Aus der engeren Heimat
Schwerer Diebstahl in Obbornhofen. 2®^5
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Mit diesem Sieg der Mtver dürfte schon eine Klä-
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sttte Gewinne find einkommensteuerfrei.
3m günstigsten falle können Sie sogar 3 Millionen HM gewinnen (§ 2, III der amtlichen Spielbedingungens. Zahlreiche große, mittlere und kleinere Gewinne lassen den Spielplan so erfolgversprechend werden.
Holen Sie noch heute ein £os und den amtlichen Gewinnplan bei der nächsten Staatlichen £otterie-kinnahme. tin stchtellos kostet nur HM 3.—, ein viertellos nur HM 6.— je Masse, und am 7. Hooember 1939 beginnt bereits die Ziehung zur ersten Masse. Darum ist es wichtig zu wissen: Nur rediticitig vor Ziehung bezahlte tose begründen Gewinnanspruch.
aus einem alten Anzug des Vaters, enthalten.
Gesellenbrief ohne Prüfung.
Verschiedentlich sind Lehrlinge, die sich bereits
Seit den ersten Septembertagen sehen wir — wie wir in unserer Ausgabe vom 16. Oktober bereits berichteten — auch in den Straßen unserer Stadt - die Briefträgerinnen täglich zweimal beim Austragen der Postsendungen. Unser Bild zeigt eine der jungen Briefträgerinnen bei ihrem Dienstgang.
(Aufnahme: Neuner, Gießener Anzeiger.)
* Obbornhofen (Kreis Gießen), 25. Oktober. In der Nacht zum 21. Oktober wurde ein hiesiger Landwirt von einem bei ihm beschäftigten jungen Mann um erhebliche Werte be stöhlen. Dem Dieb fielen 1000 RM. in bar, ferner ein hellgrauer Anzug ohne Weste, ein paar schwarze Stiefel, ein hellgrauer Mantel, eine dunkle Mütze und ein grauer Handkoffer in die Hände. Wie bisher festgestellt werden konnte, trägt der Dieb die gestohlenen Kleidungsstücke. Er ist 17 Jahre alt, 1.78 m groß, schlank, von frischer Gesichtsfarbe, hat blondes Haar, das rechte Ohr steht auffällig ab, am linken Daumennagel hat er eine blutunterlaufene Stelle. Der Dieb spricht norddeutsche Mundart. Sachdienliche Mitteilungen über den jungen Mann, der flüchtig gegangen ist, sind an die nächste
eignen, werden angeführt. So wird es beispielsweise auch einen Gutschein für die Pflege des „Stillgelegten" durch den Kraftfahrzeughandwerker und den „neuen" Anzug für den Sohn, hergcstellt
Zeugnisses des Lehrbetriebes muß, bestätigt von den Zeugnissen der Berufs- und Fachschule, den Schluß zulassen, daß dem Lehrling eine umfassende Ausbildung zuteil geworden ist und daß er über die notwendige fachliche und persönliche Reife verfügt.
Freiwillige für die Kriegsmarine.
Berlin, 21. DEL (DNB.) Starker Andrang von Freiwilligen machte es sehr bald nach Kriegsausbruch notwendig, auch für die Kriegsmarine die Annahme von Einstellungsgesuchen eine zeitlang zu sperren. Diese Sperre ist jetzt wieder auf- gehoben worden. Die trotz der Sperre eingelaufenen zahlreichen Einstellungsgesuche deutscher Männer jeden Alters beweisen, daß auch der Kampf zur
Philipp Haas VI., Schuhmachermeister, in guter Gesundheit seinen 78. Geburtstag feiern. Unsere besten Glückwünsche den beiden Jubilaren.
auch die Gießener am Sonntag erfahren. Gleich nach Anstoß gingen die Einheimischen mit einem hohen Schuß in Führung, um wenige Minuten später auf 2:0 zu erhöhen. Erst bei diesem Stande kamen die Mtver langsam auf, und Bittendorf verkürzte durch einen prächtigen Wurf. Als dann der Ausgleich durch Jughard fiel, schöpfte man wieder Hoffnung. Doch vorerst gingen die Londorfer, die sich mit dem schlüpfrigen Boden besser abfanden, noch einmal auf 4:2 davon. Nach dem Wechsel klappte es bei den Spielern des Mtv. dann vorzüglich, und in kurzen Abständen warfen die Stürmer 6 Tore. Während die Gießener immer die Blößen in der gegnerischen Deckung geschickt auszunutzen verstanden, liefen sich die Londorfer nun an der eisernen Abwehr immer wieder fest. Lediglich durch Strafwürfe konnten die Londorfer noch verkürzen. In der Mtv.-Mannschaft sah man diesmal einige neue Spieler, die sich vorzüglich einfügten. Der Sieg der Mtver war durchaus verdient. In der neu aufgestellten Mannschaft spielten: Knaus, Krausch, Thiel, Hambach, Speckmann, Müller, Müller-Leutert, Kümmel, Bittendorf, Jughard, W. Jsheim.
Nach den Spielen am letzten Sonntag hat die Tabelle der Staffel 3 folgendes Aussehen:
Kreis Wehlar
<£ Krumbach, 25. Okt. Der Kreisvollziehungsbeamte i. R. Georg Philipp Bengel von hier begeht am kommenden Freitag, 27. Oktober, in geistiger und körperlicher Frische seinen 8 0. Geburtstag. 37 Jahre lang biente er in vorbildlicher Treue dem Kreis Biedenkopf als Dollziehungsbeamter. 40 Jahre lang war er. als Kirchenoorsteher ehrenamtlich in unserer Gememde tätig. Noch heute vermag der hochbetagte Mann in der Landwirtschaft seines Schwiegersohnes praktisch tätig zu sein. An dem großen Geschehen unserer Zeit nimmt der Jubilar noch regsten Anteil Wir beglückwünschen den alten Herrn herzlich zum Geburtstag.
Unterschlagene postaelder.
Lpd. Frankfurt a. M., 24. Okt. Die Große Strafkammer verurteilte einen 35jährigen Angeklagten wegen Amtsverbrechens und Urkundenfälschung zu 7 Monaten Gefängnis. Der Angeklagte, der Geldzufteller war, eignete sich in etwa sieben Fällen Geld an und fälschte die Unterschriften der Empfänger. Der von ihm angerichtete Schaden belief sich auf 230 RM.; 100 RM. wurden von ihm wieder ersetzt. Dem Angeklagten war nicht zu widerlegen, daß er aus Not handelte.
Einbrüche in der Verdunkelung.
Die Täler festgenommen.
Lpd. F r a n k s u r t a. M., 24. Okt. In letzter Zeit waren im Zentrum der Stadt Schaukasteneinbrecher tätiö, die unter Ausnutzung der Verdunkelung wertvolles Volksvermögen zusammen- stahlen. Nunmehr ist es gelungen, die Täter, sowie einen Großabnehmer fe st zunehmen und einen Teil des Diebesguts herbeizuschaffen. Bisher hat der Haupttäter ein Dutzend derartiger Straftaten begangen; er nannte auch feine Mittäter und Personen, die von ihm und dem Großabnehmer Sachen gekauft haben. Bei dem gestohlenen Gut handelt es sich in keinem Falle um bezugsscheinfreie Waren.
Hundfunkprogramm
Donnerstag, 26. Oktober.
6 Uhr: Landvolk, merk' auf! 6.10: Morgengym« naffif. 6.30: Frühkonzert. 7 bis 7.15: Nachrichten. 8.05: Gymnastik. 8.20: Kleine Ratschläge für Küche und Haus. 8.35: Musik am Vormittag. Das große Orchester des Reichssenders Frankfurt. 9.30: Schul« fünf. Wir senden für die Landschule. 10: Konzert. Musikkorps eines Jnf.-Regts. 11: Konzert. 12 Uhr: Stadt und Land — Hand in Hand. 12.10: Mittagskonzert. Das große Orchester des Reichssenders Hamburg. 12.30 bis 12.40: Nachrichten. 14: Nach« richten. 14.15: Musik nach Tisch. 15: Deutsche Volks« lieber. Es singt der Chor des Reichssenders Frank« furt. 15.30: Konzert. 16: Nachmittagskonzert. 17 bis 17.10: Nachrichten. 18: Ruf ins Land: Berichte vom Landesernährungsamt. 18.15: Konzert. Da« zwischen: 18.30: Aus dem Zeitgeschehen. 19.15: Berichte. 20: Nachrichten. 20.15: Übertragung vorn Deutschlandsender. Dazwischen: 22 bi^ 22.15: Nach richten.
See für Führer und Volk und damit für unsere Freiheit richtig verstanden ist, und daß Deutsch, lands Söhne erwarten, so schnell wie möglich ein- gestellt und gegen den Feind eingesetzt zu werden, um vor allem an den Erfolgen unserer tapferen U-Boot-Besatzungen selbst teilzuhaben. Einstellungs. gesuche sind an das Wehrbezirkskommando zu richten, das für den Wohnort des Frei- willigen zuständig ist.
Gchulbnerschuh im Kriege.
Wie Ministerialrat Stand vom Reichsjustizministerium in der „Deutschen Justiz" ausführt, beruht die neue Verordnung über die Bewilligung von Zahlungsfristen in Rechtsstreitigkeiten (vom 7. Oktober 1939) auf der Erwägung, daß im Interesse der Gesamtwirtschaft ein flüssiger Zah- lungsverkehr unbedingt aufrechtzuerhalten ist. Die in besonders gelagerten Einzelfällen sich etwa ergebenden Härten sind durch Einzeih ehandlung abzumildern. Die Verordnung ermächtigt daher das Prozeßgericht, in solchen Fällen, in denen nicht schon außergerichtlich ober im Güteverfahren eine Uebereinkunft zwischen Gläubiger und Schuldner erzielt ist, unter gewissen Voraussetzungen eine Zahlungsfrist zu bewilligen. Maßgeblich ist, daß das Rechtsverhältnis vor dem 1. September 1 9 3 9 begründet wurde. Nicht notwendig ist, daß der aus ihm erwachsene Anspruch bereits vor dem 1. September 1939 fällig geworden oder auch nur entstanden ist. Damit sind alle Zweifel z. B.. hinsichtlich der seit dem 1. September 1939 fällig werdenden Miet- oder Pachtzinsen aus einem zuvor geschlossenen Vertrag ausgeräumt. Im übrigen muß die Jnteresienabwägung ausgerichtet fein nach den Interessen der Ges am t - wirtschaft, denen sich im Einzelfalle Gläubiger wie Schuldner unterzuordnen haben. Die Bewilligung der Zahlungsfrist kommt erst dann in Frage, wenn der Schuldner in einem Rechtsstreit, sei es auf Leistung, sei es auf Feststellung, in Anspruch genommen wird. Solange der Gläubiger selbst sich mit Rücksicht auf die gegenwärtige Lage abwartend verhält, und dies wird praktisch sehr häufig der Fall sein, wird man, wie der Referent erklärt, vorn Gläubiger nicht verlangen können, daß er sich bereits vorder an eine Zahlungsfrist bindet, daß dadurch der Schuldner gelegentlich einer zeitweiligen Ungewißheit ausgesetzt sein kann, dürfte demgegenüher nicht untragbar sein. Die Zahlungsfrist selbst wird nur auf Antrag des b e - klagten Schuldners bewilligt. Die Bewilligung fann auf einen Teilbetrag b e - f ch r än k t werden und auch derart erfolgen, daß Zahlung in Raten angeorbnet wird. Die Bewilligung der Zahlungsfrist wirkt wie eine vom Gläubiger bewilligte Stundung. Sie bedeutet also nicht nur einen Aufschub der Zwangsvollstreckung, sondern auch etwaiger Derzuasfolaen und kommt auch dem Bürgen und dem Verpfänder zugute.
Ein Geschenk-Abc des Handwerks rn Weihnachten.
Zu den Werbemitteln des Reichsstandes des deutschen Handwerks für das Weihnachtsfest gehört auch ein Geschenk-Abc, das auf die vielen Möglichkeiten des praktischen Schenkens Hinweisen wird, die das Handwerk gerade jetzt bietet. Alle handwerklichen Erzeugnisse und Leistungen, die sich als Weihnachtsgeschenk
den Herbstprüfungen gemeldet hatten, inzwischen zur Wehrmacht einberufen worden. Nach einer Anordnung des Reichsstandes des deutschen Handwerks kann diesen Lehrlingen, wenn sie aur Gesellenprüfung nicht erscheinen können, der Gesellenbrief ohne Prüfung ausgehändigt werden. Voraussetzung ist, daß die Zulassung zur Prüfung ordnungsmäßig erfolgt ist. Der Inhalt des
Amtsgericht in Gießen, Zimmer 113, anberaumt. Der Vergleichsvorschlag und die Erklärung des Gläubigerausschusses sind auf der Geschäftsstelle des Konkursgerichtes Gießen zur Einsicht der Beteiligten niedergelegt. Der Termin ist zugleich zur Prüfung nachträglich angemeldeter Forderungen bestimmt.
Gießener Gchlachtviehmarkt.
Zu dem gestrigen Gießener Schlachtviehmarkt (Schlachtviehverteilungsmarkt) in der Viehversteige. rungshalle Rhein-Main in Gießen wurden 2 Ochsen, 27 Kühe, 17 Färsen, 71 Kälber, 142 Schweine, 12 Schafe aufgetrieben.
Preise: Ochsen 43,5 bis 44, Kühe 15 bis 43,5, Färsen 36 bis 44,5, Kälber 40 bis 65, Schafe 25 bis 48 Rpf. je t!i kg Lebendgewicht. Für Schweine wurden je kg Lebendgewicht folgende Preise bezahlt: Klasse a (150 kg und mehr) 1,10, bl (135 bis 149,5 kg) 1,10, b2 (120 bis 134,5 Jcg) 1,10, c (100 bis 119,5 kg) 1,08, d—f (unter 100 kg) 1,02, (unter 80 kg) 0,98, gl (fette Specksauen) 1,10, i (Alt- schneider) 1,10, g2 (andere Sauen) und h (Eber) 1,06 RM.
Marktverlauf: alles zugeteilt:
Jihein-Mainische Börse.
Fest.
Frankfurt a. M., 24. Okt. Die Börse verkehrte am Aktien- und Rentenmarkt in weiterhin fester Haltung. Es bestand nach wie vor etwas Anlage« interesse, bas Geschäft vermochte sich aber nicht zu beleben, zumal anderseits kaum Verkäufe vorgenommen wurden.
Am Aktienmarkt überwogen bei weiterhin nicht einheitlicher Entwicklung durchschnittliche Steigerungen von 0,50 bis 1 v. H. Etwas stärker abweichend waren Allg. Lokal & Kraft mit 131,13 (129,50), Westdeutsche Kaufhof mit 77 (75,50) und Verein. Deutsche Metall mit 145,50 (147,50). Von den Spitzenwerten blieben JG.-Farben mit 157,75 behauptet, während AEG. auf 115,50 (115), Ver. Stahl auf 91,50 (91) und Mannesmann auf 100,50 (100) anzogen, aber Rheinstahl auf 127,50 (128) nachgaben. Ferner gewannen u. a. AG. für Verkehr 1 v. H. auf 104, Bekula 1 v. H. auf 150, Siemens 1 v. H. auf 197, BMW 0,90 v. H. auf 138,90, MAN. 0,50 v. H. auf 147,50 und Gesfurel 0,65 v. H. auf 132,65, dagegen Scheideanstalt 205 (205,50).
Am Rentenmarkt hielt die Nachftage an. Reichsbahn-VA. 123,65 (123,50), Dekosama II 157,75 (157,50), 4,50 v. H. Hessen Staatsanleihe v. 29 99 (98,75). Goldpfandbriefe blieben gesucht bei unveränderten Kursen. Liqui-Pfandbriefe erhöhten sich zumeist 0,25 bis 0,50 v. H bei lebhafteren Umsätzen, ebenso gewannen Industrie-Obligationen etwas. 4,50 v.H. Main-Kraft 94,75 (94,13), im Freiverkehr 4,50 v. H. JG.-Farben v. 39 99 (98,75). Reichsschatzanweisungen ruhiger, aber weiter gefragt.
Unnotierte Werte weiter still. Tagesgeld unv. 2 v. H.
Frankfurter Schlachwiehmarkt
Frankfurt a. M., 24. Okt. Die amtliche Notierung für Kälber, Schafe und Schweine wurde auf Mittwoch, 25. Okt., verlegt.
24000» 300 _______
315198450 47 279700
_____ Konkursverfahren über das Vermögen Kaufmanns Karl Horst, Gießen, Inhaber Firma Carl Horn in Gießen, Marktstraße, wohnhaft Wernerwall 33, ist infolge eines von dem Ge. meinschuldner gemachten Vorschlages zu einem Zwangsvergleich Vergleichstermin auf Samstag, 4. November 1939, vormittags 9 Uhr, vor dem
15, 4000 60000
30. 3000 90000
45. 2000 90000
90. iooo 90000
lucu oiejem öieg uer Luaver uurjie jajun eine NIU- : o. rung in der Tabelle eingetreten fein. Londorf gilt 4. zu Haus als ein äußerst starker Gegner. Das mußten,5.
Wirtschaft.
Vom Kon kursgericht Gießen.
Gendarmeriestation zu richten.
Ratsherrensitzung in Alsfeld.
Z Alsfeld, 24. Okt. Zu der ersten Sitzung seit Kriegsbeginn traten die Alsfelder Rats- Herren unter dem Vorsitz von Bürgermeister Dr. V ö l s i n g zusammen. Dieser gedachte in seiner Ansprache zu Beginn der Sitzung der großen weltgeschichtlichen Ereignisse seit der letzten Sitzung und der großartigen deutschen Erfolge. Seine Ansprache schloß mit dem Gelöbnis einmütiger Geschlossenheit und unwandelbarer Treue zu dem Führer. Als einziger Gegenstand der öffentlichen Sitzung stand die Bürgersteuer süt das Jahr 19 40 zur Beratung. Der Vorsitzende betonte die unbedingte Notwendigkeit der Erhebung der Steuer in der seitherigen Höhe. Die Ratsherren schlossen sich einmütig dieser Ansicht an. Es erging daraufhin die Entschließung des Vorsitzenden, die Bürgersteuer in der seitherigen Höhe, d. h. 500 v. H. der Steuermeßbeträge, auch für das Kalenderjahr 1940 zu erheben. Unter Mitteilungen gab Bürgermeister Dr. Dölsing eine Verfüguna des Reichsinnenministers bekannt, wonach die Amtszeit der Zeitbeamten in den Gemeinden und Gemeindever- bänben, die nach dem Tage des Inkrafttretens dieser Verordnung abläuft, bis auf weiteres verlängert wird. Weiter wurde über den Stand der öffentlichen Arbeiten berichtet.
Landkreis Gießen
§ Steinbach, 25. Okt. Am heutigen Mittwoch, 25. Oktober, feiert Frau Katharina Margaretha
Da fällten Sie
* kein Glück haben?
Ingendfnßball im VfB.-Reichsbahn.
Allendorf (Lahn) 1. 3gd. — VfV.-R. 1. 3gb. 1:4 (1:2).
Das Gastspiel der Jugendmannschaft des VfB.- Reichsbahn in Allendorf war trotz der Einstellung von Ersatzleuten von Erfolg gekrönt. Zu Beginn des Spieles hatten die Platzherren klar die Oberhand, da sich die Grünweißen mit dem kleinen Platz nicht zurechtfanden. Das Führungstor der Gastgeber war bald aufgeholt, und der Mittelläufer schoß den Ausgleich. Die körperlich stärkeren Allendorfer griffen mächig an, um das Ergebnis zu verbessern, fanden aber an der aufmerksamen Verteidigung erheblichen Widerstand, und kurz vor der Pause hieß es 2:1. Nach der Pause machte sich die technische Ueberlegenheit - der Grünweißen durch zwei weitere Tore bemerkbar,-während alle Versuche der Platzherren, zu Erfolgen zu kommen, fehlschlugen.
VfB.-R. 2. 3gb. — Großen-Duseck 1. 3gb. 2:2.
Einen Achtungserfolg errangen die Jüngsten des VsB.-R. gegen die bedeutend stärkeren Großen- Busecker. Nachdem die Gäste in Führung gegangen waren, holten die Grünweißen nach der Pause auf und sicherten sich ein verdientes Unentschieden.
Handball MTB.I - Londorf 8:6 (2:4)
seine Tat; er will die Belehrung eines zuständiaen Beamten falsch verstanden und dadurch die falsche Beurkundung im Geburtsregister veranlaßt haben. Der Anklagevertreter beantragte eine Gesamtgefängnisstrafe von vier Monaten. Das Verfahren wegen Urkundenfälschung wurde auf Grund des Gnadenerlasses des Führers eingestellt. Das Verfahren wegen Uebertretung der Meldeordnung wurde wegen Verjährung eingestellt. Im übrigen wurde der Angeklagte freigesprochen.
Oie $rou in der inneren Front.
Dritte Klosse
T, 100 ooo 300*1)00 3, 50000 150000 3, 25000 75000 6, 10000 60000 12, 5000 60000 15, 4000 60000 30, 3000 90000 45, 2000 90000 90,1000 90000
vierte Klosse
Kiooöoo300*000 3,50000150000
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Zweite Masse
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Fünfte Klasse
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Vereine
Gew. Unentsch. Verl.
Pkte.
Mtv. Gießen
3 0 0
6:0
1900 Gießen
1 0 1
2:2
Tv. Londorf
1 0 1
2:2
VfB.-Reichsbahn
0 1 1
1:3
Tv. Heuchelheim
0 11
1:3


