutige Antwort auf die englische Kriegs­politik bezeichnet. In sowjetrussischen Kreisen betont man besonders, daß sich die Grundthesen der Rede herrschenden Auffassungen decken über herrschenden Auslassungen deckt über die Schuld Englands an der Fortsetzung des Krieges und die Ablehnung der englischen Einmischung

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Kämpfen bis zum Siege!

Immer wieder sind in den letzten Tagen hier und da im Ausland Versuchsballons aufgestiegen, die Deutschland einen neuen Friedensvorschlag ent­locken wollten, obwohl der Führer in feiner großen Reichstagsrede vom 6. Oktober unmißverständ­lich erklärt hatte, daß das soeben von ihm verkün­dete Programm einer großzügigen Aktion zur Be- riedung und Neuordnung Europas sein letztes Wort sei. Daß er darauf von dem britischen Premierminister Chamberlain eine höhnische Ableh­nung erfuhr, der es nicht einmal für notwendig hielt, sich mit Einzelheiten des deutschen Friedens» Vorschlages auseinanderzusetzen, wissen wir alle, weiß auch die Welt. Deutschland hat fein Bestes getan für den Brückenschlag zu einer gerechten Friedensregelung, es ist brüsk zurück gewiesen wor­den. Irgendwelche neue Initiative, die man in ge­wissen Kreisen des Auslandes uns gerne zuschie­ben möchte, kann nun nicht noch die Sache Deutsch­lands sein. Darüber kann nach der Danziger Rede des Reichsaußenministers von Ribbentrop keiner­lei Zweifel mehr sein. Deutschland hat den Frie­den gewollt. Es hat seinerseits alles getan, um die Wiederherstellung normaler Beziehungen zu den Westmächten zu ermöglichen, es hat schroffe Zu­rückweisungen erfahren und zieht daraus die einzig mögliche Folgerung, nunmehr mit aller Entschlos­senheit diesen ihm aufgezwungenen Krieg aufzu­nehmen und die Waffen nicht eher niederzulegen, bis die Sicherheit des Reiches in Europa gewähr­leistet ist und die Garantien dafür geschaffen sind, daß ein Angriff auf das deutsche Volk für alle Zeiten ausgeschlossen ist.

England darf künftighin nicht noch einmal Ge­legenheit haben, den Frieden Europas durch seine

noch .Korrekturen" vornehmen.

Hier an diese vorderste Front des Volkstums- kompfes kommen nun die Balte n. Sie sollen dem deutschen Volk mit ihrer Erfahrung und ihren kolonisatorischen Fähigkeiten einen Wonnen Dtenft Kisten. Und sie werden es, einsatzbereit bis zmn letzten Mann und bis zur letzten Frau, tun. So kommen sie nach Danzig und von Danzig nach Totenhafen mit einer Sendung die.l^er selbstg wählten Sendung gleicht, auf der einst Riga und Reval im baltischen Binnenlande entstanden

Gleichzeitig aber gehen täglich lange 3^ üon Totenhafen aus nach Süden Sie bringen P o l en aus der Stadt Gotenhafen und t^rer Um­gebung nach Tschenstochau oder n a d) t u ö - lin ober Sie Ice. Es ist eine n e u Zeitliche Völkerwanderung, die heute im P^e Tange ist, die Umrisse 'hres Ergebnisses zeichnen sich bereits ab, so wie der Führer das m seiner Reichstagsrede angedeutet hat. Und Danzig, ge rede erst nach Ueberwindung einerJ^nmmg üo Wei Jahrzehnten wieder heimgekehrt ms> Reich is glücklich, mithelfen zu dürfen an der Ueberbruckung einer Trennung von sieben Jahrhunderten mdern es seine Erfahrungen, feine Kenntnis von Lanv Leuten in Westpreußen und Pofen ^n Ruckwan berern nutzbar macht und ihnen auf diese Weise den Ansatz zum neuen Werk erleichtert.

schaftsleben der ehemaligen Freien Stadt erarbeitet haben und jetzt den Nachkommenden die hilfreiche Hand hinstrecken können. So wird der baltische Landwirt leichter das für ihn passende Grundstück in Westpreußen finden können und der Kaufmann leichter sich hineinfinden in die ihm im deutschen Außenhandel offen stehenden Möglichkeiten. Aerzte werden im neu erworbenen Gebiet ebenso dringend gebraucht wie Lehrkräfte, Ingenieure, Handwerker. Kurz für jeden Balten i st hier ein Platz bereit, auf dem er unverzüglich beginnen kann. Eine Aufgabedes Schweißes der Edlen wohl wert". Hoffen wir, vor der Geschichte das Zeugnis der­einst zu erhalten, daß wir uns einer großen und wichtigen Stunde gesamtdeutscher Entwicklung wür­dig erwiesen haben.

Horizont hinter denBalten-Schiften" zurückblei- ben, versinkt für die Auswanderer eine fiebenhun­dertjährige Veraangenhett. Sie ist nicht plötzlich abgebrochen worden seit den Ereignissen am Aus-

Genf, 25. Oktober. (Europapreß.) Reichsaußen­minister von Ribbentrop hat ein großes Echo auf eine Danziger Rede erhalten. Als Hauptpunkt hal­ten die Schweizer Blätter in den Ueberfchriften die Tatsache fest, daß Ribbentrop die Schuld Eng­lands am Konflikt bewiesen habe. Aus- schen haben die detaillierten Beschreibungen der Bemühungen des Führers erregt, sich schon 1933 mit dem damaligen Ministerpräsidenten D a l a - d i e r zu treffen und sich zu verständigen. Die Schil­derungen dieser wie auch aller anderen folgenden, von England durchkreuzten Annäherungsversuche haben besonders stark in der neutralen Öffentlich­keit und vor allem in den französischen Kreisen der Westschweiz gewirkt. Besonders vermerkt wurden weiter die Worte des Reichsaußenministers andre Adresse der Vereinigten Staaten und seine Versicherung, daß Deutschland die Monroe- Doktrin achten werde.

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Der Widerhall der Ribbentrop-Rede in Paris.

Rom, 26. Okt. (Europapreß.) Die römischen Blätter verfolgen mit großer Aufmerksamkeit den Widerhall, den die Erklärungen des Reichsaußen- minifters von Ribbentrop in Danzig i n L o n von und Paris gefunden haben. Die . stattenische Bresse schreibt, das englische und französische Echo lasse klar erkennen, daß die Westmächte nach wie vor entschlossen seien, den Krieg bis zur Vernichtung des Nationalsozialismus, d. h. des deuftchen Volkes weiterzuführen. Insbesondere sei dies dadurch zu Erkennen daß die Presse in Paris und London d/m von amtlicher Seite ausgegebenen Stichwort folgend, die Ausführungen von Ribbentrops als bedeutungslos" hinzustellen versuche Auf französischer Seite sei es nur ein einziges Blatt, das den Versuchen der übrigen Zeitungen entgegengetre­ten sei auch diese Kundgebung des entschlossenen deutschen Willens, nunmehr bis zum Letzten zu kämpfen als einen Ausdruck der Schwache hinzu- tellen In dem katholisch-konservativenF'garo schreibt Wladimir d' O r m e f f o n man müsse den tendenziösen Nachrichten, die von dem bevorstehen­den Zusammenbruch Deutschlands und dem geringen militärischen Wert des deutschen Soldaten

innere Glück Hilst ihnen hinweg über den Schmerz bes Abschiedes von der Heimat der Ahnen, die drüben Hinterm grauen Meer zurückblieb.

Aber noch etwas anderes erhöht die Spannkraft der Rückwanderer: das Wissen um die große Aufgabe, zu der man sie rief. Kampfgebiet ist der deutsche Osten seit jeher gewesen. Kampf­geb i e t im Krieg wie im Frieden. Der deutsche Osten will behauptet sein, das heißt, er braucht Menschen, die den Willen zur Selbstbehauptung, den Willen zur unbedingten Wahrung ihrer deutschen Wesens­art so selbstverständlich in sich tragen, daß davon kein Aufhebens gemacht zu werden braucht So aber sind die Balten, die in siebenhundert Jahren be- drängnisreichster Geschichte es fertig bekommen haben, nicht nur sich vor völkischem Untergang zu bewahren, sondern als kleine Minderheit dem Bal­tenlande ihren ureigensten Stempel aufzuprägen und darüber hinaus noch Wege zur Kultur zu weisen. Aus erzwungener, durch die Nachknegsver- hättnisse bedingter Untätigkeit öffnen sich nun ben Balten wieder weite Möglichkeiten volkspolitischer Betätigung. Sie kommen in ein Gebiet, das als Ordensland einst deutsch war, im Strudel der spa­teren Jahrhunderte überflutet wurde von slawischen Bottsteilen, politisch wieder zu Deutschland kam, aber in einer Zeit, da man den Bestand des Reiches jur ungefährdet hielt, nicht wirklich a u ch v o n innen heraus gewonnen wurde. Dieses Versäumnis rächte sich in Versailles und mit her restlosen Auslöschung des Versailler Gewalt- ; Mates wird nun auch das andere Versäumnis 5 nachträglich wieder gutgemacht werden. Das Land im Weichselstromgebiet, soweit es m die Reichs- grenZen einbezogen ist, soll so etnbeu11 g deutsch werden, daß niemand mehr auf den Gedanken kommen kann, man müßte hier so oder s

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man sich für das linke Rheinufer, für die Zer- tückelung Deutschlands, für die künstliche Wieder­herstellung Oesterreich-Ungarns? Und wenn man Deutschland nicht zerstückeln will, was für ein Po­len will man dann wieder!)erstellen? Das Polen des Obersten Beck ober das Polen Rydz-Smiglys? Was will man mit der Tschecho-Slowakei machen? Beabsichtigt man, Herrn Benesch seine Intrigen und Machenschaften wiederholen zu lassen? Was will man mit der Slowakei machen? Stteitet man etwa gegen Rußland, um ihm Pinsk wieder weg- zunehmen? Oder streitet man gegen die Litauer, damit sie Wilna wieder hergeben? Wie gedenkt man die »Barriere im Osten' wiederherzustellen? Die entscheidendste Tatsache dieses Krieges", so fährt das Blatt fort,ist, daß weder England, noch Frankreich für sich eine Forderung gegenüber Deutschland vorzubringen haben. Man weiß darum nicht, was dieser Krieg ist. Aber man weiß, was er nicht ist."

Argentiniens Neutralität

Buenos Aires, 26. Okt. (Europapreß). Die angestrengten argentinischen Bemühungen, d i e uneingeschränkte Neutralität unbedingt aufrechtzuerhalten, gehen aus zwei Tatsachen her­vor: Am 27. Oktober wird die Hochseeflotte zur Durchführung der sogenannten Neuttalitäts- patrouille diejenigen Teile des auf der Konferenz von Panama festgelegten N e u tr a l i t ä t s g ii r - t e l s anlaufen, die an die Argentinische Küste grenzen. Bis jetzt ist jedoch nichts über Abmachun­gen Argentiniens mit Nordamerika über die Ver­stärkung dieser Neutralitätspatrouille bekannt. Es bestehen lediglich Abmachungen mit Brasilien und Uruguay. Es herrscht die Ausfassung vor, daß die Flotten dieser drei Länder vollauf genügen, um diese Patrouille selbständig durchzuführen.

Ferner ist die argentinische Regierung grundsätzlich anberor Auffassung als die der Vereinigten Staaten von Nordamerika hinsichtlich des Tankrechts für Unterseeboote in argentinischen Häfen. Die USA. haben fremden U-Booten das Anlaufen nordamerikanischer Häfen außer in Fällen bestehen­der Lebensgefahr für die Besatzung untersagt.

An zuständiger Stelle konnte in Erfahrung ge­bracht werden, daß die argentinische Regierung ein gleiches Verfahren nicht beabsichtigt, sondern noch wie vor fremden U-Booten und auch allen anderen Kriegsschiffen den Besuch argentinischer Häfen o f f e n l ä ß t, falls diese Schiffe innerhalb der H o h e i t s g e w ä s s e r über Wasser fahren, ihre Flagge'zeigen und nicht länger als vierundnvanzig Stunden im neutralen Hafen blei­ben. Eine entsprechende amtliche Verlautbarung wird für die nächsten Tage erwartet. Es ist an- zunehmen, daß auch Uruguay, möglicher­weise auch Brasilien, eine ähnliche Haltung einnehmen werde, während die USA. nach wie vor versuchen, möglichst viele mittel- und südamerika­nische Länder zur Nachahmung des eigenen Vor­gehens zu veranlassen.

Deuiscb-araentiniscbe Aussprache.

Buenos Aires, 25. Okt. (DNB.) Der deutsche Botschafter in Argentinien, von Thermann, übermittelte dem argentinischen Außenminister den , Dank der Reichsregierung für die Bemühungen des argentinischen Konsulats in Barcelona, das i während des spanischen Bürgerkriegs i den Schutz der Reichsdeutschen über- f nommen hatte. Gleichzeitig wurden verschiedene i Fragen des S e e k r i e g s r e ch t s erörtert. Dabei , wies der Bottchatter besonders auf die Gefah- i r e n hin, die für argentinische Staatsangehörige entstehen, wenn sie auf englischen oder : französischen Schiffen reifen, die sich s völkerrechtswidrig verhalten oder in t einem feindlichen Geleitzug fahren,

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1 daß den Batten in Estland und Lettland nicht mehr O das Wirkungsfeld eingeräumt werden würde, auf »1 das sie nicht nur dank ihrer Tradition, sondern M auch dank ihrer Fähigkeit einen Anspruch hatten.

Notwendigkeit. Geschichtlichen Notwendigkeiten aber kann man nur gerecht werden mit vorwärts und nicht rückwärts gewandtem Blick.

Darum gehen auch die Augen der Balten vor» ttärts zu denneuen Ufern", die ihnen zur neuen Heimat werden sollen. Und wenn nach sechs- imddreißigstündiger Seefahrt aus dem grauen herbstlichen Meer am Horizont voraus die Türme von Danzig hervortauchen, der wuchttge wie eine Faust Gottes gen Himmel gereckte Turm der Marienkirche, der schlanke an St. Peter von Riga aus der Ferne erinnernde Danziger Rachausturm und die Doppelspitze der Seemannskirche von Neu- sahrwasser schräg gegenüber der vielgenannten blutig umkämpften Westerplatte dann ist so (etwas wie H e i m a t g e f ü h l in den Herzen der Balten, denn sie tragen in sich das Wissen um hanseatentum, um die unsichtoaren aber unendlich lebendigen Verbindungen, die zwischen den allen hansastädten der Ostsee, Danzig, Reval und Riga hin- und hergegangen sind. Und wenn sie im Dan­ziger Hafen die Einfahrt nach Gotenhafen ist zur Stunde für größere Fahrzeuge noch nicht mög­lich. da die von den Polen versenkten Dampfer die Eingänge immer noch teilweise blockieren an Land gehen, von HI. und BDM. und den Abge- andten der NSV. empfangen werden, wenn die putschen Lieder an ihr Ohr klingen dann wißen ie es erst recht: sie sind h e i rn g e k e h r t in einem ehr tiefen und beglückenden Sinne. Und dieses Glück hilft ihnen hinweg über den Schmerz

Gietzener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhefsen

Druck und Verlag: Vrühlsche Univerfitalsdruckerei R. Lange in Sietzen. Schristleitung und SeschastLftelle: Zchulstratze 7