Ausgabe 
25.11.1939
 
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2S./26. Uovember 1959

Giehener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberheffen)

1H.2Z7 Drittes Blatt

VerufsauWrung, ein erweitertes Aufgabengebiet der HZ

ger direkten Berufsaufklärungs- und Berufslen- Hafter Arbeit erproben und entwickeln hilft. Dieser kungsmaßnahmen kann jedoch die Arbeit der HI. Erziehungsarbeit wird es einmal 3" danken fein,

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meinfchaft nimmt fie körperlich ertüchtigt, charakter- gemeinfchaft am dringlichsten u lieh festigt, ihre Fähigkeiten im Spiel wie in ernst- Kräfte am besten entwickeln?

Dieserewige Turm der Mahnung" ragt besonders

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Bahnhof

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*) Bei der Brotzuteilung für Kinder über 6 Jahre besteht folgende Anordnung: Kinder von 6 bis 10 Jahren erhalten pro Woche 1700g SBrot ober 1200g 93rot und 375 g Mehl, Kinder über 10 Jahre gelten als Normalverbraucher, d. h. sie erhalten wöchentlich 2400 g Brot oder 1900 g Brot und 375 g Mehl.

wenn unsere Jungen und Mädel nicht mehr allein nach Lohnaussichten, Aufstiegsmöglichkeiten, ange­nehmen Arbeitsbedingungen usw. ihre Berufswahl treffen, sondern fragen: Wo braucht mich die Volks- Gemeinschaft am dringlichsten und wo kann ich meine

G.A. E.Bogeng: Der Struwwelpeter und sein Vater. Geschichte eines Bilderbuches, Verlag Rütten und Loening, Potsdam. 1,80 RM. (205) Der Struwwelpeter ist wohl das weit­verbreitetste Bilderbuch für unsere Jüngsten. Und man weiß auch, daß es dem Einfall des Frank« furter Arztes Dr. Heinrich Hoffmann fein Dasein verdankt, der für seine eigenen Kinder das selber zeichnete und dichtete, was er unter den Kinder« büchern seiner Zeit nicht gefunden hatte. Aber dar« über hinaus war das Leben dieses Mannes unt feiner selbst willen bemerkenswert, und wir danken es dieser biographischen Skizze, daß wir nun näher damit vertraut werden. Fr. W. Lange.

entscheiden. /

Um einem möglichst weiten Kreis der Elternschaft die Möglichkeit berufskundlicher Beratung zu ver­mitteln, richten die HI. und der BdM. ferner in einigen der größeren Standorte unseres Gaues Elternsprechstunden ein. Ebenso wie im ~ ' in verstärktem Umfange E l -

Mein Vater und ungezählte Lei­densgefährten _ wurden durch ein einfach anzuwenden­

des Mittel In kurzer Zelt von dieser häßlichen oft Jahrelangen Krankheit befreit. Schreiben Sie mir, Ich sende Ihnen gern kostenlos meine Aufklärungsschrift mit Dankschreiben von Gehellten. Das Mittel können Sie d.die Apotheke beziehen. Max Müller, Hellmittelvertrieb, Bad Weißer Hlrsoh b.Dreid.

Die Lebensmittelzuteilung

vom 27. November bis 3. Dezember 11939.

8 650 (i7 Honen TlMigt,

le en dastehen. Er will so fest wie möglich mit dem Dsein der Nation verbunden sein. Nur so heben nr ihn in seinen wahren Sinn empor; nur so offen- fort er feinen tiefsten Segen; nur so wird er zu ci-em Tag, in den wir wie in einen Spiegel sehen, ir dem wir ein Stück unseres persönlichen und v-kischen Lebens, gleichsam verdichtet, erkennen. Die T ten sprechen:

Aber immer sind wir nah.

Ewig steht der Turm der Mahnung ba!"

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Klingende Liebesgaben."

Reichssender Frankfurt im Fliegerhorst Gießen.

Aus der Stadt Gießen

Oie Antwort.

Don Reinhold Braun.

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zrnt habt? este Arm fehlte ihni' bilditntz ji: die 3ni..) is verstoss ngathingtr. berlegech: irzielt.

Sigrid Ebert: Die Marburger Frauentracht. Mit fünf farbigen Tafeln und 32 Abbildungen, Verlag N. G. Elwert in Marburg, Preis 4,80 RM. (223) In der Buchreihe bur Hessischen Blätter für Volkskunde behandelt dieser erste Band einen für unsere hessische Heimat bt* sonders charakteristischen Ausschnitt. Von der Der« fasserin ist mit Liebe und Sorgfalt alles Wissens« werte über die Marburger Frauentracht zusammen« gestellt worden. Sehr hübsch sind die farbigen Bil« der, die ja erst den richttgen Eindruck von der Wirkung der Tracht geben können. Eine beigege« bene Karte verzeichnet das Verbreitungsgebiet bei Tracht in rund 170 Dörfern rings um Marburg. Der reich ausgestattet Band ist ein besonders hüb^ sches Beispiel heimatlicher Volkskunde.

Fr. JE. Langet,

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)er LA weder seltsam anrühren, und den Antworten, die (amte * tür geben. Wie verschieden das einzelne Herz diese täri ® ftagen in die eigene Sprache kleidet, so münden sie J dich alle in die eine Frage:Tust du deine Pflicht?" Diese Frage steht auch über der mächtigen Gemein- i fdnftVolk" und besonders eindringlich in den Men des Ringens um das völkische Sein.

Der Tag der Toten will nicht isoliert im Volks-

$ len fielet oder hingemordet wurdet von polnischen Eqeufalen, ob ihr Opfer eines verbrecherischen An- clags wurdet, ob ihr jüngst den Heldentod starbt: V Toten alle, wir wollen euer würdig fein! Unsere

£ ferfreubigf eit soll leuchten über eure Gräber oder ^bekannte Ruhestatt. Unlösbar, durch alle Kriegs- M hindurch, seid ihr mit uns verbunden, wie es g-manische Art ist.

Was ihr wart, wie ihr lebtet und euch menschlich v'«nbartet, euer nun aus dem Unerforschlichen vrkendes Seelentum: das alles kämpft mit uns mit! J erfüllt unser eigenes und das Herz des Volkes ): zum Grund und macht es unüberwindlich und tfjU unseren Siegeswillen, daß er gleichsam steil uiragt wie ein mächtiges Schwert. Unse rGedenken iVndelt sich in die erlösende Tat!

Don der Universität Gießen.

Dem nichtbeamteten außerordentlichen Professor D., Bo11now wurde unter Ernennung zum or- dmtlichen Professor in der Philosophischen Fakultät bc Universität Gießen der Lehrstuhl für Psychologie Pädagogik übertragen. Prof. Dr. Bollnvw, bt- aus Göttingen kommt, ist mit dieser Ernennung Nachfolger des im April 1937 von Gießen weg- ^zangenen Professors Dr. Pfähler geworden, biit dem Weggang Prof. Dr. Pfählers hat Prof. 5:_ Bollnow das Fach Psychologie und Pädagogik ar unserer Universität bereits vertretungsweise ver- 1 feiten.

Ernannt wurde zum außerplanmäßigen Professor br nichtbeamtete außerordentliche Professor in der Merinärmedizinischen Fakultät der Universität Ssßen Dr. Paul L u y. Prof. L u y ist wie wir at Ilern bereits kurz meldeten im Frühjahr dieses 3<ghres von Teheran nach Gießen gekommen. Er Betritt an unserer Universität das Fach der Vete- wär-Physiologie.

Ernannt wurde ferner zum Dozenten für das F»ch Innere Medizin und Neurologie der Dr. med. nbil. Herbert Plügge unter Zuweisung an die N«dizinische Fakultät der Universität Gießen.

erzählen von seinen mannigfachen Erlebnissen un­ter den Naaas, die er als ein aufgeschlossenes und fröhliches Völkchen kennengelernt hat. Interessant ist auch, was er über die Arbeit der Mission und die britische Regierungspraxis in diesem entlegenen Teil Indiens zu berichten weiß. Viele ausgezeich­nete Bilder ergänzen die Darstellung des Forschers.

Dr. Fr. W. Lange.

Hendrik Conscience: Der Löwe von Flandern, aus dem Flämischen von Erich Stück, mit Zeichnungen von K. I. Blisch. Verlag Rütten 6- Loening in Potsdam. Preis geb. RM. 5,50. (333)Der Löwe von Flandern" gehört zu jenen großartigen Werken der Weltliteratur, die wie Gullivers Reisen und Don Quichote, der Leder­strumpf und Robinson einen höchst seltsamen Weg von ,Massikern" ihrer Völker, die sogar teilweise einen politischen Zweck verfolgten, zu beaeiftert auf­genommenen Jugendbüchern gemacht haben. Mit dem großen historischen RomanDer Löwe von Flandern", der den Freiheitskampf der flandrischen Städte gegen die französische Zwingherrschaft im 13. unb 14. Jahrhundert in farbenprächtigen Bil­dern ungemein packend und mit historischer Treue schildert, ist Conscience vor hundert Jahren zum Erwecker des Nationalge sühls seines flämischen Vol­kes geworden, das seitdem in zähem Ringen um seine Volkstumsrechte Schritt für Schritt um feine Gleichberechtigung gekämpft hat. Die neue schöne Ausgabe wird gerade jetzt diesem Heldenlied eines uns'so nahestehenden Volkes vor allem in der deut­schen Jugend neue Sympathie zuwenden.

Fr. W. Lange.

UVersetzungen bietet, ist der große Vorzug des Buches. Die knappen Erläuterungen Karl Kindts ühren in die Welt Platons ein und stellen geschickt den Zusammenhang seines philosophischen Gesamt­werts her. Dr. Fr. W. Lange.

Walter Görlitz: Sendung und Macht: Mussolini, Geschichte eines Lebens. Mit 29 Abbildungen. Preis in Leinen geb. RM. 7,. Verlag Quelle & Meyer in Leipzig. (328) Es gibt viele Mussolini-Bücher, aber wenige, die mit so systematischer Gründlichkeit ein Bild des modernen Italien aus dem Werden seines Schöpfers vor uns aufbauen. Dm einzelnen ist vieles bekannt, was Görlitz über die Jugend- und Wanderjahre Mussolinis, seine Wendung zur Politik und sein Kriegserlebnis erzählt, ebenso wie vielen die Phasen der Faschistischen Revolution geläufig fein mögen. Was diesem Buch jedoch seinen beson­deren Wert gibt, ist die systematische Darstellung, die Mussolinis Sendung und seinen Aufstieg zur Macht, die innere Reorganisation von Volk und Staat und das Werden des italienischen Imperiums von den historischen Voraussetzungen her betrachtet und in die großen weltpolitischen Zusammenhänge hineinstellt. Dabei wird im Einzelnen manch in­teressanter neuer Zug zur Geschichte des Faschis­mus beigetragen. Görlitz erzählt bei aller Sachlich­keit in glänzendem Stil, so daß sein Buch neben dem sachlichen Gewinn eine höchst anregende Lek- türe ist. Fr. W. Lange.

Für die Soldaten unseres Fliegerhorstes gab es am gestrigen Freitagnachmittag als reizvolle Ab­wechslung zu ins Dienstes gleichgestellter Uhr eine unterhaltsame Stunde, die in der Gemeinschaft von Reichssender Frankfurt a. M. und NSG. ,^raft durch Freude" ausgestaltet worden war. Schau­platz und schöner Rahmen war der bis auf den letzten Platz mit einer erwartungsvollen Zuhör^r- menge besetzte große Saal im Fliegerhorst. Die Reichskriegsfahne und Fahnen der Bewegung schmückten den Saal. Die blitzenden Stattve und Mikrophone waren mit frischem Tannengrünge­tarnt", und auch die Bühne war mit viel Liebe und Verständnis hergerichtet. Unter den Gästen sah man auch Kreisleiter Backhaus und Landrat Dr. Lotz, ferner weitere Vertreter der Partei und der Deutschen Arbeitsfront.

Die Darbietungen der Stunde waren ganz der unbeschwerten Unterhaltung gewidmet. Das kleine Rundfunkorchester unter Leitung von Franz Hauck forderte gleich zu Anfang mit derErika" die Soldaten zu lebhafter Mitwirkung heraus und brachte auch im Verlaufe der Stunde noch manche temperamentvolle Weise zu Gehör. Mit stürmischem Beifall wurde jeweils Charlotte Schütze begrüßt,

Eiternsprech st u Lause dieses Winters ... ,

ternabende durchgeführt werden, in deren Rah­men Sozialstellenleiter und -Stellenleiterinnen, so­wie die Berufswahlreferenten und Berufswahlrefe­rentinnen über Ausbildungswege, Berufsaussichten usw. sprechen. Auch Rechtsfragen der sozialen Ge­setzgebung des Großdeutschen Reiches werden in die­sen Abenden behandelt.

Selbstverständlich ist, daß die HI. mit allen die­sen Maßnahmen die gleichen Ziele verfolgt wie der behördliche Berufsaufklärungseinsatz: den Nach­wuchsförderungen, hauptsächlich der Landwirtschaft und was besonders die Mädel anbelangt der sozialen, pflegerischen und hauswirtschaftlichen Be­rufe, Nachdruck zu verleihen. Im Landdienst der HI. steht eine eigene Möglichkeit zur Verfügung, den landwirtschaftlichen Berufen junge Kräfte zu­zuführen. Das Gebiet bzw. der Obergau 13 Hessen- Nassau verfügt über 20 Jungen- und 20 Mädellager des Landdienstes innerhalb unseres Gaues.

Mit der Auszählung all dieser mehr oder weni-

auf diesem Gebiet nicht erschöpft werden. Ihr be­deutendster Einfluß ist in ihrer allgemeinen Er­ziehung anzusehen, die schon den 10jährigen Pimpf, das 10jährige Jungmädel in den Kreis einer Ge°

die mit einigen gefällig gesungenen Schlagerliedern aufwartete. Dann wieder trat Erwin Hartung ans Mikrophon und brachte etliche der leicht ae- fügten Schlagerlieder zu Gehör. Dr. A l l o s tischte einige sehr zeitgemäße Scherze und Wortspiele auf und sicherte sich ebenfalls seinen Anteil am Beifall. Die Soldaten folgten den Anregungen des Dr« chesters gerne und fangen mit großem Stimmaus« wand jeweils mit, wenn von der Bühne her be­kannte Melodien erklangen. Der Ansager Willy Hartmann verband die einzelnen Darbietungen ge­schickt mit Worten und Versen, mit lebhafter Mimik und mit Humor, so daß sich die Stunde derklin« genden Liebesgaben" zu einem schönen Erfolg run­dete. Angeregt verließen die vielen Zuhörer den Saal.

Wenn schon in vergangenen Jahren der berufs­beratenden, wie berufslenkenden Aufklärungsarbeit der Behörden, Schulen und Parteiorganisationen wachsende Bedeutung zukam, so steht dieses Auf­gabengebiet im diesjährigen Winter in besonderem Maße im Blickfeld des allgemeinen Interesses. Han­delt es sich doch bei der Entscheidung, die Hundert­tausende von Jungen und Mädel in den kommenden Monaten treffen werden, um mehr als um ein Bestimmen über das künftige Wohlergehen der Ein­zelnen.

Wenn in den vergangenen Wochen innerhalb aller beteiligten Stellen die Dorbereitungsarbeit die­ser Entscheidungen angelaufen ist, so haben sich auch die hessen-nassauische Hitler-Jugend und der BdM., die sich schon in den Vorjahren in den Dienst der berufskundlichen Aufklärung stellten, in ver­stärktem Maße eingesetzt. Ueberall in unserem Gau geschieht der Einsatz in engstem Einvernehmen und in Zusammenarbeit mit oen Arbeitsämtern, wie auch die meisten der Berufsberater und Berufsbe­raterinnen als Referenten und Referentinnen für Berufswahl in der HJ.-Arbeit stehen.

So find im Gau Hessen-Nassau für die 13jährigen Jungmädel und Pimpfe Berufsaufklä­rungsnachmittage in regelmäßigen Zeitab­ständen eingeführt worden, in denen zunächst allge­meine Themen, etwaDer deutsche Mensch und seine Stellung zur Arbeit" usw., in leichter, dem Alter der Jungmädel und Pimpfe angepaßter Form besprochen werden. Weiter hat die Reichs- jugendführung in Schulungsdiensten ausführliches Zahlenmaterial und präzise Vorschläge für Ausbil­dungswege herausgegeben, die ausgezeichnetes Auf­klärungsmaterial für diese berufskundlichen Heim- nachmittage darstellen. In einigen Städten und Großstädten unseres Gaues sind im Laufe des Win­ters wie im Vorjahr bereits mit Erfolg durch­geführt Betriebsbesichtigungen fifr Pimpfe ge­plant, die ein anschaulicher Weg sind, für einzelne Berufe zu werden.

Zur Berufsaufklärung der Pflichtjahrmädel hat der BdM. mit der Einführung der in vier oder sechswöchentlichen Abständen erfolgenden berufs­kundlichen Heimabende eine lebhaft be­grüßte Einrichtung geschaffen. Neben der regel­mäßigen Betreuung der im Pflichtjahr erfaßten Mädel stellen diese Abende die Möglichkeit sicher, die jungen Mädel mit allen theoretischen Fragen ihrer zukünftigen Berufe bekannt zu machen. Welch lohnende Aufgabe dies ist, beleuchtet die Taffache, daß sich heute in den meisten Fällen die schulent­lassenen Mädel erst während der Ableistung ihres Pflichtjahres endgülttg zu einem bestimmten Beruf

Büchertisch.

Friedrich Schnack: Das Waldkind, kn kleiner Roman (Insel-Bücherei Nr. 552). Im ZHel-Derlag zu Leipzig, Preis geb. RM. 0,80. Dm Lebensweg eines Waifenbuben, der einst in bc- Christnacht tief im Bayrischen Wald als Kind inner Holzhackerleute geboren, früh Vater und D_itter verliert und nun bei harten Dauern auf runden Höfen Unterschlupf suchen muß, schildert Diedrich Schnack mit feinem Gefühl für den Stim- irungsgehcrlt des Waldes und die Seele dieses oben, der fest im Herzen trägt, was Elternhaus in5b Waldeinsamkeit ihm mitgaben. An der Pas- lauer Spielzeug-Gret findet der Junge eine, müt- ielliche Freundin und wieder in einer Christnacht k guten Förstersleuten ein neues Daheim. Es ist et- rechtes Weihnachtsmärchen aus Adalbert Stif- ie-?s Geist. Fr. W. Lange.

Maila Talvio:Tochter der Ost- |tie". Roman. Uebersetzung aus dem Finnischen oin Rita OehquisL In Leinen gebunden 7,50 RM. öirlag Albert Langen/Georg Müller, München. (2'»5) Kern dieses Romans aus dem alten Hel- nagsors ist die Frauengestalt Hedwig Ulrika Sut- (iTfs. In ihrem Leben und Schicksal sammeln sich ilae Strahlen der vielschichtigen, fesselnden Hand- lirig; es ist die Zeit, da Finnland in den Kämpfen Mschen Schweden und Rußland zu sich selbst firn k_ Mit großer dichterischer Fähigkett hat es Maila LUoio verstanden, diesen Vorgang in einer reichen Me von Geschnehnissen und Gestalten vor unse- ;e;i Augen erstehen zu lassen. Aus tiefer Erkennt- ü der Geschichte ihres Landes, aus echtem Wis- r um das menschliche Herz und seine geheimnis- Ddien Regungen erwuchs der Dichterin ein fesseln- Zeit- und Seelengemälde.

en ' ir Waffen geschart und tut sich kund in sichtbaren e fB unsichtbaren Opfertaten, und feine Antwort

* leitet: Ihr Toten, wir suchen unsere Pflicht zu tun irlt all unserer Liebe, Treue und Kraft! Ob ihr enge schon in euren Gräbern schlaft oder ob euch ir Weltkrieg hinriß oder ihr in Friedenszeit ent» Nummertet, ob ihr als Soldaten im Feldzug gegen

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Nenjq >rt nii ieituny in elk, leih 6>ige H ftwaffi ute", hih 1938. i w Flug, Mngelnbfi M gch W Lio inschliG i Kolonie: lomber) \ etwa u? ^Michel affe Hain Mensch fast imm- kriege, iel wie ta 3 UNd W

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Karl Kindt: Platon-Brevier, gro- Mteils in neuen Uebersetzungen. Preis geb. RM. - MO. Verlag Karl Rauch, Leipzig-Markkleeberg. (318) Die Werke der großen antiken Phrlo- j: jochen, so ungeheuer ihre Ausstrahlung war, drin- t zm heute kaum noch über den Kreis der Fach- o fsenschast hinaus, man führt sie stets im Munde, iter kennt sie nicht.' Dies Platon-Bremer ist dank i mes klugen Aufbaus und feiner sorgfältigen Aus- ' vthl vorzüglich geeignet, vielen wieder den Weg \\ ]u Platon und zur antiken Philosophie zu bahnen, lenen aus den verschiedensten Gründen ein Stu- j H irn der Originalschristen versagt ist. Daß dies * ( S lchlein zur reinen Quelle führt und die, übrigens Z h u. sYtrntnnc; überxeuaenö

D r. Erich Valentin: Werk und Ge­stalt eines Deutschen. Band 60/62 der Reihe Don deutscher Musik". Gustav Bosse Verlag, Re­gensburg. 271 Setten, 10 Bilder und 1 Faksimile- beilage. (316) Der Verfasser, der schon durch sein BuchRichard Wagner, Sinndeutung von Zett und Werk" (1937) Beachtung auf sich gelenkt hat, führt hier in letzter Konsequenz das Verfahren und den Weg durch, aus dem Geist der Zeit, aus der Bedingtheit durch Rasse und Charakter der heimat­lichen Landschaft die Persönlichkeit Hans Pfitzn^ers zu erfassen und sie in ihrer Bedeutung für Volk und Zeit eindeutig klar herauszustellen. So verfolgt er im Eingangskapitel das blutsmäßige Erbgut in Hans Pfitzner. Er zeigt dabei auf, wie schon seit Generationen in der Familie (auch in der weiblichen Linie) die musikalische Begabung verankert ist. Die Auswertung der Beziehungen der deutschen Land­schaft und Stämme zur musikalischen Polarität ist . , in solch klarer Bestimmtheit, sachlicher FundierunL

Die geistige und seelische Art, in der ein Volk fein T teufest begeht, bezeugt dieses Volkes Wert und . y A halt. Kein Tag im Jahre ist so erfüllt von der Xe?11* floeimnlsDoIlen Bewegung, die sich ergibt aus jenen ft tagen, die jedes sinnende Herz aus demHeiligen

11 mm" zwischen uns und unseren Toten immer

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tziwaltig in diesem November empor in einen sturm- r 3' fetzten, von Kriegsgewalt dröhnenden Himmel, lärm ' öen »ßtDi9en Turm der Mahnung" ist ein Volk

Christoph von Fürer-Haimen- dorf: Die nackten Nagas. Dreizehn Monate unter Kopfjägern Indiens. Mit 108 Abbi^ungen und drei Karten. Preis in Leinen ged. 8,00 RM. Verlag F.A. Brockhaus in Leipzig. (315) Der Wie­ner Ethnologe berichtet hier von einer Expedition in das bislang noch gänzlich unerforschte Gebiet zwischen Assam und Birma südlich des Brahma- outra, wo sich die Naga-Berge ersttecken, die Hei­mat der Naga-Stämme, die ein noch von der Zivilisation verhältnismäßig unberührtes und enl- fprechend sorgloses Leben führen. Daß aber auch bei ihnen eine feste stammesmäßige Organisation be- steht und das Zusammenleben sich nach sehr genau beachteten Gesetzen abwickelt, konnte der Forscher überall feststellen und dabei hochinteressante Ge­bräuche kennenlernen. Ueber eine gewisse Hand­fertigkeit geht die künstlerische Befähigung der Na- gas zwar nicht hinaus, aber in Bemalung und Schmuck ihrer auffallend schönen Körper zeigen die Nagas viel dekorativen Sinn. Der Derfasier weiß, * W überäeugenb unbe!«ftrt iwnbem5 ®/PSn,*»M3°äu

V iialegenbe. Auswahl der Texte in ausgezetchneten Ijchungsergebmlle. höchst anregend u l u i yb

[fen un- und so fesselnd anregender Art bisher nur feitert so ausgesprochen worden wie hier; dem Verfasser rft die besondere Fähigkeit zu eigen, Zeitgeist und Um« weit in ihren mannigfachen Auswirkungen zu er« kennen, sie mit eindringender Uebersichtlichkeit und eindeutiger Formulierung in ihrer Vielfältigkeit aufzudecken und in ihren bedingenden Krastliniert darzuftellen. Die Persönlichkeit Pfitzners, bishev meist im wechselnden Lichte einseitiger Beurteilung gesehen, wächst hier in Geschlossenheit und charak« teristischer Ausprägung mit vollster Bedeutungs« geltung in einmaliger Größe heraus. Werk und Persönlichkeit werden in engster Wechselbeziehung erfaßt; so erscheint sein Liedals Keimzelle der neuen Entwicklung, nicht nur des Liedes, sondern! der jungen Musik überhaupt. Ein Buch, das dis weltanschaulichen und lebenskundlichen ErkenntniffS unserer Zeit zur restlos überzeugenden Urteilsinstanz werden läßt und somit das Gründlichste und Wett« schauendste darstellt, was zur Zeit über Leben und Werk, über Kamps und Sieg dieses aufrechte« Deutschen vorliegt. Dr. H. Hering.

Lebensmittel

Normal­verbraucher

Gramm

Schwer­arbeiter

Gramm

Schwerst­arbeiter

Gramm

bis 3 Jahre Gramm

Kinber 36 Jahre Gramm

614 Jahre Gramm

Brot ..............

2400

* 2900

3900

1100

1100

) Siehe

ober 1900 g Brot u. 375 g Mehl

unb 500 g Brok ob. 375 g Mehl sowie für jed bezeichnete 50 g

unb

500 g Brot ob. 375 g Mehl n mit au. b n Abschnitt Brot

ober

600 g Brot u. 375 g Mehl

ober

600 g Brot u. 375 g Mehl

Fußnote

Fleisch ob. Fleischwar.

600

1000

1200

250

250

500

Butter.............

200

200

200

125

250

200

Margarine ob. Oel...

80

120

120

62,5

Schmalz ob. Speck...

62,5

125

437,5

Käse..............

62,5

62,5

62,5

62,5

62,5

62,5

ober

ober

ober

ober

ober

ober

125 g Quarg

125 g Quarg

125 g Quarg

125 g Quarg

125 g Quarg

125 g Quarg

Vollmilch..........

nur für werben Mütter, Wöchr bie Dauer vor ferner für befoi

y2 Liter, >e u. ftülenbe terinnen für

6 Wochen, ibere Berufe

% Liter

y2 Liter

y4 Liter

Marmelabe.........

100

100

100

100

100

100

ob. 40g Zucker

ob. 40 g Zucker

ob. 40g Zucker

ob. 40 g Zucker

ob. 40g Zucker

ob. 40g Zucker

Zucker.............

250

250

250

250

250

250

Eier...............

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