Ausgabe 
26.7.1939
 
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Keine Anleihe für Polen?

Warschau spricht von Mißerfolg der Anleiheverhandlungen in London.

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werden könne.

KANTON

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derselben Putziger Bucht, die heute zu Polen ge­

hört, stießen die polnischen Schiffe ans die ver-i Heu bündele Seemacht der Dänen und Danziger, und das I stand:

Bewaffnung

2011

britische Delegation bei den User» Krage ist und bleibt Genfer Liga über den Kriea in Aweideutigkeit. Hierfür umen hat.Man denkt , so fahrt Artikel derTime 5" <

Handlungen der

Ostasien eingenommen

20

2250

27,5; 24,7

MANDSCHUKUO

14

14

Verdrängung Tonnen

1540

1540

360

365

342

342

33

33

27

28

1100

1100

980

980

980

Geschwindigkeit Seemeilen

14/9

14/9

14/9

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RUSSLAND!;^

nehmen.

Während so der Türkei ihre Rolle zu geteilt wird, die neutralen Staaten von der britischen Flotte theoretisch in englische Etappenstationen -verwan­delt" worden sind, das Ruhgebiet in der Phantasie .vernichtet" ist, wird den Rumänen Angst gemacht. Der verlockendste Brocken" für Deutschland seien die Erdölgebiete Rumäniens. Deutschland würde im Augenblick eines Krieges von den Rumänen Erd­öl anfordern, das sie mit entwerteter Mark" be­zahlen würden. Wenn Rumänien Schwierigkeiten machen sollte, so würdensofort" die deutschen Truppen in Rumänien einmarschieren. Dann aber würde die englische Flotte sprechen", die über die Tardanellen ins Schwarze Meer gelangt sei.

Die polnische Seetraditron ist eigentlich gleich Null. Die Polen haben als kontinentales Volk niemals ein Interesse für die Seefahrt gehabt, außerdem bewohn­ten sie auch niemals Küstengebiete. Zwar hatte Polen im 14. Jahrhundert staatsrechtlich gesehen einen Zu­gang zum Meer, ähnlich dem von heute, aber die da­malige Begründung einer Flotte durch König Wladis, laus IV. Wasa blieb in der Praxis nur ein kläg­licher Versuch. Polen lag damals im Streit mit Danzig. Es ging um die Getreidezölle. Die Polen verlangten von den Danzigern eine Verzollung der Getreideausfuhr, Danzig weigerte sich jedoch, der polnischen Forderung nachzukommen. So entschloß sich also zum ersten und letzten Male in der Ge­schichte Polens Wladislaus Wasa zum Bau einer Kriegsflotte. Erbauer und Bemannung dieser ersten polnischen Kriegsschiffe waren ausnahmslos Deutsche, die von den Polen angeworben wor­den waren.Jedoch gleich beim ersten Auslaufen aus

klang bringen lasse und erst recht nicht mit der Haltung, die die britische Delegation bei den Der-

Danzig bedeute, so versichert dieTimes", für Polen die eigene Unabhängigkeit, und diese Ansicht werde voll und ganz von der Regierung und dem Volke Englands geteilt. Es genügt für die Eng­länder. daß Polen für sich die Dorniger Frage als so vital ansieht, daß es zu den Waffen greift, wenn irgendeine Aenderung in Aussicht steht, um Groß- bntannren zu veranlassen, sich in jedem Augenblick für Polen einzusetzen. Immer wieder wird hier also der Blanco-Scheck erneuert, den London dem pol­nischen Größenwahn ausgestellt hat. Man erklärt ganz offen, daß man einen Erfolg Deutschlands in ber Danziger Frage nicht wünsche und daß eine Regelung im deutschen Sinne eine Herausforderung

4 schw. MG.; 6 Torp. 712; 44;

4 schw. MG.; 6 Torp. 413; 44; 6 Torp.

stand dieser Flotte.

Im Jahve 1930 erwarb Polen das erste moderne, aus einer französischen Werft erbaute Kriegsschiff» den ZerstörerWicher". 1931 und 1932 wurde die Flotte um zwei weitere Zerstörer und drei U-Boote erweitert. Hinzu kamen die nötigen Begleitschiffe.

Heute hat die polnische Kriegsflotte folgenden Be-

das Blatt fort,offenbar in London selbst nur mit Unbehagen an die Wirkungen die dieses Abkommen schon in den Vereinigten Staaten haben wird. Man wird sich auch nicht wundern dürfen, wenn die Paktverhandlungen in Moskau von diesem Vorgang beeinflußt werden selbstverständ­lich nicht im günstigen Sinne." Anderseits werde die Regierung Tschiangkaischek, durch deren Wider­stand die japanische Invasion bisher in der Hoff­nung auf eine mehr ober minder wirksame Unter­stützung durch England den stärksten Rückhalt fand, sich eine grundsätzliche Aenderung ihrer Haltung überlegen müssen.

Keine Aenderung derVlockade"

Japans Armee wartet Englands Taten ab.

Peking, 25. Juli (Ostasiendienst des DRB.) Der japanische Standortskommandant in Tien­tsin erklärte Pressevertretern gegenüber, daß das Uebereinkommen von Tokio keinerlei Ver- anlassung zu Optimismus gebe, da sich seine Wirksamkeit erst bei den kommenden Ver­handlungen Herausstellen müsse. Die japanische Armee erwäge daher auch keine Aenderung der Dlockademaßnahmen in Tientsin. In militärischen Kreisen wird weiter darauf hin­gewiesen, daß die grundsätzliche Einigung nicht die geringste Bedeutung habe, bis England die japa­nischen Forderung im speziellen Fall von Tientsin angenommen hat.

Die Tientsiner ZeitungPungpao" meint, der Optimismus über die Einigung von Tokio würde vielleicht berechtigt sein, wenn Der Vertragspartner nicht das hinterhälligeGrohbritannien wäre.

110; 24; 6 Torp.

110; 24; 6 Torp.

110; 2 schw. MG.; 6 Torp.

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110; 2 schw. MG.; 6 Torp.

27,5; 2 schw. MG.

27,5; 2 schw. MG.; 1 Torp.

Die englische Einstellung zur Danziger rage ist und bleibt voller Unaufrichtigkeit und ....... " : kann wieder einmal ein

DieSeemacht" Polens

Eine Flotte aus 23 Schiffchen.

Bestürzung in Warschau.

Warschau, 26. Juli. (DNB.-Funkfpruch.) Der Mißerfolg der polnischen Anleihe. Verhandlungen in London, der am Dienstag im englischen Unterhaus noch besonders unter­strichen wurde, hat in Warschau große Be. stürzung ausgelöst. Man erwartete polnischer- seits ursprünglich eine Anleihe von 40 Millionen Pfund, davon die Hälfte in bar. .Kurier Warfzaw. skj" meldet am Mittwoch, daß der Leiter der pol- nischen Anleihedelegation, Oberst Koc, bereits in den allernächsten Tagen London verlasse und die Weiterführung der Dechandlungen einem seiner Mitarbeiter überlassen werde, der die Bedingungen für r>as kleine Warenkreditabkommen festlegen soll.

Die Auskünfte, die Sir John Simon auf die Anfragen über den Stand der Anleiheverhandlun- gen gegeben hat, veröffentlicht die polnische Presse in einer möglichst unauffälligen Aufmachung.Ex­preß Poranny" stellt dabei kleinlaut fest, daß Sir John Simon die Aufforderung des Abgeordneten D a l t 0 n, energische Schritte zu. unternehmen, da- mit die Verhandlungen nicht verschleppt würden unbeantwortet gelassen habe.

In diplomatischen Kreisen Warschaus vermutet man, daß der Mißerfolg der Anleiheverhand- jungen in einem direkten Zusammenhang mit dem Eindruck stünden, den General Jronside bei seinem Besuch in Polen von der polnischen Wehrmacht empfangen habe. Die Diplomatie vermute die Schuld bei der pol­nischen Wehrmacht.

Zerstörer?

Grom"

Byskawica"

Wicher"

Burza"

Minenleger:

Gryf"

Unterseeboote:

Orzel"

Sep" (im Bau)

Wilk"

Rys"

Zbik"

Torpedoboote!

Mazur" Kujawiak"

Kanonenboote: Korn. Pilsudski" Gen. Haller"

Verbrecherischer Anschlag gegen den Frieden Europas

Bergewalitgung »er neutralen Staaten wir» offen «ngefuntigt

So kindisch dieses Geschwätz auch ist, so gefähr­lich ist es doch; denn es wurde von einem Mann, der vor kurzem noch englischer Minister roar zu einem Polen gesagt. Die Polen aber haben schon längst jedes Unterscheidungsoermögen für Phantasie und Wirklichkeit verloren. Daher stellen diese

CHINA ' HANKAU

KHUNGKJN6

habe das Recht, überall dort Interessen anzumelden, wo es ihm gefalle. Aber auch P ö len hat kein Recht, sich durch eine deutsche Losung bedroht zu fühlen, nachdem ihm bereits in feierlicher Form die Wahrung seiner wirtschaftlichen Interessen deutscherseits zugesichert wurde Diese Tatsache einfach zu übergehen, verrat, daß die pol­nischen Absichten auf Danzig ganz andere Ursachen haben. Kr*

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Polen werde zumindest für den Augenblick die Baranleihe nicht bekommen. Der diplo- anattsche Korrespondent desDaily Herold schreibt von einem Zus amme nb ru ch d er 23 e rh a nd- lungen und erklärt, Oberst Koc werde heutt ßonbon verlassen, es sei denn, daß sich das britische Schatzamt in letzter Minute eines besseren besinne

In amtlichen polnischen Kreisen habe man sich geweigert, zu der gestrigen Unterhausrede Sir John Simons Stellung zu nehmen. Nichtamtliche Kreise hätten offen ihre Enttäuschung gezeigt.

Kapitulation Gro ßritann ren s aor her, unaufhaltsam vorwärtsmarschierenden dynamifcyen, Kraft Japans, das die Neuordnung Fernen Osten planmäßig und unwiderstehlich betreibe. Man weist auch darauf hin, daß nicht Sowfetrußland Japans Gegenspielerin China gewesen sei, sondern vor allem Großbritannien. Durch London sei Tschiangkaischek zum Widerstand ausge- stachelt worden. Durch das erzwungene Nachgeben Großbritanniens hätten also in erster Lime die gro. ßen Demokratien einen neuen Rua. schlag erlitten. In rückschauenden Dergleichen stellt die italienische Presse fest, daß der neue Miß­erfolg der brittschen Politik, den Chamberlain unter vorsichtigen Verschleierungen eingestehen mußte, nichts andere als eine Fortsetzung jener Lime des Zurückweichens sei, die mit Ab esslnien begon­nen habe und jetzt über Spanien naä> .Tokio führte. England bezahle so die Kosten seiner ab­surden Einkreisungspolittk.

Englands Nückzug aus Fernost.

Ergebnis war die restlose Vernichtung dieser ersten polnischen Kriegsflotte.

Das wiedererstandene Polen errichtete schon im Jahre 1918 eine Marine-Sektion im Kriegsmini- fterium, jedoch blieb diese Gründung nur auf dem Papier bestehen. Erst im Sommer 1919 wurde ein ^Departement für Seeangelegenheiten begründet und das sogenannte Seebataillon geschaffen. Das eigent­liche Geburtsjahr der polnischen Kriegsflotte ist das 'Jähr 1921. Es entstand eine selbständige Kriegs- rnarine-Leitung. Ein Hydrographisches Schiff, zwei Kanonenboote, vier Minensuchboote und sechs Tor­pedoboote der ehemaligen deutschen Kriegsflotte waren der Urbestandteil der polnischen Kriegs- marine. Bis 1930 änderte sich nichts an dem Be-

Hinzu kommen noch die vier Schnellboote Czajka".Rybitwa",Mewo" und .Zaskolka" mit je 183 Tonnen Wasserverdrängung und einer Bewaffnung von je einem 7,5 cm Geschütz und vier schweren Maschinengewehren. Ferner gehören zur polnischen Kriegsflotte folgende Schul- und Hufs- schiffe:Willia^ (8720 Tonnen und 10 Seemeilen Geschwindigkeit), ,Zskra" (300 und 7),Baltyk" (8100),Pomorzanin" (200 und 12),Smok" (655 und 12,5),Lech" (280 und 12),Sokol" (100 und 10),Krokus" (55 und 8),Wando" (55 und 8).

Alles zusammengerechnet zählt die polnische Kriegsmarine 23 Schiffe und 7 Hafenboote mit einer Gesamtverdrängung von 27 010 Tonnen. Da­von hat die einsatzfähige Kriegsflotte eine Ver­drängung von 13 710 Tonnen die Hilfsschiffe von 2200 Tonnen. (Noch dem polnischen See- und Ko­lonialjahrbuch 1938.)

Wie man sieht, ist dos wirklich keine bedrohliche Macht. Ist doch die gesamte polnische Kriegsflotte

Artikel derTime s" als Beweis dienen, der sich den chauvinistischen Standpunkt der Polen unein­geschränkt zu eigen macht, ja diese eigentlich noch mehr zur Unnachgiebigkeit und Unverträglichkeit aufstachelt, anderseits von friedlicher Losung und der Möglichkeit von Verhandlungen spricht, deren Ergebnislosigkeit allerdings von derTimes" selbst zuvor dargestellt wurde. Die englische Oeffentlichkeit soll offenbar nicht wissen, auf wessen Seite die Drohungen und die Bereitschaft zu Ge­walttätigkeiten vorliegen, denn sonst hätte dieTimes" die polnische Mobilisierung gegenüber Danzig und die geradezu größenwahnsinnigen For­derungen der polnischen Presse auf zahlreiche deut- che Provinzen' nicht übersehen und verschweigen dürfen. Wie aus dem grundsätzlichen Auflatz des Danziger Gauleiters Forster imVölkischen Beobachter" hervorgeht, ist es Danzig, das vor den Polen auf der Hut fein muß, und das nach zwanzigjähriger Erfahrung wohl weiß, welches Schicksal ihm bevorstehen würde, wenn es den Polen gelänge, ähnlich wie in Wilna, ihre Absicht wahr zu machen und Danzig kurzer­hand einzustecken.

kaum großer als einer unser schweren Kreuzer, z. B.Admiral Hipper" mit 10 000 Tonnen. Hinzu kommt noch die ungünstige strategische Lage.

Trotzdem sind die Polen sehr stolz auf ihre Flotte und nehmen den Mund sehr voll. Sie vergessen dabei ganz, daß sie in der Ostsee, die sie in ü& lichem polnischen Größenwahn daspolnische Meer nennen, nur eine untergeordnete Rolle spielen. M» Gewalt wollen sie eine Seefahrrernation werden, obwohj sie dazu weder von Natur aus, noch aus wirtschaftlichen, politischen und militärischen Grün« den geeignet sind. Ein konttnentales Volk wie die Polen wird eben nicht über Nacht ein Seefahrer' volk. Darüber hätte man sich nach den bisherigen Erfahrungen auch in Polen schon Klarheit vW schaffen können. Aber wie auf vielen anderen bieten sind auch hier nicht die realen Gegeben-' hetten für die Polen entscheidend, sondern die über" spitzten Ambitionen eines Volkes, das seine Lage- und seine Möglichkeiten vollkommen verkennt, i

W-rsch-u, 25. Juli, <E U^r Eng- i lanbs Kriegspläne veröffentlicht derEx vr-st P°rann< Erklärungen eines früheren englischen Ministers und Mitgliedes des Unterhau- fcs dessen Name nicht genannt wird. Nach der Charakteristik, di- das Blatt non diesem Engländer gibt, und nach dem Inhalt seiner Aus,uhrungen -st annmebmen, daß es sich um den früheren Manne rnimfterT) u f f Cooper bandelt. Er ist einer der h » r ii rh t ia ft en englischen KrIegshe tz e r und erklärte bekanntlichaus Protest gegen Thin» dien" seinen Rücktritt. Schon damals bedauerte er, dob Europa nicht in einen neuen Krieg gestürzt wurde, dieser Dunkelmann versucht selbstverstand- licb jetzt den Großenwahnsinn der Polen weiter aulzupu sch-n, um diesmal den Welttneg Nr^I au Karten Dieser englische Politiker erklärte dem ^Expreß Poranny", daß im Falleeines deutschen Änarifles auf Danzig" Englands Luftwaffe jofort handeln werde. Ihr erstes Ziel würde das Ruhr­gebiet fein. Während der Englan^r hier schon das Ruhrgebiet sogleichvernichtet sieht bekommt er dann doch anscheinend Angst vor der deutschenVer- teidiaungsstärke und erklärt weiter, daß die englischen Flugzeuge, die Polen zu Hilfe geschickt wurden, über das Mittelmeer, die Dardanellen und Rumamen nach Polen gelangen würben.

Gleichzeitig würde die englische Marine mit der Blockade gegen Deutschland beginnen. Diese englische Blockade würde sichauch auf die neutralen Staaten erstrecken damit Deutschland nicht mit ihrer Vermittlung feinen Ueberseehandel führen könne. Die neutralen Staa­ten würden dann nur so viel Waren aus dem Aus­land importieren dürfen, wie jetzt in Friedens­zeiten. Diese rücksichtslose Knebelung auch der neu­tralen Staaten, die dieser englische Politiker an- fünbiqt, illustriert die verlogene Hattung EnglaWs, das sich zum ungebetenenBeschützer" dieser nei= I neren Staaten aufwirst.

Nachdem der englische Sprecher so dieHelden­taten" Englands charakterisiert Hatz fahrt er f 0 - gendermaßen fort: Englands schwächster Punkt bil­den der Suezkanal, die arabische Halbinsel und die Türkei. In diesem Raume hatten die Italiener eine ftarfe Armee versammelt. Die Türkei müsse den Schutz des Suezkanals über-

Das zwischen England und Japan als Auftakt zu den Tientsin-Verhandlungen abgeschlossene Memoran­dum, worin die englische Politik amtlich und end­gültig auf den Widerstand und die Bekämpfung. tes japanischen Vorgehens in China verzichtet, bürste dem Gang der Ereignisse im Fernen Osten als Do­kument von welthistorischer Tragweite auf absehbare Zeit das Gepräge geben. Unsere Kartendarstellung, zeigt sozusagen den geordneten Rückzug der englischen Politik aus allen Machtpositionen, die am Stillen Ozean im Laufe des verflossenen Jahrhunderts von England erkämpft wurden. Man sieht nach Englands Vordringen im Fernen Osten nunmehr die Darstel­lung seines Rückzuges auf die letzte Festung Hang­kong und die Ausgangsstellung Singapur. Der schraffierte Teil Chinas steht nach dem bisherigen w ------------- ,

Frontoerlauf unter japanischer Kontrolle. (Scherl-M.) Aeußerungen einen di retten verbrecherischen

. , Anschlag gegen den Frieden Europas

»China ,st pre,sgegeben" dar.

g°ertum b6i=ft 'd°r"İnd?nng "es Weisen würden, 6a Deutfchka^sichinder Hof

chm-fifch.jäpani,ch°n Konfliktes in Genf fahr-lang nung wiegen daß England hch mcht -n d e

>urna9l Genäve":China ist mit Recht von!'.Feldzugsplan". Leute vom Schlage eines Du f der Haltung Englands enttäuscht. London erkennt! Looper haoen grundllch tiafür 9^f gt. A, zwar die japanischen Eroberungen auf dem asia- land sich in keinerlei "Hoffnung ^hg- Ifichen Kontinent nach nicht de jure oder de facto I W'e fchrieb doch der -hrbar- B ockadefeemann an, es behält sich seine Rechte für den Slugenblicf $ J M $ ö J »r+rnn

des Abschlusses der Feindseligkeiten vor." Aber ein- wurde Deutschland emen F^d^svettrag aufge mal würde England das Ergebnis aus dieser Ent- jungen erhalten, gegen hen t>er von s

Wicklung bestätigen. Lord Halifax habe es für not- em Kinderspiel gewesen sei. ^iruns wendig gehalten, in Ostasien Ballast abzuwerfen, dieses Eingeständnis, und auch Krlegsphanta- um wenigstens in Europa fester auftreten zu sien eines Duff Cooper werden hier uur 9 können gehängt zur besseren Kenntnis des deutschen Vol­

kes und der Oeffentlichkeit der neutralen Staaten

DieNeue Zürcher Zeitung" stellt gleich- über das wahre Gesicht der englischenFriedens­falls fest, daß die Schwenkung der brittschen Politik front".

eine Art Neutralitätserklärung bedeutet, die sich mit den wiederholten Erklärungen im brittschen Unter» jHöj* nPm Im! ittPtl *

haus während der letzten zwei Jahre nicht in Ein- VWlvyi ww»

darstelle, die gegen das britifche Empire gerichtet sein würde und gegen all das, wofür Großbrttan "s/gun'b hat in Danzig keinerlei Interessen, und es ist nicht verständlich, warum an dieser Stelle das britische Empire her- ausqefordert werden sollte, es sei denn, daß in London immer noch die veraltete Vorstellung herr­schen sollte, brittscher Hegemonieanspruch m Europa

Der Schatzkanzler bestättgte im übrigen, daß die Ausfuhrkredit ° Verhandlungen eine Summe von acht Millionen Pfund, rund 95 Mil­lionen RM., beträfen. Warschau solle dadurch in die Lage versetzt werden, in England Kriegsmaterial zu kaufen. Es müßten jedoch bis Kns txnyvnt gehende Vorkehrungen getroffen werden Diese Ar­beiten seien noch im Gange. Der Schatzkanzler gab weiter bekannt, England und Frankreich seren auch bereit, Polen beim Ankauf von Munition selbst in anderen Ländern behilflich zu fein. Der Ausfuhr­kredit sehe im Gegensatz hierzu jedoch nur An­käufe in England vor. ,

Sir John Simon teilte jedoch nicht mit, worin die Schwierigkeiten für die Gewährung der Bar- Anleihe liegen. In London ist es ausgefallen, daß die englische Regierung zum ersten Male ihr Eingehen auf die wesentlichsten polnischen Wunsche zugegeben und bestätigt hat, sie habe gegen die An­lage der englischen Bar-Anleihe in Rüstungsauf­trägen an die ausländische Industrie nichts mehr einzuwenden. Bisher hatte sich der Schatzkanzler noch nicht mit den englisch-polnischen Finanzver­handlungen im Parlament auseinandergesetzt.

Die Londoner Blätter erklären, gestern hätten noch einmal Verhandlungen über die polnische For­derung stattgefunden, die von England bewilligte 5-Millionen-Pfund-Anleihe in Gold auszuzah­len. Don den brittschen Vertretern sei dies aber endgültig abgelehnt worden. Der diploma- ttsche KorrespondeÄ desDaily Telegraph" erklärt,

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London, 25. Juli (Europapreß). Die Schwie­rigketten in den englisch-polnischen Verhandlungen um eine Bar-Anleihe für P en haben o starke Verzögerungen zur Folge' gehabt, daß es unmöglich geworden ist, noch vor derVer- aqung des enlischen Parlaments am 4. August die notwendigen gesetzgeberischen Be- chlüsse herbeizuführen. Das geht aus einer Er- ttärung hervor, die der englische Schatzkanzler Sir John Simon am Dienstagnachmittag im Unter­haus machte. Er bedauerte bei dieser Gelegenheit, daß es noch nicht möglich gewesen sei, em Uebereinkommen über die Bedingungen zu inden, unter denen eine Anleihe an Polen gewährt

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