Ausgabe 
26.1.1939
 
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schen Palmen, Wüstentiere

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eben

552 A

Rödgen, Düdelsheim, den 25. Januar 1939.

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Gestern entschlief sanft nach kurzem, schwerem Leiden unser lieber, treusorgender Vater, Schwieger­vater, Großvater und Urgroßvater

Vornehml GeschmackvollI Persönlich! Diese wesentlichen Eigenschaften der guten Familien- Drucksache oletet Ihnen In zahlreichen neuzeitlichen Aus­führungsarten und Papieren zu mäßigen Preisen

Zeitgeschichte und modischem Einfall, zwischen Er­eignis und Muster, zwischen Farben und Affären

lichen Schaden anrichtete. Zahlreiche Dörfer in der Gegend von Chilton waren ohne Licht und Tele-

.... _____M. . , ,t zwei Meter hoch lag. In

Groß-London wurden rund 3000 Fernsprechleitun­gen unterbrochen, in Oxfordshire und Buckingham- shire insgesamt 2600. Auch der Flugverkehr erlitt starke Störungen. Eine Schweizer Maschine mit 17 Fahrgästen und eine belgische mit 14 Fahrgästen an Bord mußten auf den Flugplatz von Lympne

nationalen" Farbenliste, Motive aus den Glas­fenstern spanischer Kathedralen geh^n gedruckt und gewebt durch tausende Meter kostbarster Stoffe und Millionen billigster Stapelware. Eine welt­bedeutende Rubensausstellung revolutioniert Far­bigkeit und textile Technik für eine ganze Saison: Samt rückt vor, Brabanter und Brüsseler Spitzen werdendernier cri"! Zusammenhänge zwischen politischem Ereignis und Modefarbe, zwischen Af­fären und kleinen Mustern, die Mode ein Spiegel­bild kultureller Zeitströmungen, inner- und außen­politischer Machtproben, wirtschaftspolitischer Not­wendigkeiten? Wer achtet darauf ...?

Die Beerdigung findet am Freitag, dem 27. Januar, nachmittags VA Uhr statt

Herbstmode von V-r- im Mittelpunkt der Weltpolitik: prompt beherr-

höchst raffinierte Technik überhaupt nicht für mög­lich. Sie ist auch heute selbst auf den modernsten Webstühlen nur unvollkommen nachzuahmen. Wenn man bedenkt, wie primitiv die Geräte da-

Herr Johann Heinrich Bellof

im 86. Lebensjahr.

In tiefer Trauer:

Familie Heinrich Bellof XIII. Wwe.

Familie Ludwig Bellof

Familie Heinrich Inderthal IV,

Weibliche Arbeitskräfte für leichte Arbeit zum sofortigen Eintritt gesucht. Großwäscherei Edelweiß .

Gießen, 65oD

Schützenstt. 12.

Für die im Kalenderjahr 1938 beschäftigten Ar­beitnehmer, deren Steuerkarte 1938 dem Arbeit­geber nicht vorgelegen hat, und für die vor dem 31. Dezember 1938 ausgeschiedenen Arbeitnehmer, bei denen die Lohn- und Wehrsteuerbescheinigung auf Seite 2 der Steuerkarte 1938 beim Ausscheiden aus dem Arbeitsverhältnis versehentlich nicht aus­gestellt worden ist, müssen die Arbeitgeber Lohn- und Wehrsteuer-Ueberweisungsblätter zum gleichen Zeitpunkt an das Finanzamt der Betriebsstätte übersenden. Vordrucke zu Lohn- und Wehrsteuer- Ueberweisungsblättern werden von den Finanz­ämtern auf Antrag unentgeltlich an die Arbeit­geber abgegeben.

Alle Arbeitnehmer, die am 31. Dezember 1938 in keinem Dienstverhältnis standen, sind verpflichtet, die in ihrem Besitz befindliche Steuerkarte 1938 bis zum 15. Februar 1939 bei dem Finanzamt ab- zuliefern, in dessen Bezirk sie am 10. Oktober 1938 gewohnt haben. Den arbeitslosen Arbeitnehmern geht hierzu noch eine besondere Aufforderung durch das zuständige Arbeitsamt zu.

Für Arbeitnehmer, deren Arbeitslohn im Kalender­jahr 1938 den Betrag von 8400 RM. überstiegen haben, sind von dem Arbeitgeber außer der Lohn- und Wehrsteuerbescheinigung auf der Steuerkarte 1938 besondere Lohnzettel auszuschreiben «und bis zum 31. Januar 1939 an das für den Arbeitnehmer "ach seinem Wohnsitz zuständige Finanzamt ein­zusenden. Wird der Lohnzettel an die dritte Seite der Steuerkarte 1938 angeklebt, dann erübrigt sich die Ausschreibung der Lohn- und Wehrsteuer­bescheinigung auf Seite 2 der Steuerkarte oder des Lohn- und Wehrsteuerüberweisungsblatts. Vordrucke zu Lohnzetteln werden den Arbeit­gebern auf Antrag vom Finanzamt kostenlos ge­liefert. 5450

Nähere Auskunft erteilen die Finanzämter.

ferer Zeitrechnung bis 1750; ihr Wert geht heute in die Millionen. Wer irgendwo in Deutschland sei­nem Webstuhl etwas Besonderes abfordert, läßt sich hier beraten. Zu Hunderten und Tausenden gehen die Leihmuster in die deutschen Textilbetriebe; Frankreich, Südamerika und viele andere Länder schicken ihre Muster macher in dasdeutsche Lyon" und lassen sie in den riesigen Kartotheken mit neun Millionen kleiner Stoffetzen Umschau halten. Es lohnt sich für sie. Sogar Hollywood läßt sich hier gut raten; der Ehrgeiz mancher seiner Regisseure', auch mit der Kleidung des un­scheinbarsten Komparsen bis auf den letzten Tüp­fel historisch richtig vor der Kamera zu bestehen, macht manche Rückfrage in diese einzigartige Sammlung nötig, die als ständiges Lehr- und An­schauungsmaterial der Mustermacher und Muster­zeichner auf die Mode in aller Welt eine geheime, aber entschiedene Wirkung ausübt ...

Zwischen Kondor und Puma.

Auch ihre ältesten und wertvollsten Bestände, obwohl ausländischer Herkunft, sind dem Forscher­fleiß deutscher Gelehrter zu danken. Lange vor dem Weltkrieg brachte die Expedition Reiß und Stübel aus dem peruanischen Gräberfeld von

Schaden...

1OOOOO Krawattenmuster jährlich.

Nirgends ist wohl die Auslese, die Wahl zwischen Entwurf und Ausführung strenger als hier. Das wurde uns an einem überraschenden Beispiel klar­gemacht, nämlich an der vielgelästerten Kra­watte. Nach den Feststellungen des Krefelder Instituts werden jährlich etwa achtzehn Mil­lionen Papierentwürfe für neue Kra­wattenmuster von den Musterzeichnern der ganzen Welt hergestellt. Der vierzigste Teil davon, nämlich rund 500 000, werden ausgemustert. Aber nur 100 000 werden ausgeführt! An der Einfallsarmut liegt es also nicht, wenn, wie Mißgelaunte gern behaupten,ein Schlips ja doch immer wie der andere aussieht"! Hunderttausend verschiedene Muster im Jahr, das dürfte ja eigentlich ge­nügen ...

Die wissenschaftlich exakte Forschung der inne­ren Zusammenhänge modischer Bemusterung geht schließlich auch an den Erfordernissen wirtschafts­politischer Art, wie sie beispielsweise der Vier­jahresplan der Textilindustrie auf­gibt, nicht etwa in Gleichgültigkeit vorbei. Im Gegenteil: hier wird geholfen, durch material­gerechte, schöne Muster den neuen Stoffaften den modischen Effekt zu geben. Erst damit werden sie beliebt undgehen". Nicht nur vom ausländischen, devisenbelasteten Gewebe unabhängig, sondern auch von der vom Ausland diktierten Musterung frei zu werden, das ist die geradezu aktuelle Aufgabe dieser Lehr- und Boispielsammlung großen Stils.Was Möbel-, Dekorations- und Krawattenstoffe angeht", sagt man mirso sind wir da ein gutes Stück weiter gekommen in den letzten Jahren. Wir haben Aussicht, hier, wie auch anderwärts, tonan­gebend zu werden ..."

Manches dieser alten Muster hat es sich bestimmt nicht träumen lassen, daß es einmal dazu dienen könnte, dem neuesten Erzeugnis moderner Textil­technik den letzten Schliff und Schick zu geben. Aber es ist ein Glück: alte Muster auf neuen Stoffen entdeckt nur.der geübte Blick des Fachmannes; für uns, die wir sie tragen oder bewundern, kommen dabei immer neuartig wir­kende Gewebe und überraschende Effekte heraus.

Wichtige Lohn- und Wehrsteuerbestimmungen. l..Die Arbeitgeber haben für jeden am 31. Dezember 1938 bei ihnen beschäftigt gewesenen Arbeitnehmer dem Finanzamt die Steuerkarte 1938 mit der voll- zogenen Lohn- und Wehrsteuerbescheinigung auf der zweiten Seite derselben zu übersenden. Die Uebersendung hat bis zum 15. Februar 1939 an das Finanzamt zu erfolgen, in dessen Bezirk die Steuerkarte 193^ ausgeschrieben worden ist Die Steuerkarten dürfen also diesen Arbeitnehmern nicht ausgehändigt werden.

Moden, Muster, Farben und Affären

Neun Millionen Stoffreste spiegeln die Zeiten.

Kaufmännischer Lehrling mit mittlerer Reife bzw. Han­delsschule für 1. Zlvril gesucht Milli. Gälische Tonwerks ifi. Gleisen

mals waren, dann ist diese Leistung nahezu un­vorstellbar. Aber nicht nur das Technische ver­blüfft; das Modische bezaubert uns an diesen alten Funden noch mehr; von der peinlichsten natura­listischen Darstellung bis zur strengsten geometri­schen Stilisierung, in ganz starken, geschickt kom­ponierten und harmonisch leuchtenden Farben kehren die Hauptmotive immer wieder: der Kondor als das Wappentier des Inkafürsten, der Puma als Wappentier^der Fürstin ..."

Ein Vermögen für einen Hetzen.

Die ständige Lehrausstellung der Muster bis 1750 nimmt einige Säle in Anspruch; die mehr ms acht Millionen Muster- der Neu­zeit sind in Kartotheken und ungefügen Muster­büchern aufbewahrt. Da hängen, unter den Kata­lognummern 0 bis 100, die ersten Seidenfunde, original-chinesische Muster und Stängc von Roh­seide, wie sie auf Sven Hedins wiederentdeckter Seidenstraße" gehandelt wurden; da leuchtet von Stoffen koptischen, ägyptischen und hellenistischen Ursprungs das Hakenkreuz. Daneben das Fragment eines byzantinischen Kaisermantels, von meinem Begleiter an der Bemusterung aus der Zeit der Doppelkaiser Konstantinus und Basileus erkannt; ein paar Schritte weiter Goldbrokat aus dem 15. Jahrhundert.Ein Meter davon ist auch heute nicht unter 500 Mark herzustellen!" heißt die vielsagende Erklärung.

Dahinter alte französische Muster, die den Welt­ruf ihrer Hauptstadt in Modedingen begründeten. Wir bewundern die symbolreiche Musterung der Chinesen, den ausgewogenen Naturalismus der Japaner, wir stehen vor 400 Jahre altem Silber­brokat.Wer heute das Geheimnis seiner Präpa­rierung löst, die ihn über 400 Jahre frisch und rein erhalten hat", sagt mein Begleiterhat ein Vermögen verdient. Wir können so etwas ein­fach nicht mehr hinkriegen!" Und wir kommen an anderen Prachtstücken dieser Sammlung vorbei, die, oft nur wenige Zentimeter groß, kleine Vermögen kosten: 4000 Mark eine peruanische Arbeit, 5000 Mark die Jnkaweberei gegenüber in Gobelintechnik, zehn Zentimeter breit, fünfzig Zentimeter lang. Das sind so Preise und Maße!

Es ist für den Kenner ein leichtes, an diesen Tausenden von Stücken die Beziehung zwischen

Aus aller Welt.

Schwerer Schneesturm über England.

lieber Südengland und Wales ging am Mittwoch ein schwerer Schnee st urm nieder, der beträcht-

tragen das seit mehr als 20 Jahren erprobte

Spranzband

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Kein Gummiband, ohne Feder, ohne Schenkel' riemen, trotzdem sehr zuverlässig.

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Der Erfinder und alleinige Hersteller

Hermann Spranz, UnterMen

(Eine einzigartige Feri^nfahrt um den halben Erdball läßt uns Gerd Düesberg in seinem Buch*) miterleben. Frisch und lebendig berichtet er, wie er auf Grund einer sonderbaren Einladung aus dem Urwald mit schmalem Beutel, aber erlebnisfrohem Herzen ins Land der unendlichen Wälder und der zauber« haften Seen kommt. Fesselnd und ein­gehend schildert er seine Eindrücke von dem ihm oisher fremden Lande, seinen Städten und seinen Menschen, von unfern Landsleuten in Überfee und schließlich eine erlebnisreiche Jagd in unberührten Wäldern, wo er Elchen und Bären in freier Wildbahn begegnet. Wer den Reiz ferner Länder, die Schönheit un­berührter Natur und die Freiheit aben­teuerlichen Fagdlebens liebt, lieft:

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Eine Ferienfahrt nach Kanada von Gerd Düesberg. j80 Seiten mit 59 Abbildungen in Seinen RM. 4,-. Iu be­ziehen durch jede Buchhandlung. Werde- blatt kostenlos.

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von deren Ursprung wir nichts ahnen. Mode geht immer wieder seltsame Wege...

G. Zerres..

Adreßbuch der Stabt und des Kreises Metzen 1939

©ie Hauslisten werden jetzt bei den Hausbesitzern abgegeben. Zur Erlangung einer einwandfreien Einwohneraufnahme ist es erforderlich, dah jeder selbständige Hausbewohner feinen Eintrag eigenhändig oornimmt. Nach einigen Tagen werden die Listen wieder eingefordert. - Es wird dringend darum gebeten, die Aufnahmearbeit durch sorgfältige Einträge und pünktliche Bereitstellung der Listen freundlichst zu unterstützen Nur so kann die dem Vorteil der Allgemeinheit dienende ®e= nauigkeit des wichtigen Nachschlagewerkes erzielt werden.

Der Geschäftswelt

zur Benachrichtigung, datz neben der Hausliste eine Firmen liste abgegeben wird, die den geschäftlichen Notwendig­keiten für die neue Adretzbuchausgabe eingehend Rechnung trägt. Der eigene Vorteil aller Geschäftsleute ist es, dak sie diese Sonderliste sofort und vollständig ausfüllen; sie wird gl-ichfalls nach einigen Tagen wieder abgeholt werden.

Vereins- und Kassen-Vorstände

sowie andere am Vereinswesen Beteiligte wahren die Be­lange ihrer Vereine durch entsprechende Einträge in die 4 dafür vorgesehene Abteilung der Hausliste. 54, D

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Wer in der Mode nur die Mode sieht, ist ein Dummkopf!" Nichts vermag diese Feststellung Balzacs mehr zu bekräftigen als die Erfahrung derjenigen, die seit nahezu sechzig Jahren von Be­rufs wegen den interessanten Wechselwirkungen und Beziehungen zwischen Ereignis, modischem Muster und Zeitgeschmack nachspüren. Es gibt ein einziges Institut solcher Art in Deutschland: die alskönigliche Textilsammlung" im Jahre 1880 gegründetePreußische Gewebesammlung" in Kre­feld, der Stadt, die Friedrich der Große zum Sitz einer weltbekannten Samt- und Seidenindustrie

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notlanden. Die Fahrgäste wurden im Zug nach London weiter befördert. Eine Maschine der Air France hatte vergeblich versucht, auf dem Flugplatz von Croyden zu langen und mußte schließlich nach Paris zurückfliegen.

2Hit dem Aula gegen einen Trecker. Vier lote, zwei Schwerverletzte.

Kurz hinter Jüterbog auf der Straße nach Lucken­walde ereignete sich ein schweres Autounglück. Ein großer Personenwagen aus Dresden geriet auf einer abschüssigen Strecke der Straße ins Schleu­dern und pralle mit großer Wucht gegen einen ent­gegenkommenden Trecker einer Eisenhandlung aus Luckenwalde. Bei dem Zusammenprall wurde der 73jährige Besitzer des Wagens, sein Chauffeur sowie zwei Insassen auf der Stelle getötet. Zwei wei­tere Fahrgäste wurden mit schweren Verletzun­gen ins Krankenhaus nach Jüterbog gebracht.

Sondersitzung des 2HO. für die Wehrmacht.

Der Mainzer Carneoal-Verein hatte in der Stadt­halle die Mainzer Garnison zu einernärrischen Kontrollversammlung", wie Präsident Müller es bezeichnete, zu Gast. Schon bei dem Eröffnungsstück zog eine blendende Stimmung bei den jungen Va- terlandsverteidigern ein, die spontan dasMainzer Lied" mit allen Schunkelvariationen fangen. Die Versicherung des Präsidenten, daß Mainz mit seiner Garnison aufs engste verbunden sei, tat ein übriges. So hatten es die Redner nicht schwer, das närrische Panier auch, in den Herzen der Garnisonangehörigen aufzurichten.

Wetterbericht

Der neue Atlantikwirbel hat seinen Einfluß auf unser Wetter ausgenommen und bereits vielerorts zu Niederschlägen (im Gebirge durchweg als Schnee) Anlaß gegeben. Das Wetter bleibt auch weiterhin unbeständig und zu Niederschlägen geneigt.

Vorhersage für Freitag: Unbeständig mit gelegentlicher Aufheiterung, aber auch weiteren Niederschlägen, im Gebirge als Schnee, Temperatu­ren wieder zurückgehend, lebhafte in Richtung ver­änderliche Winde.

WinlersporlWetlerberichk.

Rhön. Wasserkuppe: Bedeckt,4 Grad, Gesamt­schneehöhe 16 cm, Neuschnee 1 cm, Pulverschnee, Schi und Rodel gut.

S a u e r l a n d. Winterberg: Schneefall, 2 Grad, Gesamtschneehöhe 10 cm, Neuschnee 4 cm, Pulver­schnee, Schi mäßig, Rodel gut,

Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum« schein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot- für den übrigenTeil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der An- zeigen: Theodor Kümmel. D. A. XII. 38: 10843. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R.Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM.- 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Jllu- ftrierten-15 Pf. mehr. Einzeloerkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig

o Muller, zwischen Larven uno Affären wegeno von ^yiuon waren oyne rucht und Bele- auf eine elegante und einleuchtende Art herzu- phonverbindungen. In West-Dorset und Exmoor stellen. Das aber ist nun beileibe nicht selbst wieder'waren verschiedene Städte und Dörfer von der»

Krefeld, im Januar. I Ancon seltsame Stoffbündel mit, die mit Trag- mc-fhot hio Mpltnrelle gurten versehen und mit einer Maske geschmückt iDäte? ift iS ®°ren. Im Innern sand man in Hockstellung mu- Uni> ta,^arisnlb*r 45" AM-, S(W "nde ätte/Ä

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eine modische Spielerei, wie man vielleicht meinen | übrigen Welt abgeschnitten, weil der Schnee auf könnte; der ernsthafte Sinn dieser Forschungs- den Straßen fast zwei Meter hoch lag. In arbeit kann eigentlich nicht hoch genug eingeschätzt ra-c-o4nnn werden. Die Kenntnis der Zusammenhänge lehrt eben nicht nur den Musterzeichner das Zusammen­spiel zwischen Zeitströmung und modischem Aus­druck zu finden, sie bewahrt auch den Hersteller vor geschäftlichen Risikos, die um so größer sind, je mehr sie darauf hinausgehen, sich in mißverstan­dene Opposition zur Zeit zu setzen. Denn das ist eine übereinstimmende Feststellung: die Mode hat strenge, geradezu unerschütterliche, durch jahrtausendealte Praxis sanktionierte Gesetze. Wer ihnen zuwiderhandelt, hat den

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