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§JL-Sport

505 km Zielstreckenflug.

Jteue deutsche Segelslugrekorde.

Mit einer Reihe von großartigen Leistungen war­teten die Männer der Gruppe 4 des NS.-Flieaer- korps auf. Einen bisher einmaligen Zeilstreckenflug führte Obersturmführer Schmidt mit seinem Se­gelflugzeugReiher" D/4800 durch, der von sei­nem Startplatz Trebbin bis zu seinem vorher an­gegebenen Zielort München-Holzkirchen eine Strecke von rund 505 Kilometer abflog.

Einen zweiten neuen deutschen Rekord im reinen Streckenflug stellte Hauptsturmführer Bergens auf. Er legte von der Segelslugschule Rhinow bis zu seiner Landung in Tiefenried (20 Kilometer süd­östlich von Augsburg) auf seinerMinimoa" D/4795 rund 530 Kilometer zurück. Am zweiten Tage haben die märkischen Segelflieger noch weitere hervorragende Streckenflüge durchgeführt. Sturm­führer Klietz kam auf seinemKranich" von Treb­bin nach Sulzbach auf rund 440 Flugkilometer. 350 Kilometer erreichte Standartenführer Kunz auf dem OlympiasegelflugzeugMeise" und Sturm­bannführer Zumbarsen auf seiner 13", die beide gemeinsam von Trebbin nach Nürnberg flogen.

Auslosung für den Davis-Pokalkampf Deutschland Schweden.

Der Davispokalkampf zwischen Deutschland und Schweden wickelt sich an den Pfingsttagen in Berlin nach folgendem Plan ab: Samstag: Menzel (D.) gegen Hultman (Sch.); Henkel(D.) Schröder (Sch.); Sonntag: Doppelspiel; Gegner noch nicht ge­nannt; Montag: Henzel Schröder; Henkel ge­gen Hultman.

DfB.-KeichsbahnI. - SA. Auswahlelf 7:1 (0:0).

Dieses Abendspiel war ein voller Erfolg für die Grün-Weißen, denn man sah wirklich ein schönes Spiel, das die Zuschauer begeisterte. Die Grün- Weißen liefen zu großer Form auf, der Ball wan­derte von Mann zu Mann, nur in der ersten Spiel­hälfte sah man herzlich wenig Torschüsse. Die Mann­schaft spielte hervorragend, alle Spieler setzten sich voll ein. Die SA.-Spieler hatten verschiedene Einzel­könner in ihren Reihen, jedoch klappte das Zusam­menspiel nicht wie es sollte. Nach der Pause wurden drei Spieler ausgewechselt, die etwas mehr Schwung in das Spiel hineinbrachten.

Vom Anstoß kamen die Grün-Weißen vor das

Tor der Gäste, doch wurde dieser Angriff abgewehrt, der Gegenstoß landete bei Heeg, dem Torwart der Grün-Weißen. VfB.-Reichsbahn fand sich über­raschend schnell und drängte. Die SA.-Männer wur­den völlig in ihre eigene Spielhälfte zurückgedrängt und hatten zu kämpfen, um sich der vielen Angriffe zu erwehren. Wiederholt glaubte man schon den Ball im Tor, ober der Torwart hielt. Verschiedene Ecken waren die einzige Ausbeute der Grün-Weißen. Auf der Gegenseite wurden die Durchbrüche gefährlich, aber die Hintermannschaft klärte sicher. Torlos wur­den die Seiten gewechselt.

Durch das Mitwirken von Heß wurde das Spiel dann lebhafter, auch sorgten die neuen Spieler der SA. dafür, daß das Tempo forciert wurde. Nach einer weiteren Ecke für die Grün-Weißen war es Heß, der in der 52. Minute den ersten Treffer an­bringen konnte. Schon der Anstoß der Gäste ergab in der nächsten Minute durch schönes Kopftor den Gleichstand. Die Flügelstürmer der Grün-Weißen wurden nun mehr eingesetzt. In der 64. Minute war es Möhl, der durch vorbildlichen Einsatz das Füh­rungstor schoß. Ein Fehlschlag von Leutheuser er­gab eine brenzliche Situation, Heeg faustete den Ball in höchster Not. Dann waren die Grün-Weißen drückend überlegen und ein scharfer Schuß von Heß, der im Tore landete, wurde vorher mit der Hand aufgehalten. Den Elfmeter verwandelte Schlitz mit unheimlichem Schuß. Drei Minuten später war es Lehrmund, der durch scharfen Schuß auf 4:1 erhöhen konnte. Heß spielte sich schön durch und erzielte kurz darauf das fünfte Tor. Eine feine Kombination von Schlitz und Godglück schloß letzterer mit einem schar­fen Schuß ab, nach dem sich der gute Torwart ver­geblich streckte. Fünf Minuten vor Schluß war es wieder Godglück, der den sechsten Treffer anbrachte und zwei Minuten danach verwandelte er einen Kopfball von Lehrmund zum letzten Tore.

Lauterbach I Großen-Buseck I 0:3.

Am Sonntag unternahm die Fußballabteilung der Sportgemeinde 1938 Großen-Buseck einen Ausflug nach Lauterbach, um «egen die dortige 1. Mann­schaft ein Freundschaftsspiel auszutragen. Eine große Anzahl Schlachtenbummler begleitete die Mannschaft. Die Busecker, die mit Wagner; Brück, Dambmann; Gans, Harbach II, Boller; Eisenacher, Hochstein, Horbach I, Need, Melior ins Spiel kamen, zeigten sich als gleichwertiger Gegner. Schöne Kom­binationen sah man auf beiden Seiten. Die Busecker waren trotz Gegenwind stets gefährlich, so daß die Hintermannschaft der Gastgeber mehrmals ihr Kön­nen unter Beweis stellen mußte. Sie konnte aber nicht verhindern, daß nach etwa 20 Minuten durch Harbach I der Führungstreffer fiel.

In der zweiten Halbzeit änderte sich wenig am Spielgeschehen. Man sah die Schwarz-Gelben im­mer wieder in Front. Dies wurde auch durch einen zweiten Treffer von Harbach I belohnt. Noch ein­mal war Buseck erfolgreich durch Harbach I und verließ als sicherer Sieger den Platz.

Am 1. Pfingstfeiertag empfängt die Sportgemeinde 1938 Großen-Buseck zu einem zweitägigen Besuch den Sportverein Gundersheim bei Worms. Es gilt für die Schwarz-Gelben, eine dort erlittene Nieder­lage wieder wettzumachen.

Diel Festtags-Fußball im Gau Hessen.

Eine lebhafte Spieltätigkeit entfalten Hessens Fußballvereine an den Pfingsttagen, besonders die Vereine der Hanauer Kante. Kewa Wachenbuchen spielt gegen Kickers Obertshausen und Spvg. 1900 Gießen, die bekannte Niederrhein-Gauligaelf von Westende Hamborn spielt an beiden Festtagen in Somborn (einmal gegen SV. 09 und einmal gegen eine Auswahl des Kreises Freigericht!), wo man Jubiläum feiert, und der VfB. Großauheim hat sich als Ersatz für den zu teuren 1. SV. Jena die Frankfurter Sportfreunde verpflichtet. Auf Reisen sind Altmeister Hanau 93 und Dunlop Hanau. Die 93er treten in Gau Mitte gegen SV. 01 Gotha und SV. Sömmerda an, während die Dunlop-Elf auf ihrer Rheinlandreise auf Krupp Rheinhausen und Krupp Essen treffen wird.

In den Kämpfen um den Aufstieg tritt auch an den Pfingsttagen keine Unterbrechung ein. Alle acht Mannschaften stehen am ersten Festtag im Kampf, und zwar treffen sich in der Gruppe Nord Rb. FSV.

Bebra FV. Breidenbach und Borussia Fulda« Tura Kassel und in der Gruppe Süd Teutonia Watzenborn-Steinberg TSV. 1860 Hanau und SC. Wirges Phönix Bad Vilbel. Von be­sonderer Bedeutung sind vor allem die Begegnungen in Fulda und Watzenborn.

Äereinsmeisterschostsschießen des Schützenvereins Laubach.

Der Schützenverein Laubach nahm unter zahl­reicher Beteiligung auf den Schießständen am Hellenberg seine Tätigkeit wieder auf. Die erzielten Erfolge waren gut. Die ersten Preisträger waren: Wanderbecher (100 Meter): Fritz Kircher; Mei­sterscheibe (100 Meter): Karl Pitz, 35 Ringe; Tagesehrenscheibe (100 Meter): Karl Pitz; Blätt­chenscheibe (100 Meter): Eduard Göbel II.; auf Klein kali der (50 Meter) Meisterscheibe: Otto H ö g y, 34 Ringe; Ehrenscheibe der Deutschen Sporthilf^: Otto H ö g y. Außerdem errang der gleiche Schütze die Vereinsmeisterschaft mit 140 Ringen.

Kurze Sportnotizen.

Eine neue Freiluft-Radrennbahn soll nun endlich in der Reichshauptstadt entstehen, womit ein langgehegter Wunsch der Berliner Rad­sportfreunde seine Erfüllung findet.

Beim P o l i z e i - S p o r t f e st in Berlin zu Gunsten der Winterhilfe am Mittwochnachmittag erfocht der bekannt Athlet Trippe (Berlin) drei Siege. Er stieß die Kugel 16,16 Meter, warf den Diskus 46,96 Meter und sprang 1,85 Meter hoch.

Feste der Leibesübungen in Oberheffen.

In den meisten Kreisen unseres NSRL.-Gaues Hessen werden, da ein Gaufest in diesem Jahre nicht durchgeführt wird, in diesem Sommer N S R L. - K r e i s f e st e gefeiert, an denen sich alle Fachgebiete mit Wettkämpfen und werbenden Darbietungen beteiligen.

In allen drei NSRL.^Kreisen, die von unseren oberhessischen politischen Kreisen zusammen mit den angrenzenden preußischen Gebieten gebildet werden, sind oberhessische Städte in diesem Jahre die Fest­orte für die großen Kreistressen des NSRL.

Der Kreis 11: Friedberg (politische Kreise Friedberg, 'Büdingen-Schotten, Obertaunus, Usingen) eröffnet die Reihe der festlichen Veranstaltungen mit feinem Kreisfest, das am 22. und 23. Juli in der Vogelsbergstadt Scho 11en aus Anlaß der 80-Jahr- feier des dortigen Turn- und Gesangvereins be­gangen wird. Die Weihe eines Iahngedenksteins in Schotten ist damit verbunden.

Die alte Burgenstadt Schlitz ist der Festort für den Kreis 4: Rhön (politische Kreise Lauter­bach, Fulda, Schlüchtern), der am 5. und 6. August

daselbst gastliche Aufnahme finden wird.

Die Turner und Sportler unseres heimatlichen NSRL. - Kreises 8: Gießen (politische Kreise Gießen. Alsfeld, Wetzlar, Dillenburg) werden am 20.August in der alten Turnerstadt (Brünberg den festlichen Tag einer großen NSRL.-Gemein- schäft begehen.

Die drei oberhessischen Festorte sind als Feststätten der Leibesübung gut gewählt. Manches Gaufest der alten Hessenturner wurde in früheren Jahrzehnten in ihren Mauern gefeiert, und ein gastlicher Ruf geht ihnen seit dieser Zeit voraus.

Zu den drei oberhessischen Kreisfesten kommen als überfachliche festliche Veranstaltungen unserer enge­ren Heimat noch die beiden so beliebten oberhessi- schen Bergfeste: das Weidig - Bergfest auf dem Schrenzer bei Butzbach am 17. und 18. Juni und das Hoherodskopf-Bergfest am 27.August.-Die beiden gauoffenen Bergtreffen werden vom NSRL.-Kreis Friedberg ausgerichtet, erfreuen sich sehr starken Besuchs aber auch aus den NSRL.-Kreisen Gießen und Rhön.

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Ihre Verlobung geben bekannt

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Gießen, Pfingsten 1939

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26. Mai 1939

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Am 1. Pfingstfeiertag 1939, nachmittags und abends txTOßcS

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ausgeführt vom

Musikkorps der Fliegerhorst - Kommandantur Gießen Leitung: Musikmeister PFARRE

Beginn 15.30 Uhr

Omnibusverbindung ab Oswaldsgarten:

14.30 17.30

15.15 18.30

16.00 20.00

Eintritt RM. 0.30

ab Burg Gleiberg:

17.00 21.10

18.10 23.30

19.00

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Für die uns zu unserer Silbernen Hochzeit übersandten Glück- und Segenswünsche sagen wir auf diesem Wege herzlichen Dank

Wilhelm Scheid und Frau Minna, geb. Lacher

Gießen (Krofdorf. Str. 26), den 26. Mai 1939

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