Mittwoch,26.ZUN19Z9
189. Jahrgang
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Eichener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberheffen
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Der Führer in Sayreuth
Südafrika und Rhodesien 248
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Obergruppen-1 gästen der Jnselbevölkei ?'r Hauck, die I und Heilrufen begrüßt.
372 500 150 450
Argentinien Australien Neuseeland Kanada
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Presse um etwa 24 Stunden früher gebracht werden konnte, ehe sie von englischer Seite zugegeben wurde, schreibt „Politiken", England weiche im Fernen Osten zurück, weil sonst die Verpflichtungen, die es in Europa übernommen habe, einen immer fragwürdigeren Wert bekämen. Es bestehe ein Zusammenhang zwischen der Last „Garantien", den Verhandlungen in Moskau, Roosevelts Niederlage in Sachen der Neutralitätsgesetzgebung auf der einen Seite und der englisch-japanischen Uebereinkunft auf der anderen Seite. Da die Verhandlungen mit Moskau immer noch ergebnislos seien und vielleicht auch bleiben würden, und da die Vereinigten Staaten sich völlig abgeneigt zeigen, um Englands willen Verpflichtungen in Ost- asien auf sich zu nehmen, sei England nichts anderes übrig geblieben, als dem japanischen Heer Handlungsfreiheit in einem Umfang zuzugestehen, der auch Englands Interessen stark berühre. Eng-
Der Generalfeldmarschall wurde überall, wo er sich zeigte, von der Einwohnerschaft und den Badegästen der Inselbevölkerung mit stürmischem Jubel
wobei die „Kapitalbremse", wie der Londoner! „Ecnonomist" sie nennt, dahin eingeschaltet wird, daß nur ein Bruchteil zur Anlage von Rüstungsfabriken in Polen selbst Verwendung finden dürfen Die Polen wollen aber auch anderwärts auf eng» lischen Kredit Bestellungen machen, weil sie die Leistungsfähigkeit der englischen Rüstungsindustrie bezweifeln. Der Kredit an Griechenland enthält zudem die Klausel, daß die griechische Regierung für diese Waffenlieferungen 5prozentige Schatzanweisun- gen ausgibt, und die Aufrüstung der Türkei wird ebenfalls vollkommen von England bestritten werden müssen, da in der Türkei selbst keinerlei Rüstungsfabriken bestehen. Abgesehen von allen anderen Fragen und der Enttäuschung der Anleihebegierigen — das Dominion Neuseeland hat bis heute im Gegensatz zu den Vasallenstaaten vergeblich in London um eine Anleihe antichambriert — muß doch selbst in der englischen Industrie die Frage austauchen, ob sie überhaupt die Kapazität besitzt, einmal den eigenen kolossalen Rüstungsbedarf zu decken und dann noch Polen, die Türkei usw. mit allem zu versehen, was zur Kriegsführung notwendig ist, vom Eßgeschirr bis zum Tank, von der Gewehrkugel bis zur schwersten Munition, von den Gewehren bis zu leichten und schweren Geschützen, von den Tanks zu den Flugzeugen.
Der Führer auf dem Reichsparteitagsgelände
Er hat den schönen Kniff gefunden, die anderen Staaten dann mit Anleihen zu unterstützen, wenn sie versprechen, einmal diese Kredite in bar zurückzuzahlen, die sie nur in Form von Rüstungslieferungen erhalten, und dann, komme was kommen mag, für England ihr Blut gegen die autoritär enMächte zu verspritzen. Aber wenn schon die Auslandskredite der Briten, die merkantiler Natur sind, sich heute nicht mehr so verzinsen, daß die Engländer von ihrem Reichtum durch die Arbeit anderer Nationen bequenrleben können, so sind doch die Auswirkungen dieser politischen Kreditwirtschaft geradezu katastrophal. In London hat man sehr viel versprochen und nachher wenig gehalten. Die englische Anleihe an Polen ist eine reine Kriegsanleihe, denn so viel Geschäftsmann ist der Brite, daß er sich sagt, niemals kann die schwache polnische Republik die Zinsen, geschweige denn die Anleihe bezahlen; das gleiche gilt für die Anleihen an die Türkei und an Griechenland. Während die geldlüsternen Polen ihre leeren Kassen mit einer Anleihe von mindestens 50 Millionen Pfund auffüllen wollten, sollen ihnen nur 16,5 Millionen gegeben werden, und der Streit dreht sich darum, daß England diese Anleihen nur 1 in Form von Rüstungslieferungen gewähren will.
Bayreuth, 25. Juli. (DNB.) In Anwesenheit des Führers wurden am Dienstag die B a y - reuther Bühnen fest spiele 1939 mit einer glanzvollen Neuinszenierung von Richard Wagners „Fliegendem Holländer" eröffnet.
Bei der Auffahrt zum Festspielhügel wurde der Führer von der die Straßen umsäumenden Bevölkerung begeistert begrüßt. Am Portal des Festspielhauses wurde er von Frau Winnifred Wagner empfangen, die neben dem Führer in der Loge Platz nahm. In dem festlichen Haus sah man weiter als Ehrengäste Reichsminister Dr. Goebbels, Reichsorganisationsleiter Dr. Ley, Reichsminister K e r r l, Reichsminister Dr. Seyß - Inquart, Reichspressechef Dr. Dietrich, Reichsleiter B o r m a n n , den bayerischen Ministerpräsidenten Ludwig Siebert, sichrer Brückner, Gruppenführer H ,
land weiche .der starken Verbindung Rom — Berlin — Tokio.
„Seine Machtstellung vollständig eingebüßt".
Rom, 25.Juli. (Europapreß.) Die Anerkennung der japanischen Forderungen durch Großbritannien wird von der italienischen Presse als eine neue schwere Niederlage der britischen Politik mit sichtlicher Genugtuung verzeichnet. Man verweist darauf, daß Großbritannien durch sein eigenes Verschulden und seine illoyale Haltung im Fernen Osten nunmehr seine Macht- stellung vollständig eingebüßt habe. Dis Ausführungen Chamberlains vor dem Unterhaus seien als ein offenes Eingeständnis der erlittenen Niederlage anzusehen.
Weiterhin spricht die italienische Presse von einer
Der größte Teil des englischen Kapitals ist am Empire selbst untergebracht. Aber diese -Zinseingänge, die insgesamt sich auf rund 180 bis 200 Millionen Pfund belaufen werden, sind durch-
Jn diesen Tagen weilte der Führer wieder in Nürnberg, um sich von dem Stand der Bauarbeiten auf -bem Reichsparteitagsgelände und den Vorbereitungen für den kommenden „Parteitag des Friedens' zu unterrichten. Links vom Führer sieht man ^-Gruppenführer Schaub, rechts die Architekten Prost Brügmann und Ruff. Ganz rechts Reichsorganisationsleiter Dr. Ley. — (S-cherl-Bilderdienft-M.)
Gauleiter Wächtler, Sprenger, Dr. Bai« ner, Dr. Meyer, sowie u. a. den deutschen Botschafter in Rom von Mackensen.
Generalfeldmarschall Göring bei der Luftwaffe aus Sylt.
Berlin, 25. Juli. (DNB.) Am Dienstag besichtigte Generalfeldmarschall Göring in Begleitung von Generaloberst Milch, Staatssekretär Körner und dem Chef des Generalstabes der Luftwaffe Jeschonnek den Flugplatz Munkmarsch und die dort liegenden Verbände der Luftwaffe, ferner den Flugplatz Rantum mit den Großanlagen für Wasserflugzeuge.
oder Nordchina, sondern gelte für ganz China, soweit es von japanischen Truppen be- etzt sei, und besonders für Schanghai und Kulangsu Die Ausführungen Chamberlains einerseits und die Erklärungen Craigies, sowie der Inhalt des Memorandums anderseits stehen also in einem denkbar scharfen Gegensatz zueinander.
Hat man sich im Unterhaus nur gegenseitig eine Komödie vorgespielt, um vor der Welt die britische Würde zu' wahren? Der Riß geht sehr viel tiefer. Mit einfachen Ableugnungsversuchen kann man die schwere Wunde nicht mehr verbergen, die das Weltreich in diesen Tagen empfangen hat. Gerade in den USA. ist die Meldung von dem Abkommen in Tokio als eine ungeheure Schlappe der englischen Außenpoli - t i k gewertet worden, und der amerikanische Senator Johnson hat öffentlich seiner Freude darüber Ausdruck gegeben, daß diesmal nicht die USA., wie Roosevelt gewünscht, für John Bull die heißen Kastanien geholt und sich dabei verbrannt hätten. Immerhin ist es doch merkwürdig, daß auch die Opposition im englischen Unterhaus über die Loge in den britischen Niederlassungen kein Sterbenswort sagte.
Was die britische Regierung mit ihrer plumpen Taktik bezweckt, weshalb sie der Welt das Schauspiel bietet, ihre Ansichten denen ihres Botschafters in Tokio entgegenzusetzen, ist einfach rätselhaft, wie so manche Wege des Herrn Chamberlain. In Japan aber hat diese Londoner Taktik nur zu der Erkenntnis geführt, die schon Shakespeare im 4. Aufzug seines „Heinrich V." aussprach: „Seid kurz mit diesen Englischen!" E. S.
„England weicht zurück".
Kopenhagen, 25. Juli. (DNB.) Zu der englischen Anerkennung der Handlungsfreiheit des japanischen Heeres in China, die auf Grund der deutschen Berichte aus Tokio auch von der hiesigen
raus abhängig vom Aufschwung oder 6infcn des Welthandels und damit auch vom Gang der britischen Schiffahrt. Da der Welthandel z u - sammenschrumpft, sinkt auch die Möglichkeit ©er Schuldnerländer, ihren Zinsendienst voll auf- -recht zu erhalten. Das ist eine schwere Crux. Hinzu Ifommt die Unmöglichkeit, aus den privaten Kapitalanlagen auch mir eine ausreichende Verzinsung zu gewinnen. Während z. B. die südamerikanischen Staaten bereits seit längerer. Zeit den Zinsendienst -für Staatsanleihen eingestellt haben, verzinsten sich Oie industriellen Beteiligungen im Jahre 1937, mlso immerhin in einem Jahr besserer Konjunktur wls 1938, mit 2,9 v. H., die englischen Eisenbahne in Südamerika mit 1,9 v. H. und nur die Schif ssahrts- und Bankaktien warfen immerhin ein Diente von 3,3 v. H. ab, während sie im Jahre 1913 -durchschnittlich 10,1 v. H. betrug! .
Die kleine englische Mutterinsel ist ,etz mlso in einer prekären Lage, aber sie wird noch ^verschlimmert durch den Fehlbetrag, den der englische Haushalt aufweist und für dessen. Deckung ©er Brite immer stärker bluten muß. Die öffentliche Verschuldung hatte schon vor den neuen Einkreisungskrediten rund 8,2 Milliarden erreicht, während der ganze Weltkrieg 11 Milliarden Pfund kostete, die zudem in Höhe von 36 v. H. aus Steuern gedeckt wurden. Das gegenwärtige Volks-
mahme üielleiu)t der englischen Stahlindustrie. Aber naud) diese wurde nur durch Druck des Staates ge- igroungen, in den letzten Jahren rund 30 Millionen lPfund für die Erneuerung ihrer Anlagen aus- ^ugeben, und zwar drohte die Regierung damit, den .1932 auf 33'/2 v. H. festgesetzten Schutzzoll auf Eisen- und Stahlerzeuanisse aufzuheben, falls sich Vie renitenten Privatbesitzer nicht willfährig zeigten. Biber dieser Vorgang ist vereinzelt, und das Nachlassen der englischen Ausfuhr ist umso katastrophaler, mls gleichzeitig auch der finanzielle Aus- landsbesitz immer ftärfer abbröckelt.
Dieser Auslandsbesitz war Englands Stärke. Honsel und Industrie mögen konjunkturellen Wandlungen unterworfen sein. Solange die Dominien uunb fremden Staaten englisches Leihkapital brauchten und verzinsten und englisches Privatkapital Mutzen zog aus der Arbeit der Völker aller Zonen, nvar England tatsächlich Herr dieser ungezählten Millionen, von China über Indien und Afrika bis ^Australien, Amerika und Europa. Hier brachte der Krieg insofern eine Wandlung, als die USA. a l s Schuldner Englands ausfielen. Vorher Hatten die USA. rund 20 v. H. der englischen Anleihen aufgenommen, heute fehlen sie vollkommen. Dazu tarnen die Wirren im Fernost. Englands Kapitalanlagen in China werden auf 10 Milliarden Pfund geschätzt. Heute bringen sie nichts ilnehr ein. Sie sind endgültig verloren, und vcr- pgeblich versuchte die Londoner Regierung, durch -Stützung der Währung Tschiongkaischeks, die jetzt laufgegeben wurde, den Japanern Paroli zu bieten. KSo ist nur ein britisches Vermögen von rund 3,5 l Milliarden Pfund außerhalb des Britenreiches Irbriggeblieben, und zwar sind die Hauptschuldner- Ulländer nach der letzten englischen Statistik, die für 11938 gilt:
Kontinentaleuropa Brasilien
Englands politische Niederlage in China.
Oie Ableugnungsversuche Chamberlains. - Das Echo bei den anderen
Weniger Werne Kugeln.
Von Eugen Siebert.
In feiner berüchtigten Kriegsdrohung vom Hl. Juni 1911 in Mansion House sagte Lloyd George, damals Schatzsekretär, mit Stolz, England sei der Bankier der Welt, und im Weltkriege Prahlte er mit den silbernen Kugeln, denen Deutschland erliegen sollte. Heute versucht England, mit den gleichen Mitteln Soldner st aaten zu werben, die für englische Säckelzwecke verbluten Men. Aber einmal hat sich die Struktur Mittel- junb Südeuropas nicht nur politisch, sondern auch i wirtschaftlich gewandelt und vom liberalistischen Kapitalismus, d.h. der Macht des Geldes englischer Fasson, abgekehrt, und dann ist England -nicht mehr die ausschließliche Handels- und Geld- macht, da der Weltkrieg es vom Throne Mammons gestürzt hat. Das ist entscheidend.
Englands Macht liegt in seiner Vergangenheit, jinö man kann unmöglich die Gegenwart oder die Zukunft mit den gleichen Mitteln gewinnen, die in den hinter uns liegenden Zeiten das englische Empire schufen, obwohl die Briten in ihrer Verbissenheit sie wieder anwenden. Der größte Faktor n der englischen Geschichte war seine Flotte, die England die Güter der unterworfenen Welt und namit einen ungeheuren Reichtum sicherte. Englands Verzicht auf der Washingtoner Konferenz, daß feine Motte doppelt so stark sein müsse als die nächstfolgende, war daher ebenso folgenschwer wie der ilUebergang der USA. im Weltkrieg von einem Schuldner- zu einem Gläubigerland, das heute zwei Drittel des gesamten Goldes der Welt gehortet hat Damit aber war, bei gleichzeitigem Verfall der englischen Industrie und der Ausfuhr — man denke nur an das Elend in den englischen Waumwollbezirken, die ehemals die Welt beherrschten — auch die Rolle Englands als Weltbankier gefährdet. Neu aufkommende Industrien schlugen foie britische, die lteste der Welt, deren Ausrüstung roeraltet war uto es auch noch heute ist, mit Aus-
einkommen Englands wird auf rund 5 Milliarden Pfund geschätzt, davon gehen aber für den ordentlichen Haushalt und die Rüstungsausgaben rund ein Viertel, 1322 Millionen Pfund, drauf, und heute hat man in London Sorge um d i e Zeichnung der Rüstungsanleihen. Zunächst sollten im Laufe dieses Finanzjahres rund 375 Millionen Pfund erforderlich fein, jetzt wird die Summe schon auf 6—7000 Millionen Pfund geschätzt. Dabei hat England allein im kritischen Halbjahr September 1938 bis 1. März 1939 rund 300 Millionen Pfund Gold vergeblich zur Pfundstützung geopfert, und bereits im März setzte wieder eine neue Kapitalflucht ein, die auch im Ium noch anhielt. Während der englische Steuerzahler rund fünfmal soviel Steuern wie in der Vorkriegszeit zahlen muß, sind auch die indirekten Steuern gewaltig gestiegen. Sie machen rund 45 v. H der Gesamteinnahmen aus, während sie tn Deutschland nur bei 30 v. H. liegen. Der Engländer spürt jetzt die ganze Last und die kritische Lage des Weltreiches am eigenen Geldbeutel, und die Rüstungslast kann er ebensowenig mehr auf andere abwälzen wie die Sorge für seine subsidiären Staaten mit seinen zusammengeschmolzenen silbernen Kugeln bereitzustehen.
Es handelt sich diesmal um den britischen Premierminister mit dem zur Sage gewordenen Frie-- densregenschirm, Neville Chamberlain, und den Botschafter Seiner Britischen Majestät in Tokio, Craigie. Im Londoner Unterhaus ver- icherte Chamberlain treuherzig, die Verhandlungen in Tokio hätten sich nicht auf ganz China bezögen, sondern nur auf Tientsin. Wörtlich agte er auf Anfrage, er könne die Versicherung abgeben, daß in den kommenden Verhandlungen nichts angenommen werden könnte, das darauf berechnet fei, eine britische Kreditsperre gegen China zu verhängen. „Die Erörterungen beschränkten sich", o fügte er hinzu, „auf lokale Fragen in Tientsin". Die Frage des Labour-Abgeordneten Hender- o n, ob die britische Großzügigkeit des Entgegen- ’ommens nicht tatsächlich die Anerkennung der japanischen Souveränität in den von japanischen Truppen kontrollierten Gebieten bedeute, oerneime Chamberlain ebenso wie die Frage, ob in der britischen Politik gegenüber China irgendein Wechsel eingetreten sei. „Die Erklärung von Tokio", so meinte der Lenker der britischen Geschicke, „bedeutet keinerlei Wechsel in der britischen Politik China gegenüber."
Diese Erklärungen vom britischen Regierungstisch sind derartig widerspruchsvoll, daß man ich an den Kopf faßt. Es hat sich also nichts geändert, es ist nur über Tientsin geredet worden? Weshalb denn das vom britischen Botschafter C r a i g i e und dem japanischen Außenminister A r i t ä unterzeichnete Memorandum, weshalb die Erregung in der englischen Presse in China, weshalb die Beschönigungsversuche der französischen Zeitungen, wie des „Journal des Däbats", des „Temps", des „Figaro", „England habe seine Chinapolitik geändert, um in Europa freie Hand zu bekommen^, natürlich nur, um das Einkreisungs- netz fester zu knüpfen? Der britische Regierungschef hätte sich doch sagen müssen, daß das etwas viel Krach um eine Omelette wäre, wenn feine Darstellung zuträfe. Aber sie trifft nicht z u. Der britische Botschafter in Tokio, Craigie, hat sofort nach Chamberlains Unterhauserklärung versichert, bas Abkommen beschränke sich nicht auf Tientsin


