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Pioniere im Feuer und an der Arbeit
die
(inbrucf gemacht. Er habe gesagt, es werde noch
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Irmal 150 Jahre dauern, bis Polen wieder er- . chen könne. Dübel habe er kein schlechtes
ort gegen Deutschland gebraucht. Auf die
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L-tifionfl! Ilsen am Samstag meldeten — am 22. September r ' „ in den Kämpfen vor Warschau gefallen. Der Führer rat« ITÄ Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat ein die ® öi-aatsbegräbnis angeordnet und in einem Tages- t Doli8 z<fehl an die Wehrmacht des gefallenen General
ernte erwarten.
D»n Drauchitsch, erließ nachstehenden Nachruf: ',Am 22. September fiel in Polen bei der Durch- iii^rung einer gewaltsamen Erkundung vor War- Ichnu in vorderster Linie Generalober st 5 r 9 r. |\ Fritsch, Chef des Artillerie-Regiments 12. Am lriten Tage an der Seite seines Artil- ri e - R e g i m e n t s ins Feld gerückt, ist ü dem Heere, dem er wahrhaft vorgelebt hat, nun uch in letzter, bedingungsloser Hingabe vorgestern i>m. Tief erschüttert und in aller Trauer — doch ocll großen Stolzes — steht das Heer an der Bahre üises großen Soldaten."
1,4 Doppelzentner mehr als im Mittel 1932/37. Aehnlich liegen die Verhältnisse bei den Sommergetreidearten. Für Hafer wurde em Hektarertrag von 21,0 Doppelzentner ermittelt gegen über 19*4 Doppelzentner im Durchschnitt 1932/37, bei Sommergerste 21,0 Doppelzentner gegen-
Einfuhren — eine weitere Erhöhung der noch vorhandenen großen Vorräte möglich sein.
23. Sept. (DNB.) Nach Mitteilung des IR e s e r v e an Getreide kann also u n a n g e - Reicksamtes war die Getreide-Itastet in vollem Umfange in das nächste Wirt-
(X C\ A C\ ! A A itltAVMAVMHiAW MA»«
Der Mais zur Körnergewinnung, der ebenfalls Anfang September beurteilt wurde, hat seinen Stand in fast allen Gebieten gegenüber dem Vormonat verbessert und steht im Reichsdurchschnitt erheblich besser als in Durchschnittsjahren. Alle Futterpflanzen, auch Klee und Viehweiden, werden jetzt besser als in Durchschnittsjahren beurteilt. Der Stand zur Gewinnung von Herbstfutter an» aebauten Zwischenfrüchte (Untersaaten und Stoppelsaaten) wird als durchschnittlich beurteilt. Die Niederschläge der letzten Tage lassen jedoch auch hier eine baldige Besserung erwarten.
über 19,6 Doppelzentner.
MU 27,4 Millionen Tonnen ist m diesem Jahre eine sehr gute Getreideernte eingebracht worden. Da der durchschnittliche I a h r e s b e - darf Großdeutschlands an Getreide (einschl. Aussaat und Schwund) rund 25 bis 26 Millionen Tonnen dettägt, reicht die diesjährige Ernte voll aus, um den Bedarf der Gesamtbevölkerung und der Tierbestände zu decken. Die große nationale
fitr frühere Oberbefehlshaber des Heeres, General- ilerft Freiherr von Fritsch, ist — wie wir 'Ion am Samstag meldeten — am 22. September
Neuregelung
der Kurzarbeilerunlerstühung.
Berlin, 23. Sept. (DNB.) Um Schädigungen ter Arbeiter auszuschließen, die durch U m st e l - t n fl von b e r F r i e b e n s w i r t s ch a f t auf die Kriegswirtschaft entstehen könnten, hat te* Reichsarbeitsminister eine Neuregelung für ^rzarbeiterunterstützung vorgenommen. Danach dann die Kurzarbeiterunterstützung jetzt in allen
Die Neuregelung bringt in zweifacher Hinsicht eine Verbesserung der bisherigen „verstärkten Kurzarbeiterunterstützung": einmal wird die bisher nur für bestimmte Betriebsgruppen zugelassene Form Ser verstärkten Kurzarbeiterunterstützung nunmehr für alle Betriebe (einschl. der Handelsbetriebe) zugelassen, in denen Kurzarbeit prak- ttsch vorkommen kann; außerdem wird der Ausgleich, den die Kurzarbeiterunterstützung gewährt, von 4 0 auf 50 v.H. des ausgleichsfähi-
roerben. ,
Die Hektarerträge sind bei samtkchen Getreidearten mit Ausnahme des Sommerroggens im Reichsdurchschnitt höher als zu Anfang August. Die im Durchschnitt der Jahre 1932/37 erzielten Hektarerträge werden allgemein erheblich
reis tot rnal,. bungbtt o gebüh. Boebbels um eint ts Del!, n würde, h so sch schimmle es 3ont. 1 gehöre wahr, e Lügen e. Er be- nein füh. bestech, rbietende hen Verwahrend "schöben, Goebbels dm amt- cker als er und über ihn anwesen- , er gebt ournalb-
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Gute Aussicht für Hackfrüchte und Futterpflanzen
Besonders gute Zuckerrübenernte zu erwarten
Uebergangszeit sind Erleichterungen zugelassen.
Kannliennnterhalt, nicht Llnterftühung.
je und nii er Krites »ine hinl!» sind, schm r t toorbtt) Konmenir
der Wib isdruck, bei des. hni ibetift. '
Lederindustrie und den Handel. Diese Einschränkung führt zu einer entsprechenden Freisetzung von Kräften, insbesondere von weiblichen Arbeitern und Angestellten. Hinzu kommt, daß sich bei Kriegsausbruch viele deutsche Frauen, die bisher nicht erwerbstätig waren, unter Zurückstellung häuslicher Pflichten ganz oder halbtägig der Kriegswirtschaft zur Verfügung gestellt haben. Ihr Einsatz hat mit dazu beigetragen, die sofort notwendige Ausweitung der Kriegswirtschaft zu ermöglichen.
Hiernach erscheint ein zusätzlicher Einsatz weiblicher Arbeitskräfte aus dem Kreis der bisher nicht berufstätigen Frauen im gegenwärtigen Zeitpunkt nicht notwendig. Zunächst müssen diejenigen weiblichen Arbeitskräfte wieder eingesetzt werden, die aus der Umstellung der Friedens- auf die Kriegswirtschaft frei geworden sind. Diese weiblichen Arbeitskräfte haben ein Vorrecht auf Wiederverwendung, weil sie im Gegensatz zu den bisher nicht berufstätigen Frauen zur Sicherung ihres Lebensunterhalts auf Erwerbsarbeit angewiesen. Sie werden auch in vielen Fällen an die Stelle der nicht auf Erwerbsarbeit angewiesenen Aushilfskräfte treten können. Den Arbeitsämtern ist es deshalb vom Reichsarbeitsminister zur besonderen Pflicht gemacht, den zusätzlichen Bedarf der Kriegswirtschaft an weiblichen Arbeitskräften in erster Linie durch weibliche Arbeitskräfte, die durch Einschränkungen der Friedenswirtschaft frei geworden sind, zu decken.
ZapanisckeOffensivesütX'^vonHankau
Schanghai, 24. Sept. (DNB.) Japanische Streitkräfte eröffneten eine große Offensive südlich von Hankau auf einer Front von über 2 5 0 Kilometer. Am linken Flügel landeten nachts japanische Streitkräfte im Rücken der chinesischen Truppen. Die Chinesen zogen sich in Richtung aufTschangscha zurück. Der Rückzug gestaltete sich infolge Eingreifens starker japanischer ßuftftreitträfte zu einer regelrechten Flucht.
Meine politische Nachrichten.
Die Ministerpräsidenten Englands und Frankreichs find auf englischem Boden zusammengetroffen. Daladier war dabei von General Gamelin, Admiral Darlan und dem Rüstungsminister Daubry begleitet; Chamberlain von Lord Halifax und Lord Chatfield. Als Treffort hatte man vorsichtshalber nicht London, sondern ein kleines Städtchen in einer ländlichen Grafschaft gewählt. In der Mitteilung über das Zusammentreffen wird in üblicher Weise die „vollkommene Uebereinsttmmung in den gegenseitigen Aufsassun« gen" betont
Auslandsjournalisten im Protektorat
Englische Greuelmärchen an Ort und Stelle festgestellt.
großen Floßsäcken wurde übergesetzt, Behelfsfähren aus großen Floßsäcken erbaut, auf denen dann die schweren Infanteriewaffen, Panzerabwehrkanonen, leichte motorisierte Fahrzeuge und dergleichen hinübergebracht wurden.
Fast gleichzeitig damit beginnt der Brückenschlag, und zwar von Kriegsbrücken. In fünf, sage und schreibe fünf Stunden ist eine 45 Meter lange Brücke bei Koztow gebaut, die Kraftfahrzeuge bis zu 18 Tonnen laut Tabelle tragen kann. Diese friedensmäßig errechnete Zahl ist aber, wie Figura zeigt, durchaus überholt, denn tatsächlich rollen P a nz e r ohne weiteres hinüber, die weit schwerer sind. Kaum ist die erste Brücke geschlagen, da wird mit einer zweiten begonnen, die den Neber gang der Panzer entlasten soll. Auch diese Brücke steht.
Die Männer haben die Nacht hindurch ungeheuer gearbeitet. Sie standen nackt, trotz Regen und Kälte, im Wasser, Stunde um Stunde. Trotz allergrößter Schwierigkeiten — der Nachschub des Materials klappte infolge der miserablen polnischen Wege nicht richtig, und bei völliger Dunkelheit mußte daher verschiedenes Material zusammengesetzt werden — stand die Brücke zum befohlenen Zeitpunkt. Pünktlich um sieben Uhr rollten die ersten Panzer darüber. Die Leistung der Pioniere ist um so höher zu werten, als sie keine warme Verpflegung fassen konnten, sie hatten nur zehn Minuten Zeit zum Essen. Felber.
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Teichwirtschaft und die Seefahrzeuge. Kurzarbeiter' Unterstützung wird den Kurzarbeitern gewahrt, die in zwei aufeinander folgenden Wo- ch e n (Doppelwoche) wegen Arbeitsmangel we ni - aer als 80 Arbeitsstunden in den Betrieben beschäftigt werden. Die Hohe der Kurzarbeiterunterstützung richtet sich nach dem Unterschied zwischen dem Kurzlohn und dem Lohn, den den Kurzarbeiter bei unverkürzter Arbeitszeit in 80 Arbeitsstunden in der Doppelwoche erzielen würde. Bei alleinstehenden Kurzarbeitern wird
Sehr gute Getreideernte.
Zahresbedarf voll gedeckt. - Nationale Neferve bleibt unangetastet.
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Prag, 24. Sept. (Europapreß). Die im Protektorat weilenden 27 ausländischen B e - richterstatter besuchten Pilsen. Beim Empfang im Senatorensaal der Bürgerlichen Braue- r e i begrüßte der Präsident des Derwaltungsrates, Svoboda, die auswärtigen Gäste und erklärte, daß er ihnen keine derartigen Sensationen zeigen könne, wie die Londoner Meldungen aus dem Protektoratsgebiet berichtet hätten. Es gäbe in ganz Pilsen keinen Toten, keinen Verwundeten und keine Barrikaden. Nicht einmal „Bierleichen" würden sie auf den Gassen sehen, so friedlich und arbeitsam gehe das Volk unbeirrt feiner Beschäftigung nach. Man bleibe bemüht, im neuen Rahmen der tschechischen Staatlichkeit sämtliche Kräfte der ruhigen Arbeit zu widmen, die für die Tschechen 'tets’ägs höchste Gebot gewesen sei.
NÄH der Besichtigung der Brauerei fuhren die ausländischen Gäste in die Skoda-Werke, wo ie von der Werksdirektion begrüßt und dann in die verschiedenen Werkstätten geführt wurden, darunter auch in die Waffenabteilung, die bei den Berichterstattern ganz besonderes Interesse fand.
Von Pilsen fuhren die ausländischen Journalisten nach Lana, wo sie um 5 Uhr vom Präsidenten Dr. Hacha in Anwesenheit des. Stellvertreters des Ministerpräsidenten, Verkehrsministers Dr. Havelka, empfangen wurden. Der Präsident agte, er freue sich, Herren aus allen Ländern bei ich zu sehen, damit sie sich überzeugen konnten, daß hier friedliches, ruhiges Leben herrsche in voll st er Harmonie zwischen den beiden Volkern. Mit den guten Fähigkeiten, die das tschechische Volk besitze, seinem Fleiß und seiner Sparsamkeit, bilde es mit dem deutschen
Berlin, <✓*«**,
Statistischen Reichsamtes war die Getreide , ,
ernte Anfang September dank des unermüdlichen, schaftsjahr 1940/41 übernommen werden. Darüber Einsatzes unseres Landvolks und vieler tausend hinaus wird — ohne Berücksichtigung zukünftiger Freiwilliger aus allen Teilen des Volkes allen Schwierigkeiten zum Trotz praktisch beendet. Für verschiedene Getreidearten liegen bereits d i e ersten Druschergebni fe vor. Nach der Sevtemberschätzung beziffert ich die Getreideernte 1939 (ohne Mais) auf insge amt 27,43 Millionen Tonnen; das sind rund 500000 Tonnen mehr als Anfang August erwartet wurde. Das Ergebnis übertrifft den hohen Durchschnitt 1932/37 um 1,66 Millionen Tonnen (6,4 v. H.) Nach den Erfahrungen früherer Jahre kann sogar angenommen werden, daß die Ergebnisse der endgültigen Ernteermittlung, die im Junuar 1940 durchgeführt wird, noch etwas höher liegen
Ein Appell an die Durchführungsbehörden.
In einem gemeinsamen Erlaß des Reichsinnen- u n o des Reichsfinanzmini st ers werden die Durchführungsbehörden nochmals auf die Grundsätze für d i e Bemessung des Familienunterhalts der Angehörigen nach den neuen gesetzlichen Bestimmungen hingewie- sen. Danach sind die bisherigen 'Lebensverhältnisse und das im Frieden bezogene Einkommen der Angehörigen der Wehrmacht zu berücksichtigen sowie die Fortführung des Haushalts unter Beachtung der durch den besonderen Einsatz gebotenen Einschränkung, die Erhaltung des Besitzstandes und die Erfüllung übernommener Verpflichtungen im vertretbaren Ausmaß zu sichern. Der Erlaß betont, daß diese Grundsätze ke i n e s f a l l s engherzig anzuwenden sind. Es soll stets entgegenkommend und in Zweifelsfällen zugunsten der Angehörigen verfahren werden, damit der Einberufene an der Front die Ueberzeugung hat, daß für seine Angehörigen in ausreichender und gerechter Weise gesorgt wird. Statt der Bezeichnung Familienunterstützun'g soll nur noch die Bezeichnung Familienunterhalt verwendet werden, das Wort Unterstützung soll überhaupt aus dem Sprachgebrauch in diesem Zusammenhang verschwinden. Der Familienunterhalt ist auch völlig getrennt von der öffentlichen Fürsorge durchzuführen. Von allen Behörden und Beamten wird voll st e Hingabe und Opferfreudigkeit für die reibungslose Durchführung des Familienunterhalts erwartet. Mit Rat und Tat sollen sie die Angehörigen der Einberufenen unterstützen und die Maßnahmen gerecht und ohne Härten durchführen. Dazu ist Voraussetzung, daß die betreffenden Dienststellen mit Bearbeitern besetzt sind, die sich ihrer besonderen Verantwortung bewußt sind und größtes Verständnis für die Sorgen und Nöte der Angehörigen der an der Front kämpfenden Soldaten haben. Die Behördenleiter sollen, alle- notwendigen Anordnungen treffen, um den Verkehr des Publikums bei ihren Dienststellen zu erleichtern und eine rasche und zuvorkommende Abfertigung zu ermöglichen.
Kein zusätzlicher Kraueneinsah in der Kriegswirtschaft.
Berlin, 23. Sept. (DNB.) Die Anspannung, die sich bei Ausbruch des Krieges im Arbeitseinsatz zeigte, beginnt nach der schnellen Niederwerfung Polens nachzulassen. Die Wehrmacht konnte bereits in dringenden Fällen Freistellungen verfügen, die große Zahl von Kriegsgefangenen gelangt von Tag zu Tag in ständig wachsendem Maße zum wirtschaftlichen Einsatz. Polnische Männer und Frauen, die in ftüheren Jahren ständig in Deutschland als Wanderarbeiter und Gesindekräfte tätig waren, aber im Frühjahr 1939 von der polnischen Regierung an der Aufnahme ihrer gewohnten Arbeit in Deutschland behindert wurden, melden sich bei den neu eingerichteten Arbeite- ämtern im besetzten polnischen Gebiet. Das gleiche gilt für die vielen Arbeitslosen, die Monate oder Jahre hindurch in Polen ohne Erwerbsarbeit waren.
Weiterhin bringt die Umstellung auf die Erfordernisse der Kriegswirtschaft eine Einschränkung der nichtkriegswichtigen Wirtschaftsbetriebe mit sich. Das gilt vor allem für die Textilindustrie, das Bekleidungsgewerbe, die
rage, ob man in Polen die Stärke Deutschlands cht erkannt habe, erwiderte Moscicki, man habe ! e Qualität der deutschen Armee gekannt, aber ncht gewußt, daß die deutsche Ausrüstung in den kzten vier Jahren quantitativ so weit gekommen k Es sei unheimlich gewesen, wie schnell die putschen Truppen in Polen vorgingen. Auf die Frage, ob es richtig sei, daß deutsche Flieger vergütete Bonbons abgeworfen hätten, erklärte Mos- |m, davon könne keine Rede sein.
Rydz-Smigly wurde gefragt, ob er nicht gewußt hbe, daß die Polen den Deutschen nicht ft a n b « hilten könnten. Er antwortete, er habe schon am zweiten Tage gesehen, daß der Krieg verloren sei. Alle Verbindungen seien abgebrochen gewesen. Jede Armeegruppe habe für sch selbst gekämpft. An diesem zweiten Tage fei n fest entschlossen gewesen, Frieden zu machen. Die Engländer hätten ihm jedoch erklärt, das dürfe er auf keinen Fall tun(l). Te würden den Polen zu Lande, zu Wasser und in der Luft wirksam zu Hilfe kommen (!). Sie polnische Regierung habe von englischen Stellen jögar die Nachricht erhalten, daß die EnHlän - der bereits auf der Westerplatte kämps- tin(I).
Generaloberst Freiherr von Fritsch.
Das Augustwetter erwies sich für die Feldfrüchte allgemein als sehr aünftig. Aut die feuchte Witterung in der ersten Hälfte des Berichtsmonats folgten warme, sonnige Tage, die das Wachstum der Hackfrüchte und Futterpflanzen sehr stark förderten. Die Hackfrüchte haben sich gut entwickelt. Nach dem zu Anfang September abgegebenen Urteil der amtlichen Berichterstatter ist der Stand bei allen Hackfrüchten besser als in Durchschnittsjahren. Besonders gut stehen die Zuckerrüben, recht gut । ym /+< Xi« it H a r r it h ö n itnX (2*. nnlfflt-fnfs
gen Lohnausfalles erhöht und steigt bei Kurzarbeitern mit unterhaltenen Angehörigen entsprechend. Unverändert bleibt, daß die Kurzarbeiterunterstützung nicht höher sein darf als die Arbeitslosenunterstützung, ferner daß der Kurzarbeiter eine andere, i h m vom Arbeitsamt zugewiesene, zumutbare Arbeit annehmen muß. Die Kurzarbeiterunterstützung ist wie bisher von einer Anzeige des Betriebs- führers beim Arbeitsamt abhängig: für
Volke eine gute Gemeinschaft. Die Behörden kämen ihren Pflichten in jeder Beziehung und einwandfrei nach. Die Tschechen lebten seit Jahrhunderten mit den Deutschen in engster Beziehung. Sie wüßten es wohl zu schätzen, daß sie jetzt vor den Schrecknissen des Krieges verschont geblieben feien. Das tschechische Volke sehe der Zukunft zuversichtlich und voll Hoffnung entgegen.
Infolge der vor einigen Tagen vom Reuterbüro in London in die ganze Welt verbreiteten Nachrichten über revolutionäre Bewegung, Strahen- kämpfe, Brückenzerstörungen und viele Tote im gesamten Protektoratsgebiet sah sich der ehemalige Prager Reutervertreter veranlaßt, über Kopenhagen an Reuter-London zu melden:
Informationen Atlas 22 von gestern abend aus „maßgebenden Kreisen", die den Beginn einer revolutionären Bewegung in Böhmen und Mähren anzeigen, sind eine maliziöse Erfindung. Es gibt hier in Böhmen und Mähren keine Spur eines Beweises, welche die darin enthaltenen Details der Londoner Meldungen bestätigen würden. Ich ehemaliger Reuterkorrespondent in Prag bedauere tief, daß Reuter-London solchen Tendenzmeldungen dadurch Kredit verleiht, daß er sie veröffentlicht. gez. Rudi.
Daraufhin erhielt am 22. 9. Herr Rudl von dem Reuterkorrespondenten Morgan folgende Antwort: „Rudl-Prag. Telegramm erhalten. Nach London weitergeleitet. Informationen stammen nicht von hier. Morgan, Reuter."
übertroffen. Der Hektarertrag für Winter- auch die Futterrüben und Spatkartof- roggen unserer wicbtiasten Brotfrucht. wird auf fein. Auch der Stand der Kohlrüben und 19 6 Doppelzentner geschätzt und liegt damit um M o h r r ü b e n (zu Futterzwecken) wird im Reichs- 2,2 Doppelzentner höher als im hohen Durchschnitt durchschnitt besser als mittel beurteilt Im 1932/37 Für Winterweizen steht ein Hektar- ganzen sind die Aussichten für die Hackfruchternte ertrag von 23,1 Doppelzentner in Aussicht; das sind günstig. Vor allem ist eine sehr gute Zuckerrüben-
»S’fi
SH 'M
H!
(pk.-Sonderbericht.) Irgendwo im Raume zwi - chen Lowicz und Sochaczew! Ich stehe an einer von Pionieren geschlagenen Brücke, über die in endloser Reihe Panzer und immer wieder Panzer rollen, die gegen den hier irgendwo nördlich der Bzura eingekesselten Gegner eingesetzt werden. Selbstverständlich kommt bald ein Gespräch mit den Baumeistern dieser Brücke, den Pionieren, auf, und es ist wirklich allerhand, was wir da zu hören bekommen. Sie haben schon einiges hinter sich, das kann man wohl agen. Gewaltmärsche von 20 Stunden, bei denen sie auf schlechtesten Wegen so beiläufig 44 Kilometer geschafft haben, obwohl so und so oft die Gefechtsfahrzeuge im Mannschaftszug herausgezogen werden mußten. Dann hat an der Bzura die eine Kompanie ein Minenfeld von Flatterminen beseitigt, eine andere einen polnischen Durchbruchsversuch abgeschlagen und den Gegner im Gegenstoß abgeriegelt. Wieder eine andere hat den Feind von den Fahrzeugen herunter angegriffen und dabei rund 70 Gefangene gemacht, oder aber sie wurde in die zwischen zwei Jnfanterieregimentern klaffende Lücke geworfen.
Als dann der erwartete Gegenstoß der Polen infolge des wirksamen Störungsfeuers ausblieb, kam der Befehl: „Vorgehen über die Bzura und Angriff." Das bedeutete, daß binnen zwei Stunden alle Pionier-Kompanien für die Vorbereitung zum Uebergang eingesetzt werden mußten. Für jedes Bataillon wurden Stege gebaut, mit kleinen und
nie re ffen. Gayda weist weiter darauf hin, daß nder Westfront noch nichts geschehen ci, was nicht wiedergutgemacht werden innte, und daß noch keine Leb en sinter- elfen der großen Imperien verletzt norden seien. Es sei doch allerorts die Sehnsucht offenkundig, Öen Konflikt jLI begrenzen , damit er nicht ganz Europa eifaffe und dessen Geschick durch den Zusammenstoß mit anderen Kontinenten bedrohe.
Die Haltung Italiens zeichne sich mit völliger larheit ab. Sie habe eine internationale Grundige, soweit sie den politischen Abkommen und Der- ttatzen und dem einstimmigen Wunsche der Völker, . e den Konflikt lieber beseitigt als ausgedehnt hen möchte, entspringe. Sie habe ferner eine na» anale (Bundlage, weil sie die offenkundigen und ntreten Interessen der Nation zum Ausdruck ringe. Diese Haltung sei aber nicht passiv, oNdern aktiv, denn sie arbeite a u f a 11 e n öglichen ©eg en für den Frieden und de Rückkehr zum Bewußtsein der großen, elemen- I:ren gemeinsamen Pflichten Europas, i 3 sei selbstverständlich, daß diese italienische Poli- Schweigen und Zurückhaltung nötig habe, sie müsse heute die Ereignisse in ihrem beweglichen und kkänderlichen Ablauf verfolgen. Sie habe keine Teschlüsfe zu fassen und könne sich noch nicht fest- tgen.
^tfehl an die Wehrmacht des gefallenen General- oierften ehrend gedacht. Der Staatsakt findet am M. September, 11 Uhr vormittags, in Berlin, ntll r ! auf d e m Platz vor dem Ehrnmal Unter " ! auf dem PlatzvordemEhrenmal Unter
rtdW 1,5 n Linden statt. Anschließend erfolgt die feier« flUS litze Ueberführung zum Jnvaliden-Friedhof. — C* ^cherl-Bilderdienst-M.)
I hab^ , Der Oberbefehlshaber des Heeres, Generaloberst nollet U “ ........
"M
Aufgehetzt
und im Stich gelassen.
England hielt die Polen vom Friedensschlutz ab.
Berlin, 23. September. (DNB.) Wir können Ute einen weiteren Beitrag zur Perfidie (Eng- tnbs liefern. (Ein hoher geistlicher Wür - unträger in Rumänien hatte Unterredun- n sowohl mit dem polnischen Staatspräsidenten Moscicki wie mit Marschall Rydz-Smigly. r erklärte, Moseicki habe einen ganz gebrochenen


