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Der deutsche Feldzug in Polen

Militärische Ziele in Warschau bombardiert

Zum Bericht des Oberkommandos der Wehrmacht.

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Aus aller Welt.

Schlaqwetterexplosion auf der ZecheHannover".

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Endlose Sefangenen-Kolonnen.

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1*5 Brandes zu verhindern. Mit dem Tode der bild geradezu als wahnsinniges

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Oie Leistung der Tiachrichtentruppe.

Der groß« Wehrmachtsbericht wer den Polen- fetogug, der das hervorragende Zufam-

Unsere Kart- veranschaulicht den Ansatz der Heeresgruppen Nord und Süd und den Ansatz derver- schiedenen Armeen, die die Zerschlagung des polnischen Heeres durchfuhrten. sScherl-Bild-rdienst-M.»

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Achtung, vorderste deutsche Linie!"

Augenblicksbilder von den letzten Kämpfen um Warschau.

Von Berichterstatter Walter Kasper.

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Deutsche Minen pfeifen über uns^e Köpfe hin- mp(1 ul? reißen uns aus unseren Betrachtungen. Rauchsäulen die kurze Zeit darauf aufsteigen, zeu- ^en von der erfolgreichen Wirkung. D°s Fernglas hrinat uns das Ziel näher. Das polnische MG.- Nest, das eben noch gegen die deutsche Lime an-

Eifenbahn-Unglück in Jugoslawien.

9n der Nähe von Banjaluka in Bosnien geriet Än auf diesem Bahnhof stehender Güterzug unver- chens ins Rollen. Er stieß mit einem entgegen- !>ommenden Perfonenzug zusammen. Mehrere Dagen des Personenzuges wurden vollständig zer­trümmert. Zwölf Fahrgäste kamen ums Leben. Eine Untersuchung ist ringeleitet.

g geworden sei". Es kommt wp------- durch 2-^hundert«

hindurch befestigt war und die entsprechen­den Anlagen leicht wieder militärischen Bedürfnis­sen entsprechend hergerichtet werden konnten.

Bei dieser Sachlage kann man es nur als gro­teske Heuchelei bezeichnen, wenn die englische Presse mit frommem Augenaufschlag beklagt, datz , Kirchgänger auf dem Wege zum Gottesdienst aesteru durch demftch« Geschoss« verletzt worden seien" In einer belagerten Millionenstadt, tue unter Zuhilfenahme aller Kräfte der Zivtlbevolk«- run-g verteidigt wird, kann es nicht ohne Verluste abaehen Nur der deutschen militärischen Führung, die ihr Ziel auf möglichst unblutige D^ise erreichen will ist es zu verdanken, daß aus dem heutigen Zustand der polnischen Hauptstadt noch nicht die militärischen Konsequenzen gezogen wurden.

ert werden solle, die mehr darstelle als eine geo- raMsche Einheit. Panamerika werde sich der Kul- uaufgabe, die ihm zuaefallen. sei, würdig erwei- >n. Wenn man unglücklicherweise den Brand auch licht löschen könne, so könne man doch versuchen, ich davon zu isolieren. Dieses Bestreben td kein krasser Egoismus, sondern gehe darauf hin- tus, für die Menschheit eine hoffnungsvolle Zukunft ju retten. In diesem Sinne, so betonte Arosemena nterpretieren wir die amerikanische Neu- iTalität, zu deren Erhaltung wir hier zu- immengekommen sind."

Die Abordnungen der an der panamerikanischen Konferenz teilnehmenden Staaten kamen überem, iie Konferenz so knapp wie möglich durchzufuhren nvb aus der großen Zahl der hier ein getroffenen Vertreter der 21 Länder einen Ausschuß zu s-lden, dem mir die Chefs der Delegationen ange­boren sollen. Dieser Beschluß wurde allerdings von Argentinien, dessen Delegationsfuhrer noch r ich! eingetroffen ist, a b g e l e h n t. Trotzdem wurde bereits mit den Sachberatungen begonnen, nachdem der Außenminister Panamas, G a r a 9 , Mm Vorsitzenden gewählt worden war. Man will löglich zwei nichtöffentliche Sitzungen abhalten.

Das Chaos in Warichau.

Neutrale über den Wahnsinn der Warschauer Machthaber.

Kopenhagen, 25. Sept. (Europapreß.) Dä­nische Staatsangehörige, die bisher in Warschau ge­lebt haben, äußern sich in der Kopenhagener Presse über die Eindrücke, die sie in. Warschau sammeln konnten. Aus den Aeuherungen geht hervor, daß die Zivilbevölkerung der ehemaligen pol­nischen Hauptstadt von der Polizei mit brütetet Gewalt gezwungen wird, in den Straßen der Stadt Barrikaden zu errichten und Schützen­gräben aufzuwerfen. Auf der anderen Seite ver­suchten die Machthaber der Stadt, die Oeffentlichkeit über das Schicksal Polens völligirnunklaren zu lassen, um dadurch den Widerstand so lange auf- rechtzuerhalten, bis sich für sie die geeignete Ge- legenheit zur Flucht biete.

Ein dänischer Kaufmann sagte:Die Polizei zwingt jeden Passanten, an der Errich- hing der Barrikaden mitzuarbeiten. Wir Ausländer mußten Gesandschaftsarmbinden tragen, um vor der Polizei sicher zu sein. Zn allen Straßen stnid Barrikaden errichtet und Schützengräben ausgeho­ben worden. Alles erscheint wie ein Wahn­sinn. Die breite Masse weiß überhaupt nicht, wie die Dinge eigentlich liegen. Sie lebt in völliger Unkenntnis über die tatsächliche Lage des Landes. Dadurch, daß die Behörden die Massen absichtlich in Ungewißheit halten, wollen fie* eine Fortsetzung des Widerstandes möglich machen.

hie und da niedergebrannte Ortschaften rufen die Erinnerung an die Geschehnisse der letzten Tage wach.

Flitterwochen" unter freiem Himmel.

Wir schwenken ein und stoßen auf ein selb« mäßiges Lager von H. - Aufklärer.Seit drei Tagen leben wir hier im Frieden, seit drei Tagen kein Einsatz mehr!", erklärt man uns.Wir warten auf Befehle zur Verwendung für weitere Aufgaben", und zeigen dabei auf die in Reih und Glied ausgerichteten startbereiten Ma­schinen. Groß ist die Freude als wir ihnen die neuesten Zeitungen und illustrierten Zeit- schriften mitbringen, die in Wort und Bild von den deutschen Ruhmestaten berichten. Bald ist es still um uns. Alles, Offizier und Mannschaft ohne Unterschied hält eine Zeitung in ber Hand, und verschlingt förmlich Seite um Seite. Nur der herankommendeBriefträger" kann die Lektüre un­terbrechen. Schon eilen sie dem Kradfahrer entgegen, um die Feldp 0 st entgegenzunehmen. Je nach dem Gesichtsausdruck ist zu entnehmen, ob das langersehnte Lebenszeichen aus der Heimat einge­troffen ist oder nicht. Als kleinen Ersatz für die Enttäuschten" packen wir nun unsererseits unseren mitgeführten Gruß aus der Heimat in Form des FilmesFlitterwochen" aus. Freude und Ueberraschung sind gleich groß. Bald ist die geeig­nete Vorführungsstelle gesunden und nur wenige Minuten später rollt der Film unter freiem Himmel ab, der die Feldgrauen und Fliegerblauen fast ein­einhalb Stunden im Banne hält.

derLeistungen auf dem Gebiete der Nachrich­tenverbindungen". In der Tat wäre die Durchführung des Feldzuges der 18 Tage nicht möglich gewesen, wenn es der Nachrichtentruppe nicht gelungen wäre, die Verbindung zwischen Füh­rung und Front dauernd aufrecht zu echalten. Das ist, wie das Beispiel vom September 1914 zeigt, nicht selbstverständlich; denn bei den riesigen Ent­fernungen, die in ungeahnt schnellem Tempo zurück­gelegt werden mußten, drohten hier und da die Verbindungen abzureißen. Ohne eine einheit­lich e Führung aber, die die Armeen nach dem jedesmal erreichten Tagesziel und nach dem Ver­halten des Feindes täglich neu ansetzt, kann fein Feldzug gewonnen werden, selbst wenn die Truppe noch so hartnäckig und zähe kämpft. Das hat sa gerade das polnische Heer bewiesen, dem es an Einsatzbereitschaft beim einzelnen Soldaten und Unterführer Vicht fehlte, das aber keinerlei planmäßigen Aufmarsch kannte und dessen Kommando-Stellen vom zweiten Tage ab völlig

Nach diesen Proben noch eine ganz besonders igötzliche. Das englische Konterbande-Komitee habe, wird aus London gemeldet, durch das Prisen- ericht 20 Säcke Kaffee beschlagnahmt, e von den Anden nach Hamburg gehen sollten nd angeblich anSeine Exzellenz Herrn Hitler, Präsidenten der Großdeutschen Republik, Fracht be- zchlt" adressiert worden wären. Der Zweck dieser Xfamen Lüge wird denn auch nett umschrieben: l-.e Vorsicht, mit der der Führer sich reichlich mit Saffee versorge, sei verständlich, dadie Mehrheit tes deutschen Volkes" den Kaffee heute entbehren müsse. Also von den Anden, wo ebensowenig Kaffee vöchst wie auf den Bergen der Schweiz, seien Saffeesäcke an den Führer abgeschickt worden. Aus velchem Staate, mit welchem Dampfer, wird fein verschwiegen. Außerdem hat man eines dabei Über­seen: Der Führer trinkt, wie jedes Kind in Deutsch­land weiß, überhaupt keinen Kaffee! Aber wie sigte schon der englische Dichter John Owen 1612: Soren nur reden die Wahrheit: so lautet ein eng- lsches Sprichwort; drum, wer die Wahrheit sagt, gilt den Briten als Tor!, E-S.

Am 23. September ereignete sich auf der -Hannover" in Bochum-Hordel eine Schlag­wetterexplosion. Bis Mitternacht konnten ach t t ote geborgen werden. Da die Abbaustrecken imb ein Förderstapel in Brand geriete, konnten t tun weitere Bergleute nicht mehr ce rett et werden. Das Explosionsrevier mutzte clbgedämmt werden, um ein Weiterumstchgreifen 1 u CW> 1 V - ... Cf A Art

bellte, ist verstummt. Bald darauf ist das umliegende Häuserviertel in dichten Rauch gehüllt. Bevor wir uns zur Umkehr wenden, senden uns die Polen noch einenGruß" nach. 250 Meter vor uns schlägt die Granate ein, die uns gegolten hatte. Deutsche Artillerie feuerte unsereGrüße" zuruck. Wenige Augenblicke später schwelt es an einer an-

versagten.

Die Führung des deutschen Ostheeres war dem- gegenüber zugleich schnell und sicher. Der Aufmarsch war ttotz kurzer Vorbereitungszeit her­vorragend gelungen, der Vormarsch mit Präzision durchgeführt. Dabei hat die Nachrichtentruppe als Instrument der Führung sich ihre besonderen Ver­dienste erworben. Daß die Meldungen der Front trotz des schwierigen Hintergeländes und der Gegenwirkung durch versprengte polnische Ab­teilungen und Heckenschützen die Führung er­reichten, daß die Führung die Truppen stets richtig anzusetzen vermochte, ist Mit das Ver­dienst der Männer, bfo mit ihrerStrippe" oder auch mit der Funktelegraphie stets zur Stelle waren. Und auch die Verdienste aller der Melder, die mit Kraftwagen, Motorrad oder zu Pferde die Der- bindung durch das feindliche Land unter ständigem Einsatz ihres Lebens aufrecht erhielten, sollen nicht vergessen sein. Sie haben zu dem raschen und herr­lichen ©ieg wesentlich beigetragen.

i*ute wurden durch die Explosion schwer ver» letzt. Die amtliche Untersuchung durch das Berg- ksvver ist sofort in die Wege geleitet worden.

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Schier endlos sind die Kolonnen der Lastkraft­wagen, voll beladen mit polnischen G e - f a n g e n e n, die wir Überholen. Wagen um Wagen rollt an uns vorbei westwärts. Es sind die ent» roaffneten Gegner von Kutno und vom Weichsel- bogen, der größten Schlacht des polnischen Feld­zuges. Dazwischen begegnen wir den a b : den motorisierten Kolonnen d reichen deutschen Wehrmacht, Panzer­wagen, Tanks, Artillerie, Infanterie, PAK., Flak usw. Blumengekchmückt sind ihre Wagen, Stolz und Siegeswille leuchtet aus ihren Augen.

Zu beiden Seiten der Straße weitet sich das mo­notone Bild der polnischen Landschaft, deren Schwermut und Melancholie geradezu ermüdet. Schon sieht man wieder die polnischen Bauern an der Arbeit auf ihren Feldern, über die noch vor wenigen Tagen der Kugeldonner fegte. Stadteinwärts ziehende Pferdegespanne brin­gen wieder wie gewöhnlich die Erträgnisse des Bodens auf den Markt. Alles geht bereits wieder feinen normalen Gang oder wird in Kürze wieder in Gang gebracht werden. Nur die militärischen Bewegungen auf den Straßen und

Oie weibliche

Arbeiisdienstpflichi.

Mz. Reichsarbeitsführer Hier! hat zur Durch­führung der Reichsarbeitsdien st pflicht für die weibliche Jugend eine Verordnung erlassen. Danach wird der Reichsarbeitssührer den Zeitpunkt für die Meldung und Heranziehung der Dienstpflichtigen bestimmen. Bon der Pflicht zur Meldung ist befreit, wer ein Arbeitsbuch besitzt und mindestens seit Jnkrafttteten dieser Ver­ordnung (vom 21. September 1939) als Lohn- oder Gehaltsempfänger voll tätig ist, wer sich mindestens feit Jnkrafttteten dieser Verordnung in einer 0 rd - nungsmäßigen Berufsausbildung oder auf einer Tagesfachschule befindet, wer sich mindestens seit Ostern 1939 auf einer öffent­lichen Schule befindet sowie Kinder von Bauern, Landwirten und Landarbeitern/ die als, rnithelsende Familienangehörige drin­gend benötigt werden. Eine Dienstpflichtige, die ihren Melde- und Gestellungspflichten nicht nachkommt ober wissentlich unrichtige Angaben macht, wird mit polizeilichen Zwangsmaßnahmen bedroht.

Eine Dienstpflichtige ist von der Erfüllung der RAD.-Pslicht z u r ü d 3 u ft e 11 e n : wegen zeitlicher Untauglichkeit ober wegen schwebenden Verfahrens oder noch mcht verbüßter Strafe. Aus besonderen häuslichen, wirtschaftlichen oder beruflichen Gründen kann eine Zurückstellung erfolgen. Zur Ableistung der Reichsarbeitsdienstpflicht wird nicht mehr herangezogen, wer nach dem 1.Juli 1937 und vor dem 1. November 1939 nachweislich freiwillig wenigstens neun Monate Landarbeit ge­leistet hat, sofern er bei Beginn der Landarbeit das 16. Lebensjahr vollendet hatte und wer im Besitz eines Arbeitsdienstpasses ist. Inhaber eines Arbeitsbuchs können als Freiwillige des RAD. nur eingestellt werden, wenn das Arbeitsamt keine Be­denken hat. Die Heranziehung zur Ableistung der RAD.-Pslicht erfolgt durch schriftlichen Einberu­fungsbefehl.

Der Reichsarbeitsführer hat dafür gesorgt, daß unter allen Umständen die G e s und h eitd er Arbeitsmaiden nicht beeinträchtigt wird, daß vielmehr ein systematischer Dienst an der Gesundheit der Arbeitsmaiden erfolgt. Zu diesem Zweck wird die regelmäßige Durchführung g e s u n - der Leibeserziehung vorgeschrieben. So- dann wird durch eine entsprechende Ausbildung der Führerinnen dafür gesorgt werden, daß die Arbeitsmaiden im richtigen Geiste zupacken und der Frau und Mutter auf dem Lande gute Helfe- rinnen sind. Der p 0 li ti s che n E r z i e h un g wird in erster Linie die Arbeit, in zweiter der politische Unterricht dienen. Hauptarundlage des politischen Unterrichts werden die Zeitung, die Land­karte und der Rundfunk bilden.

Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum- schein. Verantwortlich für Politik, Feuilleton und die Bilder- Dr. Fr. W. Lange; für Stadt Gießen, Pro­vinz, Sport und Wittschaft: Ernst Blumschein. An- zeiaenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den In­halt der Anzeigen: Theodor Kümmel. Druck und Ver­lag: Brühlsche Universitätsdruckerei, R. Lange, K^G, , sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis 2,05 RM. i einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Jllu- i ftrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 P. > und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. . mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom L September > 12L7 gültig.

Berlin 25. September. (DNB.) Zu dem Mon- wirken von Soldaten der versckstedenen Stämrm tag-Bericht des Oberkommandos der M)rmad)t unb 5ormationen

scheibt der Deutsche Dienst: Gebiete der Nacbrick-

Die Meldung, daß Sturzkampfflieger militärisch wichtige Ziele in Warschau er­folgreich angegriffen haben, widerlegt m knapper Form die ausländischen Lügenmeldungen, daß die deutschen Truppen Kirchen und Hospitäler der polnischen Hauptstadt bombardiert hätten. Auch die ftemden Staatsangehöngen, die jetzt mit deut­scher Hilfe Warschau verlassen konnten, haben vn zahlreichen Mitteilungen an die Presse bestätigt, baü wie es jetzt in einer Meldung aus Reval heißtmilitärische Objekte von deutschen Fliegern bombardiert worden seien und infolge­dessen die Opfer unter der Zivilbevölkerung verhält­nismäßig gering seien". Auf der anderen Seite ist durch die Berichte dieser Flüchtlinge bekanntgewor­den, in welchem Maße die, polnischen Machthaber die Stadt unter Hintansetzung ber Interessen Der Zivilbevölkerung in Verteidigungszustand gesetzt haben. So heißt es in der gleichen Reva- ler Meldung, daßin manchen Stadtteilen jedes Haus eine Festun----

hinzu, daß Warschau

BK. Ungefähr acht Kilometer vom Herzen War- schaus her Hauptstadt des ehemaligen polnischen Staates, find wir entfernt, bis uns eine W?r^nm6^ täfel Achtung, vorderste beutscheLl- n i e !"' Einhalt gebietet. Nur wer bie ©egenb um Warschau abgefahren ist, kann Öie oinm und Aus- Wttsigkeit des polnischen

der Millionenstadt richtig ennessen. Wahrend we­nige Kilometer hinter den Vorstadthausem die Bauern bereits wieder ihre Zocker bestellen und die letzten Bodenfrüchte vor Einbruchs des Wmters heimbringen, schließt ! ich odjritt um rc; * rj 11 der deutsche Ring um War- Ufuiu enger das damit von der Außenwelt voll- kommen abgefd?nitten ift. Ohne den Verteidrgunqs- willen des 'sich zäh wehrenden Gegners irgendwie schmälern zu wollen, muten die Granaten und das volnische Maschinengewehrfeuer, die die verderben- brinaenbe Umklammerung durchbrechen sollen, an- aefichts der Möglichkeit, Warschau m jedem ^"gen- 9,. v Sturm zu nehmen und dem Erdboden

Angelsächsische Enien.

Britische Lügen sind wie aufgeblasene Jahrmarkts- gtten, die sehr schnell die Luft verlieren und nach- tr jämmerlich verwelken. Aus der Reihe der zu- ßt erledigten Fälle seien drei angeführt.

Zunächst der Fall des kläglichen amerikanischen ^tzjournalisten Knickerbocker. Dieser Ehren­mann hatte im New Dörfer Journal American er- ühlt, er habe Beweise dafür, daß führende Natio- Msozialisten insgesamt 35 Millionen Dollar im Luslande untergebracht hätten, einer habe allein in Buenos Aires 4 635 000 Dollar deponiert. An enMfchen Entenpfuhl, so imDaily Telegraph", wurden aus den 35 Millionen Dollar sogar eine halbe Milliarde RM. Knickerbocker wurde un direkt gestellt. Es wurde ihm von deutscher leite gesagt, daß er von jedem nachgewiesenen Be- jag, den führende Nationalsozialisten im Auslande ittergöbracht hätten, 10 v. H. echalten würde. Nun ; Atickerbocker sonst ein typisch amerikanischer aurnalist, der, wie seine unwahchaftigen Sude­ten m Buchform bewiesen, aus jeder Giftblüte tammon zu machen versteht. Aber diesmal h w i e g er, diesmal verzichtete er auf das Geld, H er für seine angeblichen Dokumente erhalten jtte, denn daß er sie besaß, war ebenso Schwindel iie seine infame Behauptung imJournal Simen- un" schlechthin.

Weiter: Die britische Presse hatte lang und breit E>n Aufständen in Prag, Brünn, Pilsen viD. berichtet. Es sollte zu regelrechten Kämpfen ge- l-mmen sein, zu Metzeleien der barbarischen Deut- hen. Das stand am Morgen des 21. September in eien Londoner Zeitungen zu lesen. Im neutralen Ausland wurden diese Meldungen ebenfalls verbrei- tt. Daraufhin konnten sich neutrale Jour- ra!isten im Protektorat an Ort und Stelle tivon überzeugen, daß dort alles ruhig war 11b das Leben seinen gewohnten Gang ging, daß fth die Bevölkerung freute, dem polnischen Schick- k entgangen zu sein, das ihr Benesch und seine kiglischen und französischen Hintermänner zugebacht litten. Im übrigen hielt der tschechische Präsident !r. H a ch a vor der internationalen Presse eine Rede, j. der er den britischen Enten den Garaus machte. Lber dieTimes", so überführt, ließ sich von irem Berichterstatter aus Budapest telegraphieren, t Meldung stimme nicht, ein ernsterer Widerstand 1 Böhmen sei unmöglich, da "bie Bevölkerung kostenlos sei, aber sie verübe passive Resistenz, vovon sich ja der Budapester Berichterstatter in Ingarn augenscheinlich überzeugt hat. So wird von ?rTimes" eine Lüge dadurch dementiert, daß man me neue erfindet.

Sie panamerikanis che Konferenz.

Erhaltung der amerikanischen Neutralität.

Panama, 25. Sept. (DNB) Die paname- !ikonische Konferenz, bie zur Beratung iber die durch den Europa-Krieg entstandenen pan- iinerikanischen Probleme einberufen wurde, trat zu- immen. Präsident Arosemena wies darauf hin, daß ine kontinentale Kollektivität organi»

Der Feldzug in Polen

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(Operativer Ansatz)

Heeresgruppe Nord

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