Ausgabe 
26.7.1939
 
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SJL-tfpori

Knose" über der Wasserkuppe

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Das 1. Gaualterstreffen in Heuchelheim

das

o muß Selbffschutzgerät beschafft werden?

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Zu

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nach tßa*uje Eljäß. Bad. Wolle auf 88 bis 90 bis 86). Tagesgeld unverändert 2,25 v. H.

Abendbörse behauptet.

Steuergutscheinen II, die bei größeren Umsätzen etwa 0,50 v. H. anstiegen. Juni 95,25, Juli 95,35, August 95,25. Serie I ruhig und unverändert 99,20. Don amtlichen Werten Reichsaltbesitz 0,13 v. H. er­mäßigt auf 132, dagegen Reichsbahn-DA. sehr fest mit 123 (122,25). Stadtanleihen und Pfandbriefe waren unverändert, von Liquidationswerten Pfälzi­sche 100,65 (100,75). Industrie-Obligationen weiter uneinheitlich und bis 0,25 v. H. schwankend.

Don unnotierten Werten erhöhten

Im Drei- und Sechskampf werden sie um Erreichen der zum Siege erforderlichen Punktzahl kämpfen, hart wird um jeden Zentimeter gerungen, wird um jeden Punkt gekämpft werden müssen. Es wird aber auch ritterlich in echter Sportkamerad-

putzen, ' ^Schicht, iffiott

Ergebnisse:

Jugend-Mädchenklasse:

100 Meter: 1. Else Ludwig, DsB.-R., 13,8 Sek. Männliche Jugend A:

Hochsprung: 1. Schwarz, DfB.-R., 1,65 Meter. 1500 Meter: 2. Gemmer, DfB.-R., 4:27,8 Minuten.

Fracken:

200 Meter: 1. Ludwig, DfB.-R., 29,0 Sekunden. 2. Diehl, DfB.-R., 29,1 Sek. (Brustbreite zurück). 800 Meter: 1. L. Weber, DfB.-R., 2:51 Minuten. Dreikampf: 1. Diehl, DfB.-R., 1795 Punkte. 4X100 Meter: 2. DfB.-R. (Weber, Ludwig, Schmidt, Diehl) 55,6 Sekunden.

Aktive:

Leistungsklasse I: Kugelstoßen: 1. Dr. Luh, DfB.-R., 14,83 Meter: 3. Schleenbecker Tv. Rutters­hausen, 12,18 Meter. Diskus: 1. Dr. Luh, DfB.-R., 40,55 Meter.

Leistungsklasse II: 200 Meter: 2. Zerndt, DfB.-R., 24,9 Sekunden. 400 Meter: 3. Schmuck, DfB.-R., 56,3 Sekunden. Hochsprung: 1. Schwarz, DfB.-R., 1,70 Meter. Kugelstoßen: 2. Ries, DfB.-R., 10,98 Meter; 3. Holz, DfB.-R., 10,08 Meter. 4X100 Meter: 1. DfB.-R. (Gronauer, Dr. Luh, Wettig, Zerndt) 48,2 Sekunden.

Alte Herren: 100 Meter: Zerndt, 11,7 Sek.; 400 Meter: 2. Zerndt, 58,4 Sekunden; Kugelstoßen: 3. Zerndt, 8,35 Meter; Dreikampf: 3. Zerndt, 1519 Punkte.

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Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 25.Juli. Auftrieb: Kälber 860 (gegen 932 am 18.7.), Härnmel und Schafe 354 (265), Schweine 4492 (4231). Rattert wurden je 50 Kilogramm Lebendgewicht in RM.: Kälber 3) 63 bis 65 (63 bis 65), b) 56 bis 59 (56 bis 59),

c) 47 bis 50 (42 bis .50), d) 36 bis 40 (30 bis 40).

Hämmel al) 51 (), bl) 48 bis 49 (48 bis 50), b2) 44 bis 47 (44 bis 47), c) 37 bis 42 (40 bis 42).

Schafe a) 42 (40 bis 42), b) 35 bis 39 (34 bis 39),

c) 25 bis 32 (18 bis 32). Schweine a) 62 (62), bl) 61 (61), b2 60 (60), c) 56 (56), d) 53 (53), Sauen gl) 61 (61). Marktverlauf: Kälber und Schweine zugeteilt, Hämmel und Schafe mittel«

den Bücherfreund. Ausführung: Regimentsmusik des IR. 87. 18: Aus Arbeit und Beruf: 1. Aktuelle Nach­richten, 2. Nehmen Sie mal Vorschuß, 3. Wann sind Lehrling und Lehrherr von der Arbeitslosenversiche­rung befreit? 18.30: Volksmusik von Georg Freun- dorfer. 19.15: Tagesspiegel. 19.30: Der fröhliche Lautsprecher. (Jndustrie-Schallplatten und Eigen- aufnahmen.) 20: Nachrichten. 20.15: Unser singendes, klingendes Frankfurt. 22: Nachrichten. 22.10: Nach­richten aus dem Sendebezirk. 22.15: Sportnachrich­ten in Kürze. 22.20: Unsere Kolonien: Hörerbriefe von drüben. 22.30 bis 24: Volks- und Unterhal­tungsmusik.

Bei ruhigem Geschäft nahm die Abendbörse Aktienmarkt einen zwar nicht einheitlichen, im ganzen aber wenig veränderten Verlauf. Don den Hauptwerten blieben JG.-Farben zu unverändert 143,75, Mannesmann zu unv. 103,75, Buderus zu um). 97,25, Verein. Stähl zu unv. 99,75, AEG. zu unv. 112,25 gefragt. Weiter etwas erhöht waren u.a. BMW. auf 132 (131), Demag auf 142,25 (141,50), Bemberg auf 128,50 (128), Licht & Kraft auf 128,75 (128), Metallgefellfchaft auf 112,75 (112,25) und Rheinmetall auf 115 (144,75), wo­gegen Daimler auf 122 (122,25), Hoefch auf 106,75 (107,13) und Lahmeyer auf 112 (112,50) nachließen. Von heimischen Werten stellten sich u.a. Schelde­anstalt auf unv. 205, DDM. auf unv. 169, Adler­werke auf unv. 99,75 und Moenus auf unv. 115,50. Der Rentenmarkt lag sttll, 6 v. H. JG.-Farben gingen wie mittags mit 119,25 um. Steuer gutscheine fanben weiter Nachfrage; Serie II per Juni, Juli und August wurden zwischen 95,30 bis 95,40 und Serie I 5 Rps. höher mit 99,20 bis 99,25 um«

(Franken) Über 109 Kilometer kam. Kraft (Gruppe 15 Stuttgart) schaffte 90 Kilometer und kam bis nach Breitengüßbach. Insgesamt gingen 43 Teil­nehmer auf Streckenflug, sie kamen aber durchweg nicht über 50 Kilometer hinaus. Bis zum Dienstag wurden 322 Starts vollzogen und über 10 000 Kilometer Flugstrecke zurückgelegt.

In der Punktwertung nach den beiden ersten Wettbewerbstagen führt Schuchardt (DDL. Berlin) mit 459 Punkten vor Kraft (Gruppe 15 Stuttgart) mit 456 Punkten, Huth (Gruppe 3 Hamburg) mit 400 und von Treuberg (Gruppe 14 München) mit 393 Punkten. In der Klasse der Doppelsitzer liegen Budzinsky-Leuber (Gruppe 8 Eschwege) mit 167 Punkten in Front.

Familien und Gäste auf dem schönen Waldschieß­stande eingefunden, wo bann den Gästen Gelegen­heit gegeben wurde, ihre Schießkunst unter Beweis zu stellen. Am Abend nahm Dereinsführer Ed. G o n d n e r die Königsproklamation vor. Er dankte dem vorjährigen Schützenkönig Willi Becker für seine aufopferungsvolle Tätigkeit.

Dfb.-H. in Hanau erfolgreich.

Der Start der Leichtathletikabteilung des VfB.-R. in Hanau am Samstag und Sonntag war sehr erfolgreich. Gute Leistungen wurden erzielt; von Gemmer im 1500-Meter-Lauf der Jugend, der in 4:27,8 Minuten Zweiter wurde; von Schwarz im Hochsprung mit 1,65 bzw. 1,70 Meter; Dr. Luh im Kugelstoßen mit 14,83 Meter und im Diskuswerfen mit 40,55 Meter; Frl. L. Weber im 800-Meter- Lauf in 2:51 Minuten. Wenn die Sportter nicht infolge der schlechten Zugvevbindung so spät ein­getroffen wären, um sich in den Sprintstrecken und den technischen Hebungen noch beteiligen zu können, wären weitere Siege sicher gewesen. So sprang z. B. Frl. Diehl innerhalb des Dreikampfes 4,89 m weit. Leider wurde ihr dieser Sprung nicht als Vorkampf für den Einzelkampf gewertet, so daß der ersten in dieser Konkurrenz der Sieg mit nur 4,62 m zufiel.

Wirtschaft.

Gießener Schlachtviehmarkt.

Zu dem gestrigen Gießener Schlachtviehmarkt (Schlochtoiehverteilungsmarkt) in der Diehoersteige- rungshalle Rhein-Main in Gießen wurden 11 Ochsen, 6 Bullen, 27 Kühe, 24 Färsen, 104 Kälber, 327 Schweine aufgetrieben.

Preise: Ochsen 43,5 bis 45,5, Bullen 42 bis 44,5, Kühe 15 bis 43,5, Färsen 43,5 bis 44,5, Kälber 36 bis 65 Rpf. je Vz kg Lebendgewicht. Für Schweine wurden je kg Lebendgewicht folgende Preise be­zahlt: Klasse a (150 kg und mehr) 1,22, bl (135 bis 149,5 kg) 1,20, b2 (120 bis 134,5 kg) 1,18, c) (100 bis 119,5 kg) 1,10, df (unter 100 kg) 1,04, gl (fette Specksauen) 1,20, i (Altschneider) 1,18, g2) (andere Sauen) und h (Eber) 1,08 RM.

Marktverlauf: Großvieh und Schweine zugeteilt, Kälber ausverkaust.

Aufnahme von loggen aus Zieichsbeständen.

Fwd. Wie schon kürzlich mitgeteilt, wird die RfG. ab September 1939 bis auf weiteres Roggen alter Ernte aus ihren Beständen in Höhe von 50 v. H. der Mengen abgeben, die monatlich in der Handels­müllerei der einzelnen Mühlen verarbeitet werden. Der Roggen wird nach Wahl der Mühle unmittel­bar oder über einen zur Lieferung berechtigten Ver­teiler bereitgestellt.

Nach einer jetzt ergehenden Anordnung der Hauptversammlung der deutschen Getteide- und Futtermittelwirtschaft sind Mühlen mit einem Grundkontingent von mehr als insgesamt 500 Ton­nen, soweit ihr Roggenkontingent mehr als 400 Tonnen beträgt, bis zum 15. jeden Monats, erst­malig zum 15. August, verpflichtet, von der RfG. minbeftens 50 v. H. der im Monat freigegebenen Verarbeitungsmenge abzufordern für Mühlen mit einer Dierteljahresquote ist mindestens ein Drittel diefer Quote zugrundezulegen und die gelieferten Mengen in dem auf die Anforderung folgenden Monat so zu vermahlen, daß jeweils mindestens 50. v. H. der monatlichen Roggenver­mahlung in Roggen alter Ernte erfolgt. Außerdem sind Mühlen mit einem Grundkontingent von mehr als 750 Tonnen verpflichtet, bei der Roggenoer- mahlung im August 1939 mindestens 50 v. H. Rog­gen alter Ernte zu verarbeiten.

Rhein-Mainische Börse.

Weitere Befestigungen.

Frankfurt a. M., 25. Juli. Der Wegfall der Spekulationssteuer auf zwei Jahre (man erwartet vom 1. Januar 1939 rückwirkend) gab der Börse weiter etwas Anregung und führte in erster Linie zu einigen Käufen aus Börsenkreisen, hingegen waren Kundschaftsaufträge kaum in größerer Zahl als bisher eingegangen; man erwartet jedoch eine tärkere Beteiligung in Kürze. Auch die weitere Befestigung der Steuergutscheine II gab einen Rück­halt gegenüber der noch herrschenden Geschäfts- stille.

Am Aktienmarkt fetzten die wenigen zunächst notierten Papiere 0,50 bis 1 v. H. fester ein. Eine stärkere Steigerung wiesen von Autoaktten Daimler mit 123 (120,50) auf, auch Adlerwerke fest mit 99,75 (98,50). Don Bergbauwerten gchannen Rheinstahl 0,50 v. H. auf 136,75, Verein. Stahl erreichten wie­der pari (99,50), hingegen ließen Hoefch 1 v. H. nach auf 106,75 und Mannesmann lagen mit 103,75 sehr ruhig und unverändert. JG.-Farben kamen 0,40 v. H. fester mit 143,40 an und bis 0,50 v. H. erhöht waren u. a. AEG. mit 112,25, Felten mit 138,13, Bemberg mit 128 und Junghans mit 93,90. Geffürel bröckelten auf 126,25 (127) ab.

Am Rentenmarkt war das Hauptgeschäft in

kirn vergangenen Sonntag hielt die Schützenge- - sillichaft 1926 Gießen ihr Königschießen ab, das sich <nr guten Beteiligung erfreute. Selbst eine statt- lch; Anzahl Gäste hatte sich zu dem interessanten Weßen eingefunden und verfolgten, ebenso wie die Nutzen, mit großer Spannung das Schießen.

'^schossen wurde mit Großkaliber auf einen aus -icg gefertigten bunten Adler, der auf 100 Meter Hfemung auf einer Stange befestigt war. '

Äleich zum Anfang, beim 4. Schuß, schoß der kieinssührer Kamerad Ed. G o n b n e r mit feinem «lssen Schuß das Szepter ab und wurde somit j 11 Kitter. Kurz hiernach schoß Kamerad Heinrich 1 ii b a u e r den Reichsapfel ab und wurde somit matter. Nun ging es aufs Ganze, Schuß aus Schuß jlidSjte, und in der Rekordzeit von 50 Minuten ta' der letzte Rest des Adlers von der Stange ge- silssen. Der glückliche Schütze war Kamerad Paul iciin bad), -Stand arten führ er (Bayreuth), der

jifLHig hier zu Besuch weilte. Der Höhepunkt des Sri es war erreicht und Kamerad Hainbach somit (äützenkönig für das Jahr 1939/40.

Sm Laufe des Nachmittags hatten sich bann die

Wie die SA. Gruppe Hessen »en Rachrichtenwettkampf gewann.

NSG. Der Wehrmannschaftskampf hatte bei den Nc chswettkämpfen der SA. in Berlin eine erhöhte Elllung eingenommen. Auf Grund seiner vielseitt- <F Anforderungen, die er an die beteiligten Mann- sciften stellt, stand er im Mittelpunkt des Jnter- e?s. An Vielseitigkeit und Bedeutung steht ihm jcvch der Nachrichtenwettkampf der SA. in nichts

Schon im vergangenen Jahre wurde die SA.- (huppe Hessen R^ichssieger im Nachrichtenwett- f.Tipf. Fünf SA.-Gruppen kämpften damals um id Sieg. Bei den diesjährigen Reichswettkämpfen arren auf dem Gebiet des Nachrichtenwesens aber <il SA.-Gruppen vertreten. Es ist schwer, bei den Rlchswettkämpsen der SA. einen Sieg zu errin­gt., noch schwerer aber wird es fein, diesen Sieg guroerteibigen. Wenn der Kasseler Nachrichtenmann- sch.ft dieser große Erfolg für die SA.-Gruppe Hes- V gelungen ist, dann ist dies vor allen Dingen len unermüdlichen Einsatz der SA.-Männer zu ver- Ic.ten.

Lm Donnerstagnachmittag traf die Mannschaft tt Nachrichtensturms 1/83 auf dem Potsdamer Schnhof in Berlin ein. Am Freitag begann für die V.mnschaft der SA.-Gruppe Hessen die Morse- ffiifung, die die übrigen SA.-Gruppen schon aus- {tragen hatten. Aber schon bei dieser Konkurrenz ote die hessische Mannschaft ihre ganze Stärke. Iren anderen SA.-Gruppen weit überlegen, konnte fei bas Morsen mit 556 Punkten für sich entschei- bf. und wartete nun auf den Einsatz, der ihr im Stände bevorstand. Wie vorauszusehen war, tonn­te die anderem Gruppen den Vorsprung der SA.- 5nippe Hessen im Gelände nicht mehr aufholen, so d z schließlich die Mannschaft der SAx-Grupve Hes­se in der Gesamtwertung wieder wie im Vorjahr, jcwch diesmal unter erschwerten Bedingungen, mit 1S»5 Punkten zum Reichssieger erklärt wurde. Hin­te ihr folgten auf dem zweiten und dritten Platz d SA.-Gruppen Sachsen mit 1242V» Punkten itiO Süd-West mit 1211V» Punkten.

Kuropa - Schlußrunde im Davispokal.

Jugoslawien gegen Deutschland in Agram.

Nach einer mehrwöchigen Pause, in der die Ten- kuwelt nach Paris, Wimbledon und Hamburg täte, kommt jetzt der Davispokal wieder zu seinem ÜLht. In der Europa-Zone haben sich Deutsch- lc~n d und Jugoslawien für die Schlußrunde (uaüfiaiert, die am Wochenende vom Freitag i ; lii zum Sonntag in Agram entschieden wird.

Achrend Jugoslawiens Quartett sofort im Anschluß :n Wimbledon in die Heimat zurückkehrte und an ir und Stelle das Training zu diesem bedeutenden Iciniskampf aufnahm, konnte die deutsche Mann- hfft erst am Montag früh die Reife nach Agram treten, so daß ihr also nicht mehr viel Zeit zur 3rfügung steht, sich mit den örtlichen Verhältnissen ie:trautU machen.

Königsschießen

tar Schützengesellschast 1926 Gießen

schäft gekämpft.

Schon der Samstagabend bringt einen Höhepunkt der Veranstaltung. Der Begrüßungs- und Kamerad- jchaftsabend wird alle Teilnehmer für einige Stun­den vereinen. Die Gauriege, die besten Geräteturner des Gaues, wird ihr Können am Reck und Barren zeigen und reichen Beifall ernten. Aber auch die arideren Vorführungen können sich fchen lassen, seien es die Marschtänze der Turnerinnen des Tv. Heuchelheim, seien es (Stabübungen der Jugendtur- ner ober Bodenübungen der Dolksturner. Besonders erwähnen müssen wir auch noch die Heuchelheimer Gesangvereine, die durch Liedvorttäge den Abend verschönern helfen.

Am Sonntaavvrmittag ftriden die Mehrkämpfe statt. Der Nachmittag nimmt seinen Auftakt mit dem großen Festzug. Anschließend wird sich noch einmal auf dem Sportplatz reges turnerisches Leben entfalten. Gemeinsame Freiübungen, Faustballspiele, Tauziehen, Mannschaftskugelstoßen, ein Turnen der Gauriege am Reck usw. wechseln in bunter Folge miteinander ab und werden dem ausmerksamen Zu- jchauer noch einmal einen starken Eindruck von dem Wert des Altersturnens vermitteln. Den festlichen Ausklang stellt die Siegerehrung dar.

Der Abend wird sie alle wieder in fröhlicher Runde vereinen. Dabei wird so recht Gelegenheit gegeben sein, alte Erinnerungen wachzurufen, Er­fahrungen auszutauschen, alte Freundschaftsbande zu festigen und neue zu knüpfen. Denn der Sinn des Festes liegt nicht in der turnerischen Ausein­andersetzung und Wertmessung der Leistung allein, sondern es gilt, Kraft zu schöpfen aus diesem gro­ßen Erleben heraus für kommenden Taten und zum Nutzen der Jugend.

HunOfunfprogramtn

Donnerstag, 27. Juli.

5 Uhr: Frühmusik. Es spielt der Gaumusikzug der NSDAP., Gau Ostpreußen. 5.50: Bauer, merk auf! 6- Morgenlied, Morgenspruch, Nachrichten, Bettiebs« spart der DAF. 6.30: Frühkonzert. Es spielt das Rundfunkorchester. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.25: Kleine Ratschläge für Küche und Haus. 8.40: Froher Klang zur Werkpause. Das große Orchester des Reichssenders Königsberg. 11.40: Rus ins Land. 12: Mittagskonzert I. Ausgeführt von der Tanz­kapelle des Reichssenders München. 13: Nachrichten. 1315: Mittagskonzert II. 14: Nachrichten. 14.10: Kleines Mosaik. (Jndustrie-Schallplatten). 14.45: Bastelstunde. Seile geknüpft und gedreht. 16: Nach- mittagskonzert. Einlage 17 bis 17.10: Neues für

Am kommenden Wochenende steht Heuchelheim wieder einmal im Mittelpunkt turnerischen Ge­schehens. Es gilt doch, das 1. Alterstreffen des Gaues 12 würdig zu begehen. Die Frage, weshalb man wghl gerade Heuchelheim^ als Austragungsort gewählt hat, ist dahingehend zu beantworten, daß Heuchelheim eine Turnhalle besitzt, die allen An­forderungen gerecht wird (denn hier soll der große Begrüßungs- und Kameradschaftsabend stattfinden), dann aber ist wohl der Hauptgrund, daß die Ge­meinde als überaus gastfreundlich bekannt ist und versteht. Feste würdig zu gestalten.

Rund ein halbes Tausend Ältersturner werden sich am Samstag und Sonntag auf dem grünen Rasen ein Stelldichein geben, um ihre Kräfte in friedlichem Wettstreit zu messen. Es gehört schon ein eingespiel­ter Mitarbeiterstab ba^u, um die hierfür erforder-- lichen umfangreichen Vorarbeiten.zu leisten, Quar­tiere zu machen, Geräte zu beschaffen, Bahnen an­zulegen und dergleichen mehr. Schon seit Wochen ist man daher eifrig bei der Arbeit und unermüdlich tätig, um der Veranstalttmg einen reibungslosen Ablauf zu sichern. Eine Ausschußsitzung folgt der anderen, und alles wird mit Gründlichkeit ange­packt und zum Ziele geführt, so daß um das Ge­lingen des Festes niemanden bange zu fein braucht.

Ueber 500 Wettkämpfer aus allen Teilen des schönen Hessengaues, von Kassel bis Hanau, von Fulda im Osten bis Höhr im Westen werden die Reise nach dem Festort antreten. Im Sprung, Lauf und Stotz, aber auch an den Geräten, am Reck, Barren und Pferd werden dieAlten Herren" be­weisen, daß sie auch auf turnerischem Gebiet noch etwas zu leisten vermögen. Und es werden derer nicht wenige sein, die schon 60 Jahre und mehr auf dem Rücken haben und noch immer mit Leib und Seele der Idee Jahns verschrieben sind. Sie alle werden den Beweis dafür erbringen, daß Tur­nen jung und gesund erhält bis ins hohe Alter hinein.

nicht, den Sollstand der Geräteausrüstung zu er­reichen, dann sei es Sache des Hauseigentümers als des Verantwortlichen, die noch bestehenden Lücken aus eigenem Vermögen zu schließen. Die Er­wartung, daß ein solcher Fall nur äußerst selten eintreten dürfe, finde ihre Begründung darin, daß die meisten Selbstschutzgeräte Gegenstände des haus- wirtschaftlichen Gebrauchs sind oder mit einfachsten Mitteln selbst angefertigt werden können, daß sie außerdem im Haushalt weiterbenutzt werden kön­nen. Praktisch werde daher eine Neuanschaffung nur bei der Luftschutzhausapotheke, der Handfeuer­spritze und den Armbinden in Betracht kommen.

lieber die Ausrüstung von Ställen mit Luftschutz­veterinärgerät wird ausgeführt, daß sich die Zahl der Veterinärkästen nach Zahl und Art der Tiere richtet. Für einen Schweinestall mit nicht mehr als 10 Schweinen brauche ein Veterinärkasten noch nicht angeschafst zu werden. Für einen Stall mit nicht mehr als 20 Tieren sei ein Kasten bereitzustellen, auch wenn insgesamt weniger als zehn Pferde oder Rinder vorhanden seien. Für mehr als 20 bis 40 Tieren sei ein zweiter Kasten erforderlich.

Bis zu den Mittagsstunden des Dienstags lag der Flugbetrieb bei der20. Rhön" still, da die Wasserkuppe in dichte Nebelschleier gehüllt war und zudem immer wieder heftige Regenschauer niedergingen. Erst in den Mittagsstunden riß die Wolkendecke, und gegen 1 Uhr konnten die ersten Starts unternommen werden, bei denen es aber nur wenigen Teilnehmern gelang, Höhe und Wolkenanschluß zu gewinnen. Die ständig wieder­holten Startversuche führten aber doch zum Erfolg, wenn auch fast ausnahmslos im Blindflug geflogen werden mußte. Die Tagesbeftleistung gelang dies­mal Kurt Schmidt (Gruppe 16 Karlsruhe), der einen Zielsegelflug nach Coburg (80 Kilometer) durchführte. Die weiteste Strecke flog Ireuter (Gruppe 8 Eschwege), der bis nach Neuenhausen

ISKK.-Gruppe Hessen veranstaltet Hessische Heimatfahrt".

4SG. Am 6. August werden wiederum die Fah­re der NSKK.-Motorgruppe Hessen und ihre Gäste de ff, HI., Wehrmacht und des DDAC. zu einem mdorsportlichen Wettbewerb antreten. Zum erften» mil wird eine hessische Heimatfahrt" gestartet, die do allem den Nach wuchs fahr em Gelegenheit geben sol, ihr Können zu steigern.

Die bisherigen motorsportlichen Kämpfe im Be- rech der Motorgruppe Hessen beschränkten sich auf bu Nachtsuchfahrt als schwere Winterprüfung und Hesiensahrt als reine Geländefahrt. Seit Jah­re werden diese Fahrten durchgeführt und legen Zuanis ab von dem kraftsportlichen Können des N^KK. Um nun aber auch den Nachwuchsfahrern Glegenheit zu geben, sich zu üben und auf kom- nrnbe Großveranstaltungen vorzubereiten, wird in biJem Jahr zum erstenmal dieHessische Hei­mat fahrt" gestartet. Man soll aber nichtetwa glnuben, es handele sich um eineKaffeefahrt", im Gegenteil, die bisherigen Erfahrungen gaben die Rchtung an, in die Aufgaben zu liegen haben und tue Großes erreichen will, muß viel verlangen.

Hm 6. August werden die Fahrer in Fried- b irr g zu einer Orientierungsfahrt auf die S'aße geschickt, bei der zunächst die Aufgaben in unartiger Form gebracht werden. Die im Wehr- fpitbienft mehr oder weniger theoretisch geübten Knntnisse des Kartenlesens und der Orientierung rniben hier ihre praktische Erprobung froen. Die Fahrt führt in ein Gebiet, das für imtorsportliche Fahrten als Neuland zu gelten hat. F-idigkeit und Fahrkunst werden von den Fahrern in hohem Maße zu beweisen sein. Die Aufgaben ftoo klar und eindeutig, im bestimmten Raum litjen versteckte Kontrollen für die PKW.- ^rer und für die Kräder, die in vorgefchriebener Z-tt aufzusuchen sind. Es gilt also, die Kontrollen er einmal festzustellen, und dann beginnt die K-vfarbeit, welcher Weg führt bei kürzester Kilo- m erleistung vom Start zum Ziel, wie muß ich ardrehen, um die geforderte Sollzeit einzuhalten.

Friedberg wird also am 6. August das motvr- fpitüd) große Ereignis abrollen sehen und wird (3 egenheit haben, draußen die Fahrer zu beob- acten. Die Veranstaltung selbst wird von der Lei- stlngsfähigkeit von Mensch und Maschine Zeugnis al »gen.

In einem erläuternden Aufsatz zu der Verord­nung des Reichsluftfahrtministers über die Aus­rüstung der Luftschutzgemeinschaften mit Selbstschutz- gerät stellt Dr. Starke vom ReichsluftfahrtMlm- fterium inGasschutz und Luftschutz" klar, für welche Luftschutzgerneinschasten die Verordnung gilt, in welchen Häusern also die Luftschutzgemeinschasten mit Selbstschutzgerät ausgestattet werden müssen. Die Verpflichtung besteht danach nur in Gebäuden, die innerhalb eines im Zusammenhang gebauten Ortsteiles liegen, und zwar in der aeschlossenen Bauweise ohne Ausnahme, in der halboffenen Bau­weise nur, wenn die Häusergruppen mehr als zwei Dollgejchosse besitzen oder länger sind als 75 Meter oder ihr Abstand untereinander kleiner als 5 Meter ift in der offenen Bauweise nur, wenn die über­baute Fläche mehr als 1000 Quadratmeter ist, in sonstigen Gebäuden, wenn es vom Ortspollzeioer- walter aus Gründen des Luftschutzes angeordnet wird. Kleinsiedlungen und Volkswohnungen, die nach Art der Kleinsiedlungen erbaut werden, fallen nicht unter die Verpflichtung zur Ausrüstung nut ^Na^d^Verordnung ist der Hauseigen­tümer für die Bereitstellung der Ge­räte verantwortlich. Wie der Referent her- oorhebt bedeutet diese Verantwortlichkeit aber mcht, daß er auch im Verhältnis zu den Metern die ge­samten Geräte auf eigene Kosten berettstetten muß. Aus der in der Verordnung enthaltenen Dorschrlst, daß bei der Beschaffung des Geräts nach Möglich­keit auf vorhandene Bestände Zuruckzugreifen ist, muffe im Gegenteil auf das Einnersiandms des Ge­setzgebers damit geschlossen werden daß sich die Mieter freiwillig, fei es durch Geldspenden, fei es durch Hingabe eigenen Geräts an der Aus­rüstung der Luftschutzgemernschaft beledigen. Um eine solche freiwillige Mithilfe zu fordern, se, mit Zustimmung des Reichslustsahrtmimsteriums der Auftuf an alle Hauseigentümer und Mieter erlassen worden. Gelinge es wider Erwarttn durch den Rundgang des Luftschutzwarts bei den Mietern

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