Der Täter mitten unter uns
Roman von Kurt Riemann
Copyright by Verlag Gskar Meister, Verbau L Sa.
4 1. Fortsetzung. (Nachdruckverboten!)
Dabei finden Sie den Zettel, auf dem der saubere Prokurist seinem Spießgesellen, eben dem Angeklagten, mitteilt, daß er alles geordnet hätte und den nächsten Dampfer nach Südamerika nehmen wolle.
Törichterweise redet er ihn mit seinem echten vollen Namen an: Eric Söderblom.
Nun war alles andere für uns, die wir den Fall bearbeiteten, eine Kleinigkeit. Ich nahm mir ein Flugzeug, flog nach Schweden und stellte folgendes fest: Mister William Perkins ist vor rund drei Monaten gestorben. Auf Ihrem Tisch, meine Herren Richter, liegt die Photographie seines Grabes. Die Dokumente, die meine Angaben bestätigen, sind beigefügt. Die Witwe des William Perkins schenkte den beiden Herren, eben jenem flüchtigen Prokuristen und dem Angeklagten, volles Vertrauen. Der Angeklagte war jahrelang der Privatsekretär des Verstorbenen. Diese beiden Männer faßten den Plan, nicht nur sämtliche Gelder ihrer schwedischen Firma zu veruntreuen, sondern auch aus der englischen Firma mitzunehmen, was mitzunehmen möglich wäre.
Der Sekretär Eric Söderblom fuhr also nach England und suchte Sir John Perkins auf. Er traf in Dartmoor-Forest, an der Südküste, mit ihm zusammen. Was dort geschehen ist, wird nie geklärt werden, denn der Angeklagte verweigert ja jede Aussage.
Ich denke mir die Sache so: Sir John Perkins hat nicht gezögert, mit dem Angeklagten zu sprechen. Kam er doch als der ihm bekannte Sekretär seines Bruders. Vielleicht hat er ihm gesagt, es handle sich um Erbschaftsangelegenheiten, vielleicht auch fragte der Schwede Sir John um Rat in geschäftlichen Dingen — ich weiß es nicht. Fest steht jedenfalls, daß er die Gelegenheit benutzt und Sir John in den Abgrund gestoßen hat —"
„Nein! Nein! Das ist nicht wahr!"
Alle Gesichter wenden sich der Anklagebank zu, auf der Eric Söderblom aufgesprungen ist und zum erstenmal in die Verhandlung eingreift. Immer wieder ruft er sein „Nein!" ______________
„Haben Sie etwas dazu auszusagen?" fragt der Vorsitzende.
„Ja! — Es ist nicht wahr, was hier zusammengefaselt wird. Ich habe ihn nicht hinabgestoßen! Ich habe das alles nicht gewollt! Nichts habe ich von ihm begehrt — als ein Kapital, ein Anfangskapital. Was wir aus Schweden mitnehmen konnten, war viel zu wenig. Unsere Firma stand vor dem Bankrott!"
„Sie haben also Sir John Perkins um Geld angesprochen?"
„Ja. Aber er lachte mich aus. Da packte mich die Wut. Ich drohte ihm mit den Briefen."
„Mit welchen Briefen?" wirft der Anklagevertreter dazwischen, aber der Verteidiger, der von Hellmers ungefähr Bescheid weiß, protestiert sofort gegen die Frage. Es sei unwichtig, von den Briefen zu reden. Die Schriftstücke des verstorbenen Sir John hätten nichts mit der vorliegenden Angelegenheit zu tun und entzögen sich deshalb jeder Behandlung im Gerichtssaale.
Hellmers lauscht mit klopfendem Herzen. Wird der Angeklagte jetzt reden? Wird er jetzt die gesamte vergessene Geschichte aus Sir Johns Jugend ans Tageslicht zerren? Nein, er soll davon schweigen, wünscht Joachim inbrünstig. Er darf davon nicht reden — sonst ist alles bisher sinnlos gewesen! Ich will nicht, daß du in den Schmutz gezogen wirst, Vater! —
Und als wären seine Gedanken bis zu jener hölzernen Schranke gedrungen: Der Angeklagte lächelt plötzlich.
„Nein, die Briefe haben wirklich nichts damit zu tun, Herr Staatsanwalt, und ich werde auch kein Wort davon erwähnen — kurz, ich drohte ihm, er lachte wieder — ich stand gegen einen Baum gelehnt hart am Abhang — eine wahnsinnige Wut hatte mich gepackt. Der Revolver! Den Revolver heraus! dachte ich. Du mußt mir doch helfen! Ja, ich wollte ihn niederschießen, aber noch konnte ich mich bezwingen — es waren fürchterliche Minuten. Der kluge Mister Pembroke hat den Beweis jener Stunde gefunden, meinen abgebrochenen Daumennagel. Ja, ich habe mich gegen den Baum gedrückt, ich habe mich festgeklammert wie ein Irrer mit aller Kraft! Aber dann, als Sir John zu höhnen begann, als er mich schalt, wie man einem dummen Jungen gegenübertritt, da war's zu Ende mit meiner Beherrschung. Ich riß den Revolver heraus — ja, ich wollte ihn ermorden, das gebe ich zu. Ich wollte ihn, den Satten, Reichen, Unmenschlichen, niederschießen wie einen tollen Hund. Doch ehe ich 's mich versehe, springt er auf mich zu, will mir an die Gurgel — oh, er war groß und schwer — ich habe gerade noch Zeit, mich zur Seite zu reißen — sonst hätten wir
beide unten gelegen im Abgrund —- oder in der Brandung des Meeres!
Es wäre vielleicht besser gewesen, so aber starb er allein. Bei Gott, nicht i ch habe ihn getötet — er selbst hat sich in den Abgrund gestürzt."
Drückendes Schweigen lastet über dem Saal. Selbst der Vorsitzende kann sich der Bewegung nicht verschließen, die über allen liegt.
Er muß sich erst räuspern, bevor seine Stimme wieder die kühle Schärfe des Amtstones erhält.
„Und dann haben Sie nach dem Tode Sir John Perkins das große Spiel als William Perkins begonnen?"
„Es war nicht allzu schwer. Wer wußte überhaupt hier davon, daß William Perkins gestorben war? Einzig Sir John. Denn wen interessierte schon der Tod des Chefs einer so kleinen, unbedeutenden Firma, die nie über ihre nächste Umgebung hinaus lieferte?
So wußte, wie ich schon sagte, nur Sir John, der Bruder des Toten Bescheid. Die Brüder waren einander völlig entfremdet.
Ich kam — den falschen Paß besorgte ich mir bald. In der Familie nahm man mich freundlich auf. Und als ich sämtliche Briefe und Bilder und vor allem die Todesanzeige aus dem Schreibtisch des Toten entfernt hatte, konnte ich ganz sicher sein.
Hätte mich Holgerson nicht zufällig im Hause des Mannes getroffen, der meine Paßangelegenheit bearbeitete, und dadurch alles erfahren — man wäre nie hinter mein Geheimnis gekommen. Daß dieser alte Narr, der sich Friedrich Hellmers nennt, wie ein Tölpel in die Falle seines" — ein kurzer Blick fliegt zu Hellmers und ein flüchtiges Lächeln huscht über sein Gesicht — „Sohnes geht, das konnte niemand ahnen."
„Wie sind Sie überhaupt mit Friedrich Hellmers zusammengekommen? Ich mache darauf aufmerksam, daß Hellmers' Aussagen bereits protokolliert sind!"
Mitleidig lächelt der Angeklagte den Vorsitzenden an. „Ohne Sorge, Herr Vorsitzender, ein Mann in meiner Haut lügt nicht mehr. Wie ich mit Friedrich Hellmers zusammengekommen bin? Ganz einfach. Er kannte Sir John, durfte aber nicht versuchen, bei ihm anzuklopfen, und kam zu uns nach Schweden. Von ihm stammt der Gedanke, die Pläne zu stehlen und sie zu Geld zu machen. Natürlich war er darüber im Bilde, wer ich bin."
„So! Dann wäre vermutlich Friedrich Hellmers Ihr nächstes Opfer gewesen?"
„Wahrscheinlich!" nickt der Angeklagte gleichgültig.
Eine Welle der Empörung geht bei dieser Antwort durch den Saal.
Pfuirufe und Wortfetzen, aus denen Drohungen klingen, sind vernehmbar. Der Vorsitzende hat alle Mühe, Ruhe zu erzwingen.
„Zunächst wollte der alte Hellmers die Pläne seinem Sohn abschwatzen. Der junge Hellmers ist ja der eigentliche Erfinder. Aber an den ist nicht heran, zukommen. Nun, da haben wir uns die Pläne eben selber geholt."
„Sie haben sie selbst gestohlen? Das ist doch kaum möglich!" stößt Pembroke hervor. „Zum Tresor hat doch nur Doktor Hellmers einen Schlüssel?"
„Er stand offen, als wir sie Herausnahmen! Wei. ter sage ich Ihnen nichts. Es war einfacher, als Sie dachten!" höhnte der Angeklagte. „Es ist alles über. Haupt viel einfacher als Sie denken. Zunächst überlegt man gar nichts. Da sieht man nur, wie die kleine bescheidene Firma, bei der man ein Leben lang gearbeitet hat, plötzlich wackelt. Die eigene Stellung ist unsicher, alles kann von heute auf mon gen vorbei sein. Und dann?
Dann kommt das Elend ... Da aber wehrt man sich. Da setzt man eine Unterschrift unter einen Wechsel, den man nie bezahlen kann, t)a fälscht man Lieferungsverträge, da schiebt man sich ein beschei. denes Teil auf die Seite, man sucht sich das Feh. lende zu erbetteln, zu ergaunern, man lügt ... stiehlt ... mordet ... ja, man mordet!" schreit er in den Saal, der starr vor Grauen diesem Ausbruch folgt.
„Da ist man mit einem Male auf der andern Seite der Menschheit ... und dann rollt alles ... rollt, rollt, wie eine Lawine ... und reißt dich mit in den Abgrund ... immer näher in den Abgrund ... bis an das Ende! Ja, bis zum Schluß ... Schluß ... Schluß!"
Ein entsetzter Aufschrei ... die Zuschauer springen von ihren Bänken auf, die Beamten laufen Linkerton, Pembroke, die Richter schreien und ge. stimulieren ... aber es ist bereits zu spät!
Schon ist der Verbrecher mit einem Lewaltigen Satz über die Schranken hinweg, durch den Saal, quer an dem Richtertisch vorüber, über den Tisch des Staatsanwalts. Für die Länge einer Sekunde steht eine Gestalt schemenhaft vor dem Hellen Bogen des Fensters ... dann ein Splittern, Krachen, und wo die Geftalt sich reckte, ist es leer, scheint die Sonne hell in den Raum, gähnt der Abgrund der Straße ...
Was übrig bleibt, ist ein Auflauf unten vor dem Iuftizgebäude, find hastende Schritte die Treppen hinab und ein armseliges Häuflein Mensch unter einem mitleidig verhüllenden dunklen Tuch.
(Schluß folgt.)
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