die Zwischenläufe qualifizierten sich ferner Tana- guchi (Japan) mit 22,5, Sandor (Ungarn) 22,5 und der Schwede Ek mit 22,9. Der Deutsche Fehr- lin*g konnte sich nicht durchsetzen. Den zweiten Lauf gewann Dr. Sir (Ungarn) tkicht in 23,4 ohne Anstrengung, do alle vier Läufer in den Zwischenlauf kamen. Köster (Mannheim) war im dritten Lauf der schnellste Mann, er schlug in 22,2 den Italiener Bianci (22,5), chedmann (Schweden) und Szigetvari (Ungarn).
Im Kugel st oßen der Studentinnen war die Marburgerin Westphal über zwei Mitbewerberinnen erfolgreich. Sie verbesserte sich von Versuch zu Versuch und siegte schließlich mit 12,44 m vor Schulte (12,43 und Wittrnann (beide Deutschland) 11,77 m. Die Mannheimerin Wendel holte sich die 200-m-Entfcheidung in 26,4 vor Frl. Erb- guth (Marburg). — Im Weitfprung und Hochsprung gab es durch Frl. Lockemann (Jena) mit 5,21 m bzw. 1,50 m eine Doppelsiegerin.
Scharfe Rennen gab es über 10 0 und 8 0 0 m bei den Studenten. Neun Läufer fanden sich am 800-m-Start ein. Der Stuttgarter Dessecker hielt sich anfangs im Mittelfeld, überspurtete aber in der Zielkurve die bis dahin führenden beiden Italiener und gewann sicher in 1:53,9 vor Dorescenzi (Italien) 1:54,4. Dritter wurde Aradi (Ungarn) in 1:54,9, während der stark favorisierte Bellini (Italien) erst auf den sechsten Platz kam. Ueber 100 Meter war der Favorit Dr. Sir (Ungarn) am stärksten durch den Italiener Monacci bedrängt. Dank seines fabelhaften Endspurtes gewann aber doch der Ungar in 10,7.
Eine Ueberraschung hätte es fast im Diskuswerfen gegeben. Nach den Vorkämpfen führte der
Deutsche Buschey mit 47,45 m noch klar vor Italiens Meister Oberweger. Doch im Endkampf bewies der Olympia-Dritte seine Klasse und sicherte sich mit e i n e m W u r f von,48,21 m wor Bufchey und Hill- brecht 46,11 m den Sieg.
v. Hütschler wieder Weltmeister.
Die Titelkämpfe der Starboolklasse entschieden.
Das günstige Segelwetter am Freitag veranlaßte die Wettbcwerbsleitung der Weltmeisterschaften in
Die Getreidebewegung kommt mit der fortschreitenden Einbringung der Ernte rasch in Gang. Bis auf Hafer dürfte nun die Ernte bis Ende des Monats eingebracht werden können. Die Absatzmöglichkeiten in Roggen sind nicht so umfangreich wie bei Weizen, der sowohl füu August wie auch für September von den Mühlen gekauft wird. Braugerste wird umgesetzt, soweit Bezugsscheine vorhanden sind. Für Roggen kommt eine Einlagerung in Frage, wobei von vornherein eine ausreichende Bearbeitung der Vorräte entsprechend dem meist übernormalen Feuchtigkeitsgehalt vorgesehen werden muß. Futtergerste ist kaum vorhanden. Hafer wird angeboten, es besteht auch bereits Interesse. Der Absatz von Weizen- und Roggenmehl ist sehr lebhaft, so daß sowohl die hiesigen wie auch die ostdeutschen Mühlen ihre Erzeugung glatt unterbringen. Die Futtermittelversorgung ist unverändert gut, zumal die Zuteilungen eingehend und auch für später in Aussicht stehen.__________________
der Internationalen Starbootklasse, gleich die letzten beiden Wettfahrten- durchzuführen und damit den Ditelkampf zu entscheiden. Der Hamburger Walter von Hütschler konnte mit seiner „Pimm" den Titel erfolgreich verteidigen. Er siegte mit 99 Punkten vor Europameister Straulino (Italien) mit 89 und dem Kieler Dr. Hansohm mit 76 Punkten. Bestimmungsgemäß wird daher die Weltmeisterschaft 1940 wieder in Deutschland aus- getragen.
Kartoffeln: Die örtliche Versorgung mit Kartoffeln ist ausreichend, jedoch stehen für den Versand vorläufig nur geringe Mengen zur Verfügung.
Obst und Gemüse: Die Unterbringung der zum Teil recht großen Anlieferungen von Obst ist durch den Einsatz der Konservenindustrie, wie auch durch die laufenden Abgaben am Frischmarkt reibungslos sichergestellt, wenn auch die Preise in manchen Sorten an der unteren Grenze angelangt sind. Für 'diesen Monat bleibt auch noch das Kel- teroerbot für Aepfelwein usw. bestehen. An den Gemüsemärkten herrschen Weißkohl, sowie Gurken vor. Weißkohl ist immer noch schwierig abzusetzen, weil der Verbrauch nicht entsprechend zugenommen hat. In allen anderen Sorten vollzieht sich der Absatz ziemlich befriedigend.
Vieh und Fleisch: Die Auftriebsrückgänge auf den Rindermärkten Hessen-Nassaus, die teils durch die Erntearbeiten bedingt find, machen eine
Oer landwirtschaftliche Marktbeobachter.
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Kreisstelle Gießen
Am Dienstag, dem 12. September 1939, beginnt ein
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des Deutschen Roten Kreuzes für weibliche Personen, die sich zum aktiven Dienst int Deutschen Roten Kreuz verpflichten wollen. Anmeldungen bei der DKR.- Rettungsstelle, Sonnenstr. 2, bis zum 9. Sept. 1939.
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Die neuen Lehrgemeinschaften in
Kurzschrift und Maschineschreiben beginnen wie folgt:
Am Montag, dem 4. September 1939
Verkehrsschrift-Einführung (K I) Maschineschreiben-Einführung (M/I)
Am Dienstag, dem 5. September 1939
Verkehrsschrift-Praxis (K/II) (60—100 Silben) Eilschrift-Einführung (K/HI) (100—120 Silben) Eilschrift-Praxis (K/IV) (120—140 Silben) .
Eilschrift-Uebungsgemeinschaft (140—180 Silben) Maschineschreiben-Praxis (M/II)
Am Mittwoch, dem 6. September 1939
Maschineschreiben für Meisterschreiber (M/III)
Die Anmeldungen müssen schriftlich auf der vorgeschriebenen Anmeldekarte auf der Dienststelle der DAF., Abteilung B. u. B., Gießen, Schanzenstr. 18, Zimmer 22, persönlich vorgenommen werden. Letzter Anmcldetermin 31. August 1939. Die Gebühren müssen mit der Anmeldung entrichtet werden.
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Die Käseversorgung genügt allen Ansprü- chen. Nur in der Eieranlieferung ist aus fahren zeitlichen Gründen mit einer schwächeren Abgabe zu rechnen, zumal auch der Landverbrauch rechr große Mengen beansprucht. Die Versorgung mit Fischen ist zur Zeit in allen Sorten so reichlich, daß auch das Land schon zum Ausgleich in der Flcischversorgung stärker auf dieses wertvolle und preiswerte Nahrungsmittel zurückgreifen sollte. Insbesondere mehren sich jetzt die Zufuhren von Heringen, frisch und in der verschiedenen Konser- venform, wie Bücklinge, Heringe usw. Räucher- fische sind überall reichlich angeboten und finden auch sehr zahlreiche Abnehmer.
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Zeit Dienstag und Freitag
19.30-20.30 1. Anfänger-Lehrgang
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4. Eilschrift für Anfänger________
20.30-21.30 5. Eilschrift für Fortgeschrittene
6. Diktat 100-120 Silb. m.üebungen
7. Diktat 140-160 Süb.m. Hebungen
8. Diktat 180 Silben und höher mit Praktikerübungen__________
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Neue Lehrgänge in Maschinenschreiben
Zeit___________Dienstag und Freitag
19.30-20.30 1. Erlernung der 10-Finger• Blindschreibmethode
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___________Schüler RM. 6.—___________
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21.15-22.00 3. Hebungen für Praktiker
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