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Die Verständigung mit England war immer das Fundament der Außenpolitik des Führers. Als außenpolitischer Mitarbeiter des Führers kann ich es vor der Weltöffentlichkeit bekunden, daß feit dem 30. Januar 1933 der Führer nichts, aber auch gar nichts unversucht gelassen hat, um diese Verständigung mit England herbeizuführen. Unzählige Reden, Handlungen, Taten des Führers, unzählige Reisen von mir in seinem Auftrag nach England dienten ausschließlich diesem Zweck. Dabei handelte es sich nicht etwa um vage Ideen, sondern um ganz konkrete Vorschläge, die ich wiederholt dem englischen Premierminister, Außenminister oder sonstigen maßgebendsten Persönlichkeiten des politischen Lebens im Auftrage des Führers unterbreitete.
Diese Angeboke umfaßten im wesentlichen folgende Punkte:
Sie Verständigung mit England stets der Kardinalpunkt der Außenpolitik des Führers
Doktrin, die die Unantastbarkeit Amerikas fest» legt, immer am ehrlich st en geachtet unö respektiert hat. Deutschland hat auf dem xe- samten amerikanischen Kontinent keinerlei Inter, essen zu vertreten, es sei denn das Interesse eines möglichst großen Handels mit allen auf diesem Kontinent lebenden Staaten. Es bedarf schon einer ge>
zur Rede stellen, wenn ich ein Wort gelogen habk
Sie stand am Fenster gegenüber und hatte im Haar ein schmales rotes Band und war so herrlich, wie man sie träumen kann. Sie sah mich lang« nicht, sie wußte gar nicht, daß ich da stand. Gib dir keine Mühe, mein Bester, es Hilst dir alles nichts, so etwas träumt man wirklich nur, das gibt
England hat dies a b g e l e h n t und dem Führer bei jeder Gelegenheit sowohl durch den INund verantwortlicher britischer Minister, Politiker, Parlamentarier als auch durch die Presse zu verstehen gegeben, daß England auf die Freundschaft Deutschlands keinerlei Wert legt.
Trotzdem hat der Führer seine Bemühungen, die ebenso seiner gefühlsmäßigen Einstellung als auch seiner völkischen Einsicht entsprangen, mit einer beispiellosen Zähigkeit und Hartnäckigkeit fortgesetzt. Und erst nachdem er wieder und ratet)er bis an die Grenze des Menschenmöglichen gegangen war, mußte er erkennen, daß England einfachnicht wolle. Der Führer hat dann allerdings auch die Konsequenz aus dieser englischen Haltung gezogen und nunmehr in nüchterner Erkenntnis der realen politischen Gegebenheiten die deutsche Außenpolitik aufgebaut. Die Länder, deren Interessen denen Deutschlands solidarisch waren, waren hierbei für Deutschland von besonderem Interesse. Eine Annäherung an diese wurde gesucht und ihre
gegenüber. Da steht sie drüben auf der anderen Straßenseite, es ist so nahe, man könnte es hin- \ überrufen: Ich liebe dich! und trotzd-em kann man es nicht rufen, das ist, als wäre dir ein Strick urti den Hals geschnürt, du kannst es nicht. Aber da mit einemmal sieht sie zu dir herüber und sieht dich an, und alle Gesetze dieser Welt sind aufgehoben: ihr schwebt über die Wipfel der Bäume und die Gaslatern-en zueinander, und dann erwachst du mitten in der Nacht. So wird er ewig sein, dein Traum.
Bruder Mitmensch, was ich dir erzählen wollte, ist, daß es mir beschieden war, diesen Traum wirklich uni) wahrhaftig zu erleben, gerade so leicht und wunderbar beschwingt, wie man ihn sonst nur träumt.
Aber du könntest nun glauben, ich belöge dich, du sagst, so etwas träumt man nur, und du sagst: Ueber die Wipfel der Bäume und Gaslaternen schweben, das kann man auch nicht.
Ich will dir die Geschichte mit allen Einzelheiten erzählen, wie sie sich zugetragen hat, damit du mir glaubst, und ich will keinen Deut dazutun, du darfst mich mitten auf der Straße, wenn du mich triffst,
paganda selbst einen dauernden Einbruch in diese Doktrin und können England jederzeit in schwerste Konflikte mit ihr bringen. Dies zeigt bereits^ die neueste englische Stellungnahme zu den Entschlüssen von Panama.
Meine Volksgenossen! Ich komme nun zu unseren Gegnern'! Zunächst Frankreich: Ich glaube, daß heute in der gesamten Weltöffentlichkeit nicht der geringste Zweifel darüber besteht, daß das französische Volk diesen Krieg nicht gewollt hat. daß das französische Volk lieber heute als morgen
Nun telephonieren wir jeden Tag ein oder zweimal halbe Stunden lang hintereinander, und wenn ich sie bedränge, daß wir uns jetzt unten an den Türen treffen wollten, dann ist sie so klug zu sagen: „Oh, noch nicht."
„Warum nicht?"
„Nein, noch ist es romantischer wie es ist, unö es gibt so wenig Romantik heutzutage."
Sie ist rasend nett mit ihrem roten Band hfl Haar. „Wenn ich mal", sage ich im Telephon, „von Ihnen träumen sollte — dieses schmale rote Vano, das träume ich dann ganz sicher mit."
Sie fährt bald weg, hat sie erzählt, und ich hake große Angst, eines Morgens ist sie nicht mehr
„Dann fahren Sie eines Tages weg", sage ich „und ich sitze hier mit meinem Traum."
Sie käme ja wieder, sagt sie bann. Im August Ja, im August. Und dann ist es wieder wie in einem Traum, als wäre alles gar nicht Wirklichkeit. Der ewig alte Traum, den wir alle einmal träumen von ihr im Fenster gegenüber. Zweitausend Jahre alt muß der Traum schon sein, den muß es geben, seit es die ersten Häuser gab, die p<9 in einer Straße gegenüber standen.
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Rüstungsvereinbarung getroffen werden sollte. Der Führer war erfüllt von dem Gedanken der Verständigung mit Frankreich, aber der französische Ministerpräsident sagte im letzten Augenblick ab. Wenige Wochen später war er nicht mehr Ministerpräsident. Die Gründe zu seinem Sturz waren scheinbar innerpolitische. In Paris jedoch pfiffen es die Spatzen von den Dächern, daß niemand anderes als England für den Sturz des französischen Ministerpräsidenten verantwortlich war. England sah zu jener Zeit eine Gefahr in diesem Manne, der als Mann des Volkes und Frontkämpfer vielleicht mit dem Frontkämpfer - und Mann des Volkes Adolf Hitler sich verständigen könnte. Deutschland und Frankreich durften nicht zusammen- kommen, das konnte die britische Politik, die gewohnheitsgemäh Zwietracht zwischen den beiden Völkern sät und davon profitiert, nicht zulassen. Als ich Herrn Daladier im vorigen
und der Amerikaner hat nichts gegen den Deutschen. Wenn aber die englische Propaganda immer wieder versucht, Zwietracht zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und Deutschland zu säen, so sind wir Deutsche der festen Ueberzeugung, daß der gesunde Sinn des wahren Amerikaners allmählich dieses Spiel immer mehr durchschauen und sehen wird, wo seine wahren Interessen liegen, und daß beide Völker auf die Dauer aus einer Freundschaft nur gewinnen können.
Ein deutsch-englisches Flottenabkommen auf der Basis 35:100.
Die ewige Unantastbarkeit der zwischen Deutschland und England liegenden Länder Holland, Belgien und Frankreich. Respektierung der britischen Interessen in der Welt durch Deutschland und Respektierung der deutschen Interessen in Osteuropa durch England.
Ein Schuh-undTruhbündnis zwischen den beiden Ländern, wobei Deutschland auf englische Waffenhilfe verzichtete, seinerseits aber bereit war, sowohl seine Flotte als auch eine bestimmte Zahl von Divisionen jederzeit England zur Sicherstellung seines Imperiums zur Verfügung'zu stellen.
Traum vom schönen Gegenüber 23on Christian Bock.
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Und dann geschah es also doch, daß sie herüber- sah. Daß sie vom Fenster wegging, und doch tote« derkarn, daß ich winkte und daß sie verstand, so lehnten mir in unseren Fenstern, sie drüben und ich hier, es war Abend und es wurde tiefe Nacht
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Aber du hast ja nun recht,' wenn du sagst, st über die Straße zueinander schweben, bas könnt« man nicht. Es ist sonderbar genug, bah man in Träumen schweben kann — aber ich habe dir st versprochen, nicht zu lügen und zu dichten: ich habe auf irgendeinem ganz realen Wege in Er- fahrung gebracht, wie ihre Telephonnummer heißt, ni und ich habe sie angerufen mitten in der Nacht.
Lieber Gott, sie war so ungeheuer nett, wie ich
Anteil, in dem Mit- und Gegeneinander von Orchester und Solo erhebt sie sich zu letzter bramati- scher Kraft. Das Adagio in seiner verinnerlichten, fast religiösen Weihe (nach Czernys Aeußerungen schwebten hier dem Meister Gesänge frommer Wallfahrer vor) steht als vermittelnde Brücke zwischen den geistigen Welten des Eingangssatzes und des Schlußrondos — das Adagio verklingt in leisem, ersterbenden Verhallen (H-dur). Mit kühner harmonischer Rückung (nach Es-dur) meldet sich im Klavier der Hauptgedanke des letzten Satzes, zunächst träumend, um dann aber mit voller Energie bas Rondo des Schlußsatzes mit seiner überschäumenden Kraft zu eröffnen.
Dr. Hermann Hering.
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radezu krankhaften Phantasie, um überhaupt zwi- schen den Vereinigten Staaten von Amerika unö Deutschland irgendeinen Streitpunkt ober eine Frage £. ■ zu konstruieren, die jemals zu einem Gegensatz zwi- ._ schen diesen beiden Völkern führen könnte.
Der Deutsche hat nichts gegen den Amerikaner,
Gerade England aber hätte alle Veranlassung, mit dieser Propaganda außerordentlich vorsichtig $U; sein, denn, während Deutschland die Monroe-Dokttin immer geachtet hat, bedeutet die Existenz der vielen englischen Kolonien, Besitzungen, Kohlenstationev, Flottenstützpunkte usw. auf dem amerikanischen! v Kontinent und vor allem diese englische Kriegspro-nim
Iahr in München an diese Begebenheit des Jahres 1933 erinnerte, und ihn darauf hinwies, wie gut es für die Verständigung zwischen den beiden Völkern gewesen wäre, wenn diese Zusammenkunft damals stattgefunden hätte, erwiderte mir Herr Daladier mit einer vielsagenden Gckste der Zustimmung: „Wem sagen Sie das!"
Viele weitere Versuche der Verständigung mit Frankreich wurden von Deutschland trotzdem in der folgenden Zeit gemacht. In diesem Zusammenhang muß ich erwähnen, daß bereits im Jahre 1933 in meinem Beisein ein Mitglied der englischen Botschaft in Paris gegen die Franzosen den Vorwurf erhob, daß die französische Regierung wegen der deutschen Aufrüstung noch nicht zum Präventivkrieg geschritten sei. England habe sein möglichstes in dieser Richtung getan, aber die französische Regierung habe einfach nicht gewollt. Das war die Mentalität Englands bereits 1933.
Zum ersten Orchesterkonzeri des Konzert-Vereins.
Mozart und Beethoven.
Mozarts symphonisches Werk sand in den drei Symphonien, die in der Zeit von Mitte Juni bis Mitte August 1788 entstanden waren, seine geniale Zusammenfassung. Eine jede von ihnen erscheint individuell ausgeprägt und bezeugt zu ihrem Teil eine für Mozart typische Wesensseite: die Es-dur mit lebensbejahender Gefühlswärme, die g-moll mit ihrer fast ins Dämonische weisenden inneren Schwere, die Odur-Symphonie mit ihrer leuchtenden strahlenden Klarheit, ganz aus dem ureigensten Wesen der Musik selbst herausgeboren.
In ihrer Anlage überragt die C-dur-Sym- -p I) o n i e alle vorangegangenen Werke Mozarts in dieser Gattung; es ist, als habe hier das unbeschränkte Krastbewußtsein alle Schaffensmittel und Ausdrucksformen zur vollendetsten Blüte getrieben, zur reifsten Frucht geführt. Nicht mit Unrecht hat man dieses Werk nach Mozarts Tode als die „I u - piter"-Symphonie bezeichnet. In dem feinsinnigen Verweben des Streicherklanges mit den Bläsern, in der feinen Abgewogenheit des jeweiligen Anteils der einzelnen Orchesterinstrumente, zeigt sich Mozarts inftrumentales Beherrschen in höchster Vollendung, durch die vorausgegangenen Opern „Figaros Hochzeit^ und „Don Juan" an gewählter Vielfältigkeit und Intensivierung des Ausdrucks beträchtlich bereichert.
Stolz, voll innerem Adel, kündet sich das Haupt- chema des ersten Satzes an, das sofort aber in eine weiche Stimmung umschlägt; bei der Wiederholung dieser Gruppe läßt Mozart die Streicher durch Holzbläserchemen verbrämen. Das Seitenthema entfaltet sich mit reizvollem Gegenspiel der Stimmen in feiner gemütvollen Gesanglichkeit. Er bricht jäh ab; eine Moll-Episode voll gespannter Schwere lichtet sich wieder auf, und nun knüpft Mozart einen dritten, graziösen Gedanken an und beschließt so die Aufstellung der Themen. Dieses dritte Thema wird wegweisend für die Durchführung. In seiner Aufspaltung finden sich immer neue thematische Kombinationen von fast unerschöpflicher Fülle; dann meldet sich der Hauptgedanke wieder, zunächst im Piano, dann aber sich energievoll thematisch aufsteigernd bis zur endgültigen bereicherten Wiederkehr der Themenaruppe.
Auch das Andante cantabile wächst mit seiner inneren Tiefe aus der Gegensätzlichkeit dreier Themen heraus, die sich in Gestalt und geistigem In
halte voneinander abheben. Nach wenigen Durchführungstakten, von dem Drängen des mittleren Themas zur rhythmischen Verschiebung bestritten, leitet Mozart zur Wiederkehr über, in der er in reicher Figurierung und Variationsmöglichkeit sich ebenso zu machtvoller Steigerung erhebt, wie er besonders zum Schluß des Satzes hin zu stärkster Verinnerlichung führt. Dem chromatisch betonten Menuetthema steht ein Trio gegenüber, das in seiner Gelichtetheit durch die rhythmischen Gegensätze zwischen Streichern und Bläsern an besonderem Reiz gewinnt.
Das Finale (Allegro molto) hat dieser Symphonie die Bezeichnung „mit derSchlußfuge" eingetragen. Mozart hat hier keine Fuge im landläufigen Sinne geschrieben; er hat aber hier überzeugend gezeigt, wie sich höchste kontrapunktische Kombinationsfähigkeit mit den Grundsätzen der symphonischen Form zum vollendeten Ausgleich bringen läßt. Wie er die einzelnen kontrapunktischen Themen herausbildet, rate er mit Fugato-Bildungen die Themen intensiviert; bas läßt immer wieder bewundernd aufhorchen, zumal dem natürlichen melodischen Fluß nirgendwo durch formale Strenge Zwang angelegt wird. In der Coda verknüpft Mozart die Themen in Ueberbauung und Verkoppelung mit höchster Kunst des mehrfachen Kontrapunkts, in letzter durchgeistigter Straffheit das rfm musikalische Moment durchdringend und bannend; ein satztechnisches Wunderwerk, das einzig in der gesamten Literatur dastest.
Das Klavierkonzert in Es-dur (opus 73), entstanden 1808/09, bezeichnet als letztes und umfangreichstes Werk dieser Gattung den Höhepunkt in Beethovens Konzertschaffen durch die Lösung von dem Dirtuosenkonzert und die konsequente Hinwendung zu einer gleichwertigen symphonischen Durchdringung von Solopart und Orchester. Beethoven hat hier den Solisten streng dem geistigen Geschehen untergeordnet, indem er die Kadenzen vollständig ausgeführt vorgeschrieben hat, um jeden eigenmächtigen Eingriff in das Werk abzu- raehren. Den selbständigen Einwürfen des Solisten verleiht er durchaus improvisierenden Charakter.
So leitet er den ersten Satz mit einer freien Kadenz des Klaviers ein, und erst dann führt er im /Orchester das heroisch-martialische Hauptthema durch und läßt auch den ihm innerlich verwandten Seitengedanken sich ausbreiten, zunächst im gedämpften Moll, bann aber im verheißenden Dur. Nach diesem Orchester-Tutti ist der Solopart um so freier und piamftifd) individueller gestaltet durch reiche Entfaltung der Dariationsfähigkeit. In der Durchführung nimmt die Bläsergruppe bedeutsamen
nung, die wiederum von der polnischen Regierung mit einer unverschämten Kriegsdrohung beantwortet wurde — und nachdem polnisches Militär nunmehr begann, ins Reichsgebiet einzufallen, da erst schlug der Führer zu. t
Drei Wochen hat dieser Feldzug gedauert, dann brach dieses ganze polnische Staatsgebilde wie ein Kartenhaus zusammen. Das Reich wird nunmehr dafür sorgen, daß in dem in seiner Interessensphäre liegenden Gebieten eine den wahren Verhältnissen gerechtwerdende Reueinteilung vorgenommen und eine wahre Befriedung Antreten wird. Die Aufrechterhaltung von Ruhe und Ordnung und den Frieden in Osteuropa aber garantieren nunmehr für alle Zukunft die beiden europäischen Großmächte Deutschland und Sowjetruhland.
Das Ziel der deutschen Außenpolitik seit dem 30. Januar 1933 war die Beseitigung des Versailler Vertrages und seiner Folgen. Der Führer war von Anfang an bis zum äußersten bemüht, die nötigen Revisionen auf friedlichem Wege burchzuführen. Dies ist ihm bis auf bie Polen-Frage auch im vollen Umfange gelungen. Ob es sich um die Wiebereinsührung ber Wehrpflicht, die Wiederbesetzung des Rheinlandes, die Wiedereingliederung Oesterreichs unb bes Subeten- lanbes ober um die Errichtung des Protektorats Böhmen und Mähren handelte — immer hat der Führer das Letzte versucht, um a u f dem Wege der Verhandlungen diese Fragen, die ja früher ober später doch einmal gelöst werben oder zu schweren Konflikten führen mußten, zu bereinigen. Erst als der Führer sah, daß er auf diesem Wege nicht weiter kam, griff er zur Tat.
Es ist zweifellos eine einmalige geschichtliche ßeiftung, baß es überhaupt jemand fertigbringen konnte, biefe schwierigen, durch j den Wahnsinn von Versailles künstlich geschaffenen Probleme ohne einen Tropfen Blut zu einer im großen und ganzen alle befriebigenben Lösung zu führen. Der Führer hat denn auch in den letzten Jahren nichts anderes getan, als die schwersten Folgen, bie dieses unsinnigste aller Diktate in der Geschichte je einem Volk bzw. Europa auferlegt hatte, bas heißt also bie schlimmsten Feh- ler, bie die Staatsmänner ber westlichen Demokratien selbst begangen hatten, roieber gut zu machen. Hierbei würben in keinem einzigen Falle jemals auch nur irgenbwelche vitalen Interessen ber westlichen Demokratien berührt, geschweige denn in Mitleidenschaft gezogen.
Anstatt aber nun dem Führer dankbar dafür zu sein, daß er seine Staatskunst und seine Willenskraft dafür verwandte, um all diese Gedankenlosigkeiten und oft geradezu bodenlosen geschichtlichen Dummheiten von Versailles auf friedlichem Wege raiedergutzumachen, erlebten wir das Schauspiel, daß die Staatsmänner gerade der Länder, die einst für diesen Unsinn verantwortlich waren, sicb Deutschland) bei jebem einzelnen Revisionsanspruch entgegenstellten. Vor allem trifft bies zu auf England. England hat in einer seltsamen Verkennung ber natürlichen Dynamik bes Deutschen Reiches, ber Vitalität bes beutschen Volkes und vor allem der Willens- und Gestaltungskraft bes Führers in vergangenen Jahren mit einer geradezu einzigartigen Verbissenheit versucht, Deutschland b e i jedem außenpolitischen Schritt als Widersacher entgegen^.utreten. Dies ist um so erstaunlicher, als von beutscher Seite von Anfang an alles nur Erdenkliche versucht wurde, um gerade zu den westlichen Demokratien England unb Frankreich in ein vernünftiges Verhält- nis zu treten. Ich selbst habe es in allen Einzelheiten miterlebt, mit welch einzigartiger Geduld ber Führer immer raieber bemüht war, sowohl mit Frankreich, als auch besonders mit England zu einer dauernden Verständigung zu gelangen.
So war z. B. im Sommer 1933 bereits zwischen dem Führer unb bem bamaligen unb auch jetzigen französischen Ministerpräsibenten D a - lädier ein persönliches Zusammentreffen vereinbart, bei dessen Gelegenheit bas beutfch- französische Verhältnis bereinigt unb eine
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Freundschaft gefunden. So ist zwischen Deutschland einerseits unb bem italienijchenJmperium im Mittelmeer unb Japan im Fernen Osten anberseits eine wahre unb aufrichtige Freund ich ast entstauben, die in der Vergangenheit bie gleich- gelagerten Interessen ber Länder förderte unb deren Freundschaft unb Zusammenarbeit sich auch in Zukunft als ein wertvoller Garant einer gerechteren unb vernünftigeren Weltordnung erweisen wird. Nationalsozialistischer unb faschistischer Geist unb bie persönliche Freunbschast bes Führers unb bes Duce waren für biefe Entwicklung ausschlaggebend!
Zu diesen außenpolitischen Freunden Deutschlands ist aber vor kurzem auch Sowjetruh- l a n b getreten. Mit dem Abschluß bes beut sch- russischen Nichtangriffspaktes unb des späteren Freundschaftspaktes ist, wie ber Führer in seiner letzten Rebe im Reichstag zum Ausdruck brachte, eine grundsätzlicheNeuorientierungber deutschen Außenpolitik vorgenommen worden. Es ist nunmehr das frühere traditionell freundschaftliche Verhältnis, das den beiden großen Völkern in der Vergangenheit soviel Glück und Segen gebracht hat, wiederhergestellt und alle Voraussetzungen sind dafür gegeben, daß sich diese Freundschaft weiter vertiefen wird. Die Lebensräume der beiden Mächte in ihren natürlichen Bedürfnissen berühren sich, aber überschneiden sich nicht. Eine territoriale Divergenz zwischen beiden Staaten ist damit für alle Zukunft ausgeschlossen. Die wirtschaftlichen Erfordernisse der beiden Länder ergänzen sich in geradezu idealer Weise. Wir benötigen viele russische Rohstoffe, und die Sowjetunion hat Verwendung für die meisten deutschen Jndustrtepro- dukte. Durch umfassende Abmachungen, die wir in Moskau treffen konnten, ist dieser Austausch heute bereits in vollem Gange und wird von Jahr zu Jahr gesteigert werden. Den früheren Höchstumsatz werden wir wohl binnen kurzem erreichen. Was die innere Struktur der beiden Staaten anbetrifft, so ist diese zweifellos eine verschiedene. Die Entwicklung der letzten Zeit hat aber gezeigt, daß das nationalsozialistische Deutschland und das sowjetische Rußland, sofern sie ihre gegenseitigen Weltauffassungen respektieren — und bies sind beide Völker fest entschlossen zu tun — sehr wohl in nachbarlicher Freundschaft leben können.
Bei meinen Aufenthalten in Moskau wie auch bei meiner Rückkehr nach Deutschland habe ich mit freudiger Genugtuung sestgestellt, in welchem Ausmaße die natürlichen Voraussetzungen für eine deutsch-russische Freundschaft von altersher in diesen beiden Völkern wurzeln. Sowohl der Nichtangriffspakt als auch ber Freundschaftspakt erfreuen sich bereits heute bei beiden Völkern einer ausgesprochenen Popularität. Gerabezu erstaunlich ist es daher, auf welch seltsame Erfinbun-
gen die englische Propaganda verfällt, utt dem englischen Volk die Tragweite der deutsch russischen Verständigung zu verheimlichen. Nrr einige Beispiele: Als ber Führer mich im August nach Moskau entsandte, schrieb die englische PrE paganda, daß nunmehr der deutsche Reichsaußen. minifter in Moskau antichambrieren und dieselben Erfahrungen machen müßte, wie die dort feit Mo.
naten befindliche englische unb französische Militär. Ort mission. — Statt dessen: nach 24 Stunden war der (pi Nichtangriffspakt bereits veröffentlicht. Dann: Wä). [Lg rend im Kreml noch über den Abschluß bes Nicht»MslU angriffspaftes verhandelt wurde, schrieb die lische Propaganda, der geplante Pakt würde, zwor M § ein allgemeiner Nichtangriffspakt, er werde qbtt LL o sicherlich nicht für Polen gelten. — Statt dessen m wurde ein bedingungsloser Nichtangriffspakt unb m eine weitgehende freundschaftliche Konsultationsver. jL pflichtung abgeschlossen. Ferner: Als die deutschen Trupven siegreich in Polen einrückten, schrieb bie Etfri englische Propaganda, die russische Armee würde sich sicherlich an den Aktionen gegen Polen nicht bi» M teiligen. — Statt dessen rückten bereits nach w* nigen Tagen bie russischen Truppen auf ber ganzen T|on| Front in Polen ein und besetzten bas polnische JL ( biet bis zur Demarkationslinie, bie wir mit den j Russen vereinbart hatten. Nun aber überschlägt sich jn., die englische Propaganda und erklärt, ja die Russen Xtfer seien nicht etwa im Einverständnis mit den Deut« jl| schen vorgerückt, sondern sie marschierten jetzt gegen die deutsche Armee in Polen. — Statt dessen: Wie.
der wenige Tage später wird in Moskau der Gren;. JL und Freundschaftsvertrag abgeschlossen. Die eng.
lischen Propagandastümper sollten sich andere Pro. -TL paganbaobjefte als die deutsch-russische Freundschaft S ' aussuchen. Die deutsch-russischen Beziehungen sinb JL nunmehr aber auf eine endgültige und klare Basis 1, gestellt, und Deutschland und Sowjetrußland sich f entschlossen, ihre freundnachbarlichen Beziehungen immer weiter zu vertiefen.
Was die Beziehungen Deutschlands zu den Der. einigten Staaten von Amerika anbe. trifft, fo gibt es zwischen diesem Land unb Deutsch, land überhaupt keine denkbare Divergenz. Im Ge. genteil, Deutschland ist gerade das Land, das von allen anderen Ländern der Welt die Monroe.
, sie mir dachte, wie man sie träumt, und als n>ir Bruder Mitinensch, schau einmal in dich, da wo s Ian$c telephoniert hatten, sieh, da standen wir am allergeheimsten ist, denke nach und gib mir ^ann nocf) einmal zwei Minuten in den Fenstern recht. Da gibt es etwas, von dem man nächtens un^ fa^en herüber und hinüber, unb die Technik, träumt, es ist wunderbar beschwingt, es ist un- hie wenigstens der Stimme schweben half, die leih endlich gut unb wie aus einer anderen Welt, gib „ik hatte nichts zerstört, es war noch alles iw, es mir zu, bu träumst bas manchmal auch: einen hauchdünn und wie ein Traum.
Traum von einer herrlich schonen Frau im Fenster


