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polen setzen Ausrotiung deutschen Volkstums sort

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den Heil- und Eja-Rufen bedacht. Nach dem Ernp- siens die deutschen (9 o 11 e 5 Die njt e g e ro a i r»

Te7 SS 1 Kirchenbehörden aufgch^n'würdem glaubten die

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Aus -em Volkstum wuchs unsere neue Gemeinschaft

Die Reichstagung des Volksbundes für das Deutschtum im Ausland

Die Heimat grüßt die Deutschen in aller Welt

Oer Stellvertreter des Führers spricht.

Meine politische Nachrichten

jedes Kriegsziel in die Fremde zur Verteidigung

für ihr sich

stauten anerkannt werden, bürgt uns dafür, daß die traurige Bewertung unserer kulturell hochstehenden Volksgruppen alsKulturdünger" der Welt immer mehr verschwinden wird. Wir wissen heute noch kaum abzuschätzen, was wir unserem Führer ver­danken, der unser Volk zu einer heute schon ge­schichtlichen Kraftanstrengung und Selbstbesiegung emporriß, durch die allein es uns möglich wurde, das gefährdete Erbteil unserer Väter zu unver­äußerlichem Besitz wieder zu erwerben. Wie alle anderen Grenzlande unseres Reiches war auch das

NSG. Am 25. Juni sprach der Stabsleiter des Reichspressechefs, Parteigenosse Helmut Sündermann, im Kurhaus in Wiesbaden vor den Hauptschriftleitern und Kreispresse- omtsleitern der Gaue Hessen-Nassau und Koblenz- Trier über aktuelle Fragen des deutschen Journalis­mus.

Im Auswärtigen Amt hat am Samstagvormittag der der Austausch der Ratisikationsurkund^n zu dem nm 31. Mai 1939 unterzeichneten deutsch-däni­schen Nichtangriffsvertrag stattgefunden. Der Vertrag ist damit in Kraft getreten.

Der Reichsminister des Auswärtigen von Rib­bentrop empfing in feinem Landhaus Sonnen­burg den zur Zeit in einem privaten Aufenthalt in Deutschland weilenden dänischenAußenmini- ft e r Munch. An dem anschließenden Frühstück nahmen der dänische Gesandte in Berlin, Kammer- Herr Zahle, Staatssekretär von Weizsäcker und weitere Herren des Auswärtigen Amtes teil.

feiten Blöcke der Volksdeutschen aus deutschen Sied­lungsgebieten, vornehmlich des Ostens und Süd- ostens, die Männer in weißen Hemden, die Frauen und Mädchen in ihren schönen bunten Heimattrach­ten zu Tausenden, als der Gauleiter des Sudeten­gaues Reichsftatthalter Henlein mit den Ehren­gästen erschien. Donnernd brach sich, als der Eger­länder Marsch verklungen war, der Salut, der den Beginn der Kundgebung ankündigte, an den Fron­ten der alten schönen Patrizierhäuser, die den Platz an drei Seiten einrahmen. Don dem hohen Stadt­turm, von dem das riesige blaue Fahnentuch des VDA. hängt, tönen Fanfaren. Nun lauscht alles den Worten des Schirmherrn dieser Kundgebung, des Stellvertreters des Führers, Reichs- Minister Rudolf Heß, dessen Ansprache vom Rundfunk auf Lautsprecher übertragen wird.

Nachdem in mehreren Ortschaften Ostoberschle- siens die deutschen Gottesdienste gern alt»

Am Samstag fand im Reichsminifterium für Dolksaufklärung und Propaganda ein Empfang für die Mitglieder des Berliner Philharmo­nischen Orchesters und des K i 11 e l s ch e n Chores statt. Mit ihnen war auch eine Reihe führender Männer des Berliner Musiklebens er­schienen, u. o. die Professoren Furtwängler, Fischer und Kittel. Die Gäste wurden von Reichsminister Dr. Goebbels und Frau Goebbels empfangen. Dr. Goebbels sprach seinen Gästen seine beson­dere Anerkennung für ihre künstlerischen Leistungen aus.

Das Zweite italienische Geschwader wird am 1. Juli zu einer zweiwöchigen U e b u n g s- sahrt in das östliche Mittelmeer aus-

Jn der Bielitzer Dolkstumsinfel hat der Starost sämtliche Industriellen aufgefordert, bis zum 1. Juli d. I. sämtlichen deutschen Arbeitern und Angestellten zu kündigen. Der Starost hat den Industriellen gegenüber ausdrück­lich erklärt, aushöhere Weisung zu handeln. Er lehnte es aber ab, den Industriellen seine Forde­rung schriftlich zu formulieren. Seine Forderung war von versteckter Androhung von Zwangsmaß­nahmen begleitet. Die Tatsache, daß auch heute noch in der Bielitzer Industrie viele Tausende deutscher Facharbeiter und Angestellter tätig sind, ine bort als Nachkommen der einstigen deutschen Erbauer dieser Industrie ihr Heimat- und Arbeitsrecht be- sitzen, zeigt nur zu deutlich, welche Fortschritte die Bestrebungen der Polen gemacht haben, das Deutschtum vollkommen auszurotten.

laufen. Das unter Admiral Pini stehende Gesche der wird die italienischen Häfen von Libyen, W Dodekanes und in Albanien an laufen. Gegen Juli wird das Geschwader zusammen mit öem zwischen von seinem Freundschastsbesuch in Sp^ zurückgekehrten Ersten Geschwader eine Mi praktisch-strategische Hebung zwischen SübiW und der afrikanischen Küste durchführen.

Festlicher Abschluß der Mainzer Gutenberg-Festwoche

Oer ägyptische Außenminister in Bukarest.

Bukarest, 25. Juni. (DNB.) Sonntag traf ber ägyptische Außenminister in Buka­rest ein. Die rumänische Presse weist auf die engen wirtschaftlichen Beziehungen Rumäniens zu Aegyp­ten hin und unterstreicht die bedeutenden Wirt» schaftsinteressen Rumäniens im östlichen Mittel­meerbecken.

Dos SchlachtschiffG n e i s e n a u", KoM manbant Kapitän zur See Förste, das sich zur O* auf einer kurzen Auslands-Ausbildungsreife befmo ' wird in der ersten Julihälfte den Häfen auf Madeira und Las Palmas (Kanarische sein) einen Besuch abftatten.

mehr, als ber Kattowitzer Bischof A d a m k i in einem Hirtenbrief die Störungen verurteilte und zur Wahrung der Würde in den Gotteshäusern ermahnt hatte. Um so unverständlicher erscheint daher die Anordnung, die Bischof Adamski letzt an sämtliche Pfarrämter seiner Diözese erlassen hat, wo noch in allen Orten der Woiewodichaft vom 25. Juni ab keine gottesdienstlichen Handlungen in deutscher Sprache mehr ftattfinben dürfen. Damit fuw nun sämt­liche deutschen Gottesdienste in Ostoberschlesien und im Olsagebiet restlos abgewürgt.

nahm. Ich begrüße Sie in dem Hause, das als Führungszentrale dieser Revolution errichtet worden ist. Sie besuchen das Deutsche Reich in einem Augenblick, in dem wir, die nationalsozialistische und die faschistische Revolution, gemeinsam einer Welt von Gegnern und Neidern, von Hassern und Feinden gegenüberstehen. Ich bin glücklich, daß dieser Besuch aber auch in der Zeit ftattfmbet. in ber durch unser Bündnis eine gemein­same Front gegen diese gemeinsamen Feinde ausgerichtet worden ist. >)ch bin der festen Ueberzeugung, daß jeder Versuch der Demokratien und kapitalistischen Plutokratien, uns bas Schicksal zu bereiten, das sie vielleicht sur uns vorgesehen haben, scheitern wird an der ge­meinsamen Kraft unserer beiden Nationen und Revolutionen, an öer Straft unserer gemeinsamen Ideale, unseres Mutes und unserer Entschlossenheit ..

Letzten Endes gehört das Leben d e n V o 1 k e r n , die bereit sind, für ihr Dasein und ihre Zukunft, wenn notwendig, auch das Letzte E^metzen. Sie selbst haben einst den Einsatz für Ihr Volk voll­zogen, und wir Deutsche taten das gleiche für das unfriqe. In Zukunft aber werden wir beide ge­meinsam diesen Einsatz für Deutschland und rür Italien vollziehen, für unser Reich, das sich unter der nationalsozialistischen Revolution erhoben hat, und für Ihr Imperium, das durch Ihren großen Duce Benito Mussolini geschaffen und gestaltet wurde, durch jenen Mann, der gegen die Ansichten und Prophezeiungen der ganzen übrigen Welt Italien groß, stark und machig gemacht hat Ich glaube, daß an dieser unlösbaren Gemeinschaft der beiden Nationen und ihrer revolutionären Ideen alte An griff e dieser anderen Welt scheitern werden und daß die Zukunft trotzdem uns gehört, dem faschistischenItalien und 'dem nationalsozialistischen Deutschland.

Die Ansprache des Führer wurde von den italie­nischen Frontkämpfern mit sich immer wiederholen-

Der italienische Außenminister Graf Ciaill- trifft an Bord eines italienischen Kriegsschiffes 10. Juli in Barcelona ein. Er wird die tut® tigften Städte und Kriegsschauplätze besuchen w1 Gelegenheit zum Gedankenaustausch mit führenden Persönlichkeiten Spaniens haben.

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M u s s o 1 in i hat sich am Samstag in einem dre> motorigen Wasserflugzeug nach Fiume begebe^ wo er die große Torpedofabrik besichtigte und inte^ essanten Probeoersuchen beiwohnte. Anschließend bi- suchte der Duce unter begeisterten Kundgebungen di' Belegschaften verschiedene Wersten und Fabrik anlagen.

Die Stadtverwaltung Kattowitz hat der deutschen Theatergemeinde in Kattowitz am Samstag die Räume, bis sie seit dem Hebergang Ostoberschlestens in die polnische Staatshoheit vor 18 Jahren in einem Nebengebäude der städtischen Mittelschule innehatte, mit sofortiger Wirkung gefünbig t Die Räumung muß bis zum 30. Juni erfolgen. Angesichts der Woh­nungsnot in Kattowitz ist es natürlich unmöglich innerhalb von fünf Tagen eine andere Hnterkunft die Deutsche Theatergemeinde zu finden, so daß die letzte Möglichkeit genommen ist, kulturell zu betätigen.

Ringen aufnahmen, um das Grenzdeutschtum vor­geschobener Siedlungspunkte vor der sremdvölkischen Imroelt, vor dem Eingeschmolzenwerden in andere Kulturen zu schützen und zu sichern. Wenn mir weit in unsere Geschichte zurückschauen, bann sehen wir eine kaum abreißende Reihe von Vorkämpfern des Auslandsdeutschtums und der Volksgruppen vor den unbekannten Soldaten heranziehen, welche die Hauptlast unseres Kampfes trugen. Sie leiteten die Erneuerung des Binnendeutschtums durch die volks- deutsche Idee in die Wege. Gemeinsam ist allen die­sen Sendboten die stolze Selbstlosigkeit, die freie Hin- gäbe, der Einsatz der Persönlichkeit bis zum Letzten um geistiger und seelischer Hochziele willen, die den VDA. seit seiner Gründung durch- alühen und heute das ganze deutsche Volk als Hel­ler zu ihm gesellen. Aber uns ziemt es heute nicht, in erster Linie der Erfolgreichen, der Glücklichen zu gedenken. Wir feiern heute in erster Linie den u n - bekannten Soldaten, der mit dem letzten Blick auf die Farben und Zeichen seines Volkes, die er hochhielt, schweigend fiel: dieses unbekannten Sol­daten, des Kameraden beim Dorantragen der Feld­zeichen für das Beste, das unser Geist, unsere Kultur, unsere Kunst, unser Wissen den Völkern der Erde bringen mag, gedenken wir Ueberlebenben mit dem einzig schönen Liede, das uns einst im Felde bas gemeinsame Sterben, jetzt im Frieden die ge­meinsame Arbeit leicht gemacht, durch das Bewußt­sein des unsichtbaren Heeres, das uns geleitet:Ich hall' einen Kameraden..."

Der größte Volksdeutsche Adolf Mer.

Ergriffen gedenken die Tausende der im Ringen für das Deutschtum gefallenen und gestorbenen Kämpfer. Dann nimmt Konrad Henlein das Wort. Die Tatsache, so sagte er, daß das ganze deutsche Volk in dieser Stunde seine festen und ent­schlossensten Gedanken in diese alte deutsche Reichs­stadt, nach Eger, schickt, erfüllt uns mit Dankbarkeit und Freude! Diese unsere aufrichtigste Dankbarkeit bringen wir in dieser Stunde dem größten Volksdeutschen, Adolf Hitler, entgegen, der uns zum ersten Male in der zweitaufendjährigen Geschichte unseres Volkes deutsche Volksgemeinschaft im umfassendsten Sinne erleben läßt! Die Tatsache, daß die durchweg hohen kulturellen Leistungen un- , ferer Volksgruppen auch schon von vielen Gast-

Der Willkomm in Eger.

Eger, 24. Juni. (DNB.) Seit dem Jahre 1897, als in der alten deutschen Reichsstadt Eger auf einem deutschen Volkstag alle jene, die hart an einer Grenze des Reiches lebten, zum ersten Male auf­gerufen waren, zu vereintem Kampf um ihr deut­sches Volkstum, hat das Egerland oft fein Gelöbnis zum deutschen Volke in mutigen Worten und in tapferer Tat bekannt. Der Volksbund für das Deutschtum im Auslande, der Betreuer und Heiser aller im Auslande lebenden Volksdeut­schen, hat nun mit einer Reichskundgebung des Tages des deutschen Volkstums der treuen deutschen Stadt Eger eine Ehrenschuld abgestattet. Auf dem reich geschmückten Marktplatz standen die tief geftaf»

blick in die merkwürdigen, vielv erschlugen en Erleb­nisse Senefelliers, der als jugendlicher Dichter uni Schauspieler begann und aus dem Zwang der Not heraus, in dem Bestreben, eine billige Bervielsäl- tigungsmögli ch ke it für die eigenen Werke zu finden, das Dichten vergaß und zum Erfinder einer Werk kunst wurde, die sich ebenbürtig Gutenberas gewal­tiger Tat zur Seite stellte, ja diese überflüssig ge­macht hätte, wäre sie vor Gutenberg erfunden wor­den.

Aus der Generalversammlung der Gutenberg- Gesellschaft erstattete der geschäftsführende Direktor Dr. Alois R u p p e l den Tätigkeitsbericht und ver­breitete sich dann über den Ausbau des Gutenberg- Museums, über die Forschungsstelle für Papier­geschichte und Wasserzeichenkunde, sowie über die Zusammenarbeit zwischen Gutenberg-Museum und Gutenberg-Gesellschaft. Den musikalischen Ausklang der Gutenberg-Festwoche bildete die Festaus­führung der lyrischen KomödieArabella" von Richard Strauß im Stadttheater. Schon am Sonn­tagnachmittag hatte das Johannis-Volksfest sein« Fortsetzung gesunden und wieder Tausende in die illuminierte Altstadt gezogen.

seines Lebensraumes hinauszog, stieß es zu seiner größten Heberraschung weit jenseits der Staats­grenzen auf Volksgenossen. Daß unser Volk damit eine Heberraschung erlebte, das lag im Staatsgedanken des Zweiten Reiches begründet. Ihm fehlte das heute so weit verbreitete Verständ­nis für die Lebensfragen und Kulturfragen der Deutschen in der DM, das heute so wach ist, nach­dem der Führer das neue Großdeutschland auf dem Volksgedanken aufgebaut hat. Damit werfen wir keinen Stein auf die Vergangenheit. Aber um o hoher ist das Verdienst der Schutzarbeit jener elbftlofen Männer in der Mitte des vorigen Jahr­hunderts, die unbeirrt durch das staatspolitische Denken des kleinen deutschen Zweiten Reiches auf dem Boden des österreichischen Völkerstaates das

Warschau, 24. Juni. (DNB.) Polnische Zei­tungen berichteten über deutsch-polnische Ausschrei­tungen in Pabjanice bei Lodz, die als be­langlos hin-gestellt wurden. Wie sich jetzt heraus­stellt, handelte es sich dabei aber wieder um Falle blinder polnischer Zerstörungswut gegen Hauser und Heime deutscher Vereinigungen. So wurden in Pab- janice die Turnhalle des deutschen Turnvereins, das Gebäude des deutschen Gymnasiums, die deut­sche Kinderbewahranstalt, das Bethaus der Brüder­gemeinde, die Räume der deutschen Baptistenge­meinde, die deutsche Buchhandlung, die deutsche Gast­wirtschaft, das Heim der Jungdeutschen Partei so­wie das des deutschen Gewerkvereins und des deut­schen Wandervereins völlig demoliert.

Sudetenland immer ein völkisches Schild gegen fremdvölkische Stürme. Wir Su» detendeutsche werden diese Aufgabe nie vergessen; denn wir haben in ihr den tiefsten und letzten Sinn unseres grenzdeutschen Daseins erkannt.

Durch ein Fackelspalier führt nun die Ehrengäste ber Weg bis zur Egerländer Gedenkhalle m der Kirche, die dem Gedächtnis der im Weltkrieg gefal. lenen Egerländer gilt. Unter dem herrlichen Fresko im Chor der Kirche legt General Haushofer emen Lorbeerkranz nieder. Am Sonntaamorgen hatte sich im Hof der tausendjährigen Kaiserpfalz die Hit, ler-Jugend versammelt, zu der Gauleiter Hen» lein zu Herzen gehende Worte sprach. Den Ab- schluß fand der Tag des deutschen Volkstums bann mit bem Appell ber Amtswalter der NSDAP, und Amtsttäger des VDA. in ber Gedenk- haile der Stadt Eger. Der Bundesleiter General a. D. Haushofer überreichte ba bei mit Worten tiefempfundenen Dankes bem Gauleiter Reichssian» Halter H e n l e i n ,. ferner bem Domann bes Bun. bes der Deutschen, Pfarrer W e h r e n p s e n n i a, sowie Gauverbandsleiter Günzel bie volksdeutsche Ehrenplakette. Dann sprach Konrad Henlein Über die durch die Gemeinsamkeit des Blutes bedingte Volks- und Schicksalsgemeinschaft aller Deutschen in der weiten Welt und schloß mit einem glühenden Treuebekenntnis für das deutsche Volk und seinen Führer die Kundgebung.

Oie Weimar-Festspiele der HI.

Im Deutschen Nationaltheater in Weimar leitete Reichsjugend sichrer v. Schirach die 4. Reihe der Weimar-Festspiele der HI. ein. Unsere kulturelle Arbeit, so sagte er, wurde begründet durch die besten Liedschöpfungen junger Kameraden, die vom Erlebnis unseres Kampfes ergriffen, ihre Begeiste­rung und Treue in Worte und Tone setzten. Lieder, die Weltgeschichte gemacht haben, stehen über der Kritik der zünftigen Literaturwissenschaft. Freuen wir uns dessen, baß Aböls Hitler uns eine Zeit be« schert hat, in der wir erleben dürfen. Kritisiere die. ses Erlebnis, wer immer mag, wir sind in diesem Reich so glücklich, daß die Worte des Mißmuts nicht mehr durch unsere Ohren bringen.

Höchstgehä1terfürZngenieure,physsttt,

Chemiker und Architekten.

NSG. Der Mangel an Jungingenieuren, Physikern und Architekten, bie für bie großen Bauvorhaben unb bie Arbeiten zur Durchführung bes Vierjahres­plans unb ber Wehrhaftmachung in fast allen be­trieben benötigt werben, hat bazu geführt, baß die Gehälter biefer Gefolgschaftsmitglieder zum Teil eine Hohe erreicht haben, bie in keinem Verhältnis zu ihren Leistungen ftanb. Der Reichstreuhän- b er d e r A r b e i t hat daher für biefe Gefolgschafts­mitglieder H o ch ft g e h ä 11 e r f e st g e l e g t, die in keinem Falle überschritten werden dürfen. Die An­ordnung ist in denAmtlichen Mitteilungen" des Reichstreuhänders der Arbeit für das Wirtschafts­gebiet Hessen vom 25. Juni 1939 bekanntgemacht.

Rudolf Heß führte u. a. aus: Der Tag bes beut- | schen Volkstums soll ein Gruß ber Heimat dti bie Deutschen draußen sein, ein Gruß hilfreicher Tat. Das deutsche Volk im großdeutschen i Raum trägt von neuem die Mittel zusammen, die i dazu dienen, die kulturelle Verbindung ber Heimat ! mit den Deutschen draußen so aufrecht zu erhalten unb so zu gestalten, wie es einer großen Kultur­nation geziemt. Es trägt die Mittel aus freiem ' Entschluß und in freiwilliger Gabe zusammen, um i damit die persönliche Verbundenheit jebes einzelnen Angehörigen unseres Volkstums in der Heimat mit den Trägern unseres Volkstums draußen zum Ausdruck zu bringen. Das deutsche Volk tut damit nichts anderes als jede andere große Nation, die als Sendboten feiner Art und seines Volkstums Volksgruppen und einzelne Glieder seines Volks­tums inmitten anderer Völker und Staaten wohnen hat.

Bon den Millionen Deutschen außerhalb der Grenzen des Deutschen Reiches sind unzählige vor Jahrzehnten, ja vor Jahrtausenden bereits aus» gewandert. Wo sie Reichsdeutsche blieben, sind sie heute treu ihre Pf licht tuende Natio­nalsozialist en, roo sie nach ihrer Wahl eine neue Staatsangehörigkeit annahmen, sind sie loyale Bürger fremder Staaten ge­worden, fremder Staaten, ihrer deutschen Leistung willen gerufen, fremder Staaten, in denen sie durch ihre zähe, fleißige Arbeit Heimatrecht erworben haben.

Hat das Erstarken unseres Volkes zur Großmacht unendlich vielen erst wieder das Gefühl eines sinn­vollen Lebens und einer zielbewußten Arbeit ge­geben, so hat auch andererseits Mißgunst unb Neid draußen sich einzelne Deutsche zu wehrlosen Opfern gesucht, lind fast stets, wenn in letzter Zeit der Kamps gegen den Deutschen in anderen Ländern Opfer forderte, so hatte der jüdische Gegner dort hinter den Kulissen seine Hand im Spiele. Durch Opfer aber ist Großdeutschland stark geworden. Auch die Opfer draußen haben iyren heroischen Sinn. Wir wissen, daß sie ihr Leben gaben für ihr Volkstum.

Der Glaube an den Wert des deutschen Volkes unb an die innere Stärke des deutschen Volkstums hat Adolf Hitler beseelt und ihm die Kraft gegeben zur Schaffung ber Volksgemeinschaft, auf Die wir Deutsche so unendlich stolz sind. A u s b e m Volk s- tum wuchs unsere neue Gemeinschaft, die der Größe, der Kraft und der Ehre die Ge­meinschaft der sozialen Tat unb ber nationalen Ver­bundenheit. Wir, bie wir so glücklich sinb, im groß» beutschen Raum ein zusammengeschlossenes Volk zu bilden, wir grüßen die Deutschen in aller Welt. Un­ter Gruß ist die hilfreiche Tat!

Den unbekannten Soldaten des Deutschtums im Ausland.

Nach bem Appell des Stellvertreters des Füh» rers ergriff ber Vorsitzende ber Bundes» I e i t u n g des V D A., Generalmajor a. D. Pro­fessor Dr. Karl Haushofer das Wort. Als unser altes Bolksheer, so sagte er, im Jahre 1914 ohne

Lpb. Mainz, 25. Juni. Die Gutenberg-Festwoche erhielt am Wochenend ihren Abschluß durch eine Feier st unde am G u t e n b e r g d e n k m a l. Dberbürgermeifter Dr. Barth sprach in ihr von ber Derpftichtuna, die Geist unb Werk Gutenbergs ben Nachfahren seiner Vaterstadt auferlege und gab der Hoffnung Ausdruck auf friedlichere Zeitläufte 7m nächsten Jahre und auf eine vorurteilsfreie Anteil­nahme der getarnten Kulturwelt an ber Reichs- 500-Jahrfeier der Erfindung ber Buchdruckerkunst durch den Mainzer Johannes Gutenberg. Gaube- triebsgemeinschaftswalter Nielsen von der Fach­abteilungDruck und Papier" in der DAF. warf einen geschichtlichen Rückblick auf das Standesbe- wußtfein und den Leistungswillen der Jünger ber chwarzen Kunst. Anschließend verkündeten Raketen )en Beginn des Johannis-Volksfestes in der Altstddt, dessen fröhlichem Treiben ber Witte­rungsumschlag kaum Abbruch tat.

Sonntag mittag versammelte sich bie Guten­berg-Gesellschaft im Weißen Saal bes Kur- ürstlichen Schlosses zur Festsitzung. Dr. Rudolf Thiel (Berlin) sprach über die Erfindung des Steindruckes durch Alois Senefelder. In leben­diger Darstellung vermittelte der Redner einen Ein-

Die tunesischen Behörden haben ern eine Reihe von Druckschriften und Presseerzeugnili^ auf unbestimmte Zeit untersagt, darunter schiebene Broschüren,unb Zeitschriften in itai nischer unb arabischer Sprache sowie Deutsche Zeitung in Frankreich".