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allergrößt« Freude hervorgerufen. Anerkennung Adolf Hitlers für die Haltung

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Noch haben England und Frankreich Zeit, sich für den Frieden oder für den Kriegs zu entscheiden , ascista". Die

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fuhrland mit der deutschen Ein« und Ausfuhr aufs engste verbunden sei. Seit zwei Wochen wären keine Getreidedampfer mehr in Hol­

land angekommen, da England 7 0 Schiffe, die nach Holland unterwegs waren, angehalten habe wegen des Verdachtes, daß das Getreide nach Deutschland weitergehen könnte. Frankreich wäre ähnlich vorgegangen. Die für Holland bestimmte Ladung von 7000 Tonnen Mais auf dem Dampfer Armante" wäre von den Franzosen in dem neutralen Hofen Lissabon ge­löscht worden, wohin sie den Dampfer gebracht hätten. Amsterdam wäre durch die englische Blockade vom Getreidemarkt völlig ab­geschnitten. Eine der führenden Getreidefirmen der Stadt, das ursprünglich deutsche Unternehmen Hührmann & Co., Hobe bereits seine Zahlun­gen einstellen müssen. Das 10 Millionen Gul­den große Kapital des Unternehmens halte man für verloren. Italien, das früher über Amsterdam mit Getreide beliefert wurde, kaufe fetzt nicht mehr. Auch die Blumenzwiebelindu- st r i e Hollands sei vollkommen lahmgelegt, da England die Einfuhr dieser Ware verboten hat, um Devisen zu sparen. Sogar bereits nach England ab­gesandte Zwiebeln wollen die englischen Firmen

Oie Zeit kein Verbündeter Englands ' Eine dänische Meinung.

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Englands Blockade vernichtet die holländische Wirtschaft Schiffahrt, Getreidehandel, Blumenzwiebelindustrie und Fischerei bereits völlig lahmgelegt.

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Churchill in der Schlinge.

Oie Beweiskette für Churchills Torpedierung derAthenia" geschlossen

Amsterdam, 25. Sept. (DNB.) Von Tag zu Tag machten sich die Auswirkungen ter ruafichtsMien und brutalen englischen Blockade in dem neutralen Holland stärker bemerkbar. So schreibt der Amster­damerTelegraaf", daß die Holland-Ame- riko-Linie vor große Schwierigkeiten g e st e l l t sei. Verschiedene Schiffe, die schon längst in Rotterdam hätten ankommen müssen, seien über­fällig und wegen der Einstellung der Bekannt­gabe von Schiffspositionen könne man auch schwer feststellen, wo sie sich befänden. So hätte dieBil- deroijk", die am 25. August aus Neuyork ausgelau­fen ist, normalerweise am 7. September in Rotter­dam sein müssen. Auch die DampferBreedijk" und Statendam", seien längst überfällig. Man nimmt an, daß die Schiffe von den Engländern fe st gehalten worden seien. Für die Verfrachter seien damit auch große Schwierigkeiten verbunden, weil man Frachten für ein großes Schiff nicht mehr annehmen könnte.

Auch der holländische Korrespondent der finnischen ZeitungUusi Suomi" schreibt über die Wirtschafts­lage Hollands, daß dadurch, daß England es von vornherein darauf abgesehen habe, den Seeverkehr und Handel Deutschlands abzuschneiden, Holland schwer getroffen worden wäre, da es als Durch-

ncue Ministerpräsident, General Argeseanu,der im 57. Lebensjahr steht, wurde nach einer erfolg­reichen militärischen Laufbahn 1938 vom König zum erstenmal als Kriegsminister in die Regierung berufen. Die eigentliche Note gibt dem neuen Ka­binett der Innenminister, General Gabriel Mari­ne s c u, der bisher Unterstaatssekretär für Poli­zei, Gendarmerie und Sicherheitswesen wan Der neue Kriegsminister Jlcus ist bisher nur Soldat gewesen und hat keinen politischen Posten innc- gehabt.

Die rumänische amtliche Telegraphen-Agentur

die Rückgängigmachung bereits gebuchter deutscher Passagen begründen mußte.

2. Warum aber wollte man keine deutschen Pasta» giere auf derAthenia" haben?

Antwort: Weil Herr Churchill für seine Torpedierung auf derAthenia" keine deut­schen Zeugen wünschte, sondern diese Mätze durch Amerikaner ausfüllen wollte. Dies ist dann, wie wir festgestellt haben, auch geschehen.

3. Warum, Herr Churchill, haben Sie die Ermord» Linie zu einem falschen Dementi veranlaßt?

Antwort: Sie hatten die Gefahr, die die deutsche Veröffentlichung des Schreibens der Berliner Cu- nard-Vertretung für den Nachweis Ihrer Schuld an der Torpedierung derAthenia" bedeutete, erkannt und sahen nun, um sich aus der immer enger wer­denden Schlinge zu ziehen, nur noch die eine Mög­lichkeit, nämlich die von der Cunard-Linie in Lon­don erteilte Weisung durch ein Dementi einfach ableugnen zu lassen.

Dies ist Ihnen, Herr Churchill, nicht nur miß- Jungen, sondern durch diese neue Regelung haben Sie sich endgültig in Ihrem eigenen Netz gefangen. Wir stellen nunmehr fest:

Ls ist nachgewiesen, daß die Londoner Direktion der Cunard-Linie die im Sonder- originallelegramm wiedergegebene Meldung an ihre Berliner Vertretung gegeben hat. Trotz­dem haben Sie in Ihrem offiziellen Dementi feine Existenz bestritten. Einen solchen Schritt würde eine Schiffahrtslinie im heutige« Kriegszustand niemals auf eigene Faust unternehmen. Sie hat dies also auf höhere Weisung getan. Die Meldung kam von der Stelle, die allein ein Interesse an dem Dementi haben konnte, d. h. von Herr« Churchill. Daß er das Risiko auf sich nahm, die Cunard-Linie sogar zu einer öffentliche« falschen Erklärung zu veranlassen, die jederzeit entlarvt werden konnte, zeigt, welchen Wert Herr Churchill darauf legte, das von uns ver­öffentlichte Dokument, das ihn vor der Welt­öffentlichkeit so stark belastet, als nicht existier rend hinzustellen. Die Veröffentlichung des Dokumentes Hal die ängstlichen Bemühungen der Londoner Behörden, alle Angelegenheiten desAthenia"-Verbrechens zu verschleiern, z u - nichts gemacht. Mit dieser Sachlage ist nunmehr das letzte Glied in der Kette geschlos­sen und der endgültige Beweis erbracht, daß niemand anderes dieAthenia" torpediert hat als Herr Churchill!

der Slowakei währen- des polnischen Feldzuges gab einen willkommenen Anlaß, erneut die tiefe Verehrung und Dankbarkeit, die das gesamte slo­wakische Volk dem Führer des Deutschen Reiches entgegenbringt, hervorzuheben. Das führende slo­wakische OrganS l o w a k" gab diesen Empfin­dungen warmen Ausdruck und stellte weiter fest, daß die Slowakei schon immer gewohnt ge­wesen sei, das gegebene Wort zu halten, in früheren Zeiten aber immer dafür schlecht be­lohnt worden sei. Völlig anders stünden die Dinge heute im Verhältnis der Slowakei zu Deutschland. Adolf Hitler habe dem slowakischen Volke ebenso ehrlich sein Wort gehalten, wie dieses ihm gegenüber.. Er habe nicht nach der slowa­kischen Selbständigkeit gegriffen, als die Slowakei ihre schicksalsschwerste Stunde erlebte, sondern habe sie unter seinen Schutz g e - n o m m e n und so vor den Zugriffen anderer Interessenten bewahrt.Wir versprechen Adolf Hitler", so schließt das Blatt,daß er sich in uns niemals täuschen wird."

Zeugen wünschte. Durch eine Unvorsichtigkeit I oder durch die Aussage eines deutschen Passagiers | hätte ja dieses teuflische Spiel des Herrn Churchill, den Krieg gegen Deutschland mit einem neuen Lusitania"-Fall einzuleiten, zu leicht aufgedeckt werden können.

Diese Unvorsichtigkeit hak nun aber Herr Churchill selbst begangen. Es ist eben nichts schwieriger, als auf die Dauer konsequent zu lügen. Durch ein in Vertin gefundenes Tele­gramm der Londoner Zentrale der Lunard-Linie wurde die Kette der Indizien, daß dieAthenia" auf Befehl des Herrn Chur­chill torpediert wurde, geschlossen. Der Sach­verhalt ist folgender:

Nachdem die deutsche Presse am 21. Septem­ber das Herrn Churchill belastende Dokument veröffentlicht hatte, veranlaßte Herr Churchill am 22. September die Direktion der Cunard- Linie in einem offiziellen Dokument zu be­streiten, jemals eine Weisung an ihre Ber­liner Vertretung zur Rückgängigmachung von deutschen Buchungen gegeben zu haben. Herr Churchill hätte besser geschwiegen und nicht die Herren der Cunard-Linie zu einem solchen Dementi veranlaßt. Denn bereits am nnächsten Tage, am 23. September, konnte bei einer nach Bekanntwerden des Dementis im Berliner Büro der Cunard-Linie vorgenom­menen Nachforschung festgestellt werden, daß das Dementi falsch war. Das nach­stehende Orlginaltetegramm der eng­lischen Zentrale an die Berliner Agentur, das hierbei zutage gefördert wurde, beweist dies.

Dieses Telegramm lautet in deutscher Ueb esetz un g folgendermaßen:Wegen der Notwendig­keit, die anderweitige Unterbringung von Passa­gieren von Dampfern, deren Abreise abgesagt wor­den ist, sicherzustellen, schickt bis auf weiteres keine Passagiere fürAthenia",Orania 2. September, Andania" 8. September undAskania" 9. Sep­tember."

Wir könnten nun erneut folgende Fra - gen an Herrn Churchill richten:

1. Warum wurde von der Cunard-Linie erklärt, daß wegen Fahrplanänderung keine Passagiere auf derAthenia" aufgenommen bzw. bestehende Bu­chungen annulliert werden sollten, wenn das Schiff doch fahrplanmäßig am 2. September ausfuhr?

Antwort: Weil man weitere Buchungen deutscher Passagiere auf derAthenia" verhindern und

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Um alle diese Indizien, d. h. alle Einzelheiten des Unterganges derAthenia", die uns nunmehr von anderen Passagieren offenbart wurden, im Dun- fei zu lassen, wollte man keine deutschen Passagiere auf diesem Schiff haben. Darum auch das Schreiben der Berliner Hauptagentur an die Agenturen der Cunard-Linie in Deutschland. Dieses Dokument liefert für jeden unparteiischen Beob­achter einen schlagenden Beweis dafür, daß der famose Herr Churchill bei ders-eit langem von ihm vorbereiteten IorpeCi'- rung derAthenia" keine deutschen

Form feine Hilfe bei der Bewahrung ihrer Selb­ständigkeit zu versprechen wagt? Was bei der An­nahme britischer Garantien mit nachfolgenden Bei­standspakten herauskommt, dafür hat ja Polen so­eben ein Beispiel gegeben. Und Polen war immer­hin ein militärisch stark gerüsteter 35-Millionen- Staat. Das britische Beistandsversprechen hat ihm freilich nicht den geringsten Nutzen gebracht. Darum ist auch das, was das amtliche England auf die Mussolinirede zu antworten hat, weiter nichts als eine großmäulige Prahlerei und das verschleierte Eingeständnis der eigenen KriegsschuD. H. Ev. Mussolinis Rede undiskutabel." SchamloseKriegshetzebeherrschtweiter das

Bild der britischen Presse.

London, 25. September. (DNB.) Verschiedene englische Zeitungen widersprechen in gehässiger Weise den Feststellungen Mussolinis. Die Blätter meinen im Gegensatz zu aller Welt, daß in Europa keine Grundlage für einen Frieden vorhanden sei, wie England chn sich denkt.

Daily Herold" Erklärt den mannhaften Worten Mussolinis gegenüber, ein Friede, der auf der Hin­nahme eines deutsches Sieges beruhen sollte, sei für England unmöglich. Mussolinis Rede fei undiskutabel.Daily Expreß" führt aus, die Besiegung Polens unö die Teilnahme der Sow­jetunion habe nichts mit den Gründen zu schaffen, um derentwillen Großbritannien Krieg führe. England führe Krieg, um die Regie­rung Hitlers auszurotten!

Zwischen Krieg und Frieden.

Die italienischePresse zur Rede Mussolinis.

Rom, 25. Sept. (Europapreß.) Der Widerhall der am Samstag an die Westmächte gerichteten Mahnungen des Duce steht naturgemäß im Vorder- gründ aller Betrachtungen der italienischen Deffent- lichkeit. Die Presse bezeichnet ihn als tief und nach­haltig in allen f r i eden s wi ll i g en Haupt» ftädten Europas. Weiterhin müsse alles versucht und getan werden, damit der Konflikt, wenn die Vernunft nicht noch in letzter Stunde in Paris und London triumphieren sollte, zumindest lokali­siert bleibe. Je mehr er begrenzt sei, so schreibt Popolo di Roma", desto leichter werde er zu löschen sein. Sehr bedeutende Teile Europas hätten sich bisher von ihm ferngehalten und ihre friedliche Arbeit fortsetzen können, aber Abschließendes könne auch heute noch nicht gesagt werden.

G i o r n a l e d' I t a l i a" stellt fest, daß die Regierungen von London und Paris zwar den von hohem Derantwortungsbewußtsein ge­tragenen Geist sowie die konstruktive Bedeutung anerkennen, jedoch in einer offiziösen Note ihre Intransigenz und ihr Beharren auf dem Wege des beabsichtigten, aber noch nicht begonnenen Krieges bestätigt hätten. Die Völker, die die Lasten und das Risiko eines Krieges zu tragen hätten, seien allerdings perplex, denn sie fühlten, daß der Zusammenstoß, der noch weit größere Opfer an Menschenleben und Zerstörungen mit sich bringen würde, keine nationale Ursache habe. Ein Durchbruch des Westwalles könnte, wenn überhaupt, nur unter allerschwer st en Opfern möglich sein, würde aber die englisch- französischen Kräfte nur mit neuen deutschen Kräften in Berührung bringen. Was den Durch­marsch durch neutrales Gebiet anbelangtt so hätten Frankreich und England die Neutralität der Nachbarstaaten anerkannt, und man frage sich, ob sie sie heute verletzen könnten, nachdem sie doch immer als Beschützer der Freiheit der kleinen Staaten auftraten. Was schließ­lich die Blockade betreffe, mit der man Deutsch- land aushungern und wirtschaftlich ruinieren wolle, so biete sie keinerlei Aussicht aus Erfolg, denn das autarkische Deutschland von 1939 sei nicht mehr mit dem von 1914 zu vergleichen.

Der vorgeschützte Krieasgrund der Westmächte fei hinfällig geworden, der Krieg im Westen Euro­pas formt widersinnig. Nochmals, aber viel­leicht zum allerletzten Male biete sich den Völkern die Möglichkeit, die Waffen beiseitezustellen und in' gereifter seelischer Verfassung an die gelassene Prü­fung des ganzen europäischen Dramas heranzu-

von England zur Aushungerung Deutschlands be­gonnene Blockade werde infolge der systematischen Zerstörung der englischen Handelsflotte zum Scha­den Englands enden, weil England nur 30v. H. des eigenen nationalen Bedarfs selbst erzeuge, kei­nesfalls aber Deutschland niederzwingen.

Oer russische Vormarsch auf die Demarkationslinie.

Moskau, 25. Sept. (DNB.) Der sowjetrussische ©eneralftab teilt mit, daß die sowjetrussischen Streit­kräfte am 24. September auf ihrem weiteren Vor­marsch in Richtung auf die Demarkationslinie die Städte Seiny, Augustow und Grube- schow besetzten und an der Linie Augustow KnychinBrianskRassno (20 Kilometer nordwest­lich Briansk und 40 Kilometer nordwestlich von Brest-Litowsk'Pichtchats (20 Kilometer südwest­lich von Brest-Litowsk)LiubolGrubeschowUnow Ianow (20 Kilometer nordwestlich von Üemberg er­schienen.

Im Südwesten von Lemberg wurden die Städte Komarno, Drohobycz und Borislaw besetzt. Bei ihren Säuberungsaktionen in den Gebieten West-Weißrußlands und der West-Ukraine von den letzten Resten der polnischen Armee ent­waffneten die sowjetrussischen Streitkräfte bei der Auflösung einer polnischen Heeres­gruppe südöstlich der Festung Brest- Li t o w s k mehr als 10 000 Soldaten uns Offiziere und nahmen sie gefangen. Im Süden und Süd­osten von Grubeschow wurde ein polnisches In­fanterieregiment und die Streitkräfte einer motori­sierten Brigade gefangen genommen.

Oas neue rumänische Kabinett

Bukarest, 25. Sept. (Europapreß.) Für die Energie und die Arbeitskraft des ermordeten Mi­nisterpräsidenten C a l i n e s c u sprach es, daß er außer dem Ministerpräsidium auch das Innenmini­sterium und das Landesverteidigungsministerium verwaltete. An seine Stelle sind jetzt wieder drei Männer getreten, die den Zeitverhältnissen entspre­chend, alle Militärs sind. Keiner von ihnen ist bisher parteipolitisch heroorgetreten. Sie sind V e r- trauensmänner des Königs und bürgen für die Weiterführung der bisherigen Linie. Der

Berlin, 25. Sept. (DNB.) Ministerpräsident Dr.Josef Tiso erhielt am Montag vom Füh­rer nachstehendes Telegramm:

Herr Ministerpräsident! Bei Abschluß des pol­nischen Feldzuges ist es mir ein Bedürfnis, Ihnen, Herr Ministerpräsident, der slowakischen Wehrmacht und dem slowakischen Volke für bie entschlos­sene Haltung und die bewiesene Waf­fenbrüderschaft zu danken. Seien Sie über­zeugt, daß das deutsche Volk und seine Regierung diese Einstellung voll würdigt und die damit bewiesene Gesinnung in vollem Um­fange erwidern wird.

gez. Adolf Hitler."

Das Telegramm des Führers an den slowakischen Ministerpräsidenten hat in den slowakischen Regie­rungskreisen ebenso wie in der gesamten Bevölke-

KopenHagen, 25. Sept. (Europapreß.) Das dänische RegierungsplattPolitiken" beschäftigt sich mit dem Londoner Trost, wonach die Zeit mit England und Frankreich arbeite.In Frankreich", so stellt das Blatt fest,wundert man sich vielleicht nicyt so stark wie in England, daß an der West« front nichts geschieht, denn es ist in er» st er Linie die französische Jugend, di« bei einem Sturm auf den deutschen Westwall nie- dergeschlachtet werden würde. Sicher ist, daß ein solcher Versuch hunderttausende Menschenleben koste« müßte. In London versteht man dies nicht. Man hat sich offenbar die ersten Tage des Krieges io vorgestellt, daß in dem Augenblick, da ' deutsche Truppen über die polnische Grenze rückten, ein gewaltiger Sturm gegen den deut­schen We st wall losbrechen würde. Heute weiß ein jeder, daß es nicht so geworden ist. Polen ver­blutet. Nun bekommen die ungeduldigen Engländer \ die Antwort,Englands und Frankreichs wertvoll- fter Verbündeter" ist die Zeit. Die Zeit? Ist man i sich dessen ganz sicher? Mit der Zeit als Verbünde­ten hat Deutschland Oesterreich, die Tschecho-Slorvo- tei, Memel und Polen bekommen. Erwartet man I nun in London, daß die Zeit ihren Verbünde­ten gewechselt hat?

Es besteht kein Zweifel, daß man sich zunächst in London darauf eingerichtet hatte,Deutschlands | inneren Zusammenbruch" abzuwarten. Die Millionen von Aufrufen, die englische Flugzeuge sofort nach Kriegsausbruch über Norddeutschland verteilten, lassen darauf schließen. Irgendeine Wirkung hat man aber nicht fe ft ft eile« können. Inzwischen tritt Rußland auf. Mair muß erkennen, daß durch die Demarkationslinie | d i e We st möchte in eine äußer st schwie­rige Lage gebracht worden sind. Heute genügt es nicht mehr denHitlerismus" niederzukämp' | fen, um Polen wieder zu errichten; auch bte r u f f i f d) e n Truppen müssen beseitigt werden. Die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Rußland gibt Deutschland eine verstärkte Möglichkeit zur Neutralisierung der englisch-französischen Blockadepolitik, und wenn die Westmächte drei Jahre brauchen, um den Blockade­krieg zur vollen Wirkung zu bringen, so ist das gleichbedeutend damit, daß Deutschland drei Jahre Zeit hat, um in der Vereinigung mit Rußland dieses Landes unbegrenzte Möglichkeiten zu organisieren. Heute stehen sich im Osten Europas zwei stärkste Militär­mächte gegenüber. Vorläufig in einer Zusammen­arbeit, möglicherweise jedoch vor einer weiteren Zu­sammenarbeit, welche eine Revolution bedeutet in der Weltwirtschaft, eine Entwicklung, die unter friedlichen Verhältnissen zum Segen für di« ganze . Welt werden kann."

nicht annehmen oder nur mit dem entwerteten eng­lischen Pfund bezahlen. Die große Hochsee­fischereiflotte Hollands wage nicht auszulau- fen, da sie keine Fische, sondern nur eng­lische Minen fischen könnte. Dadurch seien 150 000 Fischer arbeitslos geworden. Ebenso litten die holländischen Werften an Arbeits- mangel. Die größte Werft in Rotterdam Smith & Co. habe bereits 2000 Arbeiter entlassen müssen. Endlich hätten durch die völlige Lahm­legung des Reiseverkehrs allein im Haag die Reisebüros 500 Angestellte entlassen müssen.

unterstreicht den eindrucksvollen Verlauf des Staats­begräbnisses für den ermordeten Ministerpräsidenten Calinescu. Bei der Trauerfeier kamen auch Vertret er der deutschen und der unga- r ischen Minderheit in Rumänien zu Wort, die darauf hinwiesen, daß Calinescu den Volksgruppen in Rumänien besonderes Verständnis ent­gegengebracht habe. Die rumänische Agentur weist in diesem Zusammenhang englische Lügenmeldungen zurück, die von einer Beschlagnahmekompromi- tierender Schriftstücke" im Deutschen Haus in Czer­nowitz gefaselt hatten.

Berlin, 25. Sept. (DNB.) Amtlich wird mitgeteitt:

Vor einigen Tagen veröffentlichte die deutsche Presse das Faksimile eines Schreibens des Berliner Büros der Cunard-Linie vom 29. August, in dem den Zweigstellen in Deutschland die Anweisung der Londoner Z e n t r al e mitgeteilt wurde, wonach für die am 2. September von England nach Amerika abgehendeAthenia" keine Buchungen deutscher Passagiere mehr vorgenommen werden sollten bzw. etwa be­reits gebuchte Passagiere nicht zum Einschiffungs- Hafen zu befördern seien.

Als Motiv dieser 'Instruktion wurde seitens der Londoner Zentrale eine Fahrplan Linderung derAthenia" angegeben. Diese war nur ein Vorwand, denn dieAthenia" lief fahrplan­mäßig am 2. September aus. Der wahre Grund war vielmehr, daß man auf dem Schiff keine deutschen Passagiere haben wollte! Warum aber wollte man diese Passagiere nicht haben! Weil aus den von uns bereits veröffent­lichten Indizien ganz klar hervorgeht, daß Herr Churchill mit derAtheni a" etwas v o r h a 11 e. Wir wiederholen die Fra­gen, die wir bereits am 15. September an Herrn Churchill gerichtet haben und auf die er wohlweis­lich keine Antwort gegeben hat, weil er sie nicht geben konnte:

1. Warum wurde dieAthenia" m der Nähe ge­rade der englischen und nicht einer anderen Küste torpediert?

2. Worauf ist es zurückzuführen, daß dieAthe­nia" ausgerechnet zur Zeit ihres Unterganges von einer ganzen Reihe von Schiffen umgeben war, die sofort die Rettungsarbeiten übernehmen konnten?

3. Wie kommt es, daß, obgleich angeblich die Athenia" durch ein Torpedo mittschiffs getroffen wurde, fast alle Passagiere mühelos gerettet werden konnten?

4. Wie kommt es, daß dieAchenia" gerade das einzige Passagierschiff ist, das bisher unterging, und daß sich gerade auf diesem Schiff so viele Amen-

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