Ausgabe 
25.10.1939
 
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189. Jahrgang

Deutschlands Volkskraft und sein Glaube an den Führer

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gierung freierLauf gelassen zu einer Hetze gegen das Deutschtum und gegen das Deut­sche Reich, die immer unerträglichere Formen an­nahm. Dies ging so weit, daß deutschfeindliche Demonstrationen vor der deutschen Bot­schaft in Warschau an der Tagesordnung waren.

Am 21. März 1939 wies ich den damaligen pol­nischen Botschafter Lipski in Berlin warnend auf diese Dinge hin und erklärte, daß ein neuer Ver­such unternommen werden müsse, die deutsch-pol­nische Politik in das richtige Gleis zu bringen. Ich wiederholte hierbei Herrn Lipski nochmals das be­kannte deutsche Angebot zur Lösung des Danzig- und Korridor-Problems und ergänzte es noch in einigen Punkten zu Gunsten polnischer Interessen. Zur gleichen Zeit luden wir den polnischen Außen­minister Beck nach Berlin ein, um in gemeinsamer

Während dieser Monate nun war, sehr im Wider­spruch zu den von Deutschland in freundschaftlichem Geist geführten diplomatischen Verhandlungen und mit den Besuch-Austauschen zwischen Berlin und Warschau, im deutsch-polnischen Verhältnis auf ver­schiedenen Gebieten nicht die erwartete Entlastung, sondern eine dauernde Versteifung festzu- tellen. Die Ausbürgerung Deutschstämmiger aus dem damaligen Polen wurde immer intensiver betrieben. Alle deutschen Einsprüche in der deutsch-polnischen Minderheitenkommission blieben nicht nur unbeant­wortet, sondern wurden offensichtlich in zunehmen­dem Maße von dieser Kommission sabotiert. Die Drangsalierung deutscher Volksgenossen in Polen durch örtliche Behörden nahm immer krassere For­men an, und vor allem der polnischen Presse wurde nunmehr in verstärktem Maße von der Re-

Die Kriegsschuld der englischen Kriegsheher bloßgelegt Das erste Auslandsecho der Abrechnung Ribbentrops.

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Denn mir damals diese erstaunliche polnische Haltung gegenüber diesem einmaligen und großzügigen Angebot des Führers merkwürdig storkam, so haben wir heute des Rätsels Lösung in der Hand: England skeckle dahinter! heute wissen wir, daß schon damals Ga­rantieverhandlungen mit Eng­land im Gange waren. Rur so ist auch die seltsame und geschichtlich gesehen geradezu un­faßbar kurzsichtige Haltung der polnischen Re­gierung überhaupt zu erklären.

Aber nicht nur auf diplomatischem, sondern auch auf militärischem Gebiet war nunmehr diese völlig veränderte Haltung Polens Deutschland gegenüber zu erkennen. Bereits am 26. März hatte ich Herrn Lipski auf die vorliegenden Meldungen über polnische Truppenzusammenziehungen an Den deutschen Grenzen hingewiesen und vor den mög­lichen Konsequenzen gewarnt. Ich hatte ihm er« klärt, daß, wenn diese Dinge in dieser Richtung weiterliefen, in Kürze eine ernste Situation entstehen könnte und müßte. Deutschland habe bisher nicht einen Soldaten mobilisiert, und ich könnte nur hoffen, man werde in Polen die Unsinnigkeit der jetzigen Haltung einsehen und den deutschen Dor- chlag, sobald sich die Situation beruhigt habe, doch noch eingehend prüfen. Am nächsten Tage erhielten wir die Antwort: Das war die Nachricht von den unerhörten Ausschreitungen gegen Deutsche in Brom­berg. Ich ließ daraufhin erneut den polnischen Bot­schafter kommen und erklärte ihm, daß ich nicht unr mit Bedauern von der Ablehnung der deutschen Vor­schläge durch Polen Kenntnis nehmen müsse, sondern daß die Beziehungen der beiden Länder sich auf stark abschüssiger Bahn bewegten. Die Reichsregierung müsse die polnische Regierung für diese unerhörten Vorkommnisse in Bromberg und die höchst bedenk­liche Entwicklung des deutsch-polnischen Verhält­nisses, die ausschließlich Polen zur Last fielen, in vollem Umfange verantwortlich machen. Dieses ist in Kürze die Entwicklung der deutsch-polnischen Be- ziebungen.

Sechs Monate lang wurde so mit einer Langmut ohne gleichen, deren nur ein Adolf Hitler fähig ist, ein Angebot des Aus­gleichs an Polen wiederholt, das unter Hintansetzung berechtigter deutscher Ansprüche auf Wiedergutmachung dieses unerträglichen Unrechtes von Versailles lediglich diktiert war von dem ern­sten Wunsch des Führers, das deutsch-polnische Ver­hältnis ein für allemal zu bereinigen und Euro­pa damit den Frieden zu sichern. Als der Führer seinerzeit in seiner Rede dem Reichstag den Inhalt dieses Angebots bekanntgab, habe ich selbst die ungeheuere Bewegung erlebt, die durch die deutschen 'Männer im Reichstag ging: nur die gewaltige Autorität des Führers konnte das deut­sche Volk zu dem in demselben liegenden Verzicht auf uralte territoriale Rechte bewegen.

Nochmals fast weitere sechs Monate hat Deutschland dann zugesehen, wie Polen die Deutschen auswies, terrorisierte zehntausenden ; Don Flüchtlingen in diesen Monaten geben hiervon den sichtbaren Beweis wie es Danzig drangsa- i lierte, militärisch bedrohte, wirtschaftlich abdrosselte usw. Die Sprache der polnischen Regierung Deutsch- i land gegenüber aber wurde immer aggressiver, bis I es zu den bekannten offenen Provokationen und , Grenzverletzungen in den letzten Augusttagen kam. i Erst nach einer letzten Mahnung Deutschlands durch . eine Mitteilung an die polnische Regierung vom > 9 August, in der darauf hingewiesen wurde, daß l eine wirtschaftliche Abschnürung Danzigs eine sehr ernste Situation herbeisühren müsse eine Mäh-

Verhältnisses zwischen Berlin und Rom gemacht; Kommentare zu der Rede finden sich in Anbetracht der Kürze der Zeit noch nicht.

Große Seochlung in Schweden.

Stockholm, 25. Okt. (Europapreß.) Mit Inter­esse hat man in Skandinavien die Ausführungen des Reichsaußenministers von Ribbentrop in Danzig ausgenommen. Besonders der Teil, worin sich der Reichsaußenminister mit dem Verhältnis Deutschlands zu Rußland beschäftigt, hat hier große Beachtung gefunden. Denjenigen, die der deutschen Sprache mächtig sind und die die Rede am Rundfunk abhören konnten, fiel der starke Beifall auf, den Ribbentrop bei seinen Ausführungen er­hielt, die er dem deutsch-russischen Verhältnis wid­mete. Auch die Andeutung, daß eine weitere Vertiefung der Beziehungen zu Rußland be­absichtigt sei, hat hier einen großen Eindruck ge­macht, zumal aus der Rede Ribbentrops eindeutig hervorging, daß Deutschland von sich aus keine Initiative mehr für den Frieden er­greifen werde, im Gegenteil jetzt nach Ablehnung der Friedensvorschläge durch England den Kampf gegen England in vollem Maße aufneh - men werde. Auch der Passus, in dem Ribbentrop auf das traditionelle gute Verhältnis zu Nord­amerika einging, wird hier besonders verzeich­net. Die Rede des Reichsaußenminifters wird als Abrechnung ausschließlich mit England und seiner Politik gewertet, zumal der Reichsaußenminister Frankreich nur mit wenigen Worten streifte und dabei betonte, daß das französische Volk keinen Krieg wolle.

Das Echo in Holland.

Amsterdam , 25. Okt. (DNB. Funkspruch.) Die mit großer Spannung erwartete Rede des Reichs­außenministers von Ribbentrop wurde in Holland von zahlreichen Leuten am Lautsprecher verfolgt. Zudem brachte der niederländische Rundfunk gleich nach Beendigung der Rede einen Auszug mit den wesentlichsten Punkten. Vor allem wurden die Stel­len der Rede wiedergegeben, die von der Bereitschaft des deutschen Volkes handeln, den ihm aufgezwun­genen Krieg gegen England zu einem siegreichen Ende zu führen.

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Schon lange ist es her, als ich vom Pg. Forster in ersten Mal ein geladen wurde, in der damals ^nanntenFreien", in Wirklichkeit sch""

tfolg* höherer Gewalt zernsprechanschlüffe

gtler Sammelnummer 2251

Urschrift für Drahtnach« chten: Anzeiger Stehen

werden diesen Kamps zu einem guten Ende führen

Reichsaußenminister von Ribbentrop sprach in Danzig. Englands Kriegsschuld vor aller Welt festgestellt.

Berlin 25. Okt. <DNB.) In Bern ist em neues Huiaßabkommen zum deutsch-Ichwelzenschen Der- ^Älnunasabkommen non Bundesrat Motta und dem Direktor der Handelsabteilung, Dr. Hotz, ' - Spoftocn Gesandten Kocher und dem deutschen Unterhändler, Gesandten Dr. Hemmen, worden. Das Abkommen halt durchaus

Grundlagen des geltenden Derrechnungsabkom- k ®nm 5O -Zuni d I. aufrecht, ebenso wie dessen LaÜszeitchedoch ist in weitgehendem Maße eine An- rr «' tLs dpltenben Abkommens an Die neuen *nhit> (Einführung der Kriegswirtschaft in den

Ländern gegebenen Verhältnisse erfolgt. B^de Rea^üngen sind der Auffassung. daß alles Erheben soll um die bisherigen Wmtschastsbe- U" »X1Ä

Die deutsch-schweizerischen Wirtschaft« beziehungen.

Neue Belebung des Warenaustausches zu erhoffen.

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Beratung die Basis für ein umfassendes Vertrags­wert, das Die deutsch-polnischen Beziehungen ein .für allemal klären sollte, sicherzustellen. Ich habe bei dieser Gelegenheit dem polnischen Botschafter nahegelegt, zur Klärung der Situation sofort per­sönlich nach Warschau zu fahren. Ich wollte im Hinblick auf die merkwürdige polnische Haltung in verschiedenen Fragen vermeiden, daß der Führer den Eindruck erhalte, Polen wolle sich einfach nicht verständigen.

Am 26. März überbrachte mir daraufhin der pol­nische Botschafter Lipski eine Aufzeichnung als Antwort auf das deutsche Angebot, die auf eine völlige Ablehnung des großzügigen Führer- Vorschlages hinauslief. Es scheint kaum glaublich, und dennoch ist es Tatsache, daß mir von dem pol-

Das Scho in Rom.

R 0 m, 25. Oktober. (DNB. Funkspruch.) Die große Rede des Reichsaußenministers in Danzig, die den unwiderleglichen Beweis für den absoluten Kriegs­willen Englands gegen Deutschland gebracht hat, findet in Italien voll st e Z u st i m - mung. Die Beweisführung dafür, daß England eitIahren insgeheim undplanmäßig den Krieg gegen Deutschland vorbe­reitet hat und sich schließlich mit seiner Garantie an Polen nur noch d e n V o r w a n d für die Kriegs­erklärung an Deutschland verschaffte, sei, so wird in Rom betont, mit der erschöpfenden Darstellung der englischen Politik der letzten Jahre und der unmittel­baren Vorgeschichte des Krieges vollständig gelungen.

Man denkt Dabei in Rom besonders auch an die von Ribbentrop festgestellte Sa Dotierung des von Mussolini am 2. September unterbreite* ten Planes durch Chamberlain. In dieser Beweis­führung sei ein für allemal Die Verantwort- t u n g Englands an Der weiteren Entwicklung Der Ereignisse geklärt. Daß der Reichsaußemmm- ster unter Den Beispielen des für das britische Im­perium zum System gewordenen Wortbruches an erster Stelle den englischen Betrug an Italien nannte, ruft in Italien lebhaften Wider­hall hervor. Das italienische Volk hat weder diesen Wortbruch noch Die von England während des abes­sinischen Feldzuges herausbeschworenen Sanktionen vergessen.

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nischen Botschafter erklärt wurde, jegliche weitere Verfolgung dieser deutschen Pläne, D. h. betreffend Die politische Rückkehr Danzigs zum Reich, be­deute den Krieg mit Polen. Auf meine mehr als erstaunte Erwiderung, daß der deutsche Vorschlag doch zur Herstellung eines dauernden freundschaftlichen Verhältnisses zwi­schen Den beiden Nationen, nicht aber zur Herbei­führung eines Deutsch-polnischen Konfliktes gemacht sei, und daß mir diese Antwort der Warschauer Regierung völlig unverständlich sei, konnte Der Bot­schafter keine Erklärung ab geben. Auf unsere Ein­ladung des Ministers Beck nach Berlin erfolgte dann ebenfalls eine Antwort, die auf eine glatte

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Abkommen alle Maßnahmen getroffen, um Die gegenseitige Versorgung sicherzustellen.

Es ist selbstredend, Daß unter Den heutigen Ver­hältnissen Die Touristik im bisherigen Umfange nicht aufrechterhalten werben kann. Die beDeutenben Beträge, bie Dadurch frei wurden, werden künftig der Tilgung Des großen SalDos Des Clearingkontos zugute kommen. Auch sonst sind von beiDen Seiten ernsthafte Anstrengungen ge­macht worden, um Die Deutsche Ausfuhr nach Der Schweiz unD bie schweizerische Aus­fuhr nach Deutschlanb, bie beibe unter bem hohen Salbo stark litten, sofort wieder in Gang zu bringen. Es ist daher zu hoffen, baß das soeben unterzeichnete neue Abkommen, bas zum l. November, teilweise mit Rückwirkung vom 1. Ok­tober, in Kraft tritt, zu einer neuen Belebung bes deutsch-schweizerischen Warenaustausches fuhren wird.

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Die römische Morgenpresse bezeichnet die Rebe Ribbentrops in ben Schlagzeilen alsvernichtende Abrechnung mit der antideutschen Politik Englands und alsBestätigung des deutschen Entschlusses die englische Herausforderung anzunehmen . Beson­ders unterstrichen werden Die Ausführungen des Reichsaußenministers über die Kriegsvorbereitun- aen Englands und die durch Englands Schuld zum Scheitern gebrachte Friedensinitiative des Duce. Deutschland werde jetzt ben Krieg bis ans f^grei^e Ende führen. Auch bie norbitaliem chen Blatter kjen besonderen Nachdruck auf Die klare und ein« heutige Feststellung, daß das Reich den ihm von Enaland aufgezwungenen Kampf b t s 3 u m nit^feer ft en führen werde. Starken Eindruck hat^ferner die Erwähnung des freundschaftlichen

Ausgleichs mit den Polen dieser Krieg in wahr- , en Sinne des Wortes aufgezwungen wurde. . Seitdem der Führer im Jahre 1934 mit dem ] vlnischen Marschall Piksubski eine Neuorientierung ks deutsch-polnischen Verhältnisses vornahm, hat Seutschland Polen niemals einen Zweifel Darüber , lassen, daß im Rahmen des neuen freundschast- ien Verhältnisses früher ober später das Danzig- mti Korridor-PrMem einer Lösung zuge- iihrt werden mußte. Genau vor einem Jahr, te heißt Mo am 24. Ottober 1938, war es, als ch im Auftrage des Führers den ehemaligen pot- ^chen Botschafter Lipski nach Berchtesgaden

....... ließ. Ich unterbreitete ihm unter Hinwegs den Willen des Führers, das deutsch-polnische rhältuis auf eine geschichtlich tragbare rb endgültige Basis zu Men an diesem ge den bekannten Vorschlag der politischen Wi inügung Danzigs mit dem Reich, fahrend nzig wirtschaftlich bei Polen bleiben sollte. Fer. ier sollten exterritoriale Auto- und Eftenbahnuer- dichungen wechselseitig zwischen den polnischen un ertschen Territorien hergestellt werden. Beide^ Lam kr würden dagegen ihre gegenseitigen Grenzen W gültig anerkennen, und der deutsch-polnsch M-tangriffsvertrag von 1934 sollte auf 25 I h Verlängert werden. _ e.

I Diefer Vorschlag wurde dann am 5. Januar 11959 vom Führer persönlich dem da mal i- m polnischen Außenminister B e ck m pwart und in Gegenwart des Boftchafters Molt Ijto des Botschafters Lipski in Berchtesgaden wie- k <rholt. Der Führer wies bei dieser Gelegen- I! noch besonders darauf hin, daß es Einern ü hm Staatsmann vor ihm und wohl auch ich !M einem nach ihm je wieder möglich fein muroe, Uchnen solchen Verzicht auf den Korr Wir auszusprechen. Am nächsten Tage in »chn, sowie später am 26. Januar bei

Mud) in Warschau wurde dieses Angebot noch. M°ls eingchend zwischen Herrn Beck und mir be Wlochen. Bei diesen Gelegenheiten wurde von den ßlDnischen Vertretern in keinem rtaII v s Angebot abgelehnt, sondern es wu^e ßtoer Hinweis auf gewisse Schwierigkeiten mn | ^Ascher Art erwidert, daß man dasselbe emg^W D Hufen müsse und daß man auch P^"lschersei B jiß endgültige Bereinigung des deutsch-polnisch Uütchältttijses erstrebe.

hicfchetttt täglich, außer foimtags und Feiertags |t kflagen: Die Illustrierte I Etetzener Familienblätter feimatim Bild - Die Scholle Mnatr-vezugspreir:

2anzig, 25. Oktober. (DNB.) Reichsaußen- Mister von Ribbentrop traf am Dienstagnachrnit- ti; in Danzig ein. Vor Dem Schützenhaus waren die Ucrteigliederungen, eine Kompanie der ^-Toten- tofftarrbarte in Danzig und Land es Polizei auf- Dxrschiert. Durch ein Spalier von Politischen Öei= ien, begleitet von Gauleiter Forster, betrat der Aichsaußenminister ben Saal. Nach bem Ein* Urjcf) Der Fahnen begrüßte Gauleiter Forster den Mßenminister. Als sich Der Beifall gelegt hatte. Erat der Reichsaußenminister das Rednerpult, um Eseiner Rede folgendes auszuführen:

Meine Volksgenossen!

|to! in feiner letzten Rede vor dem englischen Par- ttj«iKient versucht, Danzig zum Sündenbock ;J5||fir Den Ausbruch /Des D e u t s ch - p o l ni- E"" Ist en Krieges zu stempeln, indem er tn echt _ kiischer Ueberheblichkeit und in sprichwörtlicher iii IIllEenntnis englischer Minister über die wahren cber!T%lfrÖtniffe in dieser Stadt behauptete, Die St^>t Mlk^azig und Damit Deutschland und nicht l, eW 1, IsP) len sei verantwortlich für Die Zuspitzung Der Einstellungen zwischen Deutschland und Polen im veine 52 v |i^gUft unD für den heutigen Kriegszustand. Dieser ilt . IkDufet falschen englischen Behauptung gegenüber ich es für nötig, gerade vor Ihnen, mente incnblütt' »Mnziger Volksgenossen, nochmals einen kurzen Ab- - der Zusammenhänge zu geben, durch die dem jihrer wider seinen seit Jahren bekundeten Willen

Postscheckkonto: Konkfurt am Main 11686 l - ...........

drückten Stadt Danzig zu sprechen. Mehrere Male Mßte wegen außenpolitischer Vorgänge, über deren Angel wir in den letzten Jahren ja nicht gerade m klagen hatten, meine Reise verschoben werden, fe eines Tages Dann doch mein lang gehegter Ansch, Danzig kennen zu lernen, über Nacht in chiüllung ging, und zwar in einer unvorhergesehe- nt Weise in Erfüllung ging: ich konnte Den jinzu g des Führers in Das befreite S: n 3 i g miterleben! Unvergeßlich wird es mir immer fein, wie unser Führer als siegreicher Feld- htir aus Polen kommend in Ihrer schönen Stadt Wen Einzug hielt und von Der Danziger Jugend

glänzenden Augen und von Ihnen allen mit in Jubel und einer Begeisterung ohnegleichen rüßt wurde. Nach über 20 Jahren größter roierigfeiten und schwerster Unterdrückung ist Jg nun wirklich frei geworden. Dan- und Hne Führung haben sich in dieser Zeit ubezu als vorbildliche Kämpfer des Ehrers gezeigt und als Der zuständige Mini^ [fei, für den Danzig immer eine Art außenpolitisches s^merzenskind war, darf ich dies wohl sagen so «mches diplomatische Glanzstück fertiggebracht.

! Der englische Premierminister Chamberlain

(Biefjciier Anzeiger

General-Anzeiger für Gberhesfen

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