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Nr. 146 Erster vlaü
189. Jahrgang
Montag, 26. Juni 19Z9
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Frankreichs „Nationale Verteidigung"
Don unserem H.B.-Korrespondenten.
Paris, im Juni 1939.
r französischen Politik ist von Freundesseite oft Vorwurf gemacht worden, daß es ihr an g e i - 2 r Wendigkeit fehle, und daß sie nicht erfindungsreich sei. Es hatte z. B. lange ge- bc»jt, bis der lahme Gaul der „kollektiven Sicherheit" (ber sich an der Genfer Futter- kr,pe nährte) nach und nach zur Schindmähre zetten mar, und es ist bezeichnend für die fran= $5 he Geisteshaltung, daß man jetzt denselben aln Gaul neu sattelt und ins Rennen um den nkreisungspokal" schickt. Freilich bedarf es einiger kräftiger Spritzen, um dem alten Kipper wieder etwas auf die Beine zu helfen und ch dann aller Welt, neu aufgezäumt, als heißen Firariten anzupreisen. Gehvrt zu den üblichen Mitelchen der Roßtäuscher zur Erreichung eines Lti schäumenden Pferdetemperaments hauptsächlich ßv^fer, so müssen bei dem jetzt wieder hervor- ’j-Gelten politischen Gaul hauptsächlich Sch la g- mr t e herhalten, um ihn ,zu dopen und fit zu Innen.
•er Regierung Daladier blieb es vorbehalten, >a zweite große Schlagwort seit Kriegsende zu iritiben: Nationale Verteidigung. Die- et Schlachtruf sind heute sämtliche Belange der zöfischen Innenpolitik untergeordnet, und die tu ische Kraft dieses Schlagwortes erlaubt es der Rmcrung Daladier, mit nahezu diktat0 - ' itchen Mitteln zu regieren. Das Parlament ■nht nur noch ein Scheindasein und vertreibt sich ')iefLeit mit Debatten über die Wahlreform Mfhinblick auf die Wahl im kommenden Frühjahr, »icmielleicht gar nicht stattfinden wird.
Unterdessen wird der französischen Bevölkerung ’ >ie .nationale Verteidigung" mit allen Mitteln ein- zil'mmert. Zeitung, Rundfunk und Film über- 1 »DU sich dabei in edlem Wettstreit, und die Re- j Wllung versucht, die Darbietungen noch abzurunden, mb-tn sie zu praktischen Vorführungen übergegan- ! ri ist.
M dem Jnvalidenplatz ist z. B. eine „Aus- 1 Heilung der Sicherheit" eröffnet worden, : »iei non den Parisern lebhaft besucht wird. Es iWlen Schützengräben ausgeworfen, aus denen i)iriLäufe von Maschinengewehren und Schnell- I eul'tanonen der Luftabwehr hervorlugen. Auf - pliaten wird genau angegeben, wieviel Schuß ein LÜTchinengewehr in der Minute abgeben kann, und Kanone wird gezeigt, von der man behauptet, ilie Wonne zehn Kilometer senkrecht in die Luft j ch zen. — Ministerpräsident Daladier hat die Aus- ij t-fl- ng besucht und soll von dem Gesehenen hochlief edigt gewesen sein.
hilft gleichzeitig mit dieser „Ausstellung der Sicher- Fjti: ist an der Madeleine-Kirche eine Ausstel- I. u:g über den Luftschutz der Zivil- kBevölkerung eröffnet worden. Anderseits bieten kM» eine Reihe Pariser Plätze und selbst die (Sscmps Elysees mit ihren schönen Anlagen ein .kkienrischrs Bild. Man hat hier Schützen-
en aufgeworfen, in denen die Bevölkern»! im Ernstfall Zuflucht suchen soll. Auch für die ^Piriser Hausbesitzer wurde im Rahmen der „natio- rmjci Verteidigung" etwas getan: Sie erhielten GBrjifärfe und mit irgendeiner Säure getränkten Wr.», deren Geruch die Hausbewohner sehr ein- dÜMiilich vom Zustand der „nationalen Verteidigung" i tikrcjeugL
? i der Verteilung der Gasmasken an die ^slmjer Bevölkerung wäre es beinahe zu einer f Dfrm Revolte gekommen. War es schon schwer, Ni nervösen Pariser an den Gedanken zu gewöh- rim,:baf5 eine Gasmaske im Hause noch nicht den $ । bedeutet, so war es noch schwerer, sie zu über- zliocrn, daß die Gasmaske auch.bezahlt werden rrif-• Dieser Groll der Pariser nahm dann bedroh-, l fctei Formen an, als sich hinterher herausstellte, d^-idie Stadt Paris bereits einen beträchtlichen 9 Bing für die Gasmasken an den Staat abgeführt hs«r-i und dadurch bei der Pariser Bevölkerung der ükkd/uck erweckt wurde, daß sie die Gasmasken direkt bezahlen sollte: einmal durch die französische
'ngssteuer und zum anderen noch einmal durch Mahlung. Der Streit um die Bezahlung der (^aasten wurde schließlich dadurch vorläufig bei- gjäc, daß die Zahlungsfrist auf zwei Monate <1 wcidehnt wurde.
anders wacker hat sich der Film in den Dkimt der „nationalen Verteidigung" gestellt. Meist jasi wird zunächst im Rahmen einer harmlosen enschau ein aktuelles Ereignis, häufig mi- listinichen Charakters, gezeigt. Der Zuschauer be= rr lief 1 es dann kaum, wie diese aktuellen Aufnahmen tr n erien Bildstreifen allgemeinen Charakters über bife französischen Rüstungen übergehen, und jedem Kliviesucher schlägt schließlich das Herz höher, wenn d la Hanze mit einem symbolischen Bild über die GBif: Frankreichs abgeschlossen und durch einige 3Ul der Marseillaise musikalisch „umrahmt" wird. Gfcr: charakteristisch für die Kriegspsychose, in die di »i! französische Bevölkerung nach und nach durch d fc£iigen. und Greuelhetze hineingesteigert worden isftwenn selbst in Kinos der Arbeitervorstädte diese e propagandistischen Filmstreifen oft starker Bei- f-Ä jezollt wird, wo alles Militärische im Film fifar: heftiger Ablehnung begegnete.
Keine Teilnahme Hollands «Wen Besprechungen in Singapur. | ! i:n Haag, 24. Juni. (Europapreß.) Der Re- gip'Ä^gspressLdienst meldet: In einem Bericht des "nH Telegraph" vom Samstag ist davon die
Rede, daß eine Anzahl höherer Marine- offiziere aus Niederiändisch-Jndien sich nach Singapur begeben sollen, um dort mit den englischen und französischen Flottenvertretern inoffizielle Besprechungen zu führen. Hierzu kann von maßgebender Seite mitgeteilt werden, daß eine derartige Besprechung auf Grund der niederländischen Neutralitäts-Politik ausgeschlossen ist und daß dieser Bericht vollkommen aus der Luft gegriffen wurde.
England soll weitere Zugeständnisse machen.
London, 26. Juni. (Europapreß.) Zu dem Stand der englisch-somjetrussischen Verhandlungen macht „Daily Telegraph" am Montag Ausführungen, die offenbar den Standpunkt des Außenministeriums wiedergeben. Danach hat das Foreign Office am Sonntag einen längeren telegraphischen Bericht von dem englischen Botschafter in Moskau,
London, 26. Juni. (DNB. Funkspruch.) Durch das kürzliche Verbot der Irischen Republikanischen Armee im irischen Freistaat kam es am Sonntag, dem Gedenktag für den irischen Pattioten Wolfe Tone zu Spannungen, da Mitglieder der Irischen Republikanischen Armee einen geschlossenen Besuch am Grade Wolfe Tone in Bddenstows (Kildare) geplant hatten. Durch umfangreiche polizeiliche Sicherheitsmaßnahmen wurden derartige Besuche verhindert. In Dublin hingegen kam es zu einem Zusammen st oß zwischen Polizei und JRA.-Mitgliedern aus Belfast, als diese zu einem Umzug zu Ehren Wolfe Tones geschlossen mit ihrer Fahne auf dem Dubliner Bahnhof eintrafen. Die Polizei versuchte sich der Fahne zu bemächtigen, wobei es zu einem Gemenge zwischen ihr und den IRA.-Mitgliedern kam, doch gelang es der Polizei nicht, die Fahne zu beschlagnahmen. In einem anderen Falle verbrannten JRA.-Leute nach der Kundgebung vor dem Dubliner Hauptpostamt eine britische Flagge.
In den späten Abendstunden kam es gestern in Irland zu weiteren schweren Zusammenstößen zwischen der Polizei und den Irischen Republikanern,
München, 25. Juni (DNB.)« Im vorigen Jahr waren 500 deutsche Frontkämpfer Gäste ihrer italienischen Kameraden. In Erwiderung dieses Besuches haben nun 500 i tali enische Frontkämpfer eine Deutschlandreise angetreten, an ihrer Spitze der Präsident des italienischen Nationaloerbandes der Kriegsverletzten und Invaliden, Carlo D e l c r 0 i x. In München trafen die italienischen Frontkämpfer, unter ihnen 127 führende Persönlichkeiten der faschistischen Miliz, des italienischen Heeres und 400 Mitglieder der Frontkämpferverbände, am Sonntagmittag ein. Nach herzlicher Begrüßung der Gäste im Empfangssalon des Hauptbahnhofs betrat Präsident Delcroix mit seiner Begleitung den Bahnhofsvorplatz, wobei er von der Bevölkerung mit begeisterten Heilrufen begrüßt wurde. Unter den Klängen des Präsentiermarsches schritt er zusammen mit dem Herzog von Coburg die Front der Ehrenformation ab. Um 13 Uhr folgten die führenden italienischen Persönlichkeiten einer Einladung des Oberbürgermeisters zu einem Empfang im Festsaal des Alten Rathauses. Nach dem Empfang fuhren die italienischen Gäste zum Kriegerdenkmal vor dem Armeemuseum. Hier waren eine Ehrenkompanie der Wehrmacht aufmarschiert. Präsident Del- craix legte unter den Klängen des Liedes vom guten Kameraden in der Krypta des Ehrenmals einen herrlichen Kranz nieder.
Am Nachmittag traten die italienischen Frontkämpfer gemeinsam mit den deutschen Frontkämpfern auf dem Königlichen Platz zu einer Feier- ftunbe an. Am Führerbau leuchteten italieni|d)e Fahnen und die Banner der Bewegung; von den Propyläen wallte eine große italienische Flagge. Vor der Staatsgalerie waren Abordnungen des NS. - Reichskriegerbundes und der NSKOV. mit Fahnen, vor dem Führerbau Ehrenkompanien des Heeres, der Luftwaffe, der j--Versiigungstruppe und der Poli.zei aufmarschiert, als mit hell schmetternden Fanfaren die Kapelle der Legion der Jungfaschisten zusammen minder Standarte der-italienischen Frontkämpfer heranrückte. Don den Propyläen und den Ehrentempeln loderten Opferfeuer zum stillen Gruß für die gefallenen Helden der nationalsozialistischen Bewegung. Während sich die Fahnen der italienischen Frontkämpfer senkten und das Lied vom guten Kameraden erklang, begab sich der Präsident der italienischen Kriegsopfer, Delcroix, zu den Ehrentempeln und legte vor den Sarkophagen der ersten Toten der Bewegung prachtvolle Kränze nieder. Gegen 17 Uhr hört man jubelnde Heilrufe. Der Führer kommt!
Sir William Seeds, erhalten. Der Botschafter habe weitere' Zugeständnisse gegenüber dem sowjetrussischen Standpunkt angeregt Die französischen und die englischen Unterhändler würden nur dann einen Erfolg für die Verhandlungen voraussehen, wenn die Regierungen in Paris und London bereit seien, den Ratschlägen Folge zu leisten. Voraussichtlich werde auf der Sitzung des Außenpolitischen Ausschusses des Kabinetts am Montag der Bericht des Botschafters geprüft werden.
Von den führenden Sonntagsblättern „Sunday Times" und „Observer" wird die Oefsentlichkeit bereits vorbereitet, daß man, um den Zusammenbruch der Verhandlungen zu vermeiden, den Forderungen der Sowjetregierung entsprechen und die baltischen Staaten entgegen ihrem Wunsch in die Garantie einbeziehen müsse. „Sunday Times" bedauert die „wenig hilfsbereite" Haltung Moskaus, sieht aber als einzige Lösung der Frage das N a ch - geben Englands an. „Observer" gibt zu, daß es bei den Moskauer Verhandlungen nicht auf die Wünsche der baltischen Staaten ankomme. Ob sie wollten oder nicht, die Garantie müsse ausgesprochen werden, denn es ständen nicht die Interessen der baltischen Länder auf dem Spiel, sondern diejenigen Sowjetruß- lands, Frankreichs und Englands.
die zum Teil solches Ausmaß annahmen, daß M i - litär zu Hilfe gerufen werden mußte. Der schwerste Zusammenstoß ereignete sich in Ferm0 y in der Grafschaft Cork, wo die Republikaner die P o liz-ei a n g r i f f e n. In dem Kampfgemenge wurden mehrere Polizeibeamte verletzt. Daraufhin wurden Truppen aus Cork und Kilworth in Panzerwagen zu Hilfe geschickt. In Listo- wel in der Grafschaft Kerry besetzten junge Leute eine Schule und sandten von hier aus über einen Schwarzsender Mitteilungen der' Republikariischen Bewegung. Die Männer konnten, als die Polizei das Gebäude besetzte, entkommen.
Auch im Zentrum Londons veranstalteten am Sonntag etwa 200 Iren unter polizeilichem Schutz'ein en Umzug zu Ehren Wolfe Tones und forderten auf mitgeführten Spruchbändern die Freilassung der von den Engländern verhafteten Mitglieder der IRA. Auf anderen Transparenten stand zu lesen, daß ein unfreies Irland n i e- mals Frieden mache. Eine andere Aufschrift lautete: „Tod vor Dienstpflich t". Bei der im Anschluß an den Umzug auf den Trafalgar-Square abgehaltenen Kundgebung sagte ein Redner, daß
Vor den Propyläen begrüßen ihn der Herzog von Coburg und Gauleiter Wagner. Der Führer begibt sich zum rechten Flügel der italienischen Frontkämpfer, wo ihm Präsident Delcroix Meldung erstattet. Die Kapelle der Jungfaschisten stimmt die deutschen Nationallieder an, und nun schreitet der Führer, zusammen mit Präsident Delcroix, die Front der 500 italienischen Frontkämpfer ab. Darauf begibt er sich, von neuem umtost von den Jubelstürmen der Münchener Bevölkerung, 3 u m Führerbau, wo er im Anschluß an die Feierstunde die italienischen Gäste empfängt.
In der langen, breiten Empfangshalle des Führerbaus sind die Gäste in zwei Gliedern angetreten, an der Spitze Ehrenkorporal Carlo Delcroix,
präjibenf Delcroix
richtete an den Führer eine kurze Ansprache, in der er die Willens- und Kräfteeinigung der beiden befreundeten Völker unterstrich und den ehrlichen stählernen Vertrag dem zweideutigen und unver- hüllten Goldpakt der anderen gegenüberstellte. Der Frontkämpferbesuch bestätig», daß hinter den Führern die Völker stehen, vor allem die Kämpfer, die, da sie sich auf dem Schlachtfeld gemessen, auch als erste sich gegenseitig kennen und verstehen lernten. Der Redner feierte die Gemeinsamkeit der Ideen des Nationalsozialismus und des Faschismus, die in gleicher Weise als Reaktion gegen den ungerechten Frieden entstanden seien, so daß die Völker, die man zur Verborgenheit verurteilen und zur Verworrenheit habe treiben wollen, durch einen neuen Glauben d i e Grundsätze einer neuen Ordnung gefunden und aus dem gemeinsamen Schicksal die Idee geschöpft hätten. Diese habe sie dazu gebracht, die Kräfte und — wenn nötig — auch die Wasfen zu vereinigen. Diese Solidarität habe bereits die erste Probe gegen die konservativen Mächte bestanden, die sich mit dem umstürzlerischen Absolutismus verbunden hätten, um die Rettung'einer alten Nation zu verhindern, und die heute darauf hinzielten, die unmöglichste Koalition gegen die jungen Völker zu fördern, gegen jene Völker, die auf die Zukunft nicht verzichten.
die Bombenattentate nicht auf Horen würden, bevor nicht die englischen Einrichtungen und die englische Armee aus Irland verschwunden seien. Es gebe in Irland ein altes Sprichwort, das besage, daß englische Schwierigkeiten Irlands Gelegenheiten seien. Der Kampf für die Freiheit Irlands werde auf englischem Boden fortgeführt.
Vier neue Vombenanschläge in London.
Grotze Zerstörungen inmitten der britischen Hauptstadt.
Dr. Li. London, 25. Juni.
Im Herzen von London ereigneten sich in der Nacht zum Sonntag fast gleichzeitig vier Bombenanschläge. Die Erschütterungen bei allen Explosionen waren weithin zu spüren. Die Explosion am Piccadilly-Circus, dem Verkehrmittelpunkt der Stadt, war die schwerste und sie wurde durch eine Bombe hervorgerufen, die in einem Gang zwischen einem chinesischen Restaurant und einem Bankgebäude untergebracht war. Ein Tabakladen, der an das Bankgebäude an grenzt, ist völlig z e r st 0 r t worden. Sämtliche Fensterscheiben der Bank und des Restaurants wurden zertrümmert. Mehrere hundert Polizisten und Kriminalbeamte von Scotland Pard sperrten den um diese Zeit äußerst belebten Platz sowie alle Eingänge der U-BahnStation ab.
Die zweite Explosion ereignete sich auch vor einer Bankfiliale am Strand. Durch die Wucht der Explosion wurde ein großes Loch in die Straße gerissen. Die dritte Explosion wurde in der Millionärsstraße Park Lane festgestellt. Auch hier war eine Bombe in der Nähe einer Bank untergebracht worden. Die Scheiben wurden zertrümmert; ein Teil des Nachtsafes wurde bis auf die gegenüberliegende Straßenseite in den Hyde Park geschleudert. Die vierte Bombe kam an der Ecke Piccadilly—Sack- ville Street zur Explosion. Hier war der Schaden gering. Weiter wurden in verschiedenen Bedürfnisanstalten des Londoner Westends Bomben gelegt, die aber infolge des Eingreifens der Polizei nicht zur Explosion kamen. Von den Tätern fehlt vorläufig jede Spur. Wie immer bei solchen Anschlägen werden Mtglieder der inzwischen auch in Irland als illegal erklärten irischen Extremisten beschuldigt. Das Luftfahrtministerium hat alle Ab- teilungen der Ballonsperren, bei denen augenblicklich Reservisten ausgebildet werden, zur besonderen Vorsicht aufgefordert, da* es Anschläge auf die Ballonsperren befürchtet.
der Präsident der Kriegsbeschädigten Italiens, Rossi, und der italienische Generalkonsul in München, Minister Pittalis. Don deutscher Seite waren zugegen der Präsident der Vereinigung deutscher Frontkämpferoerbände Herzog von Coburg, der Reichskriegsopferführer, SA.-Obergruppenführer O b e r l i n d 0 d e r, und der Reichskriegerbundführer, General der Infanterie Reinhard, hohe Führer aus Partei und Staat, Wehrmacht und Stadt. Kurz nach 17 Uhr erschien der Führer, begleitet vom Gauleiter des Traditionsgaues, Staatsminister Adolf Wagner, und seinen Adjutanten in der Empfangshalle, von den italienischen Frontkämpfer mit lautem Jubel begrüßt.
Mit scharfen Worten geißelte der Präsident die kapitalistischen Mächte, indem er erklärte: „Die Her- ren der Welt sind bereit, sich lieber zu zerstören, als anderen Platz zu machen. Die Revolution aber lebt weiter. Sie erhöht das Genie und die Tugenden der Völker, die berufen sind, an der Verantwortlichkeit der Geschichte in gleichem Maße teilzunehmen. Alle Kämpfer haben sich diese Idee mit ihrem Blute zu eigen gemacht. Deshalb sind auch die Führer aus unseren Reihen hervorgegangen, um mit dieser Idee das Bewußtsein der Völker wieder aufleben zu lassen." Der Präsident schloß, zum Führer gewandt: „Indem ich Sie in dieser Stadt begrüße, wo unter bitteren Kämpfen Ihr Glück emporstieg, sehen wir in Ihnen den Soldaten, der das Dunkel des Schicksals und die Härte des Schlachtfeldes kennt. Di« Völker, in dem Schmerz, der sie groß gemacht, und in der Armut, die sie rein gehalten hat, erkannten die Führer, die ihnen der Krieg enthüllt und die Geschichte anoertraut hat.
Der Führer spricht.
Auf die Ansprache antwortete der Führer mit folgenden Worten:
„Herr Präsident! Soldaten Italiens! Kameraden! Ich begrüße Sie 'in der Stadt, von der die nationalsozialistische Revolution einst ihren Ausgang
Mit Panzerwagen gegen irische Zreiheiiskämpfer
„Englands Schwierigkeiten sind Irlands Gelegenheiten".
Den revolutionären Völkern gehört die Zukunft.
Oer Führer spricht im Münchener Führerbau zu 500 italienischen Frontkämpfern.
Aus den Reihen der Zronikämpser kamen die Führer in eine große Zukunst.


